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Buntes

IBES 2016: Wenn sich zwei streiten...

Und wieder einmal ist das deutsche Volk gespalten. Zumindest der Teil, der sich allabendlich am Leiden einiger prominenter Wohlstandsflüchtlinge im australischen Busch ergötzt. Das Dschungelcamp biegt auf die Zielgerade ein und ähnlich wie schon in den Jahren vorher, fallen jetzt Masken und reißen die letzten Geduldsfäden. Sofern man mit seinem „Gegenüber“ eben nicht energetisch kompatibel ist, wie zum Beispiel Wassermänner und Skorpione. Alleine über den Begriff Wasser-Mann würde sich Helena Fürst im Moment vermutlich schon höllisch aufregen, sollte ausgerechnet Thorsten Legat auf die Idee kommen, sie als solchen zu bezeichnen.

Mindestens eine Diskriminierungskampagne mit anschließendem Shitstorm würde da losgetreten werden und am Ende müsste der Tierkreis nach einigen tausend Jahren umbenannt werden - aus Wassermann wird Wasserfrau. Warum auch nicht, Hauptsache die Protagonisten des Astro-Biotops verhalten sich weiter so nachvollziehbar wie bisher.

Dass Helena und Thorsten sich von Anfang an nicht sonderlich gut leiden konnten, war schon beim einfachen Synastrie-Vergleich ihrer Geburtshoroskope sichtbar. Da steht also eine Sonne-Jupiter Konjunktion zum eigenen Mars im Quadrat, und dann tauchen da plötzlich zwei Männer im Camp auf, die ihre Skorpion-Sonne ebenfalls dazu ins Quadrat bzw. in die Opposition stellen. Ja, richtig, es sind zwei: denn auch Menderes hat die Sonne im Skorpion stehen, dazu aber auch noch Saturn.

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DC 2016: Muckis, Möpse und Menderes

Die erste Woche im Dschungelcamp ist wie im Flug vergangen, ab heute werden sich die Reihen aber Tag um Tag mehr lichten, bis zum Finale nächsten Samstag nur noch drei Teilnehmer übrig sind. Darunter auch die zukünftige Dschungelkönigin. Oder der König.

Wer möchte, kann die Überschrift schon mal als voraus eilendes Statement fürs Finale nehmen, eine Prognose also, die allerdings auf sehr wackligen Beinen steht. Warum? Weil lediglich von Brigitte Nielsen eine halbwegs gesicherte Geburtszeit bekannt ist, von allen anderen nicht. Das bedeutet in der Konsequenz, dass weder Auslösungen auf den jeweiligen Radix-Mond in diese Prognose mit einfließen konnten, noch etwaige Transite auf Aszendent, Himmelsmitte oder Häuserspitzen. Gerade über den Mond würde sich aber die emotionale Grundstimmung mit allen Höhen und Tiefen deutlich zeigen, somit also auch ein eventueller, verfrühter Abgang bzw. der überraschende Sieg eines Außenseiters. Und natürlich sind Planetenübergänge über die Hauptachsen eines Geburtshoroskops bzw. Aspekte dazu, absolut wirkungsvoll und werden sich auch immer unmittelbar zeigen.

Deswegen – dieser Blick auf einen möglichen Ausgang des diesjährigen Dschungelcamps bleibt relativ unscharf, nichtsdestotrotz gibt es aber einige Anzeichen, zumindest auf bestimmte Kandidaten, die wenig bis keine Chancen auf den Titel haben dürften.

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Dschungelcamp 2016: Es gibt Reis, Baby...

Grundsätzlich – bisher war die Jubiläumsstaffel mit Jupiter am AC durchwegs gelungen. Eine bunte Kandidatenmischung mit  täglichen Therapiesitzungen und auch die Witze der Moderatoren hörten sich nicht mehr ganz so gequält an wie im letzten Jahr. Und wo der normale Fan schon voll auf seine Kosten kommt, schwelgen die Astro-Forscher/-innen im Luxus (alle Charts gibt’s hier). Denn nicht nur die psychologischen Hinter- und Abgründe passen bestens zu den kosmischen Grundanlagen der Teilnehmer, sondern sie verhalten sich auch noch lehrbuchhaft entsprechend ihrer kurz- und mittelfristigen Transit-Auslösungen. Forscherherz was willst du mehr?

Jüngstes Beispiel:  Gunter Gabriel. Nachdem der ehemalige Busenfreund von Johnny Cash gleich am ersten Tag mit seinem sofortigen Wiederausstieg aus dem Camp liebäugelte, konnten ihn seine Mitbewohner aus dem Basecamp mit viel Geduld, Zuwendung  und geschickten Mitteln immer wieder „zurück holen“. Vor allem die Idee, ihn endlos reden und erzählen zu lassen, hätte aus einem Lehrbuch über den Umgang mit merkur-betonten Menschen sein können. Denn mit mindestens 4 Planeten in den Zwillingen hat Gabriel natürlicherweise ein großes Mitteilungsbedürfnis. Und kann dabei auf einen großen Fundus mit der Überschrift „Geschichten, die mein Leben schrieb“ zurück greifen. Trotzdem ist der Mann mittlerweile 73 Jahre alt und damit nur noch bedingt belastbar. Mag sein, dass er zu anderen Zeiten seinen Aufenthalt noch um ein paar Tage verlängert hätte, heute aber war dann endgültig Schluss.

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Dschungelcamp 2016: Alle Jahre wieder

Endlich ist es wieder soweit. Heute Abend um 21:15 Uhr startet die zehnte Staffel des berühmt-berüchtigten Dschungelcamps (RTL) und damit ergibt sich für alle Forschernaturen die wunderbare Gelegenheit, Astrologie mehr oder weniger live zu beobachten und auch manches zu überprüfen. Es gibt dabei ein paar Regeln, die man beachten sollte, vor allem was die Zeitverschiebungen zwischen Deutschland und Australien anbelangt. Denn bestimmte Entscheidungen werden ja tatsächlich „live“ übertragen, aber während wir hier das ganze Abends verfolgen, geht in Australien meist gerade die Sonne auf.

Mittlerweile geht auch unsere Berichterstattung über das Camp ins vierte Jahr und es wurde schon viel geschrieben, manches davon durchaus zeitlos und deswegen als Einstieg immer noch lesenswert. Empfohlen sei diesbezüglich der PROLOG des letzten Jahres oder der Einführungsartikel aus dem Jahr 2012. Im letzten Jahr haben wir dann aber etwas geschwächelt, statt dem täglichen Dschungelbarometer gabs nur eine sehr abgespeckte Begleitung, was zum größten Teil an der absolut langweiligen Szenerie im Camp lag. Oder astrologisch ausgedrückt – an einer Mars-Neptun Konjunktion in den Fischen im Quadrat zu einer Mond-Saturn Konjunktion im Schützen. Erstere als Symbol für die gähnende Langeweile vor und hinter dem Bildschirm. Letzteres zeigte sich dann unter anderem in der großen, emotionalen Disziplin der Teilnehmer, selbst als die Essensrationen immer knapper wurden, weil auch der sportliche Ehrgeiz bei den Prüfungen zu Wünschen übrig ließ.

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