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Moskau: Der Mord an Boris Nemzow

Der Mord an dem russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow am Freitag Abend in Moskau sorgt derzeit für viele Spekulationen. Denn wieder wurde ein Gegner von Wladimir Putin getötet, einer von denen, die auch laut gegen seine derzeitige Außenpolitik demonstrierten. Was also liegt näher als dem Kreml-Chef dafür zumindest die indirekte Verantwortung zu zuweisen? Manche astrologischen Auslösungen, die wie so oft erschreckend genau sind, deuten aber auch in andere Richtungen.

Boris Jefimowitsch Nemzow wurde am 9. Oktober 1959 in Sotchi/Russland geboren. Als Waage-Sonne mit Steinbock-Mond erlebte er seinen politischen Durchbruch in der Ära Jelzin. Zwischen 1997 und 1998 war Nemzow Vize-Ministerpräsident der Russischen Förderation, sein Aufstieg wurde in dieser Zeit durch das Trigon von Jupiter und Uranus zu seiner Sonne, sowie dem Übergang von Pluto über seinen Radix-Jupiter unterstützt. Damals erschien er vielen als der aussichtsreichste Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 2000, aber die wirtschaftliche Krise in Russland beendete seine politische Karriere. Unter dem exakten Quadrat von Pluto zu seiner Pluto-Venus Konjunktion sowie dem Überlauf der Sonne darüber, reichte er am 28. August 1998 seinen Rücktritt ein, der von Jelzin auch angenommen wurde.

In der Folgezeit wurde er hauptsächlich mit den  rechtsgerichteten Kräften im Land in Verbindung gebracht, seine Beziehungen zu einflussreichen Wirtschaftskreisen führten im Juli 2000 zu einem Treffen der 21 wichtigsten Oligarchen in Russland mit dem neugewählten Präsidenten Putin.

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Super-Quasar: Grüsse vom Urknall

Das was chinesische Forscher vor über einem Jahr entdeckt haben, ist alt. Uralt sozusagen, denn das Licht von SDSS J0100+2802 braucht 12,8 Milliarden Jahre, bis es hier bei uns sichtbar wird. Und das obwohl SDSS J0100+2802 ein Quasar ist und somit zu den hellsten Objekten im gesamten Universum zählt.

Quasare sind im Prinzip nichts anderes als sogenannte Schwarze Löcher, allerdings befinden sie sich immer inmitten einer Galaxie, umgeben von einer Scheibe aus leuchtender Materie. Erst seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelang es Wissenschaftlern nachzuweisen, dass diese seltsamen Radioquellen keine Sterne in unserer Milchstrasse waren, sondern in anderen Universen beheimatet sind. Der erste Nachweis gelang in Bezug auf den Quasar 3C 273 (ca. 7° Waage) am 15. Mai 1962 in Australien. Als sich der Mond in dieser Nacht zum ersten Mal über die Radioquelle schob, konnten die Forscher anhand der Veränderungen eindeutig belegen, dass es sich hier nur um ein „quasi-stellares Objekt“ handelte.

Mittlerweile sind die Listen lang, auf denen solch außergewöhnliche Erscheinungen verzeichnet sind und wenn man sich die Mühe machen möchte, sie alle in den Zodiak einzuzeichnen, würde man erstaunt feststellen, daß schon fast alle Plätze an irgendeinen Quasar, Blazar oder ein „Black Hole“ vergeben sind. Neu hinzugekommen ist jetzt eben SDSS J0100+2802 und verglichen mit den meisten seiner Kollegen ist er ein wahrer Superstar.

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Rote Rosen aus Athen

Ursprünglich waren es ja weiße Rosen, die ein Wiedersehen verkünden sollten. Aber was die neugewählte Regierung aus Griechenland dieser Tage in die politische Landschaft streut, ist wohl eher dem Feuerelement zu zuordnen. Kein Wunder, der neue Chef Alexis Tsipras hat eine Löwe-Sonne mit Schütze-Mond, sein Stellvertreter am griechischen Finanz-Himmel ist ein fröhlicher Widder. Dementsprechend sind auch seine Auftritte auf der Euro-Bühne angelegt: kämpferisch, direkt, ein wenig hemdsärmlig und nicht sonderlich kompromissbereit. Aber der Anschein täuscht, Yanis Varoufakis ist alles andere als ein eindimensionaler Möchtegern-Revoluzzer, wie er in diesen Tagen gerne mal von diversen Medien dargestellt wird.

Denn seine Sonne im Widder wird von einem Fische-Merkur unterstützt, der sammelt und verwertet alle Informationen auf neptunische Art und Weise, ist also weit entfernt davon, oberflächlich zu sein. Das wird noch verstärkt durch seine Opposition zu Pluto, sowie die trigonale Anbindung an das Mars-Mond-Thema im Krebs und den Neptun im Zeichen Skorpion.

Kurz und gut – Varoufakis ist ein kluger Kopf, der neben atmosphärischen Hintergründen immer auch das gesamte Bild mit einbezieht in seine Überlegungen. Studiert hat er Wirtschaftsmathematik und mathematische Statistik, ist also vom Fach und weiß wovon er redet. Und bevor er jetzt zum Schreckgespenst der Euro-Zone wurde, war er genau wegen dieser Qualitäten auch ein vielbeachteter Wirtschaftsexperte und gern gesehener Gast bei vielen europäischen Medien- und Fernseh-Anstalten, mit eigenem Blog und über 130 000 Followern bei Twitter

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Freitag der 13. - böse Omen und gute Zeichen

Leiden Sie auch unter Paraskavedekatriaphobie? Dann sind Sie heute Morgen vermutlich im Bett geblieben, denn dann haben sie Angst vor jedem Freitag, der auch noch der dreizehnte eines Monats ist.  Was dieses Jahr besonders schlimm wird, denn schon in vier Wochen gibt es den nächsten unheimlichen Freitag mit der angeblichen Unglückszahl 13.

Seltsamerweise scheint der Eindruck, dass es sich hierbei um eine uralte Überlieferung handelt, auch in unserer aufgeklärten Zeit nicht aus den Köpfen zu verschwinden. Bei Recherchen nach den Ursprüngen dieses Mythos stößt man früher oder später auf den Amerikaner Thomas Lawson. Die Fische-Sonne mit einer Jupiter-Mars-Mond Konjunktion war ein erfolgreicher Börsenmakler, der 1907  seinen Roman „Freitag der Dreizehnte“ veröffentlichte. Auf das Buch folgte ein Film mit dem selben Namen, aber einer völlig anderen Handlung, in dem es aber wiederum um eine Reihe von Unglücksfällen geht, die sich alle an ein einem dieser „besonderen“ Freitage ereigneten. Es spricht also viel dafür, dass dieses Datum keineswegs schon vor Urzeiten in unsere Amygdala eingebrannt wurde, sondern ein noch relativ junges Angst-Phänomen ist.

Wer nun meint, dass es zumindest ein schlechter Tag für alle Börsenangelegenheiten sein müsste, den darf man darauf hinweisen, dass der DAX heute, an einem Freitag, dem 13., gerade die magische Schallmauer von 11 000 Punkte durchbrochen hat und ein neues Allzeithoch erreichte.

Auch aus astrologischer Sicht spricht nichts bis gar nichts für eine negative Deutung solcher Kombinationen. Ganz im Gegenteil, würden wir unseren Kalender noch am Mondlauf ausrichten, sowie es der jüdische tut, dann wäre der 14. eines Monats immer der Vollmond-Tag. Fällt dieser auf einen Samstag (Sabbath) dann gilt dies als ausgemachter Glücksfall, folglich muss dann auch der Tag davor, Freitag der 13te, ein solcher sein.

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Der Krisengipfel von Minsk

Auch nach über 40 Jahren astrologischer Forschung bleibt einem manchmal nur Staunen und ein Kopfschütteln. Über die Genauigkeit bestimmter Auslösungen einerseits, samt der damit verbundenen Erscheinungsformen. Und über die Einbindung bestimmter Menschen oder Gruppen in den jeweiligen Zeitgeist andererseits. In neun von zehn solcher Fälle zeigt sich dann auch leider meistens, dass die Verantwortlichen fast blindlings in alle Fettnäpfchen treten, die sich in solchen Phasen anbieten. Ignoranz, verbunden mit einer gehörigen Portion Arroganz, schafft dann erst alle Voraussetzungen für schicksalshafte Ereignisse wie Kriege und andere Katastrophen.

Insofern kann man der jetzigen Initiative zur Beilegung der Krise in der Ukraine nur Respekt zollen (siehe auch Artikel über Merkel - Merkel-Diplomatie: Die grosse Reisende), auch wenn sie viel zu spät kommt. Denn wenn sich in Kürze das Quadrat zwischen Uranus und Pluto zum letzten Mal für längere Zeit am Himmel zeigt, dann wird im besten Fall ein gewisser Spannungsdruck nachlassen. Aber die Weichen, die während der gesamten Dauer dieses Quadrats gestellt wurden, können danach nur noch sehr schwer anders ausgerichtet werden.

Nun ist das Bemühen um eine Lösung (vorausgesetzt dass alle Beteiligten dies auch wollen) die eine Sache, ob es dann auch zu einer Verständigung kommt und kommen kann, ist eine ganz andere. Denn morgen treffen sich in Minsk ja auch vier Menschen, die alle auf eine ganz spezielle Weise eingebunden sind in die aktuellen Zeitthemen. Daran kann man aber als Individuum arbeiten und so vielleicht Schwierigkeiten meistern. Trotzdem entstehen auch energetische Grundlagen, auf die der Einzelne wenig Zugriff hat, die sich aber ebenfalls astrologisch darstellen lassen.

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Trans-Asia Flug 235: Absturz mit Ansage

Wohl selten hat ein Video die bedrohliche und fast apokalyptische Stimmung einer Katastrophe so eindringlich vermittelt. Als gestern gegen 10:55 Uhr Ortszeit, kurz nach dem aktuellen Vollmond, eine Maschine der Trans-Asia-Airline vom Flughafen Songshan in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh startete, schien noch alles in Ordnung. Nur wenige Minuten später, um 11:07 Uhr, filmte ein Autofahrer mit seiner Dashcam den Absturz der Maschine über dem Fluss Keelung (Link zum Video).

Die Maschine hatte anscheinend einen Triebwerks-Schaden, und kam schon kurz nach dem Start ins Trudeln. Der Pilot versuchte noch Schlimmeres zu verhindern und steuerte die Maschine so lange es ging an den Hochhäusern der Hauptstadt vorbei, konnte den endgültigen Absturz aber nicht verhindern. Bei dem Unglück starben mindestens 31 Menschen.

Das Ereignis-Chart zeigt nun auf den ersten Blick nichts wirklich Außergewöhnliches, selbst die sonst so häufigen Auslösungen über die Hauptachsen finden sich diesmal nicht. Ganz anders bei einem Absturz einer Maschine derselben Airline im Sommer. Am 23. Juli 2014 gegen 19:06 Uhr mißglückte die Landung von Trans-Asia-Flug 222, als die Piloten noch einmal durchstarten wollten, stürzte die Maschine ab.

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Von Kürbis-Pommes und Zuchini-Nudeln

Wenn einer einen Widder-Mars im Radix stehen hat und dann noch Attila heisst, würde man in ihm wohl eher einen Hochleistungssportler vermuten, der schon zum Frühstück ein halb-rohes Steak verschlingt, als an Deutschlands bekanntesten "Veggie-Koch".

Aber beides trifft irgendwie auf Attila Klaus Peter Hildmann zu. Er ist einer der erfolgreichsten Kochbuchautoren, seine veganen Rezeptbücher haben sich über eine Million Mal verkauft und gleichzeitig ist er ein begeisterter Porsche-Fahrer und läuft schon mal einen "halben Iron Man" mit. Leistung und Effektivität in jeder Hinsicht, ist für ihn wichtig, wie er selbst sagt.

Betrachtet man dann das ganze Chart, zeigt sich schnell, dass dies kein Widerspruch ist, sondern dem Gesamtbild durchaus  entspricht. Denn zu dem Mars im Widder gesellt sich noch Merkur, zusammen mit einer Stier-Sonne und  einer eben solchen Venus.

Ein munteres Quartett also, und plötzlich kann man sich auch vorstellen, dass Zuchini-Nudeln und Kürbis-Pommes durchaus lecker schmecken, zumindest wenn Sonne-Venus im Stier am Kochtopf steht.

Angefangen hat seine Passion nach eigener Aussage im Jahr 2000, als sein Adoptivvater bei einem Skiurlaub vor seinen Augen einen Herzinfarkt erlitt und daran starb. Hildmann führte das vor allem auf dessen übermäßig hohen Fleischgenuss zurück und begann nach Alternativen zu suchen.

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Asteroiden: Knapp daneben ist auch vorbei

Was da gestern gegen 17:20 h MEZ in der Nähe unseres schönen, blauen Planeten vorbeirauschte, hat noch nicht einmal einen einprägsamen Namen. Trotzdem ist der Asteroid 2004 BL86 etwas besonderes – seitdem NASA und Co. den tiefen Raum unseres Sonnensystems immer besser durchleuchten können, ist noch kein größerer „Besucher“ näher an der Erde vorbei geschrammt. Aber zu unserem Glück betrug der Abstand immerhin noch ca. 1 Million Kilometer, 2004 BL86 war also in etwa noch dreimal so weit weg wie der Mond.

Aber selbst wenn er mit der Erde kollidiert wäre, hätte sich der Schaden in Grenzen gehalten. Denn 2004 BL86 hat „nur“ einen Durchmesser von ca. 300 Metern, sollte ein Asteroid dieser Grösse jemals auf der Erde einschlagen, wären die Überlebenschancen bei einem Abstand von mehr als 250 km zum Einschlagsort relativ groß. Sollte solch ein „kleiner Brocken“ allerdings ins Meer stürzen, müsste man mancherorts mit einer Tsunami-Welle von mehreren 100 Metern Höhe rechnen. Zum Vergleich – die Wellenhöhe des Tsunami 2004 erreichte in Sumatra „nur“ knapp 30 Meter.

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Neue Gidas braucht das Schland

Eigentlich sollte man das Ganze mit Missachtung strafen, neptunisch ignorieren, oder die Auseinandersetzung damit zumindest saturnal minimieren. Aber irgendwie scheint Schland jetzt aus der umklammernden Lähmung des Uranus-Pluto Quadrats zu erwachen und die große Mehrheit bekennt sich relativ deutlich zu den Werten eines anderen Deutschlands. Ganz im Gegensatz zu Pegidianern, samt deren Initiatoren und Ablegern. Deswegen also doch noch ein zweiter Blick auf das ganze Hin und Her (den ersten, ausführlichen und sehr lesenswerten hat sri schon vor einiger Zeit eingestellt -> Pegida: Biedermann und Brandstifter).

Lutz Bachmann, seines Sonnenzeichens Wassermann, und einer der Initiatoren ist nun gestern über seine Netz-Vergangenheit gestolpert. Hitler-Selfies und dumme Nazisprüche verschwinden eben genauso wenig in den Weiten der Sozialen Medien wie anderes. Blöd gelaufen also, aber schon steht ja der nächste Wassermann parat. Besser, die nächste Wasserfrau, denn Kathrin Oertel hat nicht nur eine Sonne-Venus Konjunktion im uranischen Herrschaftsbereich, sondern auch einen Krebs-Mond in weiter Opposition dazu. Zudem ist sie blond und nicht auf den Mund gefallen, versteht etwas von Immobilien und Finanzen und eignet sich deshalb auch wesentlich besser, um entsprechende, mediale Aufmerksamkeit zu bekommen.

Eingebunden in das mies-launige Zeitgeist-Quadrat ist sie auch, mit Merkur auf 12° Steinbock hatte sie gerade unter heftigen Pluto-Attacken innerhalb ihrer Denkstrukturen zu leiden, andererseits durch das Uranus-Quadrat auch unter einigen Verwirrungen. Hinzu kommt noch ein Radix-Pluto auf 16° Waage, was dann für die kommenden Monate weitere Aufreger verspricht.

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Dienstag, 12. November 2019

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