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Fussball-WM 2014: Ein Kurs zum Wundern

Wenn der feuerrote Schütze-Mond am 12. Juni über Sao Paolo aufgehen wird, dann kann man für die folgenden Wochen schon mal eine gesicherte Prognose abgeben: große Teile der Menschheit werden sich in einem emotionalen Ausnahmezustand befinden. Ob in Australien, Asien, Afrika, Amerika oder Europa. Denn dann wird das erste Spiel der 20. Fußball-Weltmeisterschaft angepfiffen werden, und bis zum Finale am 13. Juli wird das Turnier in Brasilien die Schlagzeilen beherrschen. Komme was da wolle.

Zweiunddreißig Länder werden um den Titel kämpfen, neben den üblichen Favoriten wie Italien, Brasilien, Spanien und Deutschland auch Länder wie die Elfenbeinküste, Iran und Costa Rica. Am Ende werden sich nur noch zwei Mannschaften gegenüber stehen und diese letzten 90 Minuten werden etliche hundert Millionen Menschen gleichzeitig „live“ miterleben. Fußball ist ein Massenphänomen geworden, seit am 30. November 1872 das erste Länderspiel der Neuzeit ausgetragen wurde. Zwischen Schottland und England, kurz bevor sich Sonne und Mond im Schützen vereinten. Der Anpfiff erfolgte passenderweise, als Neptun im Osten langsam aufging und dort in Konjunktion mit dem Ereignis-Aszendent stand. Genauso passend war dann das Ergebnis, ein torloses Unentschieden (siehe auch…).

Alles hat seine Zeit und vielleicht musste die Menschheit erst den Planeten Neptun entdecken, bevor das Spiel mit den Füssen seinen Siegeszug rund um den Globus antreten konnte. Denn zwei Jahre nach Neptuns Entdeckung, kurz nachdem er in sein Heimatdomizil Fische wechselte, wurden 1848 die ersten Regeln für den neuen Sport von Studenten der Universität Cambridge zu Papier gebracht. Danach setzte eine rasante Entwicklung ein, weltweit entstanden immer mehr Clubs und Vereinigungen, die sich mehr und mehr von dem ursprünglichen „Football“, einer Art Rugby, absetzten.

Und als schließlich am 13. Juli 1930 die ersten beiden Spiele einer Fußball-Weltmeisterschaft in Uruguay gleichzeitig angepfiffen wurden, stand Neptun wieder exakt an der Himmelmitte, diesmal zusammen mit Venus. Vieles spricht also dafür, dass er tatsächlich eine Art kosmischer Schirmherr dieses Sports ist. Und vielleicht erklärt das auch, warum sich hier so viele Ansätze für astrologische Feldstudien bieten.

Wenn man verstehen möchte, wie Astrologie wirklich „funktioniert“. Jenseits von statischen Bildern und Konzepten, jenseits von einseitigen Zuordnungen und esologischen Trübsinnigkeiten. Denn hier zeigt sich dann, wie alles mit allem zusammen hängt, wie die Dynamik des Zeitflusses interagiert mit den Anlagen des Einzelnen oder auch einer Gemeinschaft von Menschen. Das kann man natürlich, wenn man achtsam genug ist, auch in jedem Moment bei sich selbst beobachten. Aber um das gesamte Bild besser zu verstehen, ohne sich dabei in Details und Einzelheiten zu verlieren, kann die astrologische Beschäftigung mit diesem Sport für manche mehr Erkenntniszuwachs bringen, als trockenes Bücherwissen.

Genau darum soll es in den nächsten Wochen bei uns gehen. Auch weniger um Prognosen, wer gewinnt oder verliert. Natürlich wird das eine gewisse Rolle spielen, aber immer nur innerhalb der natürlichen Grenzen, die astrologische Prognosen nun einmal haben. Denn wer glaubt, dass man einfach nur das Eröffnungschart der Spiele benötigt, um daraus abzuleiten, wer am Ende den Titel holt, der benutzt das astrologische Modell im Sinne eines Orakels. Und könnte genauso gut aus Hühnerknochen oder Engels-Karten den zukünftigen „Gewinner“ heraus lesen. Ich will nicht grundsätzlich bezweifeln, dass es Menschen gibt, die diese Fähigkeit haben mögen. Bisher sind mir aber nur sehr, sehr wenige von ihnen begegnet. Und noch viel seltener treffen die meisten Prognosen ein, die auf dieser Basis gemacht wurden.

Es ist ja auch ganz einfach – wer glaubt, dass man die Zukunft so einfach „vorhersehen“ kann, der muss zwangsweise auch glauben, dass es nur eine mögliche Zukunft gibt. Die absolut festgelegt ist, komme was da wolle. Menschlicher Wille, Bewusstsein und Entscheidungsmöglichkeiten spielen dann keine Rolle. Deutschland wird also Weltmeister (irgendeine „Begründung“ wird sich schon finden), egal ob Jogi Löw dann Trainer ist, oder ob er statt Özil, Götze, Reus und Neuer, die sieben Zwerge aus den sieben Bergen auf den Platz schickt. Aber wenn Zukunft so feststehen würde, dann könnten sich alle Spieler ja gemütlich im eigenen Strafraum 90 Minuten zum netten Kaffeeplausch niederlassen, wer gewinnt oder verliert steht ja sowieso schon fest. Dieses Weltbild ist so krude, dass es sich eigentlich von selbst disqualifiziert.

Trotzdem gibt es ja eine Zukunft, wird sich aus dieser Gegenwart heraus etwas entwickeln, dass dann Wirklichkeit sein wird. Und wie man unschwer durch Beobachtung lernen kann, sind die meisten dieser Entwicklungen bestimmten Gesetzmäßigkeiten unterworfen. Viele davon werden durch die modernen Wissenschaften mehr oder weniger ausführlich beschrieben. Die Gesetzmäßigkeiten der Zeit aber nicht. Nun kann man natürlich nur die Dinge an sich beobachten und dabei übersehen, dass jede Form lediglich für einen kurzen Augenblick so erscheint, wie sie es eben tut. Um sich dann, innerhalb ihrer eigenen Gesetzmäßigkeiten, wieder zu verändern. Dieser beständige Fluss von Veränderungen, dieser dynamische Lebens-Film, trägt in sich auch die Ordnungsstrukturen der Zeit.

Und das astrologische Modell beschreibt im Prinzip nichts anderes – die Ordnungsstrukturen der Zeit bzw. unseres Zeiterlebens. Erkennbar wird das vor allem, wenn man Entwicklungen innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens beobachtet. Dann zeigt sich plötzlich deutlicher als sonst, wie eines zum anderen kommt, wie aus Alpha Beta wird bzw. aus dem Widder ein Stier-Archetyp. So eben auch im Fußball.

Die Dynamik der Zeit zeigt sich über die Bewegungen der Planeten vor dem Häuserkreis innerhalb des Spiels. Das was diese Zeit formt, ihr entsprechenden Ausdruck gibt, zeigt sich über die Anlage der Akteure. Und damit sind alle gemeint, die Einfluss haben und geltend machen können, nicht nur die Spieler auf dem Platz. Beides zusammen, in Verbindung gebracht, zeigt dann (durchaus schon vorab), wo im Sinne von wann sich etwas wie manifestieren könnte(!). Und auch, wie das von Einzelnen erlebt wird.

Aber das führt eben nicht zwingend zu einer Prognose über Gewinn und Niederlage. Ganz im neptunischen Sinne bleibt immer auch ein Geheimnis gewahrt und der astrologische Beobachter sollte sich nicht anmaßen, die Magie dieser Möglichkeiten auszublenden. Bezogen auf die Form und den Ausdruck eines Ereignisses gibt es eben, je nach Archetyp, auch verschiedene Potentiale der Gestaltung.

Genau das ist das Faszinierende an der Kombination Fußball und Astrologie. Diese Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten besser zu verstehen, die Wechselwirkung von Anlage und Augenblick als ein Ganzes zu begreifen, das immer wieder neue Möglichkeiten schafft, die aus den Teilen alleine nicht ersichtlich sind. Das Kommende ist also eher als ein Kurs zum Wundern oder eine Anleitung zum Staunen gedacht.

Auch bestens für Fußball-Muffel oder astrologische Quer-Einsteiger geeignet, die mit den üblichen Modellen noch nicht so viel anfangen konnten. Denn bevor das Weltmeister-Schiff richtig Fahrt aufnimmt, wird’s bei uns schon jede Menge Infos, Arbeitsmaterial und Anleitungen geben, um sich angemessen darauf einzustimmen.

Alle Artikel zur Fußball-WM im Themenbereich: WM in Brasilien

Bilder: Titelbild By Arthur Boppré (Maracanã (Viagem helicóptero)) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons; Stadion By Mark Hillary (Flickr: England v Brazil in Rio) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

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