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Bremen: Wahl ohne Wähler

Als am Sonntag in Bremen um 18:00 Uhr die Wahllokale schlossen, stand Uranus, der kosmisch-archetypische Ausdruck für Überraschungen aller Art, genau am Deszendent. War also im Westen gerade am untergehen und in gewisser Weise hatte das Symbol-Wert. Denn Uranus steht nicht nur für außergewöhnliche Ereignisse, seit seiner Entdeckung fand auch eine Entwicklung in Europa und anderswo statt, in deren Verlauf die alten Monarchen und Despoten immer mehr entmachtet wurden, um demokratischen Strukturen Platz zu machen.

Wenn man grelle Bilder mag, dann könnte man also auch symbolisch vom Untergang der Demokratie sprechen und nicht etwa, weil FDP und AfD wieder den Sprung in das Landes- und Stadtparlament geschafft oder die Grünen über 32 % ihrer Wähler verloren haben. Nein, es ist die Wahlbeteiligung, die einem Sorgen machen muss.

Waren es 2013 zur Bundestagswahl immerhin noch 68% der Bürgerinnen und Bürger von Bremen, die mit entscheiden wollten, wer dieses Land in Zukunft regieren soll, gaben jetzt nur noch 49,6 % aller Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Anders ausgedrückt: von knapp 500 000 möglichen „Entscheidern“ sind über 250 000 zuhause geblieben. Die halbe Stadt bzw. das halbe Land also.

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G36: Ein Gewehr hats schwer...

Mars-Merkur kollidiert mit Jupiter - und schon kommen einem die albernen Titel für ein albernes Kampf-Thema, dass aber gerade halb Deutschland bewegt. Denn es geht ja tatsächlich um ein Gewehr. Die sogenannte „Ordonnanzwaffe“ der Bundeswehr, das Sturmgewehr G36. Das hat jetzt gerade "irgendwie" Neptun, so jedenfalls der erste Eindruck (SPIEGEL). Denn obwohl dieses Standardgewehr der deutschen Streitkräfte seit 1997 im Einsatz ist, hat man anscheinend erst vor kurzem wirklich festgestellt, dass die Waffe eigentlich dienstuntauglich ist. Denn man kann mit ihr so genau zielen wie man will, aber sobald das Ding heiß läuft (zum Beispiel bei Dauerbetrieb), trifft man damit nicht mehr richtig. Oder so ähnlich zumindest.

Auf jeden Fall soll es jetzt „ausgemustert“ werden, sagt die Verteidigungs-Ministerin, die mittlerweile auch auf den Namen „Bundes-Uschi“ hört. Wie man hört. Bei all dem kann es sich nur im ein neptunisches Phänomen handeln, denn zum einen geht es hier um Unschärfen aller Art. Das Gewehr schießt (nicht?) mehr genau, aber warum, das kann man auch nicht sagen, also genaues weiß man nicht. Nur das dies eben eindeutig Neptun in seiner Manifestation des verwirrenden Unruhestifters, Gerüchtestreuers und Verbreiters von Halbwahrheiten ist. Aber eigentlich hätte man sich ja denken müssen, dass mit diesem Gewehr etwas faul ist. Zumindest wenn man das Datum der offiziellen Übergabe und die entsprechenden, astrologischen Hintergründe betrachtet...

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Debra Milke: 22 Jahre in der Todeszelle

Es gibt ja immer wieder alltägliche Situationen im Leben, die wir als äußerst ungerecht empfinden. Hört man dann die Lebensgeschichte von Fische-Frau Debra Milke, dürfte sich das meiste davon für alle Zukunft relativieren (LINK). Denn seit knapp 14 Tagen ist klar – Debra Milke saß 22 Jahre unschuldig in den USA in einer Todeszelle und wartete auf ihre Hinrichtung. Der Vorwurf: sie habe die Ermordung ihres 4-jährigen Sohnes Christopher 1989 in Auftrag gegeben, um eine Versicherungssumme in Höhe von 5000.-$ zu kassieren.

Debra Milke wurde am 10. März 1964 in Berlin geboren. Die Fische-Sonne mit wahrscheinlichem Wassermann-Mond (Geburtszeit ist nicht bekannt) ist das Kind einer Deutschen und eines US-Soldaten. Knapp ein Jahr nach ihrer Geburt zog die Familie nach Arizona in die USA, dort lernte sie dann im Alter von knapp 20 Jahren ihren späteren Mann Mark kennen. Die Hochzeit stand für Debra nicht wirklich unter einem  „glücklichen Stern“, die damalige Opposition von Pluto zu ihrer Radix-Venus kann man als erstes Zeichen für die kommenden Schwierigkeiten deuten. Denn Mark Milke war drogensüchtig, jähzornig und alles andere als ein liebender Ehemann, daran änderte auch die Geburt von Sohn Christopher 1985 nicht viel und schon drei Jahre später wurde die Ehe deshalb wieder geschieden, unter dem Transit-Quadrat von Saturn zu Debras Sonne.

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0 Grad Widder: Auf ein Neues...

Das war also der letzte Akt. Nachdem die Sonnenfinsternis am Freitag vormittag relativ ruhig und unspektakulär über die Bühne ging (es gab weder Stromausfälle noch andere Katastrophen), wanderte die Sonne um 23:45:07 Uhr über die magischen Null Grad des ersten Zeichens im Bilderkreis . Astrologisches Neujahr könnte man sagen, wenngleich es da viele Theorien und Ansätze gibt, wann denn nun genau ein Neues Jahr beginnt und dementsprechend auch zu feiern wäre. Eines kann ich aber aus eigener Beobachtung und Erfahrung bestätigen – dieser Übergang ist immer ein ganz besonderer. Es ist einer dieser Knotenpunkte im Raum-Zeit-Gefüge, durch den vieles stärker und intensiver ins Schwingen kommt, als zu anderen Zeiten. Wer es nicht glaubt, kann ja beim nächsten Mal folgendes tun:

Einfach heute genau zum Übergang eine Minute lang die ersten Gedanken beobachten, die ganz natürlich zum Zeitpunkt des Sonnen-Eintritts in den Widder in einem entstehen. Wenn man die Energie nicht als Gedanken fest machen kann, zeigt sie sich vielleicht als Empfindung. Oder als Wahrnehmungs-Impuls, als Geschmack, als Farbe oder Ton. Alles ist möglich, je nach Veranlagung und Anbindung an den Zeitgeist.

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Aspekt-Ende: Bye Bye, kleines PUQ..!

Alles vibriert heute  – ob es die berühmten „Good Vibrations“ sind, die einst von den legendären Beach Boys besungen wurden, ist vermutlich Ansichtssache. Manche werden diese spannungsgeladene Atmosphäre vermissen, die das heutige letzte Quadrat zwischen Uranus und Pluto im kollektiven Erlebensspektrum abgebildet hat. Andere werden sich wieder mal zerschlagen und müde fühlen, von jedem Sinnesreiz genervt, finden sie auch nicht die Ruhe, um einfach mal einen Tag abzuschalten.

Und sogar die Sonne lässt sich zum heutigen Ehrentag, zum Abschied vom kleinen PUQ (Pluto-Uranus-Quadrat) nicht zweimal bitten, und schickt die Ausläufer eines „Koronalen Massenauswurfs“ vorbei . Was zu einem geomagnetischen Sturm allererster Güte seit den frühen Morgenstunden führte. Bitte also nicht wundern, wenn das wieder mal so ein Tag zwischen allen Extremen wird, ähnlich wie an der Börse, wo ein Hoch das nächsten jagt. Und wo trotzdem jeder weiß, dass auch hier schon lange nichts mehr mit rechten Dingen zu geht, sondern dies nur der dunklen, uranischen Seite der Macht, sprich den virtuellen Gelddruckern der Europäischen Zentralbank zu verdanken ist. Was aber leider Gottes dazu führt, dass die eigentlichen realen Werte (Stier-Archetyp) ganz plutonisch ausgehebelt wurden und immer noch an Wert verlieren.

Auch das ist ein wunderbares Sinnbild für die Entwicklung seit dem 24. Juni 2012, als sich die beiden Außenseiter des Sonnensystems zum ersten Mal aus den Augenwinkeln in einem 90° Abstand beobachteten. Als das alte System der Werte kurz zuvor zusammengebrochen war (der Börsencrash 2008 kurz nachdem Pluto in den Steinbock marschiert ist), hätte es eigentlich einer kompletten Erneuerung der Strukturen und Inhalte bedurft. Aber Uranus stand damals noch in den Fischen und Neptun im Wassermann, also fand man eine dementsprechende Regelung. Die Banken, die sich das Desaster ganz saturnal selbst eingebrockt hatten, mussten jetzt gerettet werden. So der Slogan und das ganze wurde in einer uranisch-neptunischen Mixtur verkauft (damals standen ja beide noch in Rezeption). Eigentlich war ja alles anders jetzt, die „bösen Banken“ am Zügel der Politik, aber was denn nun genau dieses „anders“ wirklich war, konnte einem niemand erklären.  Trotzdem - statt Kulturförderung, erweiterte Bildungsangebote oder soziale Unterstützung für die wirklich Bedürftigen im Lande, stopfte man mit den Steuergeldern lieber die Löcher in den Sparstrümpfen der Banken.

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Licht am Ende des Tunnels?

Langsam nähern wir uns dem letzten Schlussakt eines langwierigen Dramas – am kommenden Dienstag gegen 4 Uhr morgens stehen Uranus und Pluto zum letzten Mal für längere Zeit im Quadrat. Das macht insofern Hoffnung auf Besserung der allgemeinen Lage, da sie sich ab dann ins Trigon zueinander bewegen werden (2027 kommt die erste Exaktheit).

Passend dazu befinden wir uns in der letzten Phase des astro-logischen Jahres, dem Fische-Abschnitt, in dem es ja generell gilt, sich möglichst von allen Mustern und Vorstellungen zu verabschieden. Diese Momente der inneren Abkehr von überkommenen Strukturen und der Hinwendung zu den letztendlichen Werten und Wahrheiten wird diesmal noch durch eine Sonnenfinsternis auf 29° Fische unterstützt. Viel mehr Unterstützung, um etwas Altes abzuschließen, kann man aus „kosmischer“ Sicht kaum bekommen, zudem ja auch noch Neptun selbst in seinem eigenen Reich unterwegs ist.

Aber groß nachtrauern muss man dieser Phase nun sicher nicht, Quadratspannungen beinhalten eben meist auch eine Art Stillstand, Energien hebeln sich gegenseitig aus und es entsteht zwar jede Menge Reibungsenergie, die aber nur von Wenigen und das auch nur selten sinnvoll, kreativ und konstruktiv umgesetzt werden kann. Den Wenigen eben, die nicht mehr an Erwartungen und Konzepten festhalten, sondern sich flexibel an die Erfordernisse des „Zeitgeists“ anpassen, ohne dabei beliebig zu werden.

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Moskau: Der Mord an Boris Nemzow

Der Mord an dem russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow am Freitag Abend in Moskau sorgt derzeit für viele Spekulationen. Denn wieder wurde ein Gegner von Wladimir Putin getötet, einer von denen, die auch laut gegen seine derzeitige Außenpolitik demonstrierten. Was also liegt näher als dem Kreml-Chef dafür zumindest die indirekte Verantwortung zu zuweisen? Manche astrologischen Auslösungen, die wie so oft erschreckend genau sind, deuten aber auch in andere Richtungen.

Boris Jefimowitsch Nemzow wurde am 9. Oktober 1959 in Sotchi/Russland geboren. Als Waage-Sonne mit Steinbock-Mond erlebte er seinen politischen Durchbruch in der Ära Jelzin. Zwischen 1997 und 1998 war Nemzow Vize-Ministerpräsident der Russischen Förderation, sein Aufstieg wurde in dieser Zeit durch das Trigon von Jupiter und Uranus zu seiner Sonne, sowie dem Übergang von Pluto über seinen Radix-Jupiter unterstützt. Damals erschien er vielen als der aussichtsreichste Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 2000, aber die wirtschaftliche Krise in Russland beendete seine politische Karriere. Unter dem exakten Quadrat von Pluto zu seiner Pluto-Venus Konjunktion sowie dem Überlauf der Sonne darüber, reichte er am 28. August 1998 seinen Rücktritt ein, der von Jelzin auch angenommen wurde.

In der Folgezeit wurde er hauptsächlich mit den  rechtsgerichteten Kräften im Land in Verbindung gebracht, seine Beziehungen zu einflussreichen Wirtschaftskreisen führten im Juli 2000 zu einem Treffen der 21 wichtigsten Oligarchen in Russland mit dem neugewählten Präsidenten Putin.

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Super-Quasar: Grüsse vom Urknall

Das was chinesische Forscher vor über einem Jahr entdeckt haben, ist alt. Uralt sozusagen, denn das Licht von SDSS J0100+2802 braucht 12,8 Milliarden Jahre, bis es hier bei uns sichtbar wird. Und das obwohl SDSS J0100+2802 ein Quasar ist und somit zu den hellsten Objekten im gesamten Universum zählt.

Quasare sind im Prinzip nichts anderes als sogenannte Schwarze Löcher, allerdings befinden sie sich immer inmitten einer Galaxie, umgeben von einer Scheibe aus leuchtender Materie. Erst seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelang es Wissenschaftlern nachzuweisen, dass diese seltsamen Radioquellen keine Sterne in unserer Milchstrasse waren, sondern in anderen Universen beheimatet sind. Der erste Nachweis gelang in Bezug auf den Quasar 3C 273 (ca. 7° Waage) am 15. Mai 1962 in Australien. Als sich der Mond in dieser Nacht zum ersten Mal über die Radioquelle schob, konnten die Forscher anhand der Veränderungen eindeutig belegen, dass es sich hier nur um ein „quasi-stellares Objekt“ handelte.

Mittlerweile sind die Listen lang, auf denen solch außergewöhnliche Erscheinungen verzeichnet sind und wenn man sich die Mühe machen möchte, sie alle in den Zodiak einzuzeichnen, würde man erstaunt feststellen, daß schon fast alle Plätze an irgendeinen Quasar, Blazar oder ein „Black Hole“ vergeben sind. Neu hinzugekommen ist jetzt eben SDSS J0100+2802 und verglichen mit den meisten seiner Kollegen ist er ein wahrer Superstar.

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Rote Rosen aus Athen

Ursprünglich waren es ja weiße Rosen, die ein Wiedersehen verkünden sollten. Aber was die neugewählte Regierung aus Griechenland dieser Tage in die politische Landschaft streut, ist wohl eher dem Feuerelement zu zuordnen. Kein Wunder, der neue Chef Alexis Tsipras hat eine Löwe-Sonne mit Schütze-Mond, sein Stellvertreter am griechischen Finanz-Himmel ist ein fröhlicher Widder. Dementsprechend sind auch seine Auftritte auf der Euro-Bühne angelegt: kämpferisch, direkt, ein wenig hemdsärmlig und nicht sonderlich kompromissbereit. Aber der Anschein täuscht, Yanis Varoufakis ist alles andere als ein eindimensionaler Möchtegern-Revoluzzer, wie er in diesen Tagen gerne mal von diversen Medien dargestellt wird.

Denn seine Sonne im Widder wird von einem Fische-Merkur unterstützt, der sammelt und verwertet alle Informationen auf neptunische Art und Weise, ist also weit entfernt davon, oberflächlich zu sein. Das wird noch verstärkt durch seine Opposition zu Pluto, sowie die trigonale Anbindung an das Mars-Mond-Thema im Krebs und den Neptun im Zeichen Skorpion.

Kurz und gut – Varoufakis ist ein kluger Kopf, der neben atmosphärischen Hintergründen immer auch das gesamte Bild mit einbezieht in seine Überlegungen. Studiert hat er Wirtschaftsmathematik und mathematische Statistik, ist also vom Fach und weiß wovon er redet. Und bevor er jetzt zum Schreckgespenst der Euro-Zone wurde, war er genau wegen dieser Qualitäten auch ein vielbeachteter Wirtschaftsexperte und gern gesehener Gast bei vielen europäischen Medien- und Fernseh-Anstalten, mit eigenem Blog und über 130 000 Followern bei Twitter

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Dienstag, 26. Oktober 2021

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