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WM: Jupiter, Neptun und der Müller-Effekt

Nun ist er also tatsächlich geflogen, der Jogi, weit über alle Erwartungen hinaus. Hat sich aus dem alten Macht- und Ohnmacht-Thema eines Pluto-Transits die bessere Seite heraus gepickt. Saturnale „Högschte Konzendration und Dischziplin“, gepaart mit uranischer Risikobereitschaft wird zur absoluten Dominanz.

Vier Tore erzielt, keinen Gegentreffer zugelassen und das gegen den Weltranglisten-Dritten aus Portugal. Natürlich verdient dieses Spiel eine astrologische Nachbetrachtung, vor allem weil es wieder einmal wunderbar aufzeigt, wie alles mit allem zusammen wirkt. Aber eben auch, dass eine differenzierte, astrologische Betrachtungsweise die Abläufe sehr deutlich abbildet. Allerdings nur, wenn man alle relevanten Daten mit einbezieht.

Das Spiel selbst, die beiden Trainer und die Spieler beider Mannschaften. Darum geht es uns ja bei diesem Kurs zum Wundern. Aufzuzeigen, dass das astrologische Modell keineswegs ein simples Orakel-Medium ist, oder bestenfalls nur zur Charakterdeutung einzelner Personen taugt. Sondern den dynamischen Fluß der Zeit, die Magie jedes einzelnen Augenblicks, bildhaft offenbart. Und damit die Möglichkeiten des Einzelnen oder einer Gruppe, innerhalb dieser Momente wirksam zu werden. Auch und gerade weil es trotz aller festgelegten, energetischen Strukturen, immer auf den „freien Willen“ ankommt, der letztendlich mit darüber bestimmt, wie sich etwas zeigt.

Erstes Beispiel – der Trainer selbst. Joachim Löw hatte zwei Optionen, um mit seinem Pluto-Saturn Thema umzugehen (siehe Spiel der Spiele: Flieg, Jogi, flieg..!). In den Tagen zuvor hatte man den Eindruck, dass es ihm nur ums Vermeiden einer Niederlage ging. Defensive Aufstellung mit den alten Kämpfern Klose und Podolski ganz vorne. Es wäre die Wahl der Ohnmachts-Variante gewesen. Dann aber, quasi über Nacht, wird er seinen uranischen Anlagen doch wieder gerecht und stellt völlig überraschend Müller ins Zentrum und die beiden Kreativ-Spieler Özil und Götze an seine Seite. Und erzeugt so, zusammen mit dem soliden Rest, eine absolute Dominanz.

Heute weiß jeder, dass Müller der Schlüssel zum Sieg war. Was aber wäre passiert, wenn Löw ihn nicht nominiert hätte? Altes astrologisches Denken sagt: Deutschland hätte trotzdem gewonnen, war eben Schicksal. Neues, zeitgemäßes, astrologisches Denken weiß: Nein, ganz sicher nicht. Denn Thomas Müller wird „von den Göttern geküsst“ an diesem Nachmittag. Wer gerade Neptun exakt im Trigon zum eigenen Jupiter stehen hat, dem werden Möglichkeiten angeboten, die sich sonst nur selten zeigen. Vor allem, wenn Jupiter selbst fast eine Stunde lang die dominierende Kraft am höchsten Ereignishorizont des Geschehens (dem MC) ist. Wenn dann noch Venus die einzige Dispositoren-Herrscherin aller Zeichenketten des Ereignisses ist (also in höchstem Maße dominant wird), dann schießt man sein zweites Tor, wenn die eigene Venus gerade am Ereignis-AC „aufgeht“. Und das nächste, wenn der aktuelle Saturn dort steht und indirekt die eigene Jupiter-Saturn Opposition nochmals auslöst. Die ja von der Anlage her, nicht nur von großen Zielen träumt, sondern diese auch umsetzen will und kann. Aber eben meist nur dann, wenn einer der beiden Energieträger ausgelöst wird, direkt oder indirekt. Kommen noch günstige „Transit-Winde“ hinzu (besagtes Neptun-Trigon zu seinem Jupiter), unterstützt von kraftvollen Deklinations-Auslösungen, dann kann man so ein Spiel schon mal fast im Alleingang gewinnen.

Aber eben nur fast, denn ohne seine Teamkameraden, ohne ihre Vorlagen und Winkelzüge, würde das trotzdem nicht sonderlich effektiv zum Tragen kommen. Da ist zum Beispiel Mario Götze.

Der hätte locker zwei Tore selbst schießen können an diesem Nachmittag, das erste um 13:10 h lag quasi schon in der Luft. Er wird aber im letzten Moment gefoult, am Abschluss gehindert. Doch es gibt Elfmeter für Deutschland, den Müller dann versenkt. Die Vorarbeit, die Grundlage liefert aber „Super-Mario“, der genau in dieser Minute zwei Planeten an den Ereignis-Achsen stehen hat: Mars am Deszendent und Uranus-Neptun am IC. Exakt.

Müller´s Erfolg benötigt außerdem noch die Vorarbeit eines anderen Team-Kollegen: Toni Kroos. Auch der spielt überragend in seiner Rolle als Regisseur und liefert zwei Torvorlagen als sein Merkur am Spiel-IC steht.

Müllers zweites Tor ist ein Geschenk von Kroos, von Jupiter an Jupiter sozusagen, denn den haben beide in enger Konjunktion Anfang Krebs. Der eine sät, der andere erntet und es steht 3-0 für Deutschland.

Aber Kroos ist der eigentliche Dominator dieses Erfolgs, derjenige, durch ihn wird Pluto an diesem Nachmittag zu einem Machtfaktor im deutschen Spiel. Denn er hat, genau wie Löw, Pluto auf Radix-Saturn stehen. Allerdings steht dieser Saturn auch noch in Konjunktion mit der eigenen Sonne und dem eigenen Neptun. Im Steinbock. Und als wäre das nicht schon genug, läuft der aktuelle Saturn auch noch über die Pluto-Stellung von Kroos, exakt in diesen Tagen. Da bleibt wenig Spielraum, entweder übernimmt man Verantwortung und stellt sich den Anforderungen, oder man geht sang- und klanglos unter. Kroos stellt sich in den Dienst der Mannschaft, in glühender Hitze läuft er 11,7 km, einsamer Rekord an diesem Nachmittag. Und bereitet zwei von vier Toren vor.

Diese Beobachtungen und Assoziationen könnte man jetzt problemlos weiter vertiefen und auf andere Spieler ausweiten, auch auf die des Gegners. Denn bei aller Freude über den gelungenen Auftakt aus deutscher Sicht, das Pech klebte den Portugiesen förmlich an den Schuhen. Elfmeter, Platzverweis, zwei Verletzungen von wichtigen Spielern, dazu der Totalausfall ihres Helden Ronaldo. Dem man eigentlich nur den Rat geben kann, seine aktuellen Knieprobleme erst mal auszukurieren, denn das Quadrat von Saturn zu seiner Sonne wird gerade wieder „scharf“ und birgt die Gefahr einer Verschlimmerung.

Aber vielleicht reicht das Obige schon, um aufzuzeigen, warum diese WM vor allem dann zu astrologischen Erkenntnisgewinnen führen kann, wenn man nicht auf vordergründige, eindimensionale Prognosen setzt. Sondern der Vielfalt des Lebens, auch innerhalb eines Fußball-Spiels gerecht wird, in dem man das Gesamtbild aller Faktoren gewichtet. Auch wenn dies nicht zwangsweise dazu führt, Ergebnisse und Spielausgänge genau „vorherzusagen“ zu können. Denn wer schließlich auf dem Platz steht, entscheidet sich fast immer erst knapp eine Stunde vor Spielbeginn. Dann noch mal „schnell“ 22 Spieler-Charts, die meisten davon ohne Geburtszeit, in eine Gesamtschau einzufügen, übersteigt zumindest meine Fähigkeiten.

Muss ja auch nicht sein, denn manche unserer Grundthesen bewahrheiten sich auch in der „Light-Version“, schon in der ersten Turnierwoche. Von den 41 Toren (Stand gestern Abend) fielen 35 bei akuten und sehr genauen Konjunktionen der mundanen Planeten mit den Ereignis-Achsen (darauf werden wir noch ausführlich eingehen). Setzt man voraus, dass es sich hier nicht um eine globale Verschwörung und geheime Absprachen zwischen allen Beteiligten handelt, dann sollte man eigentlich aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen.

Fügt man dann noch die Daten der unmittelbar Beteiligten ein, entsteht mehr und mehr eine Gewissheit über die Verlässlichkeit des astrologischen Modells. Ein kosmisches Uhrwerk, das sehr genau aufzeigt, welche Momente eine besondere Qualität haben können, wenn sich Menschen entsprechend ihrer Anlagen und Fähigkeiten einbringen. Im Fußball und im Leben generell.

Ein Kurs zum Wundern und Staunen eben, Brasilien sei´s gedankt.

 

Alle Artikel zur Fußball-WM im Themenbereich: WM in Brasilien

Titelbild (Loop-Collage): Hintergrund by Ricardo Stuckert/PR (Agência Brasil [1]) [CC-BY-3.0-br (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/br/deed.en)], via Wikimedia Commons

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Mittwoch, 17. Juli 2019

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