Loop!

Astro-Labor

Astro-Logics X: Zeitströme (1)

Immer wieder richten sich Leser mit dem Wunsch an uns, manche astro-logische Zusammenhänge doch einmal auch für Nicht-Astrologen verständlicher darzustellen. Für diejenigen, die den Hintergrund, vor dem wir hier das Weltgeschehen deuten, zwar inhaltlich nicht so gut kennen, die Aussagen und Deutungen, die daraus entstehen, aber grundsätzlich positiv sehen. Das hier ist also ein Versuch, Astrologie einmal in eine andere Bildersprache „zu übersetzen“ und richtet sich vor allem an diese Leser.

Bestens geeignet hierfür ist der aktuelle Hintergrund, der unser Zeitgeschehen  momentan dominiert. Gemeint sind die Verbindungen und Stellungen der Planeten Jupiter, Saturn und Neptun. Warum nun ausgerechnet diese drei? Es gibt ja nach wie vor jede Menge anderer Himmelskörper, deren Stand ebenfalls auch bedeutsam ist…

Weil diese drei generell (zusammen mit Uranus und Pluto) einen atmosphärischen Hintergrund symbolisieren, der sich meist sehr langsam aufbaut und für längere Phasen unser Zeitklima prägt. Wenn diese sogenannten „Langsamläufer“ dann auch noch untereinander starke Aspekte bilden, dann entsteht meistens etwas ganz Besonderes. Sowohl als Chance wie auch als Herausforderung. Sowohl für die Welt als Ganzes, wie auch für jeden Einzelnen von uns. Natürlich spielen alle anderen Faktoren, die in der Astrologie von alters her große Gewichtung erfahren haben, auch weiterhin eine wichtige Rolle im Gesamtbild. Die generelle Tendenz, die Strömungsrichtung des Zeitflusses wird aber, solange diese Aspekte ihre Exaktheit nicht überschritten haben, von solchen außergewöhnlichen Verbindungen geprägt.

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Mars-Pluto: Der Amoklauf des Affen

Wieder eine der eskalierenden Verstrickungen des Skorpionischen und seiner Traumata: In der Geschichte von Charla, Sandy, Travis und Mars-Pluto geht es um zwei Frauen, einen riesigen Menschen-Affen, der wie ein adoptiertes Baby aufgezogen wurde und dem sein Rang und vieles mehr dann zu Kopf stiegen. Aber eben auch um diese sehr schwierige Gottes-Konjunktion, die bei diesem Schimpansen zur Geburt genau zwischen Scorpio und Schütze sitzt. Zwischen seelischer Erschütterung und der Überzeugung der Übergröße also, die am Ende dazu führt, dass er einer Frau buchstäblich das Gesicht raubt. Dabei verbindet Travis mit ihr sogar umgekehrt doppelt Venus-Sonne-Konjunktion, beim Menschen ein Klassiker als Liebes-Aspekt.

Würde man Tier-Horoskope, insbesondere bei den übertriebenoder sogar unzulässig domestizierten Haus-Genossen (die es ja insbesondere in Amerika gibt), ernster nehmen, wäre schon viel geholfen. Besonders auch die unglücklichen Transite, wie sie hier ein unausgeglichenes System dreier Wesen 2009 packte und zerschlug, sind der Aufmerksamkeit wert. Dann wären solche fast tödlichen Angriffe vermutlich besser vermeidbar: Charla Nash, eine Skorpionin mit einem traum-bereiten Waage-Venus-Neptun, ist die erste Frau in den USA, bei der 2011 ein Gesicht und Hände zugleich transplantiert werden muss. Körperteile, sie 2009 durch eine völlig unerwartete Attacke ihres "Freundes" Travis verlor. Der Affe hat umgekehrt Waage-Sonne auf ihrem Illusions-Aspekt und bei der Geburt schon ein kompliziertes, unruhiges und sprunghaftes Quadrat von Uranus und Neptun zu dieser Sonne. Bei Menschen kann das sehr kreativ wirken, wenn auch anstrengend für Träger und Umfeld. Bei Tieren wird es manchmal brisant, wenn agitiert durch andere oder zeitliche Überläufe. Charla Nashs rückläufiger Merkur steht zudem im Skorpion an Travis' Mars-Pluto, in dem die ganze Traurigkeit, das Trauma, die Gefährlichkeit und Gefährdung des Skorpionischen sichtbar wird und sich leider auch Bahn bricht. In einem astrologisch gut sichtbaren Amoklauf. 

Das Problem entsteht nicht erst, als der pubertierende Travis (inzwischen 91 Kilo schwer) sich bei Mond auf und Sonne im Quadrat zu dieser Konstellation aus dem Nichts auf die beste Freundin seiner Halterin stürzt. Das ist Sandy Herold, die Charla gut kennt, und sie darum eines Tages zur Hilfe ruft, als sie mit einem Autonomie-Anfall des Sonne-Uranus-Affen nicht mehr fertig wird. Wobei seine "Mutter" (so empfindet sie sich) auch den Sonne-Uranus (nur in Konjunktion) hat und sich vielleicht auch darum die unterschwellige Bedrohung durch das große Tier ins Haus holt, da sie selbst im Stier nicht wirklich frei sein kann. In genau den genannten hinteren Skorpion-Besetzungen ihrer Freundin und des Schimpansen nun hat sie den oft so schicksalsträchtigen Nordknoten stehen und den Wassermann-Jupiter im Quadrat dazu. Sie sitzt mit im Boot des kommenden, schlimmen Ereignisses. Genau genommen haben sie und ihr verstorbener Mann, der mit dem Affen jeden Abend ein Glas Wein trank und den Travis sehr vermisst, die Katastrophe herangezüchtet. Sandys Kind ist viel früher bei einem Unfall gestorben und das Paar (guter Mittelstand, Besitzer eines 'adoptiert' drei Tage nach dessen Geburt den Schimpansen, bei einem Pluto-Stand von 0° Schütze, wo die Kolonialisierung des "Wilden" zur Vision wird. Ab da lebt Travis wie ein Menschen-Baby.

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Torino-Unglück: Der sterbende Stier

Als ein ganzes Fußball-Team mit einem Stier im Wappen am 4. Mai 1949 ausgelöscht wird, steht ausgerechnet gerade Stier-Sonne, geladen von der so oft tragödischen Spitze 8, in einem engen Quadrat zum Löwe-Pluto. Symbolischer kann es nicht mehr werden, auch wenn dieser Aspekt in anderen Räumen und zu anderen Zeiten keinerlei Opfer fordert. Oft benötigen ja die Ereignis-Möglichkeiten regelrechte Felder von ineinander greifenden Zahnrädchen, um sich auszulösen. Viele Horoskope, die sich feinmaschig aufeinander beziehen.

So flog in einer heimischen Fiat-Maschine "der Stolz Italiens", gegründet mit Schütze-Sonne-Venus (durch Venus auch u.a. ein Stier-Symbol, damals unter Chiron-Transit) an jenem Nachmittag in den Tod. Die Mannschaft streifte einen Kirchturm und zerschellte dann im Flieger am Wallfahrts-Berg Superga. Neptun war gerade nach 12 gelaufen und es herrschte dichter Nebel über Turin - wie so oft bei Abstürzen mit Fische-Herrn nah der Achsen. Der Steigflug des AC Turin, "El Grande Turino", war mit diesem Drama vorbei. Die Mannschaft aber war tot, der beste Verein Italiens (im Schützen sitzt der Superlativ - nach oben oder unten), der eine Weile als unbesiegbar galt. In den sechs Jahren vor 1949 verzeichneten die Stiere nicht ein verlorenes Heimspiel. Sie hatten mit Pluto, Saturn und Neptun in Trigonen zur Vereins-Gründung wirklich extreme Glanz-Jahre hinter sich.   

Unter den 31 Passagieren, die auf dem Heimflug von einem (natürlich gewonnenen) Freundschaftsspiel in Portugal starben, waren 18 Sportler, die im Leben schon als National-Helden angebetet wurden - weil sie das Leuchten brachten, nach dem langen Krieg.

Bei fast allen lösten die beiden wichtigen fixen Konstellationen der Tragödie wichtige Geburts-Stellungen aus. Astrologisch sichtbar war dieses Unglück diesmal also eher über die auffällig häufigen Trigger der Radix-Bilder der Spieler.

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Fussball - jenseits von Zufall

Vielleicht werden wir in naher Zukunft
wieder Uhren haben,
die nicht nur eindimensionale Messgeräte
für die Quantität von Zeit sind,
sondern uns einfach und verständlich
auch die lebendige Qualität
von Raum- und Eigen-Zeit aufzeigen.

Dieses Zitat stammt aus einem Artikel von 2012 – Fussballzauber und Zeithorizonte. Ihn hier an den Anfang zu stellen, macht deshalb Sinn, weil ich ansonsten gezwungen wäre, alles noch einmal zu erklären, was ich damals schon aufgezeigt habe. Kurz und knapp auf den Punkt gebracht: wer etwas über die wunderbare und eigenwillige Weise lernen möchte, wie Astrologie unsere Wirklichkeit abbildet, für den- oder diejenigen können die  90 Minuten eines Fussballspiels aus unzähligen Aha-Erlebnissen bestehen.

Nicht etwa, weil man über astrologische Methoden mal so „dir-nichts-mir-nichts“ herausfinden kann, wer denn dieses Spiel gewinnen wird, um dann kräftig beim nächsten Wettanbieter abzusahnen. Sondern weil es immer wieder unglaublich ist, wie sehr die aktuellen Konstellationen am Himmel mit den Ereignissen auf dem grünen Rasen korrespondieren. Wer Augen hat zu sehen, wird nicht umhin kommen, staunend und bisweilen auch ungläubig wahrzunehmen, mit welcher Perfektion hier „das da Oben“ mit „dem da Unten“ interagiert. Oder, wer das als Erklärung lieber hat: wie das eine (das astrologische Bild) das andere (die Wirklichkeit) abbildet.

Zu diesem Thema haben wir mittlerweile schon eine Europa- und eine Weltmeisterschaft begleitet, sowie zahllose Championsleague oder sonstige Begegnungen. Dabei muss ich gestehen, dass ich vor diesen Entdeckungen Fussballspiele im Fernsehen eher als etwas ziemlich langweiliges betrachtet habe, erst als langsam die ersten Übereinstimmungen sichtbar wurden, wurde auch mein Interesse größer. Es war einer dieser seltsamen Momente, als irgendwo ein Fernseher lief und irgendwo anders ein Tor fiel, während ich gerade „zufällig“ das aktuelle Chart auf meinem neuen und  hochmodernen Apple II+ berechnet hatte. Und dabei bemerkte, dass genau in diesem Augenblick Mars am Ereignis-Aszendent stand, also im Osten aufging.

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Feuer-Zeiten: Ausflug nach Pinkville

Widder ist der Krieger, Löwe der König und Schütze der Gott (wir wir ihn uns vorstellen - je nachdem, in welchem Feld dieses Zeichen selbst, unser 9. Haus und Jupiter stehen). Am Morgen des 16. März 1968, heute vor 48 Jahren, waren diese Feuer-Archetypen alle gegen "den Vietcong" unterwegs, Kräfte also, die dann schnell und scharf kämpfen, wenn Angst ums Überleben sie ergreift. Um 8 Uhr begann die US-"Charlie"-Kompanie in Vietnam mit dem entsetzlichen Massaker von My Lai, unter dem zynischen Code "Ausflug nach Pinkville". Mars stand damals stark im Widder und unterstützte das "Ich will, ich muss, ich tue!", als die Soldaten des Commander Barker (im Radix mit einer genauen Jupiter-Uranus-Konjunktion auf 0° Widder) ein ganzes Dorf unmenschlich brutal vernichteten. Das Element Feuer zündete, explodierte, im Enthusiasmus der Impulse und scheinbar "lebensrettender" Ziele.

So starben unter Fische-Sonne-Chiron (die das Martyrium spiegelte) mehr als 500 Menschen, sichtbar bloße Zivilisten, Opfer, keine Täter, auch wenn passend zum Zeichen ein Vietcong-Gebiet "gesäubert" werden sollte. Ermordet 182 Frauen (17 Schwangere), 173 Kinder (56 Säuglinge) und 60 Männer, die meisten alt. Ganz klar nicht die Kämpfer, nach denen man offiziell suchte. Aber es zählt damals der Grobstrick, den 1. Quadrant-Merkur mitbringen kann: 'Body Count' heißt die amerikanische Devise. Leichen Zählen. Jeder tote Vietnamese wird zum Vietcong erklärt und trägt bei zu Widders Ziel - Sieg. Wie immer de gelagert sein mag, Arm in Arm mit dem Gewinn des Stiers und dem statistischen Zuwachs der Zwillinge. Das erste Viertel im Zodiak hilft sch selbst leicht mit existenziellen Gründen.

"In My Lai kam nicht die Natur des Menschen zum Vorschein. Es gab Gründe, Bedingungen, begünstigende Umstände. Die Täter, die Gefangene folterten und massakrierten, waren meist einfache GIs. Ihre Brutalität hatte gewiss mit der rassistischen Verachtung zu tun, die sie den "gooks" entgegenbrachten. Doch erklärlich ist die Gewaltexplosion nur, wenn man sie als Teil der Logik des US-Kriegs begreift." (taz)

1968 regiert das alte Säugetier-Denken, das in diesen dei Zeichen immer dann auftaucht, wenn es gefährlich wird. Aber der blutige Meilenstein des Vietnam-Kriegs geschieht auch unter Jupiter-Neptun-Quadrat, der Analogie der Auslöschung des Fremden. Muster tauchen auf, die geschichtlich immer wieder kehren. Ganz normale amerikanische Jungs vernichten dort die Menschenwürde, weil sie bei Widder-Mars außer Kontrolle geraten, sich im Recht fühlen. Aber es gibt andere Widder, die rund um My Lai einen anderen Mars-Ausdruck finden: Alle drei späterem Helden der Tragödie sind auch dominant feurig, alle Widder-Sonnen. Hubschrauber-Pilot Hugh Thompson, der das Massaker letztlich durch Konsequenz beendet, Ron Ridenhour, junger GI und Journalist Seymour Hersh, die alles später öffentlich machen. Mars Gift und Heilung kommen zusammen. 

My Lai ist auch ein Lehrstück über die feinen Grenzen zwischen (Doppel-) Moral, Ethik, Kultur (mit ihren Sitten), aus der Waage-Skorpion-Schütze-Folge, angetrieben von den existenziell wirkenden Gegenzeichen Widder-Stier-Zwillinge (cerebrale Reptilien-Trias, stark zu beängstigen und dann bedrohlich), die Panik vorm stets angenommenem Existenz-Verlust als Kampf für das eigene Leben rechtfertigen können. Offenbar auch mit fremdem Toden. Beim "Ausflug nach Pinkville" wurden selbst Mütter triumphierend umgebracht, die sie sich über ihre Babies warfen (Mond-Saturn Opposition an dem Tag), nachdem man sie vorher vergewaltigt hatte.  

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Supermänner und Übermenschen

"Seht, ich lehre euch den Übermenschen! Der Übermensch ist der Sinn der Erde." (Nietzsche, Waage-Sonne & AC Scorpio)

Die alten und neuen Rechten:

Jupiter-Neptun-Bezüge tanzen, wenn Extreme jetzt überall wie Pilze aus dem Boden schießen und nur mit viel Bewusstsein zurückgedrängt werden können, wie angesichts der SVP-Durchsetzungs-Initiative gerade in der Schweiz - Spiegel: Sieg der Vernunft über die Angst. Glückwunsch zu so viel praktischer Würde, beim schwierigen Neptun Richtung Fische-Mond und Quadrat Schütze AC des Alpenlandes.

Das mit dieser Besetzung mitten in den überall lauernden Jupiter-Neptun-Konflikten steht. Die Gefahr der Auflösung ist aber nicht nur hier groß. Parteien mit dem schwarzen Schatten bringen europaweit mit einem schwer arbeitenden Jupiter in Jungfrau und seiner Verkleinerungs-Panik die alte Tendenz zum rechten Elitariat nach vorn. Das Problem: Jeder Übermensch braucht einen Untermenschen, um sich zu definieren. So arbeiten die neuen Heere selbst-erzeugend hinterrücks. Der Archetyp der Perfektion (auch ein Mythos des Optimum = Neptun mit Jupiter, es wabert zwischen Illusion und Vision) erhebt sich ja immer wieder anders und neu.

Wo oben glänzt, muss unten auch unten bleiben

Bei der Wanderung durch's 6. Prinzip getrieben von Ängsten, die im Stier-Stoff entstehen. Wo sehr Reiche, da sehr Arme. Wo sehr viel, da sehr wenig. Wo wir, da sie. Wo oben, muss es ein Unten geben, muss unten auch unten bleiben. Diese Relationen sitzen im beweglichen Kreuz, sind sinnfrei zuschiebbar. Selbst, wenn man dachte, man hätte die Frage des ewigen Aussonderns (zugunsten eines hermetischen Ganzen) in den Auswüchsen der rechten Eiszeiten endgültig hinter sich. "Erfunden" hat den schützehaften Archetyp des jetzt wieder agilen, halb-göttlichen Supermanns, des Besten, dem immer das Beste gehört, eines Hyper-Anthropos, lange nach den alten Griechen und vor Nietzsche (Radix, Astro-Databank, Rodden Rating B) für die denkende neuere Zivilisation ein sächsischer (sic!) Dominikaner namens Hermann Rab. 1527, als Pluto auch im Steinbock stand wie heute und Neptun-Chiron in den Fischen (und vermutlich auch beim elitären, so leicht fremden-feindlichen Quadrat Jupiter-Neptun). 

"Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher als die anderen." (OrwellAnimal Farm)

Über den mustergültigen Jungfrau-AC der NSDAP läuft jetzt wieder Jupiter (siehe weiter unten) und die Gewinner der mentalen Unterdrückung heute sind erneut elitär und bewegen Massen. Auch bei Orwell, der diese Art von Hierarchien sicher durchbuchstabierte, sitzt Jupiter als Entsprechung des manchmal "rassen-hassenden" oder umgekehrt, von Rassen-Hass vernichteten Jupiter-Neptun in den Fischen, bei Neptun Spitze 9. Er kennt sie zu gut und kann ihre Mechanismen besser beschreiben. Die Götter, die wandeln wollen und doch nur ängstliche Menschen sind, die von Venus' zu Horden mutierten Herden beeinflussen und dann als unfehlbare Götzen gewählt und angebetet werden. Das wiederholte Kreisen der Planeten bringt immer wieder ähnliche Erscheinungen bei parallelen Mosaiken wie in der Vorgeschichte mit, konzentrisch ausgeweitet. Nun scheint also die Zeit der gut konservierten Rechten gekommen, die so stark aus dem Ich- in den Du-Quadranten ausstrahlen. Aus Geburt wird Tod. Widder-Stier-Zwillinge, das Überleben, wirkt ein auf Waage (Öffentlichkeit, Propaganda), Skorpion (genetisches Erbe, Macht), Schütze (Herausgehoben-Sein, Entgrenzung, Halbgötter) und umgekehrt. Merkur, Herr der jungfräulichen Perfektion verspricht bei Jupiters Überhöhung im Kontrast zum Opfer-Boden der heimatlosen Fische Er-Lösung.

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Absturz: The Day The Music Died

Buddy Holly: „Ich hoffe, euer alter Bus friert endgültig zu!“. Waylon Jennings: „Und ich hoffe, euer Flugzeug stürzt ab!“ (Scherzhafter Wortwechsel vor dem Flug).

Ein in seiner Dramatik astrologisch nicht sofort zu entschlüsselndes Drama passierte vor 57 Jahren über dem verschneiten Iowa. In die Geschichte ging es ein als The Day The Music Died. Denn beim nächtlichen Absturz einer Klein-Maschine starben auf einen Schlag drei Musiker mit einem glänzenden Löwe-Sonne-Jupiter im Composit.

Dazu ihr Pilot, dem später vorgeworfen wird, sich überschätzt zu haben. Dieser Tag jedenfalls machte die drei Passagiere letztlich zu Legenden: Buddy Holly, Sonne-Neptun-Konjunktion in Jungfrau, Ritchie Valens, Sonne-Jupiter-Saturn-Uranus Konjunktion Stier, und der Big Bopper, DJ Jiles Perry Richardson, ein Skorpion in 5 (Links führen zu den Radix-Bildern in der Astro-Databank). Auf den ersten Blick ist diese Tragödie aus den Transiten allein nur schwer zu erklären. Allein Mega-Stier Ritchie Valens (5 Faktoren, u.a. mit schwieriger Venus als Herrin 8 und des ganzen Zeichens in Konjunktion in 3) hatte über diesem Stellium eine sehr heftige Mars-Auslösung. Aber alle sollten ja sichtbar betroffen sein, wenn sich "Schicksal" in Form solcher unvergessenen Tragödien ereignet.

Bei beiden anderen Passagieren jedoch findet man zunächst eher marginale Trigger. Die letztlich doch klaren Zusammenhänge finden sich erst, wenn man zugrunde legt, dass manchmal ein gemeinsamer Auslöser oder eine einzige Entscheidung, mit wem man fliegt, den letzten, kleinen Unterschied zwischen Gewinn und Verlust macht. Denn das Zusammenspiel der Radix-Bilder befordert auch Chancen wie Risiken. Für diesen Februar-Tag 1959 liegt der Knackpunkt in der ungewöhnlichen Vorgeschichte und Dreier-Konstellation der Opfer. Eigentlich waren sie ja zusammen mit vielen anderen in diesem Spät-Winter auf einer großen Konzerttour durch den mittleren Westen im Bus unterwegs, bei dem aber irgendwann die Heizung ausfiel. Das wurde der Anfang vom Ende. Also charterten mehrere der jungen Musiker, sonst gerade auf Erfolgs-Kurs, ein Klein-Flugzeug bis zur nächsten Station in Dakota. Wobei eigentlich zwei andere Band-Mitglieder, ein Zwilling (Bassist Jennings) und ein Schütze (Gitarrist Tommy Allsup) mit Buddy Holly fliegen wollten.

Weil "The Bopper" Richardson dann aber Grippe bekam, flog er anstatt Jennings, mit dem ihn eine Konjunktion von AC-DC über IC-MC Löwe-Wassermann verband. Macht Sonne-Uranus, die immanente Bedrohungs-Erwartung plötzlicher Ereignisse, die auch gerade über eine mundane Opposition herrschte. Eine Spannung, die in engem Quadrat zum Composit-Saturn der drei Passagiere stand. In dieser Nacht würde auch ein Mars-Jupiter im Konflikt zum Chiron ausgelöst werden, was noch größere Spannung erzeugte. 

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Etwas ins Bewusstsein hineinreden...

Eine Spurensuche:

"Das ist das Geheimnis der Propaganda; den, den die Propaganda fassen will, ganz mit den Ideen der Propaganda zu durchtränken, ohne dass er überhaupt merkt, dass er durchtränkt wird." (Joseph Goebbels - Merkur-Mars-Konjunktion Skorpion).

Es liegt mir fern, diese jetzige Zeit und die einstigen, rechten Steinzeiten etwa ethisch gleichsetzen zu wollen. Man muss da sehr behutsam sein. Aber wenn inzwischen ein Schießbefehl an deutschen Grenzen gegen Flüchtlinge möglich sein soll, ist für einige doch eine rote Linie überschritten. "Recht und Ordnung" herzustellen, zur Not eben auch mit Waffengewalt, das fordert Zwillinge-Sonne Frauke Petry (AfD) jetzt (ZEIT). Auch sie hat im heliozentrischen Horoskop Merkur-Mars (Quadrat), eine Konstellation, um die sich das Thema Propaganda unter anderem dreht. Astrologisch ist die Entdeckung solcher Ähnlichkeiten in der eskalierenden Debatte wertfreier und grundsätzlicher möglich. Immer wieder tauchen da, wo Zustände am verworrensten sind, jener Mars-Merkur und Merkur-Pluto auf. Die neuen Propagandisten, die jetzt Land gewinnen, sind aber "nur" voraussetzende geistige Brandstifter. Buchstäbliche "Täter" setzen sich mit weiteren Konstellationen verbal gepflügtem Boden auf.

Die Symbole allgemeiner Tendenz zu manipulierender Hetze finden sich unbestechlich in gegenwärtigen und "alten" Horoskopen. Schon das Jahr 2016 beginnt mit einem der dominantesten "Propaganda-Aspekte" (wie einst auch das Jahr der "Macht-Ergreifung" 1933): Beide hatten sie zum Neujahr Merkur-Mars (beide im Quadrat, das Goebbels mit der weiten Radix-Konjunktion dann inhaltlich ausstattete). Merkur-Mars ist dabei der Schatten und "ausführendes Organ" von Saturn-Neptun, dessen Spiegelung über 0° Widder - und darum jetzt als dessen Ausdrucks-Träger wichtig. 1933 und 2016 werden dazu beide flankiert von Jungfrau-Jupiter und Uranus in der 2. Dekade Widder. Eine Menge Parallelen des brisanten Zeitfensters.

"Propaganda bezeichnet die schriftliche, mündliche oder anderweitige, neuerdings auch elektronische (Internet) Verbreitung (politischer, religiöser etc.) Überzeugungen, oft in Verbindung mit weiterer persönlicher Überzeugungsarbeit. Der Begriff P. hat (ebenso wie Agitation, Indoktrination) einen negativen Unterton und wird oft mit den politischen Manipulationen autoritärer und totalitärer Regime in Verbindung gebracht. (Bundeszentrale für politische Bildung

Der kosmische Denker mit dem Kämpfer steht - neben guten Seiten (wie einer der größten Begabungen überhaupt für gezieltes, schnelles Reden und geistige Rückschlüsse) - für die Option der mentalen Manipulation. Und schon beginnt wieder eine der diffusesten Zeiten des "Geredes", wo Wahrheit und Lüge, Rechts und Links (auf tausend und einer Ebene bis hin zum Dschungelcamp "Dein Links ist mein Rechts!") nicht mehr auseinander zu halten sind. 

Federführend agieren da nicht nur seltsame neue Organisationen wie die "Deutsch-Russische Bruderschaft" (offenbar ein rechtes Sammelbecken von Deutschen, "Russlanddeutschen" und Russen, siehe auch weiter unten). Sondern mit Propaganda-"Sprech" arbeiten in deutschsprachigen Landen auch kräftig die üblichen Verdächtigen wie AfD (*6.2.2013 = Mars-Merkur-Konjunktion in den Fischen) oder die Pegida (*eV seit 19.12.2014 = Merkur-Pluto, mit führenden Propaganda-Talenten mit Merkur-Mars oder -Pluto).  

Wo deshalb plötzlich Gehetze als guter Ton herrscht (u.a. weil Medien als Angriffsziel - als "Miet-Mäuler"/Lügenpresse/Mainstream - im Sinn akzeptierter Informations-Quellen diskreditiert werden) gibt es immer Köpfe, mit denen Merkur und Mars durchgehen. Sprache wird dann auch mal zum einzigen Übergriff.

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Wissen, auf wessen Schultern man steht

"Werden Fremde unsere Namen hören, lange nachdem wir tot sind, und sich fragen, wer wir waren? Wie tapfer wir kämpften? Wie leidenschaftlich wir liebten?" ('Troja' - via Starshoch2 zum Tod Manfred Gregors).

Dass er leidenschaftlich war, in der Arbeit wie im Leben und Lieben und im besten Sinne ein Lehrer, das hätte diesem Manfred Gregor wohl keiner je abgesprochen: Krebs-Mars und der positions-freudige Fische-Mond in 10 waren in all seiner Luft auch stark spürbar. Das Wasser machte ihn gefühlig und emotional reagibel - für einen feinsinnigen Denker, der mit starkem 9. Feld die Geschichte der Möglichkeit, der Entwicklung so liebte.

Und auch die klaren Höhen des Geistes, die Überraschungen seines Zuhauses, im Wassermann. Wieder ist einer der bedeutsamen gegenwärtigen Sternenkundigen gestorben. Ein Schock für viele, die ihn als unentwegten Tüftler und Inspiration kannten. Auch unter Astrologen ist es ja kein Nachteil, rebellisch sein zu können, und das war er auf seine Weise, dieser Manfred Gregor, selbstbestimmt. Ein 'Mind', eine Persönlichkeit in einer Welt, die immer beliebiger wird. Er, der das Exzentrische, Spannende, Neue und die Bühnen so mochte, auf der Bühne seines eigenen, manchmal distanzierten Sonnen-Zeichens, das der Krebs-AC konterkarierte. Angezogen von Rätseln, aber mit Mars-Saturn in 1 (der Konjunktion der Nachhaltigkeit) konnte er ebenso auf die Essenz dessen beharren, was er an konservativen Zugängen darunter notwendig fand. Als Abstützung des Experimentellen. Manche seltene himmlische Begrifflichkeit wie die der Syzygie, die andere nicht mal korrekt schreiben können, wandte er deshalb auch unnachahmlich spielerisch in seinen Analysen an, im ernsthaften Revival klassischer Methoden. Obwohl er eben als Uranier nicht intolerant war und so ein eigener Kopf war und blieb, konnte man ihn mit Oberflächlichkeit ärgern. Wenn man etwa vergaß, auf wessen Schultern man geht und steht als bequemerer, neuerer "fabulierender" Astrologe. Auf den Knochen alter Meister, die nicht umsonst alle Vorarbeit der Methodik leisteten, wie sie Gregor von Finsternis bis Fixstern anwandte:

"...die Fixsterne.... mir unbegreiflich, dass sie so selten für die Deutung herangezogen werden. Schon Ptolemäus erwähnt sie ausdrücklich. Und: man sieht sie doch am Himmel! Wir Astrologen deuten doch Himmelserscheinungen!" (Manfred Gregor, Forum Astrodienst)

Dann zeigte er sich auch berührt und bewegbar, im aufsteigenden 4. Prinzip. Dass man ihn jetzt schmerzlich vermissen wird, in Kollegen und Leser-Kreisen, liegt nicht nur an der hervorragenden Forschung, in der Manfred Gregor bekanntermaßen über vier Jahrzehnte akribisch neugierig Daten sammelte und an über 3000 durchgearbeiteten Horoskopen Methoden überprüfte. Seinen Sinn fürs Skurrile fand er aber auch in der bunten Welt der Prominenten wieder, die er mit Pfiff und in Verbindung zu ihren Radix-Bildern interviewte. Und das, ohne opportunistisch pop-astrologisch zu werden. Das muss ihm erst mal einer nachmachen. 

Mit seiner Luft-Sonne Spitze 9 war er nicht bequem, aber immer bereichernd. Ein astrologischer Abenteurer und Entdecker, der immer wieder andere Ansätze ausprobierte und in seinem Forum Starshoch2 Lehre rund um die "Faszination Astrologie" publizierte und unschätzbare Dienste am oft leidigen Thema fehlender Geburtszeiten leistete. Er fragte einfach mal nach bei den Stars. Gleichzeitig fehlte ihm ungewöhnlicherweise der Dünkel, wenn er mit mangelnder Erfahrung konfrontiert wurde, und er diskutierte als einer der wenigen unter den arrivierten Experten auch anderswo (zum Beispiel als Stammgast vom Astrodienst Forum) immer noch geduldig, selbst mit den Anfängern. Wie erst jetzt bekannt wurde, starb er schon kurz nach Neujahr. 

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Samstag, 26. September 2020

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