Loop!

Buntes

Es lebe der König: Pilsje und die Krone

Als sie damals die Krone übernahm, tobten Rebellen bei Straßen-Schlachten. Fast hätte man ihren Eid nicht gehört. Vier Wassermann-Planeten in Haus 11, darunter Sonne und Mond, und all das im Quadrat zu Uranus: Fast immer krachte es rundherum, wenn Königin Beatrix sich auf etwas festlegen sollte. Selbst bei der Hochzeit mit dem deutschen Bräutigam Claus, auch ein Neumond-Kind wie sie, war das so. Kaum lebte die Mega-Wassermann-Frau mal solide ihren engen Mars-Saturn im Widder aus, schon ging es draußen umso lauter rund. Irgendwo musste so viel Uranus ja hin. Mit Prinz Pilsje Willem-Alexander wird ab morgen alles anders. Der Skorpion-AC, fähiger Ausüber des Volks-Sports Klo-Weitwurf, bekommt nun den Hermelin-Mantel übergeworfen. Holland sieht Hyper-Orange. Lang lebe Stier, der neue König! Bei einem Saturn-Transit geht Beatrix in Rente. Machen Sie's gut, Frau Wassermann!

Selbst die Kondome tragen Apfelsinen-Farbe, wenn 800 000 Gäste zum Feiern an die Nordsee strömen. Aber da ist eben auch diese Träne im Knopfloch: Das Landes-Horoskop hat nicht umsonst gerade Saturn Quadrat Geburts-Mond - wie die Landes-Herrscherin. Ein Bild für all die Abschieds-Traurigkeit und für die "alte Mutter". Denn Beatrix WAR die Niederlande. Ihr Mega-Wassermann-Cluster samt Neumond saß genau auf der lunaren Seite des Vollmondes, mit dem auch Holland geboren ist. Darum zeigten sich die Untertanen ihrer königlich-uranischen Querulantin vielleicht auch schnell derart ergeben. Sie machte zwar alles ganz anders, als man es sonst so tat. Aber rund um ihren Thron entwickelte sich eine Modernität, die bis heute Legende ist. Alle Königinnen royale Störenfriede, unruhige Seelen, auf deren Knochen Beatrix zu regieren begann. Wassermann ist der astrologische Wanderpokal bei den nervösen Oranjes. Und nun kommt einer, der viel mehr Festigkeit hat. Nach 123 Jahren Frauenherrschaft.

Familie Fröhlich kann letztlich auch das nicht erschüttern. Selbst Frisos Unfall, der Uranikerin Beatrix unter Uranus über Mars-Saturn, ihrer Stabilität als Boden der vielen Freiheit, fast umgeworfen hätte, wurde am Ende mit gefasstem Biss ertragen. Wer weiß denn besser als Uranus, dass das einzig Sichere im Leben nun mal die Veränderung ist? Also muss ab Dienstag Willem-Alexander ans Ruder. Wassermann kann loslassen. Stier hält fest. Er wird es mit der Krone eines kleinen Landes mit großem Anspruch leider nicht so leicht haben wie die Mama. Seine venusischen Anlagen, die ihm auch den Spitznamen und früh Ärger mit den Eltern einbrachten, stehen im Quadrat zu Hollands gefälligem, gemütlichen Löwe-Glanz. Gut, dass er Sonne-DC auf den paßgenauen, niederländischen Jungfrau-Mars und Jupiter im Steinbock wirft. Sonst wäre diese neue Paarung nicht wirklich schmerzfrei zu verkraften.  

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Fernsehen: Die Heilige Kuh schlachten

Der Tag, als der Regen kam: Es passierte nur Stunden nach Vollmond im Skorpion bei Sonne im Stier, mit dem Störsender Wassermann im Ausdrucks-Haus 3. Dazu der böse Mars auf Spitze 6: Ein Opfer musste her, zur Belustigung der Untertanen. Am nächsten Morgen wurde passend dazu die heiligen Kuh des Fernsehens, die wundersame ARD-Tagesschau, ungewollt und plötzlich geschlachtet. Eine Premiere nach reibungslosem Lauf in den letzten 10 Jahren: Die Früh-Nachrichten fanden gar nicht erst statt. Ein Widder-Merkur als Herr des AC, der in Apekt-Freiheit hineinläuft, spukte herum, dazu zig Auslösungen über das ursprüngliche Sendungs-Radix. Aber allein der berüchtigte Untermieter (ein Bild von Liz Greene), der wie Kai aus der Kiste metaphorisch durch den Studio-Fussboden bricht, richtet als Unterlage Unheil genug an. So etwas hat es bei der wichtigsten Info-Sendung des deutschen Fernsehens selten gegeben. Nachrichten als Flagschiffe der Sender sind ja traditionell wie Menschenrechte. Unantastbar. Wenigstens theoretisch.

Seltsame Koinzidenz: Bei Sat 1 brachen fast genau eine Woche davor bereits die dunklen Stunden der TV-News an. Da nämlich fiel auch eine Nachrichten-Sendung, die so schön begonnen hatte, acht Minuten nach dem Start in völliges Chaos. Immer wieder rutschte als schwarzer Peter Rapper Bushido ins Bild. Unterschrift: "Ja zur Zypernhilfe". Erst kein Ton, dann kein Einspieler. Oder die falschen. Sie zeigten wieder nur den anhänglichen Bushido, mit Unterzeilen wie "Der Spargel schießt mit Verspätung“ oder „Polizeifotos: Rattengift-Brötchen“. Was wundert's die Astrologen? Jedenfalls, wenn sie wissen: Anis Mohamed Youssef Ferchichi, so des Rappers richtiger Name, hatte nicht nur den bevorstehenden, aktuellen Vollmond exakt an seinem Radix-Skorpion-Mars. Sondern auch ein Neptun-Trigon dazu und Venus am bewussten Tag exakt im Vorlauf auf diesen Aspekt. Da kann man die Welt schon mal als böse Erscheinung verfolgen. Ende vom Rap: Sendungs-Abbruch. Heute nun, als Mars wieder dort stand, wo an jenem Tag Venus pendelte, keine Spur von Jungfrau-Sonne Bushido. Wie auch? Bei Zwillinge-MC saßen satte fünf astrologische Faktoren in 12 und Uranus in 11. Etwas verschwand. Die Tagesschau. Krone des Fernsehens seit 1952. Zwei TV-Ereignisse der dritten Art. 

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Fussball Live: Dortmund gegen Madrid

Teil zwei der Wochen der Wahrheit beginnt in ca. 30 Minuten in Dortmund. Borussia gegen Real Madrid, Jürgen Klopp gegen José Mourinho, Deutschland gegen Spanien.

Nach dem Kantersieg der Bayern erwartet nun alle Welt ein ähnliches Spiel heute Abend. Und auch astrologisch gibt es Gemeinsamkeiten, in knapp 24 h Stunden ändert sich nicht all zu viel am Firmament. Aber es treffen eben völlig andere Charaktere aufeinander, andere Sonnen-, Mond- und sonstige Zeichen, die sich im aktuellen Hintergrund wieder finden müssen.

Und weil die Loop!-Redaktion nur einen Einwurf weit vom BVB-Stadion entfernt ist, gibt’s heute etwas Neues. Den astrologischen Fußball-Live Ticker sozusagen, wir bleiben hautnah am Ball und kommentieren das Geschehen auf dem Platz aus der Sicht der „Sterne“. Und manchmal sind wir dann vielleicht auch unserer Zeit ein wenig voraus, unsere Leser können beruhigt auch mal zwischendurch vor die Tür gehen, die wichtigen Momente kündigen wir vorher an. So jedenfalls ist es gedacht, als Experiment. Viel Spaß dabei, um 20:45 (MESZ) geht’s los.

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Uranus' Aquarium: Fische im Weltall

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2013. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Bion-M 1 unter Merkur-Uranus, das mit seiner Besatzung von u.a. 40 Buntbarschen, Posthorn-Schnecken und Algen unterwegs ist, um das wichtige Problem der Reisekrankheit zu erforschen, die Immunabwehr und die Schwerelosigkeit. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt ein mitfliegendes Aquarium in Galaxien vor, die nie ein Flossen-Tier zuvor gesehen hat.

So ähnlich könnte der Einstieg einer neuen Serie namens "Fische im Weltall" lauten. Was ist mit dieser Zivilisation eigentlich los? Der erste Mensch im All war Hund Laika (deutsch: Kläffer - aber mit dem Gebell war's schnell vorbei, als sie seinerzeit wieder in den Erd-Orbit eintrat). Und jetzt sind die kleinen Schwimmer als Stellvertreter dran. Heute ist übrigens der "Tag zur Abschaffung der Tierversuche" (früher: Welttag des Versuchstiers). 

Erst ein paar Tage kreist die deutsche Antwort auf Raumschiff Enterprise mit Bion schon im Kosmos. Abgeschossen vom Weltraum-Bahnhof Baikonur, beim nutzbarkeits-hungrigen Jungfrau-Aszendenten mit Merkur in 8, auf Kurs zum Astronauten-Universal-Anzeiger Uranus. Natürlich sitzen die Fische damit auch am Deszendenten, wo sich ja stets alles befindet, was beobachtet werden kann. Ich AC, du DC. Mission OmegaHab der Unis Stuttgart und Erlangen ist kein Witz und dient somit nicht der Volksbelustigung. In einem von 6 internationalen Klein-Satelliten, die mit der Sojus-Rakete verschickt wurden, ging's Freitag um Punkt 12 Uhr mittags (MESZ) ab in die stellare Pampa. Sonne, Herrscherin 12 (Fische-Äquivalent) stand mit Mars kurz vor Spitze 9, der weiten Reise. Skorpion-Haus macht klar, worum es geht: Systeme. Wie unser fränkisches, Aquarium, das nun als erstes geschlossenes Öko-System weltweit den Space durchfliegt. Wieso? Weil Mensch (siehe Jupiter Herr IC, der "Ursache" des Start-Radix, in 10) maßgeblich, wie er ist, keinen Sinn hat für beengte Horizonte. Wissen schafft die Wissenschaft - da darf man ruhig mal zusehen, ob das Leben der kleinen Barsche beim Wiedereintritt in die Atmosphäre wohl verzischt. Als Labormaus hätten sie es schließlich noch viel schlechter...

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Skorpion-Treff: 'Twinsters' aus Korea

Es gibt auch gute Nachrichten aus Korea, jenseits von Droh-Gebärden und Kriegs-Rhetorik. Verantwortlich dafür sind zwei Skorpion-Sonnen, am selben Tag geboren, in derselben Stadt, aber aufgewachsen auf zwei verschiedenen Kontinenten. Und bis zum 21. Februar, dem Tag der Sonne-Neptun-Konjunktion, wussten beide nicht, dass sie eine Zwillings-Schwester haben.

Anais Bordier ist die eine davon, groß geworden in Paris und Studentin in London, Samantha Futerman die andere. Sie wuchs im sonnigen Kalifornien auf und hat eine Vorliebe für YouTube Videos. Zum Glück für beide. Denn eines dieser Videos, veröffentlicht am 6. September 2012 zeigt Samantha in einer kleinen Nebenrolle. Und Anais' Freund, ein Fan von KevJumba, wunderte sich über die Ähnlichkeit zu seiner Freundin. Und hörte auch Wochen später nicht damit auf, dem Ganzen nachzugehen. Bis Anais schließlich am besagten 21. Februar eine Mail an Samantha schrieb (Auszug):

…today I checked your name on the cast and stalked you A BIT and found out you were born the 19th of November 1987. I checked more of your videos… and discovered you were adopted too. So I don’t want to be too Lindsay Lohan, but I was wondering where you were born?”

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Astro-Wetter: Mond der Konsequenzen

Das ist der Mond der Konsequenzen. Was ist mit "Kim Korea"? Was mit Washington? Der Neumond im ersten Zeichen gibt ab heute erst dem astrologischen Start-Up für das noch junge kosmische Jahr Profil. Man kann ihn sich wie eine Existenz-Gründung vorstellen: Neumonde stehen immer für einen frischen Zyklus mit deutlichen Anfangs-Risiken, aber auch Chancen. Das Zeitfenster für eine mögliche Eskalation im koreanischen Raum ist auch astrologisch um Neumond selbst bis zum 15. April am problematischsten. Danach haben Sonne und Mond die Venus-Mars-Konjunktion erst einmal überlaufen und es entsteht zumindest theoretisch wieder mehr Raum. Dahinter steckt: Wenn die Mondphasen-Horoskope in den folgenden Wochen ausgelöst werden, kommen auch die Anlagen sozusagen zur Reife. Tageszeitlich sind die Auslösungen über die "Gefahr"-Optionen per Achsenkreuz haarig. 

Im Widder hat die Energie des Beginns jedenfalls immer noch einmal doppelte Hoch-Zeit. Hierzulande weht der Wind dabei zunächst aus Richtung von Ergebnissen, die jetzt eingefordert sind und eingefahren werden müssen, denn das 10. Haus ist ja die Heimat der Folgen, die irdische Dinge haben. Alles scheint aber auch überall sonst plötzlich gewichtiger zu sein, die Widder-Planeten drücken stärkere Bruch-Gefahr als sonst aus. Das Leben begegnet einem überall leicht mit seiner Schwere in der Umsetzbarkeit und gleichzeitig dem Geschmack größter Bedeutung. Jetzt kommt buchstäblich die Konsequenz der letzten Neumond-Phasen, aber auch des Waage-Widder-Vollmondes und seiner angefangenen, "erfühlten" Projekte, zur Reife und muss abgeschlossen werden, damit Raum und Richtung entstehen, für Kraft, die sich in der Welt (Erd-Haus) angesammelt hat und losbrechen will. Bestenfalls tut sie das konstruktiv, aber dafür braucht es in der nächsten Zeit ganz besonders starke Fähigkeiten zu trennen, in wessen Angelegenheiten sich wer gerade zu Unrecht bewegt und wo doch vernüftigerweise das Denken einsetzte. Das hat es aber unter Neptun nicht leicht. Kim, der Korea-Machthaber, steckt momentan in einem deutlichen Zwiespalt. AC in Pjöngjang löst seine Sonne ambivalent aus. Die Herrscher von 5 Häusern in 7 schaffen Aggressions-Druck. 

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Van der Vaarts: Lilith lässt grüßen...

Sylvie van der Vaart hat Lilith. Die aktuelle gerade aus dem Zwilling im genauem Sextil zur Sonne und dazu Pluto-Uranus in Spannung zur Geburts-Lilith im Krebs. Sylvie van der Vaart hat drum auch Kummer. Denn Lilith, das astrologische Symbol für die schwarze Eva, Sündenböcke oder schlicht das "Luder", begegnet einem im Alltag manchmal einfach durch den Archetyp der "bösen Frau". Astrologie muss nicht hoch psychologisch sein, das wussten schon die Klassiker. Sylvie van der Vaart begegnet also ihre besten Freundin, Sabia Boulahrouz. Nicht, dass das neu wäre. Die hatte ihr schließlich ununterbrochen die Hand gehalten, als Beziehungs- und Torheld Rafael (Venus-Mars in den Fischen) der Liebe zu Silvester einen Tiefschlag versetzte und alles zusammenbrach, was einmal das Etikett Traumehe trug. Unter Saturn auf Beziehungs-Mars und ihrer Venus kommt sowas vor.

Aber seltener, dass sich die beste Trösterin dann plötzlich auf der anderen Seite der Ethik, sprich, in der gegnerischen Mannschaft, wiederfindet. Nämlich offenbar plötzlich tief verankert im Herzen von Wassermann Rafael van der Vaart (mit Krebs-AC), der nun freimütig aller Welt berichtet, was für "überraschend große Gefühle" sich zwischen ihm und der vermutlich jetzt Ex-Freundin seiner Ex-Frau entwickelt haben (SPIEGEL). Es sagt zwar keiner: "Ja, es ist Liebe!", den sonst so modernen Spruch. Aber immerhin meint die beste Freundin nach dem Seitenwechsel: "Ich denke nicht, dass Sylvie sauer ist. Wir sind ja erst lange nach der Trennung zusammengekommen." Stimmt auffallend. Fast genau drei Monate später. Da ist natürlich viel Schicksals-Wasser den Styx entlang geflossen. Sylvie hat Pluto-Pluto und beide Saturn (auf Skorpion-Mars im Combin), zweite Runde. 100prozentig ist da keiner böse. Wie gesagt, Lilith lässt grüßen... 

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Guttenberg - unterwegs in alter Mission

Bild bearbeitet von LOOP!Er hat es wieder getan. Sich weit aus dem Fenster gelehnt, lauthals in die weite Welt gewunken und auf sich aufmerksam gemacht. Wie das eine Sonne-Jupiter Konjunktion im Schützen eben von Zeit zu Zeit machen muss, um nicht dieses quälende Gefühl von Bedeutungslosigkeit zu bekommen. Da muss es dann auch nicht zwingend um Inhalte gehen, aber es muss irgendwie ein Knaller sein. Und wichtig klingen, wichtig ist wichtig.

Nein, um Gottes Willen, ich will hier meinen Stammesgenossen vom Zeichen des Zentauren nicht unterstellen, dass sie alle so sind. Da gibt es, Gott sei Dank, auch andere lobenswerte Beispiele. Aber es ist halt in der Astrologie genau so wie im restlichen Leben – zu viel von etwas Gutem kann sich leicht ins Gegenteil kehren. Essen ist da wohl ein Paradebeispiel, absolut notwendig, aber ab einer gewissen übermäßigen Zufuhr von Nahrungsmitteln dehnt sich das körperliche Universum mehr und mehr aus. Dasselbe gilt auch für den gedanklichen, emotionalen und geistigen Bereich und bei einer Sonne-Jupiter Konjunktion im Schützen darf man sich den Bereich der Ausdehnungen (von was auch immer, da gibt es ebenso wenig Grenzen) als durchaus überdimensional vorstellen.

Aber um Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg gerecht zu werden sei daran erinnert, dass astroenergetische Prinzipien wie Jupiter zwar sehr eindrucks- und wirkungsvoll sind (und sich schon in der Namensgebung zeigen können), aber leider selten bis nie auch automatisch eine entsprechende Bewusstseinsgröße mit sich bringen (von Ethik ganz zu schweigen). Die muss man sich selbst erarbeiten und ohne entsprechende Hilfestellung ist das nicht immer einfach.

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Vollmond: Punktlandung für's Zeitklima


Achtung, Waage-Mond!

Er sitzt im Auge der Zeit. Die allgemeine Astro-Wetterlage nähert sich einem Höhepunkt: Uranus-Pluto, das spannungs-geladene Klima, wird vom heutigen Vollmond-Radix ausgelöst: Während erste Astrologen schon einen romantischen Osterhasen-Vollmond herbei hoffen (Mars-Venus Konjunktion vor Spitze 11 könnte doch schließlich erfüllte Wünsche leidenschaftlicher Art andeuten), sieht das Chart der Atmosphäre für die nächsten zwei Wochen bis zum Neumond sonst eher nicht wirklich nach strahlendem Glockenblumen-Klingeln aus. In Berlin - als Hauptstadt für die Deutschland-Auswirkungen maßgeblich - steht Pluto am Deszendenten im Steinbock, dazu ein Cluster von Sonne, Venus, Uranus und Mars, der das gesamte Team beherrscht, im saturnischen Haus 10 im Übergang zu 11. Das klingt nach Aufbruch.

Planeten an Häuser-Spitzen haben es ja leider so an sich, dass sie im alten Haus kleben, aber das neue dauernd erreichen wollen und wie die Möhre vor der Nase sehen. Am Ende sitzen sie aber trotzdem immer nur auf der Schwelle und lassen das Geschehen des nächsten Hauses an sich vorüberziehen. Das Ergebnis ist meist großer Hunger auf die entsprechenden Themen, aber keine Sättigung. Von 10 nach 11 bedeutet diese Konstellation speziell: Man arbeitet und arbeitet sich ab, um von einer Stellung der Maßstäblichkeit aus (hier besonders von staatlichen Hierarchien oder Behörden, sowie Amts-Trägern mit kardinalen Bezügen im Orbis) endlich die Kluft zu einer dringend nötigen Neuerung zu überwinden. Die Obertöne sind (analog zu Uranus im Widder) insgesamt aufrüttelnd und nervös, man spürt, dass es Zeit für wirklich erkennbare Wandlung wird. Aber man kommt einfach nicht richtig an sie heran. Das schafft noch mehr Druck im Dampf-Kochtopf, bei dem Pluto diesmal Uranus' Deckel bildet.

Am DC setzt er deutliche seine Zeichen - der Krebs-AC des Vollmondes möchte ja unbedingt emotionale Erfüllung und ist im Grund-Empfinden ohnehin schwankend. Aber Skorpion-Herr am Du-Punkt lässt alle Machtkämpfe - seien sie nun politisch, wirtschaftlich oder hoch privat - immer wieder in fast schon gnadenlosen Projektionen enden und verleiht jeder Begegnung gleich einen existenziellen Touch. Immer fühlt es sich schneller als sonst nach Tod oder Leben an. Das gilt auch für den Grund-Akkord im kleinen Menschen-Dasein. Wer jetzt keinen Sinn für die Anspannung zwischen Ich und Du und deren gordischen Knoten entwickelt (Mond Waage Quadrat Pluto DC), gewinnt ihn auch nicht so schnell. Wer jetzt borniert ist, wird es lange bleiben.

Das besonders ist die Botschaft des "Dachs" des Vollmond-Charts, eines tief "wissenden", aber nicht sehr alltagstauglichen Fische-MC, auf dem der cerebral hochgepeitschte Merkur als IC-Herr wie die Krone der Schöpfung sitzt. Dieser Mond führt unterm Strich in eine nötige Auflösung mit begleitenden Spruchblasen. Wir wollen begreifen, woher all die Konfusion stammt, die wir spüren, überschlagen uns auch mit Bedeutungs-Zuweisungen und fahnden nach Gegnern und Konzepten, die dem Durcheinander Sinn geben. Aber im Ergebnis ist das MC-Zeichen der völlig ungerichteten Energie am Neptun als deren Herr stärker. All die schönen Hoffnungen (siehe Osterhasen-Vollmond) versanden schnell wieder, wenn Vision keine Substanz hat (Neptun in 9). Leere als Sinn. Eine Lösung wäre, einfach mal zu beten, ohne dabei in esoterisches Gejubel zu verfallen. Demut als passendes Stichwort. Aber die ist momentan nicht so modern. Was bewegt sich nun im Einzelnen?

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Dienstag, 26. Oktober 2021

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