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Das Thema

WM: Jupiter, Neptun und der Müller-Effekt

Nun ist er also tatsächlich geflogen, der Jogi, weit über alle Erwartungen hinaus. Hat sich aus dem alten Macht- und Ohnmacht-Thema eines Pluto-Transits die bessere Seite heraus gepickt. Saturnale „Högschte Konzendration und Dischziplin“, gepaart mit uranischer Risikobereitschaft wird zur absoluten Dominanz.

Vier Tore erzielt, keinen Gegentreffer zugelassen und das gegen den Weltranglisten-Dritten aus Portugal. Natürlich verdient dieses Spiel eine astrologische Nachbetrachtung, vor allem weil es wieder einmal wunderbar aufzeigt, wie alles mit allem zusammen wirkt. Aber eben auch, dass eine differenzierte, astrologische Betrachtungsweise die Abläufe sehr deutlich abbildet. Allerdings nur, wenn man alle relevanten Daten mit einbezieht.

Das Spiel selbst, die beiden Trainer und die Spieler beider Mannschaften. Darum geht es uns ja bei diesem Kurs zum Wundern. Aufzuzeigen, dass das astrologische Modell keineswegs ein simples Orakel-Medium ist, oder bestenfalls nur zur Charakterdeutung einzelner Personen taugt. Sondern den dynamischen Fluß der Zeit, die Magie jedes einzelnen Augenblicks, bildhaft offenbart. Und damit die Möglichkeiten des Einzelnen oder einer Gruppe, innerhalb dieser Momente wirksam zu werden. Auch und gerade weil es trotz aller festgelegten, energetischen Strukturen, immer auf den „freien Willen“ ankommt, der letztendlich mit darüber bestimmt, wie sich etwas zeigt.

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Spiel der Spiele: Flieg, Jogi, flieg..!

Deutschland - Portugal:

Omen est Nomen, und auch Spitznamen haben ja meist eine tiefere Bedeutung. Wenn aus einem Joachim ein „Jogi“ wird, dann ist man astrologisch geneigt, eine starke neptunische Prägung zu vermuten, unterstützt durch einen starken Jupiter. Aber auch Saturn muss eine Rolle spielen, denn die wahren Yogis stehen nicht gern im öffentlichen Fokus, sondern ziehen sich häufig in ihre Meditations-Klausen und -höhlen zurück. Um dort die letzten Grenzen des Seins zu überwinden, und  in die weiten Höhen der uranischen Himmel aufzusteigen. All das hat Joachim Löw als starke Anlage auch in seinem Geburtsbild. Die neptunische Prägung ergibt sich durch den Mond in Haus 12 in Opposition zu Neptun, Jupiter steht stark in seinem eigenen Reich im Schützen.

Ebenso wie Saturn im Steinbock, mit Mars und Venus. Dass dann einer wie er doch kein spiritueller Sucher jenseits des Mainstreams wird, sondern Nationaltrainer, hat er wohl Jupiter in Haus 7, der Sonne am MC und der starken Luft-Betonung zu verdanken. Denn dieser schöne Elfer-Sport braucht auch den Austausch, die Kommunikation und das Miteinander innerhalb einer Gruppe oder Teams. Dann wird eben Fußball zum weltbildhaften Credo, das Spiel, in dem es immer um den „Flow“ geht, um diese unsichtbare Kraft, die alles mit allem verbindet. Wo der Einzelne verschmilzt mit den anderen im Fluss der Zeit, wo in kurzen Augenblicken das ganze Dilemma des Lebens offenbar wird. Dann, wenn das „Runde im Eckigen“ landet und die einen neptunische Glückszustände erfahren, während die anderen in Trauer und Verzweiflung versinken. Aber nur für einen kurzen Augenblick, denn im nächsten kann sich schon wieder alles drehen. Nichts hat wirklich Bestand, bis am Ende Saturn mit dem Schlusspfiff die Wirklichkeit regelt, die maßgeblich wird.

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WM-Ausblick: Der dritte Spieltag

Heute gibt es drei Begegnungen. Das erste Spiel findet zwischen Kolumbien und Griechenland statt (13:00 BZT / 18:00 MESZ), danach treffen Uruguay und Costa Rica aufeinander (16:00 BZT / 21:00 MESZ) und zum Abschluss gibt es den Klassiker England gegen Italien (18:00 AST / 0:00 MESZ). Wie man solche Spiele astrologisch lesen kann, haben wir schon in mehreren Artikeln erklärt, hier gibt es jetzt nur noch die Kurzfassungen zur groben Orientierung für alle, die diese WM als Gelegenheit verstehen, das eigene astrologische Verständnis für die Dynamik der Zeit zu vertiefen.

Kolumbien – Griechenland

Dieses Spiel hat gehöriges Kampfpotential. Mars steht gleich zu Beginn am Spiel-AC, Uranus gegenüber am DC und die aktuelle Mond-Pluto Konjunktion befindet sich in der Nähe des IC. Von schnellen Toren gleich zu Beginn, bis hin zu bösen Fouls und Platzverweisen mitsamt den schon obligatorischen Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns, dürfte alles geboten werden. Das gilt generell für alle heutigen Spiele (Mars exakt im Quadrat zu Pluto, Mond in Konjunktion mit Pluto), aber ganz speziell für dieses Match.

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Ausblick: Brasilien - Kroatien

Um 22:00 Uhr unserer Zeit wird also das erste Match der WM 2014 aller Voraussicht nach angepfiffen werden. Wer Spaß an Überraschungen und astrologischem Forschen hat, dem sei hier noch mal in Kürze erklärt, wie man die Dynamik eines Spiels schon vorab „in den Sternen lesen“ kann. Die Dynamik wohlgemerkt, nicht zwangsweise das Ergebnis.

Im Prinzip ist es ganz einfach – im ersten Schritt lässt man analog zum realen, zeitlichen Ablauf eine „Astro-Uhr“ mitlaufen. Allerdings immer eingestellt auf den Ort des Geschehens, in diesem Fall also auf Sao Paolo in Brasilien. Wichtig ist auch eine genaue Kenntnis der dortigen Zeitzone, in Sao Paolo gehen die Uhren verglichen mit unserer Zeit fünf Stunden nach. Der Anpfiff soll gegen 17:00 Uhr der dortigen Zeit erfolgen, bei uns ist es dann schon 22:00 Uhr.

Der zweite Schritt ist, je nach vorhandenem Astro-Programm, etwas schwieriger umzusetzen. Denn nun müssen noch die beiden Charts der Trainer auf diese dynamische Uhr projiziert werden, damit ihre Radix-Planeten in diesem Ereignis-Chart sichtbar werden.

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WM 2014: Alle Gruppen, alle Trainer

Ob man es glauben will oder nicht – Fußball ist ein Taktik-Spiel, zumindest wenn es um höhere Weihen und Titel geht. Verantwortlich für die Strategie, die Motivation der Spieler und die Ausrichtung der Mannschaft ist der Trainer. Er trifft die wichtigen Entscheidungen, vor und während des Spiels, er ist derjenige, der aus dem vorhandenen „Spieler-Material“ ein Team formen muss, das sich auf dem Platz bewährt. Es gibt sicher auch außergewöhnliche Momente, in denen ein einziger Spieler quasi im Alleingang ein Spiel entscheidet, in aller Regel liegt Sieg oder Niederlage aber in den Händen des Chef-Coachs.

Deswegen stehen die Trainer am Anfang unserer Untersuchungen auch im Mittelpunkt. Zweiunddreißig von ihnen haben es in die Endrunde der WM geschafft, und müssen sich ab dem 12. Juni in der Gruppenphase durchbeißen. Wer es da mit wem zu tun bekommt, das soll der nachfolgende Überblick zeigen.

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WM: Wie man Endspiele gewinnt...

Mittlerweile häufen sich die Prognosen über den möglichen, neuen Fußball-Weltmeister. Und es sind nicht nur Wahrsager und Orakeltiere dabei, sondern durchaus ernst zu nehmende Zeitgenossen. Steinbock-Sonne Stephen Hawking ist einer davon. Seine „Kurze Geschichte der Zeit“ ist mittlerweile ein Klassiker, fast ebenso legendär ist sein Auftritt in einer Pokerrunde im „Star Trek“ Universum „as himself“ (zusammen mit Data, Albert Einstein und Isaac Newton). Nun hat er auch noch eine wissenschaftliche Erfolgsformel vorgestellt, die Englands Kicker bei der WM in Brasilien nach vorne bringen soll (LINK).

Das Ergebnis unterscheidet sich nun nicht wirklich von den Aussagen mancher Hellseher – England sollte rote Hemden tragen, möglichst ein 4-3-3 System spielen und zum Elfmeter schießen nur blonde Spieler zulassen. Alles auf der Grundlage statistischer Auswertungen.

Ähnliches haben auch Kollegen von der Universität Innsbruck vorgestellt – statistische Auswertungen der Wettquoten verschiedener Buchmacher. Und daraus die Chancen der einzelnen Teams abgeleitet. Allerdings weisen sie darauf hin, daß die Fehlerquelle ihrer Prognosen so hoch ist, dass man keinesfalls darauf Wetten abschließen sollte (LINK).

Man befindet sich also in bester Gesellschaft, wenn man ähnliches versucht, auch wenn dies auf der Basis astrologischer Datenauswertung geschieht. Vorab aber noch mal der Hinweis darauf, dass die Ermittlung eines Fußball-Weltmeisters via Astrologie kein einfaches Unterfangen ist. Sondern, wenn man es ernst meinen würde, Tage, Wochen und Monate akribischer Recherche- und Analyse-Arbeit voraussetzt. Und dann immer noch (zwecks unvollständiger Daten etc.) eine ähnlich hohe Fehlerquelle beinhalten würde, wie die Arbeiten der oben genannten Kollegen. Trotzdem – als Aufwärmübung vorneweg – könnte man es ja einmal mit einem völlig neuen Ansatz probieren.

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Fussball-WM 2014: Ein Kurs zum Wundern

Wenn der feuerrote Schütze-Mond am 12. Juni über Sao Paolo aufgehen wird, dann kann man für die folgenden Wochen schon mal eine gesicherte Prognose abgeben: große Teile der Menschheit werden sich in einem emotionalen Ausnahmezustand befinden. Ob in Australien, Asien, Afrika, Amerika oder Europa. Denn dann wird das erste Spiel der 20. Fußball-Weltmeisterschaft angepfiffen werden, und bis zum Finale am 13. Juli wird das Turnier in Brasilien die Schlagzeilen beherrschen. Komme was da wolle.

Zweiunddreißig Länder werden um den Titel kämpfen, neben den üblichen Favoriten wie Italien, Brasilien, Spanien und Deutschland auch Länder wie die Elfenbeinküste, Iran und Costa Rica. Am Ende werden sich nur noch zwei Mannschaften gegenüber stehen und diese letzten 90 Minuten werden etliche hundert Millionen Menschen gleichzeitig „live“ miterleben. Fußball ist ein Massenphänomen geworden, seit am 30. November 1872 das erste Länderspiel der Neuzeit ausgetragen wurde. Zwischen Schottland und England, kurz bevor sich Sonne und Mond im Schützen vereinten. Der Anpfiff erfolgte passenderweise, als Neptun im Osten langsam aufging und dort in Konjunktion mit dem Ereignis-Aszendent stand. Genauso passend war dann das Ergebnis, ein torloses Unentschieden (siehe auch…).

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Von Augenblick zu Augenblick

Willkommen in einer neuen Runde auf dem kosmischen Karussell. Seit 17: 57h steht die Sonne wieder am Anfang des Tierkreises, der nullte Grad des Widders ist eingeläutet und das ist ein Grund zum Feiern. Das atmosphärische Hintergrundrauschen der Fische, dieses Sowohl-als-Auch und dann vielleicht auch wieder doch nicht hat ein Ende gefunden, so schön und erkenntnisreich es auch war. Bewegung ist angesagt, man-frau darf jetzt wieder ganz urknallig Bocksprünge machen. Denn nicht nur die Bäume schlagen aus, auch alles andere, das den letzten Zyklus unbeschadet überstanden hat. Man möchte ja jetzt gerne Ratschläge geben wie „Carpe diem“, nur leider entzieht sich das Widder-Prinzip erst mal jeglicher Kontrolle und Vernunft.

Auf den Tischen tanzt das, was Kraft hat. Kraft um sich in die Welt der Erscheinungen zu drängen, dort seinen Platz zu finden. Da gibt es kein Gut oder Böse, hier tobt noch der Spaß an der Evolution. Nur das Stärkste wird überleben, sich durchsetzen und jetzt ist es an der Zeit, den entsprechenden Impulsen freien Lauf zu lassen. Kein ängstliches Zurückhalten und Abwägen, keine Absicherung ehemaliger Bestände. Alles steht wieder auf dem Prüfstand, was gestern war, interessiert im Augenblick wenig.

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Prolog: Astrologische Spurensuche

Warum fällt es uns so schwer zu glauben, dass John F. Kennedy Opfer einer Verschwörung wurde? Nicht von Außerirdischen, nicht von bösen Mächten, sondern von Personen, die mit beiden Beinen fest im öffentlichen Leben stehen. Personen, die Einfluss haben und reich sind, die wir aus Zeitung und Fernsehen kennen. Menschen, die sogar an der Spitze staatlicher Institutionen stehen und die in der Geschichtsschreibung als rechtschaffen und aufrichtig dargestellt werden.

Zum einen mag das daran liegen, dass Geschichte tatsächlich immer von Siegern geschrieben wird. Man stelle sich kurz vor, Hitler und Nazi-Deutschland hätten den zweiten Weltkrieg gewonnen. Was hätte man uns von Kindheit an vermittelt? Mit welchem Weltbild wären wir aufgewachsen?

Nur wird Geschichte heute jeden Tag geschrieben, jedes Ereignis, jede Nachricht in den Medien ist schon ein Teil der zukünftigen Geschichtsschreibung. Und die sagt uns bis heute, dass John F. Kennedy von einem verrückten Einzeltäter namens Lee Harvey Oswald ermordet wurde. Mit einem uralten Repetiergewehr und einem kaputten Zielfernrohr hat er drei Schüsse auf den Präsidenten abgegeben. Einer davon verfehlte sein Ziel (der erste), der nächste wurde zur magischen Kugel (dazu später mehr) und der dritte sprengte Kennedys Kopf.

Auch heute, 50 Jahre später, ist das immer noch die offizielle Version. Es gab keine Hintermänner, keine Verschwörung, der mächtigste Mann der damaligen Welt wurde von einem eigenbrödlerischen Verlierer, einem verwirrten Kommunisten ermordet. Es ist eine sehr einfache und traurige Geschichte, die ohne es besonders zu betonen, die Erklärung gleich mitliefert. Kommunist, Looser, Einzelgänger, verwirrt = irgendwie böse. Das ist vielleicht ein Grund, warum wir noch immer nicht bereit sind, diese Geschichte lauthals anzuzweifeln, obwohl mittlerweile fast 70% der Amerikaner davon überzeugt sind, dass Kennedy einer Verschwörung zum Opfer gefallen ist.

Der zweite und vielleicht wichtigere Grund ist: auf der Suche nach anderen Tätern stößt man unweigerlich auf die Menschen, die ich eingangs erwähnt habe. Sogar der Nachfolger Kennedys, Lyndon Baines Johnson taucht dabei auf. Aber wer möchte sich ernsthaft auf die Vorstellung einlassen, dass ein amerikanischer Präsident zumindest mitverantwortlich für die Ermordung seines Vorgängers war? Wäre das wahr, dann gäbe es fast nichts mehr, was wir als Möglichkeit für vergangene und zukünftige Szenarien ausschließen könnten.

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Montag, 19. August 2019

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