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Astrologie + Zeitung

Astro-Dschungelcamp: Ab ins Grüne

Das Dschungelcamp 2012 -  Seeing is Believing

Astrologische Studien am lebenden Objekt sind aufwendig und zeitintensiv. Im wirklichen Leben. Um die Wirkung von Transiten im Alltag etwas breiter als im Selbstversuch zu beobachten, müsste man entsprechende "Versuchsobjekte" eigentlich rund um die Uhr begleiten. Oder zumindest bestimmte Höhepunkte ihres Lebens akribisch festhalten. Ohne entsprechende Mittel kaum machbar, was vielleicht auch erklärt, warum es so wenig Studien dieser Art gibt.

Aber Rettung naht. Auch für den knapperen astrologischen Geldbeutel. Stichwort Fernsehen. Und Reality. Insbesondere RTL kann man als Astrologe regelrecht dankbar sein, dass hier nun einmal pro Jahr derartige Forschungshilfe freiwillig getätigt und die Ergebnisse sogar umsonst und draußen auf dem Silbertablett serviert werden.

Täglich live ab 22 h 15. Im RTL-Dschungelcamp, auch bekannt als: „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“. Aber gerne! Vor allem als kleines, astrologisches Begleit-Projekt. Das Loop! ab jetzt eine Weile als lockere Pilotstudie kommentieren wird. Wir liefern die Charts der Teilnehmer/innen, sowie Transit-Auslösungen und andere astrologische Schmankerln.

Dabei wünschen wir uns eine rege Beteiligung von jedem astrologisch Bewanderten, der sich den Abstieg in die Niederungen der Menschlichkeit antun mag (und das bedeutet nun mal auch, der Fernsehunterhaltung). Prognosen, sowie grundsätzliche Thesen und Erkenntnisse von Lesern sind also unbedingt erwünscht! Entweder als Kommentar oder auch gern als eigenständige Artikel.

 

Kleine Einführung für den unerfahrenen Newbie

Vorab für Dschungelcamp-Newbies eine kurze Einführung: Ab dem 13. Januar steckt RTL elf (B)rominente (das heisst, Menschen die irgendwie irgendwann irgendwo einmal von der Öffentlichkeit kurzfristig als bedeutend wahrgenommen wurden, mittlerweile aber wieder in der medialen Versenkung verschwanden) in ein australisches Pfadfinderlager: Mitten im Outback, der australischen Variante von Wildnis.

Jedem Teilnehmer steht pro Tag eine Schale Reis und Bohnen als Hauptmahlzeit zu. Weitere Zulagen gibt es nur nach Erledigung täglicher Arbeitseinsätze. Zum Beispiel, indem man Känguruh-Hoden vor laufender Kamera verzehrt. Oder sich in vermodernde Holzkisten mit Hunderten von Spinnen bettet.

All das führt meist schnell zu bester Stimmung unter den Teilnehmern. Innerhalb weniger Tage mutieren daher anfangs noch relativ höfliche, zivilisierte Menschen, die versuchen, einen tv-üblich anständigen Eindruck zu vermitteln, zu Busch-Zombies. Offensichtlich unter dem Eindruck einer äußerst unheimliche Begegnung der besonderen Art. Mit sich selbst und ihren Mitbewohnern. Was als Freilandversuch zwecks Erhöhung von Zuschauerquoten (oder Selbstsabotage von glatten Starbildern) gedacht ist, erweist sich auch als sehr ungewöhnliche Gelegenheit zu astrologischen Feldstudien...

Flankiert von zwei Moderatoren, die das Ganze witzig bis zynisch kommentieren, erfährt der Zuschauer täglich zur besten Sendezeit, wer gerade an Verstopfung leidet, sich mit wem in die Haare bekommt und welche Kandidaten sich womöglich als Dschungel-Paar à la Tarzan und Jane eignen. Garniert mit sich verselbständigenden Intrigen und Boshaftigkeiten.

Denn man mag es kaum glauben: Fast alle Kandidaten verlieren nach relativ kurzer Zeit das Bewusstsein dafür, dass alles, was sie tun oder lassen, von Kameras und Mikrofonen aufgezeichnet wird. Ideal also. Im Vergleich mit den Geburtsdaten der Teilnehmer wird das Ganze zu einer astrologisch-empirischen Studie über das Verhalten von menschlichen Archetypen unter erschwerten Bedingungen.

Vom 13. bis 28. Januar ist Loop! live dabei. Mit täglichen Infos und hoffentlich regem Austausch mit allen Lesern. 

Ein kleines Vorspiel mit gleich mehreren Unbekannten

Am Anfang war das Radix. In diesem Fall nur, welches? Der genaue Zeitpunkt, an dem die Kandidaten ins Camp einziehen, ist nicht bekannt. Vermutlich ist es der 13. Januar nachmittags in Australien (das wäre bei uns noch mitten in der Nacht). Bleibt also nichts anderes, als den Beginn der Show selbst in Augenschein zu nehmen.

Zum einen in Deutschland (13.1. um 21 h 15 Ortszeit) und in Australien (14.1. um 6 h 15 Ortszeit). Für Deutschland nehmen wir als Ort Köln (Sitz von RTL), für Australien die Koordinaten des Camps.

Im deutschen Chart (also dem, was wir in per Sendung hier erleben) findet sich ein Zwillinge-MC. Herrscher Merkur steht in fast exakter Konjunktion mit Pluto. Was wieder mal für tiefenpsychologische Einsichten der allerbesten Art spricht. Die vermutlich auch verbalisiert werden. Sei es von den Teilnehmern oder dem Rest der Welt.

Interessant dürfte in diesem Zusammenhang werden, welche Camp-Insassen mit diesem Aspekt enge Verbindungen eingehen. Da Merkur in Haus 4 steht, fällt der Blick natürlich sofort auf die Mond/Mars Konstellation in Haus 1. Bravo! Wenn da nicht ein Hausastrologe am Werk war und die kosmischen Uhren ideal fürs Sendeformat einstellte: Gefühle werden ausgelebt, sichtbar gemacht. Es kracht und knallt im Blätterwald.

Womöglich zeigt sich auch die Natur selbst von ihrer angriffslustigen Seite. Mond in Jungfrau könnte da durchaus auf eine kollektive Magenverstimmung und auf das "Dschungelklo" als Ausgangslage oder Endpunkt vieler spannender Ereignisse hinweisen.

Aber auch die Konjunktion Venus/Neptun sieht verlockend aus. Heimliches Poppen Liebe unter dem Wasserfall? Oder erneut Vorspiegelung falscher Tatsachen wie bei der letzten Staffel? Mars in 1, Sonne in 5 und Jupiter Spitze 9 versprechen zudem Sport, Spiel, Spannung mitsamt hohen Einschaltquoten. Den Bundespräsidenten wird’s freuen,  wenn in den nächsten Tagen nicht mehr er das Medienthema Nummer 1 ist. [Anmerkung der Lektorin: Gewagte Prognose! Ich würde hier statt "ist" besser schreiben "sein sollte"]

Sieht man sich das Ereignis aus Sicht der teilnehmenden Gladiatoren in Australien an, bleiben alle Grundkonstellationen erhalten, fallen aber in komplett andere Häuser. Merkur/Pluto in 12 spricht nicht unbedingt dafür, dass die Teilnehmer das Ganze als bewusstes Therapie-Element erleben.

Für esoterisch Bewanderte wäre die Freiluftveranstaltung dagegen ein großes Glück. Zusammen mit der 12-Feld-Sonne. Insofern – Magier sind in dieser Staffel klar im Vorteil [Anmerkung der Lektorin: Da gibt es aber nur einen - Vincent Raven. Gewinnt der?]. Meditation in freier Natur, vielleicht noch mit Mantra ("Ich war ein Star, werde es wieder sein…).

Jupiter in 4 kann für gute Stimmung sorgen [Anmerkung der Lektorin: Das halte ich für ein Gerücht!] vor allem nachts in süßen Träumen von üppigeren Mahlzeiten. Nach dem Aufwachen übernimmt dann aber Saturn in Haus 10 das Ruder. Zwar im Trigon zu Venus-Neptun, aber von Liebe allein wird man eben auch nicht satt. Freiwilliges Fasten scheint da die beste Lösung. Das meint übrigens auch der Steinbock-AS (Weniger ist mehr!). Aber mit einem Waage-MC kann man sich das Ganze auch bis zur Unförmigkeit schöndenken. Letztendlich.

Ab morgen gibt’s übrigens hier die Charts aller Teilnehmer, der Moderatoren und natürlich von Dr.Bob. Dem Dschungelarzt, dem nicht nur die Frauen vertrauen. Und wer gewinnt am Ende? Auf jeden Fall eine alte menschliche Untugend. Die Schadenfreude. Dazu bekommt einer der Camper die Dschungelkrone [Anmerkung der Lektorin: Echt? Welcher Aspekt zeigt denn das?]. Und die Forschungsbegleiter als Zugabe hoffentlich jede Menge astrologischer Einsichten. (meta - 13.01.2012, 22:18 h)

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