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Merkur: Wie Wissen zu Weisheit wird

Es geht doch nichts über Experimente, die das lebendige und dynamische Element des Augenblicks mit einbinden. Auch in der Astrologie. Heute hat man die Gelegenheit, das Prinzip Merkur aus einer bestimmten Perspektive zu erfahren und zu erleben. Denn er ist gerade stationär, tritt also symbolisch gesehen auf der Stelle und bewegt sich keinen Millimeter mehr durch Raum und Zeit. Gegen 14:50 h unserer Zeit wird er so zum absoluten Langsamläufer, und in gewisser Weise fällt er komplett aus jedem Rahmen. Denn Veränderung, das Wesen der Zeit, bedeutet ja immer auch Bewegung. Im Umkehrschluss könnte man dann sagen: wo es keine Bewegung gibt, hört auch die Zeit auf zu existieren.

Wobei man hier natürlich Abstriche machen muss. Denn Rückläufigkeiten und stationäre Momente sind ja „nur“ Schein-Wirklichkeiten. Aus unserer Sicht, der erdbezogenen-geozentrischen, scheinen Planeten bisweilen rückwärts zu laufen, mittlerweile wissen wir, dass das aber ein Hoax ist. Ein Wahrnehmungs-Scherz. Aber wie immer, wenn es um Wahrnehmung geht, hat alles mindestens zwei Seiten. Eine relative und eine absolute. Und solange man als Mensch keine sonnenhafte Perspektive einnehmen kann oder will, solange prägt das Relative eben unser Erleben und alles was damit verbunden ist.

Merkur, aus der Zeit gefallen, ist also irgendwie dann doch auch eine erfahrbare Realität, zumindest für einige Augenblicke. Die ersten Ergebnisse im Selbstversuch hinterlassen bei mir folgenden Eindruck:

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Das Multiversum des Max Tegmark

"Enemy - thy name is greed. For friendship is frail now that Mammon is God, with marketing screaming: Buy! Own! Have! A friend you can't marry is a mere waste of time. Have to have! Possess! Own! If you can't own, why stay in touch? Not a profitable investment."

Max Tegmark - Friendship

Dieser Auszug aus einem Gedicht stammt nicht etwa von einem namenlosen Sozialrevolutionär, sondern von einem bekannten Wissenschaftler. Der zudem noch der Meinung ist, dass unser gesamtes Sein eigentlich nur eine Art von Mathematik ist, sich also über Formeln und Gleichungen darstellen lässt. Zu allem Überfluss behauptet er auch noch, dass wir Menschen nur die dritt-intelligenteste Spezies auf unserem Planeten sind (nach Delphinen und Mäusen). Dabei hat der Mann eine Stier-Sonne, müsste also aus Sicht einer Pi*Daumen - Astrologie unbedingter Anhänger von „kaufen, besitzen und haben“ sein und nichts mehr lieben als stabile Ansichten und Verhältnisse (siehe auch Super-Stiere: Marx-Max + die Quarks ). Statt genau das vehement in Frage zu stellen.

Aber in den vielen Universen des Max Tegmark ist eben nur wenig so, wie man es allgemeinhin erwarten würde. Denn wenn jemand Mathematik als eine Art Schöpfungssprache bezeichnet, würde man annehmen, dass sich dieser jemand in einem Universum befindet, in dem Begriffe wie Bewusstsein und Wahrnehmung kaum eine Rolle spielen. Max Tegmark ist ein Paradebeispiel dafür, wie wenig Vorurteile mit Wirklichkeit zu tun haben. Er ist Kosmologe und Wissenschafts-Philosoph, seine Aufgabe ist es, neue Gedanken und Theorien zu entwickeln, die die engen Container klassischer Sichtweisen erweitern. Und bisweilen auch komplett sprengen.

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Die Venusfalle (2) - hinter dem Spiegel

"Erleben wir etwas als angenehm, entsteht Anhaftung und Begehren, und beides bestimmt fortan unsere weiteren Handlungen. Erleben wir hingegen etwas als unangenehm, entsteht Zorn, Ungeduld usw., Gefühle die wiederum unser Verhalten beeinflussen und uns negativ handeln lassen, was später zu Schwierigkeiten führt. Obwohl also die eigenen Handlungen immer wieder leidvolle Situationen nach sich ziehen, erkennen wir dies nicht und meist ist uns nicht klar, welches Verhalten unterlassen werden sollte, um Probleme zu vermeiden. Genau dieses Nicht-Wissen, diese Unwissenheit, ist der Grund dafür, daß wir unser Handeln von den anderen leidbringenden Gefühlen wie Begierde, Zorn, Stolz und Neid bestimmen lassen, anderen Leid zufügen und selbst Schwierigkeiten erleben. Die Ursache unserer Probleme liegt also in den leidbringenden Gefühlen."

Kyabje Tenga Rinpoche

Es gibt Dinge im Leben, über die ich nicht mehr diskutieren kann. Die obige Aussage eines großartigen Menschen, der sein ganzes Leben lang in den Dienst anderer gestellt hat, gehört dazu. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch, der sich selbst und sein Leben offen und unvoreingenommen untersucht, zu dem selben Schluss kommen wird: Eine der Hauptursachen unserer Probleme liegt in den leidbringenden Gefühlen wie Begierde (oder vereinfacht auch Gier), Zorn, Stolz und Neid. Um nur die wichtigsten zu nennen.

Das größte Problem im Umgang damit ist aus meiner eigenen Erfahrung, die benannten Empfindungen überhaupt als solche zu erkennen. Begierde oder Gier kann sich hervorragend anfühlen, ein ungeheurer Antrieb sein, um Dinge zu erreichen. Stolz erhebt einen selbst über alles andere, macht einen scheinbar unangreifbar. Ärger ist eine sehr kraftvolle Energie-Quelle, die einem dabei zu helfen scheint, sich in schwierigen Zeiten durchzusetzen. Und Neid bzw. Konkurrenzdenken kennt wohl jeder Spitzensportler, mit seiner Hilfe motivieren wir uns im Kampf um Erfolge. Erst wenn sich die Begierde als zwanghafte Sucht nach etwas zeigt, wenn der Stolz sich als Hybris, Arroganz und Überheblichkeit äußert, wenn der Ärger zum zerstörerischen Hass wird und der Neid auf das was andere haben, uns innerlich zerfrisst, sind wir manchmal auch in der Lage, die „dunkle Seite dieser Mächte“ zu erkennen. Aber oft nicht einmal dann.

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Die Venusfalle(1) - der Feind im Spiegel

Die aktuellen Nachrichten sind voll davon, und ich vermute, dass viele von uns auch im privaten Bereich damit zu kämpfen haben - Feindbilder. Sie sind das aktuelle Zeit-Thema Nummer Eins, stehen ganz oben auf der Liste der momentanen Herausforderungen. Und astrologisch betrachtet ist es kein Zufall, dass ausgerechnet jetzt wieder Blöcke entstehen. Erst im Denken, dann im Empfinden, schließlich wird ein Bild der Welt daraus und schafft Wirklichkeit. Der gute Westen, gegen den bösen Osten, die fremden Eindringlinge gegen die aufrechten Ansässigen, Linke gegen Rechte, Oben gegen Unten, hier die richtigen Ideale, dort die falschen. Dumm nur, dass das je nach Perspektive immer auch umgekehrt funktioniert, je nach dem, auf welcher Seite der Mauer man steht.

Denn eine Mauer muss immer als erstes gezogen werden, zumindest geistig, in Gedanken und Vorstellungen. Die einzelnen Steine dieser Mauer symbolisieren all die Themen, die wir nicht mit uns selbst in Verbindung bringen können, wollen oder "dürfen". Voraussetzung für das Entstehen von Feindbildern ist so gesehen immer eine Abspaltung von Inhalten, mit denen wir uns nicht identifizieren.

Im Entwicklungskreis des Zodiaks findet diese Abspaltung seinen Ausdruck im Zeichen Waage, im siebten Kreis der Häuser, und natürlich auch bei Venus selbst. Denn egal, ob ich jemanden lieben möchte oder hassen, es braucht dieses Gegenüber, das nicht „Ich“ bin. Das sich scheinbar völlig unabhängig von mir bewegt, das autark handelt, losgelöst von meinen eigenen Aktionen, das einen eigenen Charakter hat, ein eigenes Wesen ist. In ihr oder ihm findet sich dann mein Gegenstück, entweder als Inbegriff all dessen, was ich ablehne, oder als verlockendes Objekt meiner Begierde und Sehnsucht.

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Die Stille vor dem Grossen Knall

Keine Angst. Das hier ist keine Prognose, die sich auf aktuelle, politische Ereignisse bezieht. Sondern der Hinweis auf einen Moment in Zeit und Raum, der eine besondere Bedeutung hat. Grundsätzlich für alle Lebewesen auf unserem schönen, blauen Planeten, aber speziell auch für „uns Astrologen“.

Denn die jährliche Zeitenwende steht kurz bevor, ein energetischer Klimawechsel, symbolisiert und ausgedrückt durch die Wanderung der Sonne über den absoluten Nullpunkt des Zodiaks. Dort, wo sich die Zeichengrenzen von Fische und Widder berühren, können wir wieder einmal „live“ erleben, dass sich das astrologische Modell keineswegs darin erschöpft, nur bildhafte Charakterdeutungen einzelner Menschen zu ermöglichen, sondern äußerst lebendig beschreibt, was gerade Hier und Jetzt in diesem Raum-Zeit-Kontinuum geschieht.

Und innerhalb dieser Beschreibung befinden wir uns quasi am Vorabend des Big Bangs, des Urknalls, des Beginn unseres modernen Schöpfungsmythos. Am Donnerstag, den 20. März um 17:57:05 h, wird die Sonne diesen magischen Punkt überqueren und aus dem absoluten Nichts (im Sinne von nicht definierbar) wird das gesamte Universum neu entstehen. Nicht nur eines, sondern all die unzählig verschiedenen Universen, in denen all die unzähligen Lebewesen auf unserer Erde gleichzeitig existieren. All das wird innerhalb einer Plank-Zeit Einheit passieren, im Bruchteil einer Atto-Sekunde also. Und genau deshalb wird es kaum jemand bemerken…

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Fische-Sonne: Let it be...

FischeSonne2019

 Lass alles los! Auch das Loslassen…
(Zen-Spruch)

Wenn die Sonne heute Nacht in den letzten Abschnitt des Zeitenkreises wechselt, bekommt unser Leben als Gesamtheit wieder eine andere Färbung. Hier bei uns, in den nördlichen Breiten drückt sich das auch in der Natur aus. Eine Zeit, äußerst ambivalent, in der fast alles möglich erscheint, aber noch nichts wirklich sicher ist. Der Winter ist irgendwie noch da, aber gleichzeitig zeigen sich zwischendurch schon die ersten Anzeichen des Frühlings. Es könnte noch einmal bitter kalt werden, auch wenn am nächsten Morgen dann vielleicht schon die ersten Frühlingsblumen im Sonnenlicht leuchten.

Es ist eine der Phasen im Leben, die uns dem Namenlosen, dem Geheimnisvollen, dem wahren Wesen, dessen was ist, vielleicht näher bringt, als alle anderen Zeiten. In den Fischen findet sich all das, was anderswo mit Begriffen belegt, mit Namen benannt und mit Urteilen eingeschränkt wurde, wieder losgelöst und befreit von allen Konzepten. Genau deshalb ist es nicht mehr greifbar, scheint irgendwie nicht mehr existent zu sein. Wenn man einen Vergleich mit den heutigen Weltbildern sucht, dann befindet man sich jetzt im Bereich der Sub-Quanten, der Dunklen Energie. Dort wo die üblichen Gesetzmäßigkeiten nicht mehr ohne weiteres anwendbar sind, wo man nicht einmal mehr von Widersprüchen reden möchte, da die Kluft zwischen dem, was vorstellbar ist, und dem was sich jeder Vorstellung verweigert, einfach zu groß wird.

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Hans H. Taeger: Love and Peace

Sein wir doch mal ehrlich, jeder ist bestimmt für „Love and Peace“ oder ähnliches zu haben. Aber muss das denn unter jedem Brief und auf jeder Postkarte als stereotyper und frommer Vorsatz postuliert werden (vor allem wenn man weiß, dass einen der Absender nun wirklich z.Zt. nicht ausstehen kann?). Warum sagt man nicht z.B. mir geht's im Augenblick fürchterlich schlecht und am liebsten würde ich Dich als Projektionsfläche für meinen Zustand benutzen, doch ich weiß, daß dies Unsinn ist.

Also Karten auf den Tisch, ich überwinde meinen Stolz, dies und das quält mich innerlich. Weißt Du einen Rat? Durch eine derartige Offenheit würde dem anderen überhaupt erst die Gelegenheit gegeben, sein aktives Mitempfinden anzuwenden und sich in die Situation des anderen hinein zu fühlen. Man würde als Mensch angesprochen werden und könnte als Mensch reagieren. Statt dessen findet eine spirituell verkleidete Schönfärberei statt. Man teilt mit, wie gut es einem geht, daß alle Lebewesen glücklich sein mögen, daß man unentwegt nur Gutes tut, die Meditation gute Fortschritte macht, man den oder den tollen Lehrer oder Kurs besucht hat, etc.. Hinter all dieser Fassade spürt jedoch jeder, daß das Gegenüber eigentlich in einer fürchterlichen Krise steckt, und man hat wieder einmal eine wichtige zwischenmenschliche Hilfestellung auslassen müssen, da der andere nicht bereit ist, etwas aus sich herauszugehen. Vielleicht weiß man ja auch keine Antwort auf die Probleme des anderen. Doch es wäre wenigstens darüber gesprochen worden, und alleine dies wirkt schon entspannend, befreiend und vertrauensbildend.

Je intensiver man um seine Sonne (— oder seinen Mond) ein symbolisches 12. Schutzfeld aufbaut, umso stärker scheinen Abwehrmechanismen und überempfindliche Stolz-Blockierungen eine mimosenhafte innere Sensibilität zu überlagern. Aus der Angst heraus, in seiner inneren Verletzbarkeit, Unfertigkeit und Krisenhaftigkeit erkannt zu werden, wirkt man nach außen hin nicht nur launisch, aggressiv, kontaktfeindlich und verschlossen, sondern verstrickt sich zudem in allerlei Notlügen, Geheimnistuereien oder spirituell wirkende Verhaltensbanalitäten.

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Montag, 14. Oktober 2019

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