Loop!

Buntes

Saturn-Sachen: Adieu, Bleistift-Graf!

 Und wieder steht ein Combin die mundane Anspannung von Uranus-Pluto nicht. Diesmal trifft es Gräfin Mariella (Ahrens) und ihren Bleistift-Grafen (Patrick Faber-Castell). Leider befindet sich deren Paar-Saturn (sonst unaspektiert) gerade genau im Fadenkreuz des obigen  Langsamläufer-Quadrats. Das fühlt sich dann hart, endgültig und bitter an. Und so nimmt - vorübergehend oder langfristig, die Depeschen sind noch nicht raus - ein weiterer deutscher Traum sein vorläufiges Ende. Da wurde eine Schauspielerin, Halb-Bulgarin, geboren in der Sowjetunion, Widder, Waage-Mond, mir nichts, dir nichts 2006 per Heirat mit Zwillinge-Sonne/Löwe-Mond Graf Patrick zur indirekt Beteiligten der Buntstift-Industrie. Ein Fall für die Loop! Serie "Stern und Krone", sozusagen, weil wir ja sonst hierzulande keine eigenen Monarchen mehr haben. Und das soll jetzt schon wieder vorbei sein? Offenbar.

Die brisanten und taffen Promi-Magazine überschlagen sich. Sie hat ihn verlassen. Astrologisch ist es jedenfalls doch eher übersichtlich-logisch. Auch im Combin, das bei Graf und Gräfin eigentlich sonst ganz stabil aussieht (Stier-Sonne und sich gegenseitig gewogener, feinsinniger Fische-Mond), sind unaspektierte Planeten ja so etwas wie Querschläger, die manchmal unvermittelt durch die Dielen brechen. Speziell, wenn ein schwieriger Transit sie ereilt und sie sich plötzlich wie eine lebendige Mauer aus Widerstand zeigen. Kein Fall für die schnelle Energie von Feuer und Luft, die diese Ehe aus zwei Einzelwesen prägt und im Combin mit Stier-Sonne Stabilität so gern leben möchte, aber durch Mond-Venus-Uranus-Pluto immer wieder gestört wird. 

Anstrengend erging es dann jenem gemeinsamen Faber-Castell'schen Saturn, der im Radix der Verbindung allein auf weiter Flur = 7,5 Widder steht. Bis der Pluto und der Uranus daherkamen und ihn in Wallung brachten. Falls man bei Saturn von Wallung reden kann. Eher vielleicht vom Mauern. Das Problem: Der Combin-Saturn beschwert an sich schon Mariella Ahrens fünf eigene Widder-Faktoren, vorn insbesondere ihren Chiron mit Merkur. Diese Ehe dürfte sich daher zunehmend einschränkend bzw. blockierend für sie angefühlt haben - was man positiv jedoch auch so interpretieren könnte: Ihr gesamtes Feuer wurde dadurch ein bisschen organisiert. Auch nicht das Schlechteste, fühlt sich aber für jemanden, der gern impulshaft lebt wie sie, dann doch unter Uranus-Pluto auf Merkur-Chiron unangenehm fordernd und eng an.

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Ein Widder namens Starbucks

Die Welt ist arm. Die Welt trinkt Kaffee - vor lauter Nervosität. Und eine Widder-Sonne namens Starbucks macht viel Geld damit. Elf Prozent "überraschender " Umsatz-Zuwachs im letzten Quartal (ARTIKEL Morgenpost). Sie müssen einen guten Astrologen gehabt haben, denn schon im Logo der In-Shops befinden sich einige wohltätige Basics des Geburts-Radix'. Die Sirene, die einst, vor ihrem Relaunch, stark an einen weiblichen Wassermann erinnerte (= Firma hat Sonne-Uranus Opposition) und dazu ein Schütze-Jupiter-Neptun-Trigon zur Sonne spiegelt. Ein Aspekt, der den Riecher für visionäre Trends unterstützt und auch den Hang zur Fülle in jeder Hinsicht.

Als Starbucks 1971 als kleiner, stimmiger und atmosphärischer Kaffee-, Tee- und Gewürzladen (und Firmen-Baby von drei Studienfreunden) geboren wurde, war diese Art Kaffee zu trinken ganz neu in Amerika. Statt schlapper Brühe pechschwarzer Bohnenkaffee, in den Jahrzehnten danach auch von der Ladenkette "fair gehandelt". Was immer mal wieder in Frage gestellt wird, aber immerhin Gespür für's moderne Image belegt - das ebenfalls im Geburtshoroskop der angesagten Kaffeeläden vorkommt. Mit Fische-Venus im Quadrat zu Neptun schafft man gern solche Leitbilder, die einen fast schon mythischen Charakter haben. Der wiederum beim kommenden Neptun-Direkt-Überlauf dazu neigt, alles Unnötige unter den Tisch zu kehren, was dem Ruf und der Corporate Identity als Wohltäter der Menschheit schaden könnte.

Starbucks sieht (= verkauft) sich eben wirklich so: Mit Stier-Saturn in Haus 11 des Mittags-Charts als Verkörperung einer radikalen Kult-Verantwortung (siehe VERANTWORTUNG auf der Unternehmens-Webseite) in Sachen Genuß. Auch eine Form, auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten (Stier-Waage) bestimmend zu werden.

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Will He Be My Soulmate? Leider nicht!

Prinzessin und Trauma(nn):

Nun hat der Esoterik-Virus selbst den tolerant-sachlichen, krisen-geschüttelten schwedischen Hof (lockere Playboy-Allüren des Königs) ergriffen. Madeleine, die kleinere Prinzessin, Zwillinge-Sonne mit Skorpion-AC (man sieht's - an den Augen), hat endlich ihren "Soulmate" gefunden (ihr Zitat). Mit diesem Seelengefährten, einem mit Sonne-Saturn-Konjunktion im Krebs, Quadrat Waage-Pluto (heftig, heftig, der ist taff!), verlobte sie sich gerade. Zwei sind überglücklich, nur eine sieht so aus. Aber unter Pluto-Uranus mundan sind das gute Nachrichten. Wäre da nicht... Fangen wir besser mal anfangs an.

Schweden, noch ganz beduselt von Victorias Mini-Königin und Hyper-Fischlein Estelle, jubelt mal wieder, weil selbst Carl, der XVI. Gustaf, schon Jo oder Jø oder Ja zur Wahl gesagt hat. Laut Königin Silvia ist jener Soulmate denn auch ein Kandidat für den Titel Schwiegermutter-Liebling. Stimmt, er setzt ihrer Tochter seinen Pluto mitten auf den Waage-Mars (autsch!) und sie ihm Saturn auf den Mond (hups!). Anzunehmen, dass der New Yorker Finanzmensch alsbald (Hochzeit 2013) Herzog, Graf oder Prinz Chris heisst. Hinten übrigens O'Neill. Niemand kannte ihn vorher, nur seine Mutter kennt Ivana Trump und viel Geld und Charity stecken überhaupt im Hintergrunde. Seit morgens kursieren bereits offizielle Verlobungsbilder und -VIDEOS: Da stehen sie, anders als die grundsolide, un-demonstrative, bodenständige Schwester Victoria nebst liebendem Schwager Daniel damals.

Einen Tick zu sehr aneinander gepresst, wie Plisch und Plum, offenbar in den Klauen des Verliebungs-Hypes. Hollywood in Stockholm - sie verkörpern zwei Welten. Luft und Wasser, Königsblut und Management, hüben und drüben. Die kleine Madeleine mit dem sonst so unabhängigen, aber stets nach Sicherheit greifenden Wassermann-Mond in 2, sehr süß, herzlich verliebt, stolz und ungewohnt giggelig. Vor allem auch seit Kurzem von ganz blond zu ganz dunkel mutiert. Weil Prinz Chris (vermutlich) Blondinen nicht so goutiert. Seine Mutter ist ja eine. Er soll auch schon mit Super-Models zusammen gewesen sein. Na, über drei Waage- und zwei 7.Haus-Planeten wird man da selbst als Prinzessin um der Liebe wegen opportunistisch. Solange es nur um die Haare geht. Aber dabei wird es nach astrologischem Ermessen nicht bleiben. Was für ein Bild von "Ich will das Gesamt-Kunstwerk! Um jeden Preis!" Skorpion-AC eben, mit Sonne auf der Grenze nach 8.

Der Neue bei Königs dagegen ungerührt, ganz Sonne-Saturn-Pluto, Herr der Lage, und mit amerikanischer Kieferstarre ausgestattet. Irgendwie sieht er gar nicht so nett aus, wie man es ihr gönnen würde. Die Mitte zwischen Arnie Schwarzenegger und Rock Hudson, mit einem verwöhnten Zug um den Mund. Wenn das mal gutgeht. Denn 2010 erst floh Madeleine, unter dem Eindruck von Transit-Pluto Quadrat Mars sowie Uranus-Saturn Quadrat Neptun über den großen Teich. Ihr erster Verlobter, das schwache Vorgänger-Modell Jonas XYZ hatte ihr peinlicherweise, geoutet von Zeitungen, einen 21jährigen Skihasen vorgezogen. Na, wen holt man sich darauf am besten ins Haus? Richtig. Einen Dauer-Sonne-Pluto auf dem eigenen Mars, der einem den Transit ins unendliche verlängert. Nochmal: Sein Pluto auf ihrem Mars. Das nennt man dann optimistisch: Seelengefährtenschaft. Es fühlt sich so zwingend, leidenschaftlich und existenziell an, so lange man ihn noch nicht ganz "hat".

So leicht kann man sich irren. Aber ist das wirklich wahr, dass da sonst nichts wäre? Nein. Nicht ganz. An den Irrungen und Wirrungen bei Hofe lässt sich ja immer allerlei über die Astrologie lernen. Wie geht's also weiter mit Löwe-Mars (Prinz Chris) und Stier-Venus (Prinzessin Madeleine)? Erstens - das ist ein Quadrat und die brennen synastrisch häufig nach kurzer Feuer-Phase aus und schlagen um in Konflikte.

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Herr K.: Einer wie Tag und Nacht...

Der Kachelmann-Effekt:

Der Herr K. hat wieder mal seine ganz große Stunde. Das Geburts-Quadrat von Krebs-Sonne mit Widder-Mars (und Waage-Jupiter) geht diesmal in die Offensive, munitionierte sich, indem es schon unter Saturn-Überlauf ein kleines, anklagendes Buch über seine Weltsicht (und die der Gattin) schrieb und führt sich nun in Talkshows als Leitbild-Halter, Staats-Investigator und Experte für Vergewaltigungen auf: Endlich! Darauf hat das Universum gewartet.

Frauen haben also prinzipiell ein „Opfer-Abo“. Aha. Wie viel da doch immer so von all diesen hübschen, geschickten Lausemädchen erfunden wird! Statistisch belegt. Soso. Sicher, schon klar. Wie verlogen Gerichte sind! Wie überaus selbstverliebt die urteilen können. In echt? Alles natürlich etwas freier übersetzt, übrigens, aber im Tenor stimmt's mit dem überein, was Herr K. sich so unter Leben vorstellt. Ein außer Rand und Band geratender Krebs-Mond eben, der wohl immer noch unter härtester Uranus-Prügelei steht ( = übergriffliche „Mütter“ verfolgen den Armen und man wehrt sich eben, wobei man selbst nicht packbar ist). Wenn ihm nicht gar der Pluto noch eins draufgibt - den Wassermann-Herr mit in den Aspekt zieht. Da drohen sie wieder, die mächtigen Frauen und Staatsanwälte! Männer, aufgepasst!

Drum geriert sich Herr K. nun auch so wissend – zB beim Mit-Krebs‘chen Jauch, dem vor Fremdscham erst mal die Spucke wegblieb und der so viel Einsicht nichts entgegenzusetzen hatte. Null. Denn Herr K. lässt klug die Dame reden, die im Schach eh immer die besten Winkelzüge macht. Gattin Miriam, 26, dritte der Ehefrauen und einzige der vielen Nebenbei-Ladies, die er geheiratet hat. Stahlhart salbadernt die Psychologie-Studentin über „unsere“ Sache. Den PR-Feldzug gegen die Gemeinheit der Gerichte und Medien. 1986 geboren, setzt ihr Saturn gerade hart Segel auf Geburts-Pluto. Noch eine große Stunde, in der das Rechtsthema (Saturn) die innere, existenzielle Fixierung (Pluto) verbraucht. Mehr weiß man aber, in Ermangelung des Geburtsdatums, leider nicht. Dies alles wirkt strange. Sehr strange. Sonne & Mond im Krebs, Mamis Bester, in voller Übertragung der Selbst-Verwirklichung.

Dabei geht es doch immer noch um nichts als die Wahrheit. Genau genommen also um nicht viel weniger als das Lügen-Prinzip an sich. Die Sache des Neptun. Damals, in der Nacht, als „es“ geschah, was nun zu Buch und Selbstbeweihräucherung führt, standen Venus, Neptun und Chiron genau aufeinander im Wassermann. Nicht nur das macht alles so glitschig-luftig. Es ist ja auch Chirons altes Weh, was dahintersteht. Dazu ist im Neptun immer beides. Die Verführbarkeit, Geschichten anders zu erzählen, als sie passiert sind, wie auch das große Talent, ihnen tiefste Wahrheit abzuringen. Was es hier war? Wer weiß. Wer immer da als Täter oder Opfer auf welcher Seite steht, bleibt im Neptunischen diffus. Fisches Opposition zu Jungfrau sagt ja schon, dass Wahrheiten stets durch Wahrnehmungs-Positionen zustande kommen und in ihnen flimmern. Was kann man tun? Das Sichtbare noch einmal foltern, auf „Wahrheit“ hin? Wird nicht viel nützen. Was passiert ist, wissen nur zwei, und auch die sehen all das mit unterschiedlichem Blick. Was jetzt passiert, können aber alle bezeugen. Einer rettet sich. Zum „neptunischen Opfer" nur so viel: Astrologisch hat die Frau es momentan nicht leicht. Sie aber durch Bekanntgabe ihrer Daten doppelt zu outen, wäre ein weiteres, voyeuristisches Unding von vielen, durch die sie hindurch musste. Mit Herrn K., dem Charmeur, hat sie im Combin Sonne-Neptun-Konjunktion. Das verrät personenbezogen nichts, aber genug, um zu ahnen, worum es zwischen ihnen auch ging. Dingfest machen, was nicht dingfest zu machen ist. Bleiben wir lieber bei Herrn K.

Dessen Radix ist ohnehin öffentlich. Es liefert, trotz des unklaren AC, genug Hintergründe. Manfred GREGOR hat ihn auf 25 Grad Stier korrigiert, während anderswo Waage kursiert. Ich schließe mich Gregor an. Aber es gibt für jedes Geburts-Horoskop ohne genaue Zeit noch eine Möglichkeit, schärfer hinzusehen. Das Tag- und das Nacht-Horoskop. Wie es geht, zeigt sich am Beispiel vom Herrn K. sehr schön.

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Lanzmann-Effekt: Kaiser ohne Kleider

Es ist uns ein neues Medien-Phänomen geboren - mit verblüffend ähnlichen Ständen im Geburts-Horoskop: Das Lanzmann-Syndrom. Oder der Benz-Effekt. Es setzt sich zusammen aus einerseits Beckmann und andererseits Lanz. Man könnte es auch so schildern: Wo viel Beckmann, da auch viel Lanz. Oder: Was der Beckmann nicht kennt, das frisst der Lanz nicht. Der eben selten allein kommt. Alte Volks-Weisheit. Aspekte und Anlagen ähneln sich hier wirklich erstaunlich.

Angeregt von den Leserbriefen auf den Artikel LANZ KANNZ und der Beschau des alten, immer noch untergehenden Schlacht-Schiffs "Wetten dass..?" am Samstag, beschlich mich heute beim erneuten Nachdenken über Prinz Charming und sein eigentümliches Hüllen-Dasein (Fische-Muster!) ein ganz merkwürdiges Gefühl. Ich kenne diesen Lanz irgendwo anders her. Aus seinem früheren Leben? Ja - als er mal der Beckmann war. Beide willig, fleißig und ehrlich. Kandidaten für die goldene Uhr beim 25jährigen Dienst-Jubiläum. Beide dieselbe Zaunpfahl-Attitüde von "Hier stehe ich, völlig natürlich, spontan und rede, wie mir der Schnabel gewachsen ist!" (was sich sowas von unentspannt anhört, dass sich einem die Haare sträuben). Beide stets ein herzhaftes "Ich bin doch ein ganz normaler Mensch geblieben!" in der Tasche (was sich übersetzt: "Ich muss es haben! Brauche es! Liebt mich oder ich fress euch!"). Und beiden innewohnend diese überaus schräge - ja, man möchte fast sagen - Aura von "Hey, Fernsehnation, diesem Gesprächsteilnehmer leiere ich jetzt auch noch einen investigativen Satz aus den Knochen. Passt mal auf, was ich alles kann!"

Dazu - wenn es Not tut - der Vera-In't-Veen-Händedruck: Mit beiden Flossen Vertrauen schaffen: "Ich verstehe dich, du  armes Talk-Gast-Geschöpf. Erzähl mir alles. Lass bloß nichts aus!" Als ich dann ECWs Hinweis auf den FAZ-ARTIKEL und den nackten Kaiser Lanz las, dem dennoch alle huldigen (wie wahr!), ging es nicht mehr anders. Ich musste die Radix-Charts vergleichen. Und siehe: Astrologie hat doch Recht. Auch wenn man das Vergleics-Horoskop gar nicht kennt. Beide sind sie also Fische-Sonnen. Beide Schütze-Mars. Beide Widder-Venus. Und vieles mehr an trauter Eintracht. Lanzmann und Benz, aus ähnlichem Holz geschnitzt, selbst wenn Beckmanns Geburtszeit nicht vorliegt. Wobei das auch kaum Holz ist. Eher pinkfarbene Wattebäusche.

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Justin Bieber: Ottos Mops kotzt

Was muss passieren, damit ein sehr junger Mythos mal aus dem ewigen Erfolgs-Mantra herauskommt? Mars könnte zum Beispiel langsam durch Haus 12 auf Pluto am AC zulaufen. Dort holt er dann gern alles Unbewusste in aktivem Schwung heraus. Vielleicht wird es einem in dem Moment auch von dem ganzen Streß so schlecht, dass man sich auf offener Bühne übergibt. Was für ein Bild! Jener Mythos, dem eben dies vor Kurzem geschah, ist übrigens kaum 1,70 Meter groß und gerade mal 18 Jahre alt. Aber Justin Bieber hat im Geburts-Horoskop schon den Herrn des Skorpion-Aszendenten auf demselben. Das spricht für ein beträchtliches Charisma, innere Kontroll-Selbstläufer und endlosen Druck. Der sich nun mal durch demonstrative Übelkeit Bahn brach.

Insofern ist seine Legenden-Haftigkeit auch genauso ein astrologisches wie soziales Phänomen. Ähnlich wie einst Paul McCartneyElvisMichael Jackson, Madonna oder Bill Kaulitz (Links mit Radix-Horoskopen), bietet sich Bieber selbst purgierend noch als Wunder an. Allesamt sind sie ja Erscheinungen, die zu Hysterie-Trägern wurden, in deren Nähe Fans völlig entselbsteten, ins Kreischen gerieten oder einfach umkippten. Fast keiner von ihnen fiel selbst um. Nur Justin. Beziehungsweise übergab er sich unter dem Mars-Transit, der ihn einholte, sogar noch standhaft, auf beiden Beinen. Unappetitlich wie alarmierend. „Milch war wohl keine gute Idee!“ twitterte er danach. Als wäre er Astrologe. Denn das stimmt in seinem Fall. 

Justin Bieber hat im Radix eine problematische Mutterbeziehung. Er sucht sie, er lehnt sie ab. Das Mond-Uranus-Neptun-Quadrat von Feld 11 nach Feld 2, das ihn im Kokon des Mütterlichen verharren und gleichzeitig allergisch auf Zugriffe reagieren lässt. „Mamis kleiner Sieger“ ist der Mond-Uranus immer auch, er muss für die Mutter kompensieren. Umso passender und eindringlicher, wenn er über Haus und Aspekt doppelt kommt. Und der Neptun macht den Sänger außerdem zur Undine, jenem Wesen aus der Wassertiefe, dessen seelische Eigenart sich nur schwer von der einer Bezugsperson abkoppeln lässt. Also mag viel Wahres in dem Bühnen-Vorfall stecken. Um mal den Lyriker Ernst Jandl zu bemühen: Ottos Mops kotzt.

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Neues vom Weltuntergang

In knapp 90 Tagen ist es soweit und langsam steigt die Spannung. Zumindest bei denen, die seit Jahren den Weltuntergang am 21. Dezember 2012 prognostizieren. Eigentlich beziehen sich diese Untergangspropheten ja gerne mal auf "die Sterne", aber da diesmal beim besten Willen und auch mit schlechtesten Absichten nichts Katastrophales am Himmel zu sehen ist, greift man etwas tiefer in die kosmische Trickkiste.

Unsere Sonne (und wir mit ihr) soll nämlich die Ekliptik der Milchstraße kreuzen. Genau am 21. Dezember. Dazu muss man wissen, dass unsere Galaxis in gewisser Weise tatsächlich eine Scheibe ist. Allerdings ist diese Scheibe ungefähr 5000 Lichtjahre "dick".  Wenn man bedenkt, das ein  Lichtjahr ca. 9,5 Billionen Kilometer „lang“ ist (das entspricht ungefähr der 66 tausendfachen Entfernung zwischen Erde und Sonne), dann ist das ziemlich dick. Und da die Ränder auch noch „ausgefranst“ sind, kann man nur schwer sagen, wo sie denn nun genau anfängt oder aufhört.

Kurz und gut: ist schwierig, weiß eigentlich keiner so genau. Auch nicht die alten Mayas, denen jetzt unterstellt wird, sie hätten einfach mit ihrer Kalenderrechnung aufgehört, weil es nach dem 21. Dezember sowieso  kein „Morgen“ mehr geben wird. Nun, die können sich heute nicht mehr wehren, dafür aber die Astronomen.

Die haben nämlich berechnet, dass dieser Übergang schon vor einiger Zeit stattgefunden hat. Ungefähr vor 1,5 Millionen Jahren. Und vielleicht gabs da tatsächlich einen Effekt, denn unser Urahn, der Homo Erectus, hat ungefähr damals seine Heimat Afrika verlassen und sich anderswo umgesehen. Würde also auch heute niemand groß stören, wenn es jetzt wieder so weit wäre, vor allem wir Deutsche reisen ja gerne. Allerdings soll die nächste Passage erst in 28,5 Millionen Jahren stattfinden, da haben die Propheten des Untergangs dann wohl recht: das wird niemand von uns mehr erleben.

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Die Merkur-Falle: Denken, nein danke!

Lindsay Lohans Scherbensicht:

Manchmal sind die alten Sprüche gar nicht so falsch: Wo viel Licht, da viel Schatten, wo viel Merkur, da viel Neptun. Jedes Radix-Horoskop bekommt seinen Ausgleich häufig gleich frei Haus mitgeliefert. Beispiel: Ex-Kinder- und Shooting-Star Lindsay Lohan, die inzwischen eher durch Ladendiebstähle, Kokain- und Alkohol-Entzüge und jetzt erneut mit einer kleinen Fahrerflucht auf sich aufmerksam macht. Eine echte Bruchpilotin. Das alles weist auf Neptun-und Uranus-Betonung im Chart hin. Ersterer flüchtig, betäubungs-orientiert und illusionär, letzterer plötzlich, heftig, chaotisch. Wenn die Gaben kompensiert werden jedenfalls.

Bei einem ersten Blick auf ihr Chart aber die Überraschung: Ja, sie hat tatsächlich einen Wassermann-Aszendenten und Uranus dazu hyperstark im 11. (eigenen) Haus nahe des Galaktischen Zentrums, Garant für plötzliche Einbrüche von Anarchie in die Lebenlandschaft. Und ja, auch der Neptun steht - passend zur Suchtstruktur - in 6-Grad-Opposition zur Wasser-Sonne im Krebs, Aber: Die sitzt auf der eher ordentlichen 6. Haus-Spitze, wobei Merkur wiederum exakt die Spitze 7 im Löwen besetzt. Viel Selbstanspruch, viel Wahrnehmung also, die gegen die flotten, uranischen und neptunischen Tendenzen kämpft.

Warum dann diese ständigen Ausfälle? Weshalb korrigiert das Denken nicht? Weil es in der Selbstauffassung keinen Platz hat, sondern jedesmal, bevor es sich mit einem Hauch von Bewusstsein meldet, nach draußen delegiert wird. Wir lassen lieber denken. Am Deszendenten ist der eigene Merkur nicht nur abhängig von den öffentlichen Bildern, die bei Lohan auch noch (durch exaktes Pluto-Quadrat zur Ratio) auf die quälerische Selbstsicht rückwirken. Und jede Vernunft kann quasi spontan abgespalten wirken und wird erst mal als Gängelei und Kontrolle der anderen, der Welt, erlebt. Eine tolle Lebensaufgabe, den Verstand "heimzuholen". Aber im Alltag eher anstrengend.

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Wenn Begegnung genormt wird...

Waage Saturn und "Kissenger":

Saturn in Waage, das ist schon so eine Sache. Begegnung und Struktur kommen aufs Allerlieblichste zusammen. Sollte man meinen. Kurz bevor der formal-hungrige Steinbock-Herr sich nun aus dem Zeichen der Liebe und ihrer Irrungen verabschiedet, treibt er - klassisch erhöht - jedoch noch mal die eigentümlichsten Blüten. Zum Beispiel eine Erfindung namens "Kissenger", die dem virtuellen Problem der zwei Königskinder (zum Beispiel in Chats - Uranus-Pluto-Unterlage) abhelfen soll, die wegen physischer Distanz nun mal einfach so zusammen nicht kommen können. Weil sie eben nur an Bildschirmen sitzen. Damit aber dennoch Berührung entsteht und das venusische Prinzip der Waage auch seinen körperlichen Anker (Stier) findet, sollen die lieben Liebenden nun hilfsweise den "Kissenger" küssen (siehe TAZ-ARTIKEL). Schöne, neue Welt. Man macht es sich einfach einfach. Liebe, zurückgeworfen auf ihre Grundstruktur und schlicht organisiert. Dabei böte Saturn in Waage so viele bessere, ernsthaftere Optionen.

Kissenger sieht so schrecklich wie kühl  aus - etwa wie eine Art fieses, fettes Spielzeug-Ei oder ein Tamagochi. Das wurde übrigens bei Saturn in Widder gegenüber (1997) zu einem Modephänomen. Kissenger dagegen ist nur für Erwachsene und hat unglaubliche Lippen, die an die beliebte Überdimensionierung der Kusswerkzeuge von Menschen wie Dolly Buster (Saturn im anderen Venuszeichen Stier und fünf Planeten in Waage) erinnern. Auch das Dicke-Lippe-Phänomen generell wurde ja - mal astrologisch betrachtet - unter Saturn in Waage einem vorher kaum ahnbaren Höhepunkt zugeführt. Ebenso wie andere, regelnde Eingriffe in die nun normierbare, konstruierte Schönheit, die inzwischen durchaus populär sind (Waage) und zum guten Ton gehören. Wenn man den Fehler macht, überhaupt noch zu altern (Saturn) jedenfalls.

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Dienstag, 22. September 2020

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