Loop!

Astro-Labor

Sport im Horoskop - alles (nur) Mars?

Crosspost: Es ist nicht alles Mars was glänzt, zumindest in den Horoskopen von Sportlern. Das jedenfalls hat Christian Kraut herausgefunden, als er sich mit der Bedeutung Chirons für verschiedene Sportarten beschäftigt hat.

Wenn man sich astrologisch dem Sport nähern möchte, so fällt das Hauptaugenmerk im Horoskop wohl zuerst auf den Planeten Mars, was natürlich naheliegend ist, da die Stellung von Mars im Horoskop wiederspiegelt, wie es um unseren Bewegungsdrang bestellt ist. Seine Position im Radix verrät uns, auf welche Art und Weise wir uns bewegen. Daraus lassen sich logischerweise Sportarten ableiten, die uns in unserer natürlichen Beweglichkeit fördern.

Nun ist Sport für den Menschen oftmals aber mehr als nur das pure Ausleben des eigenen Bewegungsdrangs. Viele Menschen sehen darin einen Ausgleich zu ihrem Alltagsleben, der es ihnen beispielsweise ermöglicht, den Kopf frei zu bekommen und damit wieder zur inneren Ruhe finden zu können.

Hier fängt im Prinzip schon der therapeutische Nutzen an, den eine richtig gewählte Sportart mit sich bringen kann. Und genau hier endet auch die Kompetenz von Mars in Sachen Sport. Denn Mars schert sich nicht darum, ob die sportliche Betätigung einen therapeutischen Nutzen hat oder nicht. Ihm geht es nur um die aktive Bewegung an sich. Ganz abgesehen von den vielen Sportarten, in denen das aktive Bewegen eher nebensächlich ist.

Dieser Punkt führt uns als nächstes vielleicht in den Bereich des fünften Hauses, wo wir ebenfalls einen Bereich finden, in dem wir uns spontan und unserem Wesen gemäß  ausleben bzw. ausdrücken können. Aber liegt im Haus des spontanen Selbstausdrucks auch wirklich die Möglichkeit eines therapeutischen Nutzen verborgen? Ja und Nein.

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Prognose: Wenn die Grade tanzen...

Prognose ist die schwierigste Übung (oder besser, der heftigste Ernstfall) der Astrologie. Das zeigt sich gerade im Auge des Orkans, der mal wieder in aller Herren und Damen Länder tobt. Was wird passieren? Eine der ältesten Fragen verwirrter Menschen. Wer die gordischen Knoten des "Schicksals" dabei allein mit Methoden knacken will, muss sich ganz warm anziehen. Denn astrologische Re-Aktionen sind genauso vernetzt wie das Leben - Astrologie war ja nie statisch, sondern dynamisch. Wie die Sache mit dem Schmetterling und dem Sack Reis in China: Selbst bei bester Datenlage (sichere Geburtszeiten und stabil "reagierende" Länder-Horoskope) kann per Domino-Effekt ein einziger Ausreißer dazu führen, dass sich das komplette Bild ändert. Das gilt auch für Ausfallschritte des Astrologen:

Denn Mensch macht Fehler. Auch bei sehr genauer Arbeit. Astrologie ist und bleibt ein hoch komplexes Puzzle, das einen Werkzeugkasten braucht (Techniken), Bezugnahme aller beteiligten Punkte und Mut zur Lücke. Aber all das bewegt sich weniger um Mechanik, als um Mythen. Wir werden nie alles wissen, nie jeden Hintergrund aufklären. Denn, wie mal ein sechsjähriger Nachwuchs-Realist meinte: "Das Universum ist Gottes schwarzer Vorhang. Hätte er gewollt, dass wir die Zukunft kennen, hätte er ihn durchsichtig gemacht!"

Eine einigermaßen nachvollziehbare Voraussage von aktuellen Trends (wie dem um Syrien) benötigt leider (wie bei jedem Job) extrem viel Arbeit, Sorgfalt, Adlerblick und dazu ein sicheres Gespür (Neptun), das lange an der Realität (Saturn) geübt hat, auch den eigenen Horizont der Erwartung an Entwicklungen überschreitet (Jupiter), sich von allzu Subjektivem trennt (Uranus) und anstehende, tiefgehende, mögliche Wandlungen in die Suche einbezieht (Pluto). Kurz: Jede astrologische Methode ist immer nur so gut wie ihr Deuter. Wem jetzt mit Blick auf Syrien beispielweise noch nicht auffällt, dass bestimmte Grade, die Mars, Uranus, Pluto, Jupiter und Neptun mundan besetzen, auch massiv in den Horoskopen aller Beteiligten auftauchen, der hat vermutlich seine Hausaufgaben nicht gemacht. Hier eine eindrückliche Tabelle des zerbrechlichen Tanzes der Positionen, der Politiker und Länder-Horoskope aktuelle verwickelt:

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Untergang einer Lichtgestalt

dianaMythen und Märchen bauen sich ja meist erst dann auf, wenn Idole sterben. Aber Lady Diana Spencer hatte unter der rein äußerlichen Zartheit ihrer Krebs-Sonne in 7 mit all der dazugehörigen, extremen Suche nach Resonanzen ja Mars-Pluto mit Uranus und Knoten-Stellium im überaus charismatischen Haus 8 mitgebracht. So wurde sie schon zu Lebzeiten eine Legende. Sie, die Frau mit dem Schütze-AC, der wirklich so glänzte, wie das fast jeder AC unter Jupiters Funkeln irgendwann tut, konnte sich trotzdem lange seelisch nicht absichern. Wassermann-Mond Opposition Uranus fand einfach keine Wurzeln, nur Störungen. Und so wurde sie selbst zur Störung für das Setting, in dem sie lebte: Eine Mutter, Prinzessin und mit ihrer individuell fixierenden Power aus 8 auch eine große Gefärdung der englischen Monarchie.

Als "Lady Di" überall berühmt, starb sie vor 20 Jahren, am letzten Tag im August 1997. Ein Schock für die ganze Welt, weil sie so eine Ausnahmeperson war, ungewöhnlich auch in ihrem Schicksal davor. Eine, die öffentlich litt und sich feierte, die Plakativität der oft dramatischen Krebs-Schale, hinter der, tief unten, diese tiefe Stille des 4. Prinzips wohnt. Noch einmal hier die astrologische Untersuchung des menschlich so ungewöhnlichen Phänomens Diana und der Konstellationen, die punktgenau das Spannungsfeld ihres Lebens und Todes nachzeichnen. 

0zeitDiana Spencer, die so zerbrechlich sein konnte, wie sie sich später stahlhart manipulativ verhielt, sah man als ganze Person lebenslang kaum. Sondern eher das Image, das sie in und nach 7 so typisch von sich projizierte.

In Haus 7 stecken auch die ersten Bilder, die wir für andere entwerfen. Mit Sonne dort ist es meist das Bild des eigenen Seins, das man gesehen haben möchte. Seines Leuchtens. Dabei war Diana ein lebendiger Bruch, wo sie ausnahmsweise nicht mehr mit ihrem hoch besetzten 8. Haus ein Konzept wie ein Schild vor sich hielt, von dem die Welt sich gern verführen ließ. Die Prinzessin von Wales hatte Fische im 3. Haus des Selbst-Ausdrucks. Da lebt man elegant vor allem auch seine Tarnungen aus. Auch mit Neptun in 10 war sie jemand, auf den man seine Träume wirft wie auf eine Leinwand. 

Dann kam der 31. August 1997, fast ein Jahr nach Dianas Scheidung von Prinz Charles (der an jenem schlimmen Tag gradgenau Uranus als Herrn 7 am Wassermann-DC hatte - einen weiteren Scheidungs-Aspekt). Auch Diana stand unter mehreren harten, sehr engen Transiten. Da war Pluto auf Spitze 12 im Quadrat zu Mars-Pluto, Uranus gradgenau auf Jupiter im Wassermann. Schließlich auf ihrem (als Kompensation des Wassermann-Mondes so nötigen) Steinbock-Saturn, im Radix kurz vor Spitze 2 (wäre die Absicherung gewesen), transitierend engst Neptun, der dann auf seine Art alles an Sicherheit auflöste, was das Zeichen eigentlich zu bieten gehabt hätte. Nach Mitternacht fährt der Mercedes in den Pariser Tunnel, um 0 Uhr 23 verliert der Fahrer (möglicherweise geblendet von Paparazzi-Blitzen) die Kontrolle über den Wagen. Das Orts-IC überläuft gerade den aktuellen Mond und das MC steht ebenso eng auf Jupiter. Mond und Jupiter. Was für ein Bild, das als mundanes Signum Dianas Sonne und AC spiegelt, Krebs und Schütze. Das Auto rammt einen Pfeiler. Ein Unfall, der sofort um die Welt geht. Nicht nur, weil Diana Spencer, die nur 36 Jahre alt wird, Mutter des zukünftigen Königs von England, sondern weil sie die ist, die sie ist. Dianas sonderbarer Glanz nimmt auch Jahrzehnte nach ihrem Tod kein Ende. Wie das Misstrauen gegenüber einem Unfall, der so unvermittelt das Leben des schwarzen Schafs beendete, das den Glanz der Krone eine Weile stumpf wirken ließ. Eine Annäherung. 

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Anatomie einer Trägödie - Loveparade 2010

Die folgende Arbeit des Bochumer Astrologen Thorsten Krawinkel stellt astrologische Entsprechungen zum Unglück der Duisburger Love-Parade zusammen. Verbindungen zwischen den relevanten Ereignishoroskopen sowie Anbindungen beteiligter Institutionen werden aufgezeigt und extreme, sich am Tag der Veranstaltung zuspitzende Spannungs-Aspekte werden benannt. Es wird anschaulich, dass sich das dramatische Szenario äußerst deutlich in den relevanten Horoskopen ankündigt.

Die Stadt Duisburg

In den Geschichtsbüchern der Stadt Duisburg wird als früheste mit genauem Datum vorliegende Urkunde ein Schriftstück vom 29. Mai 1173 erwähnt. In einem Vertrag zwischen Kaiser Barbarossa und Graf Phillip von Flandern wird bezeugt, dass in Duisburg schwere Pfennige des Kölner Fußes geprägt wurden. Ebenso wurde der Stadt erlaubt Tuchmessen abzuhalten. Auch wenn die Entwicklung einer Stadt historisch gesehen in zahlreichen Schritten stattfindet, so ist es aus der Logik der Astrologie heraus aus heutiger Sicht folgerichtig dieses Datum als Gründungs- oder Geburtsaugenblick der Stadt Duisburg heranzuziehen.

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Welt im Sonnentransit-Horoskop

Neben 1001 neuen Methode, die zur Zeit wieder wie die Pilze aus dem Boden sprießen, gibt es in der Astrologie viele Techniken, die für Neulinge ganz neu und bei manchen alten Hasen zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. Der 2010 verstorbene HANS-WERNER WOLTERS, einer der besten deutschsprachigen Prognostiker, Forscher-Seelen und Experimentatoren (unter anderem auch Erfinder des Design-Planeten VANILLA), hat sich immer wieder in der Tiefe mit diesen geprüften, fundierten Wegen der Astrologie beschäftigt.

2007 erklärte er in Hamburg einem breiteren Publikum das Sonnentransit-Horoskop neu, das mit besonderen Details wie bestimmtem Häuser-System als Prognose-Instrument hervorragend funktionieren soll. Loop! dokumentiert den Vortrag deshalb mit besonderem Vergnügen, als eine Anregung, sich bei Interesse selbst weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Da hier ein Experte zu Wort kommt, der wirklich weiß, wovon er spricht:

Die Entwicklung des Sonnentransit-Horoskops geht auf Albert Herriger zurück (1921-1988). Herriger entwickelte diese Prognosetechnik vermutlich zu Anfang der 60er Jahre als das GOH-Feldersystem nach Dr. Koch (Kochfelder) bekannt wurde. Ich selbst habe Material gesehen, dass bis tief in die 60er zurückreicht. Albert Herriger war Prognostiker und Gutachter und astrologischer Forscher. Seinen eigenen Angaben nach hatte er in den 50er Jahren seinen Tätigkeitsschwerpunkt mehr und mehr in die Astrologie verlagert, die dann in den 60er Jahren neben der Tatigkeit als Graphologe Broterwerb wurde. Seine Klienten waren hauptsächlich in der Industrie und in öffentlichen Ämtern angesiedelt, für die er offiziell als Graphologe tätig war. Als Prognostiker genoss er einen ausgezeichneten Ruf. Herriger war lange Jahre Beiratsvorsitzender des DAV. Er verließ den Verband Mitte der 80er in der Amtszeit Peter Niehenkes als DAV-Vorsitzender zusammen mit zahlreichen anderen geprüften Astrologen, als deutlich wurde, dass ein Paradigmenwechsel stattgefunden hatte und der DAV zu etwas wurde, wofür er und die anderen, mit denen er gemeinsam austrat, nicht stehen wollten.

Ebenfalls auf Albert Herriger geht die “Methode 65“ zurück (1965 entwickelt). Bei der Methode 
65 handelt es sich um ein sehr effizientes Verfahren, mit der hoch aussagefähige nahe radixäquivalente 
Horoskope für Personen erstellt werden können, ohne dass für diese eine Geburtszeit bekannt ist oder berücksichtigt wird. Während er zum Sonnentransit-Horoskop viele Beispielhoroskope in den astrologischen Printmedien seiner Zeit veröffentlicht hat (überwiegend „Astrologischer Auskunftsbogen“) wurde meines Wissens über die „Methode 65“ nichts publiziert. Mir ist weiter nicht bekannt, ob es jemals eine Ausarbeitung gegeben hat, in der das hinter dem Sonnentransit-Horoskop stehende Modell jemals beschrieben worden wäre. 

Albert Herriger sah sich stets als Praktiker. Er hatte eine herausragende Intuition und große Theorie war nicht sein Ding. So erklärte er auch mir die Treffsicherheit des STH an zahlreichen Horoskopbeispielen, die wir gemeinsam interpretierend betrachteten, technisch oder theoretisch aber erläutere er mir kaum mehr als die grundsätzliche Funktionsweise im Sinne von: „So wird es berechnet und so lange hat dieses Horoskop seine Gültigkeit.“

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Von den Sternen zu den Sternen

Philip Schiffmann ist tot. Er war ein echter Astronaut, einer von denen, wie es sie nur noch selten gibt, die von den Sternen kommen und zu den Sternen gehen. Immer. Ein Maniac, ein Freak, ein wundersamer Astrologe. Ein Widder auf den letzten Graden, die es dauernd in die Sicht auf das Wirkliche des Stiers zutreibt, mit diesem feurigen, widerständlerischen Merkur dazu. Und dem alten, strengen Saturn, Herr seines Aszendenten - ein Schalk, wenn man ihn würdigt. Und auch, wenn nicht. Genau in der Himmelsmitte im Skorpion. Da, wo die Drachen wohnen, in der Tiefe. Deshalb sollte er auch so viel rechnen und maßstäblich werden, und das wurde er - tatsächlich. Philip Schiffmann aus Wien, für seine Freunde nur der Liebliche, der eigentlich Heinrich hieß, hat einmal in einem Interview mit Mona Riegger (STERNWELTEN) den bahnbrechenden Satz gesagt:

"Jeder bekommt den Astrologen, den er verdient." Mehr Stimmigkeit geht gar nicht. Und wer diesen Astrologen bekam, verdiente eben eine astrologische Ausnahme-Ausstattung. Schiffmann beriet nicht für Geld, dafür erfand er das Combin 1972 gratis, ein Tauschgeschäft, über das Götter lachen und Menschen weinen. Weil es so viel Antrieb und Anstand einfach so eigentlich gar nicht geben kann. Denn sonst müssten wir andern uns alle schämen. Seine Erfindung, die damals gerade an den Rändern des Bewusstseins trieb, tauchte in den Jahren an mehreren Ecken der Welt in ein paar sehr klugen Köpfen plötzlich auf. Weshalb man heute nicht genau weiß, wer der Allererste war. Aber dass Schiffmann am Combin extrem früh ansetzte, bei seinen endlosen Experimenten und Ausflügen in die Zahlenwelten der Astrologie, seiner Neugier auf das, was stimmt, ist völlig unbestritten. Er war 87 Jahre alt, als er jetzt, am 5. August, um 22 Uhr 45 in Wien wieder auf die große Reise ging, dahin, wo er ohnehin dauernd war: Irgendwo, da oben, wo sie besser wissen, was das Schicksal ist und wie man es genau ausliest. Mit MONA RIEGGER hat er als Mitbegründer und Autor nicht nur in Sternwelten, der Mutter der kosmologischen Online-Magazine hierzulande, die Welt der Beziehungen neu buchstabiert und kongenial (mit seinem Tool und ihren Deutungen) einen Werkzeugkoffer in die Astrologie eingebracht. Was heute noch jedem Paar-Astrologen die reine Freude ist. So fein, so genau, so fraglos.

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Kosmischer Kracher: Der 0. Grad

Da fliegen sie wieder mal als "Brexit-Charme-Offensive" ein, die jungen englischen Royals, jetzt auch in Deutschland. Zeit, astrologisch noch einmal das faszinierende und hartnäckig verebte Muster ohrer exzentrischen Dynastie zu analysieren. Eine ganz merkwürdige, spezielle Energie, die alle Menschen mit charismatischen 0° Stellungen im Horoskop (über Häuser oder Zeichen) immer verbindet. Der erste und der letzte Grad schließt einen Kreis und beide wirken sie von daher speziell. Auch das kleine Sympathie-Wunder Prinz George Alexander Louis hat das Signum wieder (0° Jungfrau Venus), wie zahllose britischer Könige, Königinnen und Thronfolger vor ihm. Schauen wir uns das an, sehen wir die Dominanz, die sich hier vererbt: Schon die älteste Ahnherrin der Linie namens Sophie brachte die 0-Grad-Stellung in der kosmischen Spalte ein (0° Widder) - den Beginn.

Seit dem wichtigen Act Of Settlement von 1701, der die Thronfolge für das Kingdom neu regelte, wurden mit der Pfälzerin die Stuarts durch die Welfen abgelöst. Ausgerechnet Lilith stand bei ihr im Widder auf dem Nullpunkt des Zodiak. So brachte sie mit der "schwarzen Eva" die herausgehobene Position und außergewöhnliche Kraft der ersten und letzten Grade in die Genealogie der neuen Insel-Herren ein. Diese speziellen Stände sind kosmische Kracher. Je näher an 0 bzw. 30 Grad, umso wirksamer. Denn sie schaffen in jedem Geburtsbild das Klima eines unendlichen Rings: Anfang trifft Ende. Vergangenheit Gegenwart und Unvollendetes den Wunsch nach Perfektion.

Die Qualität eines Zeichens in purster Form knüpft damit an die Weisheit der vorausgehenden Faktoren an, die im letzten Grad einer Phase bereit sind für das nächste Thema. Dennoch kleben sie noch an den fast vollständig durchlebten Inhalten ihrer Zodiak-Station. So gesehen kommt man hinten in den Zeichen aus der Anbindung an Überliefertes nicht leicht heraus. Auch wenn man, bei zusätzlichen 0°-Stellungen, hungrig auf Neues ist und es auch umsetzen könnte. In der 0 an sich steckt Neptun, der ewige Kreis, das Nichts, er sucht Inhalt, Wiederholung, Entwicklung zum Mars hin, Bewegung auf neue Ufer zu. Ein kosmisches Mantra, das auch den Tierkreis ganz umfasst. Ewig, überweltlich, körperlos und gleichzeitig stofflich sind die Träger eng angebunden an Ober- und Unterwelten. Die britischen Royals zeigen die Stärke der Grade im astrologischen Erbe ganz deutlich. Die Thronfolge seit 1701, dem Act Of Settlement:

  • Sophie von der Pfalz: Lilith 0 Widder
  • George I: Venus 0 Löwe (keine Geburtszeit, aber sie wechselte um 2 h nachts) Uranus 29.32 Steinbock
  • George II: Chiron 0 Stier (Mittags-Mond 0 Löwe), Uranus 29.5 Widder (Helio 0 Stier), Lilith 29.5 Fische
  • George III: Ac 0 Löwe, Venus 29 Zwillinge, Lilith 29 Stier
  • George IV: Nessus 29.51 Steinbock (Helio 0 Wassermann), Pluto 29.17 Schütze (Helio 0 Steinbock)
  • William IV:  Neptun 0 Jungfrau
  • Queen Victoria: (Nessus Helio 0 Stier), Saturn-Chiron-Pluto 28 Fische, Neptun 28 Schütze
  • Edward VII: Saturn 0 Steinbock, Mond 29.26 Jungfrau
  • George V: MC 0 Steinbock, Uranus 28 Zwillinge
  • Edward VIII: Mars 0 Widder, Pholus 0 Stier
  • George VI: Pars Fortuna 0 Waage, (Jupiter Helio 0 Löwe)
  • Elizabeth II: Sonne 0 Stier, Uranus 27.5 Fische, Chiron 28 Widder
  • Charles Prince: Mond 0 Stier Jupiter 29. 53 Schütze, Uranus 29.55 Steinbock
  • William Prince: Sonne 0 Krebs, Jupiter 0 Skorpion, Lilith 0 Steinbock, Nessus 28.05 Krebs
  • George Prince: Venus 0 Jungfrau, (Merkur Helio 0 Fische), Sonne 29.58.44 Krebs, Mond 28.17.10 Steinbock

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Helio-Synthese: Die zwei Gesichter der Zeit

Das Große Trigon ist in aller Munde, der Fahrplan hängt aus (siehe Das Trigon-Ticket: Zug aus dem Dunkel und Kristallradix und der Himmelsdieb) und heute Abend geht mit Mond Konjunktion Saturn die Reise los. Den Auftakt des harten Kerns bildet morgen die Verbindung zwischen Jupiter und Saturn, Vision und Umsetzung, Hoffnungen und Wirklichkeit sollten theoretisch auf relativ ungehinderte Weise einen gemeinsamen Ausdruck finden. Da sich das alles in den Wasserzeichen abspielt, passt auch das alte Panta Rhei jetzt gut ins Bild. Alles fließt, was immer es auch sein mag.

Vor einigen hundert Jahren hätte man es dabei belassen können. Zur erdbezogenen Sichtweise der Astrologen gab es noch keine wirkliche Alternative. Mittlerweile steht aber die Sonne als Mittelpunkt unserer kleinen Welt unzweifelhaft fest, und sie ist es auch, die uns einen gewichtigen Teil „unseres täglich Brots“ in Form von Licht und anderen, unsichtbaren Einflüssen zukommen lässt. Der heliozentrische Standpunkt ist zwar noch immer keiner, den man auch physisch einnehmen könnte oder sollte, doch die Gedanken sind frei und somit auch die Vorstellungen und das Wissen um Dinge, die sich auf den ersten Blick nicht von allein erschließen.

Aber, könnte man einwenden, die Astrologie lebt doch ganz gut mit der geozentrischen Sichtweise, sie hat sich bewährt und ist praktisch anwendbar, warum also sollte man sich mit einer relativ abstrakten Sichtweise beschäftigen, die womöglich mehr Chaos ins altbewährte Systemdenken bringt, als Gutes bewirkt? Weil, könnte man dann antworten, Astrologie schon immer neue Entdeckungen der Astronomie aufgenommen und in die bestehende Struktur übertragen hat. Andernfalls wäre die Einbeziehung von Planeten wie Uranus, Neptun und Pluto (die man auch allesamt nicht sehen kann) verfehlt. Wir wissen heute, dass unser kleines Planetensystem ein organisches Gebilde ist, dessen einzelne Teile sehr fein aufeinander abgestimmt sind, wo alles irgendwie mit allem korrespondiert, und doch auf eine gemeinsame Mitte fokussiert ist. Und genauso wie uns unser kleiner, blauer Planet ein geschütztes Zuhause in diesem System bietet, genauso erschafft die Sonne eine Insel in den unendlichen Weiten dieses Universums für uns.

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Mars und die Signatur des Zufalls

Flugzeug-Abstürze sind - Gott sei Dank - kein alltägliches Phänomen. Wenn sich die Unfälle am Himmel dann aber plötzlich wieder häufen, kommt man nicht umhin, die Ereignisse auch astrologisch zu untersuchen (siehe auch WENN URANUS IN DEN HUDSON FÄLLT...). Als letzten Samstag wieder ein Flugzeug in San Francisco verunglückte, und tags darauf eine kleinere Maschine in Kanada, war das Anlass genug, um alte Charts zu sichten und nach Übereinstimmungen zu suchen. Das Ereignis-Chart vom Samstag deutet dann auch gleich auf einen der üblichen Verdächtigen hin - den „alten Übeltäter Mars". Der stand deutlich sichtbar am Ereignis-MC, in abnehmender Konjunktion mit dem Mond. Der exakte MC-Überlauf fand also in den folgenden 20 Minuten nach dem Crash statt, als die Rettung der Passagiere auf Hochtouren lief.

Solche Kleinigkeiten sind nicht ganz unwichtig, denn was auch immer man untersucht, es handelt sich ja selten um absolut identische Ereignisse. Die Überschrift heißt hier zwar generell Flugzeugunglücke, aber die realen Gründe für einen solchen Unfall sind vielfältig. Angefangen von Materialschäden, über Naturereignisse (Wetter etc.) bis hin zu menschlichen Fehlern oder sogar Absichten (Terroranschläge).
Dementsprechend kann man nicht erwarten, dass nun bei jedem Flugzeugabsturz immer wieder Mars an einer der Ereignis - Achsen steht oder anderweitig auffällt. Wenn man also um die Vielfalt der Möglichkeiten weiß, bleibt einem leider nichts anderes übrig, als die Archive nach weiteren Unglücken zu durchforsten.

Der Crash von Teneriffa

Bei Wikipedia gibt es mehrere Auflistungen darüber (Link), auch über die schwersten Flugzeug-Unglücke in der Geschichte der Luftfahrt. Der Zusammenstoß zweier Passagiermaschinen in Teneriffa gilt bis heute als die größte Katastrophe, von den insgesamt 640 Passagieren und Crew-Mitgliedern überlebten nur 61 dieses Desaster. Schon der Blick aufs Ereignis-Chart zeigt ein bekanntes Bild, Mars steht wiederum auf den mundanen Achsen, diesmal fast exakt auf dem Ereignis-DC. Der Mond im Krebs war gerade dabei ins Quadrat zur Widder-Sonne zu laufen, als genereller Zeithintergrund wirkte das Quadrat zwischen Saturn und Uranus.

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Samstag, 8. August 2020

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