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Licht am Ende des Tunnels?

Langsam nähern wir uns dem letzten Schlussakt eines langwierigen Dramas – am kommenden Dienstag gegen 4 Uhr morgens stehen Uranus und Pluto zum letzten Mal für längere Zeit im Quadrat. Das macht insofern Hoffnung auf Besserung der allgemeinen Lage, da sie sich ab dann ins Trigon zueinander bewegen werden (2027 kommt die erste Exaktheit).

Passend dazu befinden wir uns in der letzten Phase des astro-logischen Jahres, dem Fische-Abschnitt, in dem es ja generell gilt, sich möglichst von allen Mustern und Vorstellungen zu verabschieden. Diese Momente der inneren Abkehr von überkommenen Strukturen und der Hinwendung zu den letztendlichen Werten und Wahrheiten wird diesmal noch durch eine Sonnenfinsternis auf 29° Fische unterstützt. Viel mehr Unterstützung, um etwas Altes abzuschließen, kann man aus „kosmischer“ Sicht kaum bekommen, zudem ja auch noch Neptun selbst in seinem eigenen Reich unterwegs ist.

Aber groß nachtrauern muss man dieser Phase nun sicher nicht, Quadratspannungen beinhalten eben meist auch eine Art Stillstand, Energien hebeln sich gegenseitig aus und es entsteht zwar jede Menge Reibungsenergie, die aber nur von Wenigen und das auch nur selten sinnvoll, kreativ und konstruktiv umgesetzt werden kann. Den Wenigen eben, die nicht mehr an Erwartungen und Konzepten festhalten, sondern sich flexibel an die Erfordernisse des „Zeitgeists“ anpassen, ohne dabei beliebig zu werden.

Trotzdem – der Blick zurück offenbart wieder einmal, wie stimmig und auch einfach die astro-logische Bildersprache ausdrückt, was sich entsprechend dazu als Ereignis und konkrete Erscheinung zeigt. Das erste Quadrat wurde exakt am 24. Juni 2012 um 09:12 UT. Wer sich kaum noch erinnern kann, was damals wichtig war an diesem Tag, der sollte sich einmal die entsprechende Tagesschau ansehen (LINK).

In Ägypten wurde zum ersten Mal ein Präsident frei und halbwegs demokratisch gewählt. Eine wirkliche Erneuerung ganz im Sinne eines Widder-Uranus. Der aber entsprechend seiner Natur gleich den üblichen Rahmen sprengte und einen Mann der Muslim-Bruderschaft zum obersten Herrn kürte. Heute wissen wir, dass dies nicht lange gut ging, die alten Seilschaften und Hierarchien des Steinbocks ließen ihre plutonischen Muskeln spielen, seitdem herrscht dort wieder ein Skorpion.

Aber das ist eben die Crux mit diesem Quadrat – man bekommt nie nur was man gerne hätte, sondern immer auch noch eine deftige Zugabe von etwas Anderen, weniger Schmackhaftem. Verweigert man dieses „Geschenk“ dann aber und versucht ganz bauernschlau die Geschichte wieder umzuschreiben, zaubern Uranus und Pluto das abgelehnte und abgespaltene Element einfach wieder in neuer Gestalt an einem anderen Ort hervor.

Heute haben wir deshalb statt einem präsidialen Muslim-Bruder in Ägypten, einen  Islamischen Staat in Syrien und im Irak, ein Kalifat des Schreckens, das für Aufregung und Angst sorgt. Ähnliches zeigte sich auch an einem anderen Schauplatz, der im Juni 2012 im Mittelpunkt allgemeiner Aufmerksamkeit stand. Da nämlich wurde Fußball gespielt, die Europameisterschaft in Polen und in der Ukraine lief gerade auf Hochtouren. Schon im Vorfeld gab es aus dem westlichen Europa einige  Kritik an der politischen Führung, aber dieses Sportereignis sollte auch die Anbindung der Ukraine an die EU weiter voran bringen. Den Ausgang kennen wir heute, Europa und die Ukraine haben eine lange Kette von diplomatischen Fehleinschätzungen produziert, die letztendlich zu einem Krieg vor unserer Haustüre geführt haben.

Beides, sowohl der damals so genannte „arabische Frühling“, wie auch die Annäherung der Ukraine an die EU, sind Sinnbilder für das große Quadrat. Da ist einerseits der Drang nach Erneuerung, nach einer Ablösung der alten Strukturen und gleichzeitig entsteht daraus im Prinzip erst einmal nichts wirklich Neues. Im Gegenteil, statt Hoffnung und Freude auf eine bessere Zukunft hat diese Entwicklung in beiden Ländern für die meisten Betroffenen nur Leid und Schwierigkeiten gebracht.

Diese  Facebook-Revolutionen sind gescheitert, zumindest im ersten Anlauf.

Aber wir starten ja gerade erst in ein neues Zeitalter der Kommunikation und des Informationsaustausches, alles was sich in den letzten drei Jahren gezeigt hat, ist der Anfang einer Bewusstwerdung über Möglichkeiten und auch Gefahren bzw. Grenzen dieser völlig neuen Lebensart, die Mobilfunk und Internet mit sich gebracht haben. So gesehen – wie gut, dass es kräftig geknirscht hat, weil wir nun wissen, dass unsere Daten (noch) nicht sicher sind und unsere naive Offenheit denen in die Hände spielt, die schon immer gerne alles kontrollieren wollten. Das erfordert einen anderen und bewussteren Umgang mit diesen neuen Medien, neue Strukturen und auch neue Gesetze bis hin zu einer anderen, offeneren Gesellschaft. In der sich die unterschiedlichsten Gruppierungen zumindest auf einige „human basics“ einigen. Die für alle und jeden Gültigkeit haben, egal aus welchem Kulturkreis man kommt, welcher Religion man angehört und wie viel man verdient.

Die Grenzen, die im „World Wide Web“ schon lange verschwunden sind, müssen auch im „Real Life“ mehr und mehr verschwinden. Das Quadrat zwischen den kosmischen Prinzipien des Umbruchs und der Transformation hat viele offene Fragen mit sich gebracht. Und eigentlich ist es ein Segen, dass es für das meiste noch keine gefälligen Antworten gibt, auch dank dieser Grundspannung. Zuviel ist da im Umbruch und muss erst noch verstanden und dann integriert werden, bevor schlüssige Antworten auch zu lebbaren Ergebnissen führen werden. Das gilt im Großen, aber auch im Kleinen.

Insofern sollte man die kommenden Tage vielleicht dann auch noch nutzen. Zum einen, um sich von alten und überkommenen Konzepten freundlich aber bestimmt zu verabschieden. Zum anderen, um sich selbst zu fragen, welche Lebensbereiche man jetzt, wo das Knirschen im energetischen Getriebe nachlassen wird, angehen möchte.

Denn wie schon erwähnt, die Dynamik zwischen den beiden Planeten-Archetypen wird sich in den kommenden Jahren mehr und mehr ins Positive wandeln, statt sich gegenseitig zu behindern, werden sie sich unterstützen. Und in gewisser Weise neue und hohe Wandlungswellen kreieren.

Bis dahin sollte man dann schon sein ganz persönliches und individuelles kosmisches Surfbrett entwickelt haben, damit das Reiten auf den Wellenbergen zum puren Lebensgenuß werden kann.

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Samstag, 28. November 2020

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