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Astro-Labor

Fussball - jenseits von Zufall

Vielleicht werden wir in naher Zukunft
wieder Uhren haben,
die nicht nur eindimensionale Messgeräte
für die Quantität von Zeit sind,
sondern uns einfach und verständlich
auch die lebendige Qualität
von Raum- und Eigen-Zeit aufzeigen.

Dieses Zitat stammt aus einem Artikel von 2012 – Fussballzauber und Zeithorizonte. Ihn hier an den Anfang zu stellen, macht deshalb Sinn, weil ich ansonsten gezwungen wäre, alles noch einmal zu erklären, was ich damals schon aufgezeigt habe. Kurz und knapp auf den Punkt gebracht: wer etwas über die wunderbare und eigenwillige Weise lernen möchte, wie Astrologie unsere Wirklichkeit abbildet, für den- oder diejenigen können die  90 Minuten eines Fussballspiels aus unzähligen Aha-Erlebnissen bestehen.

Nicht etwa, weil man über astrologische Methoden mal so „dir-nichts-mir-nichts“ herausfinden kann, wer denn dieses Spiel gewinnen wird, um dann kräftig beim nächsten Wettanbieter abzusahnen. Sondern weil es immer wieder unglaublich ist, wie sehr die aktuellen Konstellationen am Himmel mit den Ereignissen auf dem grünen Rasen korrespondieren. Wer Augen hat zu sehen, wird nicht umhin kommen, staunend und bisweilen auch ungläubig wahrzunehmen, mit welcher Perfektion hier „das da Oben“ mit „dem da Unten“ interagiert. Oder, wer das als Erklärung lieber hat: wie das eine (das astrologische Bild) das andere (die Wirklichkeit) abbildet.

Zu diesem Thema haben wir mittlerweile schon eine Europa- und eine Weltmeisterschaft begleitet, sowie zahllose Championsleague oder sonstige Begegnungen. Dabei muss ich gestehen, dass ich vor diesen Entdeckungen Fussballspiele im Fernsehen eher als etwas ziemlich langweiliges betrachtet habe, erst als langsam die ersten Übereinstimmungen sichtbar wurden, wurde auch mein Interesse größer. Es war einer dieser seltsamen Momente, als irgendwo ein Fernseher lief und irgendwo anders ein Tor fiel, während ich gerade „zufällig“ das aktuelle Chart auf meinem neuen und  hochmodernen Apple II+ berechnet hatte. Und dabei bemerkte, dass genau in diesem Augenblick Mars am Ereignis-Aszendent stand, also im Osten aufging.

Toooooooooooooooooooor!!!!!!!

Anfangs fand ich das noch lustig, seltsamer Zufall, denn was sollte denn bitte das eine mit dem anderen zu tun haben. Astrologie war für mich damals ausschließlich eine symbolische Möglichkeit, die eigene Psyche besser zu verstehen, und natürlich auch die Eigenheiten meiner Mitmenschen. Astrologie und Psychologie – das war das Traumpaar dieser Zeit, endlich war man den alten Muff von Nostradamus und Co. losgeworden und niemand hatte ein ernsthaftes Interesse jetzt wieder mit Zukunftsprognosen anzufangen. Nein, im Gegenteil wurden die Stimmen unter Astrologen immer lauter, die dem astrologischen Modell jede Kompetenz für solche Aussagen absprachen.

Und im Prinzip kann man das ja nur unterstützen, denn die meisten astrologischen Prognosen, die man vor allem zum Jahresende immer wieder liest, sind einfach falsch. Aber – das liegt nun weniger an der Methode als an einer falschen Herangehensweise, denn die meisten der Zukunftsvisionäre vermischen einfach ihre eigenen Hoffnungen und Ängste mit dem, was sie am Himmel abgebildet sehen. Ganz selten beruft sich jemand dabei mal auf überprüfte Erfahrungen und vergangene Ereignisse. Und wenn doch, dann wird häufig fälschlicherweise davon ausgegangen, dass etwas, dass unter bestimmten Aspekten geschehen ist, sich unter ähnlichen Aspekten wiederholen müsste. Unbedingt und ohne jede Ausnahme.

Wenn man eines bei der Beobachtungen von Fussball-Spielen lernt, dann dass dies einfach zu eindimensional gedacht ist. So funktioniert weder die Astrologie, noch unsere Wirklichkeit. Das Ganze ist (leider oder Gottseidank) etwas komplexer, es hängt tatsächlich alles mit allem zusammen und ein-und-derselbe Aspekt zwischen zwei Planeten kann durch winzige Abweichungen eines dritten, der indirekt mit den beiden verbunden ist, eine völlig andere Bedeutung bekommen.

Dies vorab herauszufinden und zu sehen, stellt wohl die größte Herausforderung auf dem Weg zu einer stimmigen Prognose dar. Und ich gestehe offen, dass ich mich auch nach über 40-jähriger Beschäftigung damit, noch weit entfernt davon sehe, diese Herausforderung zu meistern. Wenn es um die Deutung der sichtbaren Aspekte und Himmelsbilder geht wohlgemerkt.

Sucht man aber nur nach den Zeitpunkten, die für bestimmte Ereignisse relevant sind, dann sieht das völlig anders aus.

In der jahrelangen Forschung und Beschäftigung damit haben sich ein paar erstaunliche Phänomene gezeigt. Bei 430 Toren, die bei der WM 2006, der EM 2008, der WM 2010 und in den bisherigen Vorrunden-Spielen bei dieser Europameisterschaft erzielt wurden, fielen knapp 400 zu Zeitpunkten, an denen astronomisch-mathematische Auffälligkeiten entstanden. Fast immer waren die vier Hauptachsen eines Charts, AC (Schnittpunkt Osthorizont), DC (Schnittpunkt Westhorizont), MC (höchstmöglicher Stand-Süden), IC (tiefst möglicher Stand) beteiligt. Entweder wechselten sie bildlich gesprochen gerade von einem Zodiakabschnitt in den nächsten, oder einer der Planeten (Sonne bis Pluto) stand in einem Abstand von höchstens 2,5° von diesen Achsen entfernt.

Aber auch wenn keine direkten Treffer fielen, hatte eine Mannschaft zumindest das, was man eine 100%ige Chance nennt (Stürmer steht zwei Meter alleine vor dem leeren Tor, schießt aber trotzdem daneben…), Spieler wurden ausgewechselt, gelbe oder rote Karten verteilt etc. Letztendlich vieles, was den Ablauf eines Fußballspiels relevant beeinflusst, fällt in diese Zeitfenster.

aus Fussballzauber und Zeithorizonte

Das mag auf den ersten Blick nicht wie eine große Sache wirken, solange bis man versteht, dass solche Momente (Zeichenwechsel der Hauptachsen bzw. Übergänge der Planeten) eher zu den seltenen Ereignissen gehören. Als Beispiel sei hier einmal das heutige Spiel zwischen dem neuen Verein von Jürgen Klopp, dem FC Liverpool, und dem spanischen Verein FC Villarreal angeführt. Das Spiel beginnt um 21:05 MESZ in Villarreal mit einem Aszendent auf 12° Skorpion und einem MC auf 20° Löwe. Voraussichtlich wird es gegen 22:55 Uhr zu Ende sein, dann steht der lokale Aszendent bei 4° Schütze, die Himmelsmitte befindet sich bei 20° Jungfrau. Der AC durchwandert also gerade mal 22° des Zodiaks, die Himmelsmitte genau 30° in der gesamten Spielzeit.

Währenddessen wird jeweils ein Zeichenwechsel der Achsen stattfinden (AC von Skorpion nach Schütze gegen 22:35 Uhr, MC von Löwe nach Jungfrau gegen 21:40 Uhr), sowie drei Planetenübergange. Um 22:02 Uhr steht Merkur am westlichen Horizont in Konjunktion mit dem Deszendent, um 22:23 Uhr steht Neptun in Konjunktion mit dem lokalen IC und um 22:30 Uhr steht Jupiter genau am MC.

Astrologisch gesehen gibt es also fünf „Gross-Ereignisse“, die auf bedeutende Momente in diesem Spiel hinweisen. Dass muss nun nicht heißen, dass nur hier und ausschließlich auch Tore fallen, es kann sich auch um die Einwechslung eines Spielers handeln, der dann das entscheidende Tor schießt oder zumindest maßgeblich an der Vorbereitung beteiligt ist. Oder eben alles andere, was für dieses Spiel und damit auch für das Ergebnis bedeutsam sein könnte.

Wichtig ist jetzt dabei, dass es sich dabei um Fakten handelt, weder Zeichenwechsel noch Planetendurchgänge sind eine Frage der Deutung, sie finden statt wann immer sie eben stattfinden, niemand hat darauf einen Einfluss oder könnte das manipulieren. Die Zeiträume, innerhalb derer diese Ereignisse stattfinden, sind relativ klein gemessen an der gesamten Spielzeit. Selbst wenn man einen zeitlichen Orbis von 10 Minuten (+/- 5 Minuten) um jede dieser Auslösungen herum legen würde, dann würde dies trotzdem nur knapp die Hälfte der gesamten Zeitphase von 105 Minuten abdecken. Würde sich also zeigen, dass wichtige Ereignisse häufig oder sogar meistens innerhalb dieser Zeiträume stattfinden und nicht oder sehr selten in den verbleibenden ohne solche Auslösungen, dann hätte man selbst aus statistischer Sicht schon eine gewisse Signifikanz nachgewiesen.

Dass dies weitaus häufiger und auch exakter geschieht, als man das glauben mag, zeigen die nachfolgenden Beispiele. Hier handelt es sich um vier verschiedene Spiele , die an vier verschiedenen Tagen und an vier verschiedenen Orten in zwei verschiedenen Wettbewerben stattfanden.

Einmal geht es um das Hin- und Rückspiel im Championsleague-Viertelfinale zwischen Real Madrid und dem VfL Wolfsburg, sowie um die beiden Halbfinal-Begegnungen im DFB-Pokal zwischen Bayern München und Werder Bremen, sowie Hertha BSC und Borussia Dortmund. Diese Vielfalt und Unterschiedlichkeit durch Mannschaften, Zeitpunkte und Orte sollte eigentlich ausschliessen, dass spielentscheidende Tore immer zum selben „astrologischen“ Zeitpunkt fallen. Also zu einem Zeitpunkt, wie gerade eben beschrieben (Zeichenwechsel oder Planetenübergang). Aber selbst wenn es doch Übereinstimmungen geben sollte, würde es wohl jeder „vernünftige“ Mensch einschliesslich der meisten Astrologen, für ausgeschlossen halten, dass diese Tore auch noch immer dann gefallen sind, als ein und derselbe Planet auf ein und der selben Achse stand. Oder?

Seeing is believing…

Torzeitpunkte

Um das nochmal deutlich zu sagen – es handelt sich dabei um vier verschiedene Spiele und Zeitpunkte, dementsprechend auch um vier verschiedene Horoskope!

Der Auslöser war jeweils immer Merkur, der genau am Deszendent stand. Bei den Toren handelte es sich um entscheidende Tore, denn nachdem sie gefallen waren, hat das Spiel selbst keine neue Wendung mehr genommen. Die Mannschaft, die diesen Zeitpunkt nutzen konnte, hat das jeweilige Spiel auch gewonnen.

Das sind also astrologische Fakten, die eindeutig belegen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen den Konstellationen am Himmel und den Ereignissen hier bei uns. Denn wer hier noch an einen Zufall glaubt, darf gerne all unsere anderen Artikel zu diesem Thema lesen. Natürlich ist das nur ein Aspekt, die anderen kann man bei Interesse im schon eingangs erwähnten Artikel nachlesen. Aber alleine das hier aufgezeigte, sollte doch selbst eingefleischte Skeptiker, die das astrologische Modell allenfalls für eine Metasymbolik ohne relevanten Hintergrund halten, zumindest mal ins Nachdenken bringen.

Stadiobild: By Mark Freeman [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

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