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Irgendwann, in einer Zeit ohne Zeit

Dies ist natürlich auch ein Text für Merkurier und Jupiter-Freunde. Aber eigentlich dachte ich ihn nur für die Meeresbewohner. Weil ich vermute, dass sich die weniger Neptunischen gähnend ab- und schnell wieder ihren Angelegenheiten zuwenden werden. Sicher? Relativ. Was ja ahnen lässt, wie alles im veränderlichen Kreuz mit allem verstrickt ist. Kommen wir zu den Verhältnissen. Montag, der 12. November 2018 und Merkur bewegt sich im Schützen (Jupiters Königreich, der immer noch erst 0° seiner wunderbaren Juwelenländer besetzt) auf ein Quadrat mit Neptun zu. Es wird nicht ganz zustande kommen. Alles in Zeitlupe. Diese Nacht begann wie alle Tage mit Nacht. Mit Dunkelheit, gedachten Buchstaben, Zahlen, Zeigern, einem Nichts. Schon wieder so früh? Wieder und wieder wird es 0 Uhr werden. Zeit tropft in Köpfe, aus Köpfen heraus. Wahrscheinlich hat es geregnet, aber keiner erinnert sich wirklich an Regen, wenn er halb schläft. Vielleicht an ein Geräusch. Tropfen kratzen wie kleine Tiere am Fenster, davor Schatten, dahinter Schwärze. Über, unter uns.

Solche Worte heißen Verhältnisworte, weil sie Verhältnisse beherrschen, ohne die es kein Verhältnis zum Leben gibt, nur Leben. Das Verhältnis ist vielleicht auch eine Sache, weil wir es schaffen, als wäre es wahr. Vielleicht gibt es ja kein Datum.

Das fallende Kreuz. Berichte, Notwendigkeiten, Visionen, Träume. Abstraktes, das sich mit Wirklichkeit verwechseln lässt. So werden Fakten und Möglichkeiten gemacht. Wir Menschen, klein und ausgesetzt, denken uns in Relationen, womit wir einen Weg durch die Unberechenbarkeit suchen und finden.

Gibt es die Galaxien, wenn sie keiner erst denkt, dann beweist? Zen? Nein. Eher eine grundsätzliche Frage. Sind sie da draußen? Wirklich? Wie man's nimmt. Denkt, spricht. Das Fenster, du, die Minute hier drinnen, Du in Dir? Merkur läuft ins Quadrat zu Neptun, in diesen Zahlen, Tagen, Worten. Wahrnehmung, die sich verschiebt. Jupiter sagt: Wir sind Götter, da, wo wir handeln, denn er kommt aus dem Feuer und schickt das Feuer in die Gedanken, so lange Merkur in seiner Regentschaft verharrt. Alles steht still, Augenblick an Augenblick. Ein Moment, der einzige, wo die Schaukel in der Luft verharrt, bevor sie umschlägt und das Leben nach Worten ringt. Immer jetzt. Hier, Welt vor dem Fenster, du dahinter, obwohl du dich, aus Sicht der Welt, vor der Scheibe befindest, die sich in deinem Spiegel betrachtet. Dasein denkt nicht. Wasser, das aus dem Himmel fällt, verriegelt höchstens die paar Meter Sein, Zaun, Mauer, Brücke vorm Nichts, das sich nie denken ließe, wenn keiner die Begriffe dafür fände. Was für eine endlose Geschichte.

Wo wären wir ohne das Wort? Merkur: Ich denke mich, also ist die Welt, die ich feststelle. Jupiter: Sieh das Ganze mal heldenhaft! Ich bin groß, riesig, bin alles, kann alles auf mich beziehen, was du sein soll. Angeblich. Wir sind doch Welten! Wer es am großartigsten macht, gewinnt. Es grüßt dich, MEIN schöner Kosmos. Das Universum, dahinter leer, wo es Formeln, aber keine Formen hat. Die Flasche auf der Fensterbank mit ihrem zarten Spitzenkragen aus Wasser und Kälte. Wenn jemand sie öffnet, werden Abdrücke von Fingern erscheinen und wie dunkle Blumen auf etwas Zerbrechlichem blühen. Das Glas, das du neben die Flasche stellst, gehörte deiner Großmutter. Du könntest es mit denselben Fingern zerdrücken (wenn du viel Plutonisches im Radix hast), die nun Blumen auf den Flaschenhals malen. Regen klirrt, simmert, singt, redet nicht mehr hinter der Scheibe, in der du dich spiegelst. Denkt die Scheibe dich? So kann sie sicher sein, dass etwas von ihr bleibt. Die Kunst, belanglose Sätze zu sagen, ohne dass sie belanglos klingen, ist Merkur-Jupiter-Zeit. Jetzt. In meiner Sprache sind alle Worte aufgebraucht, besetzt, angesteckt vom Bedeutungs-Virus, wie die Zahlen. 100 ist mehr als 1. Ist das so? Einer mit Herz ist mehr als 100 ohne. Neptun. Wahrheits-Roulette. Montag, der 12. November 2018. Gut, dass man angefangen hat, Tage zu zählen. Dass es Verhältnisworte und Verhältnisse gibt, die mein Verhältnis zu dir absichern. In Übereinkunft mit dem, was sein soll. Wo bleibt Neptun? Hier. Wo? Hier! 

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Dieses zarte Neumond-Netz

spider"Woran wir zu arbeiten haben, lässt sich leicht ausmachen: an allem, was nicht funktioniert." (David Richo)

Ich möchte heute die persönlichen Möglichkeiten der Zeit auf einer ganz einfachen Ebene deuten. Weil mir das so wichtig vorkommt. Nicht die politischen Begegnungen. Denn der neue Zyklus des Neumondes zeigt mit den Lichtern in 6 für hiesige Breiten auch persönliche Notwendigkeiten - oder das böse Wort: Arbeit. Praktische Anpassungen. Einen seelisch ausgelösten Scheinwerfer, der sich darauf richtet, das zu tun, was Dinge wieder ins Laufen bringt, wo sie stocken.

Für Greenwich ist mit Sonne/Mond in 7 das beschrieben, worum es überall geht: Beziehungen und wie man sie verändert - im Skorpion verbindliche Beziehungen. In beiden Neumond-Bildern steht die Herrscherin des Erd-AC Stier (auch der weist ins Praktische), die Venus, rückläufig, in Waage und Haus 6 = Aufarbeitung. Man fängt damit immer bei sich an, unter dem Horizont.

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Venus-Uranus von 6 nach 12 legt nah, dass nun die inneren Systeme fallen müssen, wenn man seine Beziehungen wirklich wandeln will und nicht nur darüber reden. Aber das Reden fällt gerade in der Liebe leichter als das Tun, denn jeder erwartet den Impuls vom anderen. Hier in der Opposition gespiegelt - und sie wird ja noch schärfer. Widder-Waage, der ewige Kampf um Balance, der innen, in mir, beginnt und sich nach draußen fortsetzt, wenn nicht einer damit aufhört. Im Skorpion bekommt die ganze Welt den Schimmer der Verstrickung. Wir paddeln auf dem Styx zwischen Ich und Du immer wieder bloß in die eigenen Unterwelten:

"Die Goldkönige sind innerhalb eines Spinnennetzes verfangen [Lösung, Aufforderung: Verreibe das Spinnennetz]. Der Goldblick ist eigentlich ein Herzblick, das Netz verhindert die eigentliche Goldkraft." (Andreas Bunkahle über Sonne-Pluto oder als Mittel 'Aurum')

Erst am 1. Dezember ist dieser Venus-Uranus-Schub mit seinen Auslösern vorbei. Man muss sich bis dahin von etwas trennen. Vielleicht lieber von seinem Bestehen darauf, Recht zu haben, von den klebrig-süßen Liebes-Romanen, in denen Leidenschaft selten das wilde Geschrei eines extremen Streits ist, als von den Beziehungen selbst. Wenn sie wichtig genug sind, tragen wir den Streit, der nur den Streit in uns selbst spiegelt. Es geht ja hier nicht um Probleme, sondern um Konflikte. Die einen lösbar, die anderen er-tragbar. Der Ruck-Effekt dabei für Skorpion ist immer Wassermann, die Selbst-Distanz. Und siehe, hier läuft gerade Mars, die Kraft, die skorpionischen Trotz befreit. Man tritt einen Schritt beiseite. Was können WIR tun, was ich?

Wenn man die Welle nicht nimmt, hängt man weiter am seelisches Marterpflahl und wartet, dass das Leben einem einen Zauberhut überwirft und sich auf einmal der andere, alles andere, die ganze Welt doch noch als veränderungswilliger entpuppt als man selbst. Und die Umstände für einen wandelt. In der Beratung heißt das immer: "Wann hört der Transit endlich auf?" Aber darum geht es ja gar nicht. 'Der Transit' zeigt ja nur das, was dran ist. Man kann es natürlich überstehen und Veränderung verweigern oder als Wendemarke sehen. Es geht beim Neumond-Klima auch genereller darum, wer schneller aus seiner Haut (6) herauskommt. Wer klüger ist und dabei nicht "nachgibt", sondern vorzeigt, was an praktischen Schritten er selbst denn tun kann. Oder sie. Es ist ja Venus, die hier handelt. Uranus wartet verzaubert in 12 und kommt nicht allein aus seiner Larve, nur durch Neptun. Bloß ist Mitgefühl nicht wirklich antrainierbar. Manchmal sollte man Astrologie schon wörtlich nehmen. Manchmal kann man auch einfach denken: "Du armer, armer Mann!", weil man von sich selbst weiß, wie stressig es ist, verzaubert zu sein (neuerdings nennt man das ja Problemtrance) und verwirrt keinen Schritt mehr gehen zu können. Auch wenn man schon ahnt, wie nötig praktisches Handeln wäre. Aber es gibt die, die es können und andere können es nicht. Jetzt nicht. Dann macht man es eben selber. Ich ändere, wenn ich Veränderung will.

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Die Seelen, die Zeiten + die Raben

raven1008Stell dir vor, du bist begraben im Reich der Knochen, die einst den Seelen ein Zuhause gaben - und nur einmal im Jahr kommst du ans Licht und siehst die Wolken über dich hinwegziehen, hörst die Menschen über dich reden, spürt den Boden, auf dem du einst gingst. Wir fühlen im Kern das Wesen Skorpion, wie es ihn nach innen zieht und nach draußen schiebt. Auf den Erdboden des Stiers, den der Löwe, der Mensch, mit Wassermann, den Himmeln, verbindet. Die fixe Zeit der unendlichen, gefährlichen Tiefen ist jetzt. Damals und immer. Wo Erde in den Himmel will, muss es vorher skorpionisch werden. Sonst wird es nicht pur, sonst wird es nicht Wassermann, sonst wird es doch wieder: Liebes, altes Ego.

Man sollte schon auch mal vorher den Schritt ins Erkennen der eigenen Macht und des Umgangs damit wagen, damit die Selbstdistanz des Uranischen sich irgendwann auch entfalten kann. Sie fängt hier an. Ein bisschen Sollte, Müsste, Könnte wird zu Soll, Muss, Kann. Auch skorpionisch, aber zum Guten. Das ist  schließlich einer dieser Zwischentage, aus den Zwischenwelten, wo man gut daran tut, AUCH sich selbst und sein Verhalten anzusehen: Wie wirke ich verantwortlich mit den und für die anderen?

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Auch das ist ja Skorpion, nicht nur die Manipulationen. Die Krähen und Raben fliegen, und heute, nachts, passiert der alte, heidnische Übergang: Samhain gilt als Öffnung der Pforten zwischen den Universen.

Menschen denken an die, die sie verloren haben, man feiert die Gespenster, auch die eigenen, indem man sie spielt. Halloween, das Vereinigungsfest von Unten mit Oben, über dem die Elfennebel schweben. Der dunkle Pol der Welten, der den hellen trifft. Stier-Skorpion, die (Über-) Lebensachse spiegelt das astrologisch. Vor Allerseelen tritt man vielleicht in die wichtigste Phase des 8. Zeichens und seiner Kinder ein. Wir  gehen in den Wandel, von innen nach außen, aber dafür müssen wir absteigen. Es wird oft weh. Pluto in jedem von uns ist ja da. Nun taucht er mit seinen bekannten Themen in den manchmal geisterhaft kalten Tagen auf. Mond und Neptun schwemmen alles Unfertige massiv ins Bewusstsein.

So, wie die drei spirituellen Anzeiger eben stehen in jedem Horoskop. Wenn es gut geht, wird uns diese Zeit wandeln und wir können uns so selbst verwandeln, in eine Richtung, in der es schöner für alle ist. Der erste Mond im neuen Monat wird ja ein dunkler sein. Da melden sich die guten Geister und die Gespenster, die wir im Inneren am Leben halten. Das, was uns nicht loslässt, besetzt, drückt und damit zur nötigen seelischen Transformation bringt.

Gerade jetzt wäre es gut, genau hinzusehen, wo in den Umwegen und Hindernissen, die sich seit Neujahr auftaten, überraschende Wendungen und Hinweise steckten. Vor lauter Leid über alles, was schiefging, übersieht man das leicht. Der vorletzte Neumond im Jahr, am 7. November schon, schwemmt uns wirklich tiefer ins Innere, weil Jupiter seinen Abschluss im Skorpion macht und ja bereits seit über einem Jahr im kollektiven Unbewussten als Erhellung des Fehlenden arbeitet. Sein Zyklus im Zeichen wird überprüft. Sind wir endlich an dem, was sich vor uns versteckte, in uns, wie WIR wirken auf die anderen, nicht, wie andere wirken auf uns? Das 8. Prinzip zielt doch auf's DU, nicht auf's ICH. Darum ist Skorpion auch für manche so unerträglich, weil er - falsch verstanden - und gedankenlos gelebt, auch destruktiv immer auf den anderen zeigt. Dabei ist er auch konstruktiv Du-bezogen. Er stammt aus dem Begegnungs-Quadranten. Ist man mit sich mutig, werden blinde Flecken jetzt sogar müheloser ausradiert bis abschattiert.

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Skorpion - die achte Phase

SonneSkorpion2018Willkommen. Heute sind wir alle zusammen wieder einmal in die achte Phase einer ganzheitlichen Entwicklung eingetreten. Ob wir nun an Astrologie glauben oder nicht, ob wir dem zustimmen oder nicht, selbst wenn wir das ablehnen sollten, ändert es wenig an den zeit-energetischen Voraussetzungen der nächsten Wochen.

Es ist wichtig, sich dies heute noch einmal klar zu machen. Denn niemand käme auf die Idee, jetzt gegen erste Herbststürme und graue Wolken zu wettern, sich die etwas düstere Stimmung auszureden oder gar die kühle Atmosphäre zu negieren. Es ist eben wie es ist, jedes Jahr ähnlich und wir sind dem alle zusammen mehr oder weniger ausgeliefert. Natürlich gibt es viele Möglichkeiten damit angemessen umzugehen, aber niemand würde versuchen, diese äußeren Erscheinungen Phase unserer jährlichen Entwicklung in den nördlichen Breitengraden als Aberglaube oder falsches Verständnis der Welt abzutun.

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Saga und das Schwert

saga108Häufig ist Neptun mit seinen nur halb bewusst auftauchenden, ungreifbaren Bildern stärker als die Vernunft. Wenn mit solchen Archetypen das Leben wie ein Traum gelesen werden kann, auf einer ganz anderen Ebene als der von ordentlichen Erklärungen, dann auch diese Geschichte: Das 8jährige Mädchen, geboren bei Neumond im Schützen am Galaktischen Zentrum, findet ein 1500 Jahre altes Schwert in einem schwedischen See. Das allein klingt märchenhaft. Aber das Kind trägt auch noch einen mystischen Namen: Saga.

Im Radix findet sich nicht nur diese besonders charismatische und ungewöhnliche Stellung eines GZ-Neumondes (gespiegelt auf Pluto), sondern auch die Konjunktion von Jupiter, Neptun und Chiron von 2009, in Sagas Radix im 1. Haus, am Wassermann-AC. Ihre Story geht um die Welt. Alle reden plötzlich von Excalibur, dem Schwert von König Artus. 

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Dessen Vorgänger Caliburn schmiedete einst der Zauberer Merlin und trieb es durch einen Amboss, woraus es nur zukünftige Herrscher befreien konnten.

Das Schwert wurde später der Herrin vom See in Avalon zurückgegeben. Soweit der Mythos. Wassermann und Fische finden wir nicht nur darin, sondern auch in allem, was mit der Entdeckung einhergeht. Da kommt dieses kleine Mädchen. Saga Vanecek tritt im Juli, nachmittags, kurz vorm Weltcup-Spiel Frankreich-Kroatien, im Wasser des großen Vidöstern-Binnensees, wo die Familie Ferien macht, auf etwas Hartes. Was sie herauszieht, ist ein fast ein Meter langer "Stock". Aber das Jonköping Landesmuseum findet schnell heraus, dass es sich tatsächlich um eine mehr als 1500 Jahre alte Wikinger-Waffe handelt. Natürlich nicht Excalibur - aber ein tröstliches Bild für eine Zeit, die Märchen, Wunder und ihre Weisheit wirklich gut gebrauchen kann. Die schönen Analogien fangen bei Sagas Namen an.

"Saga ist eine germanische Asengöttin, über die wenig bekannt ist. Sie ist die Göttin der Geschichten, Sagen, Mythen, Märchen und Runen. Es ist bekannt, dass sie in der Höhle Sökkwabek (Sturzbach) wohnt, die von kühlen Wasserfluten durchströmt wird. Dort soll Saga häufig mit Odin sitzen und „aus goldenen Schalen alte Weisheit trinken“. (Vorname.com) 

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Das kosmische Hologramm

KosmischesHologrammTitelbil

Eigentlich sollte dieser Artikel schon vor einer Woche erscheinen. Denn der Zeitpunkt um den hier es geht ist Samstag, der 6. Oktober um 17:02 Uhr (UT).

Das war der Moment, in dem Jupiter wieder in sein eigenes Reich zurückkehrte, nach einer fast 12-jährigen Reise durch die Heimatländer aller anderen Planeten und Lebens-Archetypen.

Jupiter? Ins eigene Reich?? Schütze???

Aber der steht doch heute erst auf 24° im Skorpion werden 99% aller fachkundigen Leserinnen und Leser jetzt denken.

Stimmt. Aus unserer subjektiven Erdperspektive betrachtet befindet sich Jupiter immer noch im 8. Phasenabschnitt unserer Umlaufbahn um die Sonne. Sprich – im Skorpion. Nimmt man allerdings unsere Lebensspenderin, den Ursprung allen Lebens in unserem Planetensystem, um die sich alles dreht als zentralen Mittelpunkt, und setzt gleichzeitig die Umlaufbahn unserer Erde als symbolischen Hintergrund, dann ist er am Samstag um 19:02 Uhr unserer Zeit in Europa in die neunte Phase des kosmischen Evolutions-Zyklus, ins Zeichen Schütze eingeschwenkt.

Oder einfacher ausgedrückt – aus heliozentrischer Sicht ist Jupiter bereits im Schützen, während wir hier noch das skorpionische Ambiente als energetische Rahmenbedingungen wahrnehmen.

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Die "lieben" 7. Haus-Schwestern

libraJetzt noch etwas zum 7. astrologischen Prinzip und Besetzungen im 7. Haus, besonders Sonne, wo ja Harmonie leicht zum Dogma wird. Ein Thema, was auch Vollmond in Widder-Waage anschiebt. Nehmen wir mal ein aktuelles Horoskop dazu, um zu verdeutlichen, was bei Betonungen im Du-Quadranten geht: Wenn man nicht genau hinsieht, könnte man auf den ersten Blick meinen, Angela Merkels Radix zu sehen. Sonne in 7 mit Uranus-Aspekt, Mond in 2 und ein Schütze-AC. Aber nein, es ist gar nicht die Kanzlerin.

Sondern ihre jüngere astrologische "Schwester" von der SPD, Andrea Nahles. Nun macht das ganze Hickhack Sinn: Wo zwei astrologische Prinzipien auf Anlage- oder Verhaltensebene ähnlich funktionieren und sich nah kommen, muss eins den Kopf senken. Das sieht man ja zwischen Merkel und Seehoferer auch gut, beide im Mond-Zeichen geboren und mit Feuer-AC. Die 7. Haus-Sonne ist aber noch mal ein Sonderfall. Andrea Nahles ist wie Merkel und viele Geschwister mit dieser Sonne in 7 eine Beantworterin, sie erlebt sich selbst öfter mal als Resonanzfeld, als ständig reagierend auf etwas, was von draußen hereinkommt und zwar aus ihrer Sicht aggressiv. Dabei sitzt im 7. Haus als Analogie eben auch der Streit.

mindmapDie Abwehr dessen im Selbstbild ist beim Felderstand 7 ähnlich wie bei den Waagen sichtbar,nur im Tun. Da wird überall Ärger gerochen, ausbalanciert auf Teufel komm raus, denn Waage-, Haus 7 oder Venus-Betonte haben erst mal selbst gar keine Balance. Darum suchen sie ja die Harmonie auch so dringend. Denn hier blickt man ständig in den Widder gegenüber, auf Wut und Zorn der anderen. Alles, was daran leise erinnert,scheint sofort im Bewusstsein auf. Oder die ewig megaschnellen Mars-Aktionen. Im 7. Haus mit Sonne schaut man analog ins eigene 1. Feld zurück, mit der Frage: Wie spiegelt mich denn nun mein Gegenüber oder die Öffentlichkeit? Ich muss das und das unbedingt eben noch geraderücken. 7. Haus-Sonnen sind begnadete Erklärer und eigentlich erklären sie sich meist selbst als Produkt der anderen.

Diese Sonne ist hier völlig spontan früher bei dem, was andere tun, als bei sich selbst. Das bedeutet nicht unbedingt, mitfühlend zu sein, es ist ja Sonne, nicht Mond. Sondern eher eine technische, energetische Angewohnheit. Die Frage, wo der Standpunkt reflexhaft sitzt: Bei dir. Das kann ziemlich anstrengend werden, weil man sich so in die Angelegenheiten anderer verstrickt. Manchmal durch coabhängiges Handeln. Als ausgleichendes Element für die Verwicklung mit anderen haben 7. Haus-Betonte oder Waage-Besetzungen oft mindestens eine "rettende", massive 1. Quadrant Position oder sehr starke Aszendenten. Wie Nahles und Merkel den Schützen. Dahin müssen sie immer wieder zurück, wenn sie fähig werden wollen, nicht nur die Speerspitze irgendeiner vermuteten,notwendigen Bewegung demokratischer Prozesse zu sein. Sondern sie selbst. Aber oft dauert es viele Jahrzehnte sich umzupolen und bei sich selbst anzufangen, statt bei der Stellung dessen, wo man sein Licht leuchten fühlt - im Du. Was auch für dasGegenüber mühevoll wird. Denn 7. Haus-Betonungen (vor allem Sonnen) sagen ja nicht nur: Hey, was du machst, ist super. Sondern auch: Was du machst, ist völlig destruktiv. Waage oder Haus 7 urteilt. Das kann genauso offensiv und aggressiv sein wie Widder oder Haus 1. Nur eben verbal/mental - immer dann, wenn der Friede bedroht ist. Dann wird Pazifismus plötzlich zum Krieg: "...weil du UNS (7 ist immer 'wir') keine andere Chance lässt!". Wie gesagt: Beantwortung. Re-Aktion. Auf den Schimmer einer Ahnung eines Missklangs im Austausch. 

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Dienstag, 20. November 2018

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Dienstag, 20. November;
09:02 Uhr
Sonne Sep Pluto
Mittwoch, 21. November;
20:51 Uhr
Sonne Qcx Uranus
Donnerstag, 22. November;
05:49 Uhr
Sonne // Jupiter
Donnerstag, 22. November;
10:01 Uhr
Sonne -> Schuetze
Donnerstag, 22. November;
14:12 Uhr
Merkur HQu Venus
Donnerstag, 22. November;
17:46 Uhr
Merkur // Saturn
Freitag, 23. November;
02:39 Uhr
Mars HQu Pluto

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Kommentare

Hallo zusammen,

anläßlich der erneuten Schlagzeilen ergänzend zum guten Artikel ein paar Anmerkungen. Jetzt wurde folgende Rede von ihm öffentlich,...
Aufklärende Worte in heutigen Zeiten ...herzlichen Dank an Sri!

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