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Der Fall Jamal Khashoggi

 kashoggi1Jamal Khashoggi (oder arabisch Dschemal Chaschuqdschi) steht unter engem Pluto-Quadrat zu seiner Sonne, als er am 2. Oktober um 13.14 h in Istanbul das saudische Konsulat betritt. Spitze 6 befindet sich da genau auf seinem Mars und löst damit auch dessen schwieriges, typischerweise mit Übergriffen bis Dramen in Verbindung stehendes Geburtsquadrat zum Pluto aus. Ein schlechter Zeitpunkt für vieles, was dann beginnt, nicht nur, wenn man Heiratspapiere abholen will. Gerade erst hatte der Orts-AC den Schütze-Saturn (mit Chiron-Sextil und Uranus-Trigon) des unbequemen Journalisten überlaufen. Etwas beengt ihn. Seine Möglichkeiten wurden womöglich eingeschränkt.

Er hat seine Handys im Wagen bei seiner Verlobten gelassen und ihr gesagt, sie möge Kontaktpersonen informieren, wenn er nicht herauskäme. Verständlich, bei den Transiten. Zumal auch der aktuelle Mars gerade kurz vorm exakten Quadrat zu Radix-Saturns-Phasenherrn Jupiter in Khashoggis Geburtsbild steht. Das verletzte Glück oder die angegriffene Anschauung. Auch das lässt nichts Gutes ahnen.

16 Minuten später, kurz nach halb Zwei, steht das MC dann direkt auf seiner Sonne und aktiviert damit den Pluto-Sonne-Transit endgültig. Diese Ausrichtung zeigt ein Ergebnis. Da ist Jamal Khashoggi womöglich gerade tot - angeblich auf sehr, sehr brutale Weise gefoltert und ermordet. Von türkischen Agenten schnell vermutet, durch ein saudi-arabisches Kommando, das zu diesem Zweck eingeflogen worden sein soll. Seitdem wird der über 60jährige jedenfalls vermisst. Dass ihm tatsächlich Schlimmes zugestoßen ist, lassen die Auslösungen trotz nicht vorhandener Geburtszeit im Überlauf der astrologischen Uhr realistisch befürchten. Der AC befindet sich bei der vermuteten Mordzeit genau am GZ, das Ereignis sollte damit weltweit Öffentlichkeit bekommen [Anm. 20.10.: Saudi-Arabien hat den Tod heute Nacht bestätigt, allerdings sei er bei einem "Faustkampf" gestorben]. Die Horoskope:

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Der erste Mondtourist

moonDer 1. Mondtourist hat Uranus-Uranus, also ist ihm als Milliardär vielleicht langweilig und drum baut er jetzt mit Mr. Musk Raketen. Zusammen haben sie Sonne/Jupiter/Neptun. Ohne Worte. Kürzlich glaubte man noch, der Herr des bewirtschaftbaren Kosmos, Elon Musk, wäre völlig verrückt geworden. Dabei hatte er augenscheinlich nur Neptun-Probleme, als er Tesla spontan von der Börse nehmen wollte. Zulauf auf Geburts-Venus Zwillinge zeigte sich schon (und vermutlich auch dessen Ablauf vom Jungfrau-Mond). Das macht Verwirrung und Spinnerei bis zum schwer zu realisierenden Traum. Wie unter Transiten des Fische-Herrs üblich. Aber der Hobby-Raumfahrer steht ja noch unter Saturn Opposition zur Sonne und es ist nun offenbar sein Ernst: SpaceX soll schon 2023 Leute um den Mond fliegen. Kreuzfahrten in der Luft, was zum künftigen Jupiter-Neptun Spiegelpunkt über die kosmische Spalte (0° Widder) zu Beginn des angepeilten Startjahrs ganz gut passt.

Mond ist es, wovon Krebs (und damit unser aller Gefühl) gern träumt. Blockaden inbegriffen, wenn man so etwas unter Saturn-Transiten beschließt. Was sich auch schon zeigte. Weil das Projekt eigentlich früher starten sollte. Jetzt werden wir aber angeblich doch bald Muskonauten. Falls das nötige Taschengeld zur Hand ist. Das hat bisher nur der japanische Milliardär Yusaku Maezawa, der passenderweise seinen Krebsmond und Mars im Fall (auch dort, also besonders dramatisch marsisch) an Elon Musks Krebssonne stehen hat. Und natürlich vorher auch ein bisschen von seinen Einkünften aus der Internetplatform Zozotown in die neue Mond-Tourismus-Rakete investierte. Dieser Investor (mit Sonne zwischen Skorpion und Schütze geboren) fliegt bei dem einwöchigen Trip also logisch mit. Synastrisch haben er und der Veranstalter wirklich diese überdimensionierte Sonne-Jupiter-Konjunktion (mit Neptun). Was die Riesenpläne doppelt aufgepumpt haben dürfte. Fast 40.000 km weit geht die Reise (und zurück), wenn sie geht, was ja nicht so sicher ist. 

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Maaßen: Der Kammerjäger

maassen10Drei Menschen mit Sonne-Uranus kreiseln neu um Realitätsfragen und die Lage wirkt sehr wackelig: Wenig passiert in üblichen Maßen, seit der Herr Maaßen den Verfassungsschutz anleitet. Als Schütze-Sonne mit verbranntem Merkur und Uranus Quadrat geht es öfter mit ihm durch und er verplaudert sich auch, als sei er der Boss, wenn er aus der grandiosen Helligkeit seines Amts in die düsteren Niederungen der Staatsfeinde hinabschaut. Schwarz-Weiß ist bei ihm immer gesichert. Denn er bringt auch noch einen beträchtlichen Skorpion-Anteil mit. Ein Detektiv eben, stets etwas misstrauisch, wie Skorpion-Schütze-Folgen in Horoskopen sein können. Und wie eine Handvoll anderer Jupiter-Typen, die logisch Sonne-Mars (Widder-Löwe) fortführen und kein Korrektiv mehr dulden, kennt er von der Spitze aus spontan eine Richtung, weiter nach oben. Nun geht es zumindest in den Schlagzeilen für ihn in den Keller. Dass er das Chemnitzer Bildmaterial als Fakes diskutierte und "gezielte Falschinformation" diagnostizierte, wirkte bewusst politisch eingesetzt. Das wurde ihm auch als 'skandalös' vorgeworfen.

Diesen einen von einigen vermuteten Alleingängen hätte ihm Sonne-Uranus-Krebs Seehofer als Dienstherr und Heimatminister (unter t-Uranus AC) noch gern verziehen. Aber dessen alte und neue Gegnerin nicht, Sonne-Uranus Merkel (unter t-Neptun AC). Sie will den dritten Sonne-Uranus, Hardliner Maaßen, wohl nicht mehr. Angeblich "lässt sie ihn fallen" (Welt). Das bedeutet nur auch ein Revival des brisanten Flügelclinch neulich, in den sie ihr löwiger Mit-Krebs Seehofer verwickelte (Loop! 2 MASTER, 2 MASTERPLÄNE). Woran beinah alle alten christlich-politischem Freundschaften (und die Regierung gleich mit) komplett zerbrochen wären.

aktuellDas fehlt ihr jedenfalls gerade noch, dass hier jemand das große Chaos im Land weiter eskaliert. Wenn schon, handelt sie selbst perspektivisch. Aber der Maaßen als Schütze ist nun mal auch ein Bild für den Bogen, der man gern überspannt. Wassermann dagegen der Pfeil. In beiden Zeichen stehen bei Maaßen und ihr wichtige Faktoren. Sonne-Merkur und der Saturn beim Verfassungsschützer, AC und Mond bei der Kanzlerin. Nur ist sein Horoskop ansonsten inkongruenter, die Sonne nicht wie bei ihr durch einen Langsamläufer direkt gestützt. In Maaßen treffen sich, wenn er frei laufen kann, Visionen vom Gottähnlichen auch mal mit geistigen Höhenflügen. Er hat sich drum auch häufiger spontan verhoben, lange vor Chemnitz. Da gibt es zum Beispiel eine menschenfeindliche, berüchtigte "Anekdote" von den Kakerlaken, die auch öffentlich weitergereicht wird:

"Wenn man in Deutschland Chinesen bei der Spionage erwische, sei die Dunkelziffer sehr hoch. Und wenn man auf eine Kakerlake trete, wisse man auch, dass es noch mindestens fünfzig andere unter der Diele geben müsse." (SZ, 'Hardliner Maaßen', 2015).

Wie daneben, stillos und grandios. Der Herr Maaßen gerät so, um im Bild zu bleiben, in Einsatzbereiche eines Kammerjägers, der ja logisch dazugehört. Oder astrologisch: Jupiter bleibt Jupiter. Bei ihm steht Sonnenherr in Fische im Konflikt schlüpfrig in Grauzonen. Da braucht es stabile Ethik als Unterlage. Es redet da aus ihm heraus, wo Merkur so eng von Sonne immer wieder geblendet wird. Jupiter hat immer Plutos Gift im Köcher sitzen, merkt es aber nicht. Maaßen schon, denn er taktiert ja mit Skorpion-Anteilen (Venus, Neptun, vermutlich Mond). Aber Merkel hat gerade Saturn Sextil Saturn. Kein nur noch wackeliger Damensattel, wie vor Wochen. Etwas will auch einfach nur entscheiden.

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Nine-Eleven: Der Anfang vom Ende

nineleven2018

Heute ist wieder einmal einer dieser elften September. Der siebzehnte seit 2001. Und eigentlich hatte ich (wie jedes Jahr) erwartet, dass es endlich zum großen Durchbruch kommt. Dass die Mauer des Schweigens von offizieller Seite, aber auch von den Medien, die sonst doch immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Stories sind, endlich zusammenfällt und die Wahrheit über die wirklichen Hintergründe von damals ans Licht kommt. Denn schließlich steht heute der aktuelle Pluto exakt(!) im Trigon zum Sonnenstand der ersten großen Explosion im Nordturm der Twin Towers.

Stattdessen lese ich im Spiegel unter der Überschrift „Wieso so viele Menschen den größten Irrsinn glauben“: Die Anschläge vom 11. September 2001 haben einen gewaltigen Schub an Verschwörungstheorien ausgelöst; auch in Deutschland gibt es viele Anhänger kruder Gedankenkonstruktionen. Woher kommt das Phänomen?

Bang…Verschwörungstheorien.
Bang… Bang… Krude Gedankenkonstruktionen.
Bang… Bang… Bang... Größter Irrsinn.

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#Aufstehen: Die unbewegte Bewegung

standupUm's gleich vorweg zu sagen: Von echtem Aufstand und Neuerung ist an #Aufstehen astrologisch bisher nichts zu sehen. Vorgestellt und getauft mit Merkur und Mars rückläufig - Retro-Moden. Zu wenig Widder, zu wenig auswärts gewandter Uranus, zu wenig reibungsloser Jupiter-Durchlauf oder tiefgehende Wandlung der Ethik per stringentem, opferungsbereitem Pluto. Die ideologische Mutter Wagenknecht der (Sammel-) Bewegung der Linken ist ja nun auch wieder Krebs-Sonne. Ebenfalls national orientiert, heimatbezogen, nicht anders als Angela Merkel.

Nur vom anderen Ende des Spektrums aus. Und wie unglaublich verkopftdas alles daherkommt. Wie gesagt, Merkur rückläufig. So sieht #Aufstehen dann auch aus. Die lang erwartete Online-Plattform wie eine kardinale Waage-Broschüre von 'Schöner Wählen', falls AfD keine Alternative sein sollte. Gar nicht links-progressiv. Einfach glatt. Ein 'neues Deutschland', nur löwiger, bunte Bildchen von Bürgern, mit denen man - wie Wagenknecht nicht ganz zu Unrecht immer wieder vorgeworfen wird - AfD-Wähler "abfischen" will. Selbstdrehend, egozentriert. Voraussetzungslos (Wassermann), aber im Rück-Gleich-Schritt (r-Mars, r-Merkur), Marsch. Wir sind wir. Identifikations-Plattformen.

opinionbannerDas alles steckt schon in der Sonne der Präsentation vom 4. August, wo das Kind auch seinen Namen bekam. Was für ein flach dimensionierter Anspruch, wenn es dabeibleibt, irgendwie für alle zu sein. Darum hat das Projekt auch mit politischen Inhalten der Linken nur noch wenig zu tun. Genau das wirft deren eines "Lager" ihrer Bugfigur vor. Aufstehen wird zum Austreiber (Mond-Mars zum Datums-Wechsel). Dann ist der wohl nötig.

Auch Wagenknecht ist ja astrologisch übersichtlich getaktet. Sie hat aber bei allem Flow diese enge Konjunktion Jupiter-Uranus auf 0° Waage. Ein Talent und eine Talmi-Option. Herr Oskar lässt grüßen. Er verfügt über einen Merkur-Neptun vorn in Waage. Was ist dagegen zu sagen? Wenig, bis auf die manchmal vorkommende politische Schlüpfrigkeit, Anbiederei. Man darf nicht vergessen, im 7.Prinzip, wo Wagenknechts großes Pop-Talent Jupiter/Uranus exakt auf 0° sitzt, sitzt auch die geistige Aggression, wohnen von jeher die Propagandisten. Frau Wagenknecht kann zweifellos denken, macht nun absolut gute Reklame, arbeitete sich vorher ins Image des Denk-Jesus hinein. Bastelt aktuell mit Hochglanz-Fotos von Multi-Bürgern, Hyper-Klischees, bedient sich klassischer Werbe-Mechanismen. Oberflächen. Glänzend. Die Realität ist so viel brüchiger darunter. Stier-Mond-Uranus versus r-Mars Wassermann am Starttag der Sammlung. So zerreibt sich dieser neue Aufbruch als inwärts gerichtetes, virtuelles Modul "Freiheit" an den Bedürfnissen der Herden nach Aufgehobensein, dem damit einhergehenden engen Nationalismus und allen Begrenzungen des 2. Prinzips. Denen man Rechnung tragen muss, wenn man die Leute "ziehen" will. Was jetzt durch neue Held/innen-Geschichten der Befreiung befriedigt werden soll. Da fehlt bloß der Jupiter, die Vision, die früher "große" Politik ausmachte. Interessant, dass der Jupiter/Uranus, wie ihn Wagenknecht hat, ja nicht nur schlagwortartig: 'große Freiheit' bedeutet. Sondern auch: 'zersplitterte Vision'. Das trifft's. Und der Präsentationstag hat Sonne-Jupiter Quadratkonflikt. Selbst gegen Missionen. Was sie sonst eigentlich wollen? Weiß man nicht. Eher konturlos.

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Respect...

Aretha2Wenn du eines Tages sterben solltest, während Jupiter auf deinem Aszendenten steht und gleichzeitig der gegenwärtige Neptun eine trigonale Welle dazu aussendet, dann kannst du dir über eines ganz sicher sein – es wird eine wunderbare Erfahrung werden.

Damit es soweit kommt, musst du allerdings auch ein wunderbares Leben gelebt haben. Wunderbar im Sinne von – du hast vielen anderen Menschen durch dein Sein sehr viel Freude und Glück gebracht. Denn nur daraus kann diese Art von Karma entstehen, die selbst den endgültigen Abschied von dieser speziellen Daseinsform nochmal zu einer ultimativen, spirituellen Erfahrung macht.

In solch einem Moment müssen all deine Freunde und Verwandten, alle die dich liebten und kannten, nicht um dich trauern. Denn du bist dann ganz sicher dort, wo man sich schon zu Lebzeiten immer hin wünscht. In einem dieser speziellen Himmel, in einem dieser reinen Länder, wo sich alle Illusionen über das Da-Sein vollständig aufgelöst haben. Ein Platz, an dem man sich besinnt, um dann wieder dahin zurück zu kehren, wo man am meisten gebraucht wird.

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Das Herz des weissen Löwen

Roger WillemsenWillemsens letzter Text war sein herbster und zartester, der ja eigentlich "Zukunftsrede" hieß und auf unsere Zeit zurückblickt, obwohl er dann doch nie fertig wurde. Unterbrochen werden konnte der Autor nur vom Tod. "Wer wir waren". Da hat er, der heute 63 Jahre alt geworden wäre, viel sehr, sehr wahr gesprochen. Ein Mega-Löwe mit Krebsmond, der diese Zeit erkannte. Der damals, danach, zu Unrecht damit und darin auch auf seine, eine, diese Krankheit reduziert wurde. Er hatte damals vermutlich Uranus-Pluto über Mond.

Dass in der letzten Rede eben schon eine Botschaft steckte, die seinen Blick auf die Sprödigkeit der Gegenwart etwa durch die tödliche Melancholie so sehr prägte, meinte man festzustellen. Aber so war er nicht, so etwas zu schreiben, aus persönlicher Frustration. Er stimmte einfach - was diese Gegenwart angeht. Ein Jungfrau-Merkur. Übersetzer des Neptun, im Zeichen so oft als kleinlich missverstanden. Der glasklarste Willemsen, den ich je gelesen habe. Er hätte diesen falschen Superlativ angemahnt. Nichts klarer als klar. Aber so ist es doch: Das Jetzt wird immer flacher, bis die Erde wirklich eine Scheibe ist. Zu seinem Geburtstag noch mal unser damaliges Portrait, aus der Zeit nach seinem Tod, dem Dichter zu Ehren, der er war. Kein Schreiberling.

'01portraitEr, der Löwe, zumal der mit Mars-Sonne, war ja immer getriebener Gestalter, der sich verausgaben muss - und, wenn alles gut geht, mit viel ausübender Wärme gesegnet. Roger Willemsen hat bei all dem das Pech gehabt, mit seiner unglaublichen Begnadung des 5. Prinzips (5 Faktoren!) in einer Zeit groß zu werden, die keine wirklich Großen mehr toleriert, vor lauter Neid oder Selbstüberschätzung. Wo Hinz sich mit Kunz inzwischen für ein Genie hält (vor allem unter Denkern und Schreibern, nach Pluto im Schützen), fällt Genie erst auf, wenn es fort ist. Nun ist also auch noch Roger Willemsen tot.

Ein Erschaffer, ein initialer Erfinder, Durchdringer (bei Mars-Pluto), äußerst kluger Autor, mutiger Redner, einer der letzten Besonderen im Äon der chronischen Allrounder und Unterflieger. Der ewigen Medien-Menschen, die im Irgendwie um Irgendwas konkurrieren. Das hatte er nicht nötig. Weißer, sanfter Löwe, leuchtende Ausnahme unter Blendern. Der Denk-Künstler, zu dem sein Geburtsbild mit dem Überhang des Kreativen so sehr passt. Nicht nur, weil er den Löwe-Kopf hatte, mit diesen Locken. Er bediente sowieso nie ein Klischee. Es was wirklich, dieses Leben, was er in seiner überbordenden Kraft zum Schaffen ausfüllte. So konstruktiv man das kann. Mit dem "Savannenblick", wie Döbereiner einmal den Slogan der Sonne nannte: Alles ist meine Welt (Skupsch). Vorbedingung für den Schützen, und, was nach Widders Einzelkampf folgt. Löwe sieht schon die anderen, aber beleuchtet den Unterschied, den der Scheinwerfer schafft: Wer gehört ins Licht?

Roger Willemsen war bescheiden, der Jungfrau-Anteil, der dem Feuer vorauslief. Ihm fehlte die Unreife, die eine narzisstische Betonung in Zeichen manchmal bringt. Ausgleichend ein Fighter und Bohrer, mit Pluto im Koffer des Wesentlichen. Eins, zwei, alles dreht sich um ihn, unverlangt, aber gern genommen. Erstaunt betrachtet. Aber das typisch junge, frische Herz im Schaffen. Kindlicher König Kronenlos, der keinen Dünkel kennt - weil der "gute Löwe" selbstsicher ist. Da braucht man viele "entzauberte" Varianten des destruktiven 5. Zeichens gar nicht mehr. Da bleibt man, wo man ist. Bei sich - und antwortet den anderen trotzdem, mit Sonne-Venus. Eifrig, neugierig, fast wie eine Sonne in 7, hungrig auf Austausch, der nichts unbeantwortet lässt.

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Von Bumerangs im Trump-Land

manigaultnewmanWenn das Imperium auskeilt, das Trump heißt, wird das oft zum Bumerang. Die Geister, die er rief... Omarosa Manigault Newman hat leider (für Trump) ihren Pluto fast exakt auf ihrem Waage-AC stehen (16 Bogenminuten aus Haus 12), Wassermann-Sonne/Jupiter und außerdem diesen manchmal in der Umsetzung eher brutalen Stier-Mars in 8. Kein Freiticket für den Präsidenten, um mit Trump'schen Wortblasen durchzukommen (Merkur-Neptun-Quadrat, das ihm ja eigen ist). Die Geschichte: Newman wird vom Ex-Casting-Mädchen seiner Show "The Apprentice" (der Lehrling) zum "Black Joker", der schwarzen Vorzeigefrau seines Stabs. Als was auch immer (weiß sie selbst nicht genau). Er sägt sie plötzlich ab (oder lässt das androhen, worauf sie geht). Sie antwortet all dem mit einem Buch, das auch geheimes Material enthält: Er sei "ein Rassist, Frauenfeind und Lügner". Er nennt sie dann auf seiner Verlautbarungs-Plattform Twitter "Hund" - und viel mehr.

Das muss man zwar abkönnen mit Pluto am AC und dem Muster "Austeilen/Einstecken" in der Anlage. Es wird wohl auch nicht das erste Mal sein. Ein Politikum bleibt es trotzdem. Eine afroamerikanische Lady als "Hund" zu bezeichnen, mögen die einen als Anzeichen von Gleichberechtigung missverstehen. Stillos bleibt es doppelt - nicht nur ihr, sondern jedem anderen gegenüber genauso. Da spricht der Kolonialherren-Schütze aus ihm (Mond). Sie liefern sich darauf einen Medienkrieg. Das Beste astrologisch (neben individuellen Transiten): Beider Composit zeigt eine Widder-Sonne auf 19°, die gerade im Quadrat-Konflikt der Pluto auslöst. Wer ist hier Kontrolletti-Gott? lautet da die Frage zwischen zwei Menschen. Dazu kommt ein gemeinsamer Fische-DC (Lug-Trug oder höchste Wahrheit?), der zur Zeit vom Neptun himself auch sehr, sehr lebendig gemacht wird. Ergebnis: Ein Schauspiel mit Tiefstschlägen wie bei Plebs und Pöbel (synastrisch haben sie einen Merkur-Pluto).

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Jan Ullrich: Unter die Räder gekommen

janulrichDas Problem an Helden ist ja, dass sie eine größere Fallhöhe haben als Nicht-Helden. Je mehr Gepluster, umso lauter knallt's. Das gilt besonders für Jupiter-Menschen, 9. Häusler oder Schützen. Das Prinzip bringt viel von allem, ob nun gut oder schlecht. Oft wechseln sich Extreme, Optimal-Fantasien und verwirklichte wie auch steckengebliebene Visionen ab. Schwierig wird's, wo Saturn für das Prinzip Steinbock als Zeichen-Nachfolger überprüft, ob denn die Maßlosigkeit aus 9 in 10 überhaupt einen realistischen Boden hat. Denn Steinbock ist der TÜV im Tierkreis und verhindert Schlimmeres, wenn man zu viele Rosinen im Kopf züchtet. Nehmen wir mal Jan Ullrich: Schütze-Sonne mit Neptun-Konjunktion in Haus 5. Gamer, Abenteurer, Träumer. Auf dem Löwe-Feld einst König der Radfahrer (Langstrecke), dann König der Doper, jetzt König der Schlagzeilen. Da er zunehmend verfiel, wie man hörte, abstürzte, nun auch noch ausgerastet ist, vor, bei und nach wirklich unangenehmen Transiten.

Diesmal auf Mallorca, wo er - uneingeladen - von seinem teuren Grundstück mit Villa auf das teure Grundstück mit Villa seines Mit-Schützen Til Schweiger hinüberkletterte. Bei 2 Jupiter-Figuren stellt sich ja dann die Götterfrage, die Schweiger diesmal für sich entschied, da Ullrich herumpöbelte, randalierte und handgreiflich geworden sein soll. Bis sein Schauspieler-"Freund" ihn von der Polizei abführen ließ. Ja, man sollte weniger der klassischen Maßlosigkeit frönen als Schütze und sich seine Bekannten sorgfältig aussuchen. Beidseits. Aber Ullrich hat auch keinen gutsortierten (sprich, funktionalen) Saturn, da der im Radix im Krebs steht, dazu in 12 versinkt bis herumschwimmt. Wobei er soeben den 2. Überlauf seiner selbst oppositionär empfängt.

Wenig Struktur, auf die man Zugriff bekäme, was bei der Opposition dann eben ein anderer übernehmen muss, um es einem beizubiegen. Und siehe: Es ist Kommissar Tschiller, der anders als Ullrich - flankierend zur Schützen-Sonne - noch 5 Steinbock-Planeten und eine Steinbock-Achse hat und sich immer schon zusammenreißen und maßregeln konnte. Und andere auch. Selbst transiterprobt durchs Uranus-Pluto-Quadrat. Ein Thema also, zwei verteilte Rollen. Ein Sünder, ein Retter. Schweiger gibt den Saturn, Ullrich den enthemmten Jupiter - und sie spiegeln sich. Eine Jupiter-Saturn-Projektion, da sie beide auch noch in weiter Konjunktion stehen haben.

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Dienstag, 1. Dezember 2020

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