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Neue Tools für Wetterfühlige

geosolarPassend zum schwankenden Magnetfeld der Erde heute vormittag wieder, wo ein "Minor Storm" irdisch bei vielen kosmisch Wetterfühligen erneut für kleinere Aufregungen gesorgt hat: Ab jetzt finden unsere Leser Alarme und ruhigere Tage auf einen Blick auch hier bei Loop! Wie versprochen, gibt es bei uns eine neue Kategorie -> Geo-Solar - im Menü Tools, rechts auf den Seiten. Dort können sich unsere Leser nun direkt über die sensiblen Felder-Bewegungen rund um Sonne und Erde informieren. Wie überall bedeutet Rot eine erhöhte Risikostufe für Strahlungs-Schwankungen. 

Bis jetzt haben wir zwei Kategorien eingerichtet, die wir zukünftig noch erweitern wollen: Die erste zeigt die Bewegungen des Erdmagnetfeldes, betrifft uns hier unten also direkt. Die zweite bildet das solare Klima weiter oben ab, das dann später Auswirkungen aauf die Erde haben kann (was sich wiederum in der direkteren 1. Grafik niederschlägt).

solWie man rechts in einem anderen Schaubild (Solar Monitor Pro) sieht, hat sich die Schwankung von heute Vormittag inzwischen wieder beruhigt, die allgemeine Nervosität lässt also auch wieder nach. Eine Entwicklung, die man jetzt auch in unserem Tool sieht. Dort arbeiten die geo-solaren Anzeigen folgendermaßen:

1. Der Kp-Index zeigt, grob gesagt, die Schwankungen im Erd-Magnetfeld an. Sprich, wir sehen an Ausschlägen unter anderem, wann massive Strahlung (etwa zwei Tage nach Sonnen-Eruptionen) dann wirklich die Erde trifft und sich auf “kosmisch Wetterfühlinge” auswirkt. Ein KP-Index unter 5 weist auf ein noch relativ ruhiges Magnetfeld hin, über 5 beginnen “Stürme”. Übersetzt bedeutet „K“ = „Kennziffer“. 1949 wurden sie vom Geophysiker Julius Bartels entwickelt (*17.08.1899 in Magdeburg), um solare Teilchenstrahlung durch magnetische Wirkung darzustellen. Im obigen Diagramm finden wir eine Skala von 0 bis 9. Ab Stufe 5 spricht man zunächst vom "Minor Storm" im geomagnetischen Feld, je höher, desto stärker. Der KP-Index ist auch ein Gradmesser für die Wahrscheinlichkeit von Polarlichtern.

2. Unter Sonneneruptionen finden Sie im zweiten Diagramm in der Kategorie Geo-Solar neben normalen, ruhigen Zeiten auf dem Zentralgestirn auch Ausbrüche erhöhter Strahlung in der Chromosphäre der Sonne. Die mittlere Dauer einer solcher Eruption, u.a. auch Flare genannt, liegt zwischen 10 bis 90 Minuten. Flares treten überall auf, wo sich auch Sonnenflecken und Sonnenfackeln zeigen. Sie werden (entsprechend ihrer Röntgenstrahlung) in die Klassen A, B, C, M und X eingeteilt. Innerhalb jeder dieser Klassen wird die Intensität mit einem Wert zwischen 1 und 10 festgelegt. Erreicht ein Wert die Stufe 10, wird er der nächsten Klasse zugeordnet. In der höchsten Klasse X, die dann eine Art Super-Bewegung anzeigen, sind aber auch Werte größer als 10 möglich. Die größte bisher beobachtete Sonneneruption ereignete sich am 4. November 2003 bei einer Merkur-Neptun Deklinations-Parallele geozentrisch und einer heliozentrischen Venus auf 0° Steinbock mit einem Wert von X45.

Über Auswirkungen von solarer Bewegung und Erdmagnetismus gibt es hier auf Loop! viele Informationen:

Bilder (bearbeitet): NOAA & Solar Monitor

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Freitag, 15. Dezember 2017

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