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Mars-Pluto: ein aufregendes Wochenende

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Heute Abend, am Samstag um 21:45 Uhr, erleben wir den Höhepunkt einer Zeitqualität, die sicher für viele in den vergangenen Tagen nicht unanstrengend war. Mars und Pluto stehen sich auf 26° 27´57“ gegenüber, Mars im Zeichen Krebs, Pluto im Zeichen Steinbock. Das alleine ist in der Regel schon eine massive Herausforderung, denn hier kommen zwei Impulse zusammen, die nur schwer zu kontrollieren sind. Mars als der Ursprung von allen Bewegungen in uns und um uns herum, Pluto als ein Meilenstein in vielen Entwicklungen, bei denen man feststellen musste, dass alles was man getan hat, letztendlich auch Wirkungen zeigt, die nicht immer dem entsprechen, was man sich erhofft hat.

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Revolution - lasst uns die Welt verändern

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Da ist es wieder - dieses seltsam subtile innere Prickeln, synchron zum heutigen Vollmond, der in das polare Energie-Ping-Pong der Löwe-Wassermann-Achse eingebunden ist. Als Frage formuliert, könnte das lauten:

Wer bin ich wirklich und warum so viele(s)?

Denn natürlicherweise stellt „der Löwe“ den Abschnitt in jeder Entwicklung dar, in dem sich alles scheinbar auf ein gemeinsames Zentrum fokussiert. Ob es sich dabei um die menschliche Erfahrung an-und-für-sich und irgendein anderes Phänomen handelt, macht lediglich im Ausdruck einen Unterschied.

Da aber alles innerhalb unserer Erfahrung extrem zweipolig entgegengesetzt angelegt ist, erschafft diese Fixierung automatisch und sofort auch das Gegenteil. Zentralisierung und De-Zentralisierung wäre eine freundliche Umschreibung des Ergebnisses.

Und diese innere geistige Mitte, die zumeist mit einer sehr eindeutigen Vorstellung von „Ich-bin-dieses-und-jenes-aber-das-und-auch-das-bin-ich-auf-keinen-Fall“ verbunden ist, schafft ein gewisses Empfinden von Sicherheit. Je mehr desto besser, im Grunde ist das ja genau das, was wir so gerne haben. Keine dummen Selbstzweifel mehr, was immer wir tun, soll getragen werden von einem unerschütterlichen Selbstwertgefühl. Der König oder die Königin bin ich, und ich bin was ich bin, einfach weil ich bin wie ich bin.

Allerdings eben auf der Basis einer sehr zentralistischen Perspektive, die zwangsweise andere Perspektiven und Seins-Zustände nicht mal mehr ansatzweise als gleichberechtigte, mögliche Alternativen wahrnimmt. Zumindest im Extremfall, wenn diese Scheinsicherheit ein narzisstisches Ego erschaffen hat. Da es „dieses Andere“ aber in aller Vielfalt weiterhin gibt, müssen die Egos sich nun ein anderes „Spielfeld“ suchen. Was also nicht ins zentrale Ich-Sein integriert werden kann oder will, das nimmt dann zumeist eine fremde Identität an. Selbstverständlich auch und nur innerhalb des eigenen Universums, also im übertragenen Sinne ebenfalls „in mir“. Da aber dieses Innen zugleich mein Außen bedingt und somit auch erschafft, begegne ich mir selbst dann eben über diese Vielfalt der äußeren Welt.

Andere Menschen, andere Länder, andere Sitten.

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Sag Tschüss, 2020! Willkommen, 2021!

2021space ADies ist keine Prognose des großen Leuchtens oder ländergenauer Schwierigkeiten, dessen also, was über uns alle kommen soll (woher?), wenn man einfach mal so denkt: Gott sei Dank, wir hatten ja die große Konjunktion im Wassermann, auf geht's! Dies ist einfach ein Vogelflug über 2021 und seine Planeten-Tendenzen. Aber: Euch allen erst mal einen guten Rutsch, einen leisen und schönen Jahreswechsel, nicht zu viel Bedauern über das alte und dafür doppelt so viel Freude am neuen Jahr - und Mut. Den Kopf hängen lassen gilt ja nicht bei Mars im Widder. Leben will nach vorn. Die Energie gegen die Schwerkraft ist schon da. Aber vielfach hängt man überall noch etwas im alten Jahr der Steinbockstarre fest (Pluto klebt dort nach wie vor an seiner Empfindung und den Defiziten des Realen). Wir haben 2020, das mit der schwierigen Konjunktion Pluto/Saturn begann und mit Jupiter/Saturn endete, vermutlich alle nicht sonderlich für seine "ausgleichende Gerechtigkeit" geliebt, die viele als große Ungerechtigkeit empfanden. Aber wir haben ja auch sehr viel kosmische Begegnung in Echtzeit mitbekommen - mehr als sonst. Die Riesen trafen sich, mit ihren überdimensionierten Themen und Verstrickungen. Die wieder unsere aufriefen.

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Wobei fast alle das Jahr diesmal wirklich bis zur Neige er-lebt und ausgekostet haben. Saturn berührt faktisch, macht spürbar, stößt einen vor die Wand, wenn es nötig ist - und verregelt nicht immer so, wie man es sich gewünscht hätte. Aber aufregend war's, Langeweile kann man 2020 nicht vorwerfen. Es war ein Sonderfall - für die einen mehr, für die anderen weniger. Je nachdem, wie bewusst man mit dem "Geschickten" dann umging. Vieles blieb einfach eine Sache der Resonanz auf das, was man erlebte. Ob's innen dann noch extremer klang oder nicht, oblag der Empfindungsgewohnheit. Manchmal fiel einem auch gar nichts mehr dazu ein - was zur Folge hat: Vielleicht schätzen einige nun mehr das, was sie (noch) haben. Auch ein Ergebnis - und nicht das Schlechteste. Das nennt man die Freude des Relativen.

Gerade deshalb starten wir heute um Mitternacht aber auch mehr oder weniger erschöpft bei Löwe-Mond Opposition Jupiter/Saturn im Wassermann in ein womöglich doch nicht ganz so strenges 2021. Es soll leuchten, wünschen sich viele. Aber die Talsohle des tief stehenden "Index des zyklischen Gleichgewichts" (Barbault-Zyklus) ist immer noch nicht ganz erreicht, sondern wir befinden uns erst kurz vorm unteren Ende der Kurve. Die Methodik stammt vom genialen Astrologen André Barbault - er kombiniert dazu die Langsamläufer-Zyklen und ihre Distanzen zueinander. Unten in der Kurve, das bedeutet übrigens nicht unbedingt negative Ereignisse - aber einen vorläufigen Tiefstand im Entwicklungs-Prozess. Er nähert sich damit aber auch seinem vorübergehenden Ende, bevor er eine Weile wieder stärker Aufwind bekommt. Barbault (Waage-Sonne, AC Wassermann und 6 Faktoren in der 7. Phase, unter anderem Waage-Neumond im 7. Feld) ist 2019 leider gestorben, bevor er noch erleben konnte, dass sich seine Prognose einer schweren Pandemie für 20/21 bewahrheiten würde, die er über diese Zyklen erreichte und mit der er absolut richtig lag. 

Abgesehen von der Kombination der Saturn-Pluto-, Jupiter-Pluto- und Jupiter-Saturn-Zyklen bringt die Betonung im Wechsel-Zeichen Wassermann entsprechende Wackler. Wir befinden uns nun in einer Orientierungs-Phase für ein späteres echtes Umdenken. Davon sind wir aber noch weit entfernt. Das neue Jahr ist voller Widersprüche des Übergangs. Wassermann beschleunigt und wird andererseits begrenzt in all seinen Themen. Mit Saturn im Zeichen müssen Technisches, künstliche Intelligenz, Sozialfragen, Ausgleichsformen des Politischen oder Revolten Wurzeln im Stofflichen finden. Was schwer sein kann. Saturn behindert auch eine "Erweckung", die viele schon bei sich selbst sehen wollen. Was man für Erwachen hält, ist oft einfach Virtualität. 2021 kämpft weiter die Welt der Fakten mit selbstermächtigenden Glaubensfragen (Jupiter): Muss man an Krankheiten, Probleme oder liegengebliebene Autos glauben? Oder sind die einfach da? Ist alles in Wahrheit nur Vorstellung? Im Wassermann scheint so vieles möglich. Man vergisst oft, auch Uranus ist ja fix und beharrt beinhart und radikal auf seine Freiheit, verrückt zu spielen. Das ist auch nicht falsch, sondern entspricht der Zeit. Mond-Opposition Jupiter/Saturn an sich zu Jahrsbeginn spiegelt ja auch die immer noch nicht geheilten Brüche, um die herum sich erst langsam Schorf bildet (Chiron-Trigion zum Mond). Wir alle waren berührt von dem, was 2020 passierte. Diese Welt hat jetzt einiges zu verarbeiten und zu verändern. Konflikte liegen überall offen auf dem Tisch. Das ist auch gut so, denn nur Akutes kann Heilungsimpulse so schnell aufnehmen, wie es nun immer notwendiger wird. 

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Der kleine Weihnachts-Shift

weihnachten1Jetzt soll es mal kurz um Fluchten, Shifts und leuchtende Bilder von künftigen Zeiten gehen (Stichwort Jupiter). Die vermutlich normal sind, aber nicht zielführend, weil sie nicht funktionieren. Oder immer nur dann, wenn man gerade keinen Real-Kontakt mit einem anderen Alien aus der Menschenwelt hat, der soeben seinen schlechten Tag erlebt und darum alles tut, um einem den eigenen, auch eher durchwachsenen Tag endgültig zu schreddern (Stichwort Saturn). Dann ist von funkelnden Shifts und erleuchteter Menschlichkeit plötzlich nicht mehr die Rede. Aber erst mal: Fröhliche Weihnachten für alle! Und wenn sie nicht fröhlich sein können, dann wenigstens nicht bitter (woran man selbst ja eine Menge tun kann). Und falls sie doch bitter sind, dann hoffentlich gesund. So kann man sich weiter und weiter Richtung Akzeptanz hangeln. Wir haben ja jetzt Stiermond, und bei Stiermond ist es angeraten, sich auf das Greifbare mehr zu konzentrieren als auf das, was noch nicht da ist. Sprich, anzunehmen was ist. Dieses Jahr jedenfalls ist alles anders: Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr begannen um 0 Uhr am Heiligabend ungewöhnlicherweise mit gleich drei Konjunktionen in 0° Orbis: Mond/Mars (4 Bogensekunden Abstand), Jupiter/Saturn (immer noch im demselben Grad) und Uranus/Lilith, ebenfalls im selben Grad. Wenn es da nicht irgendwo im Karton gerappelt hat, dann fehlt einem fast etwas.

0zeitFür mich war das Allerbeste an diesem Weihnachten (neben ganz viel Allerschlechtestem, das mir als Skorpionbetonter oft und gern zuerst auffällt) die Sammlung kleiner Momente. Eine Verkäuferin in der Drogerie hinter ihrer Plexi-Scheibe (ein Uranus/Neptun), die mir sehr gerade in die Augen blickte, als sie mir die EC-Karte zurückgab, "Schönes Fest!" sagte und mich ganz direkt anlächelte.

Mich, denn ich sah, dass sie wirklich mich meinte. Sie sah mit Bewusstsein hin. ich konnte das kaum glauben, so etwas war mir ja noch nie passiert kurz vor Weihnachten. Und ich lächelte, so gut ich konnte, über meiner Maske mit den Augen zurück. So freute mich das, wegen allem Stress, den man ihr auch ansah. Dann das Glockenläuten nach Heiligabend, das ich nach dem Feiern plötzlich zufällig gerade noch hörte, als ich über der Stadt durch mein Dachfenster ein paar Sterne ansah. Der Gedanke, dass die immer da sein werden und ich irgendwann nicht mehr. Dass alles gut wird, weil alles gut ist, selbst wenn es gar nicht gut ist. Und irgendetwas gar nicht Gutes ist ja immer. Die Wirklichkeit kann nicht bestritten werden. Nur interpretiert - und das ist unser spezifisches Muster, wie wir das sehen, worin wir leben. Den Kokon. Wissende nennen ihn: Die Matrix. Optiker: Die Brille. Ich habe mich jedenfalls gefragt: Wieso ist es immer das Licht - die Kerzen, die Sterne? Irgendwie wird es heller drinnen, wenn es draußen heller ist. Vielleicht ist das auch Uranus/Lilith. Die überraschende Klarheit und Freiheit VON etwas - wenn man in die Wüste geschickt wird, weil etwas anderes nicht passt, und alle Gewohnheiten eine Weile aufgibt. Ich will das gar nicht mehr "Chance" nennen, weil es sich so unangenehm anfühlt, weil ich vieles lieber anders hätte. Aber es ist eine. 

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Wie man ein Problem bewundert

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"Starre ist der Feind des Wandels." (Steven C. Hayes).

Ich möchte doch noch mal über Jupiter-Pluto reden. Weil mir in den letzten Tagen so oft bei der Konstellation das Thema Mitgefühl begegnet ist und mir klarer wurde, was sie damit zu tun hat. Obwohl man damit nun wirklich nicht rechnet. Die Verknüpfung ist gar nicht so einfach. Kein Hindernis - für Jupiter-Pluto. Sondern Challenge. Womit wir auch schon beim ersten geschönten Selbstbild der Konstellation wären: Lotus wächst eben nur im Schlamm. Jupiter-Pluto hat die besten Verlegenheits-Erklärungen!

Sprich: Ja. Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Dieser Satz, oder besser, Buchtitel (Jonathan Briefs), den ich als doppelte Jupiter-Pluto-Person schon beim ersten Mal gehasst und geliebt habe, als ich ihn las. Er traf einen Nerv. Er berührte mich wirklich stark und fast schon zu intim - in den Tiefen meiner Gefühle genauso wie in den Höhen der Vision, zwischen denen eigentlich alle Jupiter-Pluto-Personen dieser kleinen Erde, die ich so kennengelernt habe, sich immer wieder abstrampeln, wenn die Konstellation auch nur ansatzweise mit ihnen durchgeht.

Deshalb soll dieser Artikel auch gar keine Lösung sein, sondern weiter das Problem bewundern, als Tat-Sache eines Lebens. Vielleicht bringt das den einen oder die andere auf Ideen. Weil Probleme ja meist ordentlich Bohrerei zwecks Zerstörung und Wiederaufbau abbekommen (Pluto), aber viel zu wenig Bewunderung (Jupiter). Da wäre zum Beispiel das Problem von zu wenig oder zu viel Mitgefühl. Mit dem man übrigens auch ohne Lösung weitermachen und weiterleben kann. Statt eine wunderbare Zukunft in die ausgedachten, schönen Zeiten von Never-Ever-Land zu verschieben. Da, wo man endlich DIE Lösung für sich selbst in seinem schwierigen Alltag gefunden hat. Was eigentlich das einzige Problem darstellt. Dass man übehaupt damit rechnet: Irgendwann wird alles endlich richtig, richtig toll sein. Weshalb man wider besseres Wissen bis Ultimo weiterjammert und ausbessert und repariert - bis ein neues Problem entsteht. Was in die Schublade sehr ausgefeilter Vermeidungs-Mechanismen gehört. 

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Ja, und natürlich stimmt auch: Leben ist das Problem. Weil es nie 100prozentig passt. Da das normal ist, wäre es an der Zeit, sich daran zu gewöhnen. Denn ein Problem wird erst ein Problem, wenn man sich an etwas aufreibt. Wir können zwar nicht das Dasein ändern. Aber unseren Zugang. Jetzt, nach der wichtigen Jupiter-Pluto-Konjunktion und vermutlich noch lange in der Folgezeit bis zum Quadrat 2023, spürt man, wohin der große "Zwang in die Göttlichkeit" Menschen mit oder ohne Jupiter-Pluto gesellschaftlich mit Dogma (Pluto) oder Vision (Schütze) führen kann. Selbstoptimierung ist immer noch die Haupt-Verordnung. Und das Klima betrifft uns alle, wenn wir uns eigentlich schon ganz prima bewusst fühlen: Bevormundung, Ich-weiß-es-besser-Haltungen, überdimensionierte Traumata, die manchmal durchbrechen. Wenn es schlecht kommt. Und alles zusammenbricht, immer mal wieder.

Hashtag für Eilige: #SoIstEsImLeben. Und Jupiter-Pluto rennt dagegen an. Wenn der Lotus besonders hübsch werden soll, muss darunter doch irgendwo Schlamm existieren! Neben dem allgemeinen Klima der Problemfindung gibt es nämlich auch noch das private Erleben, das man dann auf mehr als individuellen Reaktion überträgt. Wir haben alle einen Pluto und alle einen Jupiter und wenn die im Radix in irgendeiner Form verbunden sind, zeigt sich das Dilemma der Folgezeichen Skorpion und Schütze oft noch mal schärfer, als es ist. Es geht ausgerechnet hier nämlich auch um Empathie, Mitgefühl oder Mitleid. Drei Zustände, die man leicht verwechselt und über die man so schnell im spirituellen Business Sprüche macht, dass jeder Zweite inzwischen. glaubt, ein besonders empathischer Mensch zu sein. Was nicht sein kann, denn dann sähe die Welt nicht so aus, wie sie ausssieht. So lange schön, bis mir etwas weggenommen wird oder du etwas anders siehst oder lebst als ich. Jupiter-Pluto ist konkurrent. Da geht es um das Leuchten des Prinzips, das sich durchsetzen will bis muss, je nachdem, von welcher Seite aus man es betrachtet - der feurigen oder der wasserhaften.

Ich habe lange angenommen, dass astrologisch auch die Fähigkeit des Sich-Einschwingens in Zustände der anderen nur bei den Wasserzeichen verortet sind, speziell beim Mond und Neptun. Aber immer wieder bin ich in Anlaufzeiten von Jupiter-Pluto über Stichworte des Mitschwingens gestolpert, bis mich das eines Besseren belehrte. Empathie wurde plötzlich Thema. Oder fehlende Empathie. Die Frage nach dem "Erarbeiten" von Mitgefühl kam auf oder danach, wieso sich eigentlich hier "kein Schwein um den anderen kümmert". Das ist eine ganz spannende Sache.

Wasser bezieht sich ja zunächst nur auf eigene Empfindungswelten. Nur ich kann fühlen, was ich fühle - und Mit-Gefühl ist eigentlich mein Gefühl, das ich erlebe, während ich andere in ihren Empfindungen beobachte. Solche Re-Aktionen wie Empathie, Mitgefühl oder eben Mitleid also (was gleich drei verschiedene Paar Schuhe sind - dazu später) müssen etwas mit den Zeichen und Herrschern des Begegnungs-Quadranten im Zodiak zu tun haben. Denn erst dort geht es prioritär mehr um die anderen, als um uns selbst. Oder besser: Es geht darum, wie wir andere beantworten und beantwortet werden. Dazu gehört auch, ob wir Mitgefühl bekommen oder mifühlend sind. Oder etwa beides sogar in einem ähnlichen Ausmaß. Und so füge ich inzwischen neben der generellen Ausprägung der Gefühls-Anlage, wie Mond sie spiegelt im Radix (Wie stark fühle ich? Bin ich auch ein Gefühlsmensch?), auch die Phasen von Venus (Waage), Pluto (Skorpion) und Jupiter (Schütze) in die Analyse ein, wenn es darum geht, wie sehr jemand zu Empathie, Mitgefühl oder Mitleid neigt. Ob es ein Thema ist in seinem Leben. Oder nicht. Ob diese großen 3 der Beziehung zu anderen nur gedachte Faktoren bleiben oder jemanden einspinnen und ins Handeln bringen. Jupiter-Pluto ist auf der Rückseite (Spiegelpunkt) ein Mond-Sonne-Aspekt. Das macht ihn als Movens so ungemein persönlich. 

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s-Merkur: Mythos vom "Loslassen"

atlas1“Nichts geht jemals weg, bis es uns lehrt, was wir wissen müssen.” 

(Pema Chödrön).

Merkur steht auf 11° Skorpion - und damit schon im Grad seiner "Drehung" am kommenden Mittwoch. Wie auf Kommando tauchen nun wieder an allen Ecken allerlei "Traumata" auf (gemeint ist damit im inflationären Psycho-Speech nur selten echtes Trauma, sondern das, was einen extrem stört an sich und anderen, also eigentlich Alltags-Kram, der zum Denkmal erhoben wird). Zusammen mit einem der vielleicht am meisten missverstandenen und seichtesten Dogmen oder Easy-Going-Patentrezepte der "spirituellen" Szene: Du musst endlich mal versuchen, all das loszulassen!

Vorab: Das funktioniert unglücklicherweise selten bis nie so, wie es da angeordnet wird, weil Festhalten im seelischen Kontext ja durchaus eine Weile seinen Sinn macht. Wir müssen uns mit dem beschäftigen, was uns seelisch auf seine Weise beschäftigt, um es einzuordnen und zu verarbeiten. Skorpion, auf den sich unser Bewusstsein gerade mit Merkur als Untermieter tendenziell so stark ausrichtet, ist (wie eine liebe Freundin immer sagt) auch das "Pattex"-Zeichen. Die 8. Phase und ihr Herrscher Pluto haben mit seelischen Fixierungen auch auf Verletzungen zu tun, die einem beim Merkur im Lauf durchs Zeichen häufig einfach bewusster werden. Übrigens vor seiner Wende doppelt gern. Das kann dann in der Schärfe sogar an Besetzung von bestimmten schmerzhaften Themen erinnern.

Denn Skorpion beschreibt auch emotional bindende Konzepte und damit die Muster des inneren "Festhaltens" und Verharrens, bis eine Erfahrung "durchfühlt" wurde und damit endlich integrierbar wird. Wonach sie einen nicht immer wieder in ihren Bann zieht, obwohl sie so schmerzhaft war. Irgendwann wird sie sich später in einen sinnvollen Teil der Psyche und des Lebenslaufs verwandeln. Wenn man sich dem Fühlen nicht entgegenstellt und es einfach im Kopf verneint. Zum Beispiel durch Konzepte wie: Ich muss das sofort loslassen. Denn kaum etwas könnte kontraproduktiver sein, wenn es noch gar nicht an der Zeit ist.

Wie all das wirkt und ob "Loslassen" nützt, das schauen wir uns hier aus dem feierlichen Anlass des bald rückläufigen Merkur am besten mal etwas genauer an. Zunächst: Ja, das Gegenteil von Festhalten ist tatsächlich das Loslassen, das sich irgendwann, in den inflationäen Zeiten der Pop-Psychologie für den Hausgebrauch aber zum leeren Schlagwort entwickelt hat. Ich kann nicht loslassen. Ich müsste loslassen. Wieso lässt sie ihn nicht einfach los? Warum will er sie nicht loslassen? Ja, weshalb? Weil Festhalten genau so sinnvoll ist und seine Zeit braucht. Wo blieben wir, wenn in uns alles vorbei raste? Emotionales passiert nicht an der Oberfläche und wir haben zwar als Menschen viele Kontrollwünsche demgegenüber, was uns da treibt, aber wenig Zugriff. Wir sind keine Maschinen und das Seelische ent-wickelt sich in uns, nicht wir entwickeln es. Genausowenig wie ich bewusst an dem festhalten würde, was ich gern losließe, damit es mich endlich loslässt und ich mich wieder als steuerbar empfinde. Das Loslassen ist im emotionalen Skorpion noch eine Idee, eine Theorie, nur eine Krücke, als hätten wir die Macht. Kein Klickschalter für mehr Glück.

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Jupiter-Pluto und der Krieg der Götter

JupiterPlutoTitel2Wir haben in diesem Jahr bisher wirklich großes Glück gehabt...

Solch ein erster Satz in solchen Zeiten könnte wohl bei vielen Menschen zumindest ein wenig Verwunderung auslösen. Oder sogar den Verdacht, ich würde einer neuen Gruppe von Diagonaldenkern angehören, denn er passt auch so gar nicht zum Titel dieses Artikels. Natürlich hatten auch nicht alle Menschen auf unserem Planeten in diesem Jahr großes Glück gehabt, besonders nicht die 40 Millionen, die in den letzten 8 Monaten gestorben sind (ca. 850 000 davon an den Folgen einer Covid-19 Erkrankung). Und es gibt leider auch sehr viele unter uns, denen es gerade nicht besonders gut geht, weil sie in Kriegsgebieten leben müssen oder arm sind und hungern, weil sie krank wurden und womöglich dauerhaft Schmerzen haben oder heimatlos auf der Flucht in eine ungewisse Zukunft sind.

Ich hoffe sehr, dass die meisten unserer Leser nicht dazu gehören und auch nicht allzu sehr unter den Folgen der Corona-Krise und ihren Auswirkungen leiden müssen. Sei es körperlich krankheitsbedingt oder aufgrund der wirtschaftlichen Probleme, die sich dadurch entwickelt haben.

Trotzdem, ich glaube wirklich – wir haben in diesem Jahr bisher großes Glück gehabt.

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Samstag, 25. September 2021

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