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#Aufstehen: Die unbewegte Bewegung

standupUm's gleich vorweg zu sagen: Von echtem Aufstand und Neuerung ist an #Aufstehen astrologisch bisher nichts zu sehen. Vorgestellt und getauft mit Merkur und Mars rückläufig - Retro-Moden. Zu wenig Widder, zu wenig auswärts gewandter Uranus, zu wenig reibungsloser Jupiter-Durchlauf oder tiefgehende Wandlung der Ethik per stringentem, opferungsbereitem Pluto. Die ideologische Mutter Wagenknecht der (Sammel-) Bewegung der Linken ist ja nun auch wieder Krebs-Sonne. Ebenfalls national orientiert, heimatbezogen, nicht anders als Angela Merkel.

Nur vom anderen Ende des Spektrums aus. Und wie unglaublich verkopftdas alles daherkommt. Wie gesagt, Merkur rückläufig. So sieht #Aufstehen dann auch aus. Die lang erwartete Online-Plattform wie eine kardinale Waage-Broschüre von 'Schöner Wählen', falls AfD keine Alternative sein sollte. Gar nicht links-progressiv. Einfach glatt. Ein 'neues Deutschland', nur löwiger, bunte Bildchen von Bürgern, mit denen man - wie Wagenknecht nicht ganz zu Unrecht immer wieder vorgeworfen wird - AfD-Wähler "abfischen" will. Selbstdrehend, egozentriert. Voraussetzungslos (Wassermann), aber im Rück-Gleich-Schritt (r-Mars, r-Merkur), Marsch. Wir sind wir. Identifikations-Plattformen.

opinionbannerDas alles steckt schon in der Sonne der Präsentation vom 4. August, wo das Kind auch seinen Namen bekam. Was für ein flach dimensionierter Anspruch, wenn es dabeibleibt, irgendwie für alle zu sein. Darum hat das Projekt auch mit politischen Inhalten der Linken nur noch wenig zu tun. Genau das wirft deren eines "Lager" ihrer Bugfigur vor. Aufstehen wird zum Austreiber (Mond-Mars zum Datums-Wechsel). Dann ist der wohl nötig.

Auch Wagenknecht ist ja astrologisch übersichtlich getaktet. Sie hat aber bei allem Flow diese enge Konjunktion Jupiter-Uranus auf 0° Waage. Ein Talent und eine Talmi-Option. Herr Oskar lässt grüßen. Er verfügt über einen Merkur-Neptun vorn in Waage. Was ist dagegen zu sagen? Wenig, bis auf die manchmal vorkommende politische Schlüpfrigkeit, Anbiederei. Man darf nicht vergessen, im 7.Prinzip, wo Wagenknechts großes Pop-Talent Jupiter/Uranus exakt auf 0° sitzt, sitzt auch die geistige Aggression, wohnen von jeher die Propagandisten. Frau Wagenknecht kann zweifellos denken, macht nun absolut gute Reklame, arbeitete sich vorher ins Image des Denk-Jesus hinein. Bastelt aktuell mit Hochglanz-Fotos von Multi-Bürgern, Hyper-Klischees, bedient sich klassischer Werbe-Mechanismen. Oberflächen. Glänzend. Die Realität ist so viel brüchiger darunter. Stier-Mond-Uranus versus r-Mars Wassermann am Starttag der Sammlung. So zerreibt sich dieser neue Aufbruch als inwärts gerichtetes, virtuelles Modul "Freiheit" an den Bedürfnissen der Herden nach Aufgehobensein, dem damit einhergehenden engen Nationalismus und allen Begrenzungen des 2. Prinzips. Denen man Rechnung tragen muss, wenn man die Leute "ziehen" will. Was jetzt durch neue Held/innen-Geschichten der Befreiung befriedigt werden soll. Da fehlt bloß der Jupiter, die Vision, die früher "große" Politik ausmachte. Interessant, dass der Jupiter/Uranus, wie ihn Wagenknecht hat, ja nicht nur schlagwortartig: 'große Freiheit' bedeutet. Sondern auch: 'zersplitterte Vision'. Das trifft's. Und der Präsentationstag hat Sonne-Jupiter Quadratkonflikt. Selbst gegen Missionen. Was sie sonst eigentlich wollen? Weiß man nicht. Eher konturlos.

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Respect...

Aretha2Wenn du eines Tages sterben solltest, während Jupiter auf deinem Aszendenten steht und gleichzeitig der gegenwärtige Neptun eine trigonale Welle dazu aussendet, dann kannst du dir über eines ganz sicher sein – es wird eine wunderbare Erfahrung werden.

Damit es soweit kommt, musst du allerdings auch ein wunderbares Leben gelebt haben. Wunderbar im Sinne von – du hast vielen anderen Menschen durch dein Sein sehr viel Freude und Glück gebracht. Denn nur daraus kann diese Art von Karma entstehen, die selbst den endgültigen Abschied von dieser speziellen Daseinsform nochmal zu einer ultimativen, spirituellen Erfahrung macht.

In solch einem Moment müssen all deine Freunde und Verwandten, alle die dich liebten und kannten, nicht um dich trauern. Denn du bist dann ganz sicher dort, wo man sich schon zu Lebzeiten immer hin wünscht. In einem dieser speziellen Himmel, in einem dieser reinen Länder, wo sich alle Illusionen über das Da-Sein vollständig aufgelöst haben. Ein Platz, an dem man sich besinnt, um dann wieder dahin zurück zu kehren, wo man am meisten gebraucht wird.

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Das Herz des weissen Löwen

Roger WillemsenWillemsens letzter Text war sein herbster und zartester, der ja eigentlich "Zukunftsrede" hieß und auf unsere Zeit zurückblickt, obwohl er dann doch nie fertig wurde. Unterbrochen werden konnte der Autor nur vom Tod. "Wer wir waren". Da hat er, der heute 63 Jahre alt geworden wäre, viel sehr, sehr wahr gesprochen. Ein Mega-Löwe mit Krebsmond, der diese Zeit erkannte. Der damals, danach, zu Unrecht damit und darin auch auf seine, eine, diese Krankheit reduziert wurde. Er hatte damals vermutlich Uranus-Pluto über Mond.

Dass in der letzten Rede eben schon eine Botschaft steckte, die seinen Blick auf die Sprödigkeit der Gegenwart etwa durch die tödliche Melancholie so sehr prägte, meinte man festzustellen. Aber so war er nicht, so etwas zu schreiben, aus persönlicher Frustration. Er stimmte einfach - was diese Gegenwart angeht. Ein Jungfrau-Merkur. Übersetzer des Neptun, im Zeichen so oft als kleinlich missverstanden. Der glasklarste Willemsen, den ich je gelesen habe. Er hätte diesen falschen Superlativ angemahnt. Nichts klarer als klar. Aber so ist es doch: Das Jetzt wird immer flacher, bis die Erde wirklich eine Scheibe ist. Zu seinem Geburtstag noch mal unser damaliges Portrait, aus der Zeit nach seinem Tod, dem Dichter zu Ehren, der er war. Kein Schreiberling.

'01portraitEr, der Löwe, zumal der mit Mars-Sonne, war ja immer getriebener Gestalter, der sich verausgaben muss - und, wenn alles gut geht, mit viel ausübender Wärme gesegnet. Roger Willemsen hat bei all dem das Pech gehabt, mit seiner unglaublichen Begnadung des 5. Prinzips (5 Faktoren!) in einer Zeit groß zu werden, die keine wirklich Großen mehr toleriert, vor lauter Neid oder Selbstüberschätzung. Wo Hinz sich mit Kunz inzwischen für ein Genie hält (vor allem unter Denkern und Schreibern, nach Pluto im Schützen), fällt Genie erst auf, wenn es fort ist. Nun ist also auch noch Roger Willemsen tot.

Ein Erschaffer, ein initialer Erfinder, Durchdringer (bei Mars-Pluto), äußerst kluger Autor, mutiger Redner, einer der letzten Besonderen im Äon der chronischen Allrounder und Unterflieger. Der ewigen Medien-Menschen, die im Irgendwie um Irgendwas konkurrieren. Das hatte er nicht nötig. Weißer, sanfter Löwe, leuchtende Ausnahme unter Blendern. Der Denk-Künstler, zu dem sein Geburtsbild mit dem Überhang des Kreativen so sehr passt. Nicht nur, weil er den Löwe-Kopf hatte, mit diesen Locken. Er bediente sowieso nie ein Klischee. Es was wirklich, dieses Leben, was er in seiner überbordenden Kraft zum Schaffen ausfüllte. So konstruktiv man das kann. Mit dem "Savannenblick", wie Döbereiner einmal den Slogan der Sonne nannte: Alles ist meine Welt (Skupsch). Vorbedingung für den Schützen, und, was nach Widders Einzelkampf folgt. Löwe sieht schon die anderen, aber beleuchtet den Unterschied, den der Scheinwerfer schafft: Wer gehört ins Licht?

Roger Willemsen war bescheiden, der Jungfrau-Anteil, der dem Feuer vorauslief. Ihm fehlte die Unreife, die eine narzisstische Betonung in Zeichen manchmal bringt. Ausgleichend ein Fighter und Bohrer, mit Pluto im Koffer des Wesentlichen. Eins, zwei, alles dreht sich um ihn, unverlangt, aber gern genommen. Erstaunt betrachtet. Aber das typisch junge, frische Herz im Schaffen. Kindlicher König Kronenlos, der keinen Dünkel kennt - weil der "gute Löwe" selbstsicher ist. Da braucht man viele "entzauberte" Varianten des destruktiven 5. Zeichens gar nicht mehr. Da bleibt man, wo man ist. Bei sich - und antwortet den anderen trotzdem, mit Sonne-Venus. Eifrig, neugierig, fast wie eine Sonne in 7, hungrig auf Austausch, der nichts unbeantwortet lässt.

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Von Bumerangs im Trump-Land

manigaultnewmanWenn das Imperium auskeilt, das Trump heißt, wird das oft zum Bumerang. Die Geister, die er rief... Omarosa Manigault Newman hat leider (für Trump) ihren Pluto fast exakt auf ihrem Waage-AC stehen (16 Bogenminuten aus Haus 12), Wassermann-Sonne/Jupiter und außerdem diesen manchmal in der Umsetzung eher brutalen Stier-Mars in 8. Kein Freiticket für den Präsidenten, um mit Trump'schen Wortblasen durchzukommen (Merkur-Neptun-Quadrat, das ihm ja eigen ist). Die Geschichte: Newman wird vom Ex-Casting-Mädchen seiner Show "The Apprentice" (der Lehrling) zum "Black Joker", der schwarzen Vorzeigefrau seines Stabs. Als was auch immer (weiß sie selbst nicht genau). Er sägt sie plötzlich ab (oder lässt das androhen, worauf sie geht). Sie antwortet all dem mit einem Buch, das auch geheimes Material enthält: Er sei "ein Rassist, Frauenfeind und Lügner". Er nennt sie dann auf seiner Verlautbarungs-Plattform Twitter "Hund" - und viel mehr.

Das muss man zwar abkönnen mit Pluto am AC und dem Muster "Austeilen/Einstecken" in der Anlage. Es wird wohl auch nicht das erste Mal sein. Ein Politikum bleibt es trotzdem. Eine afroamerikanische Lady als "Hund" zu bezeichnen, mögen die einen als Anzeichen von Gleichberechtigung missverstehen. Stillos bleibt es doppelt - nicht nur ihr, sondern jedem anderen gegenüber genauso. Da spricht der Kolonialherren-Schütze aus ihm (Mond). Sie liefern sich darauf einen Medienkrieg. Das Beste astrologisch (neben individuellen Transiten): Beider Composit zeigt eine Widder-Sonne auf 19°, die gerade im Quadrat-Konflikt der Pluto auslöst. Wer ist hier Kontrolletti-Gott? lautet da die Frage zwischen zwei Menschen. Dazu kommt ein gemeinsamer Fische-DC (Lug-Trug oder höchste Wahrheit?), der zur Zeit vom Neptun himself auch sehr, sehr lebendig gemacht wird. Ergebnis: Ein Schauspiel mit Tiefstschlägen wie bei Plebs und Pöbel (synastrisch haben sie einen Merkur-Pluto).

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Jan Ullrich: Unter die Räder gekommen

janulrichDas Problem an Helden ist ja, dass sie eine größere Fallhöhe haben als Nicht-Helden. Je mehr Gepluster, umso lauter knallt's. Das gilt besonders für Jupiter-Menschen, 9. Häusler oder Schützen. Das Prinzip bringt viel von allem, ob nun gut oder schlecht. Oft wechseln sich Extreme, Optimal-Fantasien und verwirklichte wie auch steckengebliebene Visionen ab. Schwierig wird's, wo Saturn für das Prinzip Steinbock als Zeichen-Nachfolger überprüft, ob denn die Maßlosigkeit aus 9 in 10 überhaupt einen realistischen Boden hat. Denn Steinbock ist der TÜV im Tierkreis und verhindert Schlimmeres, wenn man zu viele Rosinen im Kopf züchtet. Nehmen wir mal Jan Ullrich: Schütze-Sonne mit Neptun-Konjunktion in Haus 5. Gamer, Abenteurer, Träumer. Auf dem Löwe-Feld einst König der Radfahrer (Langstrecke), dann König der Doper, jetzt König der Schlagzeilen. Da er zunehmend verfiel, wie man hörte, abstürzte, nun auch noch ausgerastet ist, vor, bei und nach wirklich unangenehmen Transiten.

Diesmal auf Mallorca, wo er - uneingeladen - von seinem teuren Grundstück mit Villa auf das teure Grundstück mit Villa seines Mit-Schützen Til Schweiger hinüberkletterte. Bei 2 Jupiter-Figuren stellt sich ja dann die Götterfrage, die Schweiger diesmal für sich entschied, da Ullrich herumpöbelte, randalierte und handgreiflich geworden sein soll. Bis sein Schauspieler-"Freund" ihn von der Polizei abführen ließ. Ja, man sollte weniger der klassischen Maßlosigkeit frönen als Schütze und sich seine Bekannten sorgfältig aussuchen. Beidseits. Aber Ullrich hat auch keinen gutsortierten (sprich, funktionalen) Saturn, da der im Radix im Krebs steht, dazu in 12 versinkt bis herumschwimmt. Wobei er soeben den 2. Überlauf seiner selbst oppositionär empfängt.

Wenig Struktur, auf die man Zugriff bekäme, was bei der Opposition dann eben ein anderer übernehmen muss, um es einem beizubiegen. Und siehe: Es ist Kommissar Tschiller, der anders als Ullrich - flankierend zur Schützen-Sonne - noch 5 Steinbock-Planeten und eine Steinbock-Achse hat und sich immer schon zusammenreißen und maßregeln konnte. Und andere auch. Selbst transiterprobt durchs Uranus-Pluto-Quadrat. Ein Thema also, zwei verteilte Rollen. Ein Sünder, ein Retter. Schweiger gibt den Saturn, Ullrich den enthemmten Jupiter - und sie spiegeln sich. Eine Jupiter-Saturn-Projektion, da sie beide auch noch in weiter Konjunktion stehen haben.

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Niki Lauda: Die doppelte Lunge

nikilaudaBeim Zickzack laufenden Neptun im schwierigen Quadrat zum Zwillinge-AC hat Niki Lauda jetzt auch noch eine neue Lunge bekommen. Seine merkurischen Probleme flammen wieder auf (Lunge/Haut wurden ja durch Feuer seinerzeit schwer verätzt, auch ein Bezug zum 3. Zodiak-Prinzip). Die Versehrungen rissen seit dem bösen Unfall damals nie wirklich ab. Das Drama passierte, als t-Uranus (oppositionär zu heute) und t-Saturn konflikthaft zum AC-Herrn gestellt waren. Dreh- und Angelpunkt bleibt drum wohl auch jetzt wieder Laudas Wassermann-Merkur.

Fast auf den Tag genau 42 Jahre her ist der Crash am 1. August 1976. Im Radix bringt der Formel 1-Experte einige "Beschleuniger" mit: Den extrem schnellen Uranus wiederum als Herrscher dieses Merkur in 1 (ebenfalls in den Zwillingen). Bei Lauda entwickelt sich viel plötzlich, unerwartet und sprunghaft. Einerseits ein großes Talent, andererseits ein Risiko. Merkurier sind manchmal wie die Katzen und haben 7 Leben - da Saturn als Herr ihres Spiegelzeichens ihnen den Rücken stärkt, wenn sie sich absichern.

Aber Niki Lauda soll diesmal eine echte Sommergrippe auf Ibiza verschleppt haben, was sich den alten Verletzungen offenbar sehr ungünstig aufsetzte. Mehrfache Belastungen des Merkurischen können wirklich tückisch sein. Und auch Steinbock-Jupiter in 8 steht im Radix dafür, dass man sich immer wieder stark überfordert. Oder die eigenen Grenzen nicht würdigt, wo man sich wegen dieser zweifellos vorhandenen, ungewöhnlichen Widerstandskraft für unverletzbar hält. Aber es lief jetzt eben nicht nur Mars über Wassermann-Merkur hin und her (möglicherweise Entzündungen Bronchialsystem), sondern auch die Mondfinsternis als Trigger. Außerdem bewegt sich Uranus langsam Richtung Orbis des Quadrats dazu, und t-Pluto bewegte sich erstmals in den vergangenen Wochen enger in die Konjunktion mit der Stabilisierungs-Anlage des Jupiter.

Nicht ungefährlich, eher doppelt poblematisch, da Pluto bereits natürlicher Signifikator von 8 ist (auch Todesnähe) und hier Mit-Herrscher von Feld 6 (Krankheiten, Anpassungs-Störungen, mit Skorpion eingeschlossen). Lauda liegt zur Zeit noch im künstlichen Koma (Uranus-Neptun-Analogie). Auch seine Sonne-Saturn-Opposition, die ihm oft den Hals gerettet hat, betrifft ja durch die Zeichen-Ebene Fische-Jungfrau indirekt eine Merkur-Neptun-Problematik. Merkur beherrscht seinen Saturn. Dünnhäutigkeit und Luft-Hunger trotz immenser Schmerz-Erfahrungen gehörten für ihn die ganzen Jahre fast zum Alltag. Auch durch Chiron, der in diese Opposition immer hineinschert.

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Zschäpe: Mehr als lebenslänglich

nsuBeate Zschäpe hat sehr harte Transite. Heute, bei Pluto-Transit ganz nah an ihrem Steinbock-Mittags-Merkur, einem engen Quadrat Neptun-Mars, ebenso engem Pluto-Quadrat zu Chiron, Uranus-Uranus und immer noch hin und herlaufendem Saturn, transitierend zu Pluto, wurde die 43jährige nach langem, langem Prozess (mehr als 5 Jahre und 430 Verhandlungs-Tage) nun doch des 10fachen Mordes schuldig gesprochen. Das NSU-Trio, von dem zwei nicht mehr leben, hat ja zur Zeit Neptun Quadrat Merkur (für das Multi-Combin der 3 Mittags-Horoskope, links im Bild, fast auf die Bogenminute genau).

Und den Pluto im Quadrat zum offenbar gemeinsam so gewalttätig ausgelebten Mars-Jupiter im Widder. Zschäpes Urteil: Lebenslänglich. Die Verteidigung will gegen die Strafe in Revision gehen. Beate Zschäpe steht sein langem nicht nur unter sehr harten Uranus- und danach Pluto-Überläufen, nun kommt seit einer Weile auch noch Saturn kardinal dazu und "straft" Pluto im Quadrat und später Sonne direkt ab. Saturn steht wie für die weltlichen Richter auch allgemeiner für die Ernte der Samen, die wir in die Zeit setzen mit unserem Verhalten, und zeigt überall die Konsequenzen auf den Punkt an. Nicht jedesmal durch herkömmliche Ursache-Wirkungs-Kreise, oft auch vordergründig bezugslos. Durch andere Ereignisse im Sinne eines Erschwernisses, wenn die Ursprungs-Absichten schwierig waren. Oder als Erleichterungen, falls man korrekt gehandelt hat. Erwischt worden muss man gar nicht sein. Saturn-Phasen verregeln das auch anders. 

Dieses NSU-Urteil nun bedeutet für die Familien der Opfer mehr als "lebenslänglich", das ihnen aus Fremdenhass vorher aufgebürdet wurde. Den schwachen Versuch nämlich, sich mit einer furchtbaren Zeit, die ihr Leben zerstört hat, zumindest juristisch soweit zu versöhnen, dass sie selbst lebensfähig bleiben. Bei Zschäpe, dem Mädchen aus Jena, das zu einer der gefürchtetsten Rechts-Terroristinnen Deutschlands wurde, hat all das, was auch welchen Gründen auch immer da angerichtet wurde, einen großen Bezug zu ihrem Sonne-Pluto-Quadrat in Steinbock-Waage. Es gibt ja keine sichere Geburtszeit, aber die Anlage verweist schon auf das "Gott-Ähnliche", das sie da anzog. Für sie ist das Urteil bei all den engen kosmischen Kontakten rundherum aber womöglich auch eine Erleichterung, denn sie hat ebenfalls ein enges Jupiter-Jupiter-Trigon. Endlich hört das auf.

Nicht umsonst legt jetzt das Urteil sie jedoch als maßgebliche Figur der Anschlag-Serie zugrunde. Steinbock oder Saturn, zumal mit Pluto im Gepäck, wie in ihrem Horoskop, macht sich selbst bei fehlender Ethik manchmal zum Richter, aus Angst versklavt zu werden. Aber nicht unbestechlich, da wir ja auch mit Sonne-Pluto nur Menschen sind. Über die Vorgeschichte und die NSU-Verhandlung haben wir schon mehrfach berichtet. Unter anderem auch mit genauen astrologischen Untersuchungen über die Verbindungen der drei Haupt-Protagonisten Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die durch Selbstmord anderen Strafen entgingen). Das könnt ihr heute noch mal ganz genau nachvollziehen. Dabei analysieren wir nicht nur präzis mögliche Bezüge der drei zu den Anschlags-Tagen, sondern auch Zschäpes Hintergründe. Weil die Geschichter der NSU oder "Zwickauer Terrorzelle" so wichtig für die Entwicklung des deutschen Klimas zur Zeit ist, hier noch einmal als Empfehlung der Hinweis auf die wichtigsten Hintergrund-Artikel:

Bild-Quellen: Siehe Artikel

Die Höhle: Mit Neptun gegen Neptun

Love Khao Luang CaveOrcus und Pluto wird das Höhlen-Thema astrologisch zugeordnet, wobei Neptun immer das Unsichtbare, Verlorene an sich bebildert - und es wundert nicht, dass sie alle eine Rolle spielen in der Tragödie um die 13 Menschen (12 Jungen und ihr junger Fussball-Trainer "Coach Ake") in Thailand. Allein die Zahlen muten archetypisch an. Nun eine erlösende Nachricht für alle, die mitgebangt haben: Erst hieß es, sechs der Jungen wären - u.a. laut Reuters - nach der um 11 h Ortszeit angelaufenen Rettungs-Aktion bereits frei (man beruft sich auf amtliche Quellen).

Nun wurde korrigiert: Erst vier der Eingeschlossenen sind hochgetaucht, aber sie leben. Was die tapferen Kinder (zwischen 11 und 16 Jahren!) vom Fussbalteam "Wild Boars" über die Tage unter der Erde und jetzt beim unendlich herausfordernden Rückweg seelisch zu ertragen haben, mag man sich gar nicht ausmalen. Es heißt, die vier Geretteten wurden teilweise "medizinisch betäubt" (auch Neptun) und waren mit einem Seil an die Taucher gebunden. Dies wieder eine andere Variation des tickenden, fixierenden Pluto-Themas (im Steinbock beschreibt er ja immer auch buchstäblich die unter-irdische Gefahr). Aber manchmal zeigt sich hinter dem extremen Risiko in plutonischen Gefilden mit allen Traumata (das gilt für alle seelischen Prozesse) später, wie im mythologischen "Plutonion" dann doch eine Mutation. Von der Höhle zum Heiligtum. 

Aber es lief eben für die Opfer des Wassers auch eine wirklich beispiellose Unterstüzung und sehr differenzierte Planung an (Merkur Achs-Herr), was sich auch auf die konstruktive Struktur des unterliegenden Trigons Jupiter-Neptun mit angeschlossenem Pluto auswirkt. Nur Neptun, der Starkregen und dann der Orcus, die destruktive Seite der Hohlräume, in die hinein sich etwas entwickelt, stellten sich quer. Der gesamte Verlauf hat etwas archaisch Tragödisches, dem man sich kaum entziehen konnte. Wenn das entfernte Leid Gesichter bekommt, passiert etwas mit uns.

Am 16. Tag also, nachdem das Team durch Wassermassen im verzweigten, gefährlichen Labyrinth bis zu 1000 Meter unter der Erde eingeschlossen wurde, steht läuft endlich Sonne auf Spitze 11 der örtlichen Neptun-Auslösung (per DC) vom Tag, als die Kids vom Wasser (Neptun) eingeschlossen wurden (Pluto). Die astrologischen Anzeiger beleuchten auch bildlich, was im Verlauf und jetzt passiert. Ein Befreiungs-Versuch aus Orcus' und Plutos Gefängnissen.

Mit bis dahin eher ängstlicher Prognose. Nun dreht sich etwas. Pluto steht gerade fast auf die Bogenminute genau in Opposition zum Merkur des Ausflugs-Tags und der Neptun-Auslösung. Da ist noch mal die konzentrierte Energie des Denkens und Denkfühlens (Krebs) für, nicht gegen etwas, die nun freigesetzt wird. Das Verhalten der Kinder hat eine andere Unterlage: Glauben. Viele sonst hätten sofort aufgegeben. Die Kids fühlen sich sehr schwach, es scheinen unendliche Probleme zu überwinden, weil sie völlig ungeübt im Tauchen sind. Aber die Eltern und Mönche im buddhistischen Land und weltweit beteten. Dass in diesem religiös motivierten Vertrauen in Thailand selbst auf die große Rettung auch wieder Jupiter und Neptun stecken, die andererseits trigonal die große Überflutung spiegeln, ist eine besondere Analogie. Es zeigt wunderbar die vielen Ebenen des Ausdrucks einer Konstellation. Man kann die Aspekte nie wegschaffen, aber mit ihrer Symbolik gehen. Das ist hier passiert. Vertrauen als Schlüsselwort. Am Samstag vor 2 Wochen waren die Kids (vormittags, wie Medien berichteten) ja in die Höhle aufgebrochen und verlorengegangen. Zwischen 11 Uhr und halb 12 wurde Neptun dort vom örtlichen DC ausgelöst (Radix unten). Regen, Wasser, Verluste, unbewusste Vorgänge, Verschwinden ereignen sich.

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WM 2018: Es war einmal…(4)

WM4Titel…eine Weltmeisterelf bei einer Weltmeisterschaft in Russland. Einundzwanzig tapfere Jungs mit einem Meistercoach, die alle nur eins wollten – ins Finale kommen und dort ihren Titel verteidigen. Allerdings was niemand wusste: der große Yogi Löw hatte sich im Vorfeld mit dem Göttervater Jupiter-Zeus überworfen. Nichts Genaues weiß man nicht, aber es heißt dass Yogi sich schon fast wieder sicher im Olymp wähnte, und eigentlich überzeugt war, dass ihn und seine Jungs nichts und niemand wirklich aufhalten könne. Eine sehr selbstsichere Haltung oder wie er es gestern selbst sagte: „…vielleicht war es eine gewisse Selbstherrlichkeit.“

Astrologisch nennt man solch ein Zerwürfnis aus Selbstüberschätzung mit dem Herrscher des Olymps „Jupiter Quadrat Sonne“. Und obwohl manche Astrologen (die sich bisweilen ebenfalls gerne selbst überschätzen) diese Auslösung in ihren Prognosen „äußerst positiv“ einstuften und Schland deshalb schon ins Halbfinale prognostizierten, kam es wie es kommen musste: der Weltmeister scheiterte in der Vorrunde und kassierte im letzten Spiel sogar zwei Tore ohne ein einziges selbst zu erzielen.

Was für ein Drama. Schon fast klassisch. Bleibt die Frage – hätte man das verhindern können?

Jein…

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Montag, 26. August 2019

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Mond # Pluto
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Mond Sxt Mars
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