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Keine gordischen Knoten

knotenKarma heißt: Tun. Nicht: Budenzauber.

Dies ist ein kleiner praktischer Leitfaden als Rezept, wie Leben für alle etwas leichter geht. Höre doch einfach mal auf deine Mondknoten. Wenn genau die mundan wechseln, wie jetzt, gleich, heute Abend (am 9. Mai, 20.28 h, von Jungfrau-Fische nach Löwe-Wassermann), sind "karmische Auswirkungen" in der Pop-Variante der Mindfulness- oder Licht- und Liebe-Szene immer eine Lieblings-Idee. Die konsumenten-freudige Esologie mit ihren oberflächlichen Schlagworten hat da allerdings einen Begriff eher missverstanden. Karma ist nicht ethisch gut, böse oder "Instant-", sondern bedeutet im ursprünglich buddhistischen Sinn schlicht "Handlung" und etwas ganz Praktisches: 

Ursache, Wirkung - wie ich denke, so handele ich wahrscheinlich auch. Dieses Denken und Handeln erschafft rückbezüglich neue Muster im Gehirn und diese Muster wiederum erzeugen einen so starken Trampelpfad im Kopf, dass wir bestimmte Denk- und Handlungs-Gewohnheiten wiederholen. Sogar über Leben hinweg. 

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Ob man nun an Reinkarnation glaubt oder nicht, ist sehr persönlich und für die astrologische Umsetzung letztlich nicht wichtig. Denn schon in diesem Leben finden wir genau solche hartnäckigen Angewohnheiten und möglichen Ausgleich.

Sehr klar zum Beispiel in den Aussagen von "Drachenkopf und Drachenschwanz", Rahu und Ketu im Horoskop. Diese alten Bezeichnungen zeigen schon, dass bei der Knoten-Achse immer eine Portion Mystik im Spiel war. Hier durchwirken sich Sonne und Mond, Licht und Dunkel, aber auch Zukunft und Vergangenheit. Praktisch wirkt der Südknoten wie ein Titel für unseren Autopiloten. All dessen also, auf was wir als Anlage automatisch zurückgreifen, wenn es schwierig wird. Und was wir im Reflex immer wieder neu tun, weil es uns leicht fällt. Außer da, wo wir solche Verhaltens-Rituale ganz bewusst durch etwas vervollständigen, was uns unser Nordknoten zeigen kann. Wenn wir denn hinsehen wollen. Er ist wie ein Kompass in eine neue Richtung.

Der Ort im Selbst, zu dem man sich nach einer klaren Entscheidung bewegt, um aus der individuellen "karmischen Energie" heraus in größere Übereinstimmung mit der Zeitqualität zu kommen und wieder beweglicher zu werden = handeln. Anders. Gegen den Südknoten-Impuls, der gar nicht immer richtig sein muss, sprich, etwa dann auch konstruktiv wirken. Die Zeichen der Knoten-Pole beschreiben die Anlage beider Verhaltensmuster (wie es innen ist), die Häuser, in die sie fallen, die genau Art der Verwirklichung (wie es nach außen aussieht und wie das Spiel gespielt wird). Die ganze Achse wirkt wie die Kurz-Fassung eines vollständigen Entwicklungswegs. Ein Art Patentrezept oder Abkürzung für alle, die wissen wollen, wie sie in ihrem Leben weniger "unheilsame" und mehr "heilsame" Erfahrungen machen oder fließender Ergebnisse erzielen können. Sprich: Hier haben wir einen guten, internen Routenplaner. 

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Magie, Astrologie und Haldenliebe

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Wenn man sie trifft, weiß man eins sofort: Wie zart, hell, hochsensibel und durchlässig für die Umwelt eine große, so präsente, überaus kluge Frau sein kann: Monika Meer, die Fotografin, ist in ihrem 'anderen Leben' Astrologin Monika Heer. Eine der besten hierzulande, mit Sonne in den letzten Bogenminuten der Fische, am Frühlingspunkt geboren, in der kosmischen Spalte. Das macht vielleicht auch ihre ungewöhnliche Aura zwischen Zerbrechlichkeit, Empfindung und Verwurzelung aus, mit einem Jupiter in Jungfrau aber auch die Bodenhaftung, im Irdischen. Genau da beginnt der Kreis dieser ungewöhnlichen Arbeiten, wo Jupiter den Asdruck aus 3 umweglos nach 12 trägt (die Radare, Fühler in ihr, Geschwister Merkur-Neptuns). In den Traum und wieder zurück zur Erde. Über Fische-Merkur fliegt das Alltägliche ins Herz der Sonne, das Unbewusste erspürt geradewegs ans DC, zu den anderen. Diese Fotografien berühren direkt das Du, obwohl sie Orte zeigen, eindrucksvolle Plätze, bewegen sie, ankern unkopierbar eine besondere Wahrnehmung.

Monika Meer ist Macherin, Seherin, ihr Künstlerinnen-Name aus dem starken Element Wasser in ihrem Horoskop. Mit Neptun und Jupiter an Schlüsselpositionen aber auch eine lebendige Fügung aus vielem. Eine, die sieht, die lehrt, die etwas und sich selbst flirrend bewegt, sucht, findet, abenteuert. Oft mit dem Rad unterwegs, ein Venus-, Neptun- und Jupiter-Mensch, buchstäblich weit und weiter. Durch alles Sichtbare und Unsichtbare hindurch, kopfüber, in die Welt hinein und aus der Welt heraus. Sie macht ja Kunst, nein, sie findet Kunst in all dem. Nicht nur astrologisch.

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"Haldenliebe" heißt ihre Ausstellung, die noch 10 Tage in Bochum zu sehen ist: Bilder um das große Universum der Fördertürme, Ästhetik über Schutt und Asche, Venus und Pluto. Wie Monika Meer sie sieht, in ihren inneren Räumen, die sich im Draußen spiegeln.

Es gibt ja keine Trennung in der Frau mit den zwei Namen, nur Bindung, Anknüpfung, wie zwischen ihr und der seelischen Heimat. Dem Kohlenpott, dem Ruhrgebiet, der Gegend aus Tun, Machen und Verändern, der Geradeheit, ihren Wassern und seltenen Erden, die Meer da bildlich weckt. Anders als andere durchdringt und im Zeigen neu erschafft, das Lotos-Prinzip. Wie man aus Schmutz Schönheit macht. Künstlerin, Bilder-Fischerin, Webende. Bis zum 14. Mai läuft die Ausstellung noch (in Zusammenarbeit mit dem Verein 'Achtsam leben Ruhrgebiet'). Voller magischer Werke und Blicke im Astrologos-Zentrum Bochum. Venus spricht da, wo sonst Jupiter arbeitet. Bei Heer aus Feld 12 übersehbar, aber doch am AC in jeder Faser fühlbar in ihrer erweiternden, umfangenden Wirkung auf andere. Monika Heer ist eine der bescheidensten und astrologisch unaufdringlichsten, klügsten Lehrerinnen hierzulande. Voller Vielfalt an zu Lernendem, Lehrendem, Ansatz, Zugang, der sich im Reichtum der Bilder spiegelt und mit ganzem Sein das, was Leben und Menschen durchfließt, ein- und wieder ausatmet. Ganz ungewöhnlich berührend. Und dann die Analogien: Heer = Mars und Meer = Neptun, in ihren zwei Namen die Symbole, so fließend fruchtbar, wo ihre Sonne (Wasser) und DC (Feuer) Fische mit Widder auf der Grenze des Tierkreises verbindet. Anfang mit Ende, wo alles mit allem zusammengehört. Mars-Neptun kennt die ewigen Kreise des Unsagbaren, die konzentrisch in ihren Fotografien schweben.

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Astro-Basics: Gleich ist nicht dasselbe

GleichundGleichTitelVor einiger Zeit fragte mich einmal ein Bekannter, ob denn Terroristen und Attentäter an ihren Horoskopen erkennbar seien. Ein Bekannter, der sich für Astrologie nicht wirklich interessierte und dem man auch in der Kürze der Zeit keine komplizierten oder komplexen Erklärungen geben konnte. Dementsprechend musste ich dann auch mit einem klaren JAIN antworten.

Denn genau genommen sind die Horoskope solcher Täter ja keine herausragenden Sonderfälle, in aller Regel teilen sie ihre Grunddaten (Planetenstände) im Schnitt mit 380 000 anderen Menschen. Selbstverständlich ergeben sich dann aus den Häuserstellungen und Verbindungen nochmals ganz erhebliche Unterschiede, trotzdem bleibt es aber ein Fakt, dass von diesen 380 000 Menschen, die durchschnittlich am selben Tag Geburtstag haben, meistens nur ein einziger (wenn überhaupt) solch eine Tat begeht.

Die astrologischen Anlagen können also für sich genommen niemals alleine den Ausschlag dafür geben. Vielleicht ist es wichtig, dies nochmal ausdrücklich klar zu stellen, auch wenn wir hier zum Beispiel im Zusammenhang mit machthungrigen Politikern wie Trump, Putin, Erdogan und Co. immer wieder bestimmte Stellungen und Aspekte als Erklärungen für ein bestimmtes Verhalten dieser Menschen analysieren.

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Der Mond, die Freiheit + die Vögel

00000moon"Was passiert, wenn wir uns entschließen, dass uns Dinge nicht einfach so passieren?" (Barbara Tranberg).

Manchmal kamen die Zeitzeichen in meinem Leben ja schon magisch an, als klare Symbole, aber selten so pointiert wie jetzt. Hinweise, Bilder und Geschichten, die sich kurz vorm Ostermond morgen, dem ersten bezaubernden Vollmond des neuen astrologischen Jahres, in der Außenwelt sehr plakativ zeigen. Als ob Träume plötzlich zu Dingen würden, da, wo die Türen zwischen den Welten weit aufstehen.

Für mich sind es diesmal die Vögel, die einfliegen, der Uranus, der Hunger nach Freiheit, den ich nun plötzlich überall sehe. Ja, man trifft es genau so, wie es das eigene Horoskop ausliefert, was der Himmel an Konstellationen für einen hat, und man bewegt sich - wenn es gut geht - wie durch einen Regen von Bedeutung. Andere sehen dann nicht unbedingt, welche Botschaft etwas für uns hat, aber wir wissen: Es ist wahr. So ist er, der "gute" Neptun, der der nicht alles verdreht, sondern das schon fast Erlöste zeigt. Das, was noch im Bann steht. Der heilige Geist, würden manche sagen.

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Nein, das sind die Schatten, Projektionen, die zurückgenommen werden wollen, sagen andere. Auch das nur eine Anschauung. Die wirkliche Wirklichkeit mit allem, was wir glauben, ist vor Ostern jedenfalls so oder so nah an der Bewusstseins-Schwelle, vielschichtig wie die vielen Geister in uns. Und wir lernen, was daran ändert, was schadet und was nützt. Wenn wir uns nur märchenhaft zu denken erlauben. Diesmal bewegt das Leben ja besonders ein eingeschlossener Sonne-Uranus, zu Vollmond morgen in 6/12, bei r-Merkur. Was uns zu Geburtshelfern der konstruktiven Seite von Konstellationen macht und insofern auch einen der "guten" Wege in die persönliche Freiheit zeigt. Auch wenn wir bei Venus-Saturn jetzt Ablehnung wirklich hinter jeder Unklarheit entdecken. Dann sollen die anderen das für uns lösen:

"Das getrennte Selbst will uns zu dem Glauben verführen, dass die Antwort auf die Leere, die wir in uns empfinden, in der Außenwelt liegt." (Tranberg, "Warum immer ich?", Ryvellus)

Dabei geht die Antwort vom Selbst aus, oder besser, seiner Bewusstheit, sofern es seine Abhängigkeit von anderen Selbsten erkennt. Und selbst mit der Veränderung beginnt. Nur du kannst ändern, was für alle anders sein soll. Fang also mit dem an, was du dir von anderen wünschst. Wenn du das ungerecht findest - lass es. Aber jammere nicht. Um die große Destruktion dieser Tage zu verwandeln, fange man in genau der Absolutheit, die man von anderen fordert, bei den eigenen Angelegenheiten an. Weil Abstraktion (die Politiker, die Medien, die Guten, die Bösen) zu leicht über uns kommt ist in Phasen des Nicht-Selbst, des Uranischen. Bei allem nötigen Ent-Binden lohnt sich nun ein wirklich scharfer Blick auf den stützenden Pluto im Quadrat zum Vollmond. Das, was wertvoll bleibt, bedeutsam wird, ist nur ein stabiles Konzept, kein Schimpfwort, sondern "bindende Ansicht" oder Absicht von Saturn und Pluto. Oder notwendige Stütze für Neptun, das Wasser, das ohne Erd-Stabilität hohl läuft, wie man jetzt an allen Ecken sieht. Verrücktes Leben, das gerade kopfüber fällt und fällt!

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Über die Liebe zu Wasser

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Woher kommt immer wieder dieser Schmerz? Wasser ist nicht logisch, es verbindet, weicht auf, ist widerstandsloser als andere Elemente. Vielleicht bemühen wir uns darum auch so sehr um Schutz vor der verzweifelten Wunschnatur der eigenen Seele, wo es astrologisch ins Fließen kommt. Vielleicht bringt jeder "Wasserstand" der Planeten deshalb diese völlig mauernlose Verbindung zum Mitgefühl ins Bewusstsein. Die Kosten, denn es tut manchmal weh. Eine Brücke, die man sich oft lieber vom anderen wünscht, als sie selbst zum anderen tief empfunden spannen zu können, wo sie gebraucht wird. Ich liebe dich, weil ich deinen Schmerz kenne und ihn in mir selbst akzeptiere. Venus ist heute nachts also wieder zurück in die Fische gelaufen. All die Empfänglichkeit und Empfindsamkeit bis Empfindlichkeit spürt man sofort. Beziehungen sind wieder näher am Wasser gebaut, oft kommt dieses Talent der Berührung über Frauen oder sehr sensitive Männer herein. Jene andere flüchten, die sich davon geflutet fühlen. In schönere Konzepte. 

Dann bin ich aber flach, nicht da, sondere aus. Dabei ist Fisches Geschenk ja die Verbindung, das atemlose Tauchen im Meer der Emotion, das dann manchmal unendliche Leere wie eine riesige Welle über uns zusammenschlagen lässt. Alles, was man nicht begreifen kann, nur fühlen, jenseits der drei Zeiten. Alle spiegeln wir uns jetzt noch einmal bis zum Oster-Wochenende in unseren eigenen, von Venus' projizierten Wasserbildern, die es uns leichter und schwerer machen können, zu erkennen, was ist. Besonders diejenigen mit Wasser-Monden oder Venus dort oder dem AC, denn durch den kommt unser Grund-Empfinden dann auch emotional in die Welt. Niemand kann so isoliert fühlen (und sich so isoliert fühlen) wie eine Venus in Kontakt zu 12, den Fischen, Neptun. Ob im Radix oder wie jetzt mundan, womit das Klima reich, unscharf, gedämpft wird, wie unterm Wasserspiegel. Diese Venus macht ohnmächtig, auf eine einladende Art.

In ihrer Zeit wird es noch einmal unglaublich lyrisch, zumal Merkur im Stier all das begreifbar nahe bringt, was an Schönheit fehlt oder wegbricht oder gewollt werden will - und diese Schönheit schmerzt dann auch. Niemand kennt so sehr den Aufruhr des Überflutet-Werdens von Verzweiflung, Sehnsucht und dem endlosen, poetischen Glück der Selbst-Auflösung. Das Wollen ohne Namen, Worte, Sätze dafür zu finden. Es tut weh, es tut gut, es ist unendlich lebendig. Ja, manchmal werden wir innen geschmeidig, wie Fische. Und unser Dasein bewegt sich eine Weile wieder wie unter Wasser. Wer glaubt, das sei nur angenehm, ist vermutlich mit seinen Gefühlen noch nicht im Reinen.

Denn das zu sein, heißt auch, ihre "falsche" Seite tief zu empfinden - all die Walfische, Haie, Kraken der Negativität, die astrologisch auch im Neptunischen wohnen. Die Kröten des Lebens, die wir schlucken müssen - und an die uns gerade die traumhafte, mögliche Süße in unseren Beziehungen, Freundschaften, Lieben ernnert. Das, was fehlt. Venus in Wasser bringt auch immer Pluto, das Faß ohne Boden mit, und ruft Mond auf, mit seinen wilden, launischen Bedürfnissen. All das in uns zu lieben, bis hin zum zornigen Hass, so lange, bis es sich in unserer Liebe auflöst, ist Liebe zum Leben selbst. Wasser ist nicht begründbar, unerreichbar durch Logik, Gründe, Rechtfertigungen. Schmerz, Ärger, Liebe, Wasser ist.

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Widder-Neumond: Carpe Lunam

Fruehling2014Morgen vormittag werden wir endgültig am Ende unserer letztjährigen Zeitreise ankommen. Und fast gleichzeitig eine neue beginnen...

Natürlich – schon der Übergang der Sonne über den absoluten Nullpunkt des irdischen Zodiak, ihr Zeitsprung in die Alpha-Phase des Widders, war ein Neuanfang. Aber eben nur auf die generellen Themen der Sonne bezogen und ihre jährliche, spiralförmige Wanderung durch den Tierkreis. Das mögen auch diejenigen gespürt haben, die Astrologie nicht nur als intellektuelle Spielwiese für die eigenen Vorstellungen und Konzepte sehen, sondern tatsächlich immer wieder live erleben, wie sich die Qualität der Zeit verändert. Da gab es einen spürbaren Neubeginn, die meisten der energetischen Strömungen wurden auf widderhafte Weise „resetet“, komprimiert als Impuls, aber es fehlte noch eine gewisse Dynamik. Denn noch leben wir in einer absteigenden Mondphase, die erst am Freitag vormittag, gegen 10:50 Uhr unserer Sommerzeit, zu einem neu-mondigen Ende kommen wird.

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Und letztmals grüsst die Sommerzeit?

Sommerzeit2019TitelAls wir den ursprünglichen Artikel "Und ewig grüsst die Sommerzeit" im März 2013 hier veröffentlichten, war die Hoffnung gering, dass sich an diesem energetischen Zeitdiebstahl jemals etwas ändern würde. Nun aber ist so weit - nach dem Beschluß der EU werden auch bei uns (hoffentlich) dieses Jahr zum letzten Mal Sonntag Nacht um 02:00 MEZ die Uhren wieder um eine Stunde vorgestellt (03:00 MESZ). Aber das bedeutet trotzdem auch diesmal wieder kollektiven Schlafmangel und zeitliche Desorientierung. Deswegen haben wir unseren Artikel noch einmal komplett aktualisiert und an die diesjährigen Umstände angepasst.

Es ist wieder soweit – hoch offiziell werden wir Opfer eines globalen Komplotts, denn heute Nacht werden die Uhren noch einmal umgestellt. Da vergeht dann in einer einzigen Sekunde eine ganze Stunde. während sich im Herbst die Zeit fast ins Unendliche ausdehnen wird. Und bis heute weiß niemand wirklich, was in diesen 60 Minuten geschehen ist, wo sie geblieben sind oder wieso sie sich verdoppeln. Sie sind einfach weg oder scheinen sich einfach zu vermehren.

Zumindest wenn man unserem heutigen, höchst verkümmerten Zeitsinn Glauben schenkt, denn der kann sich ja nur noch mit Hilfe künstlicher Krücken – sprich Uhren aller Art – orientieren. Zumindest unser „scheinbar-bewusster“ Teil davon. Unter normalen Umständen fällt diese Degenerierung kaum auf. Statt uns mit einem Blick aus dem Fenster am Stand der Sonne zu orientieren, reicht ja ein Blick auf unsere Uhren bzw. Handys, um dem mysteriösen Phänomen der Zeit ein vertrautes Gesicht zu geben. Allerdings betrifft das nur unser konzeptuelles Denken innerhalb abstrakter Begriffe, also nur einen winzigen Teil unseres gesamten Seins. Der ganze Rest orientiert sich auch im digitalisierten Zeitalter an Rhythmen, die teilweise so alt sind wie das Universum selbst. An Sonne, Mond und Sternen um genau zu sein, sie sind die Taktgeber für eine fast unüberschaubare Menge von zyklischen Intervallen, die unserem Leben Struktur und Ordnung verleihen.

Dem Schöpfer des Ganzen sei gedankt dafür, dass wir Menschen darauf wenig bis keinen Einfluss haben, es sei denn wir wären eines fernen Tages doch in der Lage, den Lauf der Planeten und Sterne willkürlich zu ändern. Aber immerhin kann der Mensch schon heute sein eigenes, abstraktes Konstrukt der Zeit verändern, ganz wie es ihm beliebt.

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Dienstag, 16. Juli 2019

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Dienstag, 16. Juli;
19:16 Uhr
Mond Kon Pluto
Dienstag, 16. Juli;
23:38 Uhr
Mond Opp Sonne
Mittwoch, 17. Juli;
00:38 Uhr
Vollmond auf 24?Steinbock04'
Mittwoch, 17. Juli;
00:38 Uhr
Lunar Partial Eclipse (FM)
Mittwoch, 17. Juli;
02:26 Uhr
Mond Non Jupiter
Mittwoch, 17. Juli;
05:38 Uhr
Mond Spt Neptun
Mittwoch, 17. Juli;
07:33 Uhr
Venus Opp Saturn

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