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Mars-Uranus: Funkenflug und Geistesblitze

Natürlich sind wieder tausend Dinge passiert. Die alle mehr oder weniger zum Themenkreis einer Mars-Uranus-Verbindung passen. Der Hubschrauber-Crash in Argentinien zum Beispiel, bei dem 10 Menschen ums Leben kamen, Teilnehmer einer französischen Reality-Show, allesamt Leistungssportler, von denen einige sogar  bei Olympischen Spielen erfolgreich waren. Die größte Tragödie in der Geschichte der Reality-Shows, Mars-Uranus, plötzlich und unerwartet. Es gibt sogar ein Video des Zusammenstoßes der beiden Helis, in dem ziemlich deutlich sichtbar wird, dass hier menschliche Fehleinschätzung die Ursache des Unglücks war (mehr dazu morgen...)

Auch das geschieht immer wieder unter diesem energetischen Signum, das Zeitempfinden ändert sich dramatisch, wenn Menschen unmittelbar in solche mundanen Aspekte eingebunden sind durch ihre Radix-Anlagen. Alles wird schneller bzw. alles geht viel zu langsam. Man sucht den Kick, wiegt sich in Sicherheit , denn der damit verbundene Adrenalinausstoß vermittelt einem das Empfinden von „alles ist möglich“ oder „the sky is the limit“.

Yabadabadu…chakalalala… usw usw

Wer nicht direkt betroffen ist, der kann das Ganze dann meist auch weitaus entspannter genießen und die positiven Seiten dieser Verbindung ins eigene Leben integrieren. In Newtopia zum Beispiel gingen heute endlich „die Lichter an“, der Strom wurde angeschlossen, auch das ein passendes Bild für dieses Spannungsbild. Dieser Gruppe bzw. Gemeinschaft (Wassermann-Uranus-Archetyp), die gerade den absoluten Neuanfang probt (Mars-Widder-Archetyp), liegen die Zutaten des Aspekts quasi schon im „Blut“, weswegen dann auch eine entsprechende Erscheinungsform auftreten kann, die durchaus im Sinne der Gemeinschaft ist (ein kurzes Video vom glücklichen Neubeginn mit Strom...).

Für andere Menschen wie die Schauspielerin Karina Kraushaar (geboren am 9.April 1971), war schon der Anlauf und das energetische Vorspiel zu viel. Sie starb bereits letzte Woche, wie erst jetzt bekannt wurde. Seit geraumer Zeit zog sie sich immer mehr zurück, so heisst es und ehemalige Kollegen machen sich jetzt öffentlich Vorwürfe, dass sie den Kontakt abbrechen liessen. Frau Kraushaar war eine unmittelbar Betroffene, vom Dauerspannungsbogen zwischen Uranus und Pluto. Der einerseits ihren Waage-Mond mit Uranus-Anbindung permanent antickte, andererseits auch ihren Mars auf ca. 16° Steinbock. Nun kam schließlich noch der Übergang von Saturn in den Schützen hinzu und damit auch der Überlauf über ihre Jupiter-Neptun Konjunktion, die schon seit geraumer Zeit von Neptun selbst "quadriert" wurde. Eine dauerhafte Überforderung und im Ergebnis führte das jetzt zu einem „multiplen Organversagen“.

Man kann es aber nicht oft genug betonen – das hat wenig bis nichts mit unausweichlichen Schicksal zu tun. Fast immer würde es Alternativen geben, die zumindest die gesamte Transit-Dynamik in eine andere Richtung lenken könnten. Was wäre zum Beispiel passiert, wenn man die beiden Hubschrauber-Piloten nachdrücklich darauf hingewiesen hätte, dass im Moment ein denkbar schlechter Zeitpunkt für waghalsige Aktionen ist? Und dass vor allem die Sicherheit jetzt im Vordergrund stehen muss? Höchstwahrscheinlich nichts – also auch kein Unfall.

Und was wäre gewesen, wenn man Karina Kraushaar und ihren verbliebenen Freundeskreis darauf hingewiesen hätte, dass gerade jetzt die Gefahr einer unmittelbaren Überforderung besonders groß ist? Dass man die Schauspielerin möglichst damit nicht alleine lassen sollte? Hätten sich nicht vielleicht ein oder zwei Menschen gefunden, die dann schneller gesehen hätten, wie groß die Gefährdung wirklich ist?

Mittlerweile gibt es hier bei uns gerade zu Mars und seinen Verbindungen etliche Artikel. Die uranische Komponente wurde schon als Oppositionsaspekt (Mars-Uranus: Die Plötzlichkeit des Seins) und Quadrat ( Mars-Uranus: Blitz aus heiterem Himmel und Mars-Uranus: Plötzlich und unerwartet ) beschrieben, jetzt also die Konjunktion der beiden, nur wenige Tage vor dem letzten Quadrat zwischen Uranus und Pluto.

Wenn man warnen möchte, dann natürlich auch jetzt wieder vor den kleinen Unwägbarkeiten und Risiken im Alltag. Ich bin mir relativ sicher, dass eine statistische Untersuchung von Arbeits- und Haushalts-Unfällen zu den Zeiten einer Mars-Uranus Verbindung Verblüffendes zu Tage bringen würde. Ähnlich wie neuere Untersuchungen zur Rolle des Vollmonds bzw. der Mondphasen zu unserem Schlafverhalten (LINK). Aber wie gesagt, dass ist nur eine Seite der Medaille. Wer gerade nach neuen Impulsen sucht, sei es im Arbeits- oder im Beziehungsleben kann heute Überraschendes entdecken, an sich selbst, an Anderen und der Welt im Allgemeinen. Allerdings erfordert das eine Anpassung an den inneren Atem dieser äußerst rasanten Verbindung. Mars-Urans ist irrational im Ausdruck, nur wer ein solides inneres Fundament hat, wird dem Funkenflug der Neuronen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit folgen können.

Und muss das dann eben nicht als formgebendes Element erleben, sondern kann eher das kurze Aufflackern von intuitiven Geistesblitzen geniessen. Die zwar genauso schnell wieder verschwunden sind, wie sie aufleuchten, aber man darf hoffen, dass der eine oder andere Gedanke irgendwann einmal wieder kommt und dann vielleicht auch bleibt.

Politischen und sonstigen Entscheidungsträgern möchte man besonders ans Herz legen, in diesen und den kommenden sieben Tagen, nichts übereilt vom Zaun zu brechen, was neue Irritationen und Aversionen auslösen könnte. Denn dann muss man mit einer entsprechenden Dynamik rechnen, die nicht kontrollierbar ist. Also den Ball immer schön flach halten, wenn es um das Ausleben von direkter Aggression geht, sei es in Wort oder Tat. Lieber die frei werdende Energie in neue Überlegungen fliessen lassen, neue Ansätze suchen, selbst wenn manches davon im ersten Moment als zu radikal erscheinen mag. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird, und Mars-Uranus ist ja quasi nur „der Eisbrecher“, der den Weg vorübergehend frei machen kann. Inhaltliches und Dauerhaftes findet sich dann zu anderen Zeiten zusammen, vor einem anderen Hintergrund.

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Sonntag, 15. September 2019

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