Sonnenkorona - kommt die nächste Welle?
Würde mich heute jemand fragen, was mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet, wäre die Antwort:
Ein mögliches coronales Desaster.
Coronal? Ja – und es hat erstmal nichts mit unserem geliebten Corona-Virus zu tun, es geht vielmehr um die aktuelle Sonnenaktivität. In den vergangenen Monaten gab es in dieser Richtung ja kaum bemerkenswerte Ausbrüche etc., lediglich im September 2019 und vor ca. 3 Wochen regte sich unsere Schöpferin wieder etwas mehr. Aber all das war und ist im Moment noch im „grünen“ Bereich, also unter einem KP-Index von 5.
Doch vermutlich wird es dabei nicht bleiben.
Wir haben in den vergangenen 9 Jahren ja einige umfangreiche Artikel hier auf Loop! veröffentlicht, die sich mit der eventuellen Synchronizität von aktuellen Planetenkonstellationen und Sonneneruptionen beschäftigt haben. Nachfolgend ein paar Zitate daraus um für neue Leser die Grundlagen unserer Thesen kurz zu erklären:
Der Sommer und die zweite Welle
Heute war wirklich ein ganz besonderer Tag. Um 17:58 Uhr (MESZ) standen sich Sonne und Mond aus unserer Perspektive wieder genau gegenüber. Diesmal wurden die beiden Zeichen Löwe und Wassermann eingebunden und natürlich auch ihre Planetenherrscher. Und da dieser Vollmond im sehr genauen Quadrat zu Uranus selbst steht, kann man davon ausgehen, dass jetzt eine neue Phase eingeläutet wird in diesem Jahr der Krisen und des Chaos.
Viele Menschen haben im Moment ja die Befürchtung, dass wir kurz vor einer zweiten Corona-Welle stehen, während andere der Meinung sind, dass das alles nur eine Verschwörung ist, um unsere Freiheit einzuschränken.
Aber leider ticken die Uhren im Universum oft ganz anders als man es erwartet und es könnte durchaus sein, dass dieser Tag heute noch etwas ganz anderes einläutet. Denn seit heute Morgen gegen 06:30 Uhr hat sich etwas gravierendes geändert: in den vergangenen Wochen stand unser Schwesterplanet Venus näher bei uns als alle anderen Himmelskörper (außer dem Mond). In den kommenden Wochen und Monaten wird es aber unser brüderlicher Nachbar Mars sein, der uns am nächsten ist.
Neumond: Ein Gefühls-Gesetz?
"The world is perfect. It's a mess. It has always been a mess. We are not going to change it. Our job is to straighten out our own lives." (Joseph Campbell).
Und sie werden wieder jammern und klagen. Nein, wir, denn Monde haben wir alle. Auch dieser Neumond im Krebs, der überall Gefühle hochheizen wird, da er in die begrenzende, beengende, so unangenehme, formale, harte, kantige Steinbock Veranstaltung der Großen hineinfunkt, wird dabei gar nichts auf magische Weise ändern. Jedenfalls nicht das, was ist, wie es gerade ist. Das, was aktuell die Form der Welt ausmacht. Jupiter/Pluto/Saturn mit ihren Hindernissen, die ja kollektiv schützend wirken sollen/könnten.
Manchmal wundere ich mich, mit wie viel Begeisterung bis Wut Leute gerade dann doch wieder (massiv emotional) gegen alles anrennen, was da draußen passiert. Was diszipliniert, einschränkt und einen tief trifft im empfundenen "Verlust" (von z.B. Freiheiten, aber es ist wahlweise auch alles andere "Genommene" einsetzbar). Und wie dabei der ganze Müll drinnen unangetastet bleibt, der einen dazu bringt. Ich nehme mich da nicht aus. Neumond in den letzten Krebsgraden steht auf meinem Mond. Ich bin die beste Empfindungsmaschine, die ich kenne, im Gefühl, von irgendwas oder irgendwem geopfert zu werden. Launisch wie Krebsmond nun mal ist, unglaublich heftig und schnell schwankend. Eben, ich kenne das in mir - und darum macht es mich so misstrauisch, wenn ich es draußen gespiegelt sehe.
Daran, an diesem ewigen Ping-Pong der Achse Krebs-Steinbock, lernt sich aber etwas immer besser als sonst: Gefühl ist nicht alles. Es ist sehr, sehr viel, nur drumherum lebt sich das Leben weiter. Egal, was wir dazu fühlen. Egal, wie richtig wir liegen.
Es sind (mindestens) 2 Ebenen momentan stark getriggert, und: Man kann beide zusammenbringen. Sag das einem Krebsmond - ich habe Jahre damit verbracht, das elegant zu umschwimmen. Nun, bei und nach Krebs-Neumond (heute abends, kurz nach halb acht), spüren wir eine Weile zusammen mehr, was nur wir spüren und versuchen dann später doch oft wieder, eine "objektive" Wahrheit daraus zu stricken. Skorpion als Zeichen nach Krebs macht dann leicht den emotional ausgeklinkten Recht-und-Gesetz-Turn, Pluto spielt im Steinbock den mal rettenden, mal bösen Staatsanwalt für und gegen den Mond: "Aber ich fühle doch genau, dass der und die und die da auch...! Das heißt, ich habe Recht!" Nein, das heißt meist nur, du hast bald Riesenärger mit der Wirklichkeit.
Gefühl ist interpretierbar, aber kaum diskutierbar. Eine feste Grenze der Dinghaftgkeit draußen existiert. Trotzdem - oder gleichzeitig. Diese Anspannung kommt nun immer wieder. Nicht umsonst steht Saturn als Wächter der realen Welt und Herrscher von Steinbock diesmal doppelt stark dem Neumond gegenüber. Es ergibt sich neu der alte Kampf. Gefühle sind Krebs-Mond, nein, dem Mond überhaupt, ja hoch willkommen. Sie berühren erst, dann wollen sie faktisch bewegen. Das Credo ist parteiisch dabei: Aber bitte gebt mir nicht die unangenehmen Empfindungen! Da, wo uns Emotionen anderer oder ihre statischen, umgesetzten Folgen als geschaffene Fakten dann leider blockieren in unserem kleinen Empfindungskönigreich. Krebs ist von daher auch ein Sektierer. Wie alle kardinalen Zeichen. Wer nur fühlt, hat Recht? Manchmal. Manchmal nicht. Er schafft damit als Individuum unter Milliarden von anderen "Fühlern" bloß Chaos, wenn er diesen Kreislauf destruktiv betoniert (Krebs-Skorpion-Fische). Nicht schlimm. Nur anstrengend.
Was also steht an für die nächsten zwei Wochen bis Vollmond, als Grundton?
Komet "Neowise" – unser neuer Begleiter
Es ist schon eine ganze Weile her, seit wir hier bei uns das letzte Mal einen Kometen am Himmel sehen konnten. Live und mit unseren eigenen Augen. Aber 2020 ist ja das Jahr der großen Überraschungen und seit einigen Wochen wissen wir, dass gerade ein alter Bekannter wieder an uns vorbeizieht. Welchen Namen er vor ca. 6800 Jahren hatte, als er das letzte Mal unsere Bahn kreuzte, wissen wir leider nicht. Heute nennen wir ihn C/2020 F3 (NEOWISE). Und für den Fall, dass einige „astro-esologische All-Wissende“ gleich wieder anfangen werden, diesen Namen als Grundlage für ihre „tiefgehenden“ Deutungen zu mißbrauchen – NEOWISE bezieht sich nicht auf den Kometen, sondern auf seinen Entdecker.
Ein Weltraumteleskop…
Vorab gleich etwas zum Thema Deutungen. Niemand auf diesem Planeten hat im Moment irgendeine Ahnung, ob und wie dieser Komet vielleicht irgendeine Wirkung symbolisiert, die sich in unserer aktuellen Raum-Zeit Erfahrung gerade zeigt. Wer also behauptet, er oder sie wüsste genau, welche Bedeutung dieser Komet hat, ist entweder ein absolut erleuchtetes Wesen oder lügt einfach nur. Da es aber laut allen religiösen und spirituellen Traditionen im Moment keinen vollständig erleuchteten Buddha unter uns gibt, bleibt leider nur die zweite Möglichkeit als Option offen.
Coronawellen - Daten & Fakten
Ich kann mich noch gut an die Zeiten in meinem jungen Leben erinnern, als Astrologie keine große Rolle für mich spielte, weil ich der Meinung war, hier ginge es nur um die Beschreibung von Menschen- und Charaktertypen.
Schützen sind soundso, Stiere anders und Krebse irgendwie…
Es gab zwar auch Literatur, die das intelligenter differenzierte, aber im Großen und Ganzen interessierte mich diese Form der ältesten Wissenschaft unserer Menschheit eben nur am Rande bis überhaupt nicht.
Ich kann mich auch noch gut an Momente erinnern, wo ich mitten in der Nacht mit starken Magenschmerzen aufwachte und manchmal leichte Panik bekam, weil ich ja nicht wusste, warum das plötzlich passierte und wohin sich das entwickeln könnte. Hätte mir damals jemand gesagt, die Grundlagen des astrologischen Modells könnten einem zumindest dabei helfen, diese Panik etwas zu lindern, hätte ich diesen Jemand für einen esoterischen Verschwörungstheoretiker gehalten und freundlich, aber bestimmt, aus meinem Bekanntenkreis entfernt.
Heute, 45 Jahre später, ist das etwas anders.
Corona - der virale Influenzer
Wilde Zeiten. Chaos. Katastrophen. Pandemie. Verschwörungen. Quarantäne. Todesvirus. Weltuntergang. Hier müsste jetzt ein heulender Smiley eingefügt werden. Oder ein kotzender Bär.
Auf jeden Fall etwas, dass klar und deutlich zum Ausdruck bringt, wie sich die meisten von uns im Moment fühlen. Irgendwie ist alles entsetzlich und gleichzeitig hochspannend, denn auf meinem Handy klingelt alle 5 Minuten eine neue Eilmeldung, wenn irgendein Präsident wieder den Katastrophenalarm ausgerufen hat oder sich in irgendeinem Land die Infektionen verdoppelt haben.
Nur - als astrologischer Kosmonaut ist man nicht wirklich überrascht. Denn man hat sich seit langer Zeit mit kaum etwas anderem beschäftigt, als mit dieser vertrackten Saturn-Pluto-Konjunktion, die am 12. Januar dieses Jahres ihren Höhepunkt erreichte. Als sie zusammen mit Sonne und Merkur eine Verbindung einging, die es in dieser eindringlichen Form selten gibt. In den Monaten zuvor gab es aber unzählige Vorträge, Workshops, Videos, Bücher und Artikel von zahllosen anderen Astrologinnen und Astrologen zu diesem Thema, mit unterschiedlichen und teils sehr guten Ansätzen, aber teils auch mit ziemlich schrägen Ausdrucksformen. Nur im Grunde waren sich alle einig:
die Zeit wird kommen und sie wird sich wenden.
Auf ein neues Leuchten!
"Ich träume davon, einmal das Wichtige zu tun und das Unwichtige bleiben zu lassen, einmal den Schein zu durchschauen und das Wesen zu erkennen. Ich wollte, ich hätte deine sichere Stimme nicht gehört und dir stattdessen in die Augen gesehen. Ich wünschte, ich könnte den Kalten wärmen und dem Hungrigen zu essen geben." (Anna Wheill).
Happy Silvester und ganz, ganz frohes neues Jahr(-zehnt), liebe Freunde, und allzeit gute Entscheidungen 2020! Bleibt der Astrologie und uns gewogen! Happy New Year! Bonne année! Gelukkig Nieuwjaar! Feliz año nuevo! Godt nyttår! Gott nytt år! Godt nytår! Hyvää uutta vuotta! Boldog Új Évet!! Mutlu Yıllar! İyi Yıllar! Ευτυχισμένο το νέο έτος! Buon anno! Szczęśliwego Nowego Roku! С Новым годом! З Новим роком! Bon any nou!! سال نو مبارک! chúc mừng năm mới! كل عام وأنتم بخير! 新年快乐! हैप्पी न्यू ईयर!! Gleðilegt nýtt ár! あけましておめでとうございます!สุขสันต์วันปีใหม่!!
May The Christmas Joy Be Yours
All den Lieben da draußen wünschen wir fröhliche und friedliche Weihnachten unter dem großen Sternenhimmel! Und keine Angst vor der Pluto/Saturn-Konjuktion, die sich nähert - so laut die "Weisen" auch unken mögen. Jede Konstellation eine Möglichkeit. Jedes Jahr eine neue Hoffnung und ein neuer Beginn. Jeds Risiko eine Chance. Diese Zeit ist wichtig und wir bekommen nicht nur heraus, was ein Schicksal hineingibt. Was wir daraus machen, bestimmen auch wir selbst. Auch daran erinnert Weihnachten. Lasst die Lichter also lieber leuchten, so hoch und hell es geht, bis sie mit unseren funkelnden Planeten da oben um die Wette strahlen. Ein Blick nach oben genügt und wir wissen, dass das Leben sich fortsetzt - im Großen und im Kleinen. Habt es warm und gut und still und laut und vergesst die Liebe nicht!
Ma-Ur + der Juwelenraub
Mars-Uranus-Opposition, exakt überlaufen und damit ausgelöst von der AC-DC-Achse in Dresden - plus eine genaue Mond-Merkur-Konjunktion im Skorpion. Ein Zeitpunkt, wo das kardinale Empfinden aus 9 (Mond hier als ein stark erweiternder Taktgeber von Ereignissen) kolonialisierend Merkur, den "Hühnerdieb" trifft. In dem Fall den Herrn 8 und 11 - selbst fesselnd und radikal. Einen astrologisch passenderen Zeitpunkt hätten sich die Juwelendiebe kaum aussuchen können, um im Grünen Gewölbe einzubrechen. Selbst, wenn man auf eine schlichte Deutungsebene zurückgreift: Mars, Herr 6, steht zu Uranus, Herr 4, feindlich. Etwas bricht und zwar bei Skorpionmars mit Wucht.