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Das Thema

Krieg und Frieden - täglich neu...

bezi1. Die Mutter aller Träume

Manchmal verfluche ich Hollywood. Vor allem die erfolgreiche Sparte der Liebesfilme. Nicht dass ich sie nicht gerne sehen würde. Aber bei allen fehlt das Entscheidende, das was nach dem Abspann passiert.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Zusammen?

Ich finde es großartig zu sehen, wie sich zwei Menschen finden, alle Schwierigkeiten überwinden, um sich dann endlich das symbolische Film-Jawort zu geben. Aber für alles was danach kommt, gibt es nur jede Menge Konfliktlösungs-Literatur oder einen Paartherapeuten. Denn auch im wirklichen Leben ist man ja immer nur bei anderen Paaren dabei, wenn alles gut läuft. Oder zumindest nicht total aus dem Ruder.
Und die eigenen Eltern als gelebtes Vorbild? Ich bin ein Scheidungskind…

Aber wie gut dass es Astrologie gibt, dieses wunderbare Bildermodell. Dass uns einfach und verständlich aufzeigt, worum es in einer guten Beziehung eigentlich geht.
Männlich trifft weiblich (in welcher Form auch immer), Mars und Venus begegnen sich...

2. Es waren zwei Königskinder

Und hier fängt das Ganze schon an vom üblichen Hollywood-Klischee abzuweichen.
Sie begegnen sich nämlich nicht.
Niemals.
Nicht in hunderttausend Jahren...
 
Denn beide sind Teil derselben Zodiak-Achse und nehmen den jeweils hundertprozentigen Gegenpol ein. Wie damals, als wir noch Kinder waren und Schaukeln liebten. Der andere immer am anderen Ende. Niemand wäre auf die Idee gekommen, in die Mitte des Schwebebalkens zu kriechen, nur um sich dort zu begegnen, das hätte ja den ganzen Spaß des Auf und Abs verhindert.
Und darum ging es ja
- auf und ab, ab und auf.

Seltsam, dass ich das so gar nicht mit meinem erträumten Beziehungsmodell in Übereinstimmung brínge, mit meinem Erlebten aber sehr wohl. Da geht es immer auf und ab, ein permanenter Balanceakt zwischen Himmel (Venus) und Hölle (Mars). Wobei, für manch einen mag das auch umgekehrt sein, Venus-Höllen und Mars-Himmel, alles möglich.

Aber wie kommt das? Was ist der energetische Auslöser und warum kommt man damit häufig gar nicht klar?

3. Die Mutter aller Albträume

Nun, der Auslöser ist Mars, das liegt in seiner Natur. Ich bin ich bin ich und gerade eben zündet wieder so eine kleine Wunderkerze in mir. Als Resultat entsteht eine Handlung, ein Wort, ein Bild oder ein Gefühl. Auf jeden Fall bewege ich mich damit zusammen weg von meiner inneren Weite und Mitte. Alles nimmt an Tempo auf, Geschwindigkeitsrausch, bis dahin alles Super und Klasse. Action eben...
Solange ich alleine im Universum existiere, gibt’s dann auch nichts was mich wirklich davon abhalten kann, dem nachzugehen. Außer den gegebenen natürlichen Grenzen (wenn ich glaube ich könnte fliegen bin aber kein Vogel sondern ein Frosch…). Lebe ich in einer Beziehung ist das aber etwas anders. Hier ist die natürliche Grenze meines manisch-marsischen Selbstausdrucks nicht ein Berg, ein Baum oder eine Wand, sondern mein Partner,  meine Lebensgefährtin, meine fleischgewordene Venus.  Das andere, das unbekannte Wesen, mit dem ich vielleicht Tisch und Bett teile, aber das mich immer wieder aufs Neue vor Rätsel stellt.

Zum Beispiel wenn ich gerade mars-manisch nach getaner Arbeit den Sportkanal einschalten will. Und plötzlich eine Stimme aus dem Off (Küche, Schlaf- oder Badezimmer) kommt: „Schatz, heute kommt eine wunderbare Doku auf ARTE…"
Und wo gerade noch ein fröhlich flotter Wind in mir wehte, Aufbruchsstimmung und kindliche Vorfreude auf neue und spannende Eindrücke, fangen jetzt rohe Kräfte an zu walten. Ärger kommt auf. Schneller als man „Ärger“ denken kann und ohne Vorwarnung.

Meine eben noch fleischgewesene Venus verwandelt sich vor meinem inneren Auge in Saturn, Pluto oder Schlimmeres. Etwas Fremdes und Unheimliches hat sich in mein Universum geschlichen, ein Alien, das mir allen Spaß und jede Freude am Leben nehmen will. In mir rasen die Bilder im Sekundentakt vorbei, Visionen von dem was noch alles kommen wird, was sich dieses Monster (mit dem ich warum auch immer Tisch und Bett teile) noch alles einverleiben wird.
Mein Geld, mein Auto, mein Haus und letztendlich auch noch meinen Hund.
Plötzlich wird mir klar, dass ich und mein Leben in allergrößter Gefahr schweben und wie für einen Sklaven der Amygdala üblich, wechselt mein gesamtes Sein in den Kampfmodus (manchmal auch in den Fluchtmodus, aber das ist eine andere Geschichte).

Inzwischen sind ungefähr 1 ½ Sekunden vergangen und gerade als ich in die Küche stürzen will, um mich zu bewaffnen, höre ich eine sanfte Stimme hinter mir: „Oh, du schaust schon Tennis, na das ist doch auch okay…“.
Für einen Augenblick hält die Welt den Atem an und eine große Ruhe tritt ein. Dann dieses sanfte Kräuseln der energetischen Fußnägel und eine große, große Erleichterung. Ich möchte dieses Wesen küssen, umarmen, ihr das ganze Universum zu Füssen legen.
Wie wunderbar, was für ein großes Glück es doch ist, mit diesem Inbegriff von Weisheit, Schönheit und Harmonie zusammen sein zu dürfen.

Und jetzt käme der Abspann…
Verstanden? Hollywood, nicht mal jetzt krieg ich diese Bilder aus meinem Kopf.

4. Das wirkliche Leben

Aber wir wissen alle, zumindest diejenigen, die in einer Beziehung leben, dass es meist ganz anders kommt. Denn wenn Mars einmal losgelassen ist, sind höchstens noch erleuchtete Buddhas in der Lage, auf dieses Energieplasma freundlich und mitfühlend zu reagieren. Und die naive Vorstellung, dass man darauf mit venusischem Wohlverhalten reagieren könnte und auch nur einen Stich machen würde, ist schlicht naiv und entspricht in nichts der Erfahrung von Millionen von Generationen.
Denn Venus ist schon aktiv, die gedankliche Vergewaltigung der Welt und sämtlicher Partner, ihre selbsterdachte Transformation in Feinde und blutrünstige Gegner ist der intrinsische Venus-Akt per se. Mars füttert Venus quasi, worauf diese höchst kreative Schöpfungen erzeugt. Ganze Welten und Universen.

Venus war auch aktiv als meine Partnerin eine unschuldige Anmerkung gemacht hat. Die aber wunderbar in mein Kindheitstrauma passt (nie durfte ich machen was mir Spaß macht…)
Ab diesem Punkt (wenn der Partner keine erleuchtete Buddhini ist), geht das ganze Spiel nur noch im Ping-Pong Verfahren hin und her. Beim Partner wird jetzt ebenfalls die Marsrakete gezündet und ab diesem Moment rasen zwei gewaltige Galaxien aufeinander zu, mit dem festen Vorsatz, sich ein für alle mal durchzusetzen.
Gegen Unterdrückung, Sozialneid, Misshandlung, Folter, Sparprogramme und was einem alles sonst noch als ethischer Abschaum in den Sinn kommt.

Denn wir erinnern uns – Venus und Mars können sich nicht treffen, sie sind in ihrer Funktion als Extreme der gesamten Achse gebunden. Sie können sich nur gegenseitig energetisch aufpumpen, bis hin zum totalen Kollaps. Trennung. Oder Scheidung.
Und all das kann in einem winzigen Augenblick entstehen. Nirgendwo sonst wird einem Menschen ermöglicht, fast täglich in den Genuss dieses Energiewirbels zu kommen. Beziehungen sind quasi die optimale Erfahrungsplattform dafür.

5. Nur mittendrin ist ganz dabei

Aber von was bitte genau? Wenn beide Pole einen gemeinsamen Nenner haben, muss es doch einen Ausweg aus Streit, Konflikten, Tragödien und Katastrophen geben.

Gibt es.

Es ist das Prinzip der spiegelgleichen Anpassung.
Um das in Vollendung zu erleben, bedarf es aber zweier Voraussetzungen.
Bei beiden Partnern.

6. Feuer trinken

Feuer trinken bedeutet, die Hitze und Energie nicht nach außen zu lenken. Auf das Gegenüber oder die Welt. Sondern sie bei sich zu behalten. Von der Objektwahrnehmung zum inneren Sehen zu kommen. Bewusstsein muss entstehen, über den Vorgang in mir. Die Aufwallung, der gerichtete Impuls darf sich nicht an Äußerem orientieren, muss bei mir bleiben. In dem ich mein Sehen, mein inneres Auge fokussiere, einfach auf den Prozess selbst, erfülle ich alle Mars-Kriterien. Ich bleibe bei mir, ich nutze meine entsprechenden Sinne, ich bin innerlich aktiv und habe mich durchgesetzt.

Meiner eigenen Wut-Neurose gegenüber...

Das wird sich in sehr kurzer Zeit als ein äußerst angenehmes Gefühl von Wärmenergie zeigen - Hitzewallungen. Alle inneren Kanäle öffnen sich und die gesamte Vitalenergie wird aufgeladen.
Man könnte im Prinzip jeden Anflug von Ärger auch als Selbstheilungsmethode verstehen. Wenn man diese Energie eben nicht veräußert und verdinglicht. Das ist dann nämlich im Normalfall der nächste Schritt, vom Widder-Mars zur Stier-Venus. Was eben noch schaum- bzw. kopfgeboren war, wird jetzt gegenständlich, in Stein gegossen. Im unbefreiten Zustand wird also die Vorstellung zur Wirklichkeit, egal was sie kreiert hat.

Im befreiten Umgang wird diese Energie Teil der eigenen Form. Und lädt sie quasi mit neuem Leben auf.

7. Erde atmen

Auch das hat zwei Seiten. Zum einen steckt darin ein sehr praktischer Rat. Wenn uns starke destruktive Gefühle überkommen, kann die Konzentration auf den eigenen Atem oft helfen, wieder etwas Boden unter die Füße zu bekommen.
Der andere Teil bezieht sich darauf, unsere Vorstellungen von der Welt und unserem Gegenüber mit der Wirklichkeit abzugleichen. Sich bewusst zu machen, was tatsächlich passiert ist. (Ich habe den Fernseher angeschaltet, ein Tennisspiel, meine Freundin hat mich darüber informiert, dass auf ARTE eine Dokumentation läuft…).  Das klappt aber meistens nur, wenn vorher Feuer getrunken wurde. Jetzt kann uns dieser Teil dabei helfen, eine komplett andere Perspektive der Situation zu entdecken.
Meine Freundin hat mir etwas mitgeteilt. Sie wollte mich auf etwas, das sie als gut empfindet, aufmerksam machen. Sie wollte das mit mir teilen. Sie kümmert sich um mich, denkt darüber nach, was für mich gut sein könnte. Und möchte mit mir zusammen dieses positive Erleben teilen...

Im Idealfall entsteht dadurch ein völlig neuer Start in den nächsten Augenblick mitsamt einer äußerst positiven Vision von Gemeinsamkeit.

8. Spiegelgleiche Anpassung

Klingt akademischer als es ist.
Nachdem wir Schritt eins und zwei vollzogen haben, entsteht etwas von selbst.
Ein neuer Rhythmus. Ein erster Tanzschritt.
Denn nachdem unser gesamtes System mit positiver Marsenergie aufgeladen wurde und wir äußerst klar inmitten dessen sind, was wirklich ist, fangen wir an das Hin und Her, das Auf und Ab plötzlich zu genießen. Nicht mehr gebunden an eine Schaukel, sondern als bewusste erwachsene Wesen können wir jetzt gemeinsam einen Tanz wagen.

Und dieser Tanz ist in gewisser Weise einmalig.

Er entsteht nur Hier und Jetzt und zwischen uns. Jede Bewegung des einen führt zu einer Bewegung des anderen. Beide sind völlig autark und doch gibt es jetzt eine gemeinsame Linie, die aus der gegenseitigen Aufmerksamkeit entsteht. Wie zwei Tänzer agieren wir spiegelgleich, mein Links ist das Rechts des Partners und umgekehrt. Und je mehr wir uns auf diese Gleichzeitigkeit der Extreme einlassen, je angstfreier und mutiger wir uns im Rhythmus unserer eigenen Dynamik zusammen bewegen, desto mehr werden wir eins.
Und bleiben doch Zwei.

Im Idealfall.

Zu vor wird sich aber ungefähr eine Million Mal das übliche Szenario manifestieren. Das ich nicht mehr näher beschreiben muss, weil wir alle es kennen. Aber nur Mut, wer nicht aufgibt, wird eines schönen Tages genau diese Erfahrung machen. Es mag dauern, aber die gute Nachricht ist: hat man sie einmal gemacht, wird man das nie mehr vergessen. Und jedes Mal, wenn wieder wilde Marswinde rauschen, leichter durch den Prozess hindurch gehen.

Aber wichtig ist, beide Partner sollten ihn kennen, ihn lieben und auch anwenden. Dann besteht die große Chance, dass am Ende dieses wahren Märchens tatsächlich geschrieben steht:

...und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Zusammen...

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