Loop!

Astro-Labor

Der Astrologe, der gar keiner war

"Ich kann mit völliger Sicherheit sagen, dass Du von echter Astrologie weniger als nichts verstehst. Du, der nicht die geringste Bewegung irgend eines Sterns zu kalkulieren weißt." (Laurens Videl über Nostradamus, via AstroWiki).

Dass er eigentlich Apotheker war, als Arzt kurierte, die Gabe der Prophetie besaß und neben allem anderen einen wahrhaftig tief schürfenden Skorpion-Mond hatte, ist trotz des harten Urteils seines Zeit-Genossen unbestritten: Unheimlich, fixierend, zwingend kryptisch, durchweben Nostradamus' Prognosen noch viele Jahrhunderte nach ihm die Welt. Um ihn war aber immer auch viel Rätsel, das genau diese Sorte Berühmtheit befördert. Viel Häme und viel Bedeutung, wie sie zu einer Sonne am MC im Steinbock passen. Saturn des Saturns, ein Bestimmer, ein Konzentrant, Primus Inter Pares, als erster von fünf Söhnen (und - angenommen - bis zu 17 Geschwistern). Der Stellvertreter der Wichtigkeit auf Erden. Wäre da nicht der prominente Neptun, der wie ein Schwamm als Rausschmeißer seiner Steinbock-Krebs-Oppositionen auf Saturns Boden steht und all das wieder auflöst. So wird das Leben des Jungen aus der Provence nicht nur durchwirkt sein von dem Großen, was er in sich spürt.

Sondern auch von Geheimnis, reinen Ahnungen, Täuschungen und den Schemen der Unerklärbarkeit. Wie auf einem Teppich geht er auf der Zeit, die war und die noch kommen soll. Tastend, nicht glasklar, wie Steinbock es sonst vorgibt. Dennoch beginnt alles mit diesem Saturn: Als dieser Michel de Nostredame am 14. Dezember 1503 (allerdings nicht heute vor 512 Jahren, sondern julianisch - gregorianisch war er ein Christkind), angeblich mittags zur Welt kommt, geboren in eine wohlhabende Familie, die zwischen Formen und faszinierenden Schatten angesiedelt ist, spiegelt sich das schon in seinem Chart. Allein die auffällige Tageszeit-Angabe kann Frucht der späteren Übertreibung seines erhöhten Jupiters sein. Ja, angeblich setzt er selbst auch alle Horoskope, die er dann für Könige und Reiche auslesen wird (die sie aber lieber gleich mitbringen sollen, von anderen erstellt) auf Mittag, auch wenn das die Aussage von Planeten in Zeichen stark verändert. Was soll's, Nostradamus, der Seher, nimmt seine Sicht ohnehin von anderswo. Logisch, sobald man sein Wasser-Trigon von Mond-Jupiter/Saturn/Mars und Uranus sieht (als Herr 12 in 12), dass hier einer sich als Kanal von oben nach unten begreift und das Nicht-Sagbare (Neptun) seiner Zeit (Saturn), wie er es versteht und voraus denkt, in Verse kleidet. Centurien, hießen die. Und er will sie nicht von Plebs und Pöbel interpretiert wissen - wobei er seine Ambivalenz zu den Sternen-Kundigen ausdrückt, deren Handwerk er besser zu verstehen glaubt (Pluto im Schützen macht da eigen im Konzept):

"Wer diese Verse liest, prüfe sie reiflich! Gottloses und unwissendes Volk soll sich nicht daran versuchen. Alle Astrologen, Tölpel, Barbaren sollen sich fernhalten! Wer anders handelt, der sei mit Heiligem Recht verflucht!" (Der 'Bannvers' des Nostradamus)

Mobbing, Arroganz und Vorrang vor Gleichen bringt Fische-Herr am Dach eines Geburts-Bildes durchaus auch einmal mit, besonders in Opposition zum Saturn. Wie er hier die Versammlung um den hoch empfindlichen, pompös dramatischen und ärgerlichen Krebs-Mars' (mit Jupiter/Saturn) vom Giebel des Charts gegenüber bescheint. Und da leuchten sie, die so schwierigen 'Türen aus Rauch' über Michels de Nostredames Bestimmung - wie Wolfgang Döbereiner den gerade wieder herrschenden Saturn-Neptun auch nannte.

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Paris schwankt, aber geht nicht unter

Fluctuat nec mergitur.

 "Es schwankt, aber geht nicht unter." (Der Wahlspruch von Paris).

Nein, es ist ja letztlich nicht irgendein astrologisch "schwarzer Mann" gewesen - etwa Mars gegenüber der Kosmischen Spalte auf 0° Waage, der in der Auslösung für solche Tragödien verantwortlich wäre. Genauso wenig wie die letzte Mond-Finsternis, auch wenn da genau dieser Mars, der Krieger, in Paris auf dem 0° Jungfrau-AC stand und Uranus im Widder exakt an Spitze 9. Was Paris ausmacht, ist aber etwas anderes, was viel Elend verschuldet: Das menschliche Herz, was sich lieber überschlägt in seinen Konflikten, als ruhig zu sein und zu lieben. Eigentlich ist alles gesagt und gedacht, nach dieser durchwachten Nacht und davor. Man könnte sämtliche Theorien auffahren. Aber Menschen sind wieder gestorben. Nicht nur in Paris, wo sich die Bilder der Zerstörung überschlugen, als das MC auf 0° Widder ging. Sondern auch anderswo, dauernd, im Nahen und Fernen Osten. Das jetzt brauchte keiner mehr. Man war sowieso müde vom Betrachten all des Hasses, der Feindbilder, des Hin und Herschiebens von politischem Kalkül und der Politik-Verdrossenheit. Von den zunehmend isolierten Uranus-Pluto-Spannungen, die überströmten in Neptuns momentan so starke Verführung zur Mythen-Bildung. Ja natürlich, wenn man heute hinsieht, wie schon bei Charlie Hebdo, steht die 5. Französische Republik mit ihrer knapp 13 Grad Waage-Sonne knietief unter Druck vom Pluto-Quadrat. Alles sehr eng, wie ein Uhrwerk. Aber wem dient es? Wer hätte es so kommen sehen? Und was sind die Folgen? 

Dunkelheit kann nicht die Dunkelheit austreiben, nur Licht kann das.

Hass kann keinen Hass austreiben, nur Liebe kann das tun.

(Martin Luther King JR)

Weiter, weiter, sagte man nach Charlie Hebdo mit Pluto an fast derselben Stelle. Jetzt erst recht - nicht Kampf, sondern Standing. Die Stirn bieten. Nicht wanken. Das ist ein Weg. Was soll die Astrologie dabei? Natürlich lassen sich mit ihr Gefahren oder Kreuzwege, wo Transite sich entgrenzen, grob ausmachen. Und mit viel Bemühen, Zeit und noch mehr Mitteln auch manchmal etwas feiner. Risiken benennen. Kreuzwege vielleicht an den Rändern entschärfen, wenn man "das Karma dazu hat", wie mal ein sehr weiser tibetischer Lehrer meinte. Schon in der Jahresprognose war ja zu sehen, dass das letzte Quartal 2015 mit Jupiter-Chiron Opposition und Saturn-Neptun noch einmal sehr, sehr schwierig werden würde. Gerade in Richtung Terrorismus. Der letztlich als Antwort auf Situationen auch nur beschreibbar ist, nicht auszurotten. Durch keine prognostische Methode planbar. Weil auch der Terrorist und seine Opfer ihre Aufgaben und Drehbücher haben. Und kein Astrologe ihnen heraushelfen kann, außer, er würde gebeten. Nur eins sollte klar sein, nach Paris: Es geht nicht darum, mit Saturn im Schützen den langen Armen der Bosheit, die hier tätig wurden, weitere religiöse Stigmata oder Flügelkämpfe anzuhängen - wie sie das Quadrat zwischen Saturn und Neptun sucht.   

Terrorismus ist gottlos.

Was nun auch nicht bedeutet, dass er etwa vogelfrei abschießbar wäre, wie wir es ihm ja umgekehrt vorwerfen. Sondern dass er als Phänomen genauso wenig wie mit dem Allah des Koran mit einem oft genug ebenso brutal strafenden Gott der Bibel zu tun hat. Terrorismus machen die Menschen, weshalb es sinnlos wäre, ihren Glauben dafür in Bausch und Bogen bezahlen zu lassen. Denn um all das geht es gar nicht. Sondern um Verständnis und Verstehen und vielleicht darum, zu begreifen, was Tage wie die in Paris mit einem selbst und den kleinen Kriegen unseres eigenen Alltags zu tun haben. Dabei kann die Astrologie wirklich helfen.

Auch wenn sie nur selten Daten auf den Punkt genau trifft, da Ereignisse wie jetzt nur einen sehr überschaubaren Teil der Zeitphase ausmachen. 2015 (links) kündigte sich bereits als nicht ungefährlich (mit Mond in 8 Greenwich) und rebellisch (Uranus in 7) an. Nun steht das Jahr Kopf. Viele Menschen sind tot, andere traurig und wieder andere freuen sich über den Akt der Zerstörung. Die wird man, wie das das Leben selbst, nicht verhindern. Kriege sind alt wie die Welt. Der Mars, der Pluto, der Uranus, den jeder von uns im Horoskop hat, sie werden nicht plötzlich aus unserer Emotion, dem Bewusstsein und dem Zodiak radiert. Genauso wenig wie das Beharren auf Recht, das sich gerade in Jupiters Zeichen so vergrößert. Saturn. All diese Symbole bestimmter Reaktions-Qualitäten erheben sich vielmehr umso deutlicher in der Zeit, je mehr man sie ausmerzen möchte. Deshalb wäre es gut, sich an solchen Tagen zu erinnern, dass es auch Mond und Venus gibt. Dass wir allein in uns die Wahl haben zu beharren oder loszulassen. Dass es schöner und heilsamer sein kann, zu lieben als nicht zu lieben. Und vor allem, dann auch so zu handeln. Denn nur so passiert Wandel, nicht durch Lamentieren. Aber dies ist keine Moral-Rede, sondern Ermutigung, auf das eigene Herz zu hören. Gerade nach Paris heute Nacht. Jetzt, morgen und immer.

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Wo die Horoskope sich gleichen...

Radix der "Machtergreifung".

'Und nun, meine Herren, vorwärts mit Gott!' (Paul von Hindenburg bei Mars-Jupiter Jungfrau nach Hitlers Vereidigung)

Es soll hier diesmal in Kürze und ohne große Interpretationen nur um ein einziges Radix gehen. Das Horoskop eines vorläufigen Untergangs der Zivilisation für viele Jahre. Diese Tragödie begann allerspätestens offiziell, als Adolf Hitler, Stier-Waage mit Mond-Jupiter, und voll von verdecktem venusischen Schwefel, am 30. Januar 1933 um 11.25 Uhr (Minuten-Protokoll WELT) "die Macht ergriff".

Ermöglicht hatte ihm das die Stimmung im Lande, aus Angst vor Verlust von Eigentum und vor "Überfremdung". Da musste also gar nicht viel Macht ergriffen werden, als alle den Eid auf die Verfassung ablegten und Hitler Reichskanzler war. Sie wurde ihm quasi nachgeworfen. Diese offizielle Geburtsstunde von Hitler-Deutschland (Vorstufe des großen Kriegs sowie der vorsätzlichsten Vernichtung eines anderen Volks, die diese Welt bis dahin gesehen hatte) erklärt in Parallelen der Muster vielleicht besser als viele Worte, wieso momentan Geschichte derart in den Köpfen auflebt und abhebt. Wieder steigt Panik vor Fremdem/-n aus dem kollektiven Unbewussten auf. Kein Wunder, da sich Konstellationen wiederholen.

Wenn die wie Zahnrädchen ineinander greifen, werden untergetauchte Bilder alter Zeit neu greifen und sich Erfahrungen im Klima wiederspiegeln. Je deutlicher das Signum war, umso intensiver. So funktioniert Astrologie - sie braucht Bezüge, ist rückbezüglich, um erkennbar anwendbar zu werden. Für alle, die sich über Eskalationen wundern: Wir haben jetzt: Mars-Jupiter in Jungfrau. Damals auch. Wir haben jetzt: Erstmals wieder Neptun im Team, diesmal gegenüber - damals mittendrin. Wir haben jetzt: Uranus im Widder. Damals auch. Wir haben jetzt: Das auslaufende Uranus-Pluto-Quadrat, das damals zusammen lief. Wir haben jetzt: Jungfrau Nordknoten, damals Jungfrau Südknoten. Kurz: Astrologisch ähneln sich die Zeiten und damalige Themen gehen in Resonanz, erst mal ganz wertfrei festgestellt. Mehr muss das gar nicht heißen.

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Mars-Jupiter: Ein Angriff auf die Zukunft

Marker von Politiker-Attentaten:

Trauer und Freude lösten sich in Windeseile ab: Was die Kölner Messer-Attacke auf die Politikerin Henriette Reker (einer Schütze-Frau mit Fische-Mond und Mars-Merkur-Quadrat) bei passendem, stets bedrohtem und bedrohlichen Mars im Merkur-Zeichen über das Klima im Lande und drumherum (Eidgenossen!) sagt, muss man nicht weiter auswalzen. Es spricht für sich und die Atmosphäre eines aggressiven, untergründigen Nationalismus und Chauvinismus (Krebs-Schütze-Spiegel), der immer stärker und merkbarer Raum greift. Auffallend war, dass das Attentat bei Mars-Jupiter-Konjunktion passierte (wo Antrieb vergrößert oder vergröbert werden kann).

Nun bringt der Aspekt der kriegerischen Götter (oder angeschlagenen Superlative) nicht nur den Rechtsruck in der Schweiz mit den Populisten von der SVP und ihrem Slogan vom Asylchaos. Sondern die parteilose, gerade erst angegriffene Frau Reker wird aller Wahrscheinlichkeit nach trotzdem neue Oberbürgermeisterin der deutschen Dom-Stadt. Zwei Seiten derselben Medaille. Mars-Jupiter - Angriff oder Einsatz gegen das Fremde oder durch das Fremde, ganz wie man es sieht. Im Auge des Sturm passieren dann eben auch Tragödien: Die bisherige Sozialdezernentin Reker (zuständig für Unterbringung von Flüchtlingen) gewann (auf der Intensivstation liegend) die absolute Mehrheit. Schütze, Jupiter und 9. Haus fallen eben immer wieder auf die Füße, wo andere längst in die Knie gehen. Auch in der Übersetzung des nun virulenten Aspekts Mars-Jupiter werden ja nicht nur Perspektive(n) zerschnitten, wenn man seine Vision nicht aktiv umsetzt. 

Was längst nicht mehr so einfach ist, seit Saturn (beim Kölner Ereignis von Spitze 2 ausgelöst) im Schützen steht und die Horizonte (kl)einregelt und ambitionierte Projekte erst einmal verneint. Oder zumindest blockiert, sofern sie "exotisch" scheinen. Das Kleine (Jungfrau) kapituliert nicht mehr vor dem Großen (Schütze). Mars schneidet, wenn es schlecht kommt, beim Jupiter kurzerhand die Zukunft oder Weltanschauung ab. Doch wenn alles läuft, setzt er sich bestens durch. Manchmal auch, wie bei Reker, beides. Genauso wie der Jupiter umgekehrt Wut vermehren kann, aber auch Kampfeswillen. Die eigentlich sehr fortschrittliche kaum aufhaltbare Anlage des 1. Prinzips, das das 9. trifft, ist in Attentats-Horoskopen auf Politiker kein Einzelfall, sondern kommt beeindruckend oft vor. Auch in zahlreichen Versionen über die Felder-Ebene der Umsetzung und oft sogar bei den Opfern (eine lange Liste mit Beispielen siehe unten). Häufig noch mit einem beteiligten Mond als weiterem emotionalen Katalysator, der Impulse des Kardinalen explodieren lässt. Insofern hat die Tat eines arbeitslosen Malers und Lackierers (mit rechtem Hintergrund) bestimmt nicht nur mit der unangenehmen Stimmung der inhaltlichen Spaltung und langsamen Eskalation beim Flüchtlingsthema zu tun, aber: 

"Pegida senkt die Hemmschwellen dafür, dass aus Worten Taten werden." (Justizminister Heiko Maas)

Und andere Gruppen rechts der Mitte - wie in der Schweiz - senken vermutlich kräftig mit. Maas ist übrigens ebenfalls Jungfrau mit Sonne-Uranus-Pluto und von daher stark eingebunden in die aktuellen, marsisch-jovialen Zeit-Konzepte. Natürlich denkt man astrologisch bei Ereignissen wie dem in Köln als Auswuchs der rechten Stimmungsmache sofort an "große" politische Morde - Kennedy oder Lincoln, Rabin und Palme, die durch Attentäter starben, oder das große Zuger Attentat, bei dem 14 Kantons-Politiker ums Leben kamen. Fast alle der Ereignis-Horoskope haben ein ähnliches Signum des agitierten Impulses auf die eine oder andere Weise. Mars-Jupiter, der ja auch im Horoskop des Nachbarlandes zur Zeit rund um AC und Lichter spukt, dem wir schon letztes Jahr für 2015/16 Wendepunkte prognostizierten:

"Eine Aufblähung des nationalen Selbst statt Integration des "Fremden" (ein anderer Ausdruck der Jupiter-Sonne-Konstellation) kann auch den sonst so flüssig "funktionierenden" und handelnden Neptun Herrn 3 in 3 in seinen Negativ-Ausdruck schieben." (Loop! Wir müssen leider draussen bleiben)

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Auf einen "Blick": Die Meinungs-Macher

Boulevard und seine Horoskope:

Auch Zeitungen (meist merkurisch und jupiteral zugeordnet) haben ihre speziellen Horoskope und zur Zeit vibriert ein wichtiger Teil der bewusst ansichts-prägenden Print-Landschaft unter intensiven Transiten. Geschichte wird beim Boulevard erschrieben, auf dass die Leser mit dieser geliehenen Brille ihre eigene, neue Sicht zur Geschichte der Gegenwart machen. Deshalb ist der Einfluss dieser Sorte Medien (die direkt unter der Haut des Merkur und des Mondes mit Luftspiegelungen operieren) auch so wichtig. Besonders die Blätter mit den größten Schlagzeilen, die sich gerade wieder selbstlos an der Welt abarbeiten, zum Zwecke der Rekrutierung von Positionen, sind im Radix häufig ähnlich kardinal ausgerichtet. Abhängig vom ersten Erscheinungstag. Blick, die eidgenössische Version der Boulevard-Zeitungen, eine wortgewandte Waage mit offensivem Sonne-Mars, feiert heute ihren 56. Geburtstag unter einem nervösen Uranus-Transit. Auch die deutsche Blaupause Bild, mit der sich hier die breite Masse ihre Meinung bildet, steht gerade unter Uranus über Merkur-Mond im Krebsein Stück hinter einer gefühlstrunkenen Sonne mit enger Venus-Konjunktion für noch durchdringendere Emotions-Bilder.

In Österreich sitzt die Krone als Steinbock (ebenfalls Sonne-Mars) zur Zeit im Schlagschatten von Uranus und Pluto. Es tut sich was da, wo die Klischees verbreitet werden, weshalb die Überläufe der Yellow Press letztlich immer stark die Bewegung des "Volkes" wiederspiegeln. Die sie andererseits so deutlich (kardinal) auch steuern. Im breiteren deutschsprachigen Umraum, der im Meinungs-Krieg beim Flüchtlings-Thema schwankt (und sich so auch sehr spannend unter anderem mit der eigenen, nationalen Identität oder nicht auseinandersetzt) stehen tatsächlich astrologisch viele schwierige Umbrüche über den Geburtsbildern der betreffenden Meinungsbildner an. Blick, einst die erste Schweizer  Boulevard-Zeitung ist nur ein Beispiel.

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You Can't Always Get What You Want...

Balance unterm Blutmond:

„Beschränke alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie. Halte die Dinge sauber und unbelastet, aber lasse sie nicht steril werden.“ (Richard R. Powell, WABI-SABI)

Wenn heute am frühen Morgen mit dem letzten der Blutmonde der ungewöhnlichen 'Tetrade' (Loop! Artikel) eine erlebbare Mondfinsternis die Achse Widder/Waage aktiviert, dreht diese plötzliche, sehr dunkle, tiefe Stille am Himmel astrologisch den bisherigen Themen-Zyklus eine Runde weiter. Auch wenn das fehlende Licht spooky wirkt, mit bösen Omen, die solchen besonderen Vollmonden gern zugeschrieben werden (dieser ist sehr nah und rötlich), hat das Ereignis nichts zu tun. Nur mit buchstäblich seelisch aktiver Neu-Einstellung zum erdigen "Greifen", Festhalten und zur Frage:

Wie gehe ich buchstäblich mit Fehlern um? Mit im Boot ist auch das Gespenst des Loslassens, jenes eiserne Gesetz des New Age, das sich so gut konterkariert. Lass doch los. Du musst loslassen. Ich will loslassen und kann einfach nicht. Wie wahr. Aber wie geht das, wenn es nichts mit dem Ignorieren von Problemen zu tun hat? Astrologisch gibt es zwei Phasen im Radix, die für solche Erkenntnisse am besten geeignet sind. In ihrer Stärke oder Schwäche zeigen sie, ob, wo, was und wie wir persönlich loslassen können oder nicht: Das 11. Zeichen und Feld mit Uranus, der durchschneidet, was uns hält und was wir halten (Wassermanns Quadrat zu Skorpion und Stier) und das 12. oder Neptun, der jenseits der weltlichen Zuschreibung der Dinge die Wirklichkeit des Un-Sinns (Quadrat nach Schütze und in die Zwillinge) mehr schätzt als viele andere. 

Wo beide stehen, vor allem in welchen Feldern, da müssen wir früh ganz natürlich loslassen und lernen nun unter Umständen bei den Konstellationen der Mondfinsternis noch einmal bewusster, die Übung auf andere Bereiche zu übertragen. Dieser Vollmond "lebt" stark auf unsichtbaren Ebenen, in der Spannung zwischen Verstand und Verwirrung. Weshalb wir bei der Betonung des Übergangs von Jungfrau nach Waage (und von den Fischen in den ziehenden Widder-Mond) noch mehr Trost suchen und in einer fast schon chronischen Anfälligkeit für Schmerz durch Unerfülltsein kreisen können.

Aber dahinter steckt eine große Kostbarkeit. In dieser Finsternis werden auch die Gefühle = Mond regelrecht vom Licht der Sonne durch-leuchtet, auf ihre Substanz abgeklopft. Das Leid, das dahinter fast immer sichtbar bleibt, stellt sich dann leicht als Ergebnis von Widerstand durch das Denken und seine Konstrukte heraus:

"Geburt ist dukkha, Altern ist dukkha, Krankheit ist dukkha, Tod ist dukkha; Sorgen, Trauer, Schmerz, Unwohlsein sind dukkha. Mit jemandem zusammen zu sein, den man nicht liebt, ist dukkha. Getrennt zu sein von dem, das man liebt, ist dukkha. Nicht zu bekommen, was man sich wünscht, ist dukkha." (Palikanon via Wiki

Dukkha ist der Stress oder das übliche Leiden am Dasein, das feststellt: Immer ist etwas falsch. Der Buddhismus weiß, das Ritual des gefundenen Mangels durchzieht das Leben, sobald wir darauf bestehen zu "greifen", unseren Kopf mit seinen Vorstellungen den natürlichen Verläufen überzuheben. Dann knallt alles, was an isoliertem, von Logik erschaffenem "Verständnis" des Verstandes das Dasein kontrolliert, immer wieder vor die Mauern der wahren Welt. Seinen Verstand zu hüten, ist sicher klug. Sich vom Unverstand, alles lösen zu wollen zu lösen, noch viel klüger. Denn alles, was wurde, ist mehr als wir denken und wird sowieso wieder vergehen, ob man es nun krampfhaft geistig festhält (dann tut es nur doppelt weh) oder nicht. Daran erinnert die andere bleibende Dominanz dieses aktiv kämpfenden Widder-Waage-Vollmondes - der zulaufende Mars-Jupiter in Jungfrau mit dem hochauflösenden Neptun gegenüber. Knapp hinter der Achse der kosmischen Spalte stehen nun, nach dem Äquinoktium, eine Weile wieder metaphorisch die Tore zur anderen Welt einen Spalt offen. Der "mittlere Weg" kann helfen, anders die Vollkommenheit des Nicht-Perfekten zu sehen und eine "Duldung der Fehlerhaftigkeit" zu üben. Gerade, wenn in der Welt drumherum die Extreme tanzen. Wie es in der Zeit dieser Tetrade (vier totale, aufeinander folgende Mond-Finsternisse seit Mitte April 2014) so auffällig oft vorkam.

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Jupiter-Neptun: Riesen im Schattenland

"Willst du gut sein oder ganz?" (CG Jung, Meister der Schattenarbeit, mit Löwe-Sonne in 7).

'Die dunkle Seite der Lichtjäger' heisst ein Buch der Amerikanerin Debbie Ford, die mit vier Waage-Planeten und einem Jungfrau-Mars ganz nah an den Themen der aktuellen Eklipse (Sonntag) und der anstehenden Jupiter-Neptun-Opposition sitzt. Schon die (partielle) Finsternis war wieder eine Art Startschuss für die Zwangs-Ängste all der weißen Riesen, die immer aufräumen wollen, wenn es um Jungfraus Kosmos der reparierbaren Defizite geht. Den großen Wunsch nach Reinigungen, sobald die Dinge unübersichtlich werden. Die Achse 6/12 beschreibt auch die Spannung zwischen Fest-Stellung und Ausschwemmen - diese irdisch manchmal so harte Suche bis Sucht nach Ordnung in der 'Crazy World'.

Angesichts der durchgedrehten, hohl gelaufenen Maßstäbe in der Zwinge von Uranus-Pluto und dem immer heftiger unterspülenden Neptun. Denn der war in letzter Zeit eben nicht ganz allein zuhaus, sondern symbolisiert mit Chiron in den Fischen noch stärkere Kanäle als sonst, für das große, ziehende Weh mangelnder Befriedigung. Alles, was unbehaust ist (oder sich so fühlt). Beide stehen sie aber auch für die Möglichkeit ungewöhnlicher Heilungen, wenn man sich nicht auf die Verführungen der Übertragung einlässt. In diesem wahnwitzigen Klima, das in den letzten Monaten das Unterste zuoberst kehrte, bis kaum einer mehr wusste: Wer ist nun eigentlich verrückt? Die halbe Welt oder ich? Vor den peniblen Ordnungszeiten, die sich jetzt anbahnen wollen, braucht es immer das Chaos. Neptun schafft dazu die Leere in der Mitte der Null, durch die (wie durch ein Tor) nach allen Schmerzen des Lebens und seiner Verwirrung neue Inhalte einströmen können. Bei all dem geht es deshalb jetzt auch wieder vermehrt um die Länder der inneren Schatten, im 6. Prinzip, dem Ausgang der beiden Selbst-Quadranten. Bevor die Begegnung mit der leibhaftigen Welt da draußen anbricht und sich für 1000 und eine Projektion anbietet, das Panoptikum der alten, tobenden Abspaltungen. Wo wir doch immer nur uns selbst begegnen. 

"Der Schatten ist die Person, die Sie lieber nicht wären!" (CG Jung via Debbie Ford)

Darum ist es auch gar nicht falsch, auf einer Meta-Ebene die Welt, wie wir sie gerade sehen, nun besonders gut zu überprüfen. Was sagt der Blick über uns? All jene Bösewichter oder wahlweise Ideale, die uns noch häufiger und intensiver da draußen berühren, je weniger wir in ihnen ein Sein in unserem Selbst zubilligten. Privat und gesellschaftlich. Wie ISIS, die wie ein böser Traum mit ihren Drohungen kam. Oder all das, was man in den anbrandenden Wellen von Flüchtlingen auch über die eigenen Fluchten lernen kann: 

Entweder werden die begegnenden Bilder endlich zum willkommenen Setting, um tatsächlich mehr Weite, Öffnung, Mitgefühl zu entwickeln, für alles, was auch in uns selbst angespült, unordentlich, defizitär, leer, arm, verloren, gestört oder überhaupt: tabuisiert ist. Oder wir finden nun noch mehr Anlass, uns selbst auf die Flucht zu machen und mental wieder und wieder gegen destruktive Neptun-Analogien (und davon gibt es leider viele) alle Schotten abzudichten. Denn was ich nicht sehe (Neptun), das gibt es nicht, das stört mich auch nicht in meinem Alltag (Merkur). In all den Gewohnheiten der Achse 6/12, die absichern und er-lösen will, wird dieser Jungfrau-Neumond in den nächsten Wochen die Erkenntnis des Eigenen auf die Probe stellen, mit seinem verängstigten Signal zum Herbstputz. Etwas soll an der Oberfläche geordnet werden, was unter Wasser noch gar nicht reif dazu ist. Der Druck der erwünschten Klarheit wird aber überall immer größer.

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Schatten-Radix: Ewig und unbewusst

Radix des unbewussten Selbst:

Eine meiner frühesten Erinnerungen ist, wie ich mein buntes Kinderköfferchen packe und ausziehen will. Mutig, absolut unabhängig, drei Jahre alt. Aber ich bin Stier, was bedeutet: etwas wie ein menschlicher Sekundenkleber, hängt an allem, was Stoff heisst. Gut, da wäre natürlich noch Uranus als IC-Herr im exakten Quadrat zum Aszendenten. Eine Dominanz, die ich dauernd übersehe. Eben dieses "Vergessen" war der erste Hinweis auf meine Schatten. Ein Schuh wurde für mich erst viel später daraus, als ich ein besonderes Horoskop für mich entdeckte. Das Schatten-Radix. Lange, nachdem ich CG Jungs Theorien über die seelische Arbeit mit den verdrängten Anteilen gelesen hatte. Jenes Modell, das tief in die Qualen der Projektion hineinführt, der wir alle immer wieder unfreiwillig auf den Leim gehen. Du sollst das sein, was ich eigentlich bin? Deine schlechten (aber auch guten) Eigenschaften eigentlich meine? Bitte nicht.

Als ich mit den Projektions-Faktoren in Geburts-Horoskopen zu experimentieren begann, kam dieser kleine Stör-Ton auf. Spiegeln? Kann man machen. Aber ist es nicht verführerisch beliebig, Projektion dann bald jedem vorzuwerfen, der irgendetwas im Begegnungs-Quadranten oder deren Zeichen hat? Wo hört das auf? Am Ende weiß keiner mehr, was wirklich ist und was nur Spiegel im Spiegel. Wo bleibt hier der Kompaß?

Für mich fand ich das Schatten-Radix dann nach einem Schock. Anlässlich eines "großen Bruchs", den irgendwann jemand aus meiner Familie radikal vollzog. Wie gesagt, ich bin Stier-Sonne, wenn auch in 7 beheimatet und mit allen Wassern luftiger Theorem-Bildung gewaschen: Uranus' Ablösungen sind und bleiben dennoch unsäglich für mich. Wie viele Stiere fürchte ich Trennungen wie der Teufel das Weihwasser und erlebe sie doch,Tag um Tag. Sicherheit da, Sicherheit weg, Grenze gezogen, Grenze eingerannt, Geld verdient, Geld verloren, Wert geschaffen, Wert aufgelöst. Als mir damals auffiel, wie viele Stiere in ihrem Leben diese harten Brüche erlebten, vielfach endgültiger als andere, und immer hungriger nach Autonomie und Abstand wurden, klickte etwas ein.

Ich schaute mir zum Vergleich die Wassermänner an. Das Spiegel-Zeichen, über den Frühlings-Punkt. Jene Uranier mit ihrer unendlichen Abstraktions-Fähigkeit, die mich faszinierten, weil sie Distanzen und Trennungen offenbar schon per Muttermilch aufsogen. Und deren größtes Talent die Luft-Perspektive ist. Jene entfernte Kühle, die mir jedes Mal regelrecht die Haare zu Berge stehen ließ, während meine langatmige Tendenz, an Zu- und Umständen zu haften und zu scheitern, die pfeilschnellen (immer entfernten) Wassermann-Beonten in meiner Nähe (Nähe?) in die Flucht schlug. Was mir auffiel: Sie redeten genauso häufig über ihre Familien, Geld oder Selbstwert wie ich, nur aus einem anderen Blickwinkel. Während ich - umgekehrt - ständig Nähe-Distanz-Konflikte, Mutationen und das Abstrakte im Munde führte. Nur in beinharter Ablehnung. Gemeinsamer Boden? Warum?

Nach einer kurzen Liebe zu einem Fünffach-Wassermann wurde mir klar: Wir spiegeln. Er brauchte den Erd-Standort, ich den Vogelflug - und das war keine individuelle Besonderheit, sondern lag an der Vervollständigung durch das Spiegel-Zeichen. So fing meine Entdeckungs-Reise im Schattenreich an, nach dessen Polen jeder von uns lebenslang genauso hungert, wie er unbewusste Gegenwehr pflegt. Aber wir benötigen sie nun mal, diese Spiegel, um die besonderen Gaben der eigenen Anlage auszuleben: Im Wassermann liegt die Ferne, die Stier dann festnagelt. Im Stier die Stabilität, von der Wassermann sich erst so befreit. Eins ohne das andere geht nicht. Als mir dieses Muster aufging, eröffnete sich auch der ganze Kosmos des Schatten-Horoskops. Es hat meine Sicht verändert, weil es zeigt, wie und wo die Integration dessen, was wir gemeinhin nur an anderen wahrnehmen, uns unsere eignen, starken, unbewussten Anteile zurückschenkt. 

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Populismus: Die mit den Massen tanzen

Aus gegebenem Anlass (= der Fall des politisch immer mehr ausrastenden Donald Trump, dem Geld nun nicht mehr reicht und der wie beim Fischer und seiner Frau auch noch Meinungs-Kaiser der neuen Welt werden will) eine kleine astrologische Zusammenstellung zum Thema Populismus:

Die mit dem Volk tanzen (oder es sogar wie eine Geige spielen und dann oft ausnutzen), sind häufiger Männer und Frauen mit astrologisch sehr ähnlichem Signum. Es fallen auf starke Mond-Verbindungen zur Sonne oder zum Jupiter in jeder Form oder weitere Entsprechungen aus dem Fühl-Quadranten (über Zeichen Krebs-Löwe oder ihre Spiegel Schütze/Skorpion, die Häuser 4-5 oder deren Schatten 8/9). Traditionell steht der Mond eben auch für das Volk und die in besonderen Mond-Phasen Geborenen locken generell leicht die Aufmerksamkeit der Massen. Weiter findet man sehr häufig bei allen auffallenden Günstlingen der Öffentlichkeit auch deutliche Venus-Betonungen (Stier-Waage) = die Existenzgrundlage durch das Aufgehobensein in der Gemeinschaft oder den Zugang zu begegnenden Bildern.

Nicht selten sind auch die allgemeinen, demokratisch abgestimmten Wert- oder Un-Wert-Maßstäbe (in Waage eben leider noch vor-ethisch), mit denen man so virtuos spielt. Dazu gehören auch ziemlich platte Meinungen und Klischees, wie sie frei flottieren und von Populisten so gern vorprägt, benutzt, multipliziert werden. Auf dass ein hungriges Volk sie aufnehme, kaue und esse. Das materiellere Venuszeichen Stier, das wie Waage immer wieder bei Populisten vorkommt, steht ja auch für die Herde mit ihren Überlebens-Sicherungen und vor allen Ängsten. Waage bezeichnet den guten Hirten und damit das Urbild des Populären (= mein Gegenüber - 7. Prinzip - muss mich beantworten, damit ich Ver-Antwortung bekomme), dem man sich freiwillig anschließt, um sein Chaos durch Maßstäbe immer mal wieder neu ordnen zu lassen. Schön, wenn einer einem dann die Venus vorhält wie einen Spiegel.

Populismus (Definition): 'Populismus' – (lat.) P. bezeichnet eine Politik, die sich volksnah gibt, die Emotionen, Vorurteile und Ängste der Bevölkerung für eigene Zwecke nutzt und vermeintlich einfache und klare Lösungen für politische Probleme anbietet. (Quelle: Bundeszentrale für polit. Bildung, 2009). 

Donald Trump ist ein politischer Rabauke, der im amerikanischen Vorwahlkampf das republikanische Feld umpflügt. In den Umfragen liegt er klar vorne, und das, obwohl (oder weil) er Dinge von sich gibt, die eigentlich nur als ausländerfeindlich, sexistisch, herabsetzend und beleidigend beschrieben werden können. Der Trump, der als erfolgreicher Immobilienunternehmer das ganz große Geld gemacht hat, führt sich als Sturmgeschütz gegen die „politische Korrektheit“ auf; Scham ist für ihn ein Fremdwort, rot wird er nicht, einschüchtern lässt er sich natürlich auch nicht. Trump wirft den Leuten rohes Fleisch vor die Füße. (FAZ)

Und danach sieht auch sein Radix aus: Trump ist Vollmond-Geburt, energetisch belastbar, Zwilling, in der Meinung also ohnehin schon höchst flexibel (Waages Vorstufe, was kein Fehler sein muss), und bevor sich mentale Bilder herausbilden, findet sich hier, im 3. Prinzip, auch die erste Begegnung mit dem theoretisch agierenden Geist. Und von hinten, aus 12 im Löwen, sticht Mars dann mit allen leuchtenden Grobheiten rücklings zu.

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Donnerstag, 14. November 2019

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