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Das Thema

PBB: Prollis, Promis und Promille

Es ist wieder mal soweit – die alljährliche astro-logische Feldstudie namens „Promi Big Brother“ ist seit Freitag wieder online und bietet jede Menge Gelegenheit für eigene Beobachtungen. Zwölf mehr oder weniger prominente Kandidaten sind ins Kölner Promi-Haus eingezogen, die Hälfte wohnt seitdem im oberen Luxusbereich, der Rest unten in der Kanalisation. Im Grunde also ein verschärftes Experiment nach dem Motto: wie verhalten sich unterschiedliche Sonnen-, Mond- und Sonstige –Zeichen unter bestimmten Bedingungen, guten wie weniger guten.

War die Sendung im ersten Jahr noch ziemlich langweilig und nichts sagend, haben die Produzenten mittlerweile dazu gelernt. Plutonisch-uranischer Klassenkampf ist angesagt, neben dem Schicki-Micki Bereich mit Champagner und kleinen Luxus-Häppchen, gibt es als Alternative die finstere und muffige Kanalisation inklusive stinkendem Wasser und (fast) freilaufenden Ratten. Olympische Mythen und Sagen - plutonische Höllenwelten und Abgründe ohne Tageslicht und vernünftige Nahrung auf der einen Seite, langweiliges Posing mit inhaltsleeren Dialogen im Jupiter-Wellnessbereich auf der anderen Seite.

Und das Beste kommt wie immer zum Schluss – als Forscher kann man die Kandidaten auch rund um die Uhr in einem Livestream beobachten, man ist also nicht (wie zB beim Dschungelcamp) auf die zusammen geschnittenen Tagesfassungen angewiesen.

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Promi-BB: Das Ende ist nah

Vierzehn Tage im Promi-Haus sind vorbei, im Keller gab es meistens Wasser und Brot, im Luxusbereich häufig Champagner und Brei. Von den zwölf Archetypen, die im Idealfall für je ein Zeichen des Zodiaks standen, sind nur noch fünf übrig.  Aber neben der Frage, wer von ihnen heute Abend im Finale die 100 000.- € gewinnt, stellt sich ja auch die Frage, ob das Ganze astro-logisch wertvoll bzw. verwertbar war.

Grundsätzlich – ja. Natürlich ist das eine prollige Show, TV-Trash vom Feinsten bzw. Gröbsten. Aber Forschung lebt zuallererst von der unvoreingenommenen Beobachtung. Die eigenen Auslösungen zu beobachten und zu bewerten ist ja meist nicht wirklich objektiv und muss es auch nicht sein, aber um die astro-logischen Prinzipien bei anderen Menschen live im Alltag zu beobachten, müsste man entweder in einer Riesen-WG wohnen oder aber tatsächlich ein „Big Brother Forschung-Projekt“ starten. So darf man also dankbar sein, dass es zumindest diese Mini-Formate gibt, bei denen ab und zu auch etwas Reales „vom Himmel fällt“.

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Promi-BB: Narrenkäfig dritter Akt

Nach den astro-logisch etwas unergiebigen Folgen von Kuhtopia (Link), liefen die Erwartungen bezüglich neuer Erkenntnisse bei diesem Sendeformat gegen Null. Aber siehe da, Promi Big Brother 2015 zeigte sich bisher von seiner besten Seite. Sowohl was die Auswahl der Kandidaten vor dem aktuellen Zeithintergrund angeht, wie auch ihr Verhalten unter diversen Auslösungen und Transiten. Kann man eigentlich kaum besser machen im Sinne eines Anschauungs-Unterrichts nach dem Motto: „Wie Transite funktionieren, auch wenn die Betroffenen keine Ahnung von Astrologie haben…“.

Deshalb zur Halbzeit nun doch noch  alle Charts der Teilnehmer, um vielleicht einige Leser und Leserinnen zu ermutigen, sich das Spektakel unter reinen Forschungsgesichtspunkten anzuschauen, auch wenn man diesen Formaten ansonsten eher ablehnend gegenüber steht. Denn so unglaublich es auch klingen mag, selbst in solchen Sendungen, die hauptsächlich darauf ausgelegt sind, ganz bestimmte Emotionen bei den Zuschauern zu erzeugen, bleiben die kosmischen Hintergründe immer wirksam und erschaffen zum Teil sehr subtile Verbindungen zwischen den Teilnehmern.

Bestes Beispiel ist der Österreicher Daniel Köllerer. Der Ex-Tennisspieler mit Löwe-Sonne und Schütze-Mond wurde am 31. Mai 2011 von einem internationalen Schiedsgericht lebenslang als Spieler gesperrt. Der Vorwurf: Köllerer hätte eigene Spiele manipuliert, um dann über Wetten daran zu verdienen. Es gab dafür allerdings keinerlei Beweise, lediglich Aussagen von Konkurrenten aus dem Tennis-Zirkus, die wiederum von Dritten gehört haben wollten, daß Köllerer auf diese Art betrogen hätte.

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Der Promi BB - Liveblog: Sein und Schein

(Letzte Aktualisierung heute um 19:45 h) Bei uns bekommt das Experiment Promi-Big-Brother jetzt noch eine besondere Fußnote. Live-Berichterstattung unter astrologischen Gesichtspunkten direkt aus dem Container analog zum Live-Stream. Innenansichten einer Mini-Gesellschaft, die manchmal erstaunlich direkt spiegelt, wie die unterschiedlichen Archetypen Leben verstehen und begreifen. Und auch dementsprechend handeln.

Finale (19:45 h) - Aus und vorbei

Der Live-Stream war heute für Forschungszwecke äußerst unergiebig. Ganz im Sinne von Sonne Opposition Neptun war die meiste Zeit nichts zu sehen oder nur der leere Käfig von Little Bro. Das wäre dann auch die Schlagzeile für heute: Promi-Hamster von Außerirdischen entführt.

Aber nun kommt ja auch das dicke Ende und natürlich erwartet man von einem Astrologen, dass er jetzt nochmal eine Prognose über Gewinner und Verlierer abgibt. Der aber weigert sich, denn unter Sonne Opposition Neptun kann man naturgemäß davon ausgehen, dass die Dinge anders erscheinen als sie sind. Und diese Opposition steht gleich zu Beginn heute um 20:15 h auf der aktuellen AC-DC Achse. Prägt das Finale also.

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PromiBB2: Lichtgestalten + Dunkelmänner

Eigentlich müsste die Überschrift heißen: Warum Serien wie Dschungelcamp und Big Brother ein kollektives Therapie-Erlebnis sind und Astrologie prima bebildert, wer für den inneren Schweinehund gerade stehen muss. Die war aber einfach zu lang und lang wäre auch eine fundierte Erklärung, was genau ich damit meine, wie das Ganze funktioniert und warum man dazu Astrologie als Hintergrund benötigt. Wer also nicht über die nötigen astrologischen Grundkenntnisse verfügt, muss sich noch ein wenig gedulden (Artikel dazu wird demnächst nachgereicht).

Gestern haben wir hier die Horoskope der Teilnehmer eingestellt, schließlich braucht man für solche Feldstudien ja zumindest gewisse Basisdaten. Wer sich die schon mal ganz entspannt angesehen hat, wird auch mehr oder weniger verblüfft feststellen, daß die medialen und öffentlichen Zuordnungen der üblichen Klischees (Teppichluder, Sugar-Daddy usw usw), astrologisch gesehen völlig beliebig sind. Zwar gibt es gewisse Konstellationen, die sich anscheinend besser als andere eignen, um den Titel der Superzicke oder des Buhmanns zu erobern, aber das alleine reicht nicht aus.

Bisher durften sich über unflätige Beschimpfungen und böswillige Kommentare im Netz hauptsächlich Michael Wendler und Claudia Effenberg (gleich zu Beginn) freuen, dann auch Jasmina Youseffian und Ronald Schill. Seit gestern hat sich Mario-Max von Schaumburg-Lippe dazu gesellt, bei den restlichen Bewohnern hält sich Plus und Minus ansonsten „in der Waage“.

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Promi Big Brother2: Container-Geschichten

War eigentlich klar. Dass es eine Fortsetzung geben würde von Promi Big Brother. Natürlich unter einer Jupiter-Venus Konjunktion im Löwen. Wann sonst? Und eigentlich hatten wir uns fest vorgenommen, das Ganze diesmal standhaft zu ignorieren, denn die erste Folge war ein Langweiler allererster Güte. Angefangen bei den Moderatoren bis hin zu den Kandidaten mitsamt dem Ambiente (siehe auch PromiBB1). Aber die Produzenten haben dazu gelernt, plutonisch-uranischer Klassenkampf ist diesmal angesagt, neben dem üblichen Schicki-Micki Bereich mit Champagner und kleinen Luxus-Häppchen, gibt es jetzt auch ein finsteres und muffiges Kellerverließ, in dem die Hälfte der Promis unter erschwerten Bedingungen hausen muss. In wechselnder Zusammensetzung, je nach Zuschauerlaune.

Olympische Mythen und Sagen im Jahre 2014, plutonische Höllenwelten und Abgründe ohne Tageslicht und vernünftige Nahrung auf der einen Seite, langweiliges Posing mit inhaltsleeren Dialogen im Jupiter-Wellnessbereich auf der anderen Seite.

Und schon die ersten Tage zeigen,  – die Umgebung bestimmt das Sein ganz wesentlich und bringt so manches zum Vorschein, was sonst hinter der aufgesetzten Fassade ein privates Geheimnis der einzelnen Teilnehmer bleiben würde.

Aber das Allerbeste daran ist, auch für astrologische „Real-Live“ Fanatiker gibt es via zusätzlichem Live-Stream reichlich Gelegenheit für Studien am „lebenden Objekt“. Medienunterhaltung 2014 – wer möchte kann 24h ununterbrochen dabei sein, wenn sich die Kandidaten langweilen, essen, duschen, reden oder heimlich lästern. Und das bedeutet natürlich auch, dass man die Befindlichkeiten der Promis anhand ihrer Transit-Auslösungen bestens beobachten kann. Wer also immer noch Zweifel hat, dass sich Anlagen in Verbindung mit Transiten unmittelbar auf das Innenleben auswirken, für den ist die Sendung eigentlich ein „Must“. Besser und anschaulicher bekommt man diese Einsichten nicht geliefert, es sei denn man lebt in einer WG oder Großfamilie und kann das jeden Tag dort studieren.

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Jenny Elvers: Queen der BB-Therapie

Jenny Elvers als Siegerin des 14tägigen Promi-BB-Schlammcatchens - das ist verdient. Sie freute sich sichtlich und sagte staunend den bemerkenswerten Satz: "Ich bin wieder ins Leben gekommen". Geht das? In diesem geballten Promi-Sumpf? EVA-CHRISTIANE WETTERER über das Theater des Absurden und die eine, die es in der Groteske schaffte, den Kopf hoch zu halten.

Gestern standen Krebs-Mond und Lilith froh vereint im Schulterschluss, als es zur Sache ging. Die Männer waren bereits vorzeitig entlassen und Marijke Amado "Mutter der Kompanie", Natalia Osada "The Bitch is back" und Jenny Elvers "Blaue Flecken auf der Seele" warteten selbdritt am goldenen Tisch auf das Ende ihrer BB-Haus-Zeit.

Marijke Amado, stramm unter ihrem Saturn Return, dennoch ein bisschen jupiteral-uranisch getuned, fiel nach einem harten letzten Match (das sah etwas nach Rache der Redaktion aus) wie ein nasser Sack neben die Laufbahn. Wörtlich genommen sagt das vieles.

Ihr Merkur Saturn Quadrat und die Merkur Pluto Opposition waren nicht mehr zu überspielen und dauerzubegrinsen, als die Luft im Haus dank der jungen Männer, die keinen Bock auf die krittelnde und nörgelnde Mama hatten, dünner wurde. Jeder Saturn Return bietet die Chance, die eigene Würde auszuloten, doch weit gefehlt.

Marijke wusste unbeirrt, dass sie im Recht ist und ging als Dritte vom Schlachtfeld, auf dem ihr Mitspieler Jan Leyk klar gesagt hatte, dass sie grundböse sei. Amados Sohn, der seine Mutter gestern auf der Bühne abholte, war deutlich begeisterungsgebremst, hatte er doch im TV mitbekommen, was sie über ihn abmoserte: Chaot, räumt nie auf, nimmt alles nicht ernst. Aber er sei ja sooo stolz auf sie! Das sah man ihm nicht wirklich an, er erwähnte allerdings, es wäre besser gewesen, wenn seine Mutter manches nicht erwähnt hätte. Steinbock Mond Mutter Mareike redet einfach ununterbrochen Egokram und kann nicht aufhören: Merkur Pluto in Reinformat.

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Cindy + Olli: Zwei für alle Härtefälle

Bisweilen verstehe ich die Welt nicht mehr. Wie kann es sein, dass selbst ein oberflächliches Container-Programm wie Promi Big Brother irgendwie doch den aktuellen, astrologischen Hintergrund spiegelt? Zumindest die plutonisch-uranische Komponente davon. Aber vielleicht steckt hinter der Produktionsfirma Endemol ja auch ein kluger Kopf, der viel von Spiegelprojektionen versteht und auch astrologisch bewandert ist? Und deshalb dem Publikum zwei Moderatoren vorsetzt, die ihre Combin-Sonne genau am heikelsten Punkt des Zeitgeists stehen haben.

Aber der Reihe nach…

Ilka Bessin, die Cindy aus Marzahn, und Oliver Pocher sollten ja eigentlich das neue Traumpaar der seichten Abendunterhaltung werden. Ein bisschen wie Sonja Zietlow und Dirk Bach, damals, als das Dschungelcamp vor allem durch die Kommentare von der Hänge-Brücke ein echter Hingucker wurde. Aber Cindy ist nicht Sonja und Olli nicht Dirk (siehe auch Sonja & Dirk: Dreamteam Down Under). Nicht im direkten Einzel-Vergleich und auch nicht in der Summe.

Dort wo im Dschungelcamp zwei Stiere ihre Sonne-Neptun Verbindungen zelebrierten, einen Humor, der zwar derbe Sprüche nicht scheut, aber trotzdem nie das Detail oder die vordergründige Pointe über das Ganze stellt, gibt’s vor dem Container eher ein eigenartiges „Dinner for One“. Miss Sophie alias Cindy, (eine Skorpion-Sonne mit Schütze-Mond, vermutlich in Konjunktion mit Jupiter) thront in wechselnder Abendgarderobe über allem, während James alias Olli (ein Wassermann auf den letzten Graden mit Krebs-Mond), fast untertänig durch die Sendung stolpert.

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Der Pam-Effekt: Am Ende nur Fakes

Im Ernst: Kultur-Kritik!

Mond-Mars ist an sich immer ein(e) Austreiber(in) vor dem Herrn, quietscht diesmal vokal fast schon semmelröggisch herum und nennt sich heutzutage auch nicht mehr "Lila, der letzte Versuch", sondern schlicht: Pam. Wir kommen demnach zur Kultur-Kritik unter dem Signum von Widder und Steinbock. Wenn Sat.1 also gar nichts mehr zum Narrenkäfig einfällt, weil vermehrt entnervte Zuschauer (im Banne eigener Uranus-Pluto-Erlebnisse) das Experiment abbrechen, holt man sich eben flugs das Krebs-Yin-Pendant zum bereits geschiedenen Krebs-Yang (The Hoff) in den Promi-Container. Zwecks emotionaler Identifikationen. Schade, dass zur Zeit weiter der Vogel hinter Gittern (Uranus-Pluto) tobt und jede/-r Neue mit Kardinal-Betonung auch gleich wirkt wie dem Kuriositäten-Kabinett entstiegen. Wer jedoch in endlosem Vertrauen auf die Hirnrinde des Menschen gedacht hatte, dass es nun aber auch mal endgültig gut sei mit dem Absturz aus Kultur und Stil, wurde bei Mond-Neptun gestern eines Besseren belehrt. Konkurrenz kam planungsgemäß für die verbleibende Frauen-Riege auf.

Baywatcherin P. Anderson, eine rechtschaffen kindliche Krebs-Frau mit Narzissmus-Problem in 1, Spitze 2 und schweren Saturn-Verhärtungen, die sich allerdings initiativ (Widder) als "new & different" tarnen und kompensieren, beschimpfte gleich mal die Mitstreiter (Georgina sieht fett aus und stinkt, 'cause she wears fur = sie trägt Pelz). Das kann sich ein operierter US-Star mit PETA-Werbeeinnahmen natürlich nicht bieten lassen, drum saß Pam auch nur sekundenweise bei den generalschuldigen, germanischen Teil-Problemen Cindy und Oliver P. auf dem Moderations-Sofa. Zuviel destruktive Realität für ein durch und durch irreales Produkt der God-Save-America-Maschinerie. Ihre Löwe-Venus mit Neptun steht auf Flucht. Wie auch demnächst im Käfig. Denn die hoch aggressive Pam mit Masken-Faktor (Jupiter Löwe Ausdrucks-Haus 3 "Ich will doch nur spielen!") bekommt als Sondermodell mit Sonder-Status auch Sonder-Konditionen. Und darf - trotz heftiger Pluto-Uranus-Transite - nachts aus dem Irrsinn heraus. Man hausiert im Luxus-Hotel. Wie man das dem Publikum verkauft, wäre die Frage. Stellt sich aber nicht. Alles ganz normal. Keiner schämt sich. Denn die Zuschauer, die noch geblieben sind, sagen sowieso zu allem nur: "Mäh!"

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Freitag, 15. Dezember 2017

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