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Astro-Labor

Geomagnetisch Wetterfühlig?

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Wenn - wie Samstag vormittags wieder (bei einer Parallele der Merkur-Mars-Uranus-Deklination) - der KP-Index steigt, der stärkere geomagnetische Stürme "misst", klagen zunehmend Menschen über Unwohlsein, Kopfschmerzen oder "wattiertes Denken". Auch ohne von der möglichen Ursache im All zu wissen. Immerhin gibt es inzwischen Möglichkeiten, sich alarmieren zu lassen, wenn es auf der Sonne "stürmt" oder durch Eintreffen von Teilchenwolken das Erdmagnetfeld so empfindlich durchgerüttelt wird, dass die sensibleren "Spürer-Persönlichkeiten" beeinträchtigt sind. 

Wie und ob man überhaupt eingestimmt ist auf solche kosmischen Klima-Änderungen, scheint unter anderem auch mit der koronalen Großwetterlage bei der eigenen Geburt zusammenzuhängen. Und da unter anderem mit den oft so stiefmütterlich behandelten, aber stark wirksamen Deklinations-Aspekten im Radix, dem "Zustand" eines sensiblen AC-Herrn und/oder Merkur, sowie experimentell auch Aspekten zum GZ oder Great Attractor. Auch wenn man über die Magnetfeld-Umstände der Geburt noch nichts weiß, kann man mittels der praktischen Beobachtung der aktuellen Sturm-Situationen durchaus testen, ob und wie stark man selbst kosmisch "wetterfühlig" ist. Da man dann vielfach noch vor dem Alarm  eine Änderung im Befinden spürt. 

Zur Zeit haben wir moderate Sonnenwind-Geschwindigkeiten und Experten meinen, dass die geomagnetischen Schwankungen in den kommenden Tagen abflauen. Astrologisch besteht das Risiko aber auch Sonntag/Montag noch. In diesem Monat kam das Klingeln der Space Weather Apps ohnehin häufiger (es ist nahezu in Echzeit meldbar).

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Saturn - bewegende Direktheit

SaturnringeHeute um 14:09 Uhr bewegte sich Saturn langsam aber sicher wieder in die „richtige“ Richtung. Wurde also direktläufig und marschiert nun mehr oder weniger wildentschlossen dorthin, wo er nach astrologischem Ermessen auch zuhause ist – ins Zeichen Steinbock. Rückläufigkeiten sind ja allgemein ein eher heikles Thema, denn hier geht es ja immer um eine Illusion, um einen scheinbaren Eindruck. Wir wissen heute, dass Planeten nur in eine Richtung wandern, zumindest in unserem Sonnensystem, trotzdem gibt es diese, zumindest wahrnehmbare Wirklichkeit, die bei uns auch „wirksam“ ist.

Deshalb – man darf sich an solchen Tagen dann durchaus auch darüber freuen, wenn zumindest ein wichtiger, kosmischer Uhrzeiger wieder sinnvoll durch die energetischen Landschaften zu kreisen scheint. Ob und wie man damit auch innerlich und äußerlich arbeitet, bleibt natürlich jedem Menschen selbst überlassen und hängt vor allem davon ab, wie dieser spezielle Moment mit den eigenen Anlagen korrespondiert.

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Finsternis: Im Schleudergang

0000eclipseFür alle, deren Radix die Finsternis (heute 20.25 h für Berlin) betrifft, kann sich diese heftige innere Situation der Verschattung (als Beginn des noch unbekannten Neuen) leider noch eine Weile anfühlen wie eine Achterbahn. Es jagen sich bekannte Probleme, unter Umständen inhaltlich ganz ähnlich wie die emotionalen Konflikte, die seit der wichtigen SoFi von 1999 immer mal wieder bei denjenigen auftauchten, die damals schon Anbindungen hatten. Heute steht Chiron zum damaligen Chiron im genauen Trigon. Eine Chance für Lösungen und Heilungen ist angezeigt.

Dass die Eklipse nun aber auch ein enges Trigon zum Uranus hat, macht sie so radikal drängend. Es rappelt überall wieder. Die Zeitqualität trifft so angespannt nicht nur Horoskope der Fix-Zeichen-Betonten (je nach Winkel deutbar). Sondern auch die, die gerade mit einem bedeutenden Transit des Wassermann-Herrn zu tun haben. Und mit nötigen Veränderungen.

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Wer so doppelt im Geburtsbild Kontakte mit den Sonnenschatten aufweist, befindet sich (auch durch Mars als "Drücker") energetisch in einer Art Schleudergang. 

Aber auch inmitten ausgezeichneter Chancen, alte Geschichten, die zur Befreiung anstehen, endlich aufzulösen. Nur geht das bei Sonne und Uranus eben nicht ohne intelligente Eigen-Aktivität: Wo unumgängliche Veränderungen anstehen, gegen die man sich noch wehrt, fühlt man nun den Anschub, endlich anzufangen, auch durch beträchlichen Druck und Beengung, der kompensatorisch zu sehen ist.

Finsternisse machen eigene Konstellationen lebendig und "imprägnieren" die Punkte im Radix, die sie treffen, dann mit der Energie des jeweiligen Faktors - bis zur nächsten Finsternis, die diesen Punkt in einer anderen Weise aktiviert.

Eklipsen sind ja oft ein Neubeginn und ein Abschluss des Alten. Weltgeschichtlich haben wir mit vielen anderen bereits die besondere Bedeutung der aktuellen für u.a. die USA hervorgehoben. Aber wohin geht die Reise in den Wochen, deren Klima die SoFi prägt, persönlich? Bei Finsternissen handeln wir oft wie seelisch getrieben, wenn wir betroffen sind. Ganz lunar, ohne dass das Wesentliche unserer Sonnenperson mitmischt. Generell ist diesmal jedoch das Uranus Trigon weitaus leichter verarbeitbar als die Opposition 1999. Patentrezepte zum Erkennen und Unterstützen dieser Kraft im eigenen Leben gibt es nicht, aber man kann üben: Beobachten wir nun, wohin uns die Ereignisse im Alltag jetzt lenken und gehen ausnahmsweise protestlos und spielerisch mit (kreative Löwe-Kraft). Dann wird alles leichter fließen. Ein Tipp: Vergleiche mit der Finsternis 1999 und damaligen Ereignissen in deinem Leben und prüfe die Relevanz und Effekte. Die Deutung von Eklipsen im Radix hängt ja ausnahmslos von ihrem "Grip" ab, der speziellen 'Haftreibung'. Also von der Frage: Aktivieren Faktoren der Eklipse überhaupt Punkte in meinem Radix? Wie gesellschaftlich, ist auch privat eine Deutung schwierig ohne Vergleichs-Horoskop.

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Telefonieren, nein danke?

0000phone„Watson, come here. I need you." (1. Telefonat)

Ist das Telefon tot? Es waren letztlich vier Neptunier, die das 1. telefonische Gespräch zur Welt brachten: Zum fast gleichen Sonnenstand Fische des erst später entdeckten Uranus (der da schon eindeutig mitspielte) und der telefonischen Kommunikation kamen Fisch Alexander Graham Bell und sein Mechaniker Watson mit Fische-Venus-Neptun im Radix. Sprich, ihr Gemeinschafts-Produkt, diese brandneue Technik, dient uns seit 1876 auch für kleine Alltags-Fluchten, Lügen und Scheinwelten.

Wenn jetzt erste Medien die Telefonära für erledigt erklären, weil immer mehr Leute lieber umständlich Sms oder WhatsApps tippen, als anzurufen, müssen die Horoskope von Telefon, Uranus, Bell und Watson das spiegeln. Und übrigens auch das  Radix des Internet. Das gräbt als Tool einer noch unruhigeren Zeit dem fernmündlichen Gerede (und anderem Gespräch erst recht) ja das Wasser ab - wieso? Astrologisch muss es etwas geben, wo man noch besser lügt (böse gesagt) - oder sich besser distanzieren kann: Die Freigabe des Web 1993 und der Uranus haben beide einen sehr ähnlichen, kreativen Widder-Merkur (Uranus in 5, Web in 4) - und dazu viele andere enge synastrische Kontakte.

Das Internet ist dazu mit seinem wahrnehmungs-anfälligen Merkur-Neptun-Uranus und Fische in 3 geradezu eine Freikarte für mentale Gespenster, lustige Versteckspiele und wird so auch zum Symbol der Panik vor Nähe. Auf der anderen Seite schafft es als hoch intelligentes, pures Geisteswerkzeug erst genau die extrem schnellen Möglichkeiten und Verbindungen, vor denen seine Rituale einen dann wieder schützen - und Distanz entsteht. Hier wurde ja die Tür für alle angeschlossenen sozialen Netzwerke, aber auch der Apps für Pad- oder Handy-Dienste aufgemacht. Erst mal gut. Aber all das bleibt ja leider gestaltlos, körperlos mit dem Radix-Neptun-Uranus des Web in 1/2. Völlig unpersönlich, voller unsichtbarer Grenzen. Die neue Virtualität spiegelt damit eindeutig noch viel besser die uranische Zeit-Qualität des Trennenden wider (bei scheinbarer Nähe) als Telefonate. Die erste erfolgreiche Verbindung zwischen Bell und Watson hat jetzt natürlich Transite.

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Mondliebe & andere Trends

venkrebs Die astrologischen August-Tendenzen:

Eine kleine Dosis von astrologischem Zucker für's Atmosphärische war ja zum Monatsende schon angekündigt und seit gestern am Spätnachmittag ist Venus ins Wasser gewechselt. Dessen silbrige Erlösungen (zumindest als Möglichkeit) braucht man auch zum Atemholen vor der Eklipse später. Gefühle kommen nun schneller in Bewegung, denn Transite sind auch mundan kein Mythos. Sondern das innere Klima verändert sich tatsächlich häufig pünktlich mit, hier nun besonders in Beziehungen oder Familie (Domäne von Mond und Venus). Solche Übergänge funktionieren passgenau nicht etwa als theoretische Eckdaten, sondern sind wirklich erlebbar, wenn man sie denn beobachtet. Gerade all das, was in den Krebs geht, prägt stark den allgemeinen Gefühlshaushalt mit einem sprunghaften Charakter. Wie eine spezielle Farbe, die nun neu auftaucht, uns Stadien der Entwicklung durchlaufen lässt und irgendwann wieder verschwindet.

astrovorhersage

Krebs-Venus ist ja auch im Weltgeschehen oft eine Chaos-Queen und das Gegenteil der Hausfrau, die ihr oft als Etikett verpasst wird. Vielmehr durchwirkt sie das Leben ziemlich kapriziös, wie wir schon im VENUS-LEXIKON beschrieben. 

Was man bald wieder merken wird. Denn ihre Übergänge sind da beeindruckend, wo es ins Mondige, ins launische Zeichen der Hingabe geht, des Empfindens, aber eben auch ein Risiko der vielen Empfindlichkeiten mitschwingt. Die Wertigkeiten werden im Wasser eine Weile immer dominanter von unseren sehr individuellen Emotionen fesselbar (abhängig vom Radix-Mondstand, auf den man achten muss, wenn man wissen will, wie sich Krebs-Venus persönlich auswirkt). Seine Themen kommen nun auch wieder schärfer hoch und sind fühl- und erd-barer. Rundherum wird es allgemein deshalb etwas egoistischer als bei Luft- oder Feuer-Venus, die meist kurzfristiger, oberflächlicher und flexibler werten kann. Krebs-Venus hängt sich an Dauer-Lieblings-Themen in Familie und Beziehung ja gern fest und agiert all das erst mal ordentlich plakativ aus. Aus Eigenheiten, die man bei Zwillinge-Venus einfach bespricht und dann schluckt, werden im Krebs dann manchmal sogar Dramen und wir alle mutieren ab und zu zur Prinzessin auf der Erbse. Insbesondere, wenn unsere Radix-Stellungen kardinal angedockt sind. Wenn man sich in diesem Schauspiel freundlich beobachten kann, ohne sich zu sehr verwickeln zu lassen, fließen hier dann oft wirklich gute, nachhaltigere Lösungen als sonst ein. Weil sie nicht nur Verstand, sondern auch Herz einbeziehen.

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Von Retter bis Verfolger

mobilerdoOffenbar hat die Welt ja noch nicht begriffen, was für ein Übergriff da durch Erdogan passierte, den mit Sonne in 2 gefühlt immer existenziell bedrohten Fisch, und wie sehr sich im Plutofieber "normale" Relationen seelisch verrücken. Oder wir sind bereits zu abgestumpft oder verängstigt, um gegen die neuen Riten der Realität anzugehen. Immer noch steht Pluto gradgenau an Erdogans AC (jetzt wieder aus 12) und diesmal ist er seinen Bürgern mitternachts sogar auf ihren Handys erschienen, per Hacking - als in Istanbul Spitze 11 auf 0° Wassermann steht. Jupiter am Waage-DC, Propaganda. Als Skorpion-AC weiß man ja, wie sich ewiger Druck zur Kontrolle (aus Panik vor Ohnmacht) innen anfühlt und lernt irgendwann, mit seinen "Besetzungen" konstruktiver umzugehen.

erdoaspekte

Aber dieser Präsident hat keinen Skorpion-AC, sondern "nur" ein Skorpion-MC, zu dem alles im Ergebnis wird, was plutonisch an ihn herantritt. Druck. Eigentlich ist er als Mensch ja bloß ein zur Verwirrung neigender Neptunier mit Pluto-Transit überm aufsteigenden Zeichen. Sein Verhalten, zeigt, wie leicht es sich dann hohl dreht und man die Zwanghaftigkeit des Plutonischen weitergibt. Wie schon oft hier beschrieben, braucht man gar nicht politisch werten, was passiert, sondern kann abwarten, was absehbar in Erdogan geschieht, wenn wieder diese Übergänge kumulieren. Ein Blick auf die ungemein genauen Transite unter 1 Grad über seinem Radix lässt einen sofort verstehen, was sich da an Selbstermächtigung und beinah wahnhaftem Kontrollkonzept weiter abspielt (rechts Tabelle, klicken zum vergrößern): 

Immer gegen das "Gift" der Überfremdung durch emanzipatorische Trends (Lilith in seinem Haus 9 Quadrat Uranus - überhaupt sind die Transite von und über Lilith bei ihm auffällig). Der Staatspräsident hatte nun just wieder Pluto auf Ac, Pluto-Lilith und Mars-Chiron, Neptun Konjunktion Merkur, Mars Quadrat Neptun, und, und, und stehen an. Dazu kommen schwierige Trigger überm Radix der Türkei und Sonne-Mars in Quadratur zu Mond-Uranus mundan - der Aufruhr geht weiter, bis die türkische Opposition zum Eingriff in die Privatsphäre sagt: "Ein Alptraum!"

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Wie junge Wilde vor Mauern

warrior

Mehr Astro-Wetter im Juli:

Was für ein aufregender Endspurt für all die seltsamen Vögel, die uns begegnen und die freien und rebellischen inneren Kinder, die Uranus da gerade ständig weckt. Schon die letzten Tage fühlten sich ja manchmal durch beginnende Kardinalspannungen an wie merkwürdige Spielchen, Dramen oder Ritte auf der großen Welle.

Alles chaotischer als sonst und überraschend intensiv, wie Krebs-Besetzung es mitbringt, zumal, wenn Mars einen leicht aggressiv stimmt. Aktuell ändert sich das nur, wenn man bewusst mit den Bedüfnissen der Zeit schwingt, statt wieder nur hohlen Protest irgendwo verpuffen zu lassen und sich dabei zu erschöpfen. Wer meint, Dinge müssten jetzt unbedingt doch noch schnell mal durchgedrückt werden, geht dem zerrenden Boss Uranus auf den Leim. Der hat zwar zur Zeit in den Tat-Archetypen von Mars und Sonne hitzige Verbündete, und ja, vieles steht zur Veränderung an. Aber kommt man erst mal ergebnisoffen und neugierig in Fluss (trotz Befremden im ersten Moment = Uranus), beruhigt sich das seelische Klima viel schneller. Was das Nervenkostüm schützt und die Beziehungspartner auch. 

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Freiheitshunger und Sehnsucht nach Erlösung bleiben Themen bei Besetzungen zwischen 25 und 30° aller Zeichen. Diese Grade stehen ja im 12er-System unter starkem uranischem und neptunischem Siegel, was sie reagibel und hoch empfindsam macht. Auch im eigenen Horoskop. Selbst bei Steinbock-Mond oder Mars auf 28° zum Beispiel spürt man sehr klar die feine neptunische Strömung im Wesen. 

Wenn aber aktuell nun gleich mehrere Aktions-Freunde (Krebs-Mars mit Sonne und Widder-Mond mit Uranus) in diese uranischen (25 - 27,5°) und neptunischen Zonen (27,5 - 30°) eintauchen, entsteht Unruhe und Frust an allen Ecken, falls nicht sofort etwas passiert. Aber Quadrate können nicht einfach gepflegt kreativ lösen, sondern explodieren oft genau da, wo sie merken: Ich komme hier mit etwas nicht weiter, weil ich nicht klar sehen kann, was mich behindert. Hat man dann keinen Plan B, wird man gern auch vom Leben außen korrigiert und in konstruktivere Richtungen geschoben, die sich zuerst negativ anfühlen können, weil sie fremd sind. Alles besser, als in die Zerrpartien hineinzurennen, die schwierige Uranus-Aspekte so riskant machen.

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Galileo und die geforderte Lüge

gali"Und sie dreht sich doch..."

...soll ja Galileo Galilei zuletzt in dieser demütigenden Fake-Show noch trotzig gemurmelt haben. Was allerdings leider gar nicht stimmt. Aber für herzhafte Legendenbildung ohne festen Boden sind sie bekannt, die ganz großen Fische. Wahr ist, dass man ihn zwang, die Erde weiter als bedeutsamste, festgezurrte Steinkugel in der Mitte kreisender Sonnen und Monde zu würdigen. Das geozentrische Weltbild. Wobei er ihnen doch durch die Maschen rutschte und nicht aufhörte zu glauben, was er glaubte. Wie passend astrologisch - dieser Mann war ja nicht nur Fisch, sondern hatte auch Löwe-AC und in der Verwirklichung eine heftig plutonische Komponente. Was die Sache mit seinem sezierten Kosmos für die Inquisition noch brisanter machte. Der Astronom und Mathematiker, der auch astrologisch arbeitete, fiel auf, war wichtig, mit seiner 10. Haus-Betonung. Und seine Stier-Anteile, schwante ihnen, würden die Wirklichkeit prägen.

Ein hoch intelligenter Mensch und geistiges Multitalent, das da - heute vor 384 Jahren, am 22. Juni 1633 - das heliozentrische, kopernikanische Weltbild leugnen musste. Eine Mundan-Opposition Mars-Neptun lässt ihn sein Revier aufgeben. Wie klug (es herrscht ja auch noch Merkur-Jupiter an dem Tag - Zucker für die Welt). Und es stand der weise Herr Galileo gerade exakt unter Mars in Konjunktion und Saturn in Opposition zum Neptun in den Zwillingen in 10. Da wäre sie dann auch schon, die geforderte Lüge oder Beschönigung gegenüber der römischen Ordnungmacht, mit der nicht zu spaßen war. Denn nach Döbereiner ist ja Saturn-Neptun auch der "schwache Rechtsstandpunkt" oder der Konkurs. Gegen den Tod wegen Ketzerei ist vielleicht die "andere Wahrheit" Neptuns eine stärkere Alternative.

Leider war das aber auch eine unglaubliche Challenge für die Ethik von Galileos pickepacke-vollem 8. Haus. Denn der hatte doch neben dieser Wasser-Sonne noch den massiven Merkur-Pluto in den Fischen (samt Venus - alle in 8) und den störrischen, physisch wirksamen Stier-Mond plus Stier-Mars in 10 (Daten via Astro-Databank, Rodden Rating A - Radix unten). Er war eigensinnig, stur, voller Konzepte, weshalb er so detektivisch den Himmel studierte, dass er unendlich viel für die "korrekte Sicht" tat. Auch wenn die Kirche das Firmament für ihren Gott gepachtet hielt.

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Wie lange hält sich Trump?

trump2Schaut man allein auf die nackten Transite der USA und des aktuellen amerikanischen Präsidenten sieht man, wie präzise die Horoskope reagieren (unten im Detail die Überläufe 2017). Angefangen vom Rauswurf des FBI-Direktors Comey über seine Aussage nun vorm Senat, wo er Trump Lügen vorwirft, finden sich auch weiter viele kumulierende, exakte Auslösungen. So war es auch bei Richard Nixon, dem einzigen Staatsoberhaupt bislang, das durch Rücktritt dem "Impeachment" zuvorkam. Als sein Aus kam, stand Saturn exakt auf der US-Sonne, Uranus im Quadrat zum Nations-Merkur (passend zur "Madman-Theorie", mit der Nixon die Welt beeinflussen wollte) und Mars Quadrat Uranus.Trennungen standen an. Nixon selbst hatte Jupiter Quadrat MC, Knoten Qua AC (häufig bei "Schicksals"-Wendungen) und Uranus Quadrat Neptun, alles gradgenau.

Vergleicht man Trumps und die anlaufenden US-Transite, wird daher auch klar, wieso der Präsident realistisch wackelt. Als Comey gehen muss, beginnen die Skandal-Trigger fast exakt mit Uranus Quadrat Venus-Saturn bei Trump am 6.5. Er delegiert da noch die "Trennung", die er selbst vollziehen müsste. Ein erster Hinweis auf einen neuen König findet sich am 7.5. mit Jupiter Konjunktion Saturn über dem US-Horoskop. Heute, bei Comeys Einlassungen, hat Trump Nordknoten Konjunktion Mars und die Nation steht zwischen Jupiter Quadrat Sonne und Uranus Quadrat Pluto (1. und 14.6.) und zurrt die Vorstellungswelt zu.

donaldtrump

Am eindrücklichsten und druckvollsten ist aber die hoch problematische, totale Sonnenfinsternis am 21. August auf Trumps AC (am Tag zuvor hat er Saturn-Mond) und in Opposition zum US-Wassermann-Mond. Im Umfeld drohen sehr unglückliche Entwicklungen für Land und Präsidenten, falls nichts Trennendes entschieden wird/wurde. Der Präsident hat ja bis Winter mehrfach eng nacheinander Saturn über dem Vollmond in Konjunktion mit Orcus und Knoten (rechts). Das nagelt ihn regelrecht fest. Es wird äußerst schwer, aus den sich überschneidenden, verdichteten Konstellationen ohne Blessuren herauszukommen. Kaum vorstellbar, dass ein Präsident gehen muss. Aber bei den Transiten auch ein Wunder, falls er sich hält. Das ist nur durch Tricksen möglich - da Neptun im Quadrat zum US-AC läuft (wenn die Zeit stimmt).

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Samstag, 16. Februar 2019

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