Loop!

Buntes

Uranus: Das war's dann wohl, Tomcat!

Wieder mal hat ein Combin dem Transit von Uranus-Pluto nicht standgehalten. Wehe (oder auch wohl!) dem, bei dem nun das problematische Mundan-Quadrat auf wichtige Paar-Horoskop-Figuren trifft. Veränderung unumgänglich, Scheidung möglich. Nach Heidi-Seal und Demi-Ashton erwischt es jetzt sogar Tomcat, die leuchtende Vorzeige-Ehe der Church of Scientology. Tom Cuises' und Katie Holmes' Beziehungs-Chart war ja grundsätzlich immer schon mit Sonne-Uranus-Merkur-Jupiter in der Waage in 7 die Neid-Projektionsfläche aller Flächen für jene, die's nicht so gut getroffen hatten.

Leider hat es aber einen großen Makel: Ein ziemlich nervendes Sonne-Uranus-Quadrat zu Mars im Steinbock, inklusive einer Opposition zum Mond vorne im Widder. Kurz, es ging ab. Schwankende Verhältnisse und das immer. Von den ersten Tagen der Bindung an. Auch wenn man das höchstens an Holmes immer mehr vereisenden Blicken auf Fotos merkte. Um in den vergangenen Jahren erst Plutos, dann Uranus' Überlauf einer solchen Kern-Konstellation zu überstehen, musste man schon in Drachenblut gebadet haben und einen Double-Whammy Venus-Saturn-Saturn-Venus in der Synastrie-Konjunktion mit Cruise vorweisen können.

Oder zumindest Ron Hubbards gefährlichem Dianetik-Verein angehören, der mit marsisch-plutonischem Druck zusammenhält, was für die Sekte gut aussieht. Zum Beispiel Cruise, den immer überdrehten Löwemond, der - völlig vernebelt von scientologischen Behandlungen, seinen fanatisch-wechselhaften Zwillinge-Merkur in 8 über die "Kirche des  Wissens" endlich fixiert bekam. Auf eine schwarz-weiße Superwelt, die in seiner Wahrnehmung aufstieg, und zu der dann, ab 2005 (als Jupiter auf Combin-Jupiter und Pluto auf Combin-MC stand) auch die Katholikin Katie Holmes gehörte. Tom hatte seinerzeit gerade Saturn-Sonne hinter sich und fühlte sich irgendwie leer. Katie Jupiter-Pluto und Pluto auf der Sonne am Galaktischen Zentrum kurz vor sich.

Worauf sie begann, etwas Zwingendes zu suchen. Alles klar? Das war Tom. Tom, der Hollywood-Star. Tom, der Scientologe. Da sagt man nicht nein, wenn er entscheidet: Nach so viel Leid um Nicole Kidman muss eine neue Ehefrau her. Wieso nicht gleich Katie, 16 Jahre jünger als er und vermeintlich formbar, mit den drei Schütze-Planeten und dem auch recht vorzeigbaren, frohgemuten Löwe-Aszendenten. Dass das alles eigentlich überhaupt nicht passte, begriffen beide wohl damals noch nicht so ganz. Skorpion-Herr T-Quadrat Skorpion-Herr am Deszendenten. Sprich: Pluto hat's gegeben. Pluto hat's genommen. Jetzt lassen sie sich scheiden. Unter Uranus-Pluto auf einem rückläufigen Combin-Merkur, passenderweise Herr von 4 (Zuhause) und 7 (Beziehung). Kommt wie bestellt.

Katie war Scientology, die Sekte mit dem genauen Pluto-Jupiter-Quadrat, wohl so herzlich leid, dass selbst all die Rufschädigungen, die sie mit ihrer listigen und schnellen Trennung Tom und der "Kirche" zumutet, sie nicht halten konnten. Glückwunsch, kann man da nur sagen. Stärker als Scientology ist vielleicht wirklich nur eine Sonne am GZ. Gerade, wenn die auch noch ein Kind hat, Suri Cruise, die mit Mond-Pluto - ebenfalls am GZ - und Venus-Uranus auf Papa Toms Fische-Jupiter just als altersmäßig passendes Lieblingskind für weitere, scientologische Hirn-Bearbeitungsversuche galt. Prima gemacht, Mutter, Katie. Wenn die "Kirche" denn Suri nun wirklich in Ruhe lässt. Was nicht unbedingt zu erwarten ist.  

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Waity Katy: Wenn Warten sich lohnt

Wir haben es ja immer gewusst, dass bei Königs nicht alles leicht und locker ist. Da wird man beäugt, verfolgt, geliebt, bekrittelt, geschmäht und soll auch noch Babys zeugen und bekommen, wenn die Presse den Zeitpunkt für richtig hält. Ein Mensch kennt dieses Desaster ganz genau und das ist Catherine Mountbatten-Windsor, Duchess of Cambridge (geborene Catherine Elizabeth Middleton) - von uns allen herzlich und distanzlos Kate genannt.

Catherine M. wurde am 9. Januar 1982 geboren, die Sonne auf 19 Grad Steinbock und den Krebs-Mond genau gegenüber - es war Vollmond. Prinz William (21. Juni 1982), besser gesagt William Arthur Philip Louis Mountbatten-Windsor, Duke of Cambridge, Prinz von Großbritannien und Nordirland passt da mit seiner Neumond-Konstellation im Krebs wie ein Seiden-Handschuh, das ist klar.

Auch Englands eigener Neumond im Steinbock fügt sich aufs Schönste in das Geburtsbild der künftigen Prinzessin von England (oder umgekehrt), von Queen Elisabeths Steinbock-AC auf 21 Grad ganz zu schweigen. Die Pflicht schimmert durch die Verbindungslinien, die Tradition, die Treue, die Maßstäblichkeit.

Saturnal war auch der Anfang der Liebesgeschichte. Erst dauerte es Jahr um Jahr, inklusive Trennung und Neustart, bis der Prinz auf einer gemeinsamen Safari den Ring seiner Mum aus dem Rucksack holte und um Waity Katys Hand anhielt. Nach seiner Aussage hatte er ganz schön Angst, dass dieser Ring während der Safari abhanden kommen könnte. (Merke: Zelte haben keinen Safe!) Die Rede ist von Dianas legendärem Saphir-Ring mit sage und schreibe 14 Diamanten. Eine Morgengabe für 85.000 Euro.

So haben eben auch diese Menschen Sorgen. Kate, ob sie ihren Prinzen überhaupt bekommen würde (ihr männliches Suchbild: Waage-Mars). William, ob Kate die Richtige ist (sein weibliches Suchbild Stier-Venus-Chiron). Das Volk (Krebs-Mond in beiden Horoskopen), ob es nicht besser eine blaublütige Lady sein könnte, nicht so was neureich Bürgerliches wie Kate, deren Mutter (in Kates Chart zweifach Mond-Saturn) im Beisein der Queen Kaugummi (Mars-Pluto) kaut. Und wir Deutschen, wir sorgen uns ja kollektiv um Königliches, weil wir nix Entsprechendes aufzuweisen haben, die Kaiser und Könige aber irgendwie alle aus dem Hause Hannover kommen oder von den Welfen abstammen, wenn man es genau nimmt. Und das tun wir ja.

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Matthäus: Ein Schicksal hart auf Linie

Vorerst letztes Kapitel prominenter Schreie nach Liebe: "Lothar - immer am Ball"

Was wir noch nie über LOTHAR HERBERT MATTHÄUS wissen wollten, woran wir aber nun leider doch nicht vorbeikommen: Wenn dieser Mann keinen Jungfrau-AC hat oder zumindest ein wirklich prominentes 6. Haus, kann man vermutlich die gesamte Astrologie in die Tonne klopfen. Es sei denn, die jetzt geoutete Linien-Versessenheit des ehemaligen, sehr kurzzeitigen, bulgarischen National-Trainers wäre allein auf seine schon sehr harte Merkur-Pluto-Opposition zurückzuführen. Menschen mit so etwas sind ja häufiger mal etwas abhängiger von Ausrichtungs-Prinzipien im Alltag. Immer schön quadrieren. Wird der Kreis nicht gerade, dann brauch ich eben Gewalt. Altes Sprichwort der plutonischen Kontakt-Landschaft zur Ratio.

Wobei dieser Aspekt wenigstens - im Gegensatz zur lothar'schen Geburtszeit - gesichert ist. Aber wieso nun eigentlich er schon wieder? Matthäus? Er spielt doch gar nicht bei der EM mit. Und selbst RTL verweigerte sich ihm eisenhart. Das Dschungelcamp und Let's Dance, die ewigen Aufbewahrungs-Formate und Fundgruben aller ehemaligen Beauties und Öffentlichkeits-Sancho-Panzas, haben lieber seine alte Flamme Liliana und nicht Lothar persönlich genommen. Die besten Zeiten hat der Matthäus also wirklich hinter sich. Eben drum. 

So ein Mars-Mann (Widder-Sonne und Venus) gibt nicht auf. Und deshalb tut er es wirklich wieder: Auch Matthäus geht also nun den Weg allen Fleisches - zu VOX, dem Sender für die besonderen Bedürfnisse von Alltags-Exhibitionisten und Berufs-Schaulustigen. Unter einer schwersten Vernebelung von Neptun direkt auf Fische-Merkur lässt der einstige Fußball-Hero aus seinem bislang doch eher einfachen Dasein im schönen Bulgarien eine Reality-Soap stricken. Slogan: Alle bitte mal reingucken - ins vom Fische-Herrn entgrenzte Leben eines verwirrten Ex-Stars. Schon traurig: Heute abend erste Folge eines Events, der wie der Aufruf zur Beobachtung einer Massen-Karambolage anmutet. Zivilisation in Schutt und Asche.

Was wird da nun vorgeführt? Kaputtes Leben. Heischen nach Liebe. Dasein als Produkt problematischer Weichen-Stellungen. Alles edel gewandet. Als wär's ein Stück vom Glück. Peinlich wie so vieles, was Uranus im Widder im Quadrat zu Pluto im Steinbock bislang öffentlich alles so hervorgebracht hat. Denn hier geht es auch um die nicht erstickbare Sucht der Öffentlichkeit nach absehbaren Scherben-Gerichten (wie vielfach erwähnt, auch eine Frucht des beteiligten Saturn in Waage). Quotendruck macht's möglich. Und findbare Ästhetik in solchen Formaten völlig überflüssig. Ex-Prominente wie diese Fußball-Hoffnung, die leider auch keine Trainer-Legende wurde, stehen dabei gern im Mittelpunkt der neuen Dramolette. Sie haben es ja manchmal besonders schwer, in Würde zu altern und die Höhepunkte ihres Lebens einfach Höhepunkte eines Lebens sein zu lassen.

Was beinhaltet: Irgendwann bewegt man sich energetisch nun mal wieder tiefer. Die Iden des Saturn. Vor allem, wenn man eine wirklich schwer agitierte Null-Grad-Widder-Sonne mit abgelaufenem Pluto- und Uranus-Transit hat, fällt diese Einsicht schwer. Da sich für so jemanden Entwicklung in Transit-Zeiten hauptsächlich an unpikanten Liebes-Abenteuern und folgenden Trennungen zeigt. Jupiter-Saturn im Steinbock drängt Matthäus aber selbst nach solchen Schicksals-Überläufen immer zu neuen Königs-Taten. Ein aktueller Pluto-Transit auf Mars macht ihn sogar zur Zeit noch resistenter als sonst gegen jede Erkenntnis von Geschmacklosigkeit. Nur der Wille zur Volks-Liebe (Krebs-Mars) zählt.

Das ist es doch eher von Vorteil, nur ein einfaches Mitglied der Normal-Bevölkerung zu sein. Als solches gewöhnt man sich schon vorgeburtlich an relative Unauffälligkeit und kommt später besser mit der eigenen Nicht-Prominenz zurecht. Als der Lothar, der in der Soap - laut VOR-BERICHTEN - beispielsweise bald zeigen wird, dass er einen fast unmäßigen Drang zur Genauigkeit, Penibilität und zum Ausrichten von Sachen hat. Das Lineal als bester Begleiter (Merkur-Pluto) des Einrichtungs- und Liebeskonzepts. Auch die Ladies, die er so heiratet, werden vorher nach Metern der Oberweite und Mundbreite bemessen. Wenn es nicht so deprimierend wäre, könnte man wenigstens darüber lachen. Aber eine astrologische Anlage zwischen Vorwärts-Sturm (Widder-Venus) und dessen Abwehr (Saturn im Quadrat  aus dem Steinbock dazu) legt leider nah, dass Sein für Lothar Matthäus eben nie so spielerisch war, wie er es sich gewünscht hätte. Sondern dass vielmehr seine mars-betonte Ziel-Natur eben doch unter einem relativ stark (mit seinem geliebten Detailmaß gemessen) verkleinerten Selbstwert-Gefühl (auch Venus-Saturn) und Zurückweisungs-Ängsten leidet.

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Das Embryo-Mädchen aus dem Eis

Gefrorene Kinder aus künstlicher Zeugung und ihre astrologischen Signaturen 

Laina Beasley ist ein kleines Mädchen wie viele. Vielleicht ein bisschen unruhiger als andere Kinder. Noch mehr auf dem Sprung, verträumter. Das ist auch ganz richtig so, bei vier Planeten (samt einer Sonne-Neptun-Konjunktion) im Wassermann. Dass die Leute das Wohnzimmer ihrer Eltern manchmal an einen Spielwaren-Laden erinnert? Auch nicht ungewöhnlich, wenn ein Kind drei Planeten im Schützen hat. Von Anfang an von allem eben etwas mehr. Was soll's. Laina ist gesund. Das ist vielleicht das größte Wunder.

Denn Laina Beasley, sieben Jahre alt, aus Santa Rosa, Kalifornien, hätte genauso gut vor zwei Tagen schon ihren 20. Geburtstag feiern können. Faktisch wurde sie zeitgleich mit ihren beiden anderen Geschwistern aus dem Trio gezeugt: Jeff und Carleigh, die 13 Jahre vor ihr eingepflanzt wurden und mit Krebs-Sonne-Venus-Konjunktionen zur Welt kamen. Als Überbleibsel, als "Eis-Kind", stammt Laina aus einer Petrischale und wurde für all die Jahre eingefroren, während Kind 1 und 2 der heutigen formalen, wenn auch altersmäßig absolut unterschiedlichen "Drillinge", bereits im Mutterleib wuchsen, geboren wurden und ihren langen Lebens-Vorsprung lebten. .

Wenn man genau hinschaut, hätte es Laina, die Kleinste fast gar nicht gegeben. Wäre nicht doch alles anders gekommen, als man denkt. Mit Louise Joy Brown, dem ersten "künstlichen" Kind, das dieselben Initialen wie das Eis-Mädchen trägt, hat der späte Drilling bereits astrologisch einiges gemeinsam: Zum Beispiel einen prominenten Mond-Jupiter-Pluto (Mond mit Mars-Pluto im Schützen), wohingegen Louise Browns Radix Widder-Mond Opposition Pluto Quadrat Jupiter aufweist.

Aber während dieses erste und berühmteste Retortenbaby der Welt, das dieses Jahr schon 32 wird, noch als medizinische Sensation galt und sein "Erfinder", Sir Robert Edwards, für seine physiologisch, künstlich-künstlerischen Techniken zum Wohle der Fortpflanzungs-Medizin den Nobelpreis bekam, sind "Eisbabys" wie Laina heute keine wirklichen Ausnahmen mehr.

Im Mai 2010 wurde ein kleiner Junge geboren, der als Embryo sogar noch sieben Jahre länger als Laina Beasley, also zwei Jahrzehnte, gefroren darauf wartete, ob er nun leben soll oder nicht. Das große Ja zum "Tau-Geschäft" kam dann unter der sehr speziellen Konstellation von Saturn Opposition Jupiter-Uranus Quadrat Pluto und markierte eine bis dahin unbekannte Ebene menschlicher Eingriffe (andere sagen: Übergrifflichkeit) in natürliche Vorgänge. Dabei ist traditionsgemäß massiv Pluto als genetischer Manipulator beteiligt. 

Der Junge, dessen Name bis heute nicht bekannt ist, weil er vermutlich mit seiner Entstehungs-Geschichte schon zu viele archetypische Bürden mit sich trägt und bewusste Eltern möglicherweise verhindern, dass er sich auch noch mit einer ständigen Medienpräsenz herumschlagen muss, hat vermutlich ebenso den Mond in Verbindung zu dieser Sonder-Konstellation. Sprich, wie Louise, Laina und auch Elisabeth Jordan Carr, Amerikas erstes Retorten-Kind, lunare Kontakte zu Jupiter und Pluto im Radix. Eine eigenartige Konstellation, die sich in irgendeiner Form bei einigen der nicht natürlich gezeugten Kinder wiederholt. Auch im Radix von Fortpflanzungs-Gott Edwards, Louise Browns technischem Vater, findet sich die Überhöhung (Jupiter) des Transformationskonzepts (Pluto) in Opposition von Steinbock ins Mutterzeichen Krebs.

Aber das ist eine andere Geschichte. Erstmal Laina, Laina Beasley, das Eis-Kind. 

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Supertalent: Bohschalk meets Gottlen

Wenn "der Thomas" mit "dem Dieter" neue Supertalente suchen geht

Tiefer kann man kaum sinken: Dies ist nur eine kleine Geschichte der Geschmacklosigkeit. Sie bebildert aber auch, wie fein doch Combin-Horoskope real existierende Vorgänge auffangen. Selbst wenn zwei Herzen nicht etwa durch den Dreivierteltakt der Liebe, sondern nur durch Verträge im Showbusiness verbunden sind. Falls überhaupt. Als sogenannte Urgesteine. Da ist viel Saturn im Spiel!

Die Hauptrolle hat aber eine - wenn man so will - Fernseh-Sendung namens "Das Supertalent". Im Oktober 2007 mit einer Waage-Sonne und Wassermann-Mond sowie Venus-Saturn in Jungfrau geboren. Sie bedient einen höchst bürgerlich-pedantischen Massengeschmack genauso, wie ihr keine Peinlichkeit fremd ist. Was vermutlich zusammen gehört.

Nein, passend zu Skorpion-Merkur werden hier tatsächlich akkordhaft einfache Gemüter vorgeführt, wie sie sich in Disziplinen wie Hodenkratzen oder Hundefüttern hervortun. Manchmal ist auch ein Genie dabei. Aber selten. Ja, die Leute sehen sowas. In Zeiten von Saturn Waage, wo man sich rein ästhetisch eigentlich als TV-Freund nur noch zwischen Pest und Cholera entscheiden kann. Denn hier geraten Stilvorstellungen hart an jede natürliche Grenze. Saturn eben. Einer der Drahtzieher und Anschieber (und damit die zweite Hauptfigur dieser Story) heisst Dieter Bohlen. Auch "der Dieter" genannt. Als Wassermann-Sonne mit Steinbock-AC und Widder-Mond ist er das Enfant Terrible aller Talentlosen-Formate und Vielredner vor dem Herrn (Merkur Fische entgrenzt). Ansonsten bringt er "Das Supertalent" nach vorn und hat eine besondere Begabung, Frauen anzufeuern, sich ihre Geschlechtsmerkmale vergrößern zu lassen.

Soweit, so gut. Nun geht Bohlen aber, nach erfolgtem neuen Baby mit neuer Frau unter Pluto-Transit, mit Widder-Mond und Beschuss von Uranus neue Wege. Er hat noch mehr Ideen als sonst. Ihm ist noch langweiliger als sonst. Also streitet er sich in allen Talent-Shows mit seinen Jury-Kameraden herum. Die große Gabe des Wassermannes, so man ihn nicht auslastet. Und nun betritt das dritte Musketier die Bühne. Es heisst: "der Thomas" vorne und hinten Gottschalk. Eine treue Stiersonne mit schwatzhaftem Zwillinge-Mond und Jupiter als Herr des Ausdrucks-Hauses 3 in den Fischen. Kurz, auch er kennt redetechnisch keine Grenzen.

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Jerome & Gina-Lisa: Ballspiele

Der eine spielt mit einem Transferwert von 13 Millionen Euro Fußball, idealerweise auch heute gegen Portugal. Die andere hat ihre Brüste in mehreren OPs zu Bällen boosten lassen und versucht sich mit dem einen oder anderen Persönlichkeitstransfer, um überhaupt einen Marktwert zu installieren.

Jerome Boateng (Sonne-Lilith in Jungfrau) und Gina Lisa Lohfink (Sonne Hausgrenze Jungfrau-Waage, da wir die Geburtszeit nicht kennen.) Diese Ballkünstler trafen sich also in der Nacht vor dem Abflug zur EM in einer Berliner Hotelbar und gingen dann mit einem Kumpel von Boateng „zum Quatschen“ (so Gina-Lisa) ins Hotelzimmer. Alles wie üblich gut dokumentiert durch BILD. Tja und Jogi Löw (Wassermann-Sonne) liest ja auch Zeitung und reagierte direkt mit scharfen Geschützen und Drohgebärden.

Worum geht es eigentlich? Löw hatte seinen Mannen frei gegeben, sie sollten ausspannen mit Frauen und Freunden. Hotels hatte er nicht namentlich erwähnt. Und der Skandal? Boateng war so blöd, sich fotografieren zu lassen in seinem Privatleben.

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GNTM: "Es kann nur eine werden!"

Heidi & Mädels im Finale

Was sagt eigentlich der geneigte Loop!-Leser dazu, dass am Donnerstag v i e r Kandidatinnen im GNTM-Finale sind? Strange, oder? Und dann auch noch Kasia, die in der ganzen Staffel keinen Job bekommen hat und sowieso weg wollte? Und Dominique, die andauernd heult? Immerhin sind das für 2,68 Millionen Menschen Infos, die ihre Welt bewegen. Und unsere jetzt auch für ein paar Zeilen. 

Was kann man erwarten von einem TV-Format, in dem die Leitfigur Heidi K. (Sonne und weitere 3 bis 4 Faktoren in den Zwillingen) laut einer Forsa-Umfrage den gleichen Bekanntheits-Grad hat wie Jesus? Nämlich 96 Prozent! Allerdings wird bei GNTM nicht Wasser zu Wein, sondern Schönheit zu Sklaverei, die die Kassen von Pro 7 und Klums Papi, der die Mädels knebelvertraglich nach Sendeschluss vermarktet, zum Klingeln bringen muss.

Dennoch ist es ab und zu kurzweilig, die Mädels (Wieso eigentlich so deutschtümelnd - Heidis Heimweh geschuldet?) in den 15 Wochen der Staffel morphen zu sehen: Ausgewählt aus rund 15.000 Anwärterinnen und dann vor laufender Kamera vom Normalo zur straffen und toughen Laufsteg-Schönheit umgestylt. Gern als Zicke, in Tränen, oder intrigant. Doch bitte ohne Worte wie A**** oder f****.  Das geht gar nicht. Was sollen denn die Kunden denken, bei den Shoots oder Castings? Nein, es heißt nicht mehr Shooting, wie der geneigte Leser jetzt vielleicht denkt. Es heißt Shoot, was wir dank Thomas I. Hayo, einem in NY lebenden GNTM-Juror, Creativ Director und möglichen Seal-Nachfolger wissen. Thomas II. Rath ist passenderweise Inhaber einer Modefirma und Erbe eines Wurstimperiums.

Zur Sache. Vier Mädels kämpfen am Donnerstag, 7.6. 2012, ab 20:15 Uhr bei Wassermann-Mond und Sonne-Mars-Quadrat um den Titel Germanys Next Top Model. „Es kann nur eine werden!“-Modelmama Heidi wird wie immer in stimmlicher Hochlage das Geschehen auf dem Runway kommentieren. Mehrere Walks werden gezeigt und bewertet, dazu ein Shooting (ich bin doch lieber old school) ehe dann das bereits geschossene Cover der Zeitschrift Cosmopolitan enthüllt wird. Da sieht sich dann die Siegerin und weint. Und das könnte sein:

Luisa, 17, extrem schüchterne Schülerin aus Ostfriesland. Sieht wunderbar aus, kriegt aber kaum einen spannenden Satz über die schönen Lippen. Stark überfordert in der großen weiten Welt und doch perfekt auf den Laufstegen von NY (Steinbock-Sonne, Waage-Mond). Rolle: Laufsteg-Queen.

Sarah Anessa, 18, ehemals blonde Schülerin (umgestylt) mit Karpfenoptik durch ihr Markenzeichen „volle Lippen.“ Das ist trotz Geheimtipp-Siegesparole kein gutes Omen, da eine gewisse Jana mit vollen Lippen 2011 siegte und nie wieder gesehen wurde. Sarah hat eine Steinbock-Versammlung von Sonne, Mars, Venus, Neptun, Uranus. Rolle: Die aus dem Nichts kam.

Kasia, 16, Schülerin. Wollte zwischendrin aussteigen (keine Jobs, kein Challengegewinn), blieb dann unter Tränen und gab Gas. Sie darf nicht mit Mädels spielen, die böse Worte sagen, dann ruft Mami gleich an und verbietet den Umgang, so geschehen mit Tabledancerin Sara! (Stier-Sonne, Widder-Mond) Rolle: Brausekopf mit Tränendusche .

Als Vierte geht ins Rennen: Dominique, 22, strahlender, umgestylter ehemaliger Afrowuschelkopf. Auch Springtränen-nah und hysterisch, was die Fettschicht ihres Bauchs (etwa 2 mm) angeht. Markenzeichen: Breitestes Lächeln.

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Königinnen-Zeit: Grillwurst und Krone

Queen ohne Wenn und Aber

Ich bin mit der Queen aufgewachsen, da meine Oma aus München mir wöchentlich die zehn vierfarbigen Innenseiten (was eine Sensation war in Schwarz Weiß-Zeiten) aus der BUNTEN Illustrierten mit den Berichten aus Europas Königshäusern schickte. Sie schrieb gern an den Rand, dass Hilde und Elisabeth wie Schwestern aussehen würden. Hilde war meine Mutter. Und so habe ich manch eindringliches Gespräch mit meinen Eltern geführt, ob ich nicht heimlich vertauscht worden bin und eigentlich eine englische Prinzessin.

Elisabeth und ich haben eine große Schnittstelle: Sie liebt es, Würstchen zu grillen (und Prinzgemahl Philipp nennt sie darum Sausage) und ich liebe es, Grill-Würstchen zu essen. Gesehen haben wir uns einmal, 1965 in Hamburg, als alle Schulkinder der Stadt frei hatten. Da stand ich am Jungfernstieg und winkte heftig.

Die Queen ist nicht wegzudenken aus unserem Leben. Sie ist da, seit wir auf die Welt kamen, wir kennen ihre Hunde, ihre Kinder, ihren Mann, ihre Hüte und Handtaschen und ihre Liebe zu Pferden. Elizabeth II. ist jetzt 85 Jahren alt und seit 60 Jahren Königin von England von Gottes Gnaden.

Ein Mythos - geboren am 21.4.1926 mit Stiersonne und Steinbock AC

Gut geerdet für einen Lebensweg, der die Königswürde keineswegs vorsah; denn sie stand bei ihrer Geburt an dritter Stelle der Thronfolge. Elisabeth wuchs als Gutsherren-Töchterlein in einer innigen und heilen Welt auf, die unvermittelt einen klirrenden Sprung bekam, als sie neun Jahre alt war. Die Abdankung König Eduards VIII. aus Liebe zu der zweimal geschiedenen Wally Simpson zwang ihren zurückgezogen lebenden Vater auf den Thron und wenige Jahre später auch sie.

Im Horoskop der Regentin von England steht Saturn im alles durchdringenden Skorpion am MC. Die Königin mit all ihrer Würde und passiven Macht, und mit all ihren Spannungen, die sie mit großer Contenance zu verbergen wusste: Mars-Jupiter-Konjunktion in Opposition zu Neptun-Lilith in Quadraten zum Saturn. Ihre wassermännisch-unabhängige, jupiteral verstärkte Tatkraft erschafft mit dem Löwemond eine Königin, die für eine Regentschaft geschaffen scheint.

Die Venus der Königin in den Fischen im Trigon zu Pluto war und ist sicher zu großem Einfühlungsvermögen fähig, doch das Halbquadrat zur Sonne zeigt klar, was Sache ist. Faktisches. Realität. Also Regieren. Rund 120 Staatsmänner empfing sie in ihrem Schloss und - immer wöchentlich dienstags - diverse Premierminister der englischen Homebase. Löwe-Lilith (im 7. Haus in Konjunktion mit Neptun) ist definitiv eine königliche Stellung. Da hat man nicht inkarniert, um die zweite Geige zu spielen, da steht im Laufe des Lebens irgendwo ein Thron. Verantwortung und Gerechtigkeitssinn gepaart mit neptunischem Glanz ergeben das, was wir seit Jahrzehnten sehen. Eine Königin ohne Wenn und Aber.

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Pluto: Talking about my generation...

Bei uns wurden ja ziemlich viele Tischler, auch die mit Abitur, oder Erzieher und Sozial-Pädagogen. Irgendwas, was viel Arbeit macht und wenig Kohle bringt halt. Uns, damit meine ich die, die - wann war das noch mal genau? - zwischen 1956/58 (ich zähl aber erst ab '58, dass das klar ist) und 1972 geboren wurden. Wir haben Pluto in Jungfrau.

Pluto in Löwe

Die vor uns haben das nicht verstanden. Wie man sich das Leben so schwer machen kann. Die studierten Psychologie, Politik und Soziologie und fuhren die restlichen sechs bis neun Monate im Jahr nach Indien. Weiß ja heute kein Mensch mehr, so lange ist das her, aber die waren so. Die sind geboren zwischen 1937 und 1958. Und haben Pluto in Löwe. Na ja, wenn einer 1937 geboren ist, ist der meistens nicht nach Indien gefahren, aber später die schon…

Die redeten auch sehr viel, immerzu redeten die. Meine Güte. Von der Gesellschaft und dem Einzelnen und Selbstverwirklichung und so. Und was alles nicht ginge, und was man gemeinsam machen müsste. Die fanden ganz viel ganz wichtigDann machten sie alternative Kulturzentren auf, die aber immer eine politische Aussage haben mussten. Das sah man dann meistens schon am Namen des Projekts, Teatro Libertad und sowas. Das hieß, dass sie mit irgendwem irgendwo solidarisch waren. Nach einer Weile sah man es manchmal auch nur noch am Namen, dann hatte das Cafe noch offen und zweimal die Woche liefen Töpfer-Gruppen. Da waren die dann ganz enttäuscht und meinten, sie wären gescheitert. Wenn irgendwas nicht so toll wurde, wie die sich das ausgedacht hatten, dann waren sie gescheitert, und dann haben sie sich ganz doll fertiggemacht dafür. Sehr dramatisch immer… Die fingen teilweise an zu saufen wegen so was, wegen der Gesellschaft und überhaupt, muss man sich mal vorstellen! Die haben immer alles so persönlich genommen. 

Wir fanden das alles lächerlich. Außer denen, die Bomben gebastelt haben, die fanden wir heimlich cool. Aber auch völlig abgedreht irgendwie, wenn die was gesagt haben, hat man ja keinen einzigen Satz verstanden. Wir mussten zusehen, irgendwo von der ZVS einen Studienplatz in Bochum abzukriegen oder eine Lehrstelle in West-Berlin, und unser Stichwort war geburtenstarke JahrgängeDavon träumte man schon beinahe nachts, so oft hörten wir das. Das war das Wort, was nach Selbstverwirklichung kam. Und bei uns ging man auf Demos oder nicht und die Frage, die da meistens nur noch diskutiert wurde war: Haut man nun drauf oder nicht? Und wenn ja, wie?

Dann fuhr man hin und machte das eben. Aber wir haben nicht so ein Theater um alles gemacht. Man konnte einen Bioladen aufmachen, das ja, meistens haben sich einige von uns da kaputt geschuftet, ohne dass dabei je richtig Kohle rauskam. Oder ein Projekt im Hinterhof. Kleine Projekte, davon massenhaft und nüscht damit verdient. Aber man saß nicht rum und laberte allen Ernstes über Welt verbessern und glaubte das auch noch. Das große Ganze war für uns gelaufen. Wir waren nicht dauernd so beseelt von irgendwas. Wir waren eigentlich selten beseelt von irgendwas, glaub ich, für das Alter sehr selten… Und an so besonders viel geglaubt haben wir auch nicht. Wir haben halt gehofft, dass wir irgendwie überleben und uns nicht die A-Bombe auf den Kopf oder das A-Werk um die Ohren fliegt. Als die 90er kamen, und das nicht passiert war (bis auf die ein bis zwei Male da - also sorry - das war zwar schlimm, aber nicht mal annähernd so schlimm wie wir dachten, dass es werden würde) da konnten wir das schon kaum fassen.

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Samstag, 15. August 2020

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