Loop!

Buntes

Das Dschungelcamp 2015 - Prolog

Dschungelcamp und LOOP!? Neue Leser werden sich bei dieser Kombination womöglich kopfschüttelnd abwenden, alte Hasen wissen worum es geht. Astrologie (fast) Live ist das Stichwort, denn wieder einmal haben sich elf tapfere Menschen entschlossen, im australischen Busch eine Selbsthilfegruppe zu gründen. Was an und für sich schon ziemlich unterhaltsam sein kann, aber noch getoppt wird, wenn man die Geburtsdaten der jeweiligen Kandidaten kennt und damit auch ihre aktuellen Auslösungen mitsamt den dazugehörigen Befindlichkeiten.

Begonnen hat dieses Experiment schon vor zehn Jahren, am 9. Januar 2004 strahlte RTL die ersten Bilder aus und seitdem gibt es heftigste Diskussionen im Lande, ob das nun hohe Fernsehkunst und beste Unterhaltung ist, oder einfach nur die Spitze des schlechten Geschmacks.

Astrologisch gesehen auf jeden Fall eine Fundgrube, das zeigte sich schon bei der Erst-Analyse des Dschungelcamp-Charts im Jahre 2012:

Mond im Löwen in Haus 12 Opposition Neptun bringt dann auch den Touch Unergründliches ein, der eine gewisse Erwartungsspannung bei den Zuschauern hochhält. Zudem ist es eine wunderbare Gelegenheit für Projektionen aller Art, den Mond in 12 mit Neptun Verbindung erschafft trotz aller Egomanien der Teilnehmer auch ein Spiegelbild des Kollektiven. Jeder Ausbruch, jede Schwäche, aber auch jede menschliche Tugend wird assimiliert, projiziert und ausgebreitet, die Identifikationsbereitschaft in beide Richtungen (Beast vs. Beauty) ist hoch. Darin mag das eigentliche Geheimnis insbesondere der deutschen Version liegen.

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IBES 2016: Wenn sich zwei streiten...

Und wieder einmal ist das deutsche Volk gespalten. Zumindest der Teil, der sich allabendlich am Leiden einiger prominenter Wohlstandsflüchtlinge im australischen Busch ergötzt. Das Dschungelcamp biegt auf die Zielgerade ein und ähnlich wie schon in den Jahren vorher, fallen jetzt Masken und reißen die letzten Geduldsfäden. Sofern man mit seinem „Gegenüber“ eben nicht energetisch kompatibel ist, wie zum Beispiel Wassermänner und Skorpione. Alleine über den Begriff Wasser-Mann würde sich Helena Fürst im Moment vermutlich schon höllisch aufregen, sollte ausgerechnet Thorsten Legat auf die Idee kommen, sie als solchen zu bezeichnen.

Mindestens eine Diskriminierungskampagne mit anschließendem Shitstorm würde da losgetreten werden und am Ende müsste der Tierkreis nach einigen tausend Jahren umbenannt werden - aus Wassermann wird Wasserfrau. Warum auch nicht, Hauptsache die Protagonisten des Astro-Biotops verhalten sich weiter so nachvollziehbar wie bisher.

Dass Helena und Thorsten sich von Anfang an nicht sonderlich gut leiden konnten, war schon beim einfachen Synastrie-Vergleich ihrer Geburtshoroskope sichtbar. Da steht also eine Sonne-Jupiter Konjunktion zum eigenen Mars im Quadrat, und dann tauchen da plötzlich zwei Männer im Camp auf, die ihre Skorpion-Sonne ebenfalls dazu ins Quadrat bzw. in die Opposition stellen. Ja, richtig, es sind zwei: denn auch Menderes hat die Sonne im Skorpion stehen, dazu aber auch noch Saturn.

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DC 2016: Muckis, Möpse und Menderes

Die erste Woche im Dschungelcamp ist wie im Flug vergangen, ab heute werden sich die Reihen aber Tag um Tag mehr lichten, bis zum Finale nächsten Samstag nur noch drei Teilnehmer übrig sind. Darunter auch die zukünftige Dschungelkönigin. Oder der König.

Wer möchte, kann die Überschrift schon mal als voraus eilendes Statement fürs Finale nehmen, eine Prognose also, die allerdings auf sehr wackligen Beinen steht. Warum? Weil lediglich von Brigitte Nielsen eine halbwegs gesicherte Geburtszeit bekannt ist, von allen anderen nicht. Das bedeutet in der Konsequenz, dass weder Auslösungen auf den jeweiligen Radix-Mond in diese Prognose mit einfließen konnten, noch etwaige Transite auf Aszendent, Himmelsmitte oder Häuserspitzen. Gerade über den Mond würde sich aber die emotionale Grundstimmung mit allen Höhen und Tiefen deutlich zeigen, somit also auch ein eventueller, verfrühter Abgang bzw. der überraschende Sieg eines Außenseiters. Und natürlich sind Planetenübergänge über die Hauptachsen eines Geburtshoroskops bzw. Aspekte dazu, absolut wirkungsvoll und werden sich auch immer unmittelbar zeigen.

Deswegen – dieser Blick auf einen möglichen Ausgang des diesjährigen Dschungelcamps bleibt relativ unscharf, nichtsdestotrotz gibt es aber einige Anzeichen, zumindest auf bestimmte Kandidaten, die wenig bis keine Chancen auf den Titel haben dürften.

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Dschungelcamp 2016: Es gibt Reis, Baby...

Grundsätzlich – bisher war die Jubiläumsstaffel mit Jupiter am AC durchwegs gelungen. Eine bunte Kandidatenmischung mit  täglichen Therapiesitzungen und auch die Witze der Moderatoren hörten sich nicht mehr ganz so gequält an wie im letzten Jahr. Und wo der normale Fan schon voll auf seine Kosten kommt, schwelgen die Astro-Forscher/-innen im Luxus (alle Charts gibt’s hier). Denn nicht nur die psychologischen Hinter- und Abgründe passen bestens zu den kosmischen Grundanlagen der Teilnehmer, sondern sie verhalten sich auch noch lehrbuchhaft entsprechend ihrer kurz- und mittelfristigen Transit-Auslösungen. Forscherherz was willst du mehr?

Jüngstes Beispiel:  Gunter Gabriel. Nachdem der ehemalige Busenfreund von Johnny Cash gleich am ersten Tag mit seinem sofortigen Wiederausstieg aus dem Camp liebäugelte, konnten ihn seine Mitbewohner aus dem Basecamp mit viel Geduld, Zuwendung  und geschickten Mitteln immer wieder „zurück holen“. Vor allem die Idee, ihn endlos reden und erzählen zu lassen, hätte aus einem Lehrbuch über den Umgang mit merkur-betonten Menschen sein können. Denn mit mindestens 4 Planeten in den Zwillingen hat Gabriel natürlicherweise ein großes Mitteilungsbedürfnis. Und kann dabei auf einen großen Fundus mit der Überschrift „Geschichten, die mein Leben schrieb“ zurück greifen. Trotzdem ist der Mann mittlerweile 73 Jahre alt und damit nur noch bedingt belastbar. Mag sein, dass er zu anderen Zeiten seinen Aufenthalt noch um ein paar Tage verlängert hätte, heute aber war dann endgültig Schluss.

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Dschungelcamp 2016: Alle Jahre wieder

Endlich ist es wieder soweit. Heute Abend um 21:15 Uhr startet die zehnte Staffel des berühmt-berüchtigten Dschungelcamps (RTL) und damit ergibt sich für alle Forschernaturen die wunderbare Gelegenheit, Astrologie mehr oder weniger live zu beobachten und auch manches zu überprüfen. Es gibt dabei ein paar Regeln, die man beachten sollte, vor allem was die Zeitverschiebungen zwischen Deutschland und Australien anbelangt. Denn bestimmte Entscheidungen werden ja tatsächlich „live“ übertragen, aber während wir hier das ganze Abends verfolgen, geht in Australien meist gerade die Sonne auf.

Mittlerweile geht auch unsere Berichterstattung über das Camp ins vierte Jahr und es wurde schon viel geschrieben, manches davon durchaus zeitlos und deswegen als Einstieg immer noch lesenswert. Empfohlen sei diesbezüglich der PROLOG des letzten Jahres oder der Einführungsartikel aus dem Jahr 2012. Im letzten Jahr haben wir dann aber etwas geschwächelt, statt dem täglichen Dschungelbarometer gabs nur eine sehr abgespeckte Begleitung, was zum größten Teil an der absolut langweiligen Szenerie im Camp lag. Oder astrologisch ausgedrückt – an einer Mars-Neptun Konjunktion in den Fischen im Quadrat zu einer Mond-Saturn Konjunktion im Schützen. Erstere als Symbol für die gähnende Langeweile vor und hinter dem Bildschirm. Letzteres zeigte sich dann unter anderem in der großen, emotionalen Disziplin der Teilnehmer, selbst als die Essensrationen immer knapper wurden, weil auch der sportliche Ehrgeiz bei den Prüfungen zu Wünschen übrig ließ.

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Notopia - grandios gescheitert

Groß waren die Hoffnungen am Anfang dieses Jahres, als SAT1 ein neues Format ankündigte. In Newtopia sollten 15 Menschen gemeinsam eine neue Gesellschaft aufbauen, fernab von den Zwängen der Zivilisation. Angefangen hat alles in einer alten Scheune, geschlafen wurde auf Stroh, zu Essen gab es kaum etwas. Aber es gab die Geburtsdaten der Teilnehmer und so bestand die Möglichkeit, die ganzen Entwicklungen und all-täglichen Aufs und Abs live mitzuverfolgen und anhand der entsprechenden Auslösungen quasi einen kostenlosen Astrologie-Kurs zu bekommen. Denn es sollten auch 4 Live-Cams rund um die Uhr für den kompletten Über- und Durchblick sorgen, was damit zum ersten Mal bei solch einem Format eben die Möglichkeit geschaffen hätte, das Verhalten unter bestimmten Auslösungen live und ungeschminkt mit zu verfolgen.

Ich zumindest war wirklich begeistert.

Dann kam die erste Sendung am 23. Februar. Und damit schon die ersten Zweifel, ob denn hier wirklich alles so laufen würde, wie beabsichtigt. Im allerersten Beitrag las sich das dann so:

Lenny (29) aus Essen ist dagegen schon das erste Opfer des neuen Formats. Nachdem er sich in der ersten Folge noch mit Löwe Hans angelegt hatte, verliess er gestern um 22:01 h Newtopia. Auf solchen Schwund muss sich SAT 1 wohl in Zukunft öfters einstellen, denn in Deutschland steht die Erstausstrahlung mit einer Sonne-Neptun Konjunktion im Quadrat zu Saturn nicht wirklich unter „einem guten Stern“.

aus Newtopia - ein Herz für Astrologen

Trotzdem überwog noch die Hoffnung, denn immerhin bot sich hier ja eine Gelegenheit, auf die man als Astro-loge ansonsten lange warten muss. Nur eben dieses Erstlings-Chart – gelinde gesagt ein Alptraum:

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Kuhtopia: Die Nacht der langen Messer...

Stell dir vor, jemand hätte den aktuellen Pluto genau im Quincunx zu seinem Geburts-Jupiter stehen. Genau jetzt, wo dieser zu allem Überfluss auch noch stationär und dann rückläufig geworden ist. Mit anderen Worten – was schon unter normalen Umständen (wenn die Phase der Zeit, die über Plutos Bewegung ausgedrückt wird, relativ fließend ist) große Herausforderungen mit sich bringen kann (weil Pluto-Transite immer schwierig sind und ein Quincunx zumindest anfänglich diese Tendenz noch verstärkt), wird in solchen Augenblicken fast zwanghaft zu einer Lebenssituation führen, die einschneidende Veränderungen fordert.

So zumindest würde man das gemeinhin astrologisch auf einen einfachen Punkt bringen.

Als ich vor einigen Wochen hier das neue Big-Brother Format namens Newtopia als astrologische Goldgrube für Forschungen und Beobachtungen angepriesen habe, hätte ich selbst nicht erwartet, wie deutlich sich in und an dieser Sendung solche Auslösungen zeigen würden, obwohl die Grundanlagen wie zB eine Sonne-Neptun Konjunktion im Quadrat zu Saturn sehr deutlich in bestimmte Richtungen wiesen. Aber selbst nach 40 Jahren Auseinandersetzung und Beschäftigung mit dem Thema, bleiben ja doch immer auch gewisse Zweifel, ob die gängigen Vorstellungen und Überlieferungen so ohne weiteres zu übertragen sind. Zum Beispiel auf das Ereignis-Horoskop einer Fernsehsendung und ihrer Erstausstrahlung. Nun gibt es ja da schon kritische Stimmen, die meinen, dass man eigentlich den Beginn einer solchen Produktion als Referenz nehmen sollte, und bezogen auf die eigentliche „Substanz“ einer solchen Sendung ist das sicher nicht verkehrt.

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Newtopia: Schöne, neue Welt...

Es kommen ja immer noch erstaunte Rückfragen, warum ich diesen komischen Big Brother Verschnitt „Newtopia“ überhaupt erwähnenswert finde. Die Sendung wäre doch total langweilig, angefangen bei den Abläufen bis hin zu den Teilnehmern. Aus der Sicht eines normalen Zuschauers, der einfach nur gut unterhalten werden möchte, kann ich diese Haltung und Aussage durchaus nachvollziehen, als astrologischer Forscher allerdings nicht.

Denn wer immer sich die Mühe macht, die Grundhoroskope der Kandidaten mit ihrem Verhalten  abzugleichen, wer also zumindest ab und an mal den Live-Stream von Newtopia beobachtet und die Geburtsbilder der „Pioniere“ als Hintergrund-Referenz nimmt, der wird bestens unterhalten. Und nicht nur das, im Laufe der Zeit  könnte sogar eine Vertiefung und Erweiterung der eigenen Einsichten entstehen und manche Mißverständnisse und Klischees bezüglich astrologischer Inhalte ausgeräumt werden.

Bestes Beispiel hierfür ist vielleicht der „Candy-Man“, Utopias scheinbarer  Dauerrevoluzzer und selbst ernannter Anarchist (Link zu seiner Selbstdarstellung auf der Pionier-Webseite). Rein äußerlich passt er bestens ins Klischee der „Alt-68er“. Lange, verfilzte Haare, läuft entweder halbnackt oder in alten Hippieklamotten durch die Gegend, pinkelt am liebsten im Freien und ist so ziemlich gegen alles, was jemand anderes oder die Situation von ihm verlangen könnte. Und jede Arbeitsverweigerung wird mit ein paar flotten Sprüchen aus dem Fundus der anti-autoritäten Kindererziehung garniert, damit auch alle verstehen, dass jeder Pups von Candy eigentlich ein politisches Statement ist.

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Faketopia: Neptunische Wahrheiten

Es hätte so schön sein können. Als ich das erste Mal von dem Plan hörte, 15 Menschen ein Jahr lang auf die Suche nach neuen Begegnungs- und Gesellschaftsformen zu schicken und die ganze Entwicklung dann live und ungeschminkt ins Netz zu stellen, hörte sich das an wie ein Sechser im Astrologen-Forschungs-Lotto. Newtopia - ein Jahr lang Menschen beobachten können, die nicht wissen, dass man ihre astrologischen Grunddaten als Referenz nimmt und die somit auch unbeeinflusst bleiben.

Aber ach, du schöne neue Welt, schon das Chart der Erst-Ausstrahlung von 23. Februar 2015 löste leichtes Stirnrunzeln aus. Sonne in Konjunktion mit Neptun – das war natürlich ein Hinweis auf mögliche Ausdrucks-Formen, die mit den negativen Eigenschaften des Fische-Archetyps konnotiert sind. Betrug, Verrat, Mauscheleien, Unklarheiten, eigentlich eher das geeignete Horoskop für den Aufbau einer Irrenanstalt, folgt man den klassischen Deutungen. Aber natürlich lag darin auch eine gewissen Chance, dass Menschen hier tiefgreifende spirituelle Erfahrungen machen könnten, jenseits von Mainstream-Esoterik- und Religions-Dogmen.

Nur zeigte das Quadrat zu Saturn, dass auf solch' hohem "Einweihungsweg" viele innere und äußere Hindernisse zu überwinden wären. Aber vor allem dürfte man eins nie machen – die Wirklichkeit außen vor lassen und versuchen, hinter den Kulissen zu verfälschen, was offiziell als rein und unverfälscht angeboten wird

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Donnerstag, 16. Juli 2020

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