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Astro-Labor

Austreiber + Europas Exorzismus

brexit"Das Vereinigte Königreich wird die EU am 29. März 2019 um 23 Uhr britischer Zeit verlassen."

(Austritts-Gesetz, optionales Deckblatt)

Das Brexit-Datum steht im Kopf der Planer und symbolisiert: Die destruktiven Gedanken von heute werden bei Uranus im Stier morgen erst zu Taten, wie erwartet. Die mentalen Trennungs-Tendenzen zu Stoff = Scherben. Die Verwirklichung eines hoch problematischen 2. Hauses steht bevor, zwischen Distinktion und Diskriminierung. Das spiegelt sich auch im Radix des Austritts.

Das Natal zeigt den Brexit von London aus mit einem Skorpion-AC = als schweren Konzept-Druck (der traumatisch werden kann) und von Brüssel aus mit Schütze als eine mögliche Erweiterung "ins EU-Ego", auf dem Boden von Saturn-Pluto. Mond und Mars in Gegen-Parallele und Parallelen mit Saturn-Pluto - zum Fürchten. Die Austreiber sind unterwegs und machen den Austritt zu einem versuchten Exorzismus der europäischen Konkurrenz, was so zum autistischen Akt der Zerstörung durch erzwungenen Aufbau wird.

"Noch ist der Uranus-Transit über den Scheidungs-Aspekt der EU jedoch gar nicht abgelaufen."

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Das schrieben wir schon im Juni 2014, als vom Brexit höchstens als Witz die Rede war (EUROPA, DU ARMER, KLEINER SCHATZ!). Nun, da Pluto das "ehefeindliche" Maastricht-Vertrags-Stellium Venus-Uranus-Neptun-Mars über Neptun wieder exakt aktiviert, wird offenbar, auf was der Pluto-Saturn auf dem Maastricht-Mars dann hinauslaufen muss. Zwang, eine Art gesetzlicher Überwältigung. Jene Konjunktion, die wir hier schon oft als ausschlaggebend für weitere historische Verwirklichung (bis Verwirkung der Möglichkeiten) beschrieben hatten, und die von der Saturn-Pluto Rezeption 2012 bis 2015 inhaltlich vorbereitet wurde, beginnt sich zu zeigen. Der Brexit als Umsetzung belegt unter den Fesselungen nichts als künstlich hochgezogene Grenzpalisaden aus krämerischem Kalkül:

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Spiegelzeit: Happy Waage-Mars!

Waagemars17aNun ist er also schon drin und sie zögert noch ein bisschen: Kurz vor Sonne im Skorpion mit ihrer Fixierung auf seelische Transformationen entert dessen alter Herr Mars gerade das Zeichen seiner großen Liebe - Venus. Das bedeutet: Ausgleichs-Bewegungen sind überall da dringend gefragt, wo etwas noch nicht im Gleichgewicht ist. Da kann man mithelfen, indem man es freiwillig tut. Mars steht nun dort eine Weile "ungünstig", wie man klassisch fand. Was aber eigentlich nur heißt, dass er geistiger tätig wird als sonst.

Für, in und gegen Beziehungen handelt bis kämpft. Nicht mehr ganz so unmittelbar energetisch fühlbar, sondern in Kopf- und Paar-Gef(l)echten am spontansten. Noch bevor man weiß, was da passiert, hat er schon verbal zugestochen. Das bedeutet auch, sehr, sehr schnell auf Konfrontationskurs überall da zu gehen, wo keine Balance herrscht. Denn Waage-Mars ist ja nicht wirklich friedlicher als sonstwo, sondern spitzzüngig und einfach unkörperlicher, aber äußerst schnell im Denken und Impuls aus dem Denken heraus. Er neigt zu kräftigen Projektionen und in Beziehungen dazu, dem Du seinen eigenen Rucksack erst mal aufzuladen. Bevor er - manchmal nach langen bis giftigen Argumentationen - sehen kann: Die Wut, die ich hier feststelle, ist ja gar nicht deine, sondern meine eigene. Gute Entwicklung!

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Wir können durch solche Muster jedenfalls endlich ganz viel klären in unseren Partnerschaften, wenn wir geradeaus, kindlich ehrlich und in aller Einfachheit (Mars ist unkompliziert) hinsehen, wer da was lostritt. Luft- und Feuerzeichen-Betonte werden es unmittelbar spüren - all ihre Mars- und Venus-Themen kommen eventuell relativ schnell und etwas konstruktiver als sonst auf den Tisch. Zumindest da, wo Sextile und Trigone entstehen. Während kardinale Besetzungen in Radix-Bildern unmittelbar größerem Druck ausgesetzt sein können, die Mars- oder Felder-Themen, in denen Widder zu liegen kommt, zu "erledigen".

Das heißt manchmal für Mars: Nicht nachdenken, auf Yang-Art zielen, anschießen, überwältigen. Was jedoch besonders ab morgen, im Verein mit Skorpion-Sonne im Fall von emotionalen Kurzschlüssen, einigen Aufruhr schaffen kann. Kardinal sollte man lieber jetzt nichts überstürzen. Sondern auch gegen eigenen Protest unbedingt erst nachdenken, was der nächste Schritt ist. Nur ohne solche Denkpausen droht: der alte Ärger mit den Außenrollen-Spielern. Ball flach halten, rät die Astrologen-Fraktion. Den Mars weiter als Bewegungs-Melder verstehen. Oder anders: Wissen, dass, wo Wut aufkommt, bloß noch etwas reales Tun fehlt. Ärger durch Bewegung ablassen, nicht durch Streit. Dann gelassen und klug, aber intensiv argumentieren. Wissen, dass eine Situation nun schlicht Konfrontation oder Auswege braucht. Wer das erträgt und durchsteht, kommt  bei Waage-Mars richtig gut weiter.

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Das Rätsel der astrologischen Zwillinge

Abraham Lincoln & Charles Darwin:

Sie sind vom selben Stern, weil astrologisch Soulmates. Beide berühmt, beide berüchtigt, beide bärtig, beide trotzig, rebellisch und hoch intelligent. Ein Präsident, ein Forscher, Wassermänner mit Widder-Venus und Waage-Mars und vor allem das - astrologische Zwillinge.

An Abraham Lincoln kann man darum viel über Charles Darwin lernen und umgekehrt. Sprich, hier geht es auch um den Mythos der gleichen Geburts-Stände. Welche Unterschiede gibt es bei denselben Anlagen? Natürlich einige, wenn unterschiedliche Geburts-Minuten vorliegen. Die Anlagen sind ähnlich, das Ausleben darum unterschiedlich. Gerade deshalb werden die Leben und Horoskope zweier Babies namens Abe und Charley, die am selben Vorfrühlings-Tag im Jahr 1809, nur fünf Stunden nacheinander geboren wurden (beide auf dem Lande, aber tausende Kilometer voneinander entfernt) zur kosmischen Schulstunde der Astrologie.

Ein kleiner, scharfer Witz, den das Universum sich erlaubte, mit vielen Pointen zum Üben. Sogar beider Todestage liegen Jahrzehnte danach wieder in der gleichen Woche des gleichen Monats. Lincoln starb am 15. April 1865, Darwin folgte ihm am 19. April, 17 Jahre und vier Tage später. Davor wurden beide Legenden, der eine der vielleicht wichtigste und 16. Präsident von Amerika, der andere nicht nur Englands bedeutsamster Naturforscher. Auf den Spuren gleich der gesamten Evolution - vom Grottenolm zum Menschen.

Auf den ersten Blick schüttelt man zwar noch den Kopf über so scheinbar unterschiedliche Lebensverläufe der Männer, die sich niemals trafen. Auf den zweiten allerdings öffnen sich zwei verzauberte, astrologische Parallel-Welten, die sich wie ein Fluss aus gemeinsamem Schicksal und persönlicher Geschichte immer wieder überlappen und trennen. Der Knackpunkt: die Häuser. Es gibt immer ein Was und es gibt ein Wie. Gleiche Zeichen, andere Häuser. Der gemeinsame Stoff darunter bleibt. Beide lassen sie sich sogar Bärte wachsen, als Mars - im Abstand von zwei Jahren - über die gemeinsame Wassermann-Sonne geht und dabei einmal Jupiter in Opposition zu AC-Sonne (Lincoln) läuft, zum anderen bei Darwin in Opposition zum AC-Herr steht. Nur eine von vielen eigenartigen Überschneidungen.

Hier wären sie also, zwei Genies, "Honest" Abe und "Philos" Charley, deren Anlagen (Zeichen) sich wie ein Ei dem anderen gleichen, wobei sie übereinstimmende Geschenke des Lebens sehr speziell auslebten (Häuser). An ihren Radix-Bildern lässt sich wunderbar das faszinierende Universum persönlichen Lagerung bei selber Konstellation bestaunen. Die Welt der Häuser, die sich genauso stark wie die Geburts-Zeichen auswirkt. Wie es sich für die Schütze-Beteiligung gehört, kommen beide Jungs aus gläubigen Familien, Baptisten und Unitarier. Aber beide werden sie, mit der uranischen Seite und Neptun-Saturn im Schützen, trotzdem lebenslang religiöse Skeptiker sein. Beide Väter sind streng (der eine Steinbock-Sonne, der andere exakt Sonne-Saturn) mit Wassermann-Mars, der in Konkurrenz zu den später berühmten Söhnen geht. Die Mütter, im Abstand von über 20 Jahren geboren, sind auch beide Wassermänner mit rückläufigem Merkur und Venus im Steinbock. Beide Jungs haben Schwestern, die Sarah heißen und sie ab dem Jahr um den 9. Geburtstag aufziehen, als beide Mütter früh sterben. Ein bisschen viel Übereinstimmung, um nur blanker Zufall zu sein.

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Wie man das Leid besser liebt...

0000leid108„Wir werden durch Werbung irregeführt, wo Menschen in Outfits, die zu ihren Meditationskissen passen, selig aussehen.“ (Pema Chödrön, via Lions Roar).

Leid ist allgemeingültig, schwierig, letztlich nur mitteilbar, nicht teilbar. Und Venus‘ Visionen täuschen darüber oft wunderbar hinweg, weil sie in den Fischen erhöht steht. Mal dir die Welt glücklich. Sei einfach, dann wird alles gut. Und wo es nicht gut wird, ist es nicht das Ende, weil leider „falsch,“ bis wir es uns „richtig“ denken. Soweit der Traum von Feuer-Luft. Nun die Wirklichkeit von Erde-Wasser (und beide haben Recht!):

Da spaziert irgendwann ein Saturn über unser Horoskop - oder in Mundan-Aspekten und zeigt an: Nun disziplinierst du dich oder ich behindere dich. Oder ein Chiron, der vor der Heilung unendlich schmerzt. Oder Pluto, Neptun, Uranus, all die großen Wandler, die Veränderung anzeigen. UDNA plötzlich funktioniert nichts mehr, wie man möchte. Weil das Schicksal uns anderswo sieht. Irgendwo hakt immer etwas, ziept es, wehrt sich jemand, geht einer nicht mit. Und man möchte nur noch eins: den Schmerz endlich loswerden.  So menschlich, so bekannt, so kräftezehrend, so nutzlos. 

Leid gehört zum Alltag. Je eher man es leben lässt, umso eher kann man sich und andere lieben. Gestern bewegte sich Jungfrau-Mars aus dem Quadrat zum Schütze-Saturn heraus, wo er dessen wirklich peinvolles Langzeit-Quadrat zum Fische-Chiron wieder aktivierte. Sprich: Leid. 

"Wir können denken, dass es bei Meditation und dem spirituellen Weg darum ginge, die Schwierigkeiten deines Lebens zu überwinden und diesen einfach nur tollen Ort zu finden. Aber das hilft dir nicht sehr, denn das bringt dich bloß dazu, ständig enttäuscht von dem zu sein, was den ganzen Tag lang beim Frühstück, Mittag- und Abendessen passiert." (Pema Chödrön, via Lions Roar)

Diese allgemein große Überempfindlichkeit für Wehes aller Art, die uns nun mal gegeben ist als Menschen, könnte auch ein süßes, frisches Mitgefühl für alle anderen in uns hervorrufen. Wenn wir bloß fähig wären, uns selbst schon als Teil eines großen Ganzen zu sehen, wo Leid einfach nicht vermeidbar ist. Alle Tricks kleistern diese Wahrheit nur zu. Die Tibeter unterscheiden beim Leid 4 Arten, die man auch astrologisch nachvollziehen kann: 

  • Leid des Leidens: Das, was einfach wehtut - Geburt, Alter, Sterben, Krankheit, Unangenehmes im Alltag, aus dem wir besser keine große Sache machen, denn jeder erlebt es. Es braucht Empfinden, Raum und Zeit und wird verbunden mit Mond und Saturn.
  • Leid der Veränderung: Alles löst sich auf, was wir festzuhalten versuchen. Aussehen, schöne Gefühle, Beziehungen, Besitz, Situationen, Erkenntnisse, die von anderen abgelöst werden. Auch diese Erfahrung von Pluto und Uranus (Trennung und Zerstörung) machen wir alle.
  • Leid der Bedingtheit: Die komplizierteste Art des Leids - 

Auch jetzt hagelt es unter entsprechenden Konstellationen der Langsamläufer kardinal und fallend durchaus Trauma-Splitter. Aber Leid wird eben auch wegen seiner unangenehmen Eigenschaft, immer den Bad Guy zu spielen, fast nur da Thema, wo es besonders zieht und zerrt. Ja, dann ist es an der Zeit, uns auszuhalten, als Herausgeforderte von dem, was die Menschheit noch nie loswerden konnte: Alles, was nicht nach unserer Nase läuft. Manchmal muss man das Leid wie das Leben lieben, um anders mit uns selbst umzugehen. Denn nur dann können wir das auch mit anderen. Das Saturn-Chiron-Quadrat, die „Untröstlichkeit“ dauert schon das ganze Jahr und noch bis zum 2. November. Un-überfühlbar. Für den Umgang damit gibt es astrologisch kein Patentrezept. Nur unterschidlich wirksame Ansätze. Was also in der letzten, wichtigen Runde tun, um mit den eigenen Anlagen mitzuschwingen, wenn man feststellt, dass es wieder schwierig wird? Sich alles gedanklich Pink anzumalen, ist modern, scheint aber nicht für alle zu funktionieren. Hier die astrologische Grob-Unterteilung in zwei Problem-Entwicklungs-Typen:

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Das Jupiter-Loch in der Zeit

lightjupiterKurz vorm Übergang des Jupiter in den schönen, dunklen Skorpion passiert es auch jetzt wieder: Immer, wenn ein Planet sich auf dem allerletzten Grad eines Zeichens befindet, verbreitet sich in seinen Angelegenheiten leichter als sonst eine Art aushöhlender Endzeit-Stimmung. Ohne dass man es möchte oder etwa auch nur den Grund kennt. Energetisch fühlt man einfach diese Art Loch in der Zeit (analog zum "Loch" im Aspektverlauf des Mondes in jedem Zeichen = Void Of Course). Was emotionale "Scanner" mit starker Anbindung zur jeweiligen Energie deutlich spüren.

Da es diesmal Jupiter ist, der aus den einen Themen ab und in anderen auftaucht, fehlt plötzlich für eine kurze Weile vielen Dingen speziell das, was im letzten Jahr vor allem geistig und partnerschaftlich ( = Waage!) Sinn machte und erarbeitet wurde. Man fühlt sich festgefahren, die Power sackt fühlbar ab, Visionen scheinen kurzfristig sogar verloren und ein müheloser Blick über den Horizont gelingt nicht mehr wie sonst. 

Erst morgen, wenn Jupiter dann die Waage wirklich verlässt und in den Skorpion überläuft (10.10.2017 um 15.20.23 h hierzulande) werden wir unter Umständen abrupt wieder wacher - und eine gewisse Verbissenheit aufsteigen spüren. Bis dahin gilt im momentanen Energieloch das, was Leonard Cohen so wunderbar anmerkte:

There is a crack in everything, that's how the light gets in."

0000klimaOder: Durch den Sprung dringt erst das Licht ein. Nur, was zerstört werden kann, wird sich auch bewegen. Wir können nun noch einen Tag lang da ausatmen, wo nichts zu tun und alles einfach nur wahrzunehmen bleibt - ohne jupiterhaft wieder und wieder durch Fantasiekick seins draufzusetzen: allem, was eigentlich bereits zuende gedacht oder visioniert wurde. Nun ist Pause. Die erweiterte Wahrnehmung eigener Besetzungen und auch erweiternde "große" Fixierungen auf Seelisches kommen früh genug. Sie können zunächst auch teilweise nicht ganz so angenehm sein. Aber sie bringen unendlich viel Entwicklung. Unsere individuellen Skorpion-Themen (worum es geht, zeigt auch das Haus, wo Scorpio im Radix liegt und dessen Bewohner), die Jupiter dann weckt, kommen erfahrungsgemäß bei Feuerplaneten im Skorpion sehr, sehr schnell und tiefgehend auf.

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Ein Tag, zwei Erdbeben

bebenmexicoEs fällt offenbar immer noch kaum auf, wie oft bei tragödischen Ereignissen großen Ausmaßes Planeten direkt auf Felderspitzen stehen. Zum zweiten Mal erlebte jetzt auch Mexiko an einem 19. September unter einem solchen Signum ein schweres Erdbeben (links, das Epizentrum liegt in Zeitzone UTC -5). Wir sehen hier darum auch eine Pluto-Direkt-Auslösung durch Hausspitze 2, was seine negative irdische Transformations-Power im Steinbock zeitlich exakt ins Bewusstsein schiebt. Dazu viele sehr schwierige, enge andere Felder-Zuläufe auf Mundan-Stellungen (Vergleich auch zum Beben 1985).

Nach den Jahrhundert-Erdstößen damals, wo 10 000 Opfer zu beklagen waren und 100 000 Menschen heimatlos wurden, maß man gestern eine schwächere 7.1 Magnitude, die aber immer noch genug Sprengkraft hatte. Die Grafik oben links zeigt deutlich, worauf wir bei entsprechenden Ereignissen astrologisch hinweisen: Auch dieses aktuelle Erbeben belegt wieder: Wo gleich mehrere Planeten-Energien, die ja sonst die gleichen sind wie anderswo, über das akute Häuserraster direkt "ausgelöst" werden, spiegelt das präzise eine Verortung der Tragödien wieder

Um Missverständnisse zu vermeiden: Auslösung, das ist wichtig, darf hier nicht als Verursachung verstanden werden: Die triggernden Felder-Spitzen bilden lediglich ab, wann und wo wichtige Planeten-Stände besonders wirksam werden. Inhalte also, bezogen auf einen bestimmten Raum im zeitlichen Muster. Diesmal waren es Pluto und Jupiter (mit anhängender Opposition zu Uranus), die Spitze 2 (Materialisierung plutonischer Zerstörungskraft) und 11 (uranische Brüche möglich) direkt überliefen, als die Tragödie passierte. 1985 löste kurz vorm Beben Spitze 2 ebenfalls Pluto aus, dann hob Spitze 12 als Auslöser Mars aus der Unsichtbarkeit heraus (Aufgangszone), kurz darauf überlief Spitze 5 Wassermann-Uranus, was das unglaubliche Ausmaß der Schäden des schwersten mexikanischen Bebens überhaupt vor 32 Jahren bebilderte.

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Saturn-Chiron: Herzensbrecher

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Aktuell bildet sich ja astrologisch noch einmal das Saturn-Chiron-Quadrat fallend, eine Kombination, die wir für Radix und Transite öfter "Untröstlichkeit" genannt haben (wirkt ähnlich wie Saturn/Knoten). Ein Kontakt zwischen Verregelung und Verwundung, der im Radix die Fähigkeit und das Risiko tiefen Schmerzes mitbringt, aber auch die ganz ungewöhnliche Chance, das Weh wirklich bei sich und anderen vollständig aufzulösen. Menschen mit diesen Geburts-Verbindungen sind manchmal heilende Bestimmer oder bestimmende Heiler.

In der Arbeit mit Beziehungen kommt aber eine besondere Bedeutung hinzu, wenn Interaspekte von Saturn-Chiron zwischen Menschen auftauchen: Aus der Schule der "Magi-Astrologie" stammt die Erkenntnis, dass Saturn-Chiron oft als extrem nachhaltige gegenseitige "Fessel" wirkt. Dabei ist der Saturnpartner kühler und strenger als der leidenschaftliche Pluto, der auch bindenden Klebstoff in der Liebe anzeigt. Weil ich die Bedeutung solcher Kontakte tatsächlich oft genauso im astrologischen Alltag beobachtet habe, hier heute - passend zur mundanen Saturn-Chiron-Phase, von Sonne ausgelöst - ein kleiner "Grundkurs", was der Kontakt synastrisch bedeuten kann. In drei Worten: Es ist kompliziert.

Die Magi-Astrologie nennt diesen Aspekt auch "Heartbreak-Clash", da Saturn naturgemäß nicht nur für Dauer, sondern auch für schicksalshafte Zuweisungen (selbst negativer Züge einer Partnerschaft) zuständig ist. Chiron wird in dieser Schule dazu überhaupt als einer der bedeutsamsten Anzeiger für ungewöhnliche Liebesbeziehungen gehandelt, die bis zur Heirat gehen (auch als Marker für die gerade beliebten "Soulmates"). Ich beobachte solche Effekte nun, seit ich zuerst vor Jahren davon hörte und bin inzwischen wirklich nicht mehr so abgeneigt, diese Deutungen in Beratungen einzubeziehen. Es kommt einfach zu oft vor, dass sich so auch stärkste Haftmittel zwischen Leuten zeigen, obwohl sie aufeinander regelrecht wie Heimsuchungen wirken können. Auch Zane Stein schreibt ja Chiron als Einfalltor für Schmerz spezielle Wirkung in Partnerschaften zu (der Chiron-Partner fehlt tatsächlich oft die Abwehr gegenüber dem Du mit einem anderen Faktor im Aspekt dazu). Wie weit das führt, wird man bei mehr Forschungsdaten sehen. In der Chiron-Saturn-Überkreuzung zwischen Geburtbildern gilt für die Magis jedenfalls das Thema gegenseitiger Abhängigkeit als auffallend. Der Saturn ist für sie "Trapper" und Chiron der "Gefesselte".

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Geomagnetisch Wetterfühlig?

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Wenn - wie Samstag vormittags wieder (bei einer Parallele der Merkur-Mars-Uranus-Deklination) - der KP-Index steigt, der stärkere geomagnetische Stürme "misst", klagen zunehmend Menschen über Unwohlsein, Kopfschmerzen oder "wattiertes Denken". Auch ohne von der möglichen Ursache im All zu wissen. Immerhin gibt es inzwischen Möglichkeiten, sich alarmieren zu lassen, wenn es auf der Sonne "stürmt" oder durch Eintreffen von Teilchenwolken das Erdmagnetfeld so empfindlich durchgerüttelt wird, dass die sensibleren "Spürer-Persönlichkeiten" beeinträchtigt sind. 

Wie und ob man überhaupt eingestimmt ist auf solche kosmischen Klima-Änderungen, scheint unter anderem auch mit der koronalen Großwetterlage bei der eigenen Geburt zusammenzuhängen. Und da unter anderem mit den oft so stiefmütterlich behandelten, aber stark wirksamen Deklinations-Aspekten im Radix, dem "Zustand" eines sensiblen AC-Herrn und/oder Merkur, sowie experimentell auch Aspekten zum GZ oder Great Attractor. Auch wenn man über die Magnetfeld-Umstände der Geburt noch nichts weiß, kann man mittels der praktischen Beobachtung der aktuellen Sturm-Situationen durchaus testen, ob und wie stark man selbst kosmisch "wetterfühlig" ist. Da man dann vielfach noch vor dem Alarm  eine Änderung im Befinden spürt. 

Zur Zeit haben wir moderate Sonnenwind-Geschwindigkeiten und Experten meinen, dass die geomagnetischen Schwankungen in den kommenden Tagen abflauen. Astrologisch besteht das Risiko aber auch Sonntag/Montag noch. In diesem Monat kam das Klingeln der Space Weather Apps ohnehin häufiger (es ist nahezu in Echzeit meldbar).

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Saturn - bewegende Direktheit

SaturnringeHeute um 14:09 Uhr bewegte sich Saturn langsam aber sicher wieder in die „richtige“ Richtung. Wurde also direktläufig und marschiert nun mehr oder weniger wildentschlossen dorthin, wo er nach astrologischem Ermessen auch zuhause ist – ins Zeichen Steinbock. Rückläufigkeiten sind ja allgemein ein eher heikles Thema, denn hier geht es ja immer um eine Illusion, um einen scheinbaren Eindruck. Wir wissen heute, dass Planeten nur in eine Richtung wandern, zumindest in unserem Sonnensystem, trotzdem gibt es diese, zumindest wahrnehmbare Wirklichkeit, die bei uns auch „wirksam“ ist.

Deshalb – man darf sich an solchen Tagen dann durchaus auch darüber freuen, wenn zumindest ein wichtiger, kosmischer Uhrzeiger wieder sinnvoll durch die energetischen Landschaften zu kreisen scheint. Ob und wie man damit auch innerlich und äußerlich arbeitet, bleibt natürlich jedem Menschen selbst überlassen und hängt vor allem davon ab, wie dieser spezielle Moment mit den eigenen Anlagen korrespondiert.

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Dienstag, 20. August 2019

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Dienstag, 20. August;
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Mond Qua Pluto
Mittwoch, 21. August;
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Mond # Neptun
Mittwoch, 21. August;
02:00 Uhr
Mond Tri Sonne
Mittwoch, 21. August;
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Mond Non Neptun
Mittwoch, 21. August;
06:06 Uhr
Mond Tri Venus
Mittwoch, 21. August;
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Mond Kon Stier
Mittwoch, 21. August;
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Merkur Qcx Saturn

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