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Böhmermann: Der Fisch stinkt vom Kopf

Achtung: Diese Überschrift richtet sich nicht gegen Menschen, die unter dem Sonnenzeichen Fische geboren sind. Und auch wenn Jan Böhmermann, Fernsehmoderator, Sänger und Satiriker, zufälligerweise genau zu dieser Gattung gehört, ist dies keineswegs als Beleidigung ihm gegenüber gedacht. Natürlich ist damit ebenso wenig der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan gemeint, selbst wenn der tatsächlich auch ein Fisch ist. Nein, der Satz bezieht sich einfach darauf, dass sich in (fast) jedem Kopf meistens ein Gehirn befindet. Und Hirn verwest eben schneller als alles andere drum-herum. Deshalb - wenn Fische anfangen zu stinken, dann kann man also in aller Regel von einer Zersetzung ihres Denkorgans ausgehen.

Trotzdem könnte jemand das durchaus als Beleidigung auffassen. Aber da der Autor ja nun klar und deutlich zum Ausdruck bringt, dass dies keineswegs so gemeint ist, sondern lediglich aufzeigen will, wie schnell eine Redewendung (oder auch ein Satz, ein Gedicht etc.) missverstanden werden kann, wenn man sie aus dem Kontext reißt, sollte er vor einer Strafverfolgung sicher sein. Denn  Gesetzestexte sind zwar mitunter etwas langweilig, aber in der Regel eindeutig. So wie sich das eben für ein saturnales Thema gehört. Aktuelles Beispiel - der § 103 des Strafgesetzbuches:

Wer ein ausländisches Staatsoberhaupt oder wer mit Beziehung auf ihre Stellung ein Mitglied einer ausländischen Regierung, das sich in amtlicher Eigenschaft im Inland aufhält, oder einen im Bundesgebiet beglaubigten Leiter einer ausländischen diplomatischen Vertretung beleidigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe, im Falle der verleumderischen Beleidigung mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Warum die Staatsanwaltschaft Mainz jetzt trotzdem gegen Böhmermann ermittelt, ist deswegen nicht nachvollziehbar, denn wenn man eines sicher weiß – der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, das angebliche Opfer, befand sich zum Zeitpunkt der  vermuteten Beleidigung von Böhmermann nicht auf deutschem Boden.

Warum also dann der ganze Aufwand?

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Pinocchia und die Lügenpresse

Das ist schon ein starkes Stück neptunischer Wirklichkeits-Verzerrung. Kaum haben die neuen Rechten mit ihren populistischen Parolen einen Wahlerfolg errungen, der ihnen unter anderem auch Zugang zu den Entscheidungs-Gremien der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten gewähren wird, schon verlangt die Vorsitzende Frauke Petry mehr oder weniger indirekt den Rausschmiss unliebsamer Journalisten. Genau genommen den von Dunja Hayali, einer Moderatorin des ZDF Morgen-Magazins, die vor kurzem eine „Goldene Kamera“  für ihre mutige Haltung und Berichterstattung auch zum Thema Flüchtlinge bekommen hat.

So zumindest könnte man die gestrige, überall zu lesende Aussage der Zwillings-Sonne Petry (mit einer exakten Neptun-Opposition im Geburtshoroskop) interpretieren. Hayali habe anscheinend Schwierigkeiten „ihre journalistische Arbeit in einem aus Steuergeldern finanzierten Sender von ihrer politischen Einstellung zu trennen“. Deswegen betrachte sie die Moderatorin "zunehmend mehr als politische Aktivistin denn als professionell arbeitende Journalistin", und empfahl dem ZDF die Personalie Hayali zu überdenken: "Es sieht so aus, als würde im Moma dringend frischer Wind gebraucht."

Entstanden ist diese heftige Reaktion anscheinend aus einem gewissen Ärger über die Verlautbarungen des ZDF, weil Petry zweimal hintereinander einen Interview-Termin mit Hayali unangekündigt platzen ließ (LINK). Heute begründet sie das damit „…dass ich mir als Mutter von vier Kindern, die morgens zwischen 6 und 7 Uhr nicht nur ein gemeinsames Frühstück, gefüllte Pausendosen, sondern vor allem ein bisschen Familienleben gewährleisten möchte, gut überlege, welche TV-Termine wichtiger als diese familiäre Aufgabe sind.“

Das klingt erst einmal ganz im Sinne des Parteiprogramms, in der die wahre deutsche Familie (Vater, Mutter und mindestens drei Kinder...) wieder über alles andere gestellt wird, zumindest theoretisch. Aber Sonne Opposition Neptun – das ist wahrlich kein leichter Aspekt, wenn es darum geht, eigenes Wunschdenken von einer Realität zu unterscheiden, die auch von anderen Menschen als solche wahrgenommen werden kann. Bezogen auf ihr heutiges Statement fragt man sich nämlich, wie denn dieses Familienleben wohl gerade aussehen mag. Denn erst im Oktober 2015 hat Frau Petry ihren Mann, den  Pfarrer Sven Petry verlassen, um mit ihrem Parteifreund Marcus Pretzell ihre „mehr als nur freundschaftlichen Gefühle“ auszuleben. Allerdings wurde auch diese Verbindung erst mal heftig bestritten, Zeitungsberichte die in diesem Zusammenhang schon früher von einer Trennung zwischen Petry und ihrem Mann berichteten, wurden als „böse Unterstellungen“ oder „schlichtweg irre“ abgetan.

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#Breaking Beck trifft #Christl Mett

„Ich habe immer eine liberale Drogenpolitik vertreten.“
Volker Beck in seiner gestrigen Presseerklärung

Schade um den guten Mann, möchte man sagen. Denn dass Volker Beck Format hat, zeigen seine Rücktritte als unmittelbare Reaktion auf die neptunisch-verwaschenen Vorwürfe seitens der Medien. Nur, wenn es sich bei den sichergestellten Drogen um Crystal Meth handeln sollte, dann ist der obige Spruch völlig daneben. Denn es geht ja nicht um Meinungsbildung, das Kollektiv erwartet von jemandem (der auch noch Saturn im Steinbock hat), dass er sich vorbildhaft im maßstäblichen, rechtlichen Rahmen bewegt. Und eben nicht dabei erwischt wird, wie er aus der polizeibekannten Wohnung eines Berliner Drogendealers kommt.

Hätte man den Schützen Beck mit einem halben Gramm Marihuana erwischt, dann wäre seine obige Reaktion auch noch verständlich gewesen. Aber Crystal Meth gehört nicht nur zu den schädlichsten, aktuellen Hardcore-Drogen, nein, Crystal hat auch noch eine politische Geschichte, die man gerade als Grüner Abgeordneter eines deutschen Bundestags kennen sollte.

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Jungfrau + Jungfrau = Fisch

Berlin hat ein neues Traumpaar. Nachdem wir ja „leider“ königliche Hochzeiten mangels Monarchie nur von Live-Übertragungen aus anderen Ländern kennen, stehen natürlich vor allem Politiker im öffentlichen Interesse, wenn es um deren Liebesleben geht. Heute wurde dann amtlich durch die Bildzeitung bestätigt, was Insider schon lange wussten – unser Justizminister Heiko Maas (eine Jungfrau-Sonne) trennt sich von Frau und Kindern, weil er jetzt eine Neue hat - Schauspielerin Natalia Wörner (ebenfalls eine Jungfrau-Sonne).

Wäre Heiko Maas jetzt Familienminister hätte das Ganze schon ein wenig das Potential für einen kleinen Skandal, aber als Justizminister muss man sich eigentlich ja nur an geltendes Recht halten. Und letztendlich – auch Jungfrau-Sonnen haben einen legitimen Anspruch darauf, auch mal aus allen Ordnungsstrukturen auszuscheren, vor allem wenn man Zeit seines Lebens sowieso stark unter der Opposition eines Saturns zur eigenen Radix-Sonne leiden musste. Denn das ist ja selten lustig und unterhaltsam, meistens eher verbunden mit starken Verpflichtungen und gefühlten Ansprüchen der Umwelt, immer besser zu sein und zu werden als man gerade ist.

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Im Tal der Ahnungslosen

Manche Dinge eignen sich eigentlich zu gar nichts. Zum Beispiel die armen, besorgten Bürger von Clausnitz aus dem ehemaligen DDR-Tal der Ahnungslosen. Was will man über die noch schreiben? Aus astrologischer Perspektive? Dass sie nicht verstanden haben, welche Chancen so ein Jupiter in der Jungfrau mit sich bringt? Dass man in solch einer Zeit tatsächlich die hohe Kunst des Helfens, das Sich-um-andere-sorgen zu etwas Wunderbarem entwickeln kann. Weil so ein Jupiter in der Jungfrau genau diese Art zu Handeln, zu Denken und zu Sein unterstützt. Und man sicher sein kann, dass alle guten Taten, die man unter diesem Glücksstern vollbringt, noch lange nachhallen werden. Und einem selbst ebenfalls äußerst positive Umstände in der Zukunft bescheren werden, wenn man selbst einmal auf die Hilfe anderer angewiesen sein sollte.

Statt, und das ist die Kehrseite der Medaille, sich nur um sich selbst zu sorgen. Oder Sorgen zu machen. Über eingebildete, vorgestellte Krisen, die vermutlich, wahrscheinlich, eventuell auf einen selbst zu kommen könnten, wenn man nicht vorsorgt. Gibt es wirklich und wahrhaftig Menschen in diesem Land, die glauben, dass diese sogenannte Flüchtlingskrise auch nur ansatzweise vergleichbar wäre mit den Umständen in Syrien. Oder im Irak. Oder in Nigeria. Oder in Afghanistan.

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Fussball: Die Leiden des Holger B.

Verglichen mit dem, was vielen Menschen heutzutage in Krisen- und Kriegsgebieten widerfährt, geht es dem Münchner Verteidiger Holger Badstuber (Fische-Sonne mit Zwillings-Mond) ziemlich gut. Auch wenn er sich am Samstag bei einem Abschlusstraining des FC Bayern München das Sprunggelenk gebrochen hat und deswegen über Monate als Spieler ausfallen wird.

Wieder einmal.

Mittlerweile ist er schon fast zu einer tragischen Symbolfigur geworden, denn seit seiner ersten Verletzung 2012 waren die Phasen, in denen er gesund auf dem Rasen stand, kürzer als seine Krankheits- und Genesungszeiten. Und jedes Mal wenn er dann nach Wochen und Monaten wieder auflief, stellte man sich die bange Frage, wie lange es wohl diesmal bis zum nächsten Unfall dauern würde.

Dabei ist es nun keineswegs so, dass Badstubers astrologische Grundanlagen ihn automatisch anfälliger machen würden, wie viele andere seiner Kollegen, zumindest aus geozentrischer Sicht. Es gibt da zwar zwei starke und sehr genaue Konjunktionen (Jupiter-Mars und Saturn-Neptun), die grundsätzlich nicht einfach in normale Alltagsabläufe zu „integrieren“ sind und deshalb in gewisser Weise die Tendenz zu Unfällen schon in sich tragen. Aber genauso häufig findet man solche Konstellationen eben auch bei besonders begnadeten Fußball-Talenten, wie so oft hat also auch hier alles mindestens zwei Seiten. Deswegen ist Vorsicht bei vorschnellen Interpretationen geboten. Denn:

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Die Bush-Familie: Der Nächste bitte...

Nun ist es also amtlich – der nächste Spross der Bush-Dynastie möchte gerne ins Oval Office einziehen und den Löwen Barack Obama beerben (SPIEGEL). Da passt es hervorragend, dass John Ellis Pierce Bush eine Wassermann-Sonne hat, damit lässt sich dann im Wahlkampf auch ganz authentisch gegen den demokratischen Machtinhaber und seine politische Ausrichtung opponieren. Allerdings zeigt schon der erste Blick auf diese Sonne und ihre Aspekte, daß es Jeb Bush nicht immer leicht im Leben hat, wenn es um sein Selbstbild und seine persönliche „Ausstrahlung“ geht. Denn mit Pluto Opposition Sonne lebt man oft im Schatten anderer, zum Beispiel des eigenen Vaters oder des älteren Bruders. Vielleicht hat er sich deshalb bisher auch standhaft geweigert zu kandidieren, hat aber alles nichts geholfen. Am Montag 15:00 Uhr Ortszeit in Miami/USA stieg "Jeb" Bush jetzt hochoffiziell ins Rennen um die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Republikanischen Partei ein (siehe auch Loop! Öl, Skorpione & Löwen).

Ein bemerkenswerter Zeitpunkt, um solche eine Kandidatur bekannt zu geben. Sonne und Mars hatten nur kurz zuvor ihre alljährliche Konjunktion vollzogen, wodurch gleichzeitig das Ende der diesjährigen Bilderberg-Konferenz in Österreich gekennzeichnet war. Was für sich genommen nun noch nicht allzu spektakulär ist, außer, man bezieht diese Stellung auf das Radix von Herrn Bush. Und stellt verblüfft fest, dass sein MC (der aus klassischer Sicht sehr viel über seine Bestimmung  in der Welt aussagt) auf 23° Zwilling steht. Genau dort, wo also die diesjährige Konjunktion von Mars und Sonne stattfand.

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Martin Armstrong: PI und der 4. Blutmond

Am 01. Oktober 2015 geht die Welt unter. Zumindest die Welt der Finanzen, wenn es nach Martin Armstrong geht. Klingt erst mal schräg und abenteuerlich, bis man dann zum einen feststellt, dass am 27. September dieses Jahres tatsächlich der vierte Blutmond am Himmel stehen wird (siehe auch Wieder leuchtet einer der vier "Blutmonde" ). Und zum anderen, dass das Orakel, „The Forecaster“, Martin Armstrong, seine Aussagen aus ganz anderen Quellen bezieht.

Zumindest erklärt er das auf seiner Webseite (Link) so, aber um all das besser zu verstehen, sollte man vielleicht ganz am Anfang beginnen. Martin Armstrong kommt am 1. November 1949 in New Jersey auf die Welt und ein Blick in sein Geburtshoroskop offenbart schon mal eines: irgendwelche Anzeichen, dass er ein hellsichtiges Medium sein könnte, fehlen komplett. Da gibt es zwar ein weites Trigon zwischen seiner Skorpion-Sonne und dem Krebs-Uranus und natürlich könnte es je nach Geburtszeit sein, dass er eine starke 12-Feld-Betonung oder ähnliches hat, aber im Moment kann man nur davon ausgehen, dass Armstrongs „Secret Cycles“ tatsächlich keinerlei esologischen Hintergrund im Sinne von Kartenlegen oder Kaffeesatz-lesen haben, sondern auf Grund von Beobachtungen und Schlussfolgerungen entstanden sind.

Dass er eine Nase für wirtschaftliche Trends hat, bewies Armstrong schon im zarten Alter von 13 Jahren. Er gründet damals seine erste Firma, kauft seltene kanadische Münzen und ist mit 15 bereits Millionär. All das in einer Zeit, als die Opposition von Saturn und Uranus genau auf seinem Radix-Mars stattfindet, gleichzeitig steht Saturn im Trigon zu seinem Uranus und der aktuelle Uranus im Sextil zu sich selbst.

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Debra Milke: 22 Jahre in der Todeszelle

Es gibt ja immer wieder alltägliche Situationen im Leben, die wir als äußerst ungerecht empfinden. Hört man dann die Lebensgeschichte von Fische-Frau Debra Milke, dürfte sich das meiste davon für alle Zukunft relativieren (LINK). Denn seit knapp 14 Tagen ist klar – Debra Milke saß 22 Jahre unschuldig in den USA in einer Todeszelle und wartete auf ihre Hinrichtung. Der Vorwurf: sie habe die Ermordung ihres 4-jährigen Sohnes Christopher 1989 in Auftrag gegeben, um eine Versicherungssumme in Höhe von 5000.-$ zu kassieren.

Debra Milke wurde am 10. März 1964 in Berlin geboren. Die Fische-Sonne mit wahrscheinlichem Wassermann-Mond (Geburtszeit ist nicht bekannt) ist das Kind einer Deutschen und eines US-Soldaten. Knapp ein Jahr nach ihrer Geburt zog die Familie nach Arizona in die USA, dort lernte sie dann im Alter von knapp 20 Jahren ihren späteren Mann Mark kennen. Die Hochzeit stand für Debra nicht wirklich unter einem  „glücklichen Stern“, die damalige Opposition von Pluto zu ihrer Radix-Venus kann man als erstes Zeichen für die kommenden Schwierigkeiten deuten. Denn Mark Milke war drogensüchtig, jähzornig und alles andere als ein liebender Ehemann, daran änderte auch die Geburt von Sohn Christopher 1985 nicht viel und schon drei Jahre später wurde die Ehe deshalb wieder geschieden, unter dem Transit-Quadrat von Saturn zu Debras Sonne.

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Freitag, 23. August 2019

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