Loop!

Astro-Labor

Gaias beste Freunde: Chaot Cruithne

Letzte Woche war es wieder einmal so weit: Asteroiden-Alarm. Zwei relativ kleine Gesteinsbrocken hatten sich der Erde so weit genähert, dass eine Kollision nicht auszuschließen war. Viele dieser Erdbahn- Kreuzer sind so winzig, dass man sie selbst mit Hilfe der heutigen Technik oft erst entdeckt, wenn sie schon fast an uns vorbeigerauscht sind. Von den wenigsten geht dabei eine wirkliche Gefahr aus, da sie, aufgrund ihrer geringen Masse, den Eintritt in die Erdatmosphäre nicht in einem Stück überstehen würden.

Vor anderen wird gewarnt, weil sie größer sind und weil ihre Umlaufbahnen zumindest die Möglichkeit einer Kollision offen lassen. Ein bekanntes Beispiel dafür ist Apophis. Einige Jahre gingen Forscher davon aus, dass Apophis 2029 auf der Erde einschlagen könnte und mit einem geschätzten Durchmesser von 270 Metern erhebliche Schäden verursachen würde. Es war die Rede von über hundert Meter hohen Tsunamis und ähnlichen Katastrophen-Szenarien. Mittlerweile hat die NASA ihre Berechnungen aber korrigiert, demnach ist die Gefahr eines „Impacts“ von Apophis gleich Null.

Wie gut dass die Erde aber noch andere, weniger chaotische Begleiter hat. Zum Teil stehen sie seit schon seit Jahr-Millionen an unserer Seite. Unauffällig, aber immer in der Nähe. Einer der auffälligsten dieser Freunde soll hier kurz vorgestellt werden, auch weil er aufgrund seiner Bahndaten durchaus astrologische Relevanz haben könnte.

Ein seltsamer Chaot - Cruithne

Mit rund 5 Kilometern Durchmesser zählt Cruithne zu den größten erdnahen Objekten (zum Vergleich: Vesta hat einen Durchmesser von 516 km). Er wird immer wieder auch als zweiter Mond der Erde bezeichnet, wobei seine Bahndaten ihn aber eher als Bindeglied zwischen Erde und Sonne ausweisen. Er war auch der erste der entdeckten Asteroiden, dessen mittlere Umlaufbahn einem siderischen Jahr entsprach. Eines der Phänomene, die dadurch entstehen, ist sein relativ konstanter Wechsel über den tropischen Frühlingspunkt des Tierkreises. In den nächsten zehn Jahren wird Cruithne jeweils zwischen dem ersten und fünften Mai auf 0° Widder stehen.

Diese Genauigkeit im Durchlauf durch den Zodiak kennen wir sonst nur von der Sonne. Und das mag ein erster Hinweis auf etwaige Deutungs-Möglichkeiten sein. Seine Durchlaufgeschwindigkeit durch einzelne Zeichen variiert aber extrem. Für die Wanderung durch Fische, Widder und Stier benötigt er fast fünf Monate, die restlichen neun Zeichen durchrast er dann in knapp sieben Monaten.

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Astro-Logics II: Was ist Zeit?

„Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit.“

Michael Ende in „Momo

Warum erscheint uns Zeit so ungreifbar? Als wäre sie lediglich eindimensional  messbar, etwas nebulöses, dass es zwar gibt, aber keinesfalls so „wirklich“ ist, wie all die Formen, Farben, Klänge und Düfte, die wir als Teil des Raumes wahrnehmen. Deutlich und sichtbar.

Warum können wir Zeit nicht genauso klar und eindeutig erkennen? Nun, vielleicht hat das lediglich mit unserer Perspektive von Raum zu tun, mit einer automatischen Zuordnung von bestimmten Ausdrucksformen von Wirklichkeit, die wir irrtümlich mit Raum im Sinne von Struktur, Festigkeit und Materie verbinden. Womöglich liegt es einzig daran, dass wir alles, was wir wahrnehmen, dem Raum- und Form-Aspekt von Raumzeit zuordnen und deswegen nichts mehr für den Zeitaspekt übrig bleibt.

Denn wenn wir allgemein von Wirklichkeit und Realität sprechen, meinen wir in aller Regel den „dinglichen“ Aspekt unserer Wirklichkeitserfahrung. Das was wir greifen können, mit unseren Händen und unseren Sinnen. Dieser Aspekt von Wirklichkeit erscheint uns aber nicht nur einfach als Form und Struktur, sondern in ihm finden wir auch Eigenschaften wie Festigkeit und Stabilität.

Der Raum mit all seinen formgebenden Elementen stellt also für uns das eigentlich „Wirkliche“ dar, während wir dem Zeitaspekt lediglich das Vorübergängliche und Flüchtige zuordnen.
Aber schon alleine in dem Begriff Wirklichkeit versteckt sich eine andere Bedeutung. Denn wirklich kommt von Wirken, etwas wirkt oder wird bewirkt. Es dreht sich hier also mehr um eine Handlung, etwas Bewegtes oder Bewegendes, nicht um statische Strukturen.
Wirken und Handeln erfahren wir aber nur im Zusammenhang mit dem Vergehen von Zeit. Jede Bewegung bedingt eine Abfolge von einzelnen Schritten, die wenn sie durch unser Zeiterleben miteinander verbunden werden, dann erst als Wirkung und Ergebnis in Erscheinung treten. Ohne Zeit also hätte niemals ein Universum entstehen und sich entfalten können, kurz gesagt – all die wunderbare Vielfalt der Form wäre schlichtweg ohne dieses Zeitkontinuum nicht existent.
Aber auch das, was uns an der dinglichen Wirklichkeit so fest und stabil erscheint, hängt in großen Teilen von der Relativität unseres Zeiterlebens ab.

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Eine Stecknadel im Heuhaufen

Richard Vetters "Astro-Analyse"

Pop-astrologische Haus-Apotheken gibt es wie Sand am Meer. Gute Astrologen fassen so etwas gemeinhin nur mit spitzen Fingern an. Sinn ins eigene Horoskop hineinzubasteln, indem man sich auf Koch-Rezepte verlässt, bleibt erst mal das Hobby derjenigen, die gerade erst einsteigen. Sie konsumieren gern Gebrauchsanweisungen wie: Sonne in X oder Jupiter in Y machen fröhlich und stark. Meist stellt sich aber - beim Weiterleben - leider doch kurzfristig heraus, dass alles ganz anders ist.

Wenn nämlich Sonne in X oder Jupiter in Y sich wieder genau so trübselig oder schwächelnd aufführen, wie schon vor dem Lesen. Da braucht es Autoren, die es anders machen. Anders können. Weil sie in ihrer Arbeit eben nicht an den winschnittigen Oberflächen einer Breiten-Astrologie kratzen. Und dort hart am Wind des Trends segeln und lässig werden, nur um zu verkaufen.

RICHARD VETTER, Offenburger Astrologe und hervorragender Theoretiker wie Praktiker, ist so einer, der es anders kann. Er hat eine ganz frische Art von fundierter Zusammenstellung gewagt, die trotzdem auch für "Newbies" schlüssig ist. Der astrologische Ritt auf der Rasierklinge der Kategorien löst sich bei ihm völlig auf, obwohl er Ordnungen nutzt. Aber das allgegenwärtige Risiko, dabei kategorisch zu kurz zu schließen, mündet in seinem Buch "ASTRO-ANALYSE" sogar in einer sehr erweiternden Freiheit vom Festlegenden. Dieses spezielle Projekt Publikation verbindet damit endlich einmal die Einfachheit von Zuordnung mit dem scharfen Blick in die Tiefe astrologischer Analogien und psychologischer Archetypen. Es ist anwendungsbezogen, praktisch und analytisch. Es bringt schlicht weiter. Das ist vielleicht das größte Lob. Statt einzuengen, macht der Autor - ganz ohne Gerede oder ständige Seitenschritte - einige, längst zugeschlagene Türen auf.

Damit, dass er Genres verbindet, bricht Vetter auch gekonnt die Tradition der vielen, schläfrigen Rezept-Sammlungen, die sonst mit ihren einfachen Gleichungen astrologisch Interessierten ein X für ein U vormachen und gegen die Fachliteratur mit dem Fokus auf "echter" Astrologie stehen. Sein Buch ist klar in der astrologischen Aussage, deutlich in der Richtungs-Findung und äußerst erhellend in der Erkenntnis. Trotzdem kommt es für Profis und Neulinge gleichermaßen lesbar daher und ist tatsächlich die kleine Reise über und unter die üblichen Horizonte wert. Die berühmte Stecknadel im Heuhaufen, sozusagen.

Wer Näheres über die Grund-Wegweiser des eigenen Charts (Aszendent, Himmelsmitte, Stände der beiden Lichter Sonne und Mond sowie verschiedene, wichtige Aspekte) wissen will, erfährt es hier vom Experten. Nicht nur dicht wie verständlich, sondern genauso so vielschichtig, wie Vetters Arbeiten immer sind. Hier zeigt sich sein großes Talent, vernetzte Zusammenhänge sichtbar zu machen und sie so zu transportieren, dass weder die professionell astrologischen Wurzeln, noch der Überblick auch nur ansatzweise verlorenginge. Im Gegenteil. Besonders für Profis, die ihre eigenen Thesen lieben, dürfte ein Satz des Autors eine gute Erinnerung sein: "Das letzte Wort, die Entscheidung über Richtigkeit oder Unrichtigkeit einer Zuschreibung, liegt in jedem Falle beim Horskopeigner. Dieser ist der Kompetenteste [...], er soll sich emanzipieren von mystischen Orakeln und dergleichen, er soll nichts aufgeschwatzt bekommen!" Daumen hoch. Rundum gelungen.

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Astro-Logics: Zeit und Raum

Die Loop! Serie „Astro-Logics“ richtet sich vor allem an Menschen, die sich dem Thema Astrologie auch auf eine neue Art und Weise nähern wollen. Aus diesem Grund werden darin unter anderem astrologische Basics erklärt, die vielen Lesern höchstwahrscheinlich schon geläufig sind. Dabei geht es aber weniger um die Wiederholung von Erklärungen, die man in jedem Standardwerk über Astrologie nachlesen kann, sondern um neue Perspektiven, Herangehensweisen und Denkanstöße.

Das Interesse für Astrologie entsteht bei den meisten Menschen aus sehr persönlichen Motiven. Oft sind es Lebenskrisen, in denen man Rat sucht. Erklärungen für das, was einem zugestoßen ist oder was einen bewegt. Selten steckt anfangs ein rein akademisches Motiv dahinter, der Wunsch etwas Neues lernen zu wollen, und es im Sinne anderer Wissensbereiche zu studieren. 

Das kommt meist erst sehr viel später, wenn die eigene Erfahrung damit Fragen aufgeworfen hat, von deren Beantwortung auch das Grundvertrauen in das astrologische Model abhängt. So jedenfalls erging es mir und vielen anderen, die ich auf diesem Weg kennen lernen durfte. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig sich die Suche nach Erklärungen für eigene Beobachtungen in späteren Jahren gestalten kann.

Wenn selbst die Grundlagen, die Säulen auf denen das astrologische Haus ruht, in einem geheimnisvollen Nebel bleiben. Deshalb  möchte ich ein paar Überlegungen an den Anfang dieser Reihe stellen. Es ist der Versuch, der alten Dame Astrologie ein modernes Gewand zu schneidern, sie aus dem Nischendasein einer rein esoterischen Tradition heraus zu holen. Denn für mich hat sie durchaus einen gleichberechtigten Platz unter den anderen, gesellschaftlich anerkannten Wissenschaften gefunden. Und deshalb gebührt ihr auch zumindest der Versuch, sie in ein modernes Weltbild einzupassen. Darum geht es in den ersten Teilen dieser Serie.

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Die Zeichen einer neuen Zeit

Gast-Astrologen im AstroLabor - heute Wolf Dietrich Krause von ASTROHISTORY über eine neue Astrologie der Heliosphäre:

Am  29. Januar 2011  um 17:41 lief der Planet Uranus über den Frühlingspunkt - 0° Widder im tropischen Tierkreis - und beginnt, bezogen auf die Erdbahn, einen neuen, etwa 84 Jahre dauernden Zyklus. Uranus ist der aktuelle Schrittmacher der Entwicklungen und Veränderungen des menschlichen Lebens, deshalb weist er diese für ein durchschnittlich langes Menschenleben signifikante Umlaufzeit um die Sonne auf. Wir spüren es alle: Eine neue Zeit beginnt!     

Mit diesem astronomischen Ereignis sind weitgehende Veränderungen in der menschlichen Gesellschaft und in allen Bereichen des Lebens  zu erwarten. Die anstehenden Weiterentwicklungen betreffen auch die Astrologie. Die erste (mit der Astrohistory-Website bewusst durchgeführte) Revolutionierung betrifft die Astrologie und zeigt in Abhebung von den klassischen Regeln eine neue Zuordnung der Planeten der Heliosphäre zu den Zeichen des Tierkreises. 

Mithilfe der konsequenten Logik der 64 Zeichen des I Ging eröffnen sich zudem die Perspektiven der Astrologie nun auch jedem an dieser Kunst Interessierten.

Die Arbeit an diesem Konzept einer "Heliozentrischen Astrologie für das 21. Jahrhundert" - die auch eine Wiedervereinigung der einander mittlerweile immer fremder gewordenen Fachgebiete Astronomie und Astrologie bewirken möchte - hat insgesamt 20 Jahre intensive Forschungs- und Gestaltungsarbeit in Anspruch genommen, ausgehend von einer beeindruckenden Begegnung mit einem wissenschaftlichen Leiter des  iram-Projektes, der sein berufliches Leben der erfolgreichen Optimierung von Technologien zum Bau von Radioteleskopen widmete, die zur Beobachtung von Sternen und Galaxien eingesetzt werden.

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Himmelsmitte: High Noon im Horoskop

Gast-Astrologen im Astrolabor: Heute MONIKA HEER von ASTROLOGOS, dem DAV-Ausbildungszentrum in Bochum, über die Rolle des MC im Horoskop:

"Das zehnte Haus beginnt mit dem MEDIUM COELI, der Himmelsmitte. Diese Mitte des Himmels entspricht astronomisch dem höchsten Stand der Sonne im Verlauf eines Tages. High Noon im Horoskop. In der astrologischen Deutung beschreibt das Medium Coeli, abgekürzt MC, Lebensziel und Schicksal eines Menschen. Das konfrontiert uns mit einer schwer verständlichen Tatsache, denn die letztendliche Bestimmung unseres Daseins ist im Horoskop von Beginn an festgelegt.

Wo aber bleibt die Freiheit, wenn das Lebensziel von Beginn an feststeht? In den Seminaren der Astrologie-Ausbildung tauchen solche Fragen immer wieder auf, wenn es darum geht, das MC als Schicksalsweg zu begreifen und dabei menschliche Willensfreiheit und Gestaltungspotentiale mitzudenken. 

Deshalb habe ich einen roten Faden zur Deutung des MC entwickelt und möchte hier einige philosophische Gedanken und Hintergrund-Informationen liefern. In der Hoffnung, dass die Deutung des zehnten Hauses durch ein tieferes Verständnis der Schlüsselbegriffe für die Astrologie-Lernenden leichter wird.

Das MC als Schicksal

Einen möglichen Zugang zum MC liefert Wolfgang Döbereiner im zehnten Band seiner Flumserberger Seminare. Der Meister erklärt hier in gewohnter Manier [1] den Weg der Aphrodite, mit dem sich die Entstehung von Schicksal als Weg vom 12. über das 11. Haus ins 10. Haus nachvollziehen lässt. Wer den Weg der Aphrodite gehen möchte, stellt sich die Frage, welche unbewussten Themen (12. Haus) im Lauf des Lebens ins Bewusstsein (11. Haus) gehoben werden und darüber stofflich gewordene Realität erzeugen (10. Haus). Die Entstehung von Schicksal lässt sich über diesen Weg enträtseln. 

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Astro-Design: Himmlisches Kaleidoskop

Debatte um Zugang der Astrologie

Letzter Teil unserer Serie "Frische Sterne" von Eva-Christiane Wetterer:

Seit Oktober 2005 saust VANILLA durchs Weltall und mit dieser fliegenden Eistüte auch die Hoffnung des Entdeckers, HANS-WERNER WOLTERS, dass die Astrologie durch seine Erfindung in neuem Licht erscheinen möge.

Er sah die Möglichkeit, ganz neue Wege zu gehen, indem nun wunschgemäß funktionierende Faktoren designt werden konnten. Und er war sich sicher, dass sich daraus kein Widerspruch zur Astrologie und auch kein Widerspruch zur Naturwissenschaft ergeben würde. Ein paar grundsätzliche Regeln nannte er für künftige Entdecker dennoch:

„Dies zu tun, heißt natürlich, dass es überaus ratsam ist, sich mit Dingen wie Ephemeriden-Rechung und Bahnelementen zu befassen. Das kann aufwendig und mühselig sein. Diese Entdeckung ändert nämlich nichts daran, dass nicht alles, was einem in den Kopf kommt, funktionieren wird und jeder beliebig verfahren kann, weil 'ja alles irgendwie passt'. Hier zeigte sich der Forschergeist, der einerseits begeistert war von der neuen Möglichkeit, andererseits klar genug im Kopf, um zu wissen, dass man die Astrologie nicht mal eben zwischen Mittagessen und Abendspaziergang revolutioniert. Die Debatte im Fachforum ASTROLOGIX hatte seinerzeit vielerlei Ansätze und warf tiefgreifende Fragen auf.

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Der Zodiak - Ursprung und Einheit

Wir leben in einer Phase der Menschheitsentwicklung, in der es einerseits jeden Tag neue Erfindungen und Entdeckungen gibt. Und andererseits Zeit nur noch ein quantitatives Funktions-System ist, das man allenfalls messen kann. Der Begriff "Zeitgeist" ist zwar irgendwie hip, aber die Zeit selbst hat es heutzutage schwer, als Ausdruck einer erlebbaren Qualität wahrgenommen zu werden.

Ansonsten würde die Welt Ereignisse wie den kommenden Übergang von Uranus ins Zeichen Stier als eine Art globales Neujahr feiern, denn bestimmte innere Uhren stellen sich dann selbstständig wieder auf Null und eine neue Runde im ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen wird eingeläutet. Die Bedeutung dieses und ähnlicher Momente war in vielen alten Hochkulturen bekannt. Stonehenge und andere Bauwerke bezeugen das bis in die heutige Zeit.

Bei uns, in der nördlichen Hemisphäre, hat sich zumindest ein kleiner Rest der alten Sternenfreude erhalten. Denn wer freut sich zum Beispiel nicht, wenn er in den Nachrichten erfährt, dass bald wieder  „Frühlingsanfang“ ist. Allerdings gilt das nur für uns Eingeborene, die nördlich des Äquators leben. In Südamerika, Südafrika, Australien und Neuseeland beginnt dann nämlich gleichzeitig der Herbst und die dortigen Tage werden kürzer statt länger. 

Nun, spätestens an diesem Punkt macht sich in der Astrologen-Gemeinde meistens ein gewisser Widerwille breit. Ein Thema, das Fragen aufwirft statt einfache Antworten zu geben. Denn was bitte genau, hat es dann mit dem Tierkreis, dem Zodiak eigentlich auf sich? Wenn zum selben Zeitpunkt zwei völlig unterschiedliche Phänomene auf diesem Planeten auftreten und die Menschheit in zwei Teile spalten. Zumindest was die grundlegende Erfahrung der Jahres-Gezeiten-Wechsels angeht.

Allgemein gültig und anerkannt ist die Tatsache, dass die Sonne bei unserem Frühlingsanfang aus erdbezogener, geozentrischer Sicht in die Alpha-Phase des Zodiaks wandert -  in das Zeichen Widder.
Für uns Nordmenschen stimmt die innere und äußere Entsprechung dieses Abschnitts wunderbar mit unserer Zeiterfahrung überein. Es wird Frühling, Aufbruchsstimmung, alles sprießt, das Leben drängt wieder an die Oberfläche. Nur: Auch in Australien steht die Sonne dann im Zeichen Widder, während dort sich aber alles langsam wieder zurückzieht, dem Lebensabend der Natur entgegen. Die Ernte wird eingefahren und dankbar gefeiert, genau das, was wir hier im Herbst erleben, wenn Sonne in die 7. Phase des Tierkreises, ins Zeichen Waage, wandert.

Ist der Zodiak demnach nur ein lokales Phänomen? Wo wir ihm doch so gerne einen universellen und kosmischen Hintergrund zuordnen? Wie ist diese "kleine" Unstimmigkeit zu erklären?

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Das grosse Trigon der Erdzeichen

Gast-Astrologen im Astro-Labor, heute Vinzent Liebig (Astrologe und Künstler, siehe Collage links) zum Thema „Trigon in den Erdzeichen“: 

Seit einigen Tagen gibt es ein großes Trigon, dargestellt durch das blaue Dreieck in der Grafik (unten), zwischen Venus und Jupiter, Mars und Pluto. Diese Verbindung wird noch bis zum 20. März 2012 gültig bleiben. Das scheint eine besonders günstige Konstellation zu sein, um miteinander zu kooperieren.

Die Betonung der Erdzeichen Stier, Jungfrau und Steinbock bedeutet, dass sich daraus auch ganz konkrete, positive Ergebnisse entwickeln können. 

Venus-Jupiter steht für soziale Intelligenz, Liebe und Verständnis. Venus-Mars symbolisiert Spaß und erotische Energie. 

Jupiter-Mars steht für für die intuitive, spontane Koordination von Handlungsabläufen. Mars-Pluto sorgt für nachhaltige Wirkungen. Venus-Pluto baut soziale Netzwerke auf und Jupiter-Pluto symbolisiert die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten im privaten und beruflichen Bereich.

Die andere Gruppe, bestehend aus Sonne, Merkur und Uranus, symbolisiert Kommunikation, unparteiische Vermittlung und dadurch mögliche Umwandlungsvorgänge. Es besteht zwar ein schwaches Quadrat zwischen Uranus und Pluto, was bei überhöhten Erwartungen zu Enttäuschungen führen kann, aber im Ganzen überwiegen die positiven Bilder.  

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Freitag, 4. April 2025

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