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Formel Eins: Schwarzer Sonntag

Alleine in Deutschland ereignen sich im Durchschnitt jährlich ca. eine Million meldepflichtige Arbeitsunfälle. Verglichen damit ist ein Fahrerjob in der Formel-Eins sicherer als man glauben möchte, denn in den letzten zwanzig Jahren ist kaum etwas Schlimmes passiert. Bis zum letzten Sonntag, als Mars fast Bogenminuten genau im Trigon zu Uranus stand und die Sonne gerade das Quadrat mit Pluto hinter sich ließ. Mars-Uranus-Pluto, ein astro-logisches Archetypen-Bild, das wohl die meisten "Insider" sofort mit Ereignissen dieser Art in Verbindung bringen würden.

Diesmal hat es den 25-jährigen Franzosen Jules Bianchi getroffen. Die Löwe-Sonne mit einer engen Mond-Mars-Merkur Konjunktion raste gegen Ende des Rennens in einen Bergungskran und erlitt schwerste Kopfverletzungen. Bilder, die um die Welt gingen und natürlich wieder die Frage aufwerfen, warum sich Menschen ohne Not in solche Gefahren begeben? Und wenn sie es schon tun, warum sie selbst und ihr Umfeld immer noch nicht die Möglichkeiten einer gesicherten Zeitanalyse nutzen, um zumindest an bestimmten Tagen das Risiko zu minimieren?

Vermutlich weil die meisten Menschen immer noch glauben, dass solche Unfälle mehr oder weniger zufällig passieren und man da eben nichts machen könne. Genau deshalb, bleibt einem als Beobachter auch nichts anderes übrig, als solche Vorkommnisse weiterhin zu dokumentieren, bis sich diese Haltung vielleicht eines Tages ändert.

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Hongkong: Die Regenschirm-Revolution

Man kann es drehen und wenden wie man will – ein Hauptthema in diesen Wochen bleibt die Waage. Sowohl inhaltlich, weil mundan ausgelöst, wie auch personell. Und selbst wenn sich neue Krisenherde wie jetzt in Hongkong auftun (Link zu SPON), ist Venus als Herrscherin dieses Zeichens immer mit dabei.

Seit dem Wechsel der Sonne am 22. September gehen in Chinas Sonderverwaltungszone Hongkong die Menschen zu Zehntausenden auf die Straße. Zur Erinnerung – Hongkong war durch den Vertrag von Nanking 1842 bis zum 01. Juni 1997 dem britischen Empire unterstellt. Trotz der Rückgabe an China behielt die Stadt diverse Sonderrechte, die es vor allem ausländischen Investoren möglich machten, Hongkong auch weiterhin als solide Geschäftsbasis zu nutzen. Trotzdem kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Protesten gegen die Vorgaben aus Peking. Die größte Demonstration bisher fand am 01. Juli 2003 statt. Damals gingen über eine halbe Million Menschen auf die Straße, um gegen ein geplantes Sicherheitsgesetz zu protestieren, durch das die Pressefreiheit und der Schutz des Wohnraumes abgeschafft und eine freie Religionsausübung verboten worden wäre. Und auch damals stand Jupiter wie heute im Löwen, auf der Mars-Pluto Konjunktion der chinesischen Staatsgründung.

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Obama: Der Löwe fährt die Krallen aus

Wenn einer eine Rede hält, während Mond mit Uranus in exakter Konjunktion steht, dann darf man durchaus auch eine Überraschung erwarten. Und in gewisser Weise war Barak Obamas Rede an die Nation vor zwei Tagen selbst für eine Löwe-Sonne überraschend pathetisch. Von der Besonnenheit vergangener Tage war kaum noch etwas zu spüren, stattdessen sprach er von Krebsgeschwüren, die man ausmerzen müsste, wo immer sich sich gerade befänden. Und natürlich von den Tugenden Amerikas:

"American leadership is the one constant in an uncertain world. It is America that has the capacity and the will to mobilize the world against terrorists. It is America that has rallied the world against Russian aggression and in support of the Ukrainian people’s right to determine their own destiny."

Wer sich nun an frühere Zeiten erinnert fühlt, der liegt auch astrologisch nicht ganz falsch (siehe auch Star Wars 2.0: Die Macht + Öl! Öl! Öl! ). Denn auch 2001, kurz nach den Anschlägen auf die WTC-Türme hat sein Vorgänger zu einer Koalition der Willigen gegen den islamischen Terror aufgerufen. Zwar hat George W. Bush eine Krebs-Sonne in Haus zwölf und nicht wie Obama eine Löwe-Sonne in Haus sechs, und trotzdem gibt es eine Parallele: damals stand der aktuelle Jupiter exakt auf Bushs Radix-Sonne, und genau das erlebt Obama jetzt in diesen Tagen.

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Wowereit: Ende einer Ära

Nun ist es also amtlich – Klaus Wowereit tritt als Bürgermeister von Berlin zurück. Aber die Waage-Sonne bleibt sich auch dabei selbst treu. Der Rücktritt kam nicht etwa als ihn alle forderten, sondern war selbst gewählt, zu einem Zeitpunkt als niemand mehr damit rechnete.

Pünktlich zum Übergang des aktuellen Jupiters über den Aszendenten von „Wowi“. Das hat schon was, wenn ein solcher Schritt unter dem Signum des „großen Glücks“ statt findet. Da möchte man zu allererst zu einer weisen Entscheidung gratulieren, auch wenn sein Statement dazu heute nicht ganz frei von kleinen Seitenhieben auf die eigene Partei waren.

Wowereit wurde am 1. Oktober 1953 um 00:40 h morgens in Berlin-Lichtenrade geboren (Quelle: Astrodienst, Rodden Rating AA). Und wenn der Berliner Flughafen eines fernen Tages dann doch noch fertig gestellt werden sollte und Wowereits unrühmlicher Part bei den Verzögerungen in Vergessenheit geraten sein wird, wird wohl vor allem eines in Erinnerung bleiben – sein mutiges Outing im Jahre 2001. Was heute längst Alltag ist, war damals ein Tabubruch, der höchste Wellen schlug.

Nach dem Bruch der großen Koalition in Berlin war abzusehen, dass die politischen Gegner von "Wowi" eine Schlammschlacht inszenieren würden, denn sein Schwulsein war in internen Zirkeln längst bekannt. Wowereit war also gezwungen in die Offensive zu gehen, wie er das dann tat, war außergewöhnlich. Auch aus astrologischer Sicht, denn als er am 10. Juni 2001 um 16:35 h den Satz aussprach: „Ich bin schwul…und das ist auch gut so“, stand der aktuelle MC genau auf seinem Aszendent. Dort imZodiak, wo heute auch, anlässlich seiner Rücktritts-Ankündigung, Jupiter steht.

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Freispruch für Gustl Mollath

Seit heute, neun Uhr morgens, ist es amtlich – Gustl Mollaths jahrelange Zwangseinweisung in die Psychiatrie war ein Un-Recht. Die unbeugsame Skorpion-Sonne bekommt jetzt zumindest eine finanzielle Entschädigung, wenn gleich ihm das Urteil nicht in allen Punkten entsprechen wird. Deswegen ist es wichtig noch einmal darauf hinzuweisen, wie es zu diesem Freispruch kam.

Denn es waren nicht die offiziellen Stellen, die von sich aus ein Wiederaufnahmeverfahren beantragt haben. Nur dem unbeugsamen Willen Mollaths, sowie dem Druck einer breiten Öffentlichkeit und der Hilfe vieler Unterstützer ist es zu verdanken, dass er jetzt wieder ein halbwegs selbstbestimmtes Leben führen kann..

Begonnen hat das Drama im Dezember 2002. Unter dem Einfluss eines exakten Quadrats von Pluto zu seinem Radix-Mars schreibt Mollath einen Brief an die Hypo-Bank, bei der seine Frau als Sachbearbeiterin angestellt ist. Er wirft ihr darin Steuerhinterziehung und Schwarzgeld-Affären vor, Vorwürfe, die Jahre später größtenteils bestätigt werden. Damals, im ersten Teil unserer Artikel-Serie über den „Fall Mollath“, haben wir geschrieben:

Das Unrechtsbewusstsein von Skorpion-betonten Menschen ist ja hinlänglich bekannt. Einmal auf Fehler im System Mensch angesetzt, bleibt ihr Fokus solange darauf fixiert, bis sich etwas ändert. Kommt als Anlage dann noch ein Steinbock-Mond hinzu, dann kann sich so etwas schnell zu einer Sache auf Leben und Tod entwickeln, bis hin zur Selbstaufgabe oder –zerstörung.

aus Der Fall Gustl Mollath (1) 

 

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Der Adler ist gelandet

Dass es ausgerechnet eine Löwe-Sonne war, die am 21. Juli 1969 als erster von insgesamt zwölf Menschen den Mond betrat, fällt wohl unter die Kategorie „kosmische Scherze für Insider“.

Und dass der etwas pathetische Satz über kleine und große Schritte nicht von einem Krebs-, sondern von einem Schütze-Mond stammt, dürfte diese Insider auch nicht wirklich verwundern. Dann schon eher der Umstand, dass Neil Armstrongs Mond in genauer Konjunktion mit dem Zentrum unserer Milchstraße steht. Vielleicht benötigt man als Anlage diesen inneren Anschluss an andere Dimensionen, damit man bei einem Spaziergang auf dem Mond nicht die wichtigen Dinge des Lebens aus den Augen verliert. 

Immerhin – den Zeitpunkt für diesen ersten Schritt in eine neue Zukunft hat die NASA dem Anlass entsprechend angemessen ausgewählt. 

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Mars-Uranus: Plötzlich und unerwartet

Wenn der morgige Mittwoch vorbei ist, darf man als astrologischer Beobachter einmal tief durchatmen. Denn morgen, gegen 10:25h unserer Zeit, überschreitet Mars endgültig die Opposition zu Uranus. Damit ist ein weiteres Kapitel des Großen Quadrats, das vor noch nicht allzu langer Zeit sogar Weltkriegsängste schürte, abgeschlossen. Zumindest wenn es nach der Zeittaktung der kosmischen Planspieler geht. Es besteht also Anlass zu der berechtigten Hoffnung, dass auch auf den aktuellen Kriegsschauplätzen, in Syrien, im Irak und in der Ukraine, langsam wieder eine Bodenhaftung eintritt, die Gespräche und Verhandlungen über deeskalierende Maßnahmen möglich machen.

Zwar dürfte durch die kommende Einbindung der aktuellen Krebs-Sonne, die Anfang Juli dann nochmal etwas frisches Öl ins alte Quadrat-Feuer gießt, an manchen Orten der Irr-Sinn wieder aufflammen, aller Voraussicht jedoch nur vorübergehend. Grundsätzliche Entwarnung ist aber generell noch verfrüht – das Quadrat zwischen Uranus und Pluto bleibt uns bis zum März 2015 „erhalten“, bis dahin wird sich dieser zermürbende Prozess wohl noch hinziehen. Zermürbend deshalb, weil die Kräfte der Erneuerung und Transformation sich weiter gegenseitig behindern, und viele Problemfelder zwar aufgedeckt und sichtbar werden, aber die Zeit für entsprechende Lösungen noch nicht reif ist. Bis dahin muss man sich wohl oder übel mit kleinen Fortschritten begnügen und zumindest versuchen, schlimmere Auswüchse zu verhindern.

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Rettung aus dem Riesending

Es hat schon etwas von einem Heldenepos – am 12. Tag einer spektakulären Rettungsaktion ist der Höhlenforscher Johann Westhauser dem Höllenschlund des „Riesendings“ entronnen. Um 11:44 h, kurz vor dem exakten Trigon zwischen Mond und Jupiter, brachten ihn seine Helfer wieder ans Licht des Tages, das er seit dem 08. Juni nicht mehr gesehen hatte. An diesem Tag stieg er, wie schon so oft in der Vergangenheit, wieder mal hinab in die Abgründe des Unterbergs. Dort wo der Sage ein Friedenskaiser solange schlafen wird, bis die letzten Tage der Menschheit gekommen sind. Ein Abstieg also in die Unterwelten Plutos, dorthin wo andere Gesetze gelten, wo Zwerge, Nagas und Trolle wohnen und sich nur ungern stören lassen.

Die drei Kameraden steigen so tief in den Berg wie er hoch ist, über 1000 Meter. Und in der Nacht zum Sonntag, gegen 01:30 h, löst sich ein Steinschlag und trifft Johann Westhauser. Westhauer wird schwer verletzt, kann nicht weiter und sein alter Freund Ulrich Meyer, der mit ihm zusammen die „Erstbefahrung“ 2002 durchführte, macht sich alleine auf den 12-stündigen Rückweg, um Hilfe zu holen. Schon damals, am 09. August 2002, war die Erforschung des Riesending ein gewagtes Unternehmen.

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Mars: Zurück in die Zukunft

Seit Dienstag Nacht um 03:31 h (MESZ) kommt wieder Bewegung ins Zeitgefüge. Ob das gut ist oder weniger gut, werden die nächsten Wochen zeigen. Denn Mars hat seinen rückwärtigen Krebsgang aufgegeben und marschiert nun wieder vorwärts durch den Zodiak. Das klingt im ersten Moment wenig spektakulär, vor allem da es sich astronomisch gesehen ja lediglich um eine verschobene Perspektive handelt. Aber selbst wenn man Rückläufigkeiten nur als symbolische Fußnoten begreift, zeigt sich häufig, dass bestimmte Entwicklungen durchaus darin ihre Entsprechung finden. Vor allem wenn man sie als Ganzes betrachtet.

Die jetzige R-Phase von Mars begann am 02. März dieses Jahres. Um diesen Zeitpunkt herum wurde die Krise in der Ukraine zu einer weltpolitischen Angelegenheit. Das was bis dahin als Maidan-Revolution galt, wurde zur Krim-Krise und den Unruhen in der Ost-Ukraine. Mars stand an diesem Tag auf 27° Waage, seitdem ging es nur noch rück- bzw. ab-wärts mit den angestrebten Entwicklungen. Bis eben vor einigen Stunden, jetzt ändert sich unsere Perspektive bezogen auf den roten Planeten und er wird nach und nach wieder Fahrt aufnehmen. Zurück in die Zukunft könnte man das Motto der retrograden Phasen nennen – alle Punkte im Zodiak werden noch einmal überlaufen, in diesem Fall zum dritten Mal.

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Dienstag, 22. September 2020

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