Loop!

Buntes

Der Kandidatencheck - die Aussenseiter

Jedes Studium menschlicher Verhaltensweisen braucht natürlich die entsprechenden Grundlagen. Deswegen gibt es vorab schon mal die astrologischen Daten (soweit bekannt) der tapferen, baldigen Dschungelbewohner.

Heute ein Blick auf die vermeintlichen Aussenseiter im Kampf um Krone und Publikumsgunst.

Mit dabei eine Greencard-Besitzerin mit Kochambitionen (Wassermann), ein Schönling der schon Dieter Bohlen überlebt hat (Jungfrau), ein wilder Rapper mit kluger Selbsteinschätzung (Stier), ein vierter Platz in Heidi Klums Modelshow (noch eine Jungfrau) und ein genialer Erpresser, der womöglich seinen nächsten Coup plant (Fisch).

Heute sitzen sie noch gemütlich im Hotel und träumen von großen Auftritten und begeisterten Zuschauern. Spätestens in ein paar Tagen ist dann der Lack ab und die grauslige Realität wird ihre ersten Opfer fordern. Und wer es dann garnicht mehr aushält darf in schönster Selbstironie in den australischen Busch brüllen: "Ich bin ein Star - holt mich hier raus."

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Willkommen im Dschungelcamp

Es ist wieder soweit. Am Freitag startet die siebte Staffel von „Ich bin ein Star holt mich hier raus“, kurz auch das RTL-Dschungelcamp genannt.

Pünktlich zum Steinbock-Neumond treffen sich elf mehr oder weniger bekannte Menschen im Outback von Australien, um in zwei Wochen ihren Dschungelkönig zu ermitteln. Die gute Nachricht für alle forschungswilligen Astrologen – vieles davon bekommen wir hier live zu sehen. Wer also schon immer mal menschliches Verhalten unter erschwerten Bedingungen studieren wollte, bekommt jetzt die Gelegenheit dazu.

Anders ausgedrückt – bei uns gibt’s die Charts (soweit vorhanden) und eine tägliche Begleitung zu den Ereignissen, im australischen Busch werden die energetischen Anlagen und Auslösungen dann vor laufenden Kameras live zelebriert. Da die Camp-Bewohner ja nichts davon wissen, ist die Objektivität dieser eigenwilligen Forschungsstudie gewährleistet.
Die Spielregeln unter denen dieses wohltemperierte Outback-Drama stattfindet, kann man überall nachlesen. Uns interessieren vor allem drei  Dinge: Werden die Teilnehmer entsprechend ihrer Transite und Auslösungen agieren? Welche Archetypen katapultieren sich gemäß ihrer Anlagen gleich am Anfang aus der Zuschauergunst? Und natürlich – wer wird am Ende König oder Königin des Dschungels?

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Dschungelcamp: Sein oder Nicht-Sein?

Oh Jessas, was für ein Nattern-Nest. Ob es nun an RTL´s geschickten Schnittmengen liegt, oder tatsächlich an der drohenden Fast-Konjunktion von Venus und Pluto – im Camp wird bestens vorgelebt, was „draussen“ meistens im Zwielicht bleibt. Wenn es um die Wurst geht, dann geht man gerne auch mal über Leichen. Selbst wenn die Wurst nur ein etwas schräger Titel ist, von dem niemand so genau weiß, ob ein Segen oder ein Fluch auf ihm und seinem zukünftigem Träger lasten wird.

Aber fairerweise muss man allen noch Verbliebenen zugestehen, dass es schwere Zeiten sind. Für Gruppen im Allgemeinen (Uranus quadriert von Venus-Pluto), Beziehungen im Speziellen (Venus dominiert von Pluto und eingeschränkt von Uranus) und für jeden Einzelnen sowieso. Von oben lässt Göttervater Zeus-Jupiter zusätzlich Donnerblitze herabregnen, damit jedes laue Lüftchen noch zum schweren Emotions-Sturm werden kann und auch Mars lässt es sich nicht nehmen, heftigst ins Kriegshorn zu blasen und zu übereilten Handlungen zu drängen. Neben  Dauerhunger und nervlicher Überforderung gibt’s dann auch noch reichlich Auslösungen für jeden einzelnen Camp-Teilnehmer, die schon im Normalfall bei den meisten Empfängern zu äußerst seltsamen Verhaltensweisen führen würden. Leicht ist es also für niemanden, außer vielleicht für Eine.

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Dschungel Tag 5: Gruppendynamik

Elf Sternchen suchten einen König oder eine Königin. Im australischen Dschungel unter erschwerten, kosmischen Bedingungen. Seit gestern sind es nur noch zehn, den Krebs-Söhnchen Michael Wendler hat sich aus dem Staub gemacht. Nicht ohne der Gruppe noch ausgiebigst zu versichern, wie lieb er doch alle hat. Aber das aktuelle Quadrat zwischen Mars, Jupiter, Uranus und Pluto macht es Gruppen im Moment generell nicht so leicht damit, einen soliden Boden für Gemeinsamkeiten zu finden. Die Camp-Bewohner sind ein klassisches Beispiel dafür, selten kann man mehr oder weniger live so eindrücklich erleben, wie sich gruppendynamische Prozesse  astrologisch abbilden und verstehen lassen.

Zwei Methoden bieten sich dazu an, wenn man dieser Dynamik ein Gesicht geben will – das Multi-Composit zwischen allen Angehörigen des Stammes und das Multi-Combin.

Das Multi-Composit

Das Composit ist im Prinzip eine sehr theoretische Angelegenheit. Man nehme die Halbsummen der jeweiligen Planetenstellungen der Gruppenmitglieder und berechne daraus einen Mittelwert. Das Problem dabei ist, dass so mitunter Konstellationen entstehen, die es im wirklichen Leben nicht gibt (zum Beispiel Merkur in Opposition zu Venus und ähnliches). Daraus kann und darf man folgern, dass es sich beim Composit eher um ein ideeles Bild handelt (die Gedanken sind frei und losgelöst von irdischen Gesetzmäßigkeiten…). Auch, weil die Grundannahme, bei der sich zwei Körper quasi immer in der goldenen Mitte treffen, voraussetzt, dass beide (oder alle) Beteiligten die gleiche Anziehungs-Kraft bzw. Wertigkeit haben. Das ist eben nur im Idealfall richtig.

Im „wirklichen“, astrologischen Leben hat eine Löwe-Sonne im Trigon zu Mars oder ein Krebs-Mond im Sextil zu Neptun zumeist eine weitaus stärkere Ausstrahlung bzw. Anziehung im Sinne der eigenen Themenkreise, als zum Beispiel eine Fische-Sonne im Quadrat zu Saturn oder ein Jungfrau-Mond im Quincunx zu Merkur. Die Vorstellung, dass sich zwei Menschen (oder eben mehrere) immer gleichberechtigt auf halbem Weg begegnen, ist aber durchaus weit verbreitet, entspricht unserem Gerechtigkeits-Empfinden und wird so zu einem Ideal, dass eine große Rolle in Beziehungen spielen kann. Diese mehr oder minder utopischen, projizierenden Vorstellungen von Anfangs-Phasen der Liebe oder anderen Begegnungen findet man oft im Composit gespiegelt.

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DC Tag 2: Larissa - Königin der Schmerzen

Das Dschungelcamp ist gerade mal drei Tage alt und schon ist klar, wer diesmal den Titel „Zicke des Urwalds“ verliehen bekommt. Pluto in Konjunktion mit Mond, diesmal in Gestalt der 21-jährigen Österreicherin Larissa Marolt.

Sie passt, wie schon ihre Vorgängerinnen Sarah Knappik (Mond-Pluto Konjunktion in der Waage) und Giulia Siegel (Mond-Pluto Konjunktion im Skorpion), perfekt ins astrologische Profil und verhält sich auch dementsprechend. Will meinen – höchst authentisch, wenn man ihr Geburtshoroskop kennt. Aber bei ihr ist es nicht nur Mond-Pluto alleine, der sie dazu prädestiniert, zur Zielscheibe von negativen Projektionen und Vorstellungen einer breiten Öffentlichkeit zu werden. Auch Uranus und Neptun sind permanent bemüht, ihren Teil zum Gesamtkunstwerk Larissa beizutragen.

Aber genau dieser Neptun könnte sie am Ende retten. So wie in der mythologischen Sage über die griechische Namensgeberin „Λάρισσα“. Als Tochter eines Königs und einer Nymphe sollte sie zur Gespielin von Göttervater Zeus-Jupiter werden. Oder sich alternativ selbst das Leben nehmen. Sie entschied sich mutig für Letzteres und stürzte sich von einer hohen Klippe ins Meer. Aber Poseidon – Neptun hatte ein Einsehen und spülte sie wieder an Land, seitdem wurden im alten Hellas Burgen nach ihr benannt: Larissa, die uneinnehmbare Festung.

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Dschungelcamp: Wir basteln einen Gewinner

Das Dschungelcamp feiert Jubiläum – am 09. Januar 2004 wurde die Sendung zum ersten Mal ausgestrahlt, damals wie heute mit einem Löwe-Mond auf 15° und der obligatorischen Steinbock-Sonne. Uranus wechselte gerade vom Wassermann in die Fische und Pluto trödelte noch im Schützen herum. Was damals noch als Ekelfernsehen galt, wurde im letzten Jahr schon mal für den Grimme-Preis nominiert und ist mittlerweile Kult. Kein Wunder, ein gradgenaues Trigon von Jupiter und Sonne bietet eben fast immer die Chance auf Wachstum und für einen Fernseh-Sender zeigt sich das zumeist in den Einschaltquoten. Gestern Abend waren es wieder fast 8,5 Millionen Menschen, die sehen wollten, wer sich diesmal zur lustigen Gruppentherapie eingefunden hat und ob man das Camp liebt oder verabscheut, es wird wohl in den nächsten 14 Tagen ein Thema bleiben.

Grund genug also zum dritten Mal in Folge das seltsame Zusammentreffen von 3 Krebsen, 2 Wassermännern und Fischen und je einer Stier-, Zwillings-, Löwe- und Skorpion-Sonne astrologisch zu begleiten. Denn irgendwie scheint beides zusammen zu gehören: schon in der ersten Staffel wurde die Mutter aller Wissenschaften von der Kollegin Antonia Langsdorf live vertreten – das kann man ja nur als Fingerzeig des Kosmos auf die wahre Bedeutung des Ganzen verstehen. Und zum Entdecken und Staunen gibt es wie jedes Jahr genügend Anlass.

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Dschungelcamp 2014 - Die Teilnehmer

Ab Freitag ist es wieder soweit – elf leidlich prominente Menschen begeben sich - mehr oder weniger freiwillig - ins australische Outback. 14 Tage Reis und Bohnen, garniert mit Kakerlaken, Ratten und Spinnen und jeder Menge Häme von Seiten der Zuschauer und Medien. Loop! ist erneut (soweit möglich) dabei, wie schon in den beiden Jahren vorher (Link). Den Auftakt der Spiele macht heute Eva-Christiane Wetterer mit der Vorstellung der Kandidaten (mitsamt der verfügbaren Horoskop-Daten) und einer ersten astrologischen Kurz-Analyse...

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Es dschungelt auch im Jahr II nach dem Tod von Dicki Bach wieder und ich werde die Truppe ab 17.1. vom Sofa aus beäugen, mich ärgern, wundern und amüsieren. Zur Einstimmung gibt es vorab einen astrologischen Kurzcheck der Kandidaten, von deren Existenz ich teilweise erst durch die Nominierung erfahren habe. So viel zum Thema Prominenz.

Der Wendler. Ein deutscher Sänger, berichtet Wiki, der am 22. Juni 1972 in Dinslaken als Michael Skowronek geboren wurde, seit seiner Hochzeit Michael Norberg heißt und 1,5 Millionen "Tonträger" verkauft hat. Oha. Es gibt also Menschen, die nicht nur über ihn in der BILD lesen, sondern auch seine Lieder hören. "König des Popschlagers" nennt er sich und ist immer mal wieder in irgendwas verwickelt, was unerfreulich ist und anwaltlichen Beistand erfordert.

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Dschungelcamp 2015: Das Ende ist nah

Sind das nun gute oder schlechte Zeiten? Kaum schwingt sich auch noch der Mondknoten ins letzte Quadrat zwischen Uranus und Pluto ein, schon drehen alle am Rad. Die Griechen sympathisieren offen mit dem bösen Zaren aus Russland, in Dresden bleiben am nächsten Montag die abendländischen Spaziergänger zuhause und in Australien muss ein gewisser Walter Freiwald das Dschungelcamp verlassen.

Ausgerechnet Walter. Der einzige, dunkle Fleck auf der diesmal strahlend weißen Weste von „Ich bin ein Star, holt mich hier raus.“ Denn alle anderen Teilnehmer waren bisher eigentlich nur nett, verständnisvoll und hilfsbereit. Wo man früher Kandidaten, die lediglich 6 von möglichen 7 Sternen bei einer Dschungelprüfung erbeutet hatten, tagelang ausgrenzte, wurden die potentiellen Nahrungsbeschaffer diesmal schon mit den Worten „Wenn es zu schwer für dich wird, dann lass es einfach…“ in die Wildnis geschickt.

Und, wer hätte das gedacht, im Ergebnis gabs dann auch kaum irgendwelche Beilagen zu Reis und Bohnen, was wiederum zu allgemeiner Entkräftung und zu gruppendynamischem Dauer-Gedöse führte. Aber all das zeigte sich ja schon im Ereignis-Horoskop der Auftakt-Sendung.

Denn da stand eine Mond-Saturn Konjunktion (Schütze) im Quadrat zu einer Mars-Neptun Konjunktion (Fische). Jede dieser beiden Konjunktionen für sich genommen stellt ja schon ein gewisses Hindernis dar, wenn es um spannende Unterhaltung gehen soll. Mit Mond-Saturn im Schützen wird Spaß und Freude meistens zu einer ernsthaften Verpflichtung und Aufgabe, einer Lebensvision, die aber an der harten Wirklichkeit scheitert. Inbegriff dieser Haltung wurde dann auch zwangsweise „der Walter“, dessen Radix-Schütze Mond eins zu eins mit dem Staffel-Mond kooperierte. Und ebenso zwangsweise konnte eigentlich nur er den inneren Wahrnehmungsraum der mondigen Zuschauer-Massen ausfüllen, ob man ihn nun mochte oder nicht.

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Dschungelcamp 2015 - die Kandidaten

Walter, Sara, Aurelia, Tanja, Rebecca, Maren, Rolfe, Jörn, Benjamin, Patricia und Angelina. Elf Menschen, die in den nächsten zwei Wochen mehr und mehr zu bestimmten Archetypen werden. Teils von den Machern des Dschungelcamps so gewollt und dann künstlich erschaffen, teils aber auch in Übereinstimmung mit den eigenen Anlagen wird es wieder eine Oberzicke der Nation geben, ein naives Dschungelhäschen, einen arroganten Macho, einen Fremdbestimmer und eine Fremdbestimmte, eine Schlaftablette und den netten Schwiegersohn von nebenan und am Ende natürlich auch einen König des Dschungels geben. Das meiste davon werden einfach nur Klischees sein und je nach eigener Anlage wird man mit manchen Bewohnern des Camps sympathisieren und bei anderen schon beim bloßen Anblick das Spüren, was ansonsten erst beim Geruch einer Kotzfrucht ausgelöst wird (die laut Sonja Zietlow ihren Namen zu Unrecht trägt, da rein gar nichts an ihr nach Frucht schmecken würde…).

Wenn es für astrologisch-interessierte Menschen einen vernünftigen Grund gibt, auch diese Staffel täglich zu verfolgen, dann womöglich vor allem diesen hier:

Sich selbst dabei ertappen wie man aufgrund der eigenen Anlage Vorlieben und Abneigungen gegen andere Menschen aufbaut, die man weder kennt und die einem auch nie etwas getan haben. Weder im Guten noch im Schlechten.

Dazu benötigt man natürlich die Horoskope aller Kandidaten und genau hier wird man fündig. Leider ist es mir nicht möglich, mit einem Schlag elf ausführliche Analysen einzustellen, deswegen wird das nach und nach geschehen. Dort wo jetzt also nur Charts stehen, kommt in den nächsten Tagen auch noch Text hinzu, mit Walter und Sara beginnen wir den bunten Reigen.

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Donnerstag, 16. Juli 2020

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