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Astro-Labor

Die 2. Dimension: Dekliniere Fussball!

Wenn ausgerechnet heute das Wunder von Bern 60 Jahre alt wird und wieder eine deutsche National-Mannschaft spielt, könnte man sich fragen, wieso eigentlich Sepp Herberger, Widder mit Zwillinge-AC, damals gewann. Schließlich hatte er Pluto exakt am Löwe-IC und auch sonst sah es astrologisch eher schwachbrüstig aus. Aber halt, da war doch noch was! Platin-Trainer verfügte nämlich über stärkste Deklinations-Parallelen. Die andere Dimension, die nun unterwegs zu den wichtigsten Final-Spielen immer auch auffällig bedeutsam wird, erklärte einst der geniale Philip Schiffmann kurz und bündig so: "Die Abweichung eines Gestirns vom Himmelsäquator nennt man Deklination. Sie ist positiv (+), wenn in Richtung zum Nordpol, negativ (-), wenn zum Südpol." (STERNWELTEN). Das Format, das die alten Hasen lange benutzten, ist heute astrologisch fast in Vergessenheit geraten. Trotzdem erwies sich auch 2014 wieder, dass die übrig gebliebenden WM-Finalisten, sprich, vor allem Coaches, mit den Stichtagen magische Zahlen gemeinsam haben. Parallele und Kontra-Parallele, die letztlich wie Konjunktion oder Opposition wirken.

Betrachtet man die Finals buchstäblich aus der Höhe, fällt einem der Grad der Erfolgs-Tendenzen wie Schuppen von den Augen. Oder wie der Ball ins Tor. Nicht nur bei Herberger (RADIX), dem Mann, den sie nur "Chef" nannten. Er sorgte bei mundaner Jupiter-Uranus-Konjunktion seinerzeit für die "eigentliche Geburtsstunde der Bundesrepublik". Mit einem dritten Tor gegen die sonst unbesiegbare Gold-Elf der Ungarn, in der 84. Minute, um 18 Uhr 39. Seine aktivierte Venus-Neptun-Parallele war genau da über den Deszendenten ausgelöst. Mundan schoß dann Löwe Helmut Rahn Deutschland in den Rekord. Auch er hatte an dem Tag diese leuchtenden Deklinationen, eine Sternstunde: Venus-Jupiter-Pluto im Radix parallel, die Sonne-Jupiter-Uranus-Pluto des Spiels trafen. In der MAGI-Astrologie, die mit planetarer Geometrie arbeitet und überhaupt sehr wirksame Überraschungen in petto hat, werden Deklinationen auch heute noch höchst geschätzt. Bei einem Orbis von 1.10 wertet sie Gleichklang als ebenso wirksam wie andere große Aspekte. Kein Wunder, dass in den letzten großen Fußball-Turnieren immer wieder ein Lasso-Effekt bei den Trainern der erfolgreichen Mannschaften auffiel. Je näher die End-Ausscheidungen rückten, umso mehr verengte sich die Gruppe der Gewinner auf Coaches mit deutlichen Parallelen zu denen des jeweiligen Stichtags.

Auch jetzt ist das wieder so. Wie Herberger (rechts der Deklinations-Vergleich mit dem Super-Tor 1954) haben die Trainer, die es bis in die Finale geschafft haben, immer deutliche Parallel-Aspekte mit wichtigen Spiel-Deklinationen gehabt. Die Kurve des Herausfallens über das ganze Turnier hinweg lässt sich allein dadurch im an- und absteigenden Grundton schon sehr fein nachvollziehen. Auch, wenn man die Stände und Auslösungen ansonsten ausnahmsweise beiseite lässt. Alle, die bislang 2014 übrig geblieben sind, kommen mit Deklinations-Ständen im Bereich 21 bis 23 daher. Während die 23-Stände der Coaches sich langsam herauskickten, laufen die 21- und 22er bei Sonne-Venus Parallele und Merkur-Jupiter im Endspiel aus. Venus arbeitete sich ja vom Start der WM über einen 15er-Stand zeitlich bis 22 Nord hoch, weshalb bei fast allen Trainern, die zu Beginn antraten, auch dominante 16er Stände nördlich auffielen, die sich im Halbfinale über Mond wiederholen.

In Bern standen sich damals ja mit Gusztav Sebes (für den das Wunder zur Wunde wurde - Sonne-Chiron) und Sepp Herberger zwei Männer gegenüber, die astrologisch sehr unterschiedlich gelagert waren. Auch deklinativ sahen sie im Vergleich zum Finale bereits nicht ebenbürtig aus. Der Ungar, der noch auf dem Totenbett über die Katastrophe gestöhnt haben soll (letzter Satz: "Wir haben verloren!", stand unter Saturn Quadrat zur Wassermann-Sonne und Chiron. Aber er war mit Jupiter, der gerade Neptun überlaufen hatte, siegessicher.

Während in der 2. Halbzeit Herbergers Neptun (der heimliche Fussball-Gott des goldenen Flusses) direkt ausgelöst war, wurde beim ungarischen Erfolgs-Coach Pluto um die brisante 84. Minute aktiviert. Nicht allzu schwer zu erraten, gegen wen das Tor fiel. Wären da nicht die Deklinationen gewesen, hätte es aber alles in allem auch anders ausgehen können. Herbergers leuchtender Übereinstimmung mit dem damaligen Zeit-Profil in Deklination setzte der Ungar eine eher mägerliche nördliche Radix-Parallele von Sonne-Mond entgegen, die im Laufe des Turniers immer weniger getriggert wurde. Auch seine Geburts-Venus-Neptun-Kontra-Parallele war weitaus schwächer als die direkte des Deutschen. Zudem hatte der einen gefährlichen Out-Of-Bounds Mars - also den berühmten Grenzgänger, der sich jenseits der Ekliptik-Grenzen bewegt und das jeweilige Prinzip dann extrem verstärkt. Genau wie der Tag, der zu seinem Schicksals-Datum wurde. Denn wo Herbergers planetarer Zünder nördlich sehr hoch stand, polaisierte Mars-Tages-Wert extrem tief südlich. Im Sport ein Garant für Anspannung, die zu Abschöpfen führen kann. 

Wie sich die Deklinationen bei der WM 2014 bisher auswirkten, lässt sich an einem Vergleich der aktuellen Mannschaften wunderbar nachverfolgen (links, größer klickbar): Einmal die Trainer und ihre Deklinationen (bis auf Löw alle mit Mittags-Stand) und drei der Final-Deklinations-Stände (rechts außen im Bild, Mittelwerte).

Hier zeigt sich schon wieder, wie wichtig die 21/22er Deklinationen im Finale dann werden. Erneut steht der Glanz-Aspekt Sonne nördlich fast parallel mit Venus und Jupiter - eine Gewinner-Konstellation. Leider nur mundan. Ebenfalls nördlich wird der Mundan-Merkur (-9) in der Parallele zu Jupiter und Mars südlich zum Neptun und Knoten bedeutsam. Davor, im Viertel- und Halbfinale belegt Sonne noch den 22er-Stand, sodass späte 22er-Trainer Chancen haben dürften. Jupiter mit + 20 bringt dann ein Zubrot ins Endspiel. Für das Halb-Finale stellen sich die ursprünglichen 16er-Stände zuvor als erneut mit ausschlaggebend heraus. Wer da einen nördlichen Gleichlauf zu bieten hat (wie Löw und der Brasilianer), hat zumindest Chancen, trotz anderen Gegen-Parallelen weiterzukommen. Denn der Bundes-Jogi bringt zwar die 22er-Stände massiv mit Venus-Jupiter--Saturn ein, dazu noch im Orbis Mars. Dieses Pfund steht jedoch leider in einer Kontra-Parallele zur Nord-Venus des Endspiels. Ähnlich wie der 9er-Mundan-Stand von Mars-Neptun, den Löw ebenfalls über den Mond hat, wieder als Gegen-Paralelle. 

Ob das reicht, soweit zu kommen, ist fraglich, es kann eine Ziehpartie werden, die sich schließlich doch in Toren entlädt. Aber dazu fehlen bislang noch detailliert die Erfahrungen mit Parallele versus Kontra-Parallele im Sport. Unterchied oder nicht? Wenn nein, hat er beste Karten. Costa Rica dagegen kommt mit Uranus-Pluto parallel zur Mundan-Venus und einem Garantie-Zugang zum Mundan-Kontakt. Wohingegen Brasilien eigentümlicherweise der gesamte 21-22er-Block des Endspiels fehlt. Scolari war ja Favorit, bis zur Sonnenwende mit seinen dominanten 23er-Ständen, die danach allerdings langsam mundan abliefen. Auch Holland wirkt hinsichtlich der Deklinationen am Turnier-Ende überraschend schlapp. Unsicher, wie weit eine isolierte Mars-Parallele im Sport reicht. In den Vor-Finalen gibt es doch einige Defizite.

Wieso USA und Schweiz letztlich unlängst failten und raus waren, zeigt sich dagegen über die Trainer-Dissonanzen (rechts) in der Deklination stark nachvollziehbar: Klinsmann und Hitzfeld brachten zwar auch gewisse Tages-Parallelen in ihr letztes Spiel mit - aber leider bei weitem nicht genug. Belgien bedient die zunehmende 20er-Deklination Merkur-Jupiter über Trainer-Mond noch.

USA hat lediglich Gleichtakt mit dem Tages-Merkur und eine Kontra-Parallele zum Mars-Neptun-Knoten des Endspiels mitgebracht. Hitzfeld fehlten die Tages-Deklinationen weitgehend und er kam auch nur mit Kontra-Parallelen daher. Im Vergleich zur viel breiteren Range der Argentinier schlapp, da die Gewinner auch zum Endspiel einen gemeinsamen Takt aufweisen. Die 22er haben sie dabei zwar allein über den gefährlichen Pluto. Wonach zumindest der harte Kampf auf dem Platz gegen die Schweiz ja schon aussah. Generell jedoch ist dieser Skorpion Alejandro Sabella durch diesen Pluto und seine Radix-Deklinationen eher besser als der Belgier aufgestellt. Mit dessen einsamen Mond-Gleichlauf, gegen den gespielt wird. Wie es scheint, werden sich auch Costa Rica und Louis Van Gaal eine heftige Auseinandersetzung liefern, da der schon genannte, einzelne holländische Mars-Gleichklang mit Merkur-Jupiter zwar deutliche Energien andeutet, aber nicht sicher genügt. Weitere Parallelen fehlen fast ganz. Bei Brasilien-Kolumbien wirkt es ähnlich schwierig. Beide Trainer sind mitnichten Abziehbilder der Herberger'schen klaren Ausnahme-Deklination im Austausch mit den Spielen. Über Höhe und Tiefe ist hier dann wohl auch eher ein Gleichgewicht der Kräfte erwartbar.

Sehr fraglich also, ob sich das Wunder von Bern irgendwie wiederholt - in all seiner Leuchtkraft. Natürlich wäre ein Weltmeister Costa Rica wunderbar. Aber Argentinien ist stark und die Deklinationen malen das Portrait eines Mischmodells mit harten Flügel-Kämpfen nach allen Seiten. Und natürlich: Der Sieger steht irgendwo in den Sternen. Nur herauslesen muss man ihn können. Die Deklinationen allein sind eine Hilfe, wenn sie so klar liegen wie 1954. Letztlich lassen sie sich aber isoliert nur als Zünglein an der Waage benutzen. Heute scheinen sie eine deutlichere Sprache für die deutsche National-Mannschaft zu sprechen. In isolierter Lesart. Löw hat ja die südlichen Tages-Stände von Mundan-Mond über Sonne und Merkur als Plus, dazu die wichtigen Venus-Jupiter-Saturn Gegen-Parallele zur Final-Venus. Der Franzose dagegen kämpft sich momentan mit einer vereinzelten Merkur-Venus-Parallele und Kontrapunkt zum Mond ab. Die 20-22er Stände? Bleiben bei ihm aus.

Was das im Ergebnis heisst? Deutschland gewinnt halbgar, würde man auf den ersten Blick sagen. Die alten Astrologen unterschieden aber nun mal nicht immer kleinkrämerisch zwischen Gleich- und Polarstand der Deklinationen - Abstand zur Mittellinie bleibt nun mal Abstand zur Mittellinie. So gesehen stünde sich Löw auch hervorragend. Aber erste Erfahrungswerte mit dem modernen Sport scheinen zu zeigen, dass es eben doch den einen eher flüssigeren (Parallele) oder spannungsgeladenen (Kontra-Parallele) Unterschied zwischen diesen Lagerungen gibt. Und dass der Trainer mit Gleichtakt eher gewinnt. Das ist zwischen Frankreich und Deutschland jetzt noch gar nicht die Frage, denn Deschamps fehlt ja der Bereich 20 bis 22. Aber später durchaus. Auch, ob nun die Direkt-Auslösungen der besser gestellten Parallelen - wie damals, beim Wunder von Bern - das Runde ins Eckige bringen, wird sich erst zeigen. Dann ist klar, ob Löw tatsächlich diesmal richtig dekliniert hat. Oder eben nicht.

Bild (bearbeitet): via Wikimedia Commons

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Dienstag, 16. Juli 2019

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