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Kosmischer Wetterbericht

Wenn der Kopf heute dröhnt und die Stimmung hochexplosiv ist, muss das nicht nur an Pollenallergien oder schlechter Laune liegen. Vielleicht liegts auch am kosmischen Biowetter, denn mindestens drei CME´s (Coronal Mass Ejections) hat die Sonne dieser Tage in unsere Richtung auf den Weg geschickt, die erste ist gerade dabei, kräftig am Erdmagnetfeld zu rütteln. Und es scheint viele Menschen zu geben, die in einem kosmischen Sinne „wetterfühlig“ sind.

Bei manchen zeigen sich vorwiegend körperliche Symptome wie erhöhter Blutdruck, Schwindel oder Kopfschmerzen, bei anderen äußert sich das psychisch und seelisch. Leichte Reizbarkeit, erhöhte Unruhe bis hin zu einer leichten Desorientierung. Das ist nichts wirklich neues, schon 1920 entdeckte der fränzösische Arzt Dr. Faure eine auffällige Häufung von Herzattacken bei Patienten, während gleichzeitig die Telefone gestört waren. Als er hörte, dass ein schwerer Magnetsturm in den USA das gesamte Telefonnetz in Chicago lahm legte, tat er sich mit einem anderen Kollegen und einem Astronom zusammen, um dieses Phänomen weiter zu erforschen. Der Astronom Vallot zeichnete 25 starke Flares über einen Zeitraum von 267 Tagen auf, während die beiden Ärzte unabhängig voneinander ihre Patienten beobachteten. Ergebnis: an Tagen mit starker Sonnenaktivität verdoppelte sich die Zahl der Todesfälle.

Es muss sich also nicht um einen Placebo-Effekt handeln und wer empfindlich auf die starken Magnetfeldstörungen reagiert, tut vermutlich gut daran, sich an solchen Tagen zu schonen.

Aber auch astrologisch boten die letzten Ausbrüche wieder interessante Ausblicke. Am Samstag, gegen 18:04 h UT kam es zu dem seltenen Phänomen eines Magnetic Crochet. Während die meisten Störungen des Erdmagnetfelds erst auftreten, wenn die Ausläufer einer CME nach 2-3 Tagen die Erde erreichen, entsteht dieser „Riss“ im Magnetfeld fast im selben Moment, wenn es auf der Sonne zu einem Ausbruch kommt.

Und wie so oft, findet sich auch astrologisch-heliozentrisch eine Entsprechung dafür - Merkur wanderte gerade aus dem Quadrat zu Mars (Exaktheit knapp sieben Stunden vorher). Das mag auf den ersten Blick unspektakulär wirken, aber solche Aspekte, gerade in Verbindung mit Merkur, treten auffallend häufig im Umfeld von starken Sonnen-Flares auf.

Auch beim sogenannten „Carrington Superflare“, der sich 1859 fast über fünf ganze Tage hinzog und bei dem zum ersten Mal ein „Magnetic Crochet“ beobachtet wurde, ganz am Anfang des Spektakels. Der Blick auf das Chart zeigt gleich zwei massive Kombinationen. Einmal steht Merkur in exakter Konjunktion mit der Erde auf 5° Fische, im genauen Abstand von 160° zu einer ebenso exakten Venus-Mars-Saturn Konjunktion auf 15° Löwe.

Der Carrington Superflare war einer der stärksten, jemals aufgezeichneten Sonnenausbrüche. Auroras wurden damals sogar in der Karibik gesichtet, in Nordamerika konnte man mitten in der Nacht Zeitung lesen. Telegraphen fielen weltweit aus und der globale Gesamtschaden wurde auf 2,6 Billionen Dollar geschätzt.

Ganz so schlimm wird es diesmal sicher nicht werden, und dann können etwas sanftere Massagen des Erdmagnetfelds durchaus auch angenehme Nebeneffekte haben. Und sich womöglich auch in einem "kreativen Superflare" zeigen, wenn man die Energien entsprechend kanalisieren kann.

LINKS:

Das aktuelle "Space-Wetter" - Magnetic Crochet - Carrington Superflare

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Donnerstag, 14. November 2019

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