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Quadrat vorbei - Krise überwunden?

Ist das nicht irgendwie seltsam? Diese Ruhe nach dem vermeintlichen Sturm? Noch vor wenigen Tagen befand sich Europa anscheinend am Rande eine Krieges gegen das Reich der Finsternis, da gab es nur dieses eine Thema in den Nachrichten. Mitsamt großer Aufregung und hitzigen Debatten.

Und heute, abgesehen von dem tragischen Unglück in der Türkei, sind die Überschriften in den Nachrichten schon fast wieder All-Tag. Der Dax hat ein neues Rekordhoch erreicht, in Cannes beginnen die Filmfestspiele mit einem Grace-Kelly Film, der HSV kämpft gegen den Abstieg aus der Bundesliga und ein weiteres Katzen-Video wird zum You-Tube Hit (Link). Der größte Aufreger in den letzten Tagen war der ESC-Sieg von Conchita Wurst.

So schnell kanns gehen…

Aber auch das war vorhersehbar. Genauso wie die stürmischen Zeiten zuvor. Kann man nachlesen bei uns, in mehreren Artikeln (siehe Links am Ende des Artikels). Und das hier soll kein Aufruf zu neuen Ängsten und Sorgen sein, sondern eine Erinnerung. Gegen das globale Vergessen.

Denn selbst eingefleischten Astro-Skeptikern müssten jetzt doch langsam Zweifel an ihren Zweifeln kommen, sofern sie noch welche haben. Da gibt es also ein Großes Quadrat, Planetenkonstellationen, die man astronomisch sehr genau berechnen kann. Die keine Erfindung oder eine mystische Erscheinung am Himmel sind. Und gleichzeitig mit den Bewegungen der Planeten findet, für jedermann sichtbar und erfahrbar auch eine kollektive Bewegung auf unserem kleinen Planeten statt. Zum ersten Mal seit sehr, sehr langer Zeit geht die Angst vor einem Krieg, in den auch die Supermächte verstrickt sind, wieder um.

Und kaum lösen sich die Spannungen am Firmament ein wenig (da vor allem Jupiter jetzt zielstrebig weiter zieht), schon scheinen sich auch die Aufregungen „hier unten“ zu beruhigen. Zumindest was das Hauptthema angeht, dass in dieser Phase so wichtig war. Natürlich könnte man denken, dass sich die Lage in der Ukraine jetzt eben beruhigt hätte. Mal abgesehen davon, dass sich zwei Landesteile erst am Sonntag für unabhängig erklärt haben. Und auch abgesehen davon, dass US-Söldner der ehemaligen amerikanischen "Sicherheits-Firma" Blackwater an der Seite der ukrainischen Armee gegen „russlandfreundliche“ Separatisten kämpfen. Lässt man weiterhin außer Acht, dass diese Kämpfe immer noch anhalten und trotzdem bald Präsidentschafts-Wahlen stattfinden sollen, dann könnte man vielleicht den Eindruck von Normalität bekommen.

Ansonsten - nein, nichts ist normal in der Ukraine. Was sich geändert hat, ist die allgemeine Perspektive. Das kosmische Spannungspotential hat nachgelassen (zumindest vorübergehend), und damit auch der kollektive Zwang, einen Sündenbock oder ein entsprechendes Bühnenbild zu erschaffen, damit dieses drängende Empfinden einen Ausdruck findet.

Aber was noch wichtiger ist – viele Menschen, auch hier bei uns, haben sich in der heißen Phase des Großen Quadrats geweigert, ihr Unwohlsein einfach auf die Welt da draußen zu projizieren. Sie sind den Vorgaben der Überschriften nicht gefolgt, nicht den scheinbar leichten Weg gegangen. Viele haben dankend die angebotenen Feindbilder abgelehnt, haben eine eigene Meinung und einen eigenen Standpunkt vertreten, sind den Leittieren der Herde nicht einfach blind gefolgt.

Und so kann die Welt jetzt etwas durchatmen, sich ein wenig besinnen und Kraft schöpfen für neue Herausforderungen. Allerdings – für eine endgültige Entwarnung ist es noch zu früh. Wachsam bleiben ist notwendig.

Denn auch für die Zukunft muss man ja nun keine Zweifel mehr daran haben, wie deutlich das astrologische Modell Entwicklungen abbildet. Zwar hat sich Jupiter nun aus der Quadratur des Kreises erst mal verabschiedet, aber Mars ist noch rückläufig auf 9° Waage und wird ab nächste Woche wieder seinen alten Kurs aufnehmen. Das Thema bleibt also noch bis weit in den Juni hinein aktuell, erst wenn die Opposition zu Uranus überschritten ist, könnte man langsam anfangen, von dieser Krise in der Vergangenheitsform zu sprechen.

Es wird also auch in naher Zukunft noch einiges zu kommentieren geben, aber das Wichtigste ist und bleibt:

Keine Macht den abgespaltenen Feindbildern, ob sie nun von außen an einen heran getragen werden, oder selbst erschaffen sind. Denn überall dort, wo der Einzelne seinen Anteil daran entschärft, wird die kollektive Last leichter. Man tut also nicht nur Gutes für sich selbst, sondern automatisch auch für alle anderen.

aus 2014: Marmor, Stein und Eisen bricht...

 

Wenn man nach Vorbildern für diese Art der „inneren Arbeit“ sucht, kann man sich ja einmal die Situation auf der ISS vorstellen. Dort werden bald drei Russen, zwei Amerikaner und ein Deutscher auf engstem Raum zusammen leben. Und unabhängig vom Geschehen auf der Erde aufeinander angewiesen sein und miteinander arbeiten. Ein Bild, das eigentlich Hoffnung macht und zeigt, wie es gehen könnte.

Leider haben die momentanen Turbulenzen aber auch schon hier Wirkung gezeigt, Russland hat gestern angekündigt, dass es ab 2020 „die Perspektive auf andere kosmische Projekte richten möchte“. Kurz nachdem die NASA ihrerseits die Kooperation mit ROSKOSMOS im Zuge neuer Sanktionen zum Teil eingestellt hatte. Was in Anbetracht der Tatsache, dass Russland im Moment als einzige Flüge zur ISS möglich macht, noch mal zeigt, wie absurd manche Entscheidungen unter dem Einfluß des großen Quadrats waren und sind.

Weitere Artikel zum Thema:

Im Zentrum des Großen QuadratsQuo vadis, kleiner blauer Planet? ; 2014: Marmor, Stein und Eisen bricht… ; 2014: Das Jahr mit dem Paukenschlag ; Die Quadratur des Augenblicks

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Montag, 22. Juli 2019

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