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Schütze-Vollmond: Advent, Advent...

Manchmal passt wirklich alles zusammen. Die Zeichenwechsel von Jupiter und der Sonne zusammen mit dem Vollmond, alles im Schützen - gleichzeitig öffnen die ersten Weihnachtsmärkte und bald beginnt auch die Adventszeit. Die große Vor-Freude auf das Lichterfest, die Geburt des Erlösers oder zumindest auf üppige Geschenke. Alleine der Umstand, dass ausgerechnet die Vorweihnachtszeit mit ihren Hoffnungen und Wünschen in die Schütze-Phase des Jahres fällt, ist schon ein kosmischer Witz. Oder eine Verschwörung von Illuminaten und Freimauern, je nachdem, woran man glaubt oder glauben will.

Denn das ist ja das ein großes Stichwort unserer Zeit – der Glaube. Ich glaube, also bin ich. Beziehungsweise das woran ich glaube wird Teil meines Lebens. Prägend und weitreichend. Auch wenn nichts wirklich dafür spricht, dass alles so ist, wie ich es glaube. Es reicht, dass ich es tue. Ich kann an einen Gott glauben oder viele, und selbst wenn ich an keinen glaube, bleibt es dasselbe Prinzip. Denn Glauben heißt nicht wissen, davon lebt das Ganze. Wie schrecklich wäre es, wenn man schon heute wüsste, was man zur Weihnacht alles geschenkt bekommen wird. Selbst wenn es großartige Dinge wären, nichts kann diese Vorfreude ersetzen, dieses hoffnungsvolle Spekulieren innerhalb der Parameter, die ich für glücksbringend und erfüllend halte.

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Skorpion-Eklipse: Das Ja im Nein

Als jetzt die Sonne in den Skorpion lief und mit ihr die 4. Eklipse des Jahres (samt aller plutonischen Drachen, die in den Seelen wohnen) das Haupt erhob, hat wieder die Zeit des großen Neins im inneren Kampf gegen das Dasein begonnen. Abwehr, die immer Probleme erzeugt. In solchen Phasen stellt sich für jeden von uns die Frage, wie wir mit dem, was wir bekämpfen in unserer kleinen Welt (also sehr vielem), eigentlich anders umgehen könnten. Nicht umsonst hat die 8. Phase des Tierkreises ihren ganz eigenen, mächtigen Ruf und Sog. Pluto (und sein oft verhasstes oder als grausam gemobbtes) Zeichen sind ja archaisch.

Wie in Steinzeiten stellen sie Mangel fest, um Fülle zu schaffen. Das dient der Abwehr von Gefahr, die "alles" zerstören könnte. Leider haben wir im tiefen, dunklen Herzen der 8. Phase noch nicht begriffen, dass Schutz nicht gleich Überwältigung sein muss und nicht jedes Seil auf dem Boden eine Schlange. Wir installieren weiter Urteile, Schubladen, Feststellungs-Merkmale (gut? schlecht?) um gegen die drohende, traumatische Vernichtung zu kämpfen, die Skorpion so nah kommt. Immer geht es ihm um Plus oder Minus, Be-Wertungen, die aus den Wertigkeiten des Stiers gegenüber entstehen.

Extrem-Vorstellungen zwischen Hell und Dunkel. Und so schleppt der agitierte Skorpion da, wo er im Radix steht, gern ganze Konzept-Pakete mit sich herum - nicht nur in Gestalt der eh als hart oder unreif verschrienen Plutonier, die als Packesel mit der Projektionslast "sauberer" Zeichen überlastet werden, da sie so stark mit der intensiven Zeit-Qualität schwingen. Nein, jeder hat ja seinen Pluto im Horoskop - und das Zeichen der Finsternis (0°!) schlägt überall im Radix einen besonderen Ton an. Es gibt keine bessere Prüfung als nach diesem Skorpion-Neumond, um sich auf die Schliche zu kommen, zumal auch in der übersetzten Eklipse = dem "Verschwinden oder Ausbleiben" bereits das Prinzip Skorpion steckt. Feststellen des großen NICHT. Ob fehlend, tabuisiert oder auszumerzen.  

Selbsterkenntnis fängt den Wurm! (SPRICHWORTREKOMBINATOR)

Jetzt geht es um die Macht der inneren Konzepte, aber auch um die Freude (Löwe wartet ja auf Skorpions Eck-Seite), wenn die alten Urteile, Neins, Abwehr-Cluster gegeneinander klirren, weil man sie probehalber spielerischer einsetzt. Dafür müsste man die Überzeugungen und ständigen Gutachten, mit denen man die ganze Welt überzieht, allerdings erst einmal kennen. Was der Schuld-Verschreibungs-Politik des Skorpionischen, das noch in seiner Negativ-Bilanz verfangen ist, spontan widerstrebt. Aber Ehrlichkeit, die Pluto fordert, fängt eben bei sich selbst an: Schluß hier, bitte, in der 8. Phase, mit zweierlei Maß der Waage, her mit der Loyalität zu eigenen Werten, die sich auch auf das eigene Defizit bezieht - Nutzen, Frommen, Verdehungen.

Wenn Skorpion sich in diese Eindeutigkeit begibt, ist er eigentlich schon erlöst. Fang bei dir selbst an. Überprüfe alles. Alle Konzepte. Aller Menschen. Auch deine. Dazu ist nicht nur das Plutonische, was jetzt im Untergrund überall wabert, aufgerufen. Auch der Rest der Welt schaue besser noch einmal genau hin, bevor er Pluto/Skorpion als ungemütlich von sich fortstalkt, aus dem Eigenen heraus mobbt oder aus seinen Kreisen wegdenkt. Urteile sind überall. In jedem. Gerade aktuell, da eine Finsternis mit Neumond den ersten Grad des Skorpion so stark markiert und energetisiert hat. Denn es geht jetzt um nicht mehr oder weniger als das Prinzips des Nein, der Kontrolle und Verwandlung. Wie es in uns lebt, sich bewegt und uns alle psychologisch verschattet. Verführerisch für Projektionen, aber auch eine Zeit voller Chancen, im eigenen Dunkel endlich ein kleines Ja genau da zu finden, wo wir den lieben langen Tag feststellen, was alles falsch ist und uns nicht gefällt.

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Waage: Im Auge des Betrachters

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (gegen 3:53 Uhr) ist es mal wieder soweit: die Sonne wechselt ins Zeichen Waage.
Erster Gedanke – oh wie nett. 
Venus-Zeit ist angesagt, folglich sollten in den Wochen danach alle Auseinandersetzungen befriedet werden, nur noch glückliche Beziehungen existieren und die Welt in Harmonie und Schönheit versinken.

Schließlich hört man, zumindest in den üblichen Standard-Werken ja nur Gutes über diesen Abschnitt des Zodiaks. Demnach sind alle waage-betonten Menschen Ästheten mit einer tiefen Sehnsucht nach Harmonie, nach außen sanft und sensibel, streben nach Gerechtigkeit und Frieden, sind einfühlsame Zuhörer und stets bemüht, alle Gegensätze und Konflikte auszugleichen und zu versöhnen.

Natürlich werden auch ein paar weniger positive Eigenschaften erwähnt, aber im Großen und Ganzen möchte man sich dann doch eigentlich wünschen, dass alle Menschen irgendwie das Wesen dieser Waage verinnerlichen würden. Und man findet man auch immer berühmte Beispiele für diese Zuordnungen: Das Friedliebende verkörpert wohl am besten Mahatma Gandhi, das Künstlerische ein John Lennon und für die Schönheit könnte man Brigitte Bardot oder Romy Schneider nennen. Wobei letztere schon eher einen Bogen spannt in die weniger bekannten Gefilde dieser Grundenergie. Genauso wie ein Heinrich Himmler, eine Margaret Thatcher oder ein Aleister Crowley, auch allesamt Waage-Sonnen. Und wohl weniger für ihre freundlichen und sanften Seiten bekannt.

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Von Traum-Tänzern und Drama-Queens

Damit es nicht gleich anfangs zu einem Missverständnis kommt – die Überschrift wäre auch umkehrbar. Drama-Kings und Traum-Tänzerinnen treffen genauso häufig aufeinander, und natürlich gibt es weitere Variationen dieses Themas. Nein, es geht hier nicht um willkürliche Zuweisungen von Verhaltens-Auffälligkeiten, sondern um eine der meist gestellten Fragen, die man als astrologischer Berater zu hören bekommt: Passt er/sie denn auch zu mir?

Menschlich ist diese Fragestellung durchaus verständlich, ehrlicherweise müsste man aber antworten, dass Astrologie für solch ein Auswahl-Verfahren genauso geeignet ist, wie das Gummibärchen-Orakel. Natürlich, aus klassischer Sicht passen alle Widder gut zu den Löwen, Waage zu Zwilling und Stier zu Jungfrau, teilen sie doch zumindest das selbe Element.

Nur wird man erstaunt feststellen, daß solche Kombinationen im wirklichen Leben nicht häufiger vorkommen als andere. Genauso oft versuchen es Skorpion-Frauen mit Wasser-Männern (und werfen ihnen später Etiketten-Schwindel vor, weil vom Wasser kaum etwas zu spüren war…), Schütze-Männer mit Jung-Frauen und Stein-Böcke mit Waage-Sonnen. Ja, man könnte sogar den Eindruck bekommen, dass gerade schwierige Verbindungen einen besonderen Reiz ausüben. Mit ähnlich veranlagten Menschen hat man vielleicht ein lockeres Freundschafts-Verhältnis, aber man übersieht sie gerne bei der engeren Partnerwahl.

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Sonne-Neptun: Im Nebelfeuer wandern

Am Freitag um 16:32 h unserer Zeit stehen sich Sonne und Neptun genau gegenüber. Der Gedanke, darüber etwas zu schreiben, erzeugt in mir erstmal nur eines:

ein Vakuum...

Um das etwas aufzufüllen, lese ich Zeitung. Und als erstes fällt mein Blick auf eine Nachricht, die ebenfalls eng mit neptunischer „Wirklichkeit“ verbunden ist.

Flug MH 370, erinnert sich noch jemand? Diese Maschine, die plötzlich von allen Radars verschwunden war, dann aber doch irgendwie auf einem aufgetaucht ist, seltsame Pings von sich gab und nach der man heute immer noch sucht. Vermutlich in einem Gebiet, wo sie nach neuesten Erkenntnissen doch nicht sein kann, denn nun gibt es angeblich ein neues Lebenszeichen des Flugzeugs. Weil nämlich die Bodenkontrolle versucht hat, via Satellitentelefon die Crew zu erreichen. Ohne Erfolg. Und trotzdem so hört man heute erstaunt, kann man jetzt (ein halbes Jahr später) relativ gesichert daraus ableiten, dass der Kurs der Maschine sich schon viel früher gen Süden wandte, als bisher angenommen.

...??????...

Versteht das irgendjemand? Muss man das verstehen?? Kann man das überhaupt verstehen??? Schließlich haben wir ja im Moment eine Jungfrau-Sonne, seit alters her wird dieses Zeichen in Verbindung gebracht mit Analyse, Vernunft und einem Handeln, dass sich dienend an dem orientiert, was nützlich ist. Damit die vorhergehende Phase der Identifikation mit einem geistigen Zentrum namens Ich nicht nur um sich selbst kreist. Also keinen solaren Autismus auslöst.

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Von Löwen und Lämmern

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

Albert Einstein

Als am 16. Juli um 12:30 MESZ Jupiter ins Zeichen des Löwen eintrat, sollte hier eigentlich schon ein kleiner Lobgesang auf die kommenden Feuerzeiten angestimmt werden. Waren wir doch gerade Weltmeister geworden, alles konnte nur noch besser werden. Aber auch wenn die Gesamtstimmung schon vom typischen Laissez-faire des Sonnenzeichens geprägt war, versucht man ja trotzdem das eigene Empfinden mit der Wirklichkeit abzustimmen. Und wühlt vorab in den Schubladen der Geschichte, um heraus zu finden, was denn so ein Jupiter im Löwen in den vergangenen Jahrzehnten mit sich gebracht hat. Zur Erinnerung – alle zwölf Jahre findet dieses energetische Schauspiel statt, Material findet man also zur Genüge.

Aber es wurde Abend und es wurde Nacht und die anfänglich positiven Intensionen bröckelten mehr und mehr. Zwar stellte sich heraus, dass die erste Herztransplantation bei Jupiter im Löwen stattfand (1967), der erste Walkman auf den Markt kam (1979) und Deutschland wiedervereinigt wurde (1990), trotzdem blieb ein komischer Beigeschmack. Das passiert ja meistens dann, wenn das „kleine“ Bewusstsein gerne etwas Positives finden möchte, während der große Rest (auch Unterbewusstsein genannt) aus den vorhandenen Informationen etwas anderes „liest“.  Und partout nicht damit aufhören will, ein „ungutes Gesamtfeeling“ zu erzeugen.

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Jenseits der himmlischen Sterne

Eine Nachbetrachtung
- zu dem, was gestern in Brasilien geschah
und gleichzeitig hier bei uns

Die einen stehen immer noch unter einem Wirklichkeits - Schock (die sogenannte Saturn-Starre), die anderen jubeln lauthals vor sich hin (Jupiter-Euphorie), aber können es eigentlich auch nicht so ganz glauben (neptunische Ambivalenz). Eine deutsche Nationalelf fegt den Gastgeber Brasilien im Halbfinale mit 7-1 vom Platz, wäre eine Überschrift. Oder aber „Högschte Dischziblin und Konzschendration“ nutzt jeden noch so kleinen Fehler der anderen Mannschaft äußerst effektiv aus. Vier Tore in sechs Minuten.

Auf jeden Fall sind sich alle einig – dieses Spiel war ein außergewöhnliches, etwas dass man nicht alle Tage erlebt und das eine nachhaltige Wirkung hinterlässt. Bei den Verlierern und den Gewinnern. Und während man den Brasilianern schon heute bescheinigen kann, daß sie auch in einer solchen Niederlage Größe gezeigt haben, und bei den deutschen Spielern erfreut feststellen durfte, dass die kurz nach dem Spiel auf überschwengliche Jubelarien verzichtet haben und stattdessen ihre Gegner trösteten, schwamm der Präsident des DFB, Herr Niersbach, auf einer ganz anderen Welle. Einer neptunischen, denn er hat gerade Neptun im Quadrat zu seiner Sonne und das zeigte sich in einer ziemlich unangemessenen Überschwenglichkeit, die an schlimmste deutsche „Tugenden“ erinnerte.

Aber Schwamm drüber, nach dem Spiel ist vor dem Spiel, heute Abend wird der Gegner fürs Finale ermittelt und es sind ja noch jede Menge Fragen offen.

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Montag, 26. August 2019

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