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Die Wurzeln des Corona-Virus

batsDer erste neue Corona-Virus-Fall ist in Deutschland angekommen. Wir haben schon 2013 darauf hingewiesen, dass astrologisch Mutationen (wie SARS/Corona) häufig eine deutliche Saturn-Pluto-Komponente haben und generell immer akut unter Langsamläufer-Dynamik ablaufen. Pluto betrifft ja auch das Erbgut. Mutation = Veränderung, die bei Uranus-Einfluss, also in den vergangenen Jahren während des langdauernden Quadrats aber zunächst noch vielfach still abläuft, kommt nun zur Reife: Saturn macht u.a. bei seinen Kontakten zu Pluto als "Stempel" die Verwirklichung fest.

Etwas kommt dann sicht- und greifbar nach längerer Vorbereitung ins Leben. Zumal Uranus im Stier Mutationen auf der stofflichen Ebene seit seinem Eintritt ins 2. Zeichen ebenfalls wahrscheinlicher macht und ihnen den Boden bereitet. Dazu stand die Pluto-Saturn-Konjunktion für Greenwich im 6. Haus, das - da Merkur unterstellt, der hier mit Sonne sogar die Konjunktion ja anzündet - immer auch für Erkrankungen und Weitergabe von Erregern zuständig ist. Hier liegt der Fokus, der den Alltag (auch Feld 6) überall empfindlich umwälzen kann.

Für Peking besetzt Chiron Spitze 6 im Plu/Sat-Radix. Momentan legt der Corona-Virus also zunächst das Reich der Mitte regelrecht lahm - und natürlich steigen auch außerhalb die Angste, dass es sich in Windeseile über die Grenzen hinaus verbreiten könnte - bis nach Europa. Eine Pandemie ist überall gefürchtet, sobald die "unheimlichen" Erreger auftauchen. Nicht umsonst werden sie in der Herkunft wieder mit der Fledermaus (oder anderen "unheimlichen" Tieren) in Zusammenhang gebracht, die als Archetyp nicht gerade einen vertrauenserweckenden Ruf genießen.

Allerdings finden sich astrologisch auch Hinweise darauf, dass China eben besonders betroffen ist, weil es an sich schon mal einen grandiosen Nährboden für die Streuung bietet. so traurig das ist. Aber es gibt auch internationale Verweise. Schauen wir uns das genauer an:

coronachina3Auf einen Blick sieht man bei einem Vergleich des chinesischen Horoskops (rechts innen, Ausrufung durch Mao am 1.10.1949 um 15.01 h), dass die genaue Pluto-Saturn-Konjunktion hier auch massive Auswirkungen haben kann. Zunächst: Die AC/DC-Achse für Greenwich, das ich für die weltweite Bedeutung zugrunde lege, liegen umgekehrt über dem China-AC-DC. Dazu findet sich das IC für Peking über dem chinesischen AC. Hier ist also der Ursprung (IC) einer Erscheinung (AC) angezeigt. Außerdem fand die Saturn-Pluto-Konjunktion auf Chinas Jupiter (Herr 11 in 12) statt, was einen extremen, aber unerwarteten, Bruch in der Realität bezeichnet (in Steinbock = Erde).

Dazu steht Löwe-Mond (beherrscht Chinas 6. Haus) während der Konstellation seinerseits wiederum exakt auf Pluto, der im chinesischen Radix mit Mars in 7 sitzt. Etwas wird öffentlich. Insgesamt sind das einige Zeichen, die diese brisante aktuelle Entwicklung auch wirklich symbolisieren und passend verorten. Aktuelle Mutationen sind aber immer auf einen vorherigen Mutationszyklus zurückzuführen, bis ein Virus dann den Wirt Mensch tatsächlich erreicht und schädigt. Die Wurzeln entdeckt man auch hier wieder viele, viele Jahre vorher, in Veränderungszyklen, die astrologisch immer ähnliche Muster aufwiesen. Welche, das haben wir bei Loop! schon im Februar 2013 aufgezeigt - deshalb hier noch mal unsere damaligen Ergebnisse, die bis in die Gegenwart hineinreichen. Eine Geschichte der fliegenden Wesen der Nacht und der sich begegnenden Langsamläufer und ihrer Konstellationen, die mit Corona- oder Sars-Geschichte parallel liefen:

"Was also hat Batman mit SARS zu tun? Genau soviel oder so wenig wie die ungewöhnliche Corona des Planeten Uranus oder seines Mondes Miranda mit den gleichnamigen Viren oder auch den "geflügelten Wesen", also Vampiren. Alles letztlich eine Sache von Feldern, von sich überlagernden Bezügen - denn auch mit denen arbeitet ja der bildhaft-assoziative Zweig der Astrologie. Die Wurzel reicht bis tief hinein in mythologische Zusammenhänge, aus denen auch sternenkundliche Analogien einmal entstanden. Wenn aktuell immer wieder neue Erkenntnisse über Mutationen im Zusammenhang mit den Corona-Erregern auftauchen (wie jüngst in England) und plötzlich entdeckt wird, dass tatsächlich enge Verwandte der für den Menschen gefährlichen SARS-Spezies ausgerechnet in Fledermäusen besonder häufig wohnen, wird es Zeit für eine Spurensuche. Und die fängt lange vor Batman, dem "humanen Fledermaus"-Archetyp aus dem Comic an. Und führt zu merkwürdigen, astrologischen Querverbindungen mit Blick auf die Geschichte der Corona-Viren.

Diese Erreger mit vielen unterschiedlichen Gesichtern, die neuerdings jedes Jahr für neue Ängste sorgen, weil sie in Tieren und Menschen vorkommen und offenbar als "Zoonosen" zu Übertragungen und Mutationen zwischen beiden Spezies führen, galten einmal als ganz harmlose Gesellschaft. Der Mensch bekam Erkältungen oder kleinere Darmprobleme, wenn sie ihn auf's Korn nahmen. Seit 2003 aber geht die Angst um vor genetischen Überkreuzungen, die dann unter Umständen zum lang schon befürchteten Super-Virus führen. Zur Zeit, unter Uranus-Pluto und Neptun im eigenen Zeichen, scheinen die Viren erneut heftiger zu mutieren. Das ist nicht neu.

Skorpion- und Wassermann-Herr hatten immer schon mit Seuchen zu tun. Von 12 Erkrankten dieses neuen Corona-Typus starben weltweit immerhin 5 (ARTIKEL ZEIT). Offenbar haben die Viren inzwischen "gelernt", das Abwehr-System regelrecht zu umgehen. Die schnelle Entwicklung der letzten Jahre kam plötzlich, ein Hinweis darauf, dass, wie bei allen Mutationen, die ins fixe Kreuz gehören, astrologisch Uranus beteiligt ist. Aber es gibt noch weitere, spannende Analogien, die einem erst dann ins Auge fallen, wenn man die gesellschaftlichen Mythen der Befreiung vom Tod (Saturn-Uranus-Pluto) in ihrer Historie näher verfolgt. Schon stößt man auf die Vampire und einen Traum, den eine junge Frau namens Stephenie Meyer am 2. Juni 2003 hatte.

Uranus stand seinerzeit recht frisch in den Fischen und in plaktischer Anspannung zum Pluto, der seit einigen Jahren Schütze durchläuft, das Zeichen des ungehinderten Wachstums. Stephenie, die Mormonin aus Phoenix Arizona träumt, dass ein Mädchen und ein Vampir sich auf einer Waldlichtung unsterblich ineinander verlieben. Davon wird Meyers Buch "Twilight oder Bis(s) zum Morgengrauen" später handeln, das in der Zeit des folgenden Uranus-Pluto-Quadrats mit seinen Nachfolgern zum Weltbestseller werden soll und ab da die Träume der sogenannten "Emo"-Jugend prägt. Kids, die zunehmender Virtualität starke, demonstrative Empfindsamkeit entgegensetzen - im Guten wie im Schlechten.

Manchmal wirkt dieser neue Drang zur Melancholie und Todesnähe schön, manchmal zu süß, manchmal technisch oder sogar tödlich. Denn eine der neuen Moden dieser Kultur heisst: Ritzen. Man schneidet sich, bis Blut kommt, man lebt - zumindest gedanklich - schwarz-weiß. Man lässt es darauf ankommen, unendlich zu werden. Man wird Vampir. Was früher zu Störungsbildern wie dem Borderline-Syndrom gehörte, wirkt jetzt trendig. Die Zeichen der Zeit hissen ihre Flaggen. Eine neue "Blut-Linie" im melancholischen Sinne erobert das Bewusstsein.

Fast genau vier Monate vor Meyers Traum passiert aber auch noch etwas anderes, das gut in diese Zeit des Lebens, Sterbens und der Koketterie damit passt. Der Arzt Carlo Urbani, der für die WHO in Hanoi arbeitet, wird zu einem Patienten gerufen, der unter einer neuen Art hoch gefährlicher Infektion leidet. Der Epidemologe erkennt im Frühjahr sofort, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Am 28. Februar trifft er den eigenartigen Kranken, und klassifiziert einen überaus neuen Virentyp. SARS ist "geboren", die Krankheit, die seit November 2002 offenbar von einem einzigen Bauern in Süd-China ausging und sich in einer Pandemie mit über 1000 Todesopfern dann von Hongkong aus über die Welt verbreitete. Ein völlig unbekannter Corona-Virus-Typ schien ihr zugrundezuliegen. Urbani, der Mahner, steckt sich sofort an und stirbt einen Monat später selbst an dem mutierten Virus. Die mundane Saturn-Pluto-Opposition nimmt seinen Radix-Jupiter in die Zange, Uranus selbst transitiert scharf seinen Pluto. Er hat im Radix ein Saturn-Pluto-Quadrat.

Zwei Ereignisse, die nichts miteinander zu tun haben? Kausal nicht. Keine Ursache-Wirkung.

In den Bilderwelten schon. Es war im Jahr 1680, als Saturn und Pluto aus Krebs im Quadrat zu Uranus im Widder standen. Plötzlich kam es in serbischen und slawischen Dörfern zu den allerersten Berichten über Vampire. Sie vervielfachten sich in den nächsten hundert Jahren. Ein famoser Archetyp für Angst, aber auch für das Skorpionische an sich. Zum Beispiel das Konzept des Todes, der Machtlosigkeit bringt und damit existenzielle Bedrohung wie die Pest in den Jahrhunderten vorher. Eine Panik, die auch heute noch die seuchenhafte Bedrohung durch Krankheiten wie SARS bebildert.

Rechts sehen wir das Horoskop der Entdeckung des ersten SARS Patienten durch Dr. Urbani, berechnet auf Mittags-Zeit, in Ermangelung einer anderen Zeit-Angabe. Pluto kam mit Saturn (dem tatsächlichen Ende des Lebens) oppositionär in Kontakt. Uranus war jung in den Fischen, dem Zeichen der Entgrenzung, der großen gesellschaftlichen Krankheiten, entsprechend den kleinen persönlichen im Jungfrau-Prinzip gegenüber. Hier symbolisiert Uranus die Homunculi, also künstlichen Lebensformen, aber eben auch den Flugwesen am Himmel.

Zu den grassierenden Vampir-Berichten von 1680 hatten London und Wien gerade "zufällig" schwerste Pest-Ausbrüche hinter sich, die Mutter aller Epidemien, deren Name schlicht Seuche bedeutet. Hier kam es in jenen Jahren seit der ersten Welle des "schwarzen Todes" immer wieder auch zur hoch-infektiösen Lungenpest. Einer der wenigen Todes-Ursachen, die nach letzten Erkenntnissen über denselben Mechanismus akuten Organ-Versagens arbeiten, wie wir sie aktuell kennen - bei SARS, der Vogel- oder Schweinegrippe. An diesem Punkt schon finden sich erste Überschneidungen von planetarischen Konstellationen mit offenbar virenbedingten Seuchen (übertragen von Tieren) und dem Mythos der fledermaus-ähnlichen Gestalten. Ein stofflicher, ursächlicher Zusammenhang (ARTIKEL über Sars-Verwandte in Tieren) wird aber erst viele Jahrhunderte später hergestellt.

Schon viel früher aber wusste man, dass Knoblauch, der später auch gegen Vampire verwendet wurde, "dem Husten guttut und das Keuchen stillt" (Macer Floridus, um 1000). Außerdem behandelte man auch die Pest mit Aderlass, also dem Abzapfen von Blut, was ebenfalls an den bald danach blühenden Vampir-Mythos erinnert und eine andere Analogie darstellt.

Uranus wurde übrigens 1781 unter einer Saturn-Uranus-Opposition entdeckt, als er Pluto im Wassermann gerade beherrschte, und die letzten europäischen Pest-Pandemien ausliefen. 1897 erscheint bei Saturn-Uranus exakt im Skorpion (Plutos Anteil!) Bram Stokers (weite Ur-Plu-Konjunktion) Dracula, Vater aller modernen Vampir-Figuren. Wieder kommen auch Corona-Viren-Themen auf - nur das sie damals noch nicht so heißen. Weil man sie erst viel später benennen kann. Danach werden in der Romantik Vampire modern.

Kurz danach entdeckt Geheimrat Friedrich Loeffler das erste Virus überhaupt in Tieren anhand der Maul-und Klauenseuche. So wird er Mitbegründer der modernen Virologie. Marker Uranus, Pluto und Saturn formen ein Stier-Stellium in seinem Radix. Aber das ist noch lange nicht das Ende der Geschichte. 1932 stehen Uranus und Pluto im Quadrat 1im Widder. Der Film Vampyr kommt heraus und man fahndet parallel (und ohne Kausalität) nach dem Erreger von infektiöser Bronchitis. Synchronizität wird das von CG Jung genannt werden. Das erste Corona-Virus, auf dessen Boden später SARS wächst, kann jedoch erst 1937 isoliert werden, als Pluto in den Löwen wechselt (und Saturn zwischen Widder und Fische pendelt), während Uranus im Stier steht wie heute.

1939-40, während nun auch Saturn in den Stier geht und sich dort mit Uranus aufhält und danach Löwe-Pluto im Quadrat ansteuert, bricht die Batmanie aus, der Hype um einen Comic-Fledermaus-Mann, der Züge jener Vampirwesen aufweist, die seit einigen hundert Jahren bereits ihr Unwesen in menschlichen Köpfen treiben. Als um 1965 die ersten menschlichen Corona-Viren im Reagenzglas angezüchtet werden, stehen Uranus-Pluto diesmal  in Konjunktion in der Jungfrau und Saturn oppositionär. Es erscheinen die Filme Blut für Dracula und Tanz der Vampire.

40 Jahre später kommt es zur oben erwähnten Vampir-Mode über den unerwarteten Erfolg der Bis(s)-Bücher und Filme. 2005, zeitgleich mit deren Erscheinen, finden mehrere Studien in chinesischen Fledermäusen unvermittelt sars-ähnliche Viren-Kolonien. Man wundert sich. Bis unter Uranus-Pluto bestätigt wird, dass es vermutlich wirklich die Nacht-Säuger sind, die hauptsächlich lebende Reservoirs für jene Viren bilden, die auch den Menschen bedrohen. Die Flugwesen selbst tolerieren die Erreger ohne große Krankheitszeichen.

Tod ist aber eine Option für menschliche Organismen durch die plötzlich aggressiven, einst harmlosen Auslöser. Obwohl die Fledermäuse selbst im Mittel von doppelt so vielen Erregern bewohnt werden, wie Ratten oder Mäuse. Wieso das so ist? Keiner weiß es. Selbst die Wissenschaft nicht. Auch Astrologie kann nur übersetzen, wo die Stränge laufen: Dass Pluto, das Unfertige, durch Uranus, Mutations-Bereitschaft (oder das Aufbrechen der Konzepte) solche Enntwicklungs-Prozesse bebildert. Dass solche Analogien auf eigenartige Wege führen und sich am Ende meist als viel weniger wahnwitzig herausstellen, als man annehmen würde. Das Leben ist eben ein Feld mit endlosen Resonanzen. Saturn bringt es das in die Realität.

Es gibt kein Jetzt. Nur Energie.

Uranus' Rolle bei sich wandelnden Infektions-Erregern wird deutlich, wenn man die Marker seines Entdeckungs-Radix (oben links) ansieht, die immer auch mit den astrologischen Inhalten eines Planeten korrelieren. Ein Skorpion-Ac belegt die existenzielle Wirkung, Herr 10 (saturnbezüglich) ist Sonne in den Fischen, die auch den Bereich von Ansteckungen, Verunreinigungen und schleichenden Krankheiten abdecken. Das Zentralgestirn steht im Quadrat zu sich selbst in Feld 8 und zu Mars und Saturn, den klassischen Übeltätern im Schützen. Hier ahnt man die "Bösartikeit", die Uranus in seiner Radikalität hin zum Bruch mit dem Gewohnten manchmal an den Tag legen kann, wenn seine Purheit nicht sichergestellt wird. Dafür braucht es aber immer klare Trennungen. Sein Bezug auch zur Mutation der Corona-Viren wird noch interessanter, wenn man weiß, dass der Planet unter anderem den Ruf als "Seitenspringer" unter den kosmischen Schauspielern wegen einer ganz ungewöhnlichen, dominant erweiterten "Corona" hat. Die möglicherweise ähnlich wie die der Viren funktioniert. Mit Saturn zusätzlich heisst Uranus-Pluto aber eben an sich nichts Lebensschädliches, sondern nur: Dieses System, was sich da zuvor verändert, hat jetzt handfeste, fühlbare Folgen.

Die Konsequenz muss natürlich keineswegs immer gleich Tod heißen. Die Panikmache um die sich entwickelnden "Mega-Erreger" gehört deshalb auch in eine kosmische Dauerschleife, ein immerwährendes, frustriertes und frustrierendes Schema von Weiterentwicklung der Wesen in Bezug zueinander, die das menschliche Bewusstsein nur ungern akzeptiert. Denn die verlorene Kontrolle schüttelt nun mal das humane Ego durch. Insofern zeigt ja Wassermann als Gegenpol zur Rettung des Subjektiven im Löwen immer auch eine radikale Balance-Funktion an. Wo etwas mutiert, ist das auch ein Anpassungs-Prozess, der "objektiv" aussortiert, was dem Leben an sich so nicht mehr nutzt. Das beinhaltet leider oft eine gewisse Brutalität oder milder: Die Kühle gegenüber selbstverliebten Interessen. Systeme werden offenbar insgesamt durch solche Mutationen für- und nicht nur gegeneinander geöffnet. Fortschritt passiert durch Veränderung. Auch das kann man sich über die Sprache des Kosmos wieder bewusster machen.

Am Ende hat die Menschheit als Ganzes all das überlebt. Uranus macht schlicht den Weg frei, damit Entwicklung passiert. Oft ist das mit großem Leid verbunden. Und der Mensch ahnt selten, wofür Leid denn gut sein soll. Der Nachteil des überpersönlichen, des "schicksalshaften" Viertels des Kreises bleibt, dass wir es letztlich nicht steuern können - nur seinen Vorgaben, Rhythmen, "Angeboten" thematisch folgen oder eben nicht. Es steckt eine eigene Ordnung darin. Plutonische Transformation, saturnische Struktur, uranische Veränderung. Am Ende immer die Auflösung durch Neptun. Womit wir wieder am Anfang ankommen: Vampirismus heisst auch, dass andere, mikroskopisch kleine Lebewesen von menschlichen Organismen zehren. Es gibt kein Gut oder Schlecht in der Natur. Keine Zeit, kein hier und heute, nur endlose Bewegung. Energie in Veränderung, gemessen von der menschengemachten Zeitstruktur. Was heißt: Selbst spirituelle Slogans ziehen am Ende nicht. Jetzt ist für den Corona-Virus Immer, es gibt lediglich Bewegung, keine Moral, ob nun für uns der Moment hier auf Erden voll von Bedrohung oder Erfüllung ist oder nicht. Menschen bleiben Teil dessen, was einfach geschieht. Das ahnen vermutlich auch die Kids, die sich in den Jahren von Uranus-Pluto so sehr an den alten, unendlichen Geschichten der Vampire festhielten. Vom Lebens nach dem Tod, erzählt bloß auf eine andere, neue, romantische Weise. Das Geheimnis dahinter ist neptunisch: Es gibt kein Jetzt, nur Energie, die Ausdruck will."       

(Die 2. Seite des Artikels erschien im Februar 2013 erstmals als eigener Artikel auf Loop!, die erste Seite ist eine Aktualisierung).

Mehr zu Seuchen, Übertragungen und den Folgen auf Loop!:

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Donnerstag, 4. Juni 2020

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