Loop!

Buntes

Glorias Geldanzug

Kleine, bürgerliche TV-Kritik

Endlich Mut zu Meinung und Mode: Kanzlerin Merkels feuriger Schütze-Mars kam in der Neujahrsansprache ausnahmsweise richtig zum Tragen. Kurz: Deutschland geht's gut (Nun ja, das ließe sich durchaus hinterfragen). Die Zukunft ist auch mal wieder Gold (Also, genau so hat sie es ja nun nicht gesagt). Deshalb erstrahlte auch der Anzug (Festvariante einer Milliarde geklonter Kleidungsstücke, die Frau Bundesmutter offenbar im Schrank hängen hat) diesmal in der hoch optimistischen, goldenen Geld-Version.

Ein bisschen wirkte sie in all dem Glanz und Gloria wie die Goldelse. Jene Viktoria hoch auf der Siegessäule, die Anno Dunnemals von den Berlinern nach einer Soap-Opera in der Zeitschrift "Die Gartenlaube" benannt wurde.

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Warten auf Godot

Mythos um 2012

Gleich vorneweg: Wir (die astrologische Zunft) sind diesmal unschuldig. Selbst die schlimmsten Weltuntergangspropheten, die ansonsten auch mal einen simplen Vollmond („Roter Blutmond in der Via Combusta…“) bemühen, um Katastrophenszenarien und sonstige Unappetitlichkeiten an himmlische Wände zu malen, halten sich auffällig bedeckt.

Der Hype um 2012 stammt eindeutig aus einer anderen Ecke. Immer öfter stellen auch ansonsten eher skeptische Bekannte die Frage: „Was wird denn nun 2012?“. Und auch meine Antwort bleibt gleich. Nichts wirklich Neues am Firmament.

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Himmel Heute

Sonne-Pluto = kompensatorischer Ehrgeiz. Wo Pluto im Aspekt zu einem persönlichen Planeten steht, sitzt irgendetwas in einer Vorstellungskiste fest. Pluto symbolisiert unter anderem fixe Konzepte, das, was sie verschließen (weil weitere Draufsicht nicht zugelassen wird) und damit häufig betonieren.

Der Skorpion-Herr kann aber auch günstige Fokussierungen von Blickwinkeln zeigen. Mit Sonne betrifft das den Wesenskern. Das Selbst im Container. Laut Münchner Rhythmenlehre gleicht Pluto in Charts andere Aspekte von Hindernissen im Erleben oder Empfinden aus. Bestimmte Vorstellungen werden durch ihn so mächtig, dass die Wirklichkeit, neutral wie sie ist, davon überlagert wird. Dadurch einsteht ein ganz eigenes Bild von Welt. Pluto-Verbindungen bewirken zuweilen das Gefühl, in irgendeiner Weise zum "Stellvertreter des lieben Gottes" zu werden (Döbereiner, Erfahrungsbilder, S. 205)  

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Schöne Bescherung!

Wer wissen will, welche Themen das neue Jahr bringt, kann Folgendes tun: Testweise ein Horoskop auf die erste Minute erstellen. Zum Schluß des alten Zyklus' lässt sich dann gut überprüfen, ob es am Ende wirklich so war, wie die Mundanaspekte anfangs andeuteten.

Das Geburtschart von 2011 hatte in Deutschlands Mitte - wie jedes Jahr - einen Waage-Aszendenten. Dessen Herrin Venus stand im Skorpion (existenzielle Fragen) und 2, dem Haus des Besitzes, des Geldes, der Abgrenzungen und des Selbstwerts. Kurz vor dem Sprung nach 3 allerdings, was den ständigen Versuch der Werte umschreibt, sich auf neue Ideen zu beziehen oder einen anderen Ausdruck zu finden.

Mit einem Quadrat zu Neptun aus 5 (Spekulationen) spiegelt dieses Hauptthema insgesamt  perfekt die Zeitqualität der vergangenen Monate. 

Gerede um Pläne

Wassermann-Chiron auf Neptun verursachte subjektiv (5) viel Leid durch soziale Vernebelungen. Ein Mars-Saturn-Quadrat von Steinbock nach Waage legte eine Blockade aggressiver Organisationsstrukturen oder -initiativen nah.

Dazu kamen, mit dem alles blockierenden Saturn in 1 und einem vielerorts eingeschlossenen Merkur in 3 im Exil im Schützen, Sprechblasen um Perspektiven auf, die letztlich unverbunden mit der Realität blieben. Das Denken kollidierte mit Jupiter/Uranus in 6, einem Alltag, der immer wieder von plötzlichen Notwendigkeiten unterbrochen wurde, die kleinen, lästigen Pflichten - new and different - wieder ins Laufen zu bringen.

Kopf vor Wand

Was Grübelei und Gerede angeht, sieht für 2012 die Sache ähnlich aus. Merkur besetzt weiter 3. Pläne, Pläne, Pläne, die hoch gehandelt und tief gelebt werden. Uranus in 6 stört immer noch die Umsetzung. Übermittlungsfehler sind an der Tagesordnung. Allerdings zeigen sich Hindernisse nun weniger generell, sondern begrenzt auf Eigentums- und Selbstwertfragen (Saturn 2).

Widder-Mond in 7 symbolisiert außerdem ein ungemein starkes Bedürfnis der Öffentlichkeit nach neuen Anfängen. "Das Volk" wird unter Umständen rasch mal aggressiv und will unbedingt mit dem Kopf durch Wände, die es erst dann bemerkt, wenn es seinen Aktionismus längst in die überall auftauchenden Mauern gefahren hat. Das ist so, weil Widder noch keine Begrenzung kennt und vorstürmt, um sie zu finden.

Fantasierte Machbarkeit

Aber Mars als Herrscher steht in 12 und sorgt für Verdrängung dessen, was wirklich nützen würde. Geradezu kleinkrämerisches Aussortieren verschiedener Funktionen und ein Bewusstsein für die eigenen Ängste. Unter Jupiter-Saturn-Opposition, kann es die Zerreißprobe zwischen alten und neuen "Königen" geben.

Sie müssen, wegen der Betonung der Achse 2/8, knallhart zwischen eigenem und fremden Geld differenzieren. Die realistischere Sparfraktion steht gegen die derjenigen, die immer noch davon fantasieren, was eigentlich auch jetzt alles machbar sein müsste. Und kurzfristig für versponnene Pläne Zuspruch erfahren. Es ist eben viel schöner, sagt Stier-Jupiter, in materiellen Fragen erstmal zu glauben, statt zu wissen...

Adieu Silvester!

Herzlichen Glückwunsch! Heiligabend war ein steinalter Jubilar. Er feierte 2011 zum  430. Mal seinen Abschied als einst letzter Tag des Jahres. Bis dahin war der 24. Dezember in vielen Ländern eine Art Silvester.

Nur hieß er gar nicht so. Als Anno Domini 1582, am 24. Februar, der brandneue Gregorianische Kalender beschlossen wurde, wollte man eigentlich auch nur Ostern an den „richtigen“ Platz in der Zeit zurückversetzen.

Dann erfand man aber flott einen neuen Jahresanfang gleich mit. Auch der 31. Dezember kam unter dem Pseudonym eines heilkräftigen früheren Papstes zu neuen Ehren. Was Weihnachten nicht schadete, das kleine Statusverluste damals schon verkraftete. Der Tag des Dekrets zum Kalenderwechsel zeigt allerdings das Hickhack im Untergrund.

Mit Neptun im Mittagshoroskop auf dem Krebsazendenten, Widdermond im Quadrat und Sonne, Merkur und Saturn in den Fischen wollte man Schönes, Gutes und Neues. Moderne Methodik samt letzter „Wahrheit“ über die Zeit (Fische-Saturn). Aber erst mal entstand nur eine Menge Chaos.

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Brennende Konten

Wieso ist überall das Geld so knapp?

Kurze Frage, kurze (unastrologische) Antwort: Weil wir zum Jahreswechsel meist chronisch mehr ausgeben als sonst. Gerade in schlechten Zeiten. Trotz der Bankenkrise bescheinigte der Einzelhandel Deutschland sogar einen „goldenen Oktober“. Man rechnete schon vor Monaten mit ungewöhnlich laut klingelnden Kassen im Advent. Das nennt man übrigens „positive Konsumstimmung“. Wie kann das sein, wenn überall Geld an Wert verliert und Börsenmakler sich wegen stürzender Kurse die Haare raufen? Astrologisch hat die Paradoxie ihren guten Grund: Jupiter, der Planet des „Mehr-von-allem“ läuft seit Juni schon durch den Stier. Platt könnte man diese Konstellation auch nennen: Mehr Geld, mehr Stoff, mehr Werte, mehr (angebliche) Perspektive in allem Materiellen.

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Das Licht der Weihnacht

Es ist wieder soweit. Unter dem bunt geschmückten Lichterbaum versammeln sich Familien und Freunde rund um den Globus und feiern zusammen die Wiederkehr des Lichts. Im christlichen Abendland als die Geburt des Christuskindes, in anderen Kulturen steht aber auch noch die Wintersonnwende selbst im Mittelpunkt. Eine Tradition, die es schon lange vor dem Aufkommen des Christentums gab und dessen zeitliche Übereinstimmung mit unserem heutigen Weihnachten kein Zufall ist.

Die Winter-Sonnenwende stellte schon in den Anfängen der menschlichen Zivilisation ein bedeutendes Ereignis dar. Die längste Nacht des Jahres, der Tag an dem die Sonne nur einen kurzen Sprint am Himmel zurücklegt, sollte eigentlich Grund zum Grübeln und Fürchten gewesen sein. Aber das Wissen, dass danach das Licht länger und stärker zurück kehren würde und die scheinbar tote Natur wieder neu erwachen wird – all das war schon vor einigen tausend Jahren Grund zur Freude. Der Eintritt der Sonne in das Tierkreiszeichen Steinbock bzw. Ziegenfisch brachte gleichzeitig auch tiefe Ehrfurcht vor dem Leben mit sich, jetzt war, vor allem in den nördlichen Breiten, die Zeit des Überlebens gekommen. Die Zeit, in der man mit den Früchten der eigenen Vorsorglichkeit (Krebs) auskommen musste (Steinbock). Wer falsch geplant hatte, musste jetzt die Konsequenzen in Form von Hunger, Armut und selbst Tod (Saturn) erleben.

Aber gleichzeitig mit dieser inneren Einkehr wurde auch die geistige Lebensvision wieder neu erschaffen (Adventszeit ist Schütze – Jupiter - Zeit). So gesehen kann es nicht verwundern, dass Herrscher und Patriarchen vieler Kulturen und Religionen genau zu dieser Zeit entweder ihren eigenen Geburtstag feiern ließen, oder die Schöpfung eines neuen Messias, einer neuen Erlösergestalt.

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Dschungelcamp - das grosse Finale

Endlich Finale. Wenn der Vollmond fast am höchsten steht in Deutschland, wird also zum ersten Mal in der Geschichte des Dschungelcamps ein Skorpion den Thron besteigen. Neptunisch verkleidet als Drag-Queen und mit den besten Aussichten auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Allerdings hat er mit Claudelle und Joey zwei Finalisten an der Seite, denen durchaus noch eine Überraschung zuzutrauen ist. Und die mit Wassermann- und Stier-Sonne kräftig Seitendruck auf den vermeintlichen Favoriten ausüben können. Vor allem wenn am Ende nur einer noch von beiden übrig ist. Aber das ist eine andere Geschichte, die uns eigentlich nur noch am Rande interessiert.

Es war ja auch wieder mal ein kleines astrologisches Experiment. Elf Kandidaten die fast niemand kannte, mehr oder weniger live im Dschungel zu beobachten. Immer im Abgleich mit ihren Geburtsbildern und Transit-Auslösungen. Und wie jedes Jahr staunt man darüber, wie konform sich Menschen dazu verhalten, die weder etwas davon wissen, noch irgendwie anders beeinflussbar sind. Nehmen wir nur unsere drei Finalisten (obwohl auch alle anderen hervorragende Astro-Arbeit geleistet haben).

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Dschungelcamp - die letzten Tage

Noch zweimal  schlafen, dann ist es soweit – Deutschland hat einen neuen Dschungelkönig. Pünktlich zum Vollmond auf der Wassermann-Löwe Achse, die ja schon von alters her mit dem Prinzip der Monarchie verbunden ist.

Ein kosmischer Scherz wenn man so will und vielleicht ein kleiner Fingerzeig, dass das Universum wirklich grenzenlos ist. Auch was schlechten Geschmack angeht, denn selbst die geschichtsträchtigen Krönungen vergangener Tage fanden immer dann statt, wenn am Himmel besondere Konstellationen zu sehen waren. Der neue Dschungelkönig tritt also zumindest in dieser Hinsicht in die Fußstapfen der Windsors, Bourbonen und Hohenzollern.

Dass es diesmal ein König wird, gebietet die Statistik, denn bisher wechselten sich Mann und Frau in allen Staffeln auf dem Thron ab. Nachfolger von Krebs-Sonne Brigitte Nielsen könnte also demnach nur noch Joey oder Patrick werden. Ah…und Oliver natürlich, denn wie wir seit seiner Aufklärungsstunde für Joey wissen, ist er zwar ein bekennender schwuler Transvestit, aber eben kein Transsexueller, der im falschen Körper geboren wurde.

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Sonntag, 29. November 2020

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