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Astrologie + Zeitung

Zufalls-Artikel aus "ASTRO-LABOR"

Christo: Die über's Wasser gehen

Saturn-Neptun kann schlecht vergessen und ihn, Christo, mit seiner Opposition, trägt nicht nur der bekannte Verpackungswahn. Sondern auch diese magische Liebes-Bindung, vielleicht über viele Leben hinweg: Es gab und gibt den Künstler ja immer noch nur im Doppel-Pack, selbst jetzt, da seine große Leidenschaft Jeanne-Claude seit Jahren tot ist. Sie teilte alles mit ihm, auch die Power im Schaffen, war am selben Tag wie er geboren und ihre Horoskope unterschieden sich darum auch nur durch Achsen und Felder. Also durch anderes Ausleben der gleichen Anlagen. Nun geht er, der immer weit mehr war als das Klischee des Verpackungs-Genies, also doch… weiterlesen ~>

Zufalls-Artikel aus "MIND MAPS"

Merkur: Wie Wissen zu Weisheit wird

Es geht doch nichts über Experimente, die das lebendige und dynamische Element des Augenblicks mit einbinden. Auch in der Astrologie. Heute hat man die Gelegenheit, das Prinzip Merkur aus einer bestimmten Perspektive zu erfahren und zu erleben. Denn er ist gerade stationär, tritt also symbolisch gesehen auf der Stelle und bewegt sich keinen Millimeter mehr durch Raum und Zeit. Gegen 14:50 h unserer Zeit wird er so zum absoluten Langsamläufer, und in gewisser Weise fällt er komplett aus jedem Rahmen. Denn Veränderung, das Wesen der Zeit, bedeutet ja immer auch Bewegung. Im Umkehrschluss könnte man dann sagen: wo es keine Bewegung gibt, hört… weiterlesen ~>

Zufalls-Artikel aus "DAS THEMA"

Marilyn: Spiegel fällt mit Spiegelung

Norma Jeane Baker: Der Mythos vom grenzenlos Machbaren. Astrologisch war sie eine SYLPHE. Eine derjenigen also mit so viel Luft im Geburts-Horoskop, dass einem fast alles gedanklich machbar erscheint. Aber nichts wirklich begrenzt und umsetzbar ist, in diesem Leben, was mehr als Vorstellungen braucht. Marilyn Monroe, der Mythos, war daher natürlich auch, wie alle Mythen, anders als Marilyn Monroe, der Mensch. Ihr fehlte als Frau die Erde zum Überleben, das Element, das den Körper in der Welt verwurzelt, wenn der Geist wieder einmal zu hoch fliegt. Wasser hatte sie, auch wenn sie zeitlebens ihre Seele suchte. Nur war dieses Empfinden weniger… weiterlesen ~>

Zufalls-Artikel aus "BUNTES"

Es ist ein Skorpion!

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Jupiter auf dem seelisch hoch reagiblen Waage-Merkur-Neptun hat ein Mann namens Kazuo Ishiguro jetzt gerade - besser kann es offenbar kaum kommen im Dasein des soeben gekürten und damit knackfrisch gebackenen Nobelpreisträgers für Literatur. Die Kunst der schönen, wenn auch kühlen Bilder liegt ihm mit der Luft-Betonung mental im Blut. Meist kennen nun aber leider bloß Insider die Geehrten der Sparte. Drum für alle anderen hier eine kleine Beschreibung in aller Kürze: Ishiguro ist ein Skorpion - mit Lilith und Saturn auf der Sonne und dem nervösen, unglaublich wendigen Wassermann-Mars im Quadrat dazu. Leben geht bei ihm vermutlich daher auch… weiterlesen ~>

Zufalls-Artikel aus "NEWS"

James Holmes: Macht und Ohnmacht

Wie kommt jemand überhaupt auf den Gedanken, ein Massaker zu verüben? In ein vollbesetztes Kino zu stürmen und gezielt auf andere Menschen zu schießen? Nicht im Affekt, sondern von langer Hand geplant, vorbereitet und dann auch abgeschlossen? Anders Breivik (Loop! ARTIKEL: Das verwirrte Gesicht des Uranus) gab den Ermittlern Rätsel auf, obwohl er seine Taten verquast begründete. James Holmes schweigt bis jetzt. Und löst größtes Erstaunen allein durch den Fakt aus, dass er kaum Spuren im Internet hinterlassen hat. Facebook, MySpace, Twitter – alles Fehlanzeige. Eine Antwort ergibt sich wohl schon durch die unterschiedliche Beschreibung von… weiterlesen ~>

Assad: Der verhinderte Revolutionär?

Die Welt als Spiegel

Baschar Hafiz al Assad wollte eigentlich Augenarzt werden. Dahinter mag sich schon der Wunsch verborgen haben, einer Mars-Neptun Konjunktion auf diesem Wege eine andere Erscheinungsform zu verleihen. Nach dem Tod seines Bruders Basil (1994) rückte er aber als Nachfolger seines Vaters auf, und übernahm das Amt des syrischen Staatspräsidenten am 17. Juli 2000.

Sein Geburtsbild ist ein Lehrbeispiel für ein menschliches Schicksal, dass nicht entsprechend seiner Anlagen gelebt wird und deshalb Teile des eigenen Seins als Ausdruck der äußeren Welt wiederfindet.

Assad hat eine Sonne-Uranus-Pluto-Konjunktion in der Jungfrau. Damit entspricht er eigentlich dem Bild eines Umstürzlers und Sozialrevolutionärs, von jemandem, der das Übel auch bei der Wurzel packen möchte.

Gleichzeitig zeigt die Saturn Opposition aus den Fischen eine andere, konträre Seite. Hier lebt jemand mehr in sich, abgeschottet in den eigenen Welten (verstärkt durch die Mondstellung in den Fischen). Bei sehr bewussten Menschen mag dies langfristig zu einer großen, inneren Verbundenheit mit dem Leben an sich führen, bei weniger bewussten zu einer Art von neptunischem Autismus. Geprägt von Angst und Paranoia, vor geheimen Verschwörungen und Intrigen, garniert mit einer Mars-Neptun-Konjunktion im Skorpion.


Reformer auf Abwegen

Baschar Hafiz al- Assad geht es nicht viel anders, als auch uns Normalsterblichen. Je nachdem, welchen Lebensweg wir einschlagen, werden wir einige unserer Anlagen als „Ich“-Anteile erleben, andere als „Du-“ bzw. „Welt-Erscheinungen“.

Zum Beginn seiner Präsidentschaft hat Assad offensichtlich auch versucht, die uranische Reformerseite seiner Anlagen einzubringen. Zu diesem Zeitpunkt zeigte sich die Saturn-Opposition als Widerstand der alten Garden in Syrien, die unter allen Umständen Erneuerung verhindern wollten.
Sein Überleben sicherte er sich durch die Einführung neuer Machtstrukturen (Saturn), die im Kern aber den Gesetzmäßigkeiten der alten folgten.

Statt aber nun seine Reformen radikal voranzutreiben, wie es Sonne-Uranus-Pluto entsprochen hätte, war er mehr und mehr damit beschäftigt, den äußeren Druck, die Bedrohungen und Verschwörungen gegen ihn, durch die Etablierung eigener Abwehrsysteme aufzulösen und wurde so selbst zur Verkörperung des Saturn-Fische Archetyp.

Heute, 12 Jahre nach seinem Amtsantritt und einen Jupiter-Umlauf später, richtet sich das eigene Volk gegen ihn, übernimmt die Rolle von Sonne-Uranus-Pluto, während er als oppositioneller Saturn nur noch mit dem Erhalt der alten Struktur - sprich Macht - beschäftigt ist.

Den Sonnen-Archetyp lebt Assad jetzt als gespaltene Persönlichkeit, unberechenbar und grausam, auch das eine mögliche Ausdrucksform dieser Konstellation. Tragisch für ihn, aber vor allem für das syrische Volk.

Keine schnelle Lösung

Denn mit jedem Opfer der Anderen verstärkt Assad auch seine innere Spaltung, bis diese nicht mehr heilbar sein wird. Je grösser sein Widerstand gegen Reformen ist, desto härter werden sich die Konsequenzen gegen ihn selbst wenden. Bis zu dem Punkt wo eine andere Ausformung von Sonne-Uranus-Pluto in Erscheinung treten kann, der eigene gewaltsame und plötzliche Tod.

Die aktuellen Transite machen wenig Hoffnung auf einen positiven Ausgang. Da Mars durch seine Rückläufigkeit in der Jungfrau, Assads Sonnenthema immer wieder mit neuen Impulsen dynamisiert, kann es in nächster auch keine Beruhigung geben. Es sei denn, der Präsident würde sich an die Spitze der Revolution stellen, gegen die alten Kräfte und auch die alten politischen Verbündeten.

Der aktuelle Jupiter-Transit, der jetzt mehr und mehr ins Trigon zur Sonnen-Konstellation läuft, könnte so ein Vorhaben sehr wohl unterstützen.

Verinnerlicht Assad aber sein Sonnenthema nicht, holt also den Aufruhr nicht zu sich zurück, wird Jupiter natürlicherweise die Projektion davon unterstützen, die Aufständischen im Lande. Gleichzeitig wird sich Assad aber in seiner Rolle als unbarmherziger Despot bestärkt fühlen und so entsteht eine absehbare Gewaltspirale, die keinerlei Hoffnung auf ein friedliches Ende macht.

Zu allem Überfluss unterstützt auch der retrograde Saturn-Transit im Trigon zu Assads Jupiter diese Tendenz. Er muss sich eigentlich sicher fühlen, muss das Gefühl haben genügend Unterstützung sowohl aus den eigenen Reihen, wie auch aus anderen einflussreichen Kreisen zu bekommen. Deswegen darf das Scheitern der UN-Resolutionen gegen ihn im Moment niemand verwundern.

Will man also schlimmeres verhindern, bleibt vorläufig nur ein diplomatischer Weg. Denn ein gewaltsames, militärisches Eingreifen würde anders verlaufen als in Libyen. Mehr Opfer, noch mehr Gewalt.

Eine wirkliche Lösung des Syrien-Konflikts wird wohl noch bis zum Sommer/Herbst dieses Jahres dauern. Erst dann wird die Unterstützung für Assad bröckeln und eine grundlegende Veränderung möglich machen. Und vielleicht wird sich Bashar Hafiz al Assad dann auch wehmütig daran erinnern, dass er eigentlich nur Augenarzt werden wollte. (meta - 8.2.2012 - 17 h)

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Mittwoch, 5. Oktober 2022

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