Loop!

News

KP-Index

Der Kp-Index zeigt, grob gesagt, die Schwankungen im Erd-Magnetfeld an. Sprich, wir sehen daran unter anderem, wann massive Strahlung, etwa zwei Tage nach Sonnen-Eruptionen, wirklich die Erde trifft und sich auf “kosmisch Wetterfühlinge” auswirkt. Ein KP-Index unter 5 weist auf ein noch relativ ruhiges Magnetfeld hin, über 5 beginnen “Stürme”. Übersetzt bedeutet „K“ = „Kennziffer“. 1949 wurden sie vom Geophysiker Julius Bartels entwickelt (*17.08.1899 in Magdeburg), um solare Teilchenstrahlung durch magnetische Wirkung darzustellen. Im obigen Diagramm finden wir eine Skala von 0 bis 9. Ab Stufe 5 spricht man zunächst vom "Minor Storm" im geomagnetischen Feld, je höher, desto stärker. Der KP-Index ist auch ein Gradmesser für die Wahrscheinlichkeit von Polarlichtern.

 

Sonneneruptionen

Mit Sonneneruption bezeichnet man den Ausbruch erhöhter Strahlung innerhalb der Chromosphäre der Sonne. Die mittlere Lebensdauer einer solcher Eruptionen, auch Flares genannt, liegt bei 10 bis 90 Minuten, sie treten überall dort auf, wo sich auch Sonnenflecken und Sonnenfackeln zeigen. Diese Flares werden entsprechend ihrer Röntgenstrahlungsenergie in die Klassen A, B, C, M und X eingeteilt. Innerhalb jeder dieser Klassen wird die Intensität mit einem Wert zwischen 1 und 10 festgelegt, erreicht ein Wert die Stufe 10, so wird er der nächsten Klasse zugeordnet. In der höchsten Klasse X sind auch Werte größer als 10 möglich. Die größte bisher beobachtete Sonneneruption ereignete sich am 4. November 2003 mit einem Wert von X45.

 

Geo-Solar

Freitag, 15. Dezember 2017

Login

Translate

dedanlenfritptessv