Loop!

Mind Maps

Wie man ein Problem bewundert

jupiterpluto

"Starre ist der Feind des Wandels." (Steven C. Hayes).

Ich möchte doch noch mal über Jupiter-Pluto reden. Weil mir in den letzten Tagen so oft bei der Konstellation das Thema Mitgefühl begegnet ist und mir klarer wurde, was sie damit zu tun hat. Obwohl man damit nun wirklich nicht rechnet. Die Verknüpfung ist gar nicht so einfach. Kein Hindernis - für Jupiter-Pluto. Sondern Challenge. Womit wir auch schon beim ersten geschönten Selbstbild der Konstellation wären: Lotus wächst eben nur im Schlamm. Jupiter-Pluto hat die besten Verlegenheits-Erklärungen!

Sprich: Ja. Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Dieser Satz, oder besser, Buchtitel (Jonathan Briefs), den ich als doppelte Jupiter-Pluto-Person schon beim ersten Mal gehasst und geliebt habe, als ich ihn las. Er traf einen Nerv. Er berührte mich wirklich stark und fast schon zu intim - in den Tiefen meiner Gefühle genauso wie in den Höhen der Vision, zwischen denen eigentlich alle Jupiter-Pluto-Personen dieser kleinen Erde, die ich so kennengelernt habe, sich immer wieder abstrampeln, wenn die Konstellation auch nur ansatzweise mit ihnen durchgeht.

Deshalb soll dieser Artikel auch gar keine Lösung sein, sondern weiter das Problem bewundern, als Tat-Sache eines Lebens. Vielleicht bringt das den einen oder die andere auf Ideen. Weil Probleme ja meist ordentlich Bohrerei zwecks Zerstörung und Wiederaufbau abbekommen (Pluto), aber viel zu wenig Bewunderung (Jupiter). Da wäre zum Beispiel das Problem von zu wenig oder zu viel Mitgefühl. Mit dem man übrigens auch ohne Lösung weitermachen und weiterleben kann. Statt eine wunderbare Zukunft in die ausgedachten, schönen Zeiten von Never-Ever-Land zu verschieben. Da, wo man endlich DIE Lösung für sich selbst in seinem schwierigen Alltag gefunden hat. Was eigentlich das einzige Problem darstellt. Dass man übehaupt damit rechnet: Irgendwann wird alles endlich richtig, richtig toll sein. Weshalb man wider besseres Wissen bis Ultimo weiterjammert und ausbessert und repariert - bis ein neues Problem entsteht. Was in die Schublade sehr ausgefeilter Vermeidungs-Mechanismen gehört. 

jupiterpluto4

Ja, und natürlich stimmt auch: Leben ist das Problem. Weil es nie 100prozentig passt. Da das normal ist, wäre es an der Zeit, sich daran zu gewöhnen. Denn ein Problem wird erst ein Problem, wenn man sich an etwas aufreibt. Wir können zwar nicht das Dasein ändern. Aber unseren Zugang. Jetzt, nach der wichtigen Jupiter-Pluto-Konjunktion und vermutlich noch lange in der Folgezeit bis zum Quadrat 2023, spürt man, wohin der große "Zwang in die Göttlichkeit" Menschen mit oder ohne Jupiter-Pluto gesellschaftlich mit Dogma (Pluto) oder Vision (Schütze) führen kann. Selbstoptimierung ist immer noch die Haupt-Verordnung. Und das Klima betrifft uns alle, wenn wir uns eigentlich schon ganz prima bewusst fühlen: Bevormundung, Ich-weiß-es-besser-Haltungen, überdimensionierte Traumata, die manchmal durchbrechen. Wenn es schlecht kommt. Und alles zusammenbricht, immer mal wieder.

Hashtag für Eilige: #SoIstEsImLeben. Und Jupiter-Pluto rennt dagegen an. Wenn der Lotus besonders hübsch werden soll, muss darunter doch irgendwo Schlamm existieren! Neben dem allgemeinen Klima der Problemfindung gibt es nämlich auch noch das private Erleben, das man dann auf mehr als individuellen Reaktion überträgt. Wir haben alle einen Pluto und alle einen Jupiter und wenn die im Radix in irgendeiner Form verbunden sind, zeigt sich das Dilemma der Folgezeichen Skorpion und Schütze oft noch mal schärfer, als es ist. Es geht ausgerechnet hier nämlich auch um Empathie, Mitgefühl oder Mitleid. Drei Zustände, die man leicht verwechselt und über die man so schnell im spirituellen Business Sprüche macht, dass jeder Zweite inzwischen. glaubt, ein besonders empathischer Mensch zu sein. Was nicht sein kann, denn dann sähe die Welt nicht so aus, wie sie ausssieht. So lange schön, bis mir etwas weggenommen wird oder du etwas anders siehst oder lebst als ich. Jupiter-Pluto ist konkurrent. Da geht es um das Leuchten des Prinzips, das sich durchsetzen will bis muss, je nachdem, von welcher Seite aus man es betrachtet - der feurigen oder der wasserhaften.

Ich habe lange angenommen, dass astrologisch auch die Fähigkeit des Sich-Einschwingens in Zustände der anderen nur bei den Wasserzeichen verortet sind, speziell beim Mond und Neptun. Aber immer wieder bin ich in Anlaufzeiten von Jupiter-Pluto über Stichworte des Mitschwingens gestolpert, bis mich das eines Besseren belehrte. Empathie wurde plötzlich Thema. Oder fehlende Empathie. Die Frage nach dem "Erarbeiten" von Mitgefühl kam auf oder danach, wieso sich eigentlich hier "kein Schwein um den anderen kümmert". Das ist eine ganz spannende Sache.

Wasser bezieht sich ja zunächst nur auf eigene Empfindungswelten. Nur ich kann fühlen, was ich fühle - und Mit-Gefühl ist eigentlich mein Gefühl, das ich erlebe, während ich andere in ihren Empfindungen beobachte. Solche Re-Aktionen wie Empathie, Mitgefühl oder eben Mitleid also (was gleich drei verschiedene Paar Schuhe sind - dazu später) müssen etwas mit den Zeichen und Herrschern des Begegnungs-Quadranten im Zodiak zu tun haben. Denn erst dort geht es prioritär mehr um die anderen, als um uns selbst. Oder besser: Es geht darum, wie wir andere beantworten und beantwortet werden. Dazu gehört auch, ob wir Mitgefühl bekommen oder mifühlend sind. Oder etwa beides sogar in einem ähnlichen Ausmaß. Und so füge ich inzwischen neben der generellen Ausprägung der Gefühls-Anlage, wie Mond sie spiegelt im Radix (Wie stark fühle ich? Bin ich auch ein Gefühlsmensch?), auch die Phasen von Venus (Waage), Pluto (Skorpion) und Jupiter (Schütze) in die Analyse ein, wenn es darum geht, wie sehr jemand zu Empathie, Mitgefühl oder Mitleid neigt. Ob es ein Thema ist in seinem Leben. Oder nicht. Ob diese großen 3 der Beziehung zu anderen nur gedachte Faktoren bleiben oder jemanden einspinnen und ins Handeln bringen. Jupiter-Pluto ist auf der Rückseite (Spiegelpunkt) ein Mond-Sonne-Aspekt. Das macht ihn als Movens so ungemein persönlich. 

Weiterlesen ...

s-Merkur: Mythos vom "Loslassen"

atlas1“Nichts geht jemals weg, bis es uns lehrt, was wir wissen müssen.” 

(Pema Chödrön).

Merkur steht auf 11° Skorpion - und damit schon im Grad seiner "Drehung" am kommenden Mittwoch. Wie auf Kommando tauchen nun wieder an allen Ecken allerlei "Traumata" auf (gemeint ist damit im inflationären Psycho-Speech nur selten echtes Trauma, sondern das, was einen extrem stört an sich und anderen, also eigentlich Alltags-Kram, der zum Denkmal erhoben wird). Zusammen mit einem der vielleicht am meisten missverstandenen und seichtesten Dogmen oder Easy-Going-Patentrezepte der "spirituellen" Szene: Du musst endlich mal versuchen, all das loszulassen!

Vorab: Das funktioniert unglücklicherweise selten bis nie so, wie es da angeordnet wird, weil Festhalten im seelischen Kontext ja durchaus eine Weile seinen Sinn macht. Wir müssen uns mit dem beschäftigen, was uns seelisch auf seine Weise beschäftigt, um es einzuordnen und zu verarbeiten. Skorpion, auf den sich unser Bewusstsein gerade mit Merkur als Untermieter tendenziell so stark ausrichtet, ist (wie eine liebe Freundin immer sagt) auch das "Pattex"-Zeichen. Die 8. Phase und ihr Herrscher Pluto haben mit seelischen Fixierungen auch auf Verletzungen zu tun, die einem beim Merkur im Lauf durchs Zeichen häufig einfach bewusster werden. Übrigens vor seiner Wende doppelt gern. Das kann dann in der Schärfe sogar an Besetzung von bestimmten schmerzhaften Themen erinnern.

Denn Skorpion beschreibt auch emotional bindende Konzepte und damit die Muster des inneren "Festhaltens" und Verharrens, bis eine Erfahrung "durchfühlt" wurde und damit endlich integrierbar wird. Wonach sie einen nicht immer wieder in ihren Bann zieht, obwohl sie so schmerzhaft war. Irgendwann wird sie sich später in einen sinnvollen Teil der Psyche und des Lebenslaufs verwandeln. Wenn man sich dem Fühlen nicht entgegenstellt und es einfach im Kopf verneint. Zum Beispiel durch Konzepte wie: Ich muss das sofort loslassen. Denn kaum etwas könnte kontraproduktiver sein, wenn es noch gar nicht an der Zeit ist.

Wie all das wirkt und ob "Loslassen" nützt, das schauen wir uns hier aus dem feierlichen Anlass des bald rückläufigen Merkur am besten mal etwas genauer an. Zunächst: Ja, das Gegenteil von Festhalten ist tatsächlich das Loslassen, das sich irgendwann, in den inflationäen Zeiten der Pop-Psychologie für den Hausgebrauch aber zum leeren Schlagwort entwickelt hat. Ich kann nicht loslassen. Ich müsste loslassen. Wieso lässt sie ihn nicht einfach los? Warum will er sie nicht loslassen? Ja, weshalb? Weil Festhalten genau so sinnvoll ist und seine Zeit braucht. Wo blieben wir, wenn in uns alles vorbei raste? Emotionales passiert nicht an der Oberfläche und wir haben zwar als Menschen viele Kontrollwünsche demgegenüber, was uns da treibt, aber wenig Zugriff. Wir sind keine Maschinen und das Seelische ent-wickelt sich in uns, nicht wir entwickeln es. Genausowenig wie ich bewusst an dem festhalten würde, was ich gern losließe, damit es mich endlich loslässt und ich mich wieder als steuerbar empfinde. Das Loslassen ist im emotionalen Skorpion noch eine Idee, eine Theorie, nur eine Krücke, als hätten wir die Macht. Kein Klickschalter für mehr Glück.

Weiterlesen ...

Jupiter-Pluto und der Krieg der Götter

JupiterPlutoTitel2Wir haben in diesem Jahr bisher wirklich großes Glück gehabt...

Solch ein erster Satz in solchen Zeiten könnte wohl bei vielen Menschen zumindest ein wenig Verwunderung auslösen. Oder sogar den Verdacht, ich würde einer neuen Gruppe von Diagonaldenkern angehören, denn er passt auch so gar nicht zum Titel dieses Artikels. Natürlich hatten auch nicht alle Menschen auf unserem Planeten in diesem Jahr großes Glück gehabt, besonders nicht die 40 Millionen, die in den letzten 8 Monaten gestorben sind (ca. 850 000 davon an den Folgen einer Covid-19 Erkrankung). Und es gibt leider auch sehr viele unter uns, denen es gerade nicht besonders gut geht, weil sie in Kriegsgebieten leben müssen oder arm sind und hungern, weil sie krank wurden und womöglich dauerhaft Schmerzen haben oder heimatlos auf der Flucht in eine ungewisse Zukunft sind.

Ich hoffe sehr, dass die meisten unserer Leser nicht dazu gehören und auch nicht allzu sehr unter den Folgen der Corona-Krise und ihren Auswirkungen leiden müssen. Sei es körperlich krankheitsbedingt oder aufgrund der wirtschaftlichen Probleme, die sich dadurch entwickelt haben.

Trotzdem, ich glaube wirklich – wir haben in diesem Jahr bisher großes Glück gehabt.

Weiterlesen ...

❤️ Astro-Herzenswissen, Lektion 1 ❤️

neueweltordnung4

"Acta est fabula!" - Das Geschehene ist eine Fabel (aus: Asterix, 'Die goldene Sichel').

Saturn/Pluto ist vorbei. Widder-Mars kämpft im Kardinal-Quadrat gegen die langen Bärte der noch nicht Erweckten im Steinbock. Wir befinden uns im Jahre 2020 nach Christus. Ganz Europa ist von Mächtigen, Ausbeutern, Bluttrinkern, Chips-Einbauern, Handystrahlern, Zwangsimpfern, Krankheiten-Erfindern und Zerstörern der Freiheit besetzt. Ganz Europa? Nein! Eine von unbeugsamen Denkern bevölkerte Schar bunter Friedensengel hört nicht auf, den falschen Propheten und ihren Fremd-Fake-Ideen (von Covid bis Impfzwang) Widerstand zu leisten. Das Leben ist nicht leicht für die Legionäre, die als Besatzung noch in den befestigten Lagern Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Dresden oder Erfurt liegen...

satireFür die Rebellen mit den Lichtschwertern ist es heilige Pflicht, die Übermacht der regierenden Eliten zu schlagen. Bald schon werden sie den ewigen Scheinwerfer des Herzens überall materialisieren. Der direkte Kanal ins Himmlische installiert zeitnah eine gute die beste neue Weltordnung.

Gesara siegt über Nesara! Unter Aufbietung spiritueller, esoterischer und reiki-basierter Kräfte. Loop! hat viel zu lang die Zeichen der Zeit gedeutet, aber nicht begriffen. Bis wir zum letzten Neumond die wichtige Wesenheit "St. Germain" (aufgestiegenes Lichtwesen) zu einem Channeling einluden. Was wir erfuhren, hat unser geozentrisches Weltbild astrologisches Verständnis völlig verwandelt. St. Germain diktierte uns in seinem Teaching den "wahren Zoodiak der Krieger der Liebe". Einen zeitgemäßen, humanozentrischen Tierkreis, den wir künftig ausschließlich anwenden werden. Auch wird sind jetzt erwacht! The message is LOVE! Kampf für unsere Freiheit!

Hier also die Basics der Neuen Germanischen Astrologie (nach St. Germain). Bitte unbedingt ab jetzt nur noch so benutzen, da die galaktische Föderation die Eliten in ihren unterdrückerischen Absichten auch stellar endlich erkennbar abbilden will:

Weiterlesen ...

Die Wurzeln des Corona-Virus

batsDer erste neue Corona-Virus-Fall ist in Deutschland angekommen. Wir haben schon 2013 darauf hingewiesen, dass astrologisch Mutationen (wie SARS/Corona) häufig eine deutliche Saturn-Pluto-Komponente haben und generell immer akut unter Langsamläufer-Dynamik ablaufen. Pluto betrifft ja auch das Erbgut. Mutation = Veränderung, die bei Uranus-Einfluss, also in den vergangenen Jahren während des langdauernden Quadrats aber zunächst noch vielfach still abläuft, kommt nun zur Reife: Saturn macht u.a. bei seinen Kontakten zu Pluto als "Stempel" die Verwirklichung fest.

Etwas kommt dann sicht- und greifbar nach längerer Vorbereitung ins Leben. Zumal Uranus im Stier Mutationen auf der stofflichen Ebene seit seinem Eintritt ins 2. Zeichen ebenfalls wahrscheinlicher macht und ihnen den Boden bereitet. Dazu stand die Pluto-Saturn-Konjunktion für Greenwich im 6. Haus, das - da Merkur unterstellt, der hier mit Sonne sogar die Konjunktion ja anzündet - immer auch für Erkrankungen und Weitergabe von Erregern zuständig ist. Hier liegt der Fokus, der den Alltag (auch Feld 6) überall empfindlich umwälzen kann.

Für Peking besetzt Chiron Spitze 6 im Plu/Sat-Radix. Momentan legt der Corona-Virus also zunächst das Reich der Mitte regelrecht lahm - und natürlich steigen auch außerhalb die Angste, dass es sich in Windeseile über die Grenzen hinaus verbreiten könnte - bis nach Europa. Eine Pandemie ist überall gefürchtet, sobald die "unheimlichen" Erreger auftauchen. Nicht umsonst werden sie in der Herkunft wieder mit der Fledermaus (oder anderen "unheimlichen" Tieren) in Zusammenhang gebracht, die als Archetyp nicht gerade einen vertrauenserweckenden Ruf genießen.

Allerdings finden sich astrologisch auch Hinweise darauf, dass China eben besonders betroffen ist, weil es an sich schon mal einen grandiosen Nährboden für die Streuung bietet. so traurig das ist. Aber es gibt auch internationale Verweise. Schauen wir uns das genauer an:

coronachina3Auf einen Blick sieht man bei einem Vergleich des chinesischen Horoskops (rechts innen, Ausrufung durch Mao am 1.10.1949 um 15.01 h), dass die genaue Pluto-Saturn-Konjunktion hier auch massive Auswirkungen haben kann. Zunächst: Die AC/DC-Achse für Greenwich, das ich für die weltweite Bedeutung zugrunde lege, liegen umgekehrt über dem China-AC-DC. Dazu findet sich das IC für Peking über dem chinesischen AC. Hier ist also der Ursprung (IC) einer Erscheinung (AC) angezeigt. Außerdem fand die Saturn-Pluto-Konjunktion auf Chinas Jupiter (Herr 11 in 12) statt, was einen extremen, aber unerwarteten, Bruch in der Realität bezeichnet (in Steinbock = Erde).

Dazu steht Löwe-Mond (beherrscht Chinas 6. Haus) während der Konstellation seinerseits wiederum exakt auf Pluto, der im chinesischen Radix mit Mars in 7 sitzt. Etwas wird öffentlich. Insgesamt sind das einige Zeichen, die diese brisante aktuelle Entwicklung auch wirklich symbolisieren und passend verorten. Aktuelle Mutationen sind aber immer auf einen vorherigen Mutationszyklus zurückzuführen, bis ein Virus dann den Wirt Mensch tatsächlich erreicht und schädigt. Die Wurzeln entdeckt man auch hier wieder viele, viele Jahre vorher, in Veränderungszyklen, die astrologisch immer ähnliche Muster aufwiesen. Welche, das haben wir bei Loop! schon im Februar 2013 aufgezeigt - deshalb hier noch mal unsere damaligen Ergebnisse, die bis in die Gegenwart hineinreichen. Eine Geschichte der fliegenden Wesen der Nacht und der sich begegnenden Langsamläufer und ihrer Konstellationen, die mit Corona- oder Sars-Geschichte parallel liefen:

Weiterlesen ...

Schrödingers Katze & die lunare Vision

LunarvisionsMondphasen prägen unser Leben. Das ist kein spirituelles Glaubensbekenntnis, sondern eine Tatsache, die sehr einfach überprüfbar ist. Es erfordert allerdings eine individuelle Auseinandersetzung damit, denn obwohl diese Phasen eine globale und somit auch eine kollektive Wirksamkeit haben, zeigt sich das Ergebnis nur als eigene, unmittelbare Erfahrung.
Vor allem, wenn man die Bedeutung dieser einzelnen Zeitpunkte von Neumond bis Neumond vor dem Hintergrund des tropischen Zodiaks betrachtet. Was wir heute immer noch als Mondphasen bezeichnen, ist aber eine abgemilderte Version dessen, was in vielen Kulturen seit langer Zeit als wichtig angesehen wurde. Dazu gehören zum Beispiel die 27 Mondhäuser, die Aspekte des Mondes sowohl zu den aktuellen Planetenständen wie auch zu wichtigen Radix-Positionen im eigenen Geburtshoroskop und einige andere, neuere Methoden, mit deren Hilfe diese Zyklen differenzierter betrachtet werden können.

Und damit auch besser nutzbar werden für jeden Einzelnen von uns. Denn darum geht es – aufzuzeigen, was man wann am besten machen sollte, um die Dynamik dieser Zyklen so gut es geht nutzen zu können. Man kann sich das so vorstellen:

Weiterlesen ...

Sonnenwende - im Spiegel des Mondes

SonneKrebs2019„Erleben wir etwas als angenehm, entsteht Anhaftung und Begehren, und beides bestimmt fortan unsere weiteren Handlungen. Erleben wir hingegen etwas als unangenehm, entsteht Zorn, Ungeduld usw., Gefühle die wiederum unser Verhalten beeinflussen und uns negativ handeln lassen, was später zu Schwierigkeiten führt.

Obwohl also die eigenen Handlungen immer wieder leidvolle Situationen nach sich ziehen, erkennen wir dies nicht und meist ist uns nicht klar, welches Verhalten unterlassen werden sollte, um Probleme zu vermeiden. Genau dieses Nicht-Wissen, diese Unwissenheit, ist der Grund dafür, dass wir unser Handeln von den anderen leidbringenden Gefühlen wie Begierde, Zorn, Stolz und Neid bestimmen lassen, anderen Leid zufügen und selbst Schwierigkeiten erleben. Die Ursache unserer Probleme liegt also in den leidbringenden Gefühlen.“

KYABJE TENGA RINPOCHE

Heute in der Nacht von Samstag auf Sonntag wechselt die Sonne um 23:43 Uhr unserer Zeit in die vierte Phase des erdbezogenen Evolutionszyklus – in das Zeichen Krebs des tropischen Tierkreises. Dieses kardinale Wasserzeichen steht in enger Verbindung mit dem Mond, beides zusammen weist darauf hin, dass es in diesem Zeitabschnitt vor allem um den Umgang mit unseren Gefühlen geht. Ich war und bin der festen Überzeugung, dass jeder von uns, der sich selbst und das eigene Leben offen und unvoreingenommen untersucht, zu dem selben Schluss kommen wird, wie es der tibetische Abt und Lehrer Kyabje Tenga Rinpoche vor vielen Jahren in seinem Buch „Sutra und Tantra – der Weg des Buddhismus“ beschrieben hat:

die Hauptursachen unserer meisten Probleme entstehen durch unseren oft kopf- und herzlosen Umgang mit leidbringenden Gefühlen wie Gier, Zorn, Stolz und Neid.

Sie sind die Fundamente aller anderen, destruktiven Empfindungen und sie können auch bestimmten Elementen und Zodiakphasen zugeordnet werden.

Weiterlesen ...

Stier-Neumond: Herr der Dinge?

StierneumondtitelWenn sich heute Nacht Sonne und Mond in der Beta-Phase unseres planetenbezogenen Entwicklungszyklus vereinen (in der Mainstream-Astrologie wird das auch häufig als Neumond im Tierkreiszeichen Stier bezeichnet 😊), dann bietet sich dieser Moment für ganz bestimmte Reflektionen an. Sowohl für Menschen, die mit astrologischem Hintergrundwissen wenig bis gar nichts anfangen können, wie auch für Forscher und Suchende, die mit den allgemeinen 08/15 Zuordnungen zu den einzelnen „Zeichen“ nicht zufrieden sind.

Im Ergebnis wird sich für alle Beteiligten nichts ändern, heute Nacht werden wieder Grundlagen geschaffen für die nächsten Monate, Jahre und Jahrhunderte und es spielt dabei keine Rolle, ob man an Astrologie glaubt oder nicht. Schließlich geht es hier nicht nur um eine Religion oder Philosophie, die sich ausschließlich in abstrakten Metaphern und Symbolen ausdrückt, um die „wahre Wirklichkeit“ für uns besser verständlich zu machen. Es geht um reale Erfahrungen, die wir alle zusammen in den nächsten Stunden machen werden. Zwar individuell entsprechend unserer Anlagen sehr unterschiedlich, aber insgesamt trotzdem innerhalb eines gemeinsamen Codex.

Dieser Neumond hat zudem auch eine besondere Bedeutung für unsere Zeit, da er das erste Mal stattfindet, seit Uranus aus dem geozentrischen Erleben heraus unwiderruflich in die Beta-Phase des Zodiaks gewandert ist. Und somit wird alles, was dieser besondere Zeichenwechsel mit sich bringt, nochmals verstärkt bzw. strukturiert werden.

Weiterlesen ...

Chiron Widder: Schlüssel zum Zorn

chiron1Nun ist er wirklich da. Chiron, der Kentaur, wechselte vor ein paar Tagen zum zweiten Mal in den Widder. Nach der Stippvisite letztes Jahr begann damit nun dauerhaft ein neuer Zyklus, in dem es wieder häufig um Ärger bis Wut gehen wird. Wenn Chiron so wandert, ändern sich meist die "Schmerz-Bühnen" im Leben. Nicht umsonst hat er die Form eines Schlüssels und bringt mit der Energie jedes Zeichens andere, ungewöhnliche Heilungen und (Ab-) Lösungen für und von gewöhnlichen Problemen.

Ein Schamane unter den astrologischen Archetypen, der ganz praktisch oft unsere Schmerzfähigkeit trainiert, für eine später manchmal fast mystische Einsicht in fremde Schmerzen. Chiron im Radix spiegelt durch Stand in Haus und Zeichen aber zuerst mal die persönlichsten Empfindlichkeiten. Das, was uns am meisten schmerzt und zwar immer wieder. Ein Schmerz, hinter dem aber auch, nach langer Auseinandersetzung mit dem eigenen Trigger, das Geheimnis der Heilung (anderer) liegt. Das ist ein unterschätzter Punkt im Verständnis dieses kosmischen Fremdlings.

Chiron heilt weniger sich selbst, als die Menschen gegenüber, und dadurch kommt er in die Überwindung des eigenen Schmerzes. Wo er steht im Geburtsbild, finden wir unbedingt auch die eigene Anfälligkeit für bestimmte Verletzungen, gesellschaftlich und privat. Eben die "größte Wunde" unseres Lebens, die durch seine Aspekte, Zeichen und Haus, meist grandios beschrieben ist. Oft scheint sie für "Chirons Kinder", diejenigen mit starkem Bezug zu ihm, wirklich unendlich groß und nicht zu bewältigen. Jedenfalls nicht auf die übliche Art - schnell zugepflastert. Dieser Trigger in uns lehrt vielleicht am besten Akzeptieren und Loslassen. Chiron wirkt damit lebenslang wie ein Entwicklungshelfer.

astrophysis

Alles, was wehtut, wirft uns ja auf das Selbst zurück und genau hier liegt sein größtes Talent. Er führt uns auch durch Leid und im Leid zum anderen, in dem wir uns spiegeln. Körperlicher als Neptun, persönlicher anwendbar als Jupiter und irdisch sehr, sehr heilsam wie schmerzhaft, öffnet er bei seiner Wanderung die Türen zu einer unkommerziellen, weil anstrengenden, manchmal mühsamen Seelenmagie. Meiner Ansicht nach wirkt er nicht wie einer der großen Planeten, sondern in seiner Fremdheit und Sonderstellung als eine Betonung anderer Anlagen, die auf Altruismus, gelebte Heilfähigkeit (aktiv und passiv) und auf unser "Lieblingsweh" hinweisen. Im Chiron ist all das wie in einer anderen Überschrift zusammengefasst, die auch den Weg aus dem wichtigsten aller persönlichen Schmerzen markiert. 

"Oheim, was tut dir weh?" (Parzivals Erlösungs-Frage an den Fischerkönig)

Heilung passiert unter Chiron häufig nur dann, wenn wir mit den in ihm symbolisierten, lange unentdeckten Fähigkeiten wirklich anderen in ihrer Not helfen - trotz eigener Verletzungen. Sonst gehen seine Türen schnell wieder zu. Noch schneller übrigens im Widder, der Gefühle überall da aufheizt, wo wir zu selbstbezogen agieren, wenn Chiron eintritt. Und das werden viele tun. Die Pfeile seiner Wunden erlauben uns dann andererseits "wirklicher" die Identifikation mit fremdem Leid. Was jedoch genausogut ein Anfang von Kriegen und Machtkämpfen sein kann, wo man im Reflex zur Selbstrettung tendiert. 

Es wird uns begegnen: Mit Chiron aktiv entsteht erst eine konstruktive Verbindung zum eigenem Leid durch all den Widerstand und Ärger (oder selbst gegen den Ärger). Was einen letztlich für das Weh der ganzen Welt aufbricht wie im Gralsmythos. Man könnte im Widder mit Parzival sagen: "Du heißt Chiron. Der Name bedeutet: Mittendurch". Wer Chironiker ist (im engen Kontakt zu Achsen, Häuserspitzen, auf 0° eines Zeichens, im Aspekt zu persönlichen Planeten im Radix oder am GZ um 25° Schütze), fühlt sich oft lange, lange fremd in üblichen Zusammenhängen. Man kommt in dieser neuen Phase chironisch nur zur Vollständigkeit, wo man sich in einer gewissen Bewusstheit vom Selbst (und all den brennenden Impulsen) abwendet. Das heißt, sich ihnen zuerst bewusst zuzuwenden und dann bei nachlassendem Druck endlich zu heilen. Auch, indem man etwas tut. Der Schmerz bleibt, bis man die Konfrontation nicht mehr vermeidet. Das "Sein" der Wunden, jeden Tag, muss gar nicht bekämpft werden. Sie sind wir. Aber wir sind nicht nur sie. Wir können überwinden. Wichtig ist es, jetzt wirklich zu handeln, nicht nur zu wüten.

Weiterlesen ...

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Suche

Translate

dedanlenfritptessv

Sponsoring

sponsoring

Mit eurem Sponsoring helft ihr uns, auch nach 6 Jahren mit Loop! weiter hochwertige astrologische Information möglichst kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wer unsere Arbeit mit einem Betrag seiner Wahl unterstützen möchte, kann das einfach und sicher per Klick auf den Button oben tun. Der Direktlink lautet: PayPal.Me LoopAstro. Herzlichen Dank! 

Login

Loop! verwendet Cookies, Google Analytics sowie einige Social Media Buttons. Um Ihre Privatsphäre zu schützen, benutzen wir als Like & Share Buttons nur Plugins, die ein höchstmögliches Maß an Datensicherheit bieten. Mit einem Klick auf den nebenstehenden OK-Button stimmen Sie der Verwendung von Cookies und der Datenverarbeitung zu, die in unserer Datenschutzerklärung (Direktlink unten auf jeder Seite) nach der neuen EU-DSGVO ausführlich erklärt ist.
Weitere Informationen Ok Ablehnen