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Super-Quasar: Grüsse vom Urknall

Das was chinesische Forscher vor über einem Jahr entdeckt haben, ist alt. Uralt sozusagen, denn das Licht von SDSS J0100+2802 braucht 12,8 Milliarden Jahre, bis es hier bei uns sichtbar wird. Und das obwohl SDSS J0100+2802 ein Quasar ist und somit zu den hellsten Objekten im gesamten Universum zählt.

Quasare sind im Prinzip nichts anderes als sogenannte Schwarze Löcher, allerdings befinden sie sich immer inmitten einer Galaxie, umgeben von einer Scheibe aus leuchtender Materie. Erst seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelang es Wissenschaftlern nachzuweisen, dass diese seltsamen Radioquellen keine Sterne in unserer Milchstrasse waren, sondern in anderen Universen beheimatet sind. Der erste Nachweis gelang in Bezug auf den Quasar 3C 273 (ca. 7° Waage) am 15. Mai 1962 in Australien. Als sich der Mond in dieser Nacht zum ersten Mal über die Radioquelle schob, konnten die Forscher anhand der Veränderungen eindeutig belegen, dass es sich hier nur um ein „quasi-stellares Objekt“ handelte.

Mittlerweile sind die Listen lang, auf denen solch außergewöhnliche Erscheinungen verzeichnet sind und wenn man sich die Mühe machen möchte, sie alle in den Zodiak einzuzeichnen, würde man erstaunt feststellen, daß schon fast alle Plätze an irgendeinen Quasar, Blazar oder ein „Black Hole“ vergeben sind. Neu hinzugekommen ist jetzt eben SDSS J0100+2802 und verglichen mit den meisten seiner Kollegen ist er ein wahrer Superstar.

Nach den jetzigen Berechnungen umfasst er 12 Milliarden Sonnenmassen, und leuchtet 420 Billionen Mal heller als unsere eigene Sonne. Zudem ist das Massemonster nur knapp 800 Millionen Jahre jünger als der vermutete Urknall unseres Universums, alles in allem also wirklich außergewöhnlich und speziell. Auch was seine Lage im Zodiak anbelangt, denn mit knapp 15° im Widder befindet er sich natürlich genau im Fokus des aktuellen Uranus-Pluto Quadrats, wurde also unter diesem Signum auch entdeckt.

Ob der Fülle an neuen Informationen und Entdeckungen könnte man leicht den Eindruck bekommen, dass alte Strukturen und Ordnungssysteme hier völlig ausgehebelt werden und somit überflüssig sind. Weit gefehlt meinen belgische Forscher um den Astronomen Damien Hutsemékers von der Universität Liège. Bei der Auswertung von Aufnahmen des Very Large Telescope in Chile, stellte sich letztes Jahr heraus, dass die meisten der 93 beobachteten Quasare mehr gemeinsam hatten, als man dies für möglich hielt. Die Rotationsachsen dieser zentralen Schwarzen Löcher sind über Milliarden von Lichtjahren parallel zueinander ausgerichtet und tendieren dazu, in die gleiche Richtung zu zeigen. Hutsemekers Team stellte außerdem fest, dass die Rotationsachsen dieser Quasare dazu neigen, sich an den riesigen Strukturen im kosmischen Netz zu orientieren, in dem sie sich befinden.

„Gespenstisch“, nannten die Forscher dann auch ihre Beobachtungen, denn verglichen mit den riesigen Abständen zwischen den Quasaren ist solch eine Symmetrie kaum noch zu erklären. Es sei denn, das alte hermetische Prinzip aus der Tabula Smaragdina lässt sich auch auf Objekte wie SDSS J0100+2802 übertragen:

Das was unten ist, ist wie das, was oben ist, und das was oben ist, ist wie das was unten ist, ein ewig dauerndes Wunder des Einen.

Dann würden sich früher oder später sicher auch Ordnungssysteme zeigen, die astrologisch anwendbar und übertragbar sind, ohne deshalb die bisherigen Strukturen auszuhebeln oder außer Kraft zu setzen.

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