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Astrologie + Zeitung

Zufalls-Artikel aus "ASTRO-LABOR"

Schatten-Radix: Ewig und unbewusst

Radix des unbewussten Selbst: Eine meiner frühesten Erinnerungen ist, wie ich mein buntes Kinderköfferchen packe und ausziehen will. Mutig, absolut unabhängig, drei Jahre alt. Aber ich bin Stier, was bedeutet: etwas wie ein menschlicher Sekundenkleber, hängt an allem, was Stoff heisst. Gut, da wäre natürlich noch Uranus als IC-Herr im exakten Quadrat zum Aszendenten. Eine Dominanz, die ich dauernd übersehe. Eben dieses "Vergessen" war der erste Hinweis auf meine Schatten. Ein Schuh wurde für mich erst viel später daraus, als ich ein besonderes Horoskop für mich entdeckte. Das Schatten-Radix. Lange, nachdem ich CG Jungs Theorien über die… weiterlesen ~>

Zufalls-Artikel aus "MIND MAPS"

Monkey-Mind Merkur + die Pause

monkey
"Je mehr du dich mit deinem Affengeist und Pferdewillen befasst, desto verrückter wird dieser Affen- und Pferde-Geist im Kreis herumspringen und seinen Spaß mit dir treiben." (Sawaki Roshi). Damit ist gemeint: Der Geist findet immer etwas zu meckern, weil Merkur uns einredet, dass alles, was wir denken, unglaublich wichtig und vor allem "wahr" ist. Monkey-Mind eben. Korrekter wäre: Ein Großteil des Tages betreiben wir, je nach Stand unseres Radix-Merkur, mentale Gymnastik, die aus lauter Beurteilungen unserer Wahrnehmung besteht. Das hier ist übel, jenes da super. Dauerschleifen. Was meist zu gar nichts führt. Außer zu mehr Aufregung. Es ist… weiterlesen ~>

Zufalls-Artikel aus "DAS THEMA"

Elvis und sein Super-Erde-Effekt

Portrait eines umsetzungs-starken Elements Er hatte buchstäblich mehr Sex im kleinen Finger, als viele andere im Becken. Als man Elvis Aaron Presley, zu dem Zeitpunkt gerade 21 Jahre alt, 1956 in Florida per Haftandrohung seine berühmte "Körper-Vibrationen" verbot, machte Neptun gerade ein großes Kardinal-Quadrat zu seiner Spannungs-Figur von Venus, Uranus und Pluto im Radix auf. Elvis, the Pelvis, verzichtete also auf jeden einzelnen seiner berüchtigten Hüftschwenks und schaffte trotzdem Bilder von Erotik: Er wackelte nur noch lasziv mit dem kleinen Finger. Die Massen tobten trotzdem. Vor 36 Jahren ist der King, eine der größten… weiterlesen ~>

Zufalls-Artikel aus "BUNTES"

Der Claude, der Til + der Honig im Kopf

"Prahlen sollst du erst auf dem Heimweg!" (Astrid Lindgren, Skorpionin). Aber erzähl das einem Jupiter! In dieser Geschichte, die wieder mal das Leben schreibt, treffen sich zwei Schütze-Sonnen: Nennen wir sie "den Til" und "den Claude-Oliver", weil das im Easy Business ja so üblich ist. Beide deutlich Feuer, beide insofern das, was man auch Rampen-Säue nennt (oder freundlicher: Alpha-Männchen) - leuchtende Jupiter-Archetypen. Der eine, Herr Til, eine Spur gefälliger, windschnittiger, viel erfolgreicher und auch stärker "gegrounded". Trotz des intensivst köchelnden Zentralgestirns am Galaktischen Zentrum (wie sein Freund Brad Pitt) bleibt er… weiterlesen ~>

Zufalls-Artikel aus "NEWS"

Die Ciceros: Geborgenheit im Licht

"Das ist der Krebs, der Krebs ist ein Patriarch. Der will seine Welt. Krebsmaler malen immer höhlenartig. Lichtschein und drumherum ist es dunkel. Geborgenheit im Licht." (Wolfgang Döbereiner) Und so funkelten sie, immer wieder, bevor sie Ruhe des Dunkels suchten, jeder auf seine Art: Die beiden Ciceros, Vater und Sohn, waren ja in vielem astrologisch wie aus einem Guss. Mit ihren weichen, manchmal fast durchsichtigen Wasser-Sonnen wie auch dem treibenden Mars im Krebs, im Fall besonders reagibel, ungeduldig, manchmal dramatisch, Künstler, mit weiblichem Anteil. Zwei unbewusste Empathen, lebendige Fühler, schwankend im Antrieb, auf hoher See… weiterlesen ~>

"Lieber Diktator als schwul!"

Politik in Zeiten von Uranus-Pluto ist nicht zimperlich: Der eine im Widder, der andere im Steinbock - zusammen produziert das einen zeitlichen Unterbodenschutz aus Mars-Saturn. Es darf also ordentlich gemauert werden. Da haut man sich dann gern auch mal Konzepte so um die Ohren, dass es richtig wehtut.

Dies ist die kleine Geschichte von Guido Westerwelle, Alexander Lukaschenko und den Wertkonzepten, die eine Composit-Sonne im Skorpion produziert. Der eine Bundesaußenminister. Der andere weißrussischer Präsident. Beide nicht besonders wortkarg, wenn es um Urteile geht. Der eine hat Mars im Steinbock (Hardliner) in Konjunktion zur Sonne. Der andere Mars im Steinbock (Hardliner) im Trigon zur Sonne. Zwei Männlichkeits-Komplexe, die nun fröhlich zusammenknallen, sobald sie sich irgendwo treffen. 

Nachdem Lukaschenko bereits zur messerscharfen Folgerung gelangte, die EU - offenbar unter ihrem Anführer Guido Westerwelle - wolle durch Sanktionen nun das schöne Weißrussland zerstören, legt er verbal noch mal richtig nach. Aufgeheizt von Mundan-Mars auf seinem eigenen Merkur, stellte er, wie die Staatsagentur Belta vermeldet, fest:

"Ich habe mir gedacht, lieber Diktator sein als schwul!" So einfach kann die Welt aussehen, wenn sich nur astrologisch ein Sparringspartner in Reichweite befindet, der einen kurz davor zum letzten Diktator Europas kürte. Westerwelle und Lukaschenko haben übrigens neben Mars-Mars auch noch im Composit eine Sonne-Neptun-Konjunktion. Wer ist hier der König, heisst da die Frage. Auch wenn's keinen außer ihnen interessiert. 


Saturn Steinbock (Westerwelle) meets Venus-Neptun (Lukaschenko) und zwar im Quadrat. Da fühlt Letzterer sich von Ersterem chronisch abgelehnt. Und Ersterer sich durch Letzteren genauso chronisch berufen, ihm mal ordentlich die Grenzen aufzuzeigen. So ist das häufiger, wenn Venus-Saturn zwischen zwei Charts im schwierigen Aspekt zusammen kommen. Ständige Abweisungserlebnisse - nicht als Einbahnstraße, sondern von beiden Seiten. Saturn bezeichnet bei Westerwelle, der sich - je älter er wird - immer deutlicher als "Elder Statesman" erlebt (auch wenn die Welt ihn noch nicht ganz so begriffen hat) nun auch noch den Sonnenherrn.

Weicht der Neptun dessen unglaublich starken Hang zum Hierarchisieren, Bestimmen und Verregeln von irgendwoher aus auf, ist Schicht im Schacht. Dann kommt Westerwelle erst richtig in Höchstform. Es gibt einen Erlass. Oder eine Sanktion. Oder eine neue Regel. So lange Lukaschenkos Venus-Neptun in Waage einigermaßen höflich bleibt, wie sie eigentlich auch ganz gern ist, hält sich die Interaktion aber gerade noch im Ruder. Denn mit dem Aspekt hat man ja auch als weißrussischer Machthaber Werte und Ansichten über sich, die selbst ein Kontrollfreak wie Westerwelle (Sonne-Merkur-Pluto-Trigon) nicht im Vorbeigehen aushebelt.

Mit Lukaschenkos verträumter Venus-Konstellation lässt sich eben viel Unrealistisches beschönigen, weil es sich inwendig doch sehr harmonisch anfühlt, von der eigenen Rettermentalität zu fantasieren. Kommt aber nun ein Saturn daher (mundan und im Gewand von Westerwelles Steinbockherr) und lässt den fantastischen Kosmos (mit Worten wie Diktator) gegen Realitäten knallen, wird es happig. Lukaschenkos Quadrat von Jupiter-Uranus wird getriggert und im Weißrussen brechen seine inneren Ambivalenzen los.

Die Frage aller Fragen stellt sich: Was will der denn? Bin ich nicht immer ein großmütiger Materialisator und Vorträumer für mein Volk (Jupiter-Uranus Krebs) gewesen? Muss man sich da eine Gemeinheit wie Diktator wirklich einschenken lassen? Bei Waage geht es ja immer auch um's Prestige. Steht das unter Beschuss, kann es auch durchaus schmuddelig werden. Es zeigt sich die schwer handhabbare Denkaggression des Zeichens, dem dann nichts Besseres einfallen kann, als auch die sexuelle Orientierung eines Gegenübers auf's Korn zu nehmen. Schwul. Das ist eine Frage der Venus. Und dessen, wie Venus sich Gemeinheit vorstellt.

Saturn triggert zur Zeit nur die hinteren Kardinal-Stände und damit betreffende Konstellationen in Westerwelle und Lukaschenko selbst, aber auch zwischen den beiden. Wobei der Außenminister das bessere Blatt hat, da er astrologisch klarer angelegt ist und grundsätzlich Anwürfe leichter wegsteckt. Ein gewisser Starrsinn zeichnet ihn - auf sich selbst bezogen - aus. Auch wenn er sich mit Sonne-Mars richtig in Wut hineinschrauben kann und bei zuviel Attacke erst recht verregelt, was drumherum nicht niet- und nagelfest ist. Westerwelle braucht aber gerade deshalb immer wieder Unordnung im Umfeld, an der er seine Ordnungswut trainieren kann. Es hat schon etwas für sich, so viel Erde im Chart zu haben.

Das Nonplus-Ultra zwischen den beiden Kampfhähnen ist allerdings, wie der Name schon sagt, Arenaplanet Mars im absoluten Gleichstand. Wenn zwei dieser Sorte, die beide Primus inter Pares sein wollen, sich gegenseitig den Hut, den sie aufhaben, streitig machen, wird es richtig eng. Entweder man zieht mit so einer Mars-Verbindung absolut an einem Strang oder man bekämpft sich aus der letzten Ecke des Anstandes, bis auch das hinterletzte Urteil gefällt, das entwürdigendste Konzept auf den Tisch gebracht wurde. Diese interessante Wechselwirkung hat auch mit den beiden Pluto-Ständen zu tun, die der Gemengelage den nötigen Macht-Faktor beimischen.

Lukaschenkos Sonne und Merkur stehen auf Westerwelles Mond-Pluto und so aktivieren sie sich gegenseitig ein Empfinden, gedemütigt oder entmachtet zu sein. Natürlich könnte es dem einen egal sein, was der andere von ihm denkt. Aber so läuft es ja im Leben nicht, sofern nur genug alte Probleme vorhanden sind und angestoßen werden. Mit Mond-Uranus-Pluto kennt Westerwelle das Gefühl vermutlich gut, emotional zutiefst gedeckelt zu werden. Für irgendetwas muss ja der starke Steinbock-Komplex in seinem Chart als Ausgleich ja gut sein.

Insofern wäre es hilfreich, falls  er wirklich die Elder-Statesman-Qualitäten in sich entwickelt hätte, die er tief in sich spürt, und es mit Lukaschenkos indirektem Outing als Diktator einfach mal gut sein zu lassen. Sonst böte sich an, ein paar Wetten abzuschließen, wo wohl der nächste Mars-Mars-Hieb gegen Lukaschenko sitzt...

(sri - 5.3.2012 - 10.41 h) 

Donnerstag, 3. April 2025

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