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Die Macrons: Wenn Feuer gewinnt

macrons"Sie waren fasziniert voneinander. Dass zwischen den beiden mehr ist, war offensichtlich – und sehr schwierig.“ (Brigitte Macrons Tochter über den Anfang, via Bunte).

Emmanuel Macron ist damals 15 Jahre alt, ein mega-intelligenter Schütze-Junge (Merkur-Jupiter) mit Steinbock-AC, der bei t-Neptun/Uranus trigonal und t-Saturn-Quadrat zu seinem Stier-Mond eine ungewöhnlich lebendige, starke Lehrerin beim Theater-Workshop trifft: Sie, Brigitte, Widder-Stellium und Jungfrau-AC, ist 24 Jahre älter als er, also da schon fast 40. Allerdings wird sie, wie viele Widder, auf Aufbruch, Jugend, Anfänge, fixiert bleiben. Was dann beginnt, spielt übrigens an einem katholischen Gymnasium. Zweimal Feuer-Erde, zielbewusst. Trigonal zueinander. Im Composit eine Liebes-Konstellation Wassermann-Sonne/Venus von 9 zum MC. Exzentrische Begegnung, amouröse Achterbahn und astrologisch extremer, gegenseitiger Zug. Faszination, ja. Das überbrückt später die vielen Jahre dazwischen, seine Pubertät, ihre erste Ehe und völlig unterschiedliche Lebens-Schwerpunkte. 

Diese Frau hat einen fixierenden Verstand mit Merkur in 8, sie merkt oft selbst nicht, wie charismatisch das wirken kann (Fische). Sie hat auch einen guten Job und drei Kinder, er hat erst mal nur best situierte Eltern, Schule, ein Klavier, Philosophie-Bücher im Schrank. Mit 16 macht Emmanuel seine Liebe zu Brigitte aber "offiziell" = äußert sich. Schützen können nicht allzu gut ihren Mund halten. Was für ein Ärger, was für eine aufgeregte Außenwelt, was aber Brigitte als Mehrfach-Widderin nur befeuert. All das hört bis heute nicht auf. Auch wenn sie etwas zahmer zusammen sind inzwischen.

Denn seit der Heirat (Verbindlichkeit) wirkt das Combin der beiden, das man nun anschaut, nicht mehr ganz so ungewöhnlich und rebellisch wie das Composit zuvor. Aber es reicht durchaus noch: Mit Sonne-Merkur auf einem gemeinsamen Löwe-MC, jedoch auch knalligem Scorpio-AC. Sie wissen immer noch, was sie wollen. Sich. Und so bekamen sie sich auch. Feuer ist manchmal unaufhaltsam in Horoskopen, brennt eher die Blockaden nieder, als sich zu ergeben, flammt immer wieder auf.

bannerpaarEine der ungewöhnlichsten Liebes-Geschichten verbindet den Schütze-Jungen, der heute Präsident Frankreichs ist, bisher mit seiner Frau. Man erwartet geradezu die Beziehungs-Klassiker in ihren Radix-Vergleichen oder Paar-Horoskopen:

Beim ersten Blick auf die Synastrie stieß ich seinerzeit allerdings auf gähnende Leere. Das war unglaublich, angesichts der Wirklichkeit der beiden, wie sie zusammen nach einer solchen Story zur Première Dame und zum Präsidenten aufstiegen. Jetzt aber, angesichts der neuen Doku über das Paar ("Ein französischer Roman"), habe ich alles vorsichtshalber neu berechnet und sofort festgestellt, dass ich bei Madame Macrons Horoskop damals einen Fehler gemacht hatte. Voilà, da sind sie also doch, natürlich, die üblichen Verdächtigen der Liebe: Sonne-Mond oder Sonne/Venus (vor allem in Composit oder Combin) oder auch Venus-Mars. Macrons haben fast all die Anzeiger einer sehr starken, intensiv gelebten Du-Begegnung irgendwo. Sowohl als Wechselwirkungen der beiden Radix-Bilder, als auch in den Paar-Horoskope, die Bände sprechen.

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Liebeslied für ein viel zu stures Zeichen

taurus1Dies ist eine ganz persönliche Liebeserklärung für mein früher so verhasstes Sonnenzeichen - an uns, die energetischen Wiederkäuer des Zodiak, die aus Nichts alles machen und den feurigen Funken der Welt ein Dasein bauen. Stell dir vor, es ist Stier-Ingress und es regnet einfach weiter. Niemals! Schon spielt ja die gute, alte Venus als Herrscherin verrückt, baut eine Welt voller Überfluss zum Anfassen, unbegreifbar begreiflich. Mit Japan-Kirschen, Felsenbirnen, Pringstrosen, Watte-Wolken, all den Stimmen, dem Gezwitscher, explodierend zart, in Grün. In diesen Stier-Landschaften, zutiefst weiblich, wo immer Ur-Göttinnen auf dem Gehörnten reiten und Leben an sich erschaffen, Fortpflanzung, Gärten, warme Räume, Gesellschaft, Töpfe auf Feuern, die Holzzäune davor, die Arbeit darin. 

Dieses Anfass-Universum, was plötzlich so ganz anders duftet, schäumt, blüht und funkelt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie oft Stiere einfach von Halbwissern an den Kochtopf oder auf den Acker verortet werden. Dann stehen sie da, die Leute, und sehen mir beim verbissenen Wirbeln zu, einem der nervösesten, hyperaktivsten Stiere, die ich unter vielen mitnervösen Arbeitern so kenne. Auch Stiere haben mal Wassermann-IC mit Uranus im engsten Aspekt zum AC! Gerade jetzt greifbar, wo Uranus den Stier aufmischt und der Stier den Uranus. Sie spiegeln sich ja, die beiden Zeichen. Sind Blaupausen, verdeckte Talente des anderen. Der Stier muss in seine Freiheit, der Wassermann in seine Stabilität.

Auch Stiers Wesentliches ist daher Wandel, im Stofflichen zeigt sich der buchstäblich zuerst: Sonne materialisiert mit einem Mal das leuchtend neue Licht, die kleinen, jungen Vögelchen, Maikätzchen, Zucker, Fruchtbarkeit, den Flieder, wandert in die Welt des Stoffs und der Formen. Wo wir Stiere zuhause sind und uns doch Venus immer wieder in ihre Erhöhung, die Fische, transportiert. Daher stammt ja Stiers sehr geheimer Sinn, das Gespür, Instinkt für das Unsagbare von Freund Neptun, das wir kennen, können und lieben, wenn wir bei uns sind.

1111liveStiere sind eigen. Und drum oft genau das nicht: Mitläufer. Weil zu stur. Aber das glauben viele nicht, bis sie mit Stieren leben mussten. Natürlich war es dann Wolfgang Döbereiner mit seiner Sonne als Herrscherin 2, des Stier-Hauses, der über das Zeichen ansonsten sehr viel Kluges sagte.

So dass ich es am Ende doch noch (mehr als) mögen konnte. Den Trotz, den Biss, die Langmut, die Ausdauer. Den Willen. Unter anderem auch, dass meine Abwehr völlig natürlich wäre, bei jemandem, wo Sonne in 7 steht. der wie ich den Stier und alles Stierische immer an fremde Leute delegiere. Im Du-Haus, gegenüber dem AC, spuken nun mal unsere Schatten. Aber das tut auch gar nichts zur Sache, wichtiger waren seine anderen Feststellungen. Wie die, dass Stiere gar nicht wirklich geizig sind. Sondern sogar unendlich großzügig mit Liebe, Geld und Gaben, allerdings nur, solange das Gegenüber ohne eigene Schuld in Not gerät. Bekommt man es dagegen als Eigner (klar, im Stier ist alles eigen) einer Ausstattung im 2. Prinzip (gilt auch für Monde, 2. Häusler usw.) mit dem Gefühl zu tun, dass der andere nach Geben und Nehmen nicht etwa an seinem Mangel arbeitet, sehen wir manchmal wirklich massiv Rot. Das berüchtigte Stier-Rot, bei dem kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Mars im Stier ist ja Legende mit seinen Macken und Durchsetzungsfreudigkeiten. Aber auch die anderen "begreifbar", durchgreifbar Betonten haben es in sich:

Ja, die Sonnen und Monde dort, in Stier oder 2, toben schon mal, sobald sie sich ausgenutzt empfinden. Wo es doch im Stier immer gleich um Tod oder Leben, um die ganze, nicht nur die halbe Existenz geht. Motto: Wenn das Böse alle täten, dann..! (...fiele uns der Himmel = Wassermann im Quadrat auf den Kopf!). Wann, das wissen die Astrologen mit Stier-Betonung sehr gut - HIER eine kleine Liste - da sie meist in Praxisnähe arbeiten.

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Was nicht bei mir bleibt, gehörte mir nie

108goldentaraVollmonde sind ja aufgeladen, sie sirren quasi vor Energien. Dieser, am Montag, nachts um knapp 3 Uhr, bringt buchstäblich Licht für die Sehnsüchtigen, Hungrigen und Bereitwilligen ein, da, wo Unerledigtes an die Oberfläche will. Viel zu viel davon - und die Altlasten sind massiv (Saturn als Herr 12 in 12 Greenwich). Aber: Eine immens starke, realisierende Kraft WIRD so oder so verwirklichen - wieso sie also nicht gleich bewusst aussteuern? Der Mars-Cluster im Steinbock schiebt, drückt und saugt aus seelischen Tiefen und treibt erst auf die Spitze und dann nach draußen, was zu lange keine Luft bekam. Unsichtbares, was Chance werden will, muss geahnt, durchfühlt und durchdacht sein. Es geht um Dinge die reif sind, geboren zu werden, auch all die Früchte unseres unerledigten Zorns übrigens, bei Mars-Pluto-Lilith und Steinbock, Stier und Skorpion, was eigentlich ein toller Antrieb ist.

Man spürt diese Power in jeder Faser, sie muss durchlaufen, tendiert aber zur Stockung. Wir sollen damit jetzt und nicht erst morgen (oder wenn wir esologisch "bereit" dafür sind) etwas TUN, statt uns weiter von Gefühls-Ritualen fesseln zu lassen, die wie ein Echo sind oder eine gesprungene, alte Schallplatte. Ja, es ist "alles schwierig" und "immer dies oder das" - aber wieso erleben wir unsere Themen wie Deja vus? Weil wir viel über Änderung wissen und kaum anders handeln. Mehr gleicher Input bringt mehr gleichen Output und umgekehrt. Das, was wir "immer so" erst dachten, dann fühlten und dann behandelten, als müssten wir unter Zwang reagieren wie Automaten. Traurig, wütend, empört. Jeder von uns kennt seinen Lieblingstellerrand bis zum Abwinken.

0000klimaWelche Reaktion geht denn nun auch noch, wenn wir mal eben nicht die Welt retten müssen (Stier), indem wir unsere Mittel horten. Wo sind wir immer wieder unerfüllt? Wozu dient das? Als Schutz? Wo suchen wir auf dem Tesa-Film der alten Gefühle Ablass (Skorpion) von der Selbst-Verantwortung (Mars im Steinbock)? Wo arbeitet sich unser Schuld-Konzept immer an den anderen ab (Skorpion)? 

Wenn wir geschickt entscheiden, katapultiert uns dieser fast anfassbare Stier-Skorpion-Schub aus der Bedürftigkeit der Hungergeister im ewigen Defizit heraus, wo wir uns doch nur in Wut erschöpfen. Das habe ich nicht, das bin ich nicht. Wieder und wieder, weil sich Plutos Power eben oft wie Zorn anfühlt und unsere Wut-Programme bestens trainiert sind, Kraft damit zu verwechseln. Es lohnt, hinter den Komplexen konstruktive Umsetzung und tiefe Begegnung (trotz Verletzungsrisiken) bewusst zu suchen. Was soll schon passieren? Was nicht bei mir bleibt, gehörte mir och sowieso nie. Soweit die erleichternde Wahrheit von 2/8. Oder: Es schafft Macht (Skorpion), wenn viele zusammenstehen (Stier). Schutz, den die einen in der Herde finden und andere in der alleinigen Sammlung um genau die ethischen Werte, die andere einbeziehen.

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Monkey-Mind Merkur + die Pause

monkey"Je mehr du dich mit deinem Affengeist und Pferdewillen befasst, desto verrückter wird dieser Affen- und Pferde-Geist im Kreis herumspringen und seinen Spaß mit dir treiben." (Sawaki Roshi). 

Damit ist gemeint: Der Geist findet immer etwas zu meckern, weil Merkur uns einredet, dass alles, was wir denken, unglaublich wichtig und vor allem "wahr" ist. Monkey-Mind eben. Korrekter wäre: Ein Großteil des Tages betreiben wir, je nach Stand unseres Radix-Merkur, mentale Gymnastik, die aus lauter Beurteilungen unserer Wahrnehmung besteht. Das hier ist übel, jenes da super. Dauerschleifen.

Was meist zu gar nichts führt. Außer zu mehr Aufregung. Es ist einfach eine lästige Angewohnheit, die nur mit uns zu tun hat, nicht mit "Fakten". Aber wenn wir es lassen und versuchen, den Geist zur Ruhe zu zwingen, fühlt es sich  erst recht falsch an und funktioniert auch nicht. Denk nicht an den blauen Elefanten.

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Jetzt, da Merkur wieder rückläufig ist, wird begreifbar, dass man ihn einfach nicht aus dem Horoskop tilgen kann. Er nervt. Hängt sich an alten Themen auf. Da er ja eine Einrichtung zur Erleichterung des Lebens durch Erkennen von Mustern beinhaltet. Was andererseits leider zu klemmenden inneren Schubladen führt, weil wir alles und noch mehr nur durch die Brlle der Erfahrung sehen. Und nicht genau wissen, welches eigentlich das wirkliche Problem ist, wenn wir mit immer derselben Brille auch immer gleiche Szenarien installieren.

Da bietet sich als ganz brauchbare Frage an, wie man sich beim Festbeißen in die eigenen, aber speziell auch Angelegenheiten anderer (die wir gern auf's Korn nehmen, wenn wir uns von unseren Dingen ablenken wollen), behutsam etwas lockern könnte. Denn wir haben ausgerechnet jetzt, da Pluto im Steinbock steht und beherrscht wird von Saturn in seinem Zeichen bald auch noch Pluto-Jupiter-Sextil. Das kann die ganzen eingemachten Konzepte und Vorstellungswelten klären. Es drückt auch und zieht, denn am 14.4. um 10.58 h GMT ist es soweit, dass auch ein Thema der Skorpion-Schütze-Steinbock-Trias doppelt druckvoll aufkommt: Kritik an Konzept, Vision und Wirklichkeit (und wie man sie äußert oder konstruktiv nimmt). Kritik bedeutet ja ursprünglich "Trennen" und bezieht sich auf viele Urteile, die Pluto häufig gegen etwas fällt, was "noch nicht richtig" ist. Subjektive Fantasien also.

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Über Zeiten und Räume hinaus

hawking108Was immer die Leute sagen: Saturn holt Neptun auf den Boden und gibt ihm Form. Und so ist der Macher in ihm, in der umsetzenden Steinbock-Sonne von Stephen Hawking, doch irgendwie, irgendwo, in einem anderen Universum ein direkter astrologischer Nachkomme von zwei bedeutenden Fische-Sonnen unter den Kosmologen gewesen - Einstein und Galilei. Alle drei lebten sie ja schon vor dem Tod in ihren Köpfen, Fantasien, im Wissen und intuitiven Ahnungen weit über Zeit und Raum hinaus. Hawking war dazu ein Bedrohter, früh Totgesagter.

Gerade darum speziell auch so ein mentaler und seelischer Durchstarter. Dieser Mann, von dem wir Privilegierten lernen konnten, wie mit schwerwiegenden "Fehlern" in Funktionen doch Sein und Werden geht. Weiter, klüger, schneller. Er überwand die Blockaden. Sein emorm resilientes Talent-Trigon von Merkur, Saturn/Uranus und Mond in Erde war der Mut und die Kraft dazu. Dazu hatte er auch Mond-Neptun und hat Menschen mit diesem Durchwirktsein von Unverletzbarem gezeigt, was man alles tragen kann, wenn man weitermacht, als wäre man wirklich unverwundbar. Hawking war drum auch ein philosophischer Magier, einer, der an Galileos Todestag, dem 8. Januar, geboren wurde, und nun, am 139. Geburtstag Einsteins, starb; Inoffiziell auch der Pi-Tag, wo man die Kreiszahl feiert. Was für eine Symbolik.

Synchronizität verbindet die drei Genies, die sich selbst als Person durchaus wahr-, aber viel weniger ernst nahmen als den weiten Kosmos mit seinen Möglichkeiten um sie herum. Ihre Landkarte der Suche, die schwarzen Löcher des Wissens, des noch nicht entschlüsselten Seins, von Funktion, Sinn und dem ganzen Rest der kleinen Menschlichkeit im großen All. Auch Hawkings Hingabe galt ja mit Jupiter im Spiegelpunkt (über die kosmische Spalte 0° Widder wichtige Fügungen) zu seiner Sonne dem Verstehen. Dem immer neuen (Widder-Mars) Begreifen der riesigen Unregelmäßigkeiten, der unbekannten, endlosen Weiten der Berechenbarkeit, die er immer suchte. Dunklen Orten, wo noch mehr möglich war als Bekanntes, die er dann im Geist wie seine Westentasche durchkämmte, liebte, erforschte und inhaltlich leersog. Schätze vom Meeresgrund oder den Spiralgalaxien. Manchmal klang das faktengläubig, arg jungfräulich, und an anderen Stellen wie ein Gebet. 

"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert [...]. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig." (Interview mit ABC, 2010)

Selbstkritisch und zynisch, wie Widder-Mars handeln kann, griff seiner flammend alles zu Feste an, wie den eigenen Steinbock-Merkur. Jahrzehnte nach Hawkings Schockdiagnose, bei der man dem größten Physiker seit Einstein mitgeteilt hatte, alt werde er sicher nicht, suchte er immer noch nach dem, was größer ist als er selbst. Den Urknall, das sich selbst erschaffende Universum, seine Überschaubarkeit durch Mechanismen, die einem Sicherheit geben. Auch da wird Erde leicht unterschätzt - sie ist der Boden für Forschung. Sie bemächtigt sich des Gegenübers auf ihren Zeichenachsen und bringt Lebbares ins Wissen. Venus-Pluto. Merkur-Neptun. Saturn-Mond. Stier-Jungfrau-Steinbock.

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Aufräumen!

full"Vor der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen. Nach der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen." (Ikkyū Sōjun, Fische-Merkur)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bilder (bearbeitet): Pixabay

 

Wir Wasserdichter

fishWillkommen, Fische-Phase! Am Sonntag, 18.2.2018, um 18.18 h, mit Jungfrau-AC, hat die Sonne mit ihrem Leuchten die Pforte der Zeit überschritten und betritt nun den Ereignishorizont. Als den letzten großen Bereich der Empfindung. Wir schwimmen jetzt buchstäblich zwischen Raum und Zeit, zwischen Wasser und Land dessen, was man nicht festnageln, sondern nur ganz behutsam fühlen kann. Alles, was Saturn möchte an Klarheit, wird hier beschwerlich.

Und alles, was wir mit geschlossenen Augen spüren, sehr leicht, fast schwerelos. Nun kommen die Tage der Schatten, die unscharf am Rand der Blicke auftauchen. All dessen, was ungreifbar und un-an-greifbar bleiben soll. Das Wirkliche. Und was darum vielleicht nur in der Musik, der Gestaltung, überhaupt, der Kunst Wahrheit findet. Wo Merkur für Neptun übersetzt, ohne ihn auszutrocknen. Wir werden etwas wortloser in diesen Zeiten, Immer da, wo wir in Liebe sind und tun.

"Mach's nicht kaputt," dachte er. Aus der Leere kam nichts, in die Leere ging nichts. Dann machte jemand eine Bewegung, Gott, der einen Stein warf. Gott, der ein Wort warf. Die Wasserwelt, der Bodengrund, sagte Gottes Gedicht, der Stein, der Stein, nur Finger, und mit dem Stein, zehnkieslig rund, schlug ich in alle Ewigkeit mich ein..." (sri, Die Endlichkeit des Lichts). 

Bevor das astrologische Jahr im Widder neu los sprintet (20.3. um 17.15 h diesmal), neigt es sich eben immer noch mal tief zum Wasser, das in uns allen fließt und uns verbindet. Hier feiert das Leben seine Unbeweisbarkeit, das Gefühl für das, was wahr ist. Wir sehen wie die Wasserdichter. Mit Traumaugen. Mitten in die Trostlosigkeit, Vollendung, Leere und Fülle. Nicht das Wissen. Alles scheint mit einem Mal weicher, zarter, entgrenzter, unsichtbarer, lyrisch zu werden. Sehnsuchtsvoller, ahnend, verträumt. Neben Venus geht nun auch auch Fische-Merkur (seit heute im Morgengrauen) durch diese Phase und berührt unsagbar, unbeschreibbar suchend das, was irdisch das Fernste ist. Alles ohne Beweis.

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Sonntag, 20. Oktober 2019

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