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Sonnenkorona - kommt die nächste Welle?

SolarCoronaTitel

Würde mich heute jemand fragen, was mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet, wäre die Antwort:

Ein mögliches coronales Desaster.

Coronal? Ja – und es hat erstmal nichts mit unserem geliebten Corona-Virus zu tun, es geht vielmehr um die aktuelle Sonnenaktivität. In den vergangenen Monaten gab es in dieser Richtung ja kaum bemerkenswerte Ausbrüche etc., lediglich im September 2019 und vor ca. 3 Wochen regte sich unsere Schöpferin wieder etwas mehr. Aber all das war und ist im Moment noch im „grünen“ Bereich, also unter einem KP-Index von 5.

Doch vermutlich wird es dabei nicht bleiben.

Wir haben in den vergangenen 9 Jahren ja einige umfangreiche Artikel hier auf Loop! veröffentlicht, die sich mit der eventuellen Synchronizität von aktuellen Planetenkonstellationen und Sonneneruptionen beschäftigt haben. Nachfolgend ein paar Zitate daraus um für neue Leser die Grundlagen unserer Thesen kurz zu erklären:

sonne1Die Verbindung von Astrologie und Sonnenaktivität mag auf den ersten Blick weit hergeholt erscheinen. Warum sollten die Aktivitäten auf unserem riesigen Mutterstern von den Umlaufbahnen oder Magnetfeldern ihrer winzigen Begleiter beeinflusst werden? Legitime Zweifel, aber ebenso legitim sind einfache Beobachtungen, die Fragen aufwerfen.

Dass diese Umpolung circa alle elf Jahre stattfindet und somit einem Jupiter-Umlauf um die Sonne (11,86 Jahre) in entspricht, ist ein alter Hut. Und selbst für Skeptiker in gewisser Weise nachvollziehbar, denn dem größten Brocken im System gesteht man natürlich einen gewissen Einfluss zu, auch in der Gedankenwelt messbarer Größen. Aber wie erklärt sich dann die seltsame Übereinstimmung der Umlaufbahn des Mondes (siderisch 27,3 Tage) mit der mittleren Eigenrotation der Sonne (ebenfalls 27,3 Tage)? Niemand käme wohl ernsthaft auf die Idee, einen physischen Einfluss unseres Mondes auf die Sonne als Ursache für diese Synchronizität anzunehmen. Aber ernsthafte Forscher werden das wohl genauso wenig einfach als Zufall abtun.Mehr dazu gibt es in den entsprechenden Artikeln, es ist empfehlenswert die noch einmal durchzulesen, bevor es hier dann weitergeht.

aus SONNEN-ZYKLEN: SELTSAME RESONANZEN (LOOP - 7.1.2012, Harald Lebherz)

Astrologisch beschäftigen sich im Moment ja nach wie vor 99,9 % aller Interessenten mit dem geozentrischen Weltbild. Das heißt – wie nehmen wir den Stand der Planeten aus unserer Perspektive hier auf Erden wahr. Befasst man sich aber mit der Sonnenaktivität, dann haben nur heliozentrische Konstellationen eine Bedeutung. Und auch die häufig dargestellten Positionen vor unserem geozentrischen Tierkreis ist nur eine Orientierungsmaßnahme, sagt aber nichts über Inhalte aus. Das spielt aber bezogen auf die Konstellationen und Aspekte der Planeten untereinander keine große Rolle, hier geht es ja tatsächlich nur um die Abstände zueinander und auch zur Sonne selbst. Letzteres ist aber nicht immer einfach in eine Deutung miteinzubeziehen, ebenso wie die Deklinationen. Aber all das zusammen ergibt nur schlüssige Bilder, aus denen man dann mögliche Entwicklungen „vorhersehen“ könnte. Nicht nur als Astrologe, sondern auch als Astrophysiker oder Astronom.

sturmBei einer schnellen Stippvisite durch die Stationen der größten Sonnenstürme seit den ersten Beobachtungen stößt man übrigens immer wieder auf ähnliche Konstellationen von Deklination und Rektaszension. Sie belegen die Nützlichkeit der Anwendung einer doppelten astrologischen Dimension bei der Betrachtung von Sunflares. Nur einige Beispiele:

  1. Mai 1921: "New York Railroad Storm" -> Merkur OOB, Mars auf der Grenze, beide in Konjunktion, Jupiter-Saturn-Parallele plus Konjunktion.
  2. Januar 1938: "Fatima" -> Erde-Mond Quadrat Merkur in Gegen-Parallele zu Jupiter, Pluto auf der Ekliptik-Grenze bei Venus-Mars-Pluto-Quadrat und Venus Gegen-Parallele zu Pluto.
  3. März 1940: "Easter Sunday Storm" -> Mars OOB, Pluto auf der Grenze, beide gerade noch parallel, bei Venus-Pluto-Quadrat, Merkur-Saturn-Gegen-Parallele.
  4. Februar 1956: Der "Archeron Submarine Storm" -> Mars-Saturn- und Venus-Pluto-Parallele (Venus läuft gerade OOB) bei Pluto-Jupiter-Konjunktion im Löwen Quadrat Mars-Merkur-Saturn im Skorpion.
  5. August 1972: "Space Age Storm" -> Merkur sehr weit OOB, Jupiter auf der Grenze, Mars-Pluto-Parallele,
  6. März 1989: "Quebec-Blackout" -> Merkur extrem weit OOB, Mars ein Grad jenseits der Ekliptik. Saturn-Neptun-Parallele bei Mars-Neptun-Opposition.

aus SONNENSTÜRME: UND SIE STÖREN DOCH! (LOOP! - 11.3.2012 - Susanne Riedel)

Warum das so wichtig sein könnte, sollte man sich vielleicht auch oder gerade in diesen Krisenzeiten vergegenwärtigen. Denn sollte es wirklich einmal zu einer Sonneneruption in den höchst Bereichen wie 1859 kommen und die damit ausgelösten Winde direkt auf die Erde zusteuern, dann müssen wir mit weitaus schlimmeren coronalen Auswirkungen rechnen, als durch den aktuellen Corona-Virus.

Denn dann würde es in weiten Teilen der Erde zu Stromausfällen wegen einer Überlastung der Trafos und Transformatoren kommen. Und diese Schäden könnten nicht innerhalb von ein paar Stunden oder Tagen wieder behoben werden, sondern es könnte Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern, bis eine normale Stromversorgung in diesen betroffenen Teilen wieder möglich wäre.

Und ein Leben ohne Strom wäre für uns eine wirkliche Katastrophe, denn dann würde nichts mehr funktionieren und sämtliche Strukturen einbrechen, die unseren Alltag bestimmen. Verglichen damit ist die oftmals beklagte aktuelle Lebenseinschränkung durch eingeforderte Disziplin und das Tragen von Schutzmasken nur ein kleiner Witz. Und es wäre auch nicht mehr möglich, den eigenen Frust darüber mit Verschwörungstheorien zu erleichtern, denn wäre bitte sollte denn die Sonnenaktivitäten kontrollieren können?

Warum ich das ausgerechnet jetzt in dieser Krisenzeit während der zweiten Coronawelle veröffentliche hat einen einfachen Hintergrund: ich hoffe, dass es auch diesmal von Politikern und Wissenschaftlern gelesen wird, die zumindest einen Einfluss auf eventuelle Vorsorgemaßnahmen bei uns haben.

Denn – wir befinden uns gerade in einer neuen Konstellation, die es in dieser Form seit langer Zeit nicht mehr gegeben hat.

Da ist zum einen die aktuelle Jupiter-Saturn Konjunktion am 2. November. Das heißt die beiden grössten und massereichsten Planeten in unserem Sonnensystem stehen am selben Punkt zumindest was die ekliptikale Länge angeht.

Aber das ist noch lange nicht alles. Gegenüber steht jetzt gerade exakt Planet Venus, also auf der anderen Seite der Sonne. Venus ist zwar nicht annähernd so massereich und groß wie Jupiter oder Saturn, aber sie befindet sich um ein vielfaches näher an der Sonne, was diese Diskrepanz in Teilen zumindest etwas ausgleicht.

solarcycleBerechnet man die Zeitspannen zwischen zwei Konjunktionen von Venus und Jupiter aus heliozentrischer Sicht über einen Zeitraum von 100 Jahren, zeigt sich immer dasselbe. Alle acht Monate wiederholt sich dieses Zusammentreffen, findet ein neues Zusammentreffen statt. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass mit dem 16-monatigen Herzschlag der Sonne ein kompletter Zyklus von Höhepunkt zu Höhepunkt gemeint ist. Nach acht Monaten findet allerdings schon die Umkehrung der jeweiligen Entwicklung statt, entweder hin zu größerer Aktivität oder dem Gegenteil. Der achtmonatige Venus-Jupiter Zyklus bildet also diese Schnittpunkte ab (LINK)

Aber auch neueste Entdeckungen finden eine Entsprechung. Vor knapp einem Jahr veröffentlichte eine Gruppe von Wissenschaftlern eine Studie, nach der eine Umkehrung des zonalen Magnetfelds alle 40 Jahre passiert (LINK). Eine fast viermal solange Phase, wie beim derzeitigen Polsprung. Und auch hier wird man schnell fündig – Saturn und Jupiter, die beiden größten Planeten, befinden sich alle 20 Jahre in einer „großen Konjunktion“. Und wieder wird der Zeitraum angezeigt, nachdem sich die Entwicklung umkehrt, vom „Wellental“ zum „Wellenberg“ einer Sinuskurve oder umgekehrt (Beispiel: Konjunktion am 16.04.1961, nächste Konjunktion am 16.04.1981)

aus SONNEN-ZYKLEN: SELTSAME RESONANZEN (LOOP - 7.1.2012, Harald Lebherz)

Frage: wann gab es das zum letzten Mal, also eine fast exakte Konjunktion von Jupiter und Saturn mit einer gleichzeitigen exakten Opposition zur Venus?
Antwort: vor genau 119 Jahren. Allerdings ist das immer noch nicht alles, was diesmal zusammenkommt. Denn im Quadrat zu dieser Opposition befinden sich aktuell Merkur, Erde, Mars und Uranus. Und da ja auch Pluto in der Nähe von Saturn und Jupiter steht, sind bis auf Neptun alle Planeten in dieses sogenannte, aktuelle Halbquadrat mit einbezogen.

SolarCoronaChartDer erste Ausbruch fand gestern Nacht bereits statt (Bild)
Allerdings war diese Eruption zu unserem Glück auf Jupiter und Saturn ausgerichtet. Relativ exakt zu dem Zeitpunkt als sich die Erde im Quadrat zu den beiden befand.

Jetzt bleibt abzuwarten, was geschieht, wenn nun auch Mars in diese Exaktheit einbezogen wird. Dies wird allerdings erst am 31. Oktober passieren, dann wenn sich Erde und Uranus in einer exakten Konjunktion befinden und die große Konjunktion von Jupiter und Saturn nur noch wenige Stunden braucht, bis sie ebenfalls exakt ist.

Da kommt also noch einiges zusammen. Und wäre ich jetzt verantwortlich für die Energieversorgung unseres Landes, würde ich eine rote Alarmstufe ausrufen. Darin sollte die Möglichkeit enthalten sein, bei einem eventuellen kommenden Ausbruch innerhalb von wenigen Stunden sämtliche Trafos und Transformatoren unseres Netzwerks soweit herunter zu fahren, dass es, wenn die Auswirkungen dieser Eruption unsere Erde erreichen, nicht zu einer Überlastung des Systems kommen kann.

Notfalls sogar verbunden mit einer vorübergehenden Einstellung der allgemeinen Stromversorgung in den Stunden, in denen der Aufprall passieren wird. Lieber dann eine kurze Zeit bei Kerzenlicht und ohne Internet abwarten, bis es vorbei ist, als in den nächsten Monaten im völligen Chaos zu landen.

Natürlich hoffe ich, dass diese Befürchtungen nicht wahr werden. Oder zumindest die kommenden Ausbrüche in andere als in unsere Richtungen weisen werden. Aber auf jeden Fall sollten sich die Verantwortlichen darauf einstellen, dass solch ein Tag X irgendwann kommen wird. Und vielleicht könnte das einfache astrologische Modell dabei helfen, sich rechtzeitig darauf so einzustellen, dass die Auswirkungen einer X-Eruption abgemildert werden können.

SolarCoronaPlanetenBis dahin, sollte es also jetzt nicht dazu kommen, wäre es sehr hilfreich, endlich einmal diesen astrologischen Ansatz ebenfalls in sämtliche Forschungen einzubeziehen, um herauszufinden, was davon tatsächlich dafür einen Nutzen hat. Diese Forschungen müssen aber erweitert werden, denn das kosmologische System ist weitaus komplexer, als es in der herkömmlichen Astrologie dargestellt wird. Es gibt mittlerweile viele neue Ansätze, die dann ebenfalls untersucht werden sollten, damit ein ganzheitliches Gesamtbild entstehen kann, das wirklich ziemlich genaue Prognosen über zukünftige Eruptionen möglich machen könnte.

Wer mehr darüber wissen möchte, hier kommen noch einige Links für Live-Beobachtungen:

Astronomische Webseiten zum Thema:

SPACE WEATHER PREDICTION CENTER

SDO's ATMOSPHERIC IMAGING ASSEMBLY (AIA)

Living With a Star Program (LWS - NASA)

SDO | Solar Dynamics Observatory

SOHO, the Solar & Heliospheric Observatory

SPACEWEATHER

SpaceWeatherLive

Astrologische Webseiten mit passenden Themeninhalten:

Michael Erlewine – einer der Pioniere in diesem Bereich

Bruce Scofield – Natural Astrology: Die Zyklen der Sonne (engl.)

Theodor Landscheidt – Visionär und Experte

Artikel zum Thema bei LOOP!:

SONNENSTÜRME: UND SIE STÖREN DOCH!

DIE SONNE SPRICHT, WIR HÖREN IHR ZU

SONNEN-ZYKLEN: SELTSAME RESONANZEN

SONNEN-SPOTS: DER KOSMISCHE FÖHN

DIE SONNE STÜRMT

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Samstag, 5. Dezember 2020

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