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Die Sonne stürmt



Es ist wieder soweit. Vermehrt treffen die Auswirkungen heftiger Sonneneruptionen auf das Magnetfeld unserer Erde. Ein kosmisches Phänomen, zudem physisch messbar und mit nachhaltiger Wirkung. Eine astrologische Domäne also?

Leider nein, bislang finden Ankündigungen darüber eher im Spiegel und innerhalb der astro-physikalischen Szene statt, als in den einschlägigen astrologischen Foren und Portalen. Dabei finden sich gerade hier neue Möglichkeiten, astrologisches Know-How und moderne Wissenschaft zu ergänzen. 

Sonneneruptionen oder -stürme finden in unregelmäßigen Abständen statt und sind nicht zu verwechseln mit dem beständigen Fließen des Sonnenwindes. Über ihre Entstehung gibt es verschiedene Thesen, vorhersagbar sind sie jedoch bis heute nicht.

Dabei wäre das von größtem Nutzen, vor allem für den Bereich der Weltraumforschung. Denn bemannte Flüge, sei es zum Mond oder gar zum Mars, bergen ein enormes Risiko: Raumschiffe könnten in den Energiestrom eines Sonnensturms geraten, was meist zu einem mittleren bis großen Schaden an sensiblen Instrumenten führt. Schlimmer noch – für Menschen kann diese Strahlung, wenn sie ihr ungeschützt ausgeliefert sind, sogar tödlich sein.


Wenn Sonnenstürme auf das Erdmagnetfeld treffen, zeigt sich, wie wichtig dieser Schutzschild ist. Es verbiegt sich förmlich unter dem entstehenden Druck, hält aber den größten Teil dieser Strahlung ab. Trotzdem kann es zu Stromausfällen, Computerabstürzen, Kommunikatons-Blackouts und Ähnlichem führen. Die Wirkung auf den menschlichen Organismus wurde bisher leider nicht tiefergehend untersucht, aber erste Studien deuten darauf hin, dass wir diese Momente als hochenergetisch erleben. Bewusst oder unbewusst.

Astrologisch bieten sich vor allem zwei Forschungsfelder an. Zum einen im Zusammenhang mit den Mondphasen. Denn ähnlich, wie auch Sonnen- und Mondfinsternissen größere Bedeutung zugemessen wird als „normalen“ Voll- oder Neumondphasen, könnten Sonnenstürme bestimmte Phasenthemen besonders energetisch aufladen.

Anhand des heutigen Ereignisses ist dies vielleicht gut nachvollziehbar. Wir stehen kurz vor dem nächsten Neumond, d.h. Mond und Sonne befinden sich von der Erde aus gesehen im selben  Himmelssegment. Der kommende Sturm wird also zuerst auf unseren Mond treffen und teilweise von ihm abgelenkt werden. Bei Vollmond wäre die Erde völlig ungeschützt. Dann tritt aber ein anderes Phänomen auf (dazu mehr demnächst).


Zum anderen wäre natürlich in der Arbeit mit heliozentrischen Charts viel Raum für Beobachtungen.

Nehmen wir den aktuellen Ausbruch. Zur genauen Zeit, am 19. Januar gegen 16:30 h (UT), finden sich keine signifikanten Aspekte. Allerdings weiß die Forschung mittlerweile, dass es geraume Zeit dauert, bis die Ursachen einer solchen Eruption im Inneren der Sonne einen Weg an die Oberfläche finden. Um welche Zeiträume es sich dabei handelt, ist noch nicht klar. Aber wohl, dass vor allem Störungen bzw. starke Veränderungen im Magnetfeld der Sonne dafür ursächlich sind.

Nun gibt es nicht viel, was den größten Himmelskörper in unserem System nachhaltig „stören“ könnte, außer den Bewegungen der Planeten selbst. Der 11-Jahres-Zyklus der Sonne ist dementsprechend eindeutig mit dem Umlauf Jupiters verbunden, andere Zyklen scheinen ähnliche Entsprechungen zu finden.


Betrachtet man unter diesen Voraussetzungen die Planetenstände einige Tage vor dem Ausbruch, so findet sich ein höchst seltsames Zusammentreffen. Sechs Tage vorher, am 13. Januar, gab es eine exakte Opposition von Venus und Saturn. Und beide standen ebenso exakt im Quadrat zu unserem Erde-Mond System.

Betrachtet man nun die Bugwelle des Ausbruchs am 19. Januar, erkennt man unschwer, dass sich die Hauptkraft des Sturms genau in diese, unsere Richtung, also die Spitze des damaligen Quadrats bewegt. Zufall? Oder eine nachvollziehbare Ursache-Wirkungs-Kette?

Wie schon anfangs erwähnt, soll dies nur ein erster Hinweis sein. Und vielleicht motivieren, eigene Überlegungen und Thesen aufzustellen und die bestenfalls auch zu überprüfen.

Auf jeden Fall stehen wir wieder kurz vor einer energetischen Begegnung der besonderen Art, die Stoßwelle soll uns heute Abend zwischen 22:00 h und 4:00 h morgens erreichen. Sollte also mal kurzzeitig das Handy oder der Strom ausfallen, der Computer seltsame Zeichen auf den Bildschirm malen oder der eigene Schlaf unruhiger als sonst werden, nicht wundern. Es ist nur ein kleiner Sonnen-Tsunami… (meta - 21.01.2012, 22:10 h)

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