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Harmonische Resonanzen

Es war vor ungefähr 38 Jahren. Ein schwüler Tag im Sommer 1981 neigte sich dem Ende zu, die ausgeflippte Landkommune hatte gemeinsam zu Abend gegessen, es gab Kartoffeln mit selbstangebautem Gemüse und ein paar Soja-Schnitzeln.

Es war eine aufregende Zeit, ich hatte ein Jahr zuvor Hans Taeger kennengelernt, war dem tibetischen Buddhismus begegnet und gerade dabei, meinen ersten Astrologie-Kurs selbstständig zu planen. Die Abende auf dem Land waren meist ruhig, es gab noch kein Internet und nur wenige Fernsehkanäle, man las ein Buch, unterhielt sich oder berechnete mühsam per Hand ein paar Horoskope, um neue Ideen und Gedanken zu überprüfen.

So auch an diesem Abend und, nach endlos langen Grübeleien über Sinn und Unsinn mancher astrologischer Ableitungen, schlief ich irgendwann kurz vor Mitternacht ein.

Der Traum

Ich kann nicht sagen, wann genau der Traum anfing, die Zeit in dieser anderen Wirklichkeit hat eigene Gesetze. Ich weiß nur noch, dass mich eine Männerstimme in einer seltsamen Sprache „weckte“. Im Traum öffnete ich meine Augen und vor mir standen – schwebten - waren zwölf lustige Gestalten, in lange Gewänder gehüllt, farbenfroh, mit einer grundfreundlichen Ausstrahlung. Sie begrüßten mich wie einen alten Bekannten und begannen sofort auf mich einzureden. Einer nach dem anderen, wie bei einem Staffellauf wechselten sie sich manchmal schon inmitten der Sätze ab. Es war ein seltsamer Singsang, mehr Klang als Sprache – aber ich verstand jedes Wort.

Es ging um Astrologie, um das Einfache im Komplexen, das oft übersehen wird. Die alten Herren waren offensichtlich Meister ihres Faches und ohne Umschweife, begannen sie mir Grundlagen der astrologischen Weltsicht zu erklären:

„Astrologie ist eine Landkarte mit einem Maßstab, der universell ist. Nichts darin ist zufällig oder künstlich, diese Karte bildet die Grundstrukturen und Abläufe dessen ab, was wir innerhalb von Zeit und Raum erleben. Alles ist mit allem verbunden, ändert sich eines, ändert sich alles.“

Dann folgten noch einige Erklärungen über die Bedingtheit von Wirklichkeit und unserem eigenen Erleben, es ging um abhängiges Entstehen und manches mehr. Im Grunde klang das alles sehr vertraut, buddhistische Grundannahmen über das Leben selbst, seltsamerweise vorgetragen von älteren Männern, die man eher im alten Griechenland vermutet hätte. Schließlich kamen sie zum eigentlichen Grund ihres Besuches:

„Das Prinzip der Zwölfheit ist eine der wichtigsten Grundlagen in der Arbeit mit dem Kreis. Sie entsteht nicht willkürlich, sondern bildet eine spezielle Dynamik ab, ein Rad der Wandlungen, das sich in allen Lebensbereichen wiederfinden lässt und deshalb auch übertragbar ist. Aber in eurer Zeit ist ein Teil des Wissens darüber verloren gegangen, ihr betrachtet den Kreis als eindimensionales Gebilde, das einen Anfang und ein Ende hat. Nur eine Dimension, nur eine Ebene.“

Ich kann mich noch erinnern, dass plötzlich einer der zwölf ein Bild in Händen hatte. Das einen Kreis mit vielen kleineren Kreisen zeigte, die sich wiederum in noch kleineren Kreisen verliefen. Solange bis kaum noch erkennbar war, wo die eigentlichen Grenzen der einzelnen Abschnitte verliefen.

„Die zwölf Zeichen des Zodiaks sind in diesem Sinne wiederum 12 komplette Kreise und in jedem von ihnen finden sich dieselben Abläufe und Prinzipien wieder.“

Das Bild war klar und eindeutig. Der Tierkreis, wie wir ihn kennen, ist eigentlich eine Spirale und besteht aus vielen anderen, kleineren (und größeren Spiralen). Die alle miteinander verbunden sind. Dieses Bild offenbarte eine ungeheure Vielfalt und gleichzeitig eine wunderbare Klarheit. Ein anderer der Zwölf nahm plötzlich ein seltsames Saiteninstrument in seine Hände und ließ einen vielschichtigen Klang ertönen.

„Das astrologische Modell ist ähnlich aufgebaut wie dieser Klang. Es gibt Grundtöne und es gibt Obertöne. Der Grundton kann sich erst dann in seiner vollen Pracht entfalten, wenn die dazugehörigen Obertöne ihn umrahmen. Schon kleinste Veränderungen dieser Obertöne erzeugen ein anderes Klangbild, selbst wenn der Grundton immer noch innerhalb seines eigenen Spektrums bleibt. Einige dieser Obertöne passen sich immer dem Grundton an, sind aber seine 12-fache Überhöhung, führen sein Thema fort und betten es in neue Klangbilder ein.“

Ich sah das Bild, ich hörte den Klang. Der sich kaum merklich immer wieder veränderte, und doch gleich blieb. Es war wie ein subtiler Wechsel zwischen Dur und Moll, aber eben nur als hintergründige Atmosphäre, kaum hörbar, trotzdem spürbar. Der älteste von ihnen, ein strenger Herr trat vor.

„Das alles ist nun nicht nur eine Philosophie, nicht nur ein schönes und erbauliches Bild. Dieses Prinzip der Übertragung kann genauso berechnet und interpretiert werden, wie alles andere in diesem Modell der Welt. Es ist einfach, aber nicht beliebig. Und es zeigt auf der Landkarte des Lebens damit auch die Seitenwege, die Pflanzen und Geschöpfe am Wegesrand, die Düfte und Klänge in der Luft und die Farben des Lichts, die sich bei jedem Schritt ändern.“

Der alte Herr drückte mir eine kleine Pergament-Rolle in die Hand, die ich sofort öffnete. Auf ihr war eine Art Formel verzeichnet. „Wach jetzt auf und wende es an“. Und ich wachte auf, stürzte zu meinem Schreibtisch, schrieb die Formel auf, die ich gesehen hatte und fing an zu rechnen. Heute vor fast ungefähr 36 Jahren.

Harmonische Resonanzen

Um es kurz zu machen, ich war begeistert. So begeistert, dass ich in den nächsten Tagen allen meinen astrologischen Freunden damit gehörigst auf die Nerven ging. Ihnen versuchte aufzuzeigen, dass es einen Weg aus den gefälligen Konzepten der Astrologie gab. Dass nie mehr jemand behaupten könne, er sei einfach nur Stier oder Waage oder was auch immer, nur weil die Sonne zum Zeitpunkt seines ersten Atemzugs auf einem der Grade in diesen Zeichen stand. Sondern dass genau diese Grade aufzeigen, was hinter dem Grundton Stier oder Waage steckt. Das Prinzip war einfach, man kann es in zwei Sätzen erklären.

Jeder der 12 Abschnitte in unserem Tierkreis unterteilt sich wiederum in 12 Abschnitte, die dem selben Prinzip folgen. Die ersten 2°30´ verkörpern den Widder-Archetyp, die nächsten 2°30´ den Stierarchetyp und so weiter, bis wir am Ende des Zeichens bei den Fischen landen und die Impulskette von vorne beginnt.
Jemand, der seine Sonne also zwischen 20° und 22°30´ eines beliebigen Zeichens stehen hat, ist damit immer auch mit dem neunten Prinzip des Kreises verbunden, trägt den Jupiter-Schütze Archetyp also ebenfalls als Oberton in sich. Aber damit nicht genug, diese Stellung im Innenkreis des jeweiligen Zeichens lässt sich genauso eindeutig berechnen, wie die Stellungen der Planeten im Grundkreis. Eine Sonne, die auf 15° eines beliebigen Zeichen steht, würde im Obertonkreis also auf 0° Waage stehen. Und hätte damit auch wiederum Aspektverbindungen zu anderen Teilen des Grundcharts. Und selbstverständlich auch zu allen anderen Planeten in diesem Oberton-Resonanz-Kreis.

Spiralen, Fraktale und Obertöne

Im Grund ähnelt das alles sehr dem Prinzip der Fraktale und Apfelmännchen. Und ist auch eigentlich nichts Neues. Es gibt Hinweise darauf, dass schon die babylonische Astrologie eine 12-Teilung der Zeichen in ihren Deutungen berücksichtigte, auch bei den Griechen war diese Methode bekannt. In der vedischen Astrologie ist die 12-Teilung eines der sechszehn Vargas, und natürlich stieß ich auf John Addey und seine Darstellung der Harmonics. Und stellte fest, dass das sogenannte 12. Harmonics zumindest rechnerisch absolut identisch damit war.

Aber immer wenn ich glaubte, dass diese Methoden genau dem erklärten Prinzip aus meinem Traum folgten, stellte sich heraus, dass der wichtigste Punkt fehlte. Die Umsetzung der Planetenstände in einen „kleineren“ Kreis, der aber dem selben Wandlungsprinzip folgte. Denn das ist der wesentlichste Punkt.

Man kann den Tierkreis und seine Unterteilungen ja auch als statisches Konzept begreifen. Dann ist der gesamte Abschnitt Widder eben gleich, es macht keinen Unterschied, ob ein Planet am Anfang dieser Phase steht, oder an ihrem Ende. Vergleichbar mit der Reise durch eine Landschaft, die immer und in jedem Detail gleich aussieht. Aber selbst Wüsten sind filigrane Orte, ein einziger Windstoß kann die Form einer Düne verändern, es gibt Oasen und an ihren Rändern verändert sich auch die Vegetation. Trotzdem gibt es einen Anfang und ein Ende der Wüste, eine Grenze zum nächsten Landschaftsabschnitt.
Genau darum geht es bei dieser Art der Umsetzung.

Jedes einzelne Zeichen trägt in sich dieselbe Dynamik, die sich auch im Gesamtkreis zeigt. Am Anfang einer neuen Phase bzw. eines Zeichens ist der Ursprungs-Impuls am deutlichsten spürbar, das Neue zeigt sich als energetischer Initiations-Moment (Widder-Mars-Prinzip). Danach folgt eine Phase der Konsolidierung, der energetische Impuls verdichtet sich, nimmt Form an (Venus-Stier-Prinzip). Dadurch wird aber auch eine neue Polarität geschaffen, eine neues geistiges Kontinuum, das immer in dem Spannungsfeld zwischen dem Entstandenen und seinem nur vorgestellten Gegenteil als ergänzendes Prinzip wirkt (3.Phase – Merkur-Zwillings-Prinzip). Eines bedingt das andere bis schließlich am Ende eines Zeichens all das wieder zusammengeführt wird. Seine Struktur wird aufgelöst über das neptunische Fische-Prinzip, bis das Ergebnis der gesamten Phase nur noch als kaum wahrnehmbare Hintergrund-Atmosphäre spürbar ist. Aber genau die bildet dann den Boden für den Initiations-Prozess des nächsten, großen Abschnitts, der anfangs wiederum die ungestüme Kraft des Widder-Prinzips in sich trägt, nur eben bezogen auf sein eigentliches Grundthema.

Das ist die grundlegende Idee hinter diesem Modell, die energetischen Landschaften der einzelnen Zeichen werden also sehr filigran als astrologische Bilder deutlich, bekommen Farbe und Dynamik, zeigen Details und Verbindungen auf, die im statischen Modell nicht sichtbar werden.

Es geht um die konsequente Umsetzung des Prinzips der Zwölfheit. Und natürlich führt diese Konsequenz früher oder später auch zu der Erkenntnis, dass diese 2°30´Abschnitte, in die jedes Zeichen im ersten Schritt wiederum aufgeteilt wird, ebenfalls in sich dieses dynamische Signum der 12-fachen Wandlung tragen. Alle 12,5 Bogenminuten findet dann also der Wechsel in eine andere Dynamik statt. Und auch die können wiederum unterteilt werden, dann bekommt jede Bogenminute ein eigenes Signum.

Eine Warnung

Wer dieses Modell einmal verinnerlicht hat, kann sich seiner Faszination meistens nicht mehr entziehen. Zu groß sind die Möglichkeiten einer filigranen Deutung, wir befinden uns schon nach wenigen solcher Schritte im "Quantenbereich" der Astrologie. Das Kleinste wird plötzlich bedeutsam und die Versuchung ist groß, ähnlich wie in den Wissenschaften, auch das weiter zu messen und in den üblichen Formen (Planeten auf bestimmten Gradständen innerhalb bestimmter Phasen) darzustellen. Aber wie so oft bei solchen Methoden gibt es eine natürliche Grenze.

Um zB den Aszendent in die erste Harmonische Resonanz zu übersetzen, muss die Geburtszeit schon sehr genau sein. Hat jemand in unseren Breitengraden einen Fische-AC, kann eine Abweichung von 1-2 Minuten schon zu einer komplett anderen und deshalb falschen Zeichenstellung führen. Aber selbst der Mondstand kann nur genau berechnet werden, wenn die angegebene Geburtszeit nicht mehr als sieben Minuten von der tatsächlichen abweicht, ansonsten stünde er schon auf einem anderen Grad. Geht man rechnerisch noch einen Schritt weiter, nimmt also das zweite Harmonische-Resonanz-Chart, in dem die einzelnen Kreise nur noch eine Länge von 12´30" haben, durchwandert der Mond in ca. 20 Minuten ein komplettes Zeichen, der AS in derselben Zeit den gesamten Tierkreis mehr als zweimal.
Es macht also wenig Sinn, die rechnerische Genauigkeit, mit der man anfangs durchaus sinnvoll arbeiten kann, auf die unendlichen Möglichkeiten dieser Phasenübertragung anzuwenden, wenn die „Geburtszeit“ des untersuchten Ereignisses oder Menschen nicht auf die Milli-Sekunde genau bekannt ist.

Bleibt man bei den Beispielen aus der Welt des Klangs, dann könnte man sich auch klar machen, dass wir eben nur in der Lage sind, Töne innerhalb einer gewissen Frequenz zu hören. Alles darüber oder darunter entzieht sich unserer Wahrnehmung, hilft als wenig bei der Orientierung in unserer Alltagswirklichkeit.

Die praktische Anwendung

Damit man den Wald vor lauter Bäumen noch sieht, sollte man sich anfangs immer eines bewusst machen. Das eigentliche Radix, mit dem Astrologen seit Jahrtausenden arbeiten, verliert nichts von seiner Bedeutung. Es wird lediglich, bezogen auf den Hintergrund der Zeichen (und in einem weiteren Schritt auch der Häuser), verfeinert und dynamisiert.
Der Vergleich mit den harmonischen Obertönen ist wohl am treffendsten, sie ergänzen das Klangbild eines Grundtons (Radixstellungen), geben Auskunft über spezifische Klangfarben, die nur von geschulten Ohren bewusst wahrgenommen werden. Aber schon feinste Veränderungen in diesem Spektrum sind spürbar, werden als Dissonanzen empfunden, als unzulässige Abweichungen.

Wie sich gezeigt hat, wirkt sich das vor allem im zwischenmenschlichen Bereich aus. Hier kann das erste Harmonische-Resonanz-Chart oft Verbindungen mit anderen Menschen aufzeigen, die sich aus dem reinen Radix-Vergleich nicht offenbaren. Und oft sind es diese „Kleinigkeiten“, diese atmosphärischen Klangfarben, die wir an anderen Menschen schätzen oder ablehnen. Wir verlieben uns vielleicht in jemand, dessen Radix wenig harmonische Ansätze mit unserem eigenen aufzeigt, dessen astro-energetische Obertöne aber wunderbar mit unseren eigenen, oder mit unseren Radix-Anlagen harmonieren.

Klangfarben des Großen Trigons

Aber auch in Bezug auf die aktuelle Zeitqualitäten geben die harmonischen Resonanz-Charts Einblick in den Hintergrund eines Aspekts. Nehmen wir das große Trigon von 2013 als Beispiel. Der Grundton schwingt im Element Wasser, in den Zeichen Krebs, Skorpion und Fische, berechne ich jetzt aber das erste harmonische Resonanz-Chart zeigen sich die atmosphärischen Hintergründe dieses Aspekts nochmal anders.

Eines der Grundprinzipien dieser Umrechnung ist, dass alle Planeten, die genau im Abstand von 30° Grad zu einander stehen (Halbsextil, Sextil, Quadrat, Trigon, Quincunx, Opposition) immer als Konjunktion erscheinen. Eine Metapher dafür, dass sie zusammen arbeiten, ihre Energien zusammenwirken. Wie genau das geschieht, zeigt dann der entsprechende Aspekt im Grundradix, aber die Botschaft ist – alle beteiligten Kräfte können nur gleichzeitig in Erscheinung treten. In diesem Fall sind das also Mars und Neptun, die beide am Ende des Stier-Unterarchetyps stehen. Zusammen mit Saturn zeigt sich das als machtvolle Konstellation, die eine Aufforderung beinhaltet. Alle Impulse, die aus dieser Verbindung entstehen, brauchen eine erdhafte Anbindung, sämtliche Wasseranteile aus dem Grundradix werden sich also harmonisch dort zeigen, wo sich diese auch konkret und praktisch äußern. Es ist eben nicht nur alles eine Empfindungssache, völlig losgelöst, sondern findet auch einen Ausdruck in der erdhaften Wirklichkeit.
Jupiter steht hier schon im nächsten Abschnitt Zwilling, er zeigt sich also mehr über den merkurischen Bereich der Gedanken und Ideen. Die anderen drei Planeten werden ihm dorthin folgen, sobald sie die 5° Grenzen in ihren Zeichen überschritten haben. Die Verbindungen alle im Detail zu analysieren würde den Rahmen dieses Artikel sprengen, deutlich erkennbar ist aber sofort, dass Neptun in seiner Grundanlage durch Sonne und Venus unterstützt wird, während die Radix-Sonne zusammen mit Pluto´s Obertönen schwingt.

Menschenbilder

Dieses Prinzip der Resonanz-Übertragung wird natürlich vor allem dann interessant, wenn sich spezielle Verbindungen zwischen dem Radix (Grundton) und dem harmonischen Resonanzchart (Oberton) zeigen. Albert Einstein (Radix innen, Ha-Re Aussen) zeigt in seinen Grundanlagen nun auf den ersten Blick nicht unbedingt das, was man von einem forschenden Wissenschaftler, der mit Formeln und analytischen Elementen arbeitet, erwarten würde. Eine Fische-Sonne, Mond im Schützen, Merkur, Venus und Saturn im Widder und Jupiter im Wassermann entsprechen eher dem öffentlichen Bild von Einstein. Dem Genie, der über die Grenzen des Wissens hinausgegangen ist und uns neue Weltbilder beschert hat.

Die notwendigen Erdanteile für langwierige Forschungen und Einbindung von Ideen in Strukturen finden sich nur durch Mars im Steinbock, sowie durch die Stellungen der Langsamläufer Pluto, Neptun und Uranus. Lediglich die Saturn-Merkur Konjunktion im Widder deutet auf eine sehr konsequente Art des Denkens hin.
In Einstein´s harmonischem Resonanzchart zeigt sich dann ein komplett anderes Bild. Sonne im Steinbock, Mond in der Jungfrau, Merkur und Saturn, sowie AC und MC im Stier - hier finden sich also alle Erdanteile, die man im Radix noch vermisst hat. Der atmosphärische Hintergrund seiner Grundanlage ist also immer auf die fassbare Wirklichkeit bezogen, genau deswegen wurde Einstein Wissenschaftler und kein Philosoph. Aber auch die feinen energetischen Strukturen, die der Vergleich aufzeigt, sind bemerkenswert. Merkur (HR) in Konjunktion mit Radix-Neptun gibt ihm die Fähigkeit, auch Zusammenhänge gedanklich zu erfassen, die sich nicht vordergründig zeigen, Pluto (HR) auf Radix-Mars im Steinbock eine ungeheure Ausdauer und Fixierung auf das, was er umsetzen möchte. Und dann gibt es auch einen seltenen Gleichklang, ein Planetenarchetyp schwingt als Oberton in der fast selben Frequenz wie der Grundton – Jupiter. Der steht am MC und hier findet sich dann auch vielleicht eine Erklärung, wieso ausgerechnet er zum Sinnbild für die moderne Wissenschaft geworden ist.
Das alles ist nur eine oberflächliche Andeutung der feinen Facetten, die sich in diesem Vergleich zeigen, es lohnt sich immer, dass selbstständig zu vertiefen. Und vor allem auf sich selbst anzuwenden. Wer kein entsprechendes Programm für einen übersichtlichen Vergleich zur Verfügung hat, darf sich gerne auch an uns wenden (Kontakt oder demnächst auch im Service-Teil).

Zusammenfassung

Diese Weiterführung eines grundlegenden astrologischen Prinzips, der Zwölf-Teilung des Kreises, ist keine wirklich neue Methode. Sie ist vermutlich so alt wie die Astrologie selbst. Und in ihrer Konsequenz zeigt sie genau das auf, was immer offensichtlich war. Jeder Mensch ist ein einzigartiges Gebilde von vielen verschiedenen Teilen, weitläufiger und komplexer als die eigene Vorstellungskraft das manchmal erfassen kann. Dies hier ist ein Weg, dem auch astrologisch gerecht zu werden. Hilfreich ist er aber nur dann, wenn man die neuen Informationen sinnvoll in das Bestehende und Überprüfte einbettet, ansonsten landet man schnell in einer austauschbaren Beliebigkeit.

Aber im Zeichen des großen Trigons (der Artikel wurde am 20. Juli 2013 um 19:29 Uhr MESZ zum ersten Mal veröffentlicht...) ist es vielleicht an der Zeit, diese Vielfalt auch im astrologischen Modell noch einmal anders sichtbar zu machen. Und damit auch aufzuzeigen, dass Astrologie keineswegs ein eindimensionales Schubladendenken begünstigt, sondern in seinen Grundlagen bereits alles enthält, um der Vielfalt und Farbenpracht des Lebens gerecht zu werden. Wenn man dieses Modell als etwas Lebendiges und Dynamisches begreift.
In diesem Sinne ist das hier als erster Anstoß gemeint und Fragen und Anregungen dazu sind herzlich willkommen.

Ein praktisches Beispiel für die Einbindung in Deutungen gibt es hier: Snowden + Obama: Ziemlich beste Freunde
Eine Weiterführung findet sich hier: Die neuen Farben der Zeit

Titelbild - Loop Collage; Einzelbilder: 3DBy Robert Dickau (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons; By fdecomiteAnetode at en.wikipedia (Tunnels of Time Transferred from en.wikipedia) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], from Wikimedia Commons; By Sam from Canberra, Australia (At The End Of The Tunnel) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons; By Nevit Dilmen (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons; By Zzubnik (Own work) [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons; By D.H. Parks (http://www.flickr.com/photos/parksdh/5560591626) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons¸

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