Loop!

Das Thema

2013 Aufbruch (3): Die Euro-Krise

Auf unsere europäischen Spitzenpolitiker ist eben Verlass. Zumindest astrologisch. Pünktlich zur planetaren Vollversammlung im Widder wird der Euro-Krisen Eintopf wieder kräftig aufgewirbelt, man würzt marsisch nach, agiert kopflos uranisch und erzeugt ein plutonisches Klima, dass an Zeiten erinnert, an die man sich nicht mehr erinnern möchte. Anschließend werden neptunische Nebelkerzen verschossen, in Form von Infos und Meinungen (Merkur), die den einfachen Bürger bestenfalls nur verwirren (Uranus), schlimmstenfalls in Panik versetzen (Saturn-Pluto).

Aber dort wo Politiker aus wahltaktischen Gründen nur Rauchbomben produzieren, darf man als Astrologe ja Klartext sprechen. In QUO VADIS, EURO-LAND?, ein Artikel vom Herbst 2012 war das Wesentliche eigentlich schon enthalten, aber vielleicht muss man dem ganzen nochmal ein wenig mehr Ausdruck verleihen:

Die Krise um Europa hat gerade erst richtig begonnen. Veränderungen sind unausweichlich und werden kommen, entweder als kluge Entscheidungen, die notwendige Entwicklungen vorweg nehmen, oder als Eigendynamik, die ab einem gewissen Punkt nicht mehr aufzuhalten ist.

Und ja – es geht erst mal nur um den EURO, diese großartige Idee von einer gemeinsamen Währung (als Jupiter-Prinzip). Die aber praktisch (in der saturnalen Auswirkung) einen Pferdefuß hat, der jetzt ausgelöst durch das Quadrat von Pluto und Uranus im Fokus steht.

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2013 - Das Jahr der Kometen?

Die gestrigen Ereignisse, der hautnahe Vorbeiflug eines Asteroiden und der Meteoriteneinschlag in Russland (siehe auch Loop! ARTIKEL über die astrologischen Hintergründe gestern: "Uranus regnet - Himmel sternhagelvoll"), haben bei vielen Menschen doch für eine gewisse Ernüchterung gesorgt. Trotz unseres technischen Fortschritts sind wir heute nicht in der Lage, uns vor den Auswirkungen solcher Phänomene ausreichend zu schützen. Der Blick wandert wieder zum Himmel und umfasst das große Ganze, von dem wir nur ein kleiner, relativ unbedeutender Teil sind. Bei anderen kommt wieder Panik auf - das Ende der Welt 2012 wird nun zeitlich verlegt und die Untergangs-Propheten scharren schon mit ihren Hufen. Zudem werden wir dieses Jahr noch ein höchst seltenes Schauspiel am Himmel erleben, zwei Kometen steuern auf die Sonne zu und mit ein wenig Glück kann die menschliche Welt sie sogar tagsüber als beeindruckende Boten aus weit entfernten Bereichen unseres Sonnensystems sehen.

All das führt sicherlich auch erneut dazu, dass selbst berufene „Astrologen“ die Zeichen am Himmel in einer Weise deuten werden, die weder sinnvoll noch hilfreich ist. Deswegen möchte ich schon vor dem Beginn einer absehbaren Entwicklung aufzeigen, wo die momentanen Grenzen jeder astrologischen Prognose liegen. Wenn man tatsächlich system-immanent arbeitet und das astrologische Modell nicht als zusätzliche Orakel-Technik in einen Topf mit Engelskarten, Runenorakeln und Kristallkugeln wirft.

Was stimmt is: Würde ein Komet oder Meteorit mit der Größe von 2012 DA 14 in bewohntem Gebiet einschlagen, wären die Folgen tatsächlich katastrophal für hunderttausende von Menschen. Bei einem noch größeren Objekt würden sich die Schäden entsprechend potenzieren, bis hin zu einer globalen Katastrophe, deren Ausmaß kaum vorstellbar ist. Das heißt im Klartext, dass Millionen Menschen unmittelbar den Tod finden würden – Alte und Junge gleichermaßen, also auch Generationen übergreifend. Aus astrologischer Sicht hätten all diese Menschen selbstverständlich auch unterschiedliche Geburtshoroskope, weshalb, anders als bei Einzel-Schicksalen ein genereller Vergleich zwischen aktueller Zeitqualität und individuellen Anlagen keine verwertbaren Ergebnisse bringen dürfte. Es sei denn, „zufälligerweise“ hätten all diese Menschen eine zumindest ähnliche astrologische Konstitution.

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2013 Aufbruch (2) - Virtuelle Welten

Um dem energetischen Symbolbild des Uranus-Pluto Zyklus gerecht zu werden, erscheint es mir sinnvoll, ihn anhand zweier Phänomene aufzuzeigen, die unser Leben seit einigen Jahrzehnten in einer Weise neu geprägt haben, wie wenig anderes zuvor.

Die Entwicklung des Computers und die Entstehung des Internets. Beides gehört zusammen, und wenn wir nach einer zeitlichen astroenergetischen Entsprechung dafür suchen, landen wir bei genau diesem Zyklus.

In Bezug auf das uranische Prinzip wird wohl jeder Astrologe sofort zustimmen, genau damit verbindet man diese beiden Prinzipien. Aber was hat Pluto damit zu tun?

Ich muss gestehen – auch ich war bei meinen Recherchen erst mal verwundert. Darüber wie vehement das Pluto-Thema immer wieder im Zusammenhang mit der geschichtlichen Entwicklung des Computers auftauchte. Das passte so gar nicht zu den skorpionischen Zuordnungen, die dieses Prinzip eher mit innerem Wandel, schwierigen Transformationen und dunklen Abgründen in Verbindung brachte. Bis ich eines Tages über den Begriff des „Deus ex Machina“ stolperte. Ursprünglich ein mechanisches Hilfsmittel des antiken Theaters, um eine überraschende Lösung eines Konflikts einzubringen, der mit menschlichen Mitteln nicht gelöst werden konnte. Etwas Überirdisches also, das sowohl göttliche wie auch dämonische Züge haben konnte.

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2013 - Aufbruch: Teil 1

Liest man die astrologischen Prognosen für 2013, taucht immer wieder eine Konstellation auf: das mundane Quadrat zwischen Uranus und Pluto. Meist verbunden mit Assoziationen wie Umbruch, große Veränderungen etc.

In der Öffentlichkeit werden astrologische Prognosen häufig immer noch dargestellt, als handle es sich dabei nur um einen kurzen Blick in die geheimnisvolle Glaskugel der Zukunft. Eine Vision also, die der Astrologe hat, und für die der astrologische Hintergrund nur eine Art metaphysisches Medium bildet. Viel weiter entfernt von der Wirklichkeit kann diese Einschätzung nicht sein, wenn man sich einmal praktisch mit dem „Handwerkszeug“ der Astrologie beschäftigt, das erst die Voraussetzung für eine Prognose liefert.

Jede astrologische Prognose bezieht sich auf die Bewegungen der Planeten vor dem Hintergrund des Zodiaks. Diese mundane Entwicklung zeigt im ersten Schritt aber bestenfalls einen Trend auf, eine Färbung der Zeit, die bestimmten archetypischen Inhalten zugeordnet werden kann.
Dieser Trend muss anfangs äußerst vage bleiben, solange er nicht auf real existierende Menschen, Institutionen oder Organisationen bezogen wird. Denn es sind immer die Menschen selbst, die Geschichte schreiben, im positiven wie im negativen Sinne. Andere Bereiche wie die Entstehung von Naturkatastrophen sind mit astrologischen Prognosemöglichkeiten kaum oder gar nicht zu erkennen, sollte also tatsächlich irgendwann mal ein Komet auf der Erde landen, wird dies sicher nicht von Astrologen „vorhergesagt“ werden.

Im Prinzip geht es also bei astrologischen Prognosen immer um den Menschen, eingebunden in den Fluß der Zeit. Kommende Strömungen zu prognostizieren ist dabei  der erste Schritt, die Entwicklung des mundanen Himmelsgeschehens gibt darüber Auskunft.
Wer sich wie innerhalb dieser Strömungen verhält, ist aus dem mundanen Bild alleine nicht erkennbar, dazu braucht es den Vergleich zwischen dem aktuellen, astrologischen Zeitgeschehen und einzelnen Individuen. Erst beides zusammen ergibt (nach sehr viel Vorarbeit) die Chance auf eine einigermassen treffende und aussagekräftige Trendanalyse.
Dieser erste Schritt dazu soll hier am Beispiel des Uranus-Pluto Themas einmal in Ansätzen aufgezeigt werden.

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2013 und die Bundesrepublik

Als Grundlage für die allgemeinen Tendenzen eines Jahres, nehme ich den exakten Eintritt der Sonne in den Steinbock, das Wintersonnenwendhoroskop als Geburtshoroskop des kommenden Jahres. Für 2013 die Sonnenwende am 21.12.2012 um 11:12 Uhr Universal Time. Da ich mich mehr auf Mitteleuropa und Deutschland beziehen möchte, errechnet für den Ort Berlin als Hauptstadt der Bundesrepublik. Für die Deutung berücksichtige ich sowohl die Bedeutung der Tierkreiszeichen in klassischer Hinsicht, als auch Ihre Bedeutung im Sinne der Hamburger Schule (Witte) als Häuser der Erde. Außerdem ziehe ich die beiden Transneptuner Kronos und Hades der Hamburger mit hinzu. Die übrigen Transneptuner der Hamburger Schule lasse ich der Übersicht halber zunächst außen vor.
Als 2. Schritt kommt die Synastrie zwischen Sonnenwendhoroskop und dem Horoskop der Einführung des Grundgesetzes als Horoskop der Bundesrepublik um einen konkreten Bezugspunkt zu Deutschland zu haben.

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2013: Euro, Dollar + der Underground

Den Start unseres Schwerpunktes zum Thema Prognosen für 2013 macht der Schweizer CHRISTIAN FREI:

Nur kurz, ein kleiner, vorerst sehr allgemeiner Ausblick: Die großräumige Entwicklung, zur Abwechslung mal rein politisch gesehen, hat ja einen gewissen Zusammenhang zu den Horoskopen der Staaten, sei es durch das Inkrafttreten irgendwelcher Verfassungen, sei es durch Unabhängigkeitserklärungen und so weiter. Auch Währungen haben ihre Gründungsdaten.

Interessant in Bezug auf die momentan belasteten 5 bis 15 Grad der Kardinalzeichen sind zum Beispiel die Währungen von Euro und Dollar mit ihren Sonnen und Achsen auf 13 bis 14 Grad Steinbock bzw. Widder (wird auf 2014 hin Entscheidungen geben). Siehe dazu meine(n) Artikel auf astronet.ch, EURO_vs_DOLLAR Teil 1. Ich habe ihn 2007 geschrieben und finde ihn eigentlich noch ziemlich aktuell.

Einige Auszüge aus diesem Artikel:

Was geschieht zum Beispiel, wenn Pluto den AC/Sonne des Euro überquert und zur Sonne-MCIC des Dollars im Quadrat steht? Da wird der Planet, den es per Wissenschaftsdogma „nicht mehr gibt“, klar vorzeigen, dass er noch einer ist. 2014/15 wird zum absolut entscheidenden Phase für beide Währungen! Denn Uranus steht
gleichzeitig auf der Sonne des Dollar. Es entsteht eine unglaubliche Enge, wie auch in der Geschichte des Dollars ganz selten geschehen. Die beiden Währungen, gleich beide, sind massiv bedroht. Durch andere vielleicht? Durch den Yuan zum Beispiel? Durch möglicherweise unkalkulierbare Veränderungen im weltwirtschaftlichen „Gleichgewicht“? Sieben Jahre bis dorthin sind keine lange Zeit. Durchaus möglich, dass dann China schon die Weltmacht Nummer eins ist, Europa deren Vasall und die USA die Opposition.

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Was bringt 2013? - Ein Aufruf

Astrologie und Zukunft – zwei Themen, die zumindest in den Augen einer breiten Öffentlichkeit, zusammen gehören. So werden wohl auch in Kürze wieder zahllose Aussagen von Astrologen aller Richtungen zum Jahresende publiziert werden. Und 90% dieser Prognosen werden auch 2013 nicht eintreffen.
Zum einen deshalb, weil es dabei kaum Differenzierungen gibt. Die meisten Prognosen beinhalten nur medienträchtige Überschriften, auf unspektakuläre Entwicklungen, die das Leben zum größten Teil ausmachen, wird kaum eingegangen.
Zum anderen auch, weil oft die „handwerklichen“, astrologischen Voraussetzungen fehlen und deshalb meist ein bunter Mix aus Kartenlesen, Runenorakeln und Channeling mit astrologischen „Beweisen“ garniert wird.

Aber das geht auch besser. Unser prognostischer Jahresrückblick für 2012 wird zeigen, dass es durchaus die Möglichkeit gibt, mit Hilfe astrologischer Techniken bestimmte Wahrscheinlichkeiten aufzuzeigen. Allerdings ohne den Anspruch dadurch die Zukunft in allen Facetten vorherzusagen. Denn - Astrologen sind keine Wahrsager und Wahrsager meistens keine Astrologen. Damit 2013 mitsamt dem großen Trigon von Saturn, Neptun und Jupiter auch in dieser Hinsicht neue Impulse und Einsichten bringen kann, starten wir heute einen Aufruf.
An alle Astrologen, die sich zutrauen, mit Hilfe ihrer Techniken ein wenig von dem aufzuzeigen, was kommen könnte. Dabei sind uns vor allem folgende Punkte wichtig:

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Willkommen in Ping-Pong-Land

Protokoll Beziehungskrise:

Es ist ganz seltsam. Das laufende Horoskop erzählt immer die wahreren Geschichten. Auch wenn jeder sie einzeln ganz anders berichtet. Besonders spannend kurz bevor die Sonne wechselt und das Thema des neuen Zeichens unvermittelt über dem Horizont aufgeht und sich entfaltet, indem es sich in Gespräche oder Gedanken einschleicht. Mach den Selbstversuch, beobachte! Am besten in deiner Partnerschaft, wenn Sonne in Venus-oder Mars-Bereiche überläuft. Hier ein Protokoll ihres akuten Wechsels in die beziehungs-bezügliche Waage, Zeichen von Liebe und Harmonie. Gestern, 15.45 Uhr. Sonne steht bereits auf 29.54 Waage, leider aber in Haus 8. Die tote Zone aller Übergänge. Oh. Haus ACHT? Es wird also existenzielle Kämpfe geben und bei so viel Waage in der Luft auch Projektion literweise. Wieso betrachtet eigentlich keiner das aktuelle Horoskop? Weil auch Fachkräfte vom Alltag überwältigt sind, die sonst das Radix wie andere die Zeitung lesen. Moment wieder mal perfekt abgepasst. Hallo, Schatten! Zeig mir an dir, wie ich eigentlich bin! 

Auftritt: Der Astrologe und die Astrologin. Sie lesen sich ungeplant was vor. Prima, passt ja: Uranus Widder Herr 2 Spitze 3 = man präsentiert (3) abrupt wechselnd Talente, Gaben und Selbstwert (2 = Wassermann-Fische) durchsetzungsstark, aber noch idealisierend und verschmelzend (Neptun in 2). Nur droht bereits Aufdeckung von Defiziten und übelster Verletzung durch gegenseitige Übergrifflichkeit (Chiron in 2).

All das spielt sich in der Wohnung der Astrologin ab (als Jüngere symbolisiert sie Krebs-DC), wo sie, wie es sich für den laufenden Mond in 12 gehört, bis dahin einsam eines guten Gesprächs harrte. Hat sie ja nun auch. Schütze-Mond und Waage-Saturn in 9 also, Astrologe und Astrologin, philosophieren ordentlich vor sich hin. Nur naht bereits die dunkle Seite der Macht. Es ist: Der AC. Er läuft unaufhaltsam auf Pluto zu, direkt hinein in die skorpionische Falle mit Uranus-Hintertür (Mundan-Quadrat). Wenn da nicht gleich Trennung im Raum steht. Mal abwarten.

Als Ac auf Pluto (Herr 10) müsste jetzt eigentlich der Astrologe bestimmend ein Thema in den Raum werfen, das ab sofort von Macht und Manipulation handelt. Welches könnte das denn sein? Siehe: Merkur sitzt auf Spitze 9 Waage. Der Astrologe (Saturn) sitzt auch in Waage. Selbst Sonne wird binnen nur einer Stunde Waage besetzen. Und der Astrologe funktioniert: Er bringt also - ganz abstrakt (waagehaft luftig) - das Thema "Waage" auf. Davon spricht auch sein ziemlich langer Artikel (9), den er nun probeweise vorträgt. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Gleich wird Waage nicht nur die zweifellos sehr spannenden, begegnenden Ideen zeigen, die sie nun mal so gern in die Welt wirft, sondern auch die stets verdeckten Zähne, die an Widder gegenüber delegiert werden. Sonne steht vorm Wechsel nach Krieg und Frieden. Willkommen in Ping-Pong-Land!

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Die bessere Hälfte: ICH im Horoskop

Das Paar ist eine Sache, Beziehung der Begriff, der dazugehört. Aber um überhaupt Bezug aufzunehmen, zur Welt und ihren Menschen, braucht es auch immer zwei Hälften dessen, was danach das große Ganze ausmacht. Das kongruente ICH also, das ein DU wahrnimmt. Ohne Sinn für das Selbst und Feststellung der eigenen Grenzen kann ich sie nicht überschreiten und zum Gegenüber gehen. Ich und Du, das sind - auf den ersten Blick - Venus- und Mars-Begriffe. Auf der Achse Widder-Waage verlasse ich mich allein und gehe in die Begegnung, im Stier, danach, lernt man die eigenen Grenzen und einen Selbstwert kennen, der sich vielleicht in den Bindungen des Skorpions wieder auflöst. Die jeweils ersten beiden Zeichen des ersten (Selbst-) und des siebten (Kontakt-) Quadranten sind also von Ich-und-du-Zeichen belegt. Aber wer bin ich als ICH? Was sagt mir die Astrologie darüber? BIRGIT BRAUN hat sich auf ihrem STARFISH-BLOG solche Fragen gestellt und sich den Horizonten des Selbst genähert. Hier ihr Artikel: 

"Was ist eigentlich das "Ich"?

Bei Wikipedia lese ich über diesen Begriff:

Ich ist die Bezeichnung für die eigene separate individuelle Identität einer menschlichen natürlichen Person, zurückweisend auf das Selbst des Aussagenden.

Das Wort "Ich" bezeichnet mich, mein individuelles Sein. Individuell bedeutet: getrennt von anderen Seienden (oder auch Nicht-Seienden). Zum Begriff Ich-Erleben erklärt uns Wikipedia weiter:

Das Ich erlebt der Mensch als das eigene Sein in den Ausdrucksformen von Denken, Fühlen und Handeln und betrachtet sich insofern auch meist als den Urheber derselben. Das Ich wird daher als Persönlichkeitsmittelpunkt empfunden, der die Struktur der Person maßgeblich bestimmt.

Mein individuelles Sein bringt sich zum Ausdruck auf der Ebene des Denkens, des Fühlens und des Handelns. Der Mittelpunkt dieses individuellen Seins, der Persönlichkeit, ist das Ich.

Das "Ich" war jedoch nicht immer da. Es gab eine Zeit, da wussten wir noch nichts von einem "Ich". Erst mit ungefähr zwei Jahren erkannten wir, dass wir ein mehr oder weniger eigenständiges Ich sind. Diese Erkenntnis stand am Ende eines langen und intensiven Lernprozesses, den die frühkindliche Entwicklungspsychologie heute folgendermaßen beschreibt:

Die ersten vier bis sechs Wochen dienen dem Neugeborenen noch dazu, sich an die veränderten Bedingungen seit seiner Geburt anzupassen. Beobachtungen zeigen, dass der Säugling in dieser Zeit uneingeschränkt auf alle Personen seiner Umgebung gleich intensiv im Kontakt reagiert. Theoretisch kommt noch jede Person der Umwelt als Mutter in Frage. Wichtig ist jetzt die gute "Bemutterung" des Kindes, d.h. ein intensiver Kontakt, der dem Kind Wohlgefühl und Sicherheit vermittelt. Auf dieser Grundlage kann es grundlegendes Urvertrauen in die Welt aufbauen. Astrologisch entspricht diese Phase des "ozeanischen Urgefühls" dem Planeten Neptun.

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Montag, 19. August 2019

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