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Jupiter-Neptun: Quo Vadis Homine?

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Was macht den Charakter einer prägenden Zeitqualität aus? Ist Zeit vielleicht doch nur eine illusionäre Einbildung, die nichts mit unserer Wirklichkeit zu tun hat? Oder hatte Einstein recht, als er anfing, den Raum, in dem wir existieren, mit der Bewegung der Zeit zu verbinden?

Meine Meinung: hätten alle Forscher vor einigen hundert Jahren, die Erkenntnisse des Astrologen Johannes Kepler als Gesamtheit verstanden und nicht angefangen, die älteste empirische Wissenschaft der Welt von Keplers Berechnungen der Planetenbewegungen zu entkoppeln (Astrologie vs. Astronomie), würden wir heute das Phänomen der Zeit meistens auf sinnvolle und hilfreiche Weise in unser persönliches Leben integrieren. Und ich müsste diesen Artikel nicht schreiben, weil wir alle schon in der Schule gelernt hätten, worum es in dieser Zeitphase gehen wird.

Mit WIR ist natürlich auch ein Joe Biden, ein Wladimir Putin, ein Olaf Scholz und Xi Jinping gemeint. Und keiner von ihnen oder uns käme auf die Idee, in solch einer Zeitphase, wie wir sie gerade erleben, Kriege anzufangen oder die Welt dazu aufzufordern, an Massenmorden teilzunehmen.

 

Damit jetzt aber auch bei neuen Leserinnen und Lesern keine falschen Schlussfolgerungen aufkommen, möchte ich eine kurze Erklärung für das geben, was wir über das astrologische System als Zeitqualität erkennen können.

Dabei geht es nicht um direkte Einflüsse, die Planeten auf uns oder unsere Welt haben. Zeit ist ein Phänomen, dass keinen Halt macht vor der Erde, unserer Sonne, unseres Sonnensystems, unserer Milchstrasse oder der gesamten Galaxis. Dementsprechend sind auch die Planeten, die wir als Jupiter und Neptun bezeichnen, genauso dem Phänomen der Zeit ausgeliefert wie wir.

ZeitqualitaetAllerdings können wir anhand ihrer Einbindung in die Zeit, zB über ihre Umlaufbahnen und Geschwindigkeit, bestimmte Eigenschaften gewisser Zeitphasen erkennen, die wir sonst nur über unsere eigenen Erfahrungen zu bestimmten Zeitpunkten verstehen würden. Und das ermöglicht uns eben auch, einen Blick in die Zukunft zu werfen. Also in ein kommendes JETZT, eine für uns neue Gegenwart, die wir aber in diesem Moment JETZT noch nicht als solche wahrnehmen können.

Diese Zukunft ist aber immer mit unserem aktuellen Erleben verbunden. Was immer wir JETZT denken, fühlen, machen oder auch nicht, wird den nächsten Augenblick der Gegenwart mitgestalten. Dieses Prinzip von Ursache und Wirkung wahrzunehmen ist keine spirituelle, geistige Überzeugung, sondern der wesentlichste Bestandteil unseres Lebens. Ohne Frühling gibt es keinen Sommer, ohne Sommer keinen Herbst, ohne Herbst keinen Winter und ohne Winter keinen nächsten Frühling.

Das ist zumindest hier in unserem Planetenbereich etwas, was nie jemand in Frage stellen würde. In anderen Gegenden oder Universen mögen vollkommen andere Ausdrucksformen dieses Prinzips wesentlicher sein, aber das Prinzip bleibt immer gleich. Wirkungen entstehen aus Ursachen und werden so wiederum zu neuen Ursachen für weitere Wirkungen. Und all das ist gekoppelt an unser Erleben von Zeit.

Aber es ist auch wichtig sich darüber klar zu sein, dass es trotz allem immer nur diesen jetzigen Augenblick für uns gibt und jemals geben wird. Zukunft und Vergangenheit existieren nur als Vorstellung innerhalb der Unmittelbarkeit unseres Seins.

Wenn man das einmal kurz auf sich wirken lässt, dann sollte die Vorstellung, dass es in Zukunft nur Schicksale gibt, die unveränderlich sind und auf die wir keinerlei Einfluss haben, ein für alle Mal in unsere Vergangenheit verschwinden und nie wieder hier und jetzt auftauchen.

Dann ist aber auch klar, dass alle sinnvollen Zukunftsprognosen im Prinzip nur Einschätzungen sind, die auf der Grundlage aktueller Gegebenheiten entstehen. Sollten sich diese Grundlagen ändern, dann müssen Prognosen angepasst werden.

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Nutzt man das astrologische Modell zur Unterstützung von Prognosen, dann muss man sich zwei Dinge klar machen: zum einen muss man die aktuellen Gegebenheiten kennen und in Deutungen einbeziehen, zum anderen muss man aber auch akzeptieren, dass das astrologische Modell nur objektive Prozesse der Ursache-Wirkungs-Konstellationen benennen kann. Diese sind zwar eindeutig wenn man den ursprünglichen und seriösen Aufbau des astrologischen Modells einbezieht, aber sie sind nicht an einseitige, konkrete Erscheinungsformen unserer jeweiligen Wirklichkeit gebunden, die von dem regionalen Ursache-Wirkungs-Prinzip abhängig ist.

Was uns allen aber als Möglichkeit aufgezeigt wird, ist der Umgang mit den entsprechenden, kommenden Zeitphasen. Was wir am besten tun sollten, wenn wir bestimmte Ziele anstreben und wie lange wir dafür „Zeit“ haben und was wir am besten vermeiden sollten, wenn wir bestimmte „Schicksale“ lieber nicht erleben wollen.

Mir ist es persönlich wichtig, das nochmal klar und deutlich zum Ausdruck zu bringen, damit meine Aussagen nicht in eine Reihe mit den Prophet-innen gestellt werden, die von sich behaupten, sie wüssten genau was die Zukunft bringt und könnten alle Schicksale ebenso vorhersagen.

Nebenbei sei einmal auch bemerkt, dass selbst diese Propheten Mitgefühl verdienen. Denn sie schaffen damit Ursachen nicht nur für diejenigen, die sie belügen und hintergehen, sondern auch in ihrer eigenen Zukunft werden sich irgendwann entsprechende Wirkungen zeigen, die alles andere als angenehm sind.

Dasselbe gilt auch für all diejenigen, die wir in dieser Zeit als die absoluten Bösewichte erkannt oder verurteilt haben. Menschen wie Putin, die sich anscheinend nicht einmal vorstellen können, welche Auswirkungen ihre Handlungen auf ihr eigenes Erleben in der Zukunft haben werden, werden es aber trotzdem genauso erleben. Alles was anderen durch sie als Leiden zugefügt wurde, wird sich irgendwann in ihrer eigenen Zukunft als Selbsterfahrung zeigen. Und wüsste Wladimir Putin wirklich was das bedeutet, würde er heute noch alles beenden, was anderen Leiden zufügt. Ja er würde wahrscheinlich sogar um sofortigen Frieden betteln, vermutlich nur aus reinem Egoismus, trotzdem würden dadurch die schlimmsten Folgen für andere eingestellt werden

SaturnNeptun2026Aber – und das ist vielleicht noch wichtiger: auch alle diejenigen, die jetzt in diesem Krieg als Individuen agieren und die wir zB Soldaten nennen. Die als ausführende Kräfte ihrer sogenannten Befehlsgeber andere verletzen und ermorden, werden schaffen dadurch auch Ursachen für ihr eigenes, zukünftiges Erleben, die genauso schmerzhafte und unerträgliche Wirkungen mit sich bringen werden. Zu glauben, dass man ja nur im Auftrag eines anderen handeln würde und deswegen selbst rein und frei von konsequenten Folgen bleiben wird, ist eine dumme Illusion, die sich irgendwann für jedes Lebewesen auch als solche offenbaren wird.

Um es nochmal klar und deutlich zu sagen – alles was wir anderen Wesen zufügen, im Guten wie im Schlechten, wird sich irgendwann zum passenden Zeitpunkt am passenden Ort für uns auch als eigene Erfahrung zeigen. Insofern gestalten wir immer unsere eigene Zukunft durch unser Handeln und unser Sein.

Dies ist umso wichtiger als Erkenntnis, weil wir gerade in einer Zeitphase leben, die jegliche Aktivität überdimensioniert. Das ist eine symbolische Markierung der aktuellen Jupiter-Neptun Konjunktion. Was immer gerade geschieht, wird somit ursächlich und richtungsweisend für die kommenden Jahre sein. Das endgültige Ergebnis davon wird sich aber nicht erst in einigen Jahrhunderten zeigen, sondern vermutlich schon bei der kommenden Konjunktion von Saturn und Neptun im Jahr 2026.

Wir haben also noch knapp drei Jahre Zeit, dieses kommende „Schicksal“ zu gestalten.

Es gibt verschiedene Ansätze um diese Verbindung deutbar zu machen. Zum einen kann man das Prinzip der wandelbaren Zeitqualität als Grundlage nehmen. Demnach (folgt man der Zeichenherrscher – Zuordnung der klassischen Astrologie) steht Jupiter an vorderster Front, denn zum einen wurde er früher als Herrscher des neunten Zeichens „Schütze“, sowie auch des zwölften Zeichens „Fische“ betrachtet. Seit der Entdeckung Neptuns um 1846 muss er sich den letzten Abschnitt des Zodiaks aber mit ihm zumindest teilen, wenn nicht sogar völlig an ihn abgeben.

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Die neunte Phase des Zodiaks steht generell für Höhepunkte im Leben. Da zeitlich alles eine Entwicklung ist, die auf bestimmte Ergebnisse zusteuert, symbolisiert die neunte Phase einen Lebensabschnitt, in dem sich alles Angestrebte und Erwünschte nochmals steigert - so weit es irgendwie geht. Und am Ende dieser Phase gibt es ein Ergebnis, das eindeutig und klar seine Grenzen hat. Aber eben auch eine eindeutige Struktur. Dies ist die Phase 10, die dem Planeten Saturn zugeordnet und in der Astrologie als Steinbock bebildert wird.

Ein Ausdruck dieser Entwicklung zeigt sich zum Beispiel in unserer Weltanschauung, denn Ziele sind ja immer das, was wir erstreben, was wir für Besonders halten und was sich positiv von unserer aktuellen Situation absetzt. Woran glauben wir, was wünschen wir uns, wohin möchten wir?

Diese Wünsche können sich auch in eine Sehnsucht nach etwas steigern, das jenseits aller normalen Strukturen und Ergebnisse ist und deshalb nicht wirklich erreicht werden kann. Hier wären wir dann eher schon in der 12. Phase der Entwicklung, dem Reich von Neptun und dem Zeichen Fische.

Wenn nun wie in diesen Tagen beides zusammen kommt, Wünsche und Sehnsüchte, und sich beides gegenseitig bestärkt und unterstützt, kann das natürlich auch einen überaus positiven Eindruck bei uns hinterlassen. Eine Zeit also in der wir uns tatsächlich in eine neue Richtung, in eine Zukunft bewegen könnten, die uns wirklich erstrebenswert erscheint.

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Allerdings können jetzt auch alle Weltanschauungen und Überzeugungen so verstärkt werden, wie das sonst selten der Fall ist. Egal ob sich dabei um Politik, Kultur, soziale Strukturen, Religionen oder Verschwörungstheorien handelt.

Und genau das erleben wir gerade. All das schreckliche und katastrophale Verhalten in der Ukraine bezieht sich ja nur auf eine Ausrichtung der Verantwortlichen über eine Zukunftsvision. Putin möchte wieder ein großes Russland als Weltmacht installieren und stellt sich vor, dass dann das Leben in seinem Land großartig und wunderbar sein wird.
Und Selensky, der ukrainische Präsident, meint, dass der Kampf für Unabhängigkeit und Freiheit in der Ukraine etwas Gutes und Richtiges bringen wird. Vor allem für seine Gönner und Unterstützer, denen er seine heutige Position zu verdanken hat.
Auf dem Weg zu diesen Zielen sind bis heute tausende Russen und Ukrainer gestorben, darunter viele Frauen und Kinder, die keine Chance hatten sich gegen diese todbringende Dummheit zu wehren. Für sie, egal wie das Ganze ausgehen wird, kann dieser Krieg ganz sicher nichts positives mehr bringen. Und auch nicht für ihre Angehörigen, ihre Familien, ihre Freunde und Bekannte. Und auch nicht für die Millionen Flüchtlinge, die ihre Häuser und Wohnungen verloren haben und deren Heimat schon jetzt in Schutt und Asche liegt.
Egal also, ob Putin, Biden oder Selensky am Ende als Gewinner betrachtet werden, übrig bleibt nur Chaos und langfristige Katastrophen, die selbst ein normales Leben in vielen Bereichen auf unserem Planeten kaum noch möglich machen werden in den nächsten Jahren.

Der Höhepunkt der ersten Phase dieser kommenden Zukunft zeigt sich nun gerade jetzt unter dem Signum der Jupiter-Neptun Konjunktion.

Nun könnte man ja hoffen, dass das Ganze nur noch ein paar Tage in diese Richtung geht, denn dann ist diese Konjunktion vorbei und alles damit Verbundene sollte sich abschwächen. Nur leider ist das eher ein Ende vor einem neuen Anfang. Und der wird mindestens gleich zwei neue Zyklen auslösen.

SaturnFarbe

Zum einen den „normalen“ Zyklus bis zur nächsten Jupiter-Neptun Konjunktion 2035. Das heisst, manches von dem, was in den vergangenen Wochen geschehen ist und noch in den nächsten Tagen initiiert werden wird, vollzieht dann Schritt für Schritt eine Entwicklung, die sich ebenfalls wieder in verschiedene Phasen aufteilen lässt, entsprechend der Aufteilung des Zodiaks zB in seine 12 Abschnitte.

Es mag gut sein, dass viele neue und gute Ideen über eine bessere Zukunft dann auch nach und nach eine Umsetzung finden werden. Aber auch unsere Verwirrung, die großangelegten Täuschungen mitsamt den neuen Überzeugungen was in dieser Welt richtig oder falsch, wahr oder gelogen ist, wird sich schon in relativ kurzer Zeit zu eindeutigen und unabwendbaren Ergebnissen formen.

Dann nämlich, wenn Neptun und Saturn sich am Anfang des ersten Phase im Zodiak zusammen finden werden. Spätestens dann wird sich aus den ganzen Fake- und Hate-News eine Wirklichkeit geformt haben, in der absurde Weltanschauungen unser Leben so sehr bestimmen werden, wie wir das im Moment nur ansatzweise erleben.

Ich weiß, es gibt viele Propheten, die damit eher einen großartigen Neuanfang und eine goldene Zeitenwende in Verbindung bringen. Und das würde ich mir auch von Herzen wünschen. Aber Saturn-Neptun wird uns die Wirkungen dessen bringen, was vor einem Jahr unter Jupiter-Saturn und gerade jetzt unter Jupiter-Neptun auf den Weg gebracht wird.

Zum Beispiel eine totale Militarisierung der Welt, den Abbruch aller diplomatischen Verbindungen, und eindeutige Abgrenzung zu all denjenigen, die anderer Meinung sind, als man selbst.

Und auch die Ignoranz, mit der wir seit Jahrzehnten die Natur ausbeuten und zerstören. Jetzt glauben wir, dass wir nur etwas weniger Kohle verbrennen müssen und schon wird sich alles wieder einrenken. Auch das wird in spätestens drei Jahren ein Ergebnis bringen, das nicht mehr rückgängig zu machen ist.

neptunengalileoDiese Verbindung von Neptun zu Jupiter und Saturn ist übrigens keine Erfindung meinerseits. Wer die Entdeckung Neptuns recherchiert, wird feststellen, dass vieles darauf hindeutet, dass er nicht erst im Jahr 1846 zum ersten Mal mit bloßem Auge gesehen wurde, sondern bereits im Dezember 1612. Und zwar von Galileo Galilei, der damals ja mit seinem ersten kleinen Teleskop Jupiter und dessen Monde beobachtete. Dabei ist ihm auch „ein Mond“ aufgefallen, der nur sehr schwach strahlte und sich kaum bewegte. Wie sich lange Zeit später erst heraus stellte, stand damals Neptun stationär genau „hinter“ Jupiter und war gerade dabei rückläufig zu werden.

Anders ausgedrückt – am 28. Dezember 1612 gab es auch eine Jupiter-Neptun Konjunktion, ein erstes Erkennen ebenfalls, aber mit einer falschen Zuordnung.

Das änderte sich erst am 23. September 1846, als Johann Galle in Berlin im Auftrag von Urban le Verrier nach einem neuen Planeten Ausschau hielt und diesen dann auch gegen 23:20 Uhr entdeckte. Zu einem Zeitpunkt als Neptun und Saturn in fast exakter Konjunktion miteinander standen.

Was Neptun also genau ist, scheint nur dann für uns greifbar zu werden, wenn es starke Verbindungen mit Planeten der alten klassischen Linie gibt. Dann zeigen sich manche inneren Eindrücke auch als äußere Erscheinungen, die dann scheinbar völlig losgelöst von einem selbst unser Leben bestimmen.
Das ist kein Wunder, denn Neptun steht nun mal für die 12. Phase jeder zeitlichen Entwicklung und hier lösen sich alle Strukturen und alle abgesonderten Eigenheiten vollkommen auf, um wieder in eine universelle Kollektivität zu münden. Wo am Ende scheinbar nichts mehr von dem existiert, was uns zuvor ausgemacht hat.

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Und trotzdem entsteht genau daraus wieder etwas Neues, ein Impuls, ein Urknall, der einen neuen Zyklus in Gang setzt.

Insofern ist der Zeitpunkt der exakten Konjunktion eine besondere Phase in unserem Zeiterleben. Die man auch entsprechend nutzen sollte. Denn alles was wir jetzt als Ziele, als Wünsche und Sehnsüchte in uns tragen, wird in den nächsten Monaten und Jahren ein wichtiger Antrieb für unsere Entwicklung sein. Dabei geht es vor allem um die Bereiche, die uns nicht immer ganz leicht bewusst sind. Oft haben wir bestimmte Wünsche, die wir auch bewusst als richtig und wichtig empfinden. Dahinter verbergen sich aber auch sehr oft ganz andere Sehnsüchte und Bedürfnisse, als die, die wir wahrnehmen.

Unter Jupiter-Neptun verbindet sich nun beides, was eine Chance sein kann, mehr über sich selbst zu erfahren. Aber auch ein Weg in illusionäre Welten, die wir nicht als solche wahrnehmen. Bis dann irgendwann „Saturn kommt“ und uns mit den Auswirkungen solcher Verwirrungen konfrontiert. Dann ist es aber meistens schon zu spät, um „das Ruder nochmal herumzureißen“.

Was mir nur ganz wichtig ist – es geht hier nicht nur um einen einzigen Augenblick, an dem diese Konjunktion stattfindet. Wir sollten das als Ende eines Zyklus betrachten, sowohl um uns wie auch in uns. Und gleichzeitig ist es ein Anfang mehrerer neuer Zyklen, die uns Chancen auf Veränderungen ermöglichen, mit denen wir leben können und auch wollen.

Auf diesem Weg können wir uns in den nächsten Monaten und Jahren gegenseitig begleiten und uns und alle anderen so gut es geht unterstützen, damit wir am Ende des ersten Zyklus nicht auch das Ende unserer Existenz erleben müssen. Natürlich wird dies früher oder später sowieso für jeden von uns einmal kommen, aber es wäre schlimm, wenn wir dann durch Kriege oder Umweltkatastrophen einen kollektiven Untergang erleben müssten.

Was kann man dagegen tun, fragen sich nun viele. Wenn man doch kein Biden, kein Scholz oder kein Putin ist? Man kann viel tun, auch ohne auf einem Thron zu sitzen oder der reichste Mensch der Welt zu sein. Denn was wir ja täglich auch erleben ist die Verbundenheit unserer gesamten Welt. In der ein Schmetterlings-Flügelschlag einen Sturm am anderen Ende des Planeten mit auslösen kann. Als kleiner Zeiger einer größeren Uhr, in dem alles mit allem verbunden ist. Was immer ich also heute dort tue, wo ich etwas tun kann, hat auch immer eine Wirkung auf das gesamte Geschehen für viele andere, die mit mir zusammen in derselben Zeit leben.

Dieses Erkennen ist eine positive Ausdrucksform des neptunischen Hintergrunds. Sich völlig zu lösen von dem engstirnigen und eindimensionalen Weltbild, dass ICH hier in MIR drinnen existiere, während alles andere DORT DRAUSSEN jenseits von mir lebt.

Es gibt immer wieder Momente, in denen man das spüren kann. Und immer wieder entstehen dann Offenheit und ein Berührt-Sein in Verbindung mit klarer Sicht und hellem Erleben.

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Sucht euch in den nächsten Tagen eure eigenen Inspirationen, die euch damit in Verbindung bringen. Das muss nichts großartig Esoterisches sein, jede und jeder von uns hat eigene Besonderheiten, die unsere Berührt-Heit zu einem Berührt-Sein wandeln können. Was immer es also ist, nutzt es um diese kommenden Momente nicht als Abtauchen in negative Vorstellungen und Visionen zu erleben, sondern als das was uns wirklich ausmacht.

Erschafft aus dem Gefühl der Verbundenheit mit allem was wahrnehmbar ist, eine Vision, in der alle Lebewesen in unserer Zeit zusammen einen Weg finden, der auch den Schwächsten und am meisten Leidenden Stärke und Glück bringen wird.

Und findet etwas, was ihr dazu beitragen könnt. Es reicht jetzt einen Geschmack davon zu bekommen, einen Duft wahrzunehmen. Der sich dann mehr und mehr als etwas konkretes zeigen wird, was jeder für sich und doch alle zusammen in den nächsten Monaten und Jahren umsetzen werden.

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In diesem Sinne – genießt die nächsten Tage und hört auf euch hinter Ängsten und Unsicherheiten zu verstecken. Wir können entscheiden, ob dieser Zyklusbeginn der Anfang von einem kollektiven Ende oder der erste Schritt zu einer wirklichen und lebenswerten Wende sein wird.

In dem wir die Verantwortung für eine bessere und neue Lebensgestaltung übernehmen, die wir tatsächlich auch erfüllen können.

Wer stattdessen weiterhin nur auf die eigenen Vorteile aus ist und dementsprechend handelt, sollte sich dann auch im Klaren darüber sein, dass mit dieser Haltung vieles in relativ kurzer Zeit nicht mehr vorhanden sein wird, worauf man sich sein ganzes Leben lang konzentriert hat. Dann wird es auch wenig nützen, wenn man die Schuld am Ende wieder anderen zu schiebt, wie man das in der Regel immer gerne getan hat.

Sich also zum ersten wichtigen Zeitpunkt dieser neuen Ent-Wicklung vorzunehmen, wirklich alles in den nächsten 2-3 Jahren umzusetzen , von dem man weiß, dass es gut, hilfreich und sinnvoll auch für alle anderen wäre, die man kennt und mit denen man zusammenlebt, ist ein guter Anfang. Aber diese erste Phase wird einige Wochen bzw. Monate dauern, in denen man sich den eigenen Anteil an unserer gemeinsamen Zukunft bewusst machen kann. Danach folgt die erste Umsetzung und Strukturierung (Phase 2).

JupiterNeptunHelioIn dieser ersten Phase wird es auch im Juni die Konjunktion von Neptun und Jupiter aus heliozentrischer Sonnenperspektive geben. Das ist ein nochmals wichtiger Zeitpunkt, um diese ersten Impulse zu aktivieren.

Zu all dem wird es in Zukunft weiterhin Anregungen und Hinweise geben, dies hier ist ebenfalls nur ein Anfang um euch zu motivieren, jetzt nicht den Kopf in den Sand zu stecken oder die Hände in den Schoß zu legen, weil die aktuellen Ereignisse, die im medialen Vordergrund stehen, so deprimierend sind.

Es macht wirklich auch keinen Sinn, sich von schönen Prophezeiungen eines goldenen Zeitalters platt reden zu lassen, solch eine Zeitenwende wird es nicht geben, wenn wir alle zusammen jetzt nicht unmittelbar und konsequent beginnen, das umzusetzen, was der Welt als Ganzes eine neue „goldene Zeit“ bringen kann. Dazu wird es absolut notwendig sein, auch das Ende der globalen Plutokratie einzuleiten. Ohne Krieg und Gewalt, aber mit dem klaren Bewusstsein, dass auch der reichste Mensch der Welt nur einer von uns ist, der mit seinen Handlungen und Absichten irgendwann in seiner eigenen Zukunft auch die Wirkungen erleben muss, die er oder sie selbst initiiert haben. Insofern ist es auch eine Hilfestellung, wenn wir anfangen, diese Machtspielchen auf Kosten vieler unschuldiger Menschen wirklich zu einem Ende führen.

Das ist einfach, denn auch alle Plutokraten sind abhängig vom Rest der Welt. Aber solange sie diesen „Rest“ an den Leinen ihrer Egozentrik in die falschen Richtungen lenken können, die nur ihnen nützt, solange wird sich auch nicht wirklich etwas ändern.

Solch eine Veränderung braucht eine neue Struktur, an deren Ende wirklich eine Wende eingeleitet werden kann. Die Chance solch eine Struktur in den nächsten Monaten und Jahren aufzubauen haben wir.

Lasst sie uns nutzen.

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Sonntag, 29. Mai 2022

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