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Von Kürbis-Pommes und Zuchini-Nudeln

Wenn einer einen Widder-Mars im Radix stehen hat und dann noch Attila heisst, würde man in ihm wohl eher einen Hochleistungssportler vermuten, der schon zum Frühstück ein halb-rohes Steak verschlingt, als an Deutschlands bekanntesten "Veggie-Koch".

Aber beides trifft irgendwie auf Attila Klaus Peter Hildmann zu. Er ist einer der erfolgreichsten Kochbuchautoren, seine veganen Rezeptbücher haben sich über eine Million Mal verkauft und gleichzeitig ist er ein begeisterter Porsche-Fahrer und läuft schon mal einen "halben Iron Man" mit. Leistung und Effektivität in jeder Hinsicht, ist für ihn wichtig, wie er selbst sagt.

Betrachtet man dann das ganze Chart, zeigt sich schnell, dass dies kein Widerspruch ist, sondern dem Gesamtbild durchaus  entspricht. Denn zu dem Mars im Widder gesellt sich noch Merkur, zusammen mit einer Stier-Sonne und  einer eben solchen Venus.

Ein munteres Quartett also, und plötzlich kann man sich auch vorstellen, dass Zuchini-Nudeln und Kürbis-Pommes durchaus lecker schmecken, zumindest wenn Sonne-Venus im Stier am Kochtopf steht.

Angefangen hat seine Passion nach eigener Aussage im Jahr 2000, als sein Adoptivvater bei einem Skiurlaub vor seinen Augen einen Herzinfarkt erlitt und daran starb. Hildmann führte das vor allem auf dessen übermäßig hohen Fleischgenuss zurück und begann nach Alternativen zu suchen.

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Asteroiden: Knapp daneben ist auch vorbei

Was da gestern gegen 17:20 h MEZ in der Nähe unseres schönen, blauen Planeten vorbeirauschte, hat noch nicht einmal einen einprägsamen Namen. Trotzdem ist der Asteroid 2004 BL86 etwas besonderes – seitdem NASA und Co. den tiefen Raum unseres Sonnensystems immer besser durchleuchten können, ist noch kein größerer „Besucher“ näher an der Erde vorbei geschrammt. Aber zu unserem Glück betrug der Abstand immerhin noch ca. 1 Million Kilometer, 2004 BL86 war also in etwa noch dreimal so weit weg wie der Mond.

Aber selbst wenn er mit der Erde kollidiert wäre, hätte sich der Schaden in Grenzen gehalten. Denn 2004 BL86 hat „nur“ einen Durchmesser von ca. 300 Metern, sollte ein Asteroid dieser Grösse jemals auf der Erde einschlagen, wären die Überlebenschancen bei einem Abstand von mehr als 250 km zum Einschlagsort relativ groß. Sollte solch ein „kleiner Brocken“ allerdings ins Meer stürzen, müsste man mancherorts mit einer Tsunami-Welle von mehreren 100 Metern Höhe rechnen. Zum Vergleich – die Wellenhöhe des Tsunami 2004 erreichte in Sumatra „nur“ knapp 30 Meter.

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Neue Gidas braucht das Schland

Eigentlich sollte man das Ganze mit Missachtung strafen, neptunisch ignorieren, oder die Auseinandersetzung damit zumindest saturnal minimieren. Aber irgendwie scheint Schland jetzt aus der umklammernden Lähmung des Uranus-Pluto Quadrats zu erwachen und die große Mehrheit bekennt sich relativ deutlich zu den Werten eines anderen Deutschlands. Ganz im Gegensatz zu Pegidianern, samt deren Initiatoren und Ablegern. Deswegen also doch noch ein zweiter Blick auf das ganze Hin und Her (den ersten, ausführlichen und sehr lesenswerten hat sri schon vor einiger Zeit eingestellt -> Pegida: Biedermann und Brandstifter).

Lutz Bachmann, seines Sonnenzeichens Wassermann, und einer der Initiatoren ist nun gestern über seine Netz-Vergangenheit gestolpert. Hitler-Selfies und dumme Nazisprüche verschwinden eben genauso wenig in den Weiten der Sozialen Medien wie anderes. Blöd gelaufen also, aber schon steht ja der nächste Wassermann parat. Besser, die nächste Wasserfrau, denn Kathrin Oertel hat nicht nur eine Sonne-Venus Konjunktion im uranischen Herrschaftsbereich, sondern auch einen Krebs-Mond in weiter Opposition dazu. Zudem ist sie blond und nicht auf den Mund gefallen, versteht etwas von Immobilien und Finanzen und eignet sich deshalb auch wesentlich besser, um entsprechende, mediale Aufmerksamkeit zu bekommen.

Eingebunden in das mies-launige Zeitgeist-Quadrat ist sie auch, mit Merkur auf 12° Steinbock hatte sie gerade unter heftigen Pluto-Attacken innerhalb ihrer Denkstrukturen zu leiden, andererseits durch das Uranus-Quadrat auch unter einigen Verwirrungen. Hinzu kommt noch ein Radix-Pluto auf 16° Waage, was dann für die kommenden Monate weitere Aufreger verspricht.

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Europa: Griechenland wählt links

Nur noch fünf Tage, dann steht Europa vor dem Aus. Nein, das ist keine astrologische Prognose zur aktuellen Mars-Neptun Konjunktion, sondern so oder so ähnlich klangen diverse Politikerkreise in der EU als klar war, dass Griechenland am 25. Januar ein neues Parlament wählen wird. Und der mögliche Gewinner Alexis Tsipras heißen könnte.

Tsipras wurde am 28. Juli 1978 in Athen geboren (Geburtszeit wird noch gesucht…) und steht dem griechischen Linksbündnis der Sozialistischen Front vor. Dass die abgekürzt „SYRIZA“ heißt und damit bestens in die aktuellen, plutonischen Feindbildstrukturen passt, ist wieder mal einer dieser uranischen „Zufälle“, über die man sich nur wundern kann. Wundern darf man sich dagegen nicht, dass in Europa jetzt wieder die Angst vor einem Aufflammen der vermeintlich schon überwundenen Krise umgeht. Denn mit der Löwe-Sonne an der Spitze würde sich Griechenland weigern, den verordneten Sparkurs in dieser Form weiter einzuhalten, auch wenn die Konjunktion Saturns mit Venus und Merkur im Horoskop von Tsipras, sowie sein Mars auf den Anfangsgraden der Jungfrau, nahelegen, dass er durchaus in der Lage ist, „Real-Politik“ zu betreiben.  Trotzdem wird das Linksbündnis einen Schuldenschnitt und neue Investionen fordern, damit die prekäre Lage für die Menschen in der Ägäis entschärft wird.

Denn selbst der IWF hat mittlerweile zugegeben, dass man die Folgen der „Sparmaßnahmen“ für die griechische Wirtschaft massiv unterschätzt hat. Folgen, die für manche Menschen, wie den 77 Jahre alten Apotheker Dimitris Christoulas, nicht mehr tragbar waren. Am 4. April 2012 erschoss sich der Rentner auf einem zentralen, öffentlichen Platz in Athen und hinterließ einen Abschiedsbrief:

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Mit Pluto ganz nach oben...

Wenn sich die Schlagzeilen hauptsächlich um Gewalt und Gewalttäter drehen, tauchen häufig bestimmte astro-logische Archetypen auf: ganz vorne finden sich dann meist Pluto und Uranus, dicht gefolgt von Neptun und Mars. Es könnte der falsche Eindruck entstehen, dass Auslösungen und Anlagen, die diese „Übeltäter“ einbeziehen, schon fast zwangsweise Terroristen oder zumindest schwierige Charaktere erzeugen würden, aber, dem Kosmos sei Dank, gibt es immer wieder auch aktuelle Meldungen, die das genaue Gegenteil aufzeigen.

Letztes Beispiel ist die erfolgreiche Bezwingung der legendären „Dawn-Wall“ Route durch zwei Freeclimber auf dem riesigen Fels-Monolithen „El Capitan“ im kalifornischen Yosemite-Tal (LINK). Der Capitan war schon Schauplatz vieler besonderer Augenblicke, selbst in „Star Trek V: Am Rande des Universums“ setzte man den Giganten ein Denkmal. Es gibt viele verschiedene Routen auf den Gipfel, die einfachsten sind eigentlich nur Wanderwege, andere wie der „Zodiac“ werden von Profi-Kletterern häufig genutzt.

Die „Dawn Wall“ Route galt bisher für Freeclimber als unbezwingbar, ja sogar als einer der schwierigsten Kletteraufstiege der Welt. Trotzdem haben sich am 27. Dezember wieder zwei Wagemutige auf den Weg gemacht. Der 30-jährige Kevin Jorgeson wurde am 7. Oktober 1984 in Kalifornien geboren. Eine Waage-Sonne also, die gerade unter dem Einfluss des Uranus-Pluto Quadrats steht, zusammen mit seinem Radix-Merkur. Ein klassisches Beispiel dafür, wie man den energetischen Hintergrund nutzen kann, um sich selbst vor neue Herausforderungen zu stellen, statt den Druck damit zu kompensieren, andere als Projektionsfläche zu benutzen, um von ihnen eine ähnliche Wandlung oder Transformation zu verlangen.

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Die Welt ist bunt...

Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören,
ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen
und, wenn es möglich zu machen wäre,
einige vernünftige Worte sprechen.

Johann Wolfgang von Goethe (Jungfrau-Sonne)

Dieses Zitat einer Jungfrau-Sonne mag auch heute noch ein guter Ratschlag sein, um sich in den Wirren unserer Zeit nicht vollends zu verlieren. Und wenn die „unvernünftigen Worte“, die vernünftigen übertönen, sowohl innen wie außen, dann bleiben ja immer auch noch die Lieder, Gedichte und Gemälde, um sich wieder an Wesentliches zu erinnern oder erinnern zu lassen.

Von Künstlern zum Beispiel, die aufgrund ihrer Herkunft und ihres kulturellen und religiösen Hintergrunds die Thema der Zeit bestens verkörpern. Und gleichzeitig aufzeigen, dass dies niemals trennend sein muss. Denn wie sonst könnte ich also Buddhist mit christlichem Hintergrund sowohl die Musik eines chassidischen Juden, wie auch die eines pakistanischen Qawwali-Sängers, gut finden?

Nusrat Fateh Ali Khan, wurde am 13. Oktober 1948 in Faisalabad/Pakistan geboren. Über die Waage-Sonne mit der weiten Neptun-Konjunktion, schrieb das Musik-Magazin „Rolling Stone“ einmal vor vielen Jahren, er habe die beste Stimme der Welt.

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Die Horoskope der mutmasslichen Täter

Astrodienst mit Zeitangabe:

Zur Stunde überschlagen sich immer noch die Nachwirkungen der Ereignisse in Frankreich. Nach polizeilichem Zugriff bei der dramatischen Geiselnahme im jüdischen Supermarkt in der Hauptstadt,  wo vier Geiseln starben, soll nun auch in Montpellier in einem Juwelier-Geschäft ein Mann zwei Geiseln genommen haben. Ob ein Zusammenhang besteht, ist aber völlig unklar. Hinsichtlich des Terrors von Paris hat Astro-Databank jetzt aktuell die genauen Radix-Bilder der beiden Brüder Kouachi veröffentlicht, sprich der mutmaßlichen Täter des Attentats auf das Journal Charlie Hebdo, die ebenfalls erschossen wurden (CHERIF und SAID). Beide Geburts-Bilder sind mit Rodden Rating AA gelistet, als Daten-Quelle ist der französische Astrologe Didier Geslain angegeben. Im Chaos der schlimmen Ereignisse eine großartige Arbeit und letztlich Hilfe für jeden, der die Protagonisten der Anschläge astrologisch untersucht und von einer anderen Seite aus Licht ins Dunkel bringen möchte. Demnach hatte der Ältere der beiden, Said, links, gerade einen Transit von Pluto auf DC und Uranus Quadrat dazu hinter sich. Wobei auch denkbar ist, dass die Geburtszeit möglicherweise sehr geringfügig später liegt.

So dass beide Langsamläufer in ihrer mundanen Anspannung demnach natürlich auch jetzt die Achse getriggert haben könnten. Cherif, der Jüngere (Radix unten), stand unter rückläufigem Jupiter-Transit, der sich auf seinen Löwe-AC (in Konjunktion zum Mond seines Bruders) zubewegte. Bei und nach dem Anschlag (RADIX Astro-Databank) auf die Redaktion wurde dieser Transit durch Löwe-Mond zusätzlich angespannt.

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AfD + FDP: Rechts von der Mitte?

Fast wäre die Überschrift wieder in einen Kalauer abgeglitten – Mut zu(r) Lu(e)cke. In Anspielung auf den „großen Vorsitzenden“ der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, der sich dankenswerter Weise sehr bemüht, den üblichen Astro-Klischees in Bezug auf Löwe-Sonnen gerecht zu werden. Denn statt dreier Vorsitzender soll es jetzt nur noch Einen geben, nämlich ihn. Passend zu dieser Revolution hat er gerade Transit-Saturn im Quadrat zum eigenen Uranus stehen, macht also im Prinzip alles richtig, auch wenn der Ausgang genau deshalb ungewiss ist.

Aber mal ehrlich, was wäre die AfD ohne den umtriebigen Professor für Makroökonomie, der mit seiner fast Bogenminuten genauen Opposition zwischen Pluto und Jupiter in jeder Talkshow seinen Kritikern mindestens einmal heftigst über den Mund fährt. Genau diese Opposition macht ihn für seine Partei so wertvoll, die eigentlich immer noch nicht so richtig weiß, warum sie plötzlich einen Wahlerfolg nach dem anderen einfährt. Wer eine neue Partei unter dem Konjunktions-Signum von Mars, Merkur und Neptun in den Fischen gründet, dazu noch im Quadrat zu Jupiter, der hatte vermutlich alles im Sinn, nur keinen wirklichen Erfolg. Aber der Zeitgeist treibt eben manchmal seltsame Blüten, denn genau diese Zerfahrenheit bildet eben die aktuelle gesellschaftliche Grundbefindlichkeit in unserem Lande bestens ab.

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Ethikfragen: Der Fall Sebastian Edathy

Eigentlich möchte man über Menschen wie Sebastian Edathy gar nichts schreiben. Vor allem nicht nach seinem Auftritt vor der Presse (LINK). Da sitzt also eine Jungfrau-Sonne und gesteht einerseits ein: „... dass es wohl ein Fehler war, diese Bilder zu bestellen…“, und macht im nächsten Satz klar: „… aber das war nicht illegal…“.  Gut, diese Jungfrau-Sonne steht in einer sehr weiten Konjunktion mit Pluto (12°), und dieser Pluto wiederum im Quadrat zu einem Schütze-Mars. Da mag der ethische Anspruch an sich selbst und die Welt schon mal aus dem üblichen Rahmen fallen und man wird dann womöglich etwas selbstgerecht. Vor allem, und da wird dann auch jemand wie Edathy wieder astro-logisch interessant, wenn man gerade ein exaktes Trigon von Pluto zu dieser Jungfrau-Sonne hat. Genau deswegen bekommt man dann solch eine Bühne für die eigenen Unsäglichkeiten geboten und nutzt diese dann auch entsprechend.

Indem man andere anklagt, nein - nicht etwa wegen dem Besitz von kinderpornografischem Material, sondern weil diese Polit-Kollegen einen angeblich gewarnt hätten, vor dem drohenden Unbill. Das allein sagt eigentlich schon alles über die ethische Haltung des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy aus. Es geht um Rache, das alte Skorpion-Thema, um Verbohrtheit, und wenn man gerade solch einen prägnanten Transit hat, dann fühlt es sich vermutlich richtig und notwendig an, vor aller Welt auch noch deutlich darzustellen, wes' Geistes Kind man ist.

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Samstag, 8. August 2020

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