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Astro-Basics: Gleich ist nicht dasselbe

GleichundGleichTitelVor kurzem fragte mich ein Bekannter, ob denn die Attentäter der jüngsten Terror-Attacken an ihren Horoskopen erkennbar seien. Ein Bekannter, der sich für Astrologie nur wenig interessierte und dem man auch in der Kürze der Zeit keine komplizierten oder komplexen Erklärungen geben konnte. Dementsprechend musste ich dann auch mit einem klaren JAIN antworten.

Denn genau genommen sind die Horoskope dieser Täter ja keine herausragenden Sonderfälle, in aller Regel teilen sie ihre Grunddaten (Planetenstände) im Schnitt mit 380 000 anderen Menschen. Selbstverständlich ergeben sich dann aus den Häuserstellungen und Verbindungen nochmals ganz erhebliche Unterschiede, trotzdem bleibt es aber ein Fakt, dass von diesen 380 000 Menschen, die durchschnittlich am selben Tag Geburtstag haben, meistens nur ein einziger (wenn überhaupt) solch eine Tat begeht.

Die astrologischen Anlagen können also für sich genommen niemals alleine den Ausschlag dafür geben. Vielleicht ist es wichtig, dies nochmal ausdrücklich klar zu stellen, auch wenn wir hier zum Beispiel im Zusammenhang mit Trump, Putin, Erdogan und Co. immer wieder bestimmte Stellungen und Aspekte als Erklärungen für ein bestimmtes Verhalten einzelner Menschen analysieren.

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Der Mond, die Freiheit + die Vögel

00000moon"Was passiert, wenn wir uns entschließen, dass uns Dinge nicht einfach so passieren?" (Barbara Tranberg).

Manchmal kamen die Zeitzeichen in meinem Leben ja schon magisch an, als klare Symbole, aber selten so pointiert wie jetzt. Hinweise, Bilder und Geschichten, die sich kurz vorm Ostermond morgen, dem ersten bezaubernden Vollmond des neuen astrologischen Jahres, in der Außenwelt sehr plakativ zeigen. Als ob Träume plötzlich zu Dingen würden, da, wo die Türen zwischen den Welten weit aufstehen.

Für mich sind es diesmal die Vögel, die einfliegen, der Uranus, der Hunger nach Freiheit, den ich nun plötzlich überall sehe. Ja, man trifft es genau so, wie es das eigene Horoskop ausliefert, was der Himmel an Konstellationen für einen hat, und man bewegt sich - wenn es gut geht - wie durch einen Regen von Bedeutung. Andere sehen dann nicht unbedingt, welche Botschaft etwas für uns hat, aber wir wissen: Es ist wahr. So ist er, der "gute" Neptun, der der nicht alles verdreht, sondern das schon fast Erlöste zeigt. Das, was noch im Bann steht. Der heilige Geist, würden manche sagen.

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Nein, das sind die Schatten, Projektionen, die zurückgenommen werden wollen, sagen andere. Auch das nur eine Anschauung. Die wirkliche Wirklichkeit mit allem, was wir glauben, ist vor Ostern jedenfalls so oder so nah an der Bewusstseins-Schwelle, vielschichtig wie die vielen Geister in uns. Und wir lernen, was daran ändert, was schadet und was nützt. Wenn wir uns nur märchenhaft zu denken erlauben. Diesmal bewegt das Leben ja besonders ein eingeschlossener Sonne-Uranus, zu Vollmond morgen in 6/12, bei r-Merkur. Was uns zu Geburtshelfern der konstruktiven Seite von Konstellationen macht und insofern auch einen der "guten" Wege in die persönliche Freiheit zeigt. Auch wenn wir bei Venus-Saturn jetzt Ablehnung wirklich hinter jeder Unklarheit entdecken. Dann sollen die anderen das für uns lösen:

"Das getrennte Selbst will uns zu dem Glauben verführen, dass die Antwort auf die Leere, die wir in uns empfinden, in der Außenwelt liegt." (Tranberg, "Warum immer ich?", Ryvellus)

Dabei geht die Antwort vom Selbst aus, oder besser, seiner Bewusstheit, sofern es seine Abhängigkeit von anderen Selbsten erkennt. Und selbst mit der Veränderung beginnt. Nur du kannst ändern, was für alle anders sein soll. Fang also mit dem an, was du dir von anderen wünschst. Wenn du das ungerecht findest - lass es. Aber jammere nicht. Um die große Destruktion dieser Tage zu verwandeln, fange man in genau der Absolutheit, die man von anderen fordert, bei den eigenen Angelegenheiten an. Weil Abstraktion (die Politiker, die Medien, die Guten, die Bösen) zu leicht über uns kommt ist in Phasen des Nicht-Selbst, des Uranischen. Bei allem nötigen Ent-Binden lohnt sich nun ein wirklich scharfer Blick auf den stützenden Pluto im Quadrat zum Vollmond. Das, was wertvoll bleibt, bedeutsam wird, ist nur ein stabiles Konzept, kein Schimpfwort, sondern "bindende Ansicht" oder Absicht von Saturn und Pluto. Oder notwendige Stütze für Neptun, das Wasser, das ohne Erd-Stabilität hohl läuft, wie man jetzt an allen Ecken sieht. Verrücktes Leben, das gerade kopfüber fällt und fällt!

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Über die Liebe zu Wasser

wasserliebe

Woher kommt immer wieder dieser Schmerz? Wasser ist nicht logisch, es verbindet, weicht auf, ist widerstandsloser als andere Elemente. Vielleicht bemühen wir uns darum auch so sehr um Schutz vor der verzweifelten Wunschnatur der eigenen Seele, wo es astrologisch ins Fließen kommt. Vielleicht bringt jeder "Wasserstand" der Planeten deshalb diese völlig mauernlose Verbindung zum Mitgefühl ins Bewusstsein. Die Kosten, denn es tut manchmal weh. Eine Brücke, die man sich oft lieber vom anderen wünscht, als sie selbst zum anderen tief empfunden spannen zu können, wo sie gebraucht wird. Ich liebe dich, weil ich deinen Schmerz kenne und ihn in mir selbst akzeptiere. Venus ist heute nachts also wieder zurück in die Fische gelaufen. All die Empfänglichkeit und Empfindsamkeit bis Empfindlichkeit spürt man sofort. Beziehungen sind wieder näher am Wasser gebaut, oft kommt dieses Talent der Berührung über Frauen oder sehr sensitive Männer herein. Jene andere flüchten, die sich davon geflutet fühlen. In schönere Konzepte. 

Dann bin ich aber flach, nicht da, sondere aus. Dabei ist Fisches Geschenk ja die Verbindung, das atemlose Tauchen im Meer der Emotion, das dann manchmal unendliche Leere wie eine riesige Welle über uns zusammenschlagen lässt. Alles, was man nicht begreifen kann, nur fühlen, jenseits der drei Zeiten. Alle spiegeln wir uns jetzt noch einmal bis zum Oster-Wochenende in unseren eigenen, von Venus' projizierten Wasserbildern, die es uns leichter und schwerer machen können, zu erkennen, was ist. Besonders diejenigen mit Wasser-Monden oder Venus dort oder dem AC, denn durch den kommt unser Grund-Empfinden dann auch emotional in die Welt. Niemand kann so isoliert fühlen (und sich so isoliert fühlen) wie eine Venus in Kontakt zu 12, den Fischen, Neptun. Ob im Radix oder wie jetzt mundan, womit das Klima reich, unscharf, gedämpft wird, wie unterm Wasserspiegel. Diese Venus macht ohnmächtig, auf eine einladende Art.

In ihrer Zeit wird es noch einmal unglaublich lyrisch, zumal Merkur im Stier all das begreifbar nahe bringt, was an Schönheit fehlt oder wegbricht oder gewollt werden will - und diese Schönheit schmerzt dann auch. Niemand kennt so sehr den Aufruhr des Überflutet-Werdens von Verzweiflung, Sehnsucht und dem endlosen, poetischen Glück der Selbst-Auflösung. Das Wollen ohne Namen, Worte, Sätze dafür zu finden. Es tut weh, es tut gut, es ist unendlich lebendig. Ja, manchmal werden wir innen geschmeidig, wie Fische. Und unser Dasein bewegt sich eine Weile wieder wie unter Wasser. Wer glaubt, das sei nur angenehm, ist vermutlich mit seinen Gefühlen noch nicht im Reinen.

Denn das zu sein, heißt auch, ihre "falsche" Seite tief zu empfinden - all die Walfische, Haie, Kraken der Negativität, die astrologisch auch im Neptunischen wohnen. Die Kröten des Lebens, die wir schlucken müssen - und an die uns gerade die traumhafte, mögliche Süße in unseren Beziehungen, Freundschaften, Lieben ernnert. Das, was fehlt. Venus in Wasser bringt auch immer Pluto, das Faß ohne Boden mit, und ruft Mond auf, mit seinen wilden, launischen Bedürfnissen. All das in uns zu lieben, bis hin zum zornigen Hass, so lange, bis es sich in unserer Liebe auflöst, ist Liebe zum Leben selbst. Wasser ist nicht begründbar, unerreichbar durch Logik, Gründe, Rechtfertigungen. Schmerz, Ärger, Liebe, Wasser ist.

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Widder-Neumond: Carpe Lunam

Fruehling2014Heute Nacht sind wir endlich endgültig am Ende unserer letztjährigen Zeitreise angekommen.

Endlich. Endgültig.

Natürlich – schon der Übergang der Sonne über den absoluten Nullpunkt des irdischen Zodiak, ihr Zeitsprung in die Alpha-Phase des Widders, war ein Neuanfang. Aber eben nur auf die generellen Themen der Sonne bezogen und ihre jährliche, spiralförmige Wanderung durch den Tierkreis. Das mögen auch diejenigen gespürt haben, die Astrologie nicht nur als intellektuelle Spielwiese für die eigenen Vorstellungen und Konzepte sehen, sondern tatsächlich immer wieder live erleben, wie sich die Qualität der Zeit verändert. Da gab es einen spürbaren Neubeginn, die meisten der energetischen Strömungen wurden auf widderhafte Weise „resetet“, komprimiert als Impuls, aber es fehlte noch eine gewisse Dynamik. Absteigende Mondphase eben, die erst Dienstag Nacht, gegen 4:57 Uhr unserer neuen Sommerzeit, zu einem neu-mondigen Ende kommt.

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Und ewig grüsst die Sommerzeit

Aus aktuellem Anlass: Sonntag Nacht um 02:00 MEZ werden die Uhren wieder um eine Stunde vorgestellt (03:00 MESZ). Das bedeutet - kollektiver Schlafmangel und zeitliche Desorientierung. Alle Jahre wieder ist deshalb auch unser Artikel vom März 2013 aktuell.

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Am Sonntag Morgen war es wieder so weit – hochoffiziell wurden wir alle Opfer eines globalen Komplotts. Gerade als in Deutschland Saturn, der Herr über alle Zeit, am mundanen MC stand (Anmerkung: 2017 steht er in Berlin genau am AC), wurden die Uhren vorgestellt. In einer einzigen Sekunde verging eine ganze Stunde und bis heute weiß niemand, was in diesen 60 Minuten geschehen ist. Oder wo sie geblieben sind. Sie sind einfach weg.

Zumindest wenn man unserem heutigen, höchst verkümmerten Zeitsinn Glauben schenkt, denn der kann sich nur noch mit Hilfe künstlicher Krücken – sprich Uhren aller Art – orientieren. Zumindest unser „bewusster“ Teil davon. Unter normalen Umständen wirkt sich diese Degenerierung kaum aus, statt uns mit einem Blick aus dem Fenster am Stand der Sonne zu orientieren, reicht ein Blick auf unsere Uhren um dem mysteriösen Phänomen der Zeit ein vertrautes Gesicht zu geben. Allerdings betrifft das nur unser konzeptuelles Denken innerhalb abstrakter Begriffe, also nur einen winzigen Teil unseres gesamten Seins. Der ganze Rest orientiert sich auch im digitalisierten Zeit-Alter an Rhythmen, die so alt sind wie das Universum selbst. An Sonne, Mond und Sternen um genau zu sein, sie sind die Taktgeber für eine fast unüberschaubare Menge von zyklischen Intervallen, die unserem Leben überhaupt erst Struktur und Ordnung verleihen.

Dem Schöpfer des Ganzen sei gedankt dafür, dass wir Menschen darauf wenig bis keinen Einfluss haben, es sei denn wir wären eines fernen Tages doch in der Lage, den Lauf der Planeten und Sterne willkürlich zu ändern. Aber der Mensch kann eben sein eigenes, abstraktes Konstrukt der Zeit verändern, ganz wie es ihm beliebt.

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Ist dieser Vollmond ein Zeitkristall?

VollmondFische2017TitelJa – heute ist wieder einmal Vollmond und ein ganz besonderer dazu. Die Grundarchetypen Fische und Jungfrau werden zusammengeführt und da die Sonne wie immer das Zentrum aller Dinge ist, geht es dabei vor allem um die zwölfte und letzte Entwicklungsphase allen Seins. Aber der Reihe nach – warum sollte ausgerechnet der Vollmond, der ja für viele von uns eigentlich das Sinnbild für eine Spannungsphase im Leben ist, etwas zusammenführen? Weil die beiden Hauptlichter, also die Dominanten in unserem Zeitsystem, die ansonsten polare Ausrichtung einer der sechs Zodiakachsen, das eigentliche Grundthema, die eigentliche Grundenergie dieser Phasen, gleichzeitig erklingen lassen. Als Schwingungsresonanz, die wiederum sämtliche individuellen Taktgeber in und um uns herum, verändern. Oder besser ausgedrückt – mit Lebensenergie versorgen, als Impulsgeber fungieren, damit Bewegung dort entsteht, wo sie eigentlich mangels Masse gar nicht entstehen kann. Rein theoretisch zumindest.

Denn genau darum geht es bei der jüngsten Entdeckung der Wissenschaft, den Zeitkristallen. Normalerweise entsteht im physikalischen Vorstellungsuniversum Bewegung nur dort, wo auch Energie vorhanden und einsetzbar ist. Damit kann man dann mittels bestimmter Formeln so ziemlich jede Veränderungsdynamik im Raumuniversum beschreiben und berechnen. Aber vor knapp 4 Jahren sind Wissenschaftler um den Physik-Nobelpreisträger Frank Wilczek auf die Idee gekommen, im Innern einer Ionen-Falle einen sogenannten "Zeitkristall" zu erzeugen, etwas das sich wie ein Uhrenzeiger in einem stets wiederholenden Muster bewegt, ohne dabei Energie zu verbrauchen. Denn im Gegensatz zu allen anderen Objekten beziehen Zeitkristalle ihre Bewegungsdynamik nicht aus gespeicherter Energie, sondern sie entsteht durch einen Bruch in der Zeitsymmetrie. Und das macht sie in gewisser Weise zu einem Perpetuum mobile, etwas, was es eigentlich nach herkömmlicher Sichtweise nicht geben konnte. Bis vor wenigen Tagen jedenfalls war das die gängige Lehrmeinung, jetzt aber, pünktlich zur Opposition von Jupiter und Uranus, wurde die gesamte Sichtweise auf das Phänomen der Raum-Zeit völlig verändert.

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Das Lexikon: Wie Miss Venus tickt

venus1"...and Venus was her name - she's got it!" (Shocking Blue).

Jeder hat eine - zumindest im Horoskop - Venus, die Verliebtheit, die Liebe, die Schönheit, die Maßstäbe, die Sicherung, die Werte, das Geld. Während der Mann astrologisch häufig über Mars und Sonne definiert wird, beschreibt Frau als Liebende und Geschlechtswesen auch die Venus - neben dem Mond.

Den Mann und seinen Mars haben wir höflich vor Jahren schon als ersten bei Loop! mit einem Mini-Lexikon gewürdigt. Nun ist nach Yang das Yin dran. Hier Teil 1 unseres kleinen Venus-Nachschlagewerks der Zeichen (als Anlage) - die Radix-Häuser, wo sie steht, interpretiert man entsprechend als Umsetzung mit (als Verwirklichung). Natürlich wird Venus hier isoliert gedeutet, wie man das in einem Radix nie machen würde. Da beeinflussen außerdem Mond, Haus 2 oder 7 und entsprechende Aspekte deutlich die Analyse der "Venus-Fähigkeiten".

Los geht's, wo immer alles anfängt, im Widder →

Venus Widder oder 1. Haus

Das wilde Herz

Wer morgens betet, hat den Rest des Tages Zeit für Spaß und Sauereien.“ (Marilyn Monroe)

"Ich bin selbstsüchtig, ungeduldig und ein wenig unsicher, ich mache Fehler, bin unkontrolliert und manchmal schwer zu handhaben. Aber wenn du nicht mit mir umgehen kannst, wenn ich am schlimmsten bin, hast du mich auch nicht zu meinen besten Zeiten verdient.“

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Damit alles Wichtige gesagt, liebe Widdervenus Ladies. Ihr wisst es, und ihr nutzt es ;-) Diesen präzisen Einblick verdanken wir einer der Göttinnen Hollywoods, Marilyn Monroe, eurer Widder Venus-Schwester im Feuergeist, übrigens eine Zwillingesonne mit Fischemars und eben der Widdervenus (und in der Umsetzung auch Venus in 1!), von der hier die Rede ist. Monroe hat mit den klassischen venusischen Flirt- und Datingmethoden Männer vom einfachen Kerl bis hin zum Präsidenten der USA wie die Fliegen auf den Leim gelockt, sie wäre vermutlich auch auf Tinder der Kracher gewesen. Dennoch dürften die virtuellen Anmachmethoden der Neuzeit nicht unbedingt die Paradewerkzeuge der feurigen Widdervenus sein.

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Weggewischt werden wegen Nichtgefallen? Das geht gar nicht. Sie erobern lieber in Eigenregie, schnell und ohne lange zu fackeln. Als starke Selbstdarstellerinnen überzeugen sie direkt (vor allem sich selbst) und stürzen sich via Liebe auf den ersten Blick in heftige Abenteuer. Diese mutige, starke, geradlinige Venus kann umwerfend sein, manchmal auch ein echter Abturner, weil sie als Bestimmer gedacht ist und das nicht kaschiert. Sie lässt sich nicht gern erobern, was ihre latente Bindungsunfähigkeit erklärt, ist sexuell fordernd und liebt das etwas Brenzlige. Kuschelsex und langes Vorspiel dürften auf Dauer ein Trennungsgrund sein.

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Das blinde Huhn macht Druck

spacey"Ich bin hier bei der Arbeit und nicht auf der Flucht!" (Anonym).

Wer immer das gesagt hat, es wird keiner mit Jupiter-Uranus gewesen sein, der berüchtigten, oft rettenden und drängenden, plötzlichen Feuer-Luft-Begegnung, die Freitag wieder akut wird (und zum vorletzten Mal) das Klima prägt.

Überaus vereinnahmend geboren oder vom Transit dazu gemacht werden ja paradoxerweise - freundlich ausgedrückt - oft selbst eher tiefenentspannte Leute. Aber eben auch manchmal Zeitgenossen, die gleichzeitig diesen riesigen Anspruch auf Sonderbehandlungen haben und darum gern im Großen bestimmen, was die beste Veränderung für andere ist. Weshalb sie im Umfeld dann große Unruhe verbreiten. Jedenfalls unter denkenden Menschen, die bereit sind, sich doch irgendwo an feste und für alle gültige Regeln zu halten.

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Ein Spannungs-Feld dieser Tage. Das Foto aus dem weißen Haus, wo die blonde, überaus weiße Kellyanne Conway sich mit Schuhen auf dem Sofa räkelt und dunkelhäutige, hochstehende "Nafris" (anderswo Staatsgäste genannt) fotografiert, ist einer der besten Ausdrücke dieser Konstellation. Man empfindet in sich häufiger das Recht zu allem, vor allem zu Chauvinismus.

Aber: Etwas knirscht diesmal speziell zwischen all den freifliegenden Visionen von Aufbruch, Änderung und geforderter Resonanz, die uns alle jetzt immer wieder spürbar erreichen. Hier trifft nämlich mit Jupiter und Uranus die Gattung "blindes Huhn" ein jetzt wieder sehr sehr stark neptunisches Umfeld mit aller Sehnsucht nach Ganzheit. Das Gute daran: Der marsische Ärger der letzten Wochen lässt stark nach. Nun hat man stattdessen mit Zulauf von Sonne und Merkur auf Neptun zwar die kleine Narkose (durch mehr "Alles-Egal"-Zugänge), aber  das Dasein will ja faktisch und praktisch immer noch nicht das, was sich die vielen Egos vorstellen, die in ihm Leben spielen. Drum wünschen sich vielleicht einige von uns mit schwierigen kardinalen Spannungen zur Widder-Waage-Opposition (die den ganzen Veränderungs-Druck ununterbrochen produziert) gerade auch am liebsten weg. Ausreisen, abtauchen, sich loseisen. Möglichst weit und möglichst lange, sobald nur der kleinste Stress am Horizont erscheint, was diesmal noch stärker als sonst zehrt und an den Nerven zerrt. Weil: Änderung braucht Ziele. Die sind aber noch nicht da.

Wie innen so außen. Weshalb dann heute mittag auch noch ein "Minor Geomagnetic Storm" auftritt, Symbol für die allgemeine Nervosität. Spitze 11 (Greenwich) auf zulaufendem Sonne-Neptun löst das aus, mit einigen begeleitenden, unerklärlichen seelischen Unruhen.

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Kommen sie? Hallo Nachbarn!

000ufoHeureka, vielleicht sind sie den kleinen, grünen Männchen diesmal wirklich auf der Spur. Astrologisch spricht erstmals etwas nicht allzu sehr dagegen, im Umfeld der Entdeckungen erdähnlicher Gegenden im All: Sonne steht mit Nessus, dem kosmischen Fremdling, und läuft gen Neptun, das noch Namenlose, als die NASA das 7-Zwerge-System bekannt gibt. Saturn wandert am Galaktischen Zentrum, wo mit Langsamläufern offenbar öfter weltbewegende Veränderungen möglich werden. Zwei auffällige Positionen, die an sich schon über die Beteiligten weitgehend unerforschte, schwirrende, exzentrische Möglichkeiten spiegeln. Willkommen, Nachbarn!

Vielleicht ist "Trappist 1" ja zumindest die Zwischenlandungs-Station der immer wieder beschworenen Ufo-Sichtungen. Da hat man also ein schönes Exoplaneten-System von erdähnlicher Planeten rund um den Haupt-Trappisten entdeckt. Wie bei unserer Sonne und uns, gar nicht weit weg von hier, nur 40 Lichtjahre. Knapp überm Knie des Sternbilds Wassermann verortet, als Heimat des Ganzen auch astrologisch angenehm, denn hier sitzen alle revolutionären Theoreme. Anders als früher, wo immer irgendetwas auch ganz falsch an diesen neuen Sternen-Formationen war (348 erdähnliche kennt man), steht die Chance auf Leben da draußen nun gar nicht schlecht. Ein paar der Exoplaneten scheinen diesmal nämlich nicht gar zu verloren in den unendlichen Weiten des Weltraums zu sein, nicht zu dürr, nicht zu kalt, nicht zu heiß, nimmt man an.

Allein die Konjunktion von Sonne-Nessus lässt astrologisch hoffen, denn sie bildet Fremdes ab und taucht häufig in Geburtsbildern von Menschen, Situationen, Dingen auf, denen der übliche Stallgeruch fehlt. Und Der Schlüsselfaktor des sabischen Symbols für 4° Fische, wo die Sonne Mittwoch bei der Bekanntgabe mit dem Nessus stand, lautet nun ausgerechnet auch noch: "Zusammentreffen" (M.E.Jones).

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