Merkel 4.0 - vom richtigen Zeitpunkt...
Nun also doch – gerade eben hat Angela Merkel vor laufenden Kameras bestätigt, was sich schon seit Wochen ankündigte: Sonne-Uranus im Krebs wird nicht vor Sonne-Uranus im Zwilling kneifen. Im Alltags-Sprech ausgedrückt – Angela Merkel wird nochmal antreten, um Bundeskanzlerin zu werden, auch wenn ihr mit Donald Trump ein amerikanischer Präsident droht, der die Rechtspopulisten im eigenen Land beflügeln wird.
Aber Merkel wäre nicht Merkel wenn sie sich davon abschrecken lassen würde. Und natürlich ist das ganz im Sinne ihres Schütze-Mars (und ihres vermeintlichen Schütze-Aszendenten) auch ein klares Signal an all jene, die sich in den letzten Monaten vor die „Merkel-muss-weg“ Transparente stellten bzw. vor allem an jene, die diese Bewegung initiierten und unterstützten. Allen voran ein gewisser Wladimir Putin, der wohl nichts unversucht lassen wird, um auch die Wahl in Deutschland in seinem Sinne zu beeinflussen.
Apropos Schütze-Mars…
Bisher hatte man bei Frau Merkel eher den Eindruck, dass sich dieser Mars im klassischen Sinne von „viel Feind viel Ehr“ Geltung verschaffte. Da wurden reihenweise unliebsame Konkurrenten und politische Gegner abserviert, so drastisch, dass die erste Frau im Staate schon den Beinamen „die Patin“ bekam. Aber nur selten zeigte sich dieser Mars als visionärer Ideengeber, der sich mit der Zukunft und ihren Möglichkeiten auch in einem größer gefassten Zeitrahmen beschäftigte. Im Gegenteil, Merkel galt lange Jahre als die saturnale Eisprinzessin, die Frau ohne Mitgefühl, ohne Begeisterungsfähigkeit und ohne Visionen.
Aber all das stammt aus einer Zeit, in der die Kanzlerin wenig bis keine gravierenden Auslösungen sprich Transite der großen Planeten hatte. Aber dann kamen Pluto (Opposition Merkur-Jupiter), Neptun (Opposition Venus) und Uranus (Quadrat Merkur-Jupiter und jetzt auch Quadrat Sonne-Uranus) und seitdem wird Angela Merkel zu einem Leitbild, wenn es darum geht, wie man mit solchen Auslösungen umgehen kann (und sollte).
Nein, hier ist nicht ihr Umgang mit der Finanzkrise (2008 und 2009) gemeint und auch nicht ihr scheinbar plötzlich-uranischer Ausstieg aus der Atomenergie. Beides waren hauptsächlich rein rationale Entscheidungen, basierend auf nachhaltigen Saturn-Transiten (Quadrat Sonne, Trigon Mond, Konjunktion MC um nur einige zu nennen). Das Bild der Eisprinzessin, die ganz Europa zu Sparmaßnahmen verdonnert, egal welche Auswirkungen das auf viele Menschen hat, war also durchaus passend bezogen auf ihre damalige energetische Prägung.
Aber dann, ab 2012, summierten sich die großen Spannungsaspekte in ihren Transitkalendern und seitdem gab es eigentlich kaum Zeit zum Luft holen. Der Höhepunkt dann in den letzten Monaten, als die einstmals so beliebte „Mutti der Nation“ öffentlich in übelster Weise beleidigt und diffamiert und für viele der neuen Wutbürger zum Feindbild Nummer 1 wurde. Auch wir hatten diese schwierige Zeit ja schon lange vorher in verschiedenen Artikel benannt und sind eigentlich davon ausgegangen, dass Angela Merkel das alles nicht aushalten wird. Logische Konsequenz bei charakterschwachen Menschen wäre dann eben ein Rücktritt gewesen, aber weit gefehlt.
Denn wenn jemand Sonne und Uranus in engster Verbindung hat, dann bringt ein Quadrat des aktuellen Uranus natürlich wie bei allen Menschen Chaos und Aufruhr ins eigene Leben. Aber eben auch die Fähigkeit genau das zu integrieren und für die eigene Entwicklung zu nutzen. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, denn dieser Transit ist noch lange nicht vorbei, aber trotzdem darf man Frau Merkel für ihre bisherige Haltung schon mal beglückwünschen. Würden alle Menschen so mit schwierigen Auslösungen umgehen, wären viele Probleme über Nacht aus dieser Welt verschwunden.
Nein, es scheint eher so, als wäre das ein Weckruf gewesen und plötzlich sieht sie es als eine Chance und Gelegenheit an, die kommenden Aufgaben und Herausforderungen anzugehen. Selten zuvor hat sie so klar und deutlich über die kommenden Veränderungen gesprochen, die vor uns liegen und sich dabei nicht einmal ansatzweise auf die populistischen Themen eingelassen, die scheinbar aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken sind. Merkel ging in einem Nebensatz auf die Flüchtlingspolitik ein und sprach ansonsten über die wirklichen Herausforderungen und Erneuerungen in einer digitalisierten und globalisierten Welt.
Man hätte fast meinen können, sie habe eine Vision. Und als hätte sie gelesen, was wir vor einiger Zeit einmal über sie geschrieben haben:
Gerade das letzte Jahr hat gezeigt, wozu diese Kanzlerin fähig gewesen wäre, hätte sie sich für einen Wandel in unserer Gesellschaft ähnlich standhaft eingesetzt, wie für die Flüchtlinge. Kaum vorstellbar, wo wir heute stehen würden, wenn sie sich für die sozial Schwachen genauso eingesetzt hätte, wie für die Banken in der Finanzkrise. Und wenn sie die Schuldenländer in Europa wie Griechenland und andere ähnlich schnell und effektiv gerettet hätte, wie die meisten europäischen Finanzinstitute.
Oder wenn sie den Atomausstieg und den Einstieg in erneuerbare Energien genauso vehement voran getrieben hätte, wie sie ihre Kritiker in den eigenen Reihen angegangen ist.
aus Merkel: Wir schaffen das (2.0)
Aber ebenso erstaunlich ist noch etwas anderes- Merkels Wahl des geeigneten Zeitpunkts. Unendlich lange hätte sie darüber nachgedacht, sagte sie auf der Pressekonferenz. Und nun wäre er eben da, der geeignete Zeitpunkt zur Bekanntgabe ihrer erneuten Kandidatur.
Ja, womöglich hat die Kanzlerin jetzt auch noch einen fähigen Astrologen unter ihren Beratern, denn wie sie ohne einen solchen den Zeitpunkt so passend auswählen konnte, bleibt sonst ein Rätsel.
Da ist zum einen das exakte Trigon von Neptun zu ihrem Merkur und wie wir ja alle wissen, ist Neptun gerade heute aus seinem rückläufigen Dornröschen-Schlaf erwacht. Jeder Tag vorher hätte also noch die quälende Zeitschleife der neptunischen Stagnation beinhaltet und ohne Neptuns Segen geht in diesen Tagen nichts.
Deswegen stand der zu Beginn ihrer Erklärung wohl auch fast genau an der Himmelsmitte, während sich Freund Pluto, der sich gerade erst aus der Opposition zu ihrem Jupiter verabschiedet hat, am Deszendenten breit machte.
Aber noch passender ist das fast exakte Trigon des laufenden Jupiter zu ihrem Wassermann-Mond (8 Bogenminuten Abstand!), ein Transit wie geschaffen für solch eine Ankündigung, wenn man damit Erfolg haben will. Und natürlich – am Ende der Erklärung, als niemand mehr Fragen hatte, stand ihre Sonne-Uranus Konjunktion am lokalen Krebs-AC in Berlin.
Und würde jetzt auch noch die Geburtszeit von 18:00 Uhr stimmen, wäre es sogar der ultimative Zeitpunkt für jede Entscheidung gewesen, denn dann stünde heute Saturn exakt(!) auf ihrem Schütze-Aszendent.
Eigentlich gibt es für solch eine Terminwahl nur zwei Erklärungen. Entweder ist das tatsächlich nur ein Zufall, dann müsste man davon ausgehen, dass das Universum auf Merkels Seite ist und so ihre Haltung in der Flüchtlingsfrage belohnt.
Oder die schlaue Physikerin hat sich ganz pragmatisch die Gesetzmäßigkeiten und Grundlagen astrologischer Transitberechnungen selbst beigebracht und wählt ihre wichtigen Termine nun immer dementsprechend aus. Dann wird sie vermutlich auch ihren ganzen Einfluss geltend machen, damit die nächste Bundestagswahl am 24. September 2017 stattfinden wird. Nur wenige Tage bevor das Trigon von Neptun zu ihrem Jupiter zum zweiten Mal exakt wird und Uranus, ebenfalls zum zweiten Mal, im Trigon zu ihrem Schütze-Mars steht.
Titelbild: von European People's Party (Angela Merkel) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons;
Mehr zu Angela Merkel bei LOOP!:
- ANGELA MERKEL: NEPTUNISCH VERWIRBELT?
- FRAU MERKEL UND DIE HANDY-WENDE
- INSIDE MERKEL - GLÜCKWUNSCH AN EINEN MYTHOS
- MERKEL 3.0: ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT...
- MERKEL RELOADED - MIT DEM HERZEN SPRECHEN
- MERKEL-DIPLOMATIE: DIE GROSSE REISENDE
- MERKEL: NEPTUN LÜGT NICHT, ER IRRT
- Merkel: Wir schaffen das (2.0)
- "Wir schaffen das" - die magischen Worte